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Dossier

Alleinerziehende – Arbeitsmarktintegration statt Hilfebedürftigkeit?

Alleinerziehende sind in Deutschland fast doppelt so häufig von Armut betroffen wie der Durchschnitt aller Haushalte. Unterbrochene Erwerbsbiografien, mangelnde Angebote für die Kinderbetreuung und die hohe psycho-soziale Belastung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordern komplexe Handlungskonzepte zur verbesserten Arbeitsmarktintegration. Dieses Themendossier bietet einen Literatur- und Forschungsüberblick zum Thema einschließlich eines internationalen Vergleichs.
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  • Literaturhinweis

    IBA - Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende: Forschungsbericht (2015)

    Bartelheimer, Peter; Marquardsen, Kai; Henke, Jutta; Schwarze, Henrik; Schelkle, Bettina;

    Zitatform

    Henke, Jutta, Kai Marquardsen, Bettina Schelkle & Henrik Schwarze (2015): IBA - Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende. Forschungsbericht. (SOFI-Forschungsbericht), Göttingen, 82 S.

    Abstract

    "Zwischen März 2013 und September 2014 machten die Jobcenter (JC) Osterholz, Vechta und Wolfsburg Ein-Eltern-Familien im ALG-II-Bezug ein 'Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende' (IBA). Die drei Modellvorhaben wurden mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen realisiert. Ihr Ziel war die Erprobung innovativer Ansätze: IBA sollte mit der gezielten Ansprache von Frauen mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter einen neuen Schwerpunkt im Bereich Arbeitsintegration setzen, der die (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt, die finanzielle Eigenständigkeit und die Vorbildwirkung der eigenen Erwerbstätigkeit gegenüber den Kindern beinhaltete. Auch erhoffte sich das Land durch die im Rahmen der Modellvorhaben geförderten Maßnahmen Belege für die Wirksamkeit neuer Ansätze auf die Ausbildungs-, Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und/oder Integrationsquoten von Alleinerziehenden. Auf Anregung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration (MS) evaluierte das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. in einer ebenfalls aus Mitteln des Landes geförderten Begleitstudie die Arbeit der drei IBA-Projektteams." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Life-cycle incidence of family policy measures in Germany: evidence from a dynamic microsimulation model (2015)

    Bonin, Holger ; Stichnoth, Holger; Reuss, Karsten;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Karsten Reuss & Holger Stichnoth (2015): Life-cycle incidence of family policy measures in Germany. Evidence from a dynamic microsimulation model. (ZEW discussion paper 2015-036), Mannheim, 25 S.

    Abstract

    "This paper quantifies the life-cycle incidence of key family policy measures in Germany. The analysis is based on a novel dynamic microsimulation model that combines simulated family life-cycles for a base population from the 2009 wave of the German Socio-Economic Panel (SOEP) with a comprehensive tax-benefit model. The results indicate that households in Germany benefit considerably from family- and marriage-related transfers, yet also reveal substantial variation behind the population average. Moreover, it is shown that some measures, such as income tax splitting, may make individuals in fact