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Im Fokus stehen empirische Arbeiten, die Entwicklungen, Risiken und Lebenslagen im Kontext von (Nicht-)Erwerbstätigkeit und sozialer Ungleichheit untersuchen.

Im Fokus der Fachtagung des IAB in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) vom 15. bis 16. Oktober 2026 stehen empirische Arbeiten, die Entwicklungen, Risiken und Lebenslagen im Kontext von (Nicht-)Erwerbstätigkeit und sozialer Ungleichheit in Deutschland untersuchen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Vielfalt von Erwerbs- und Familienkontexten sowie auf zentralen Prozessen und Übergängen im Lebensverlauf, etwa Ein- und Austritten aus Beschäftigung, Zeiten in Nicht-Erwerbstätigkeit, Phasen niedriger Einkommen oder Veränderungen in Haushalts- und Familienstrukturen. Ebenso erwünscht sind Beiträge zu institutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen, regionalen Disparitäten oder sozialen Herkunftseffekten. Darüber hinaus sind Einreichungen willkommen, die individuelle und familiale Lebenslagen sowie deren Folgen für Wohlbefinden und soziale Teilhabe untersuchen oder gesellschaftliche Bezüge sozialer Ungleichheit – etwa zu politischen Einstellungen oder zum Demokratieverständnis – in den Blick nehmen. Auch methodische Beiträge, beispielsweise zur Messung von Einkommensungleichheit und Armut, sind ausdrücklich erwünscht.

Die Tagung bietet eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu sozialer Ungleichheit und ungleichen Lebensverhältnissen in der Erwerbsgesellschaft forschen.

Im Fokus stehen Beiträge, die aktuelle und vergangene Transformationsprozesse analysieren und ihre heterogenen Auswirkungen untersuchen.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Technologischer Wandel, Dekarbonisierung und demografische Entwicklungen verändern Arbeitsmärkte grundlegend – jedoch nicht gleichmäßig, sondern mit erheblichen Unterschieden zwischen Regionen, Branchen und Beschäftigtengruppen.

Zugleich ist struktureller Wandel kein neues Phänomen. Frühere Transformationsprozesse bieten wichtige Erkenntnisse darüber, wie Arbeitsmärkte auf Umbrüche reagieren und welche Rolle Institutionen und Politik bei der Bewältigung dieser Anpassungsprozesse spielen können.

Der Workshop bringt diese Perspektiven zusammen: Im Fokus stehen Beiträge, die aktuelle Transformationsprozesse analysieren, ihre heterogenen Auswirkungen untersuchen und/oder Lehren aus vergangenen Transformationen für heutige wirtschaftspolitische Herausforderungen ziehen.

Ziel ist ein Austausch zu aktueller Forschung, die neue Erkenntnisse zu Transformationsprozessen liefert und deren wirtschaftspolitische Implikationen beleuchtet.

Special Issue zum Workshop:
Ausgewählte Beiträge des Workshops können zur Einreichung für ein geplantes Special Issue im Journal of Economics and Statistics (Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik) eingeladen werden.
Autorinnen und Autoren werden gebeten, bereits bei der Einreichung zum Workshop anzugeben, ob sie grundsätzlich Interesse an einer späteren Einreichung für das Special Issue haben.
Die Einreichung für das Special Issue erfolgt separat bis zum 31.12.2026 und unterliegt dem regulären Begutachtungsverfahren der Zeitschrift.

Was können Betriebe und Politik gemeinsam tun, um mehr junge Menschen fit für die Ausbildung zu machen.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und das OECD Berlin Centre laden Sie herzlich ein zu einer Friends of OECD Veranstaltung:

In Zeiten der Wirtschaftsflaute bleibt auch der Ausbildungsmarkt unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost – der Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge sinkt weiter.

Im Webinar präsentiert das IAB neueste Zahlen und Befunde. Anschließend diskutieren Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie das Matching verbessert, benachteiligte Jugendliche beim Erwerb von Basiskompetenzen unterstützt und die Attraktivität der dualen Ausbildung gesteigert werden kann.

Im Mittelpunkt steht unter anderem die Fragen, was Betriebe und Politik gemeinsam tun können, um mehr junge Menschen fit für die Ausbildung zu machen und ihre Begeisterung dafür zu entfachen.

Auch wollen wir wissen: Wie können Betriebe überzeugt und unterstützt werden, damit benachteiligte Jugendlichen eine Ausbildung abschließen können?

Der Workshop hat das Ziel, in einem interdisziplinären Austausch über aktuelle empirische Befunde sowie Handlungsansätze zu diskutieren.

Workshop des Kompetenzfelds „Erwerbsbeteiligung, Armut und Sozialpolitik“ und der Arbeitsgruppe „Soziale Sicherung im Wandel“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung:

Die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit, Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Gesundheit sowie der Arbeitsmarktteilhabe sind komplex. Arbeitslosigkeit geht häufig mit psychischen und physischen Erkrankungen einher. Gleichzeitig spielen Behinderungen und gesundheitliche Einschränkungen eine wichtige Rolle beim Übergang von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung. Diese Dynamiken bringen individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken mit sich und können bestehende soziale und gesundheitliche Ungleichheiten verstärken.

