Archiv: IAB-Veranstaltungen
The Long-term Earnings’ Effects of a Credit Market Disruption
Kindergrundsicherung
Das Thema Kindergrundsicherung ist komplex – und bürokratiearme Lösungen für die Schnittstellen zu anderen Sozialleistungen wie dem Bürgergeld sind nicht einfach zu finden. Über den aktuellen Stand und mögliche Lösungswege sprechen am 14. Mai 2024 von 11 bis 12 Uhr via ZOOM
- René Wendt, koordinierender Referent der AG Kindergrundsicherung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
- Tabea Schlimbach, wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut in der Abteilung „Kinder und Kinderbetreuung
- Prof. Georg Cremer, außerplanmäßiger Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg und ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes
- Dr. Kerstin Bruckmeier, Leiterin der IAB-Forschungsgruppe „Grundsicherungsbezug und Arbeitsmarkt“
Training, Education and the Labor Market
The Economic Costs of Rape
Berufsbildung in turbulenten Zeiten
Wir laden Sie herzlich ein in den OECD-Gesellschaftssalon:
Mitten im Fachkräftemangel verharrt die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Deutschland seit der Pandemie auf niedrigem Niveau, während sie in der Schweiz weiter steigt. Der Trend in beiden Ländern geht zur Tertiarisierung, wobei in der Schweiz ein vergleichsweise hoher Anteil davon auf Berufsbildung zurückgeht. In Deutschland steigt gleichzeitig der Anteil junger Menschen, die gar keine Berufsausbildung abschließen oder vergleichbare Abschlüsse erreichen und zunehmend bleiben Ausbildungsstellen unbesetzt.
Die Runde debattiert, was die berufliche Bildung in Deutschland, der Schweiz und anderen OECD-Ländern attraktiver machen kann. Brauchen junge Leute, deren Basiskenntnisse oder Motivation noch nicht reichen, mehr Unterstützung und eine bessere Berufsberatung? Wie lässt sich schneller auf Marktbedürfnisse reagieren und wo muss die Ausbildung der Lehrkräfte und Ausbildenden in den Betrieben moderner werden?
Auch soll es darum gehen, welche weiteren Hebel helfen könnten, etwa Internationalisierung oder Brücken zu höheren Abschlüssen – eine Stärke des Schweizer Systems.
Wir schauen auf die Exzellenzinitiative berufliche Bildung der Bundesregierung und diskutieren, was Deutschland und die Schweiz bei der beruflichen Bildung in Zeiten rasanter technologischer und weltwirtschaftlicher Änderungen voneinander lernen können.
Early education and care for refugees: Effects on maternal employment, well-being and integration
Mapping the Dynamics of Management Styles -Evidence from German Survey Data
ELMI Policy Round Table ‚Labour market informed study choice‘
Gleiche Teilhabe oder dauerhafte Nachteile? Die Chancen von Ostdeutschen auf Führungspositionen
Zahlreiche Studien weisen auf die Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen hin. Bislang liegen jedoch kaum Studien zur zeitlichen Entwicklung und keine Studien zu den Ursachen dieser Unterrepräsentanz vor. Der Beitrag geht daher der Frage nach, ob sich die Chancen von Ostdeutschen auf Führungspositionen über die Zeit oder Geburtskohorten hinweg denen von Westdeutschen angleichen und auf welche Ursachen sich die Ungleichheiten zurückführen lassen. Die Ergebnisse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels mit Daten von 1990 bis 2020 zeigen eine Überrepräsentanz ostdeutscher Frauen, welche über die Zeit und die Kohorten abnehmen, während die Nachteile ostdeutscher Männer sich über die Zeit nicht verändern, aber über die Kohorten abnehmen. Kompositionelle Unterschiede im Humankapital, in der Wirtschaftsstruktur oder in der sozialen Herkunft spielen für die Nachteile ostdeutscher Männer keine Rolle. Dagegen zeigen Analysen für höhere Führungspositionen, dass vor allem in Ostdeutschland in allen Kohorten Nachteile für ostdeutsche Frauen und Männer bestehen. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf den Elitentransfer Anfang der 1990er Jahre als Ursache der Benachteiligung ostdeutscher Männer beim Zugang zu Führungspositionen.
