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Die Rollen von Gesundheit werden beim Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand differenziert betrachtet.

Ist es von Bedeutung, wie man Gesundheit versteht, wenn man sich für den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit interessiert? Wikman et al. (2005) kritisierten, dass in der Gesundheitsforschung Konzepte schlechter Gesundheit oft als austauschbare Alternativen angesehen wurden. Die Autoren weisen – wie Medin und Alexandersson (2000) auch – auf konzeptionelle Unterschiede zwischen Gesundheitsindikatoren hin. Doch während Letztere das Verhältnis von Gesundheit zu Krankheit betrachten, differenzieren Wikman et al. den Kontext von Gesundheitsindikatoren und führen beispielhaft die Konzept-Trilogie von „illness“, „disease“ und „sickness“ auf.

Das Konzept „illness” umschreibt, wie eine Person ihren allgemeinen Gesundheitszustand wahrnimmt, „disease” dagegen bezeichnet einen konkreten (ggf. ärztlich diagnostizierten) Krankheitszustand und „sickness” umfasst die sozialen Konsequenzen schlechter Gesundheit, die oft gesellschaftlich definiert und legitimiert sind – beispielsweise Arbeitsunfähigkeitstage (Wikman et al. 2005).

Um den Fach- und Arbeitskräftemangel in Deutschland in den Griff zu bekommen, braucht es insbesondere eine Revision der Anreize zur Erwerbstätigkeit.

Um den Fach- und Arbeitskräftemangel in Deutschland in den Griff zu bekommen, braucht es insbesondere eine Revision der Anreize zur Erwerbstätigkeit. Zwar spielen Sinnhaftigkeit und Zweck von Arbeit in der Wissensgesellschaft eine immer wichtigere Rolle, dennoch hebelt der Kontext von „New Work“ die grundlegenden ökonomischen Gesetze nicht aus: Arbeit muss sich finanziell lohnen. Stellschrauben wie die Partizipationsquote von Frauen, allen voran Müttern, auf dem Arbeitsmarkt, Hinzuverdienstregelungen und Minijobs, das Steuer- und Transfersystem, die Frage von Lebensarbeitszeit und Renteneintrittsalter sowie der Faktor Migration werden in dieser Tagung in Bezug auf die Attraktivität von Arbeit analysiert. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzudiskutieren.

Was bedeuten Innovation und Transformation für den Standort Deutschland, für Unternehmen und Geschäftsmodelle und für Nachhaltigkeit und Digitalisierung?

Der 6. Wirtschafts- und Wissenschaftskongress #NUEdialog findet am 14. November 2024 statt. Die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal angebotene Veranstaltung #NUEdialog widmet sich dem Fokusthema „Innovation und Transformation“.

Die Veranstaltung wird auf die folgenden Fragestellungen eingehen: Was bedeuten Innovation und Transformation für den Standort Deutschland, für Unternehmen und Geschäftsmodelle und natürlich auch für Nachhaltigkeit und Digitalisierung? In sechs Panels werden Forschungsergebnisse aus der FAU WiSo präsentiert und mit Wirtschaft, Verwaltung und Politik diskutiert.