Der Workshop hat zum Ziel, einen interdisziplinären Austausch über aktuelle empirische Befunde zu den Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Arbeitsmarktintegration zu fördern sowie Handlungsansätze zu diskutieren, den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen. Wir freuen uns auf Beiträge aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen, die sich mittels quantitativer oder qualitativer Analysen insbesondere mit folgenden Aspekten befassen:

  • Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Arbeitsmarktintegration sowie Mechanismen, die diese Zusammenhänge bedingen
  • Förderung der Arbeitsmarktteilhabe von Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, z.B. Analysen zur Implementation und Wirkung von Instrumenten an der Schnittstelle von Arbeits- und Gesundheitsförderung
  • Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf die Gesundheit von Arbeitslosen
  • Sozialpolitische Absicherung von Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit sowie Schnittstellen und Übergänge zwischen den Systemen
  • Beiträge zur Verbesserung der Datengrundlage zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Arbeitsmarktteilhabe

Im Fokus stehen empirische Arbeiten, die untersuchen, wie vielgestaltig die Erwerbs- und Familienkontexte und alltäglichen Herausforderungen dieser Gruppe sind.

2024 lebten in Deutschland 6,5 % aller Erwerbstätigen ab 18 Jahren unterhalb der Armutsge-fährdungsgrenze (Statistisches Bundesamt 2025). Viele von ihnen können aus dem Erwerbseinkommen den Lebensunterhalt für sich und ihren Haushalt nicht bestreiten und sind auf SGB-II-Leistungen angewiesen. Wir laden Beiträge ein, die die prekäre Arbeits- und Lebenssituation von Working Poor in ihren alltäglichen Herausforderungen und gesellschaftspolitischen Bezügen beleuchten.

Im Fokus der Fachtagung des IAB in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) vom 11. bis 12. Mai 2026 stehen empirische Arbeiten, die für Deutschland untersuchen, wie vielgestaltig die Erwerbs- und Familienkontexte und alltäglichen Herausforderungen dieser Gruppe sind. Neben Beiträgen zu Ein- und Austrittswegen, der Rolle von Herkunftseffekten und zentraler Übergänge im Lebensverlauf sind auch solche, die institutionell-strukturelle Kontextfaktoren oder regionale Vergleiche in den Blick nehmen, willkommen. Eingeladen sind ferner Beiträge, die Wohlbefindensmaße von Working Poor-Familien oder gesellschaftliche Bezüge von Working Poor, etwa zu sozialer Ungleichheit, politischen Einstellungen und Demokratieverständnis, methodische Fragen (z.B. zur Armutsmessung) oder andere relevante Aspekte adressieren.

Die Tagung bietet eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu ungleichen Lebensverhältnissen in der Erwerbsgesellschaft forschen.

Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Reformoptionen der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Kaum ein anderes Sicherungssystem des deutschen Sozialstaats dürfte so häufig reformiert worden sein wie die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Nach der Bürgergeld-Reform aus dem Jahr 2023 steht nun bereits die nächste Reform vor der Tür. Wohin steuert die Politik mit der neuen Grundsicherung? Erleben wir eine Rückkehr zu den aktivierungspolitischen Leitmotiven der Anfangsjahre von Hartz IV? Oder bildet sich ein neues Gleichgewicht zwischen Arbeitsmarktintegration und sozialer Teilhabe, zwischen Fördern und Fordern?

Der diesjährige OECD-Migrationsausblick analysiert die jüngsten Entwicklungen bei Migrationsbewegungen.

Der diesjährige OECD-Migrationsausblick analysiert die jüngsten Entwicklungen bei Migrationsbewegungen und der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern in den Arbeitsmarkt der OECD-Länder. Gleichzeitig untersucht er aktuelle politische Veränderungen in der Steuerung von Migration und Integration.

Wie reagieren die OECD-Länder auf den zunehmenden Migrationsdruck? Welche Rolle spielen Arbeitgeber dabei, Zugewanderten den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern? Und welche Auswirkungen hat die wachsende internationale Mobilität von Gesundheitsfachkräften auf die Gesundheitssysteme über Ländergrenzen hinweg?

Der Bericht widmet sich insbesondere der Rolle von Unternehmen bei der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern sowie der internationalen Migration von Gesundheitsfachkräften in die OECD-Länder.

Die Studie untersucht, inwieweit wirtschaftliche Ungleichheit von Startbedingungen beeinflusst wird, die die Menschen nicht kontrollieren können.

Nicht Geburt, sondern Lernen, Anstrengung und Arbeit sollte über den Erfolg im Leben bestimmen, denn soziale Mobilität und Chancengleichheit beflügeln die wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Zusammenhalt und das Vertrauen in die Demokratie.

Eine neue OECD-Studie wirft einen frischen Blick auf Chancengleichheit und stellt die Frage, inwieweit wirtschaftliche Ungleichheit von Startbedingungen beeinflusst wird, die die Menschen nicht kontrollieren können. Ein besonderer Fokus liegt dabei neben dem sozio-ökonomischen Hintergrund, Alter und Geschlecht auf dem Wohnort. Das Panel diskutiert, welche Politik inmitten eines rasanten technologischen und sozialen Wandlungsprozesses allen Menschen die wesentlichen Fähigkeiten und Ressourcen an die Hand geben kann, damit sie ihre Chancen auch nutzen können.