Wer nach Deutschland einwandert, bleibt nicht zwangsläufig dauerhaft. Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs ist es arbeitsmarktpolitisch relevant, ob Eingewanderte langfristig in Deutschland bleiben oder wieder abwandern. In der ersten Welle des International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) gaben rund 3 Prozent der Eingewanderten an, Abwanderungspläne zu haben. Das sind hochgerechnet 312.000 Personen. Die Folgebefragung 2025 macht nun erstmals sichtbar, wer Deutschland tatsächlich verlassen hat, wohin diese Personen gezogen sind, welche Gründe dafür ausschlaggebend waren und welches Wiederzuwanderungspotenzial besteht.
- Presseinformation: Ein Drittel der Abgewanderten nennt Bürokratie als Abwanderungsgrund
- Kurzbericht 10/2026: Wer bleibt, wer geht – und warum Eingewanderte Deutschland wieder verlassen
- Zum begleitenden Beitrag im IAB-Forum: Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten
Bild: Stefano Cavoretto/PantherMedia

