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Ausbildungsmarkt in der Krise - was ist jetzt zu tun, um den jungen Menschen einen guten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

Was ist jetzt zu tun, um den jungen Menschen einen guten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen?

Baden-Württemberg steht vor einem tiefgreifenden demografischen Umbruch: In den kommenden zehn Jahren scheiden rund 1,2 Millionen Menschen aus dem Erwerbsleben aus. Die nachrückenden Jahrgänge sind deutlich kleiner.

Gleichzeitig gerät der Ausbildungsmarkt unter Druck: Das Ausbil dungsplatzangebot geht zurück, Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt und die Zahl erfolgloser Bewerbungen steigt.

27.000 junge Menschen unter 25 Jahren sind arbeitslos gemeldet, 68 Prozent ohne abgeschlossene Berufsausbildung – eine Gefahr für die Fachkräftesicherung im Land.

Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lösen wir Passungsprobleme? Wie stabilisieren wir das Ausbildungsplatzangebot?

Diese Fragen werden bei den Stuttgarter Gesprächen diskutiert. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Der neue OECD-Beschäftigungsausblick untersucht, wie sich regionale Unterschiede in den Beschäftigungschancen aktuell darstellen.

Handelskonflikte, technologischer Fortschritt und das weltweite Rennen um Technologieführerschaft treffen Regionen in OECD-Ländern auf sehr unterschiedliche Weise. Teilweise haben sie auch in Deutschland umfassenden Strukturwandel zu bewältigen, der Betrieben und Beschäftigten eine hohe Anpassungsleistung abverlangt.

Der neue OECD-Beschäftigungsausblick untersucht, wie sich regionale Unterschiede in den Beschäftigungschancen aktuell darstellen, auf welche Änderungen sich die Regionen künftig einstellen müssen und wie Arbeitsmarktpolitik reagieren kann.

Das Panel diskutiert im Anschluss an die Präsentation, welche Politikmaßnahmen die Beschäftigten bestmöglich auf die Veränderungen vorbereiten und was Regionen voneinander lernen können. Dabei geht es um besonders präventive Maßnahmen, die berufliche Veränderung ermöglichen, bevor ein Jobverlust eintritt.

Wie kann die deutsche Wirtschaft durch die Transformation produktiver und attraktiver für Innovationen und Start-ups werden?

Deutschland steckt mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel, geprägt von Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Die Alterung der Bevölkerung, der Klimawandel und die digitale Revolution verändern die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Die Wirtschaft stagniert seit drei Jahren, Produktion und Beschäftigung in der Industrie gehen zurück. Die Chancen, einen neuen Job zu finden, sind gering.

Wie kann die deutsche Wirtschaft durch die Transformation produktiver und attraktiver für Innovationen und Start-ups werden? Wie können Bildung, Weiterbildung, Migration und Integration zur Bewältigung der Transformation beitragen? Und wie können wir sicherstellen, dass die Transformation erfolgreich ist, und dass Deutschland wieder zu einem wirtschaftlichen Motor wird?

Diese Fragen werden bei den Hamburger Gesprächen diskutiert. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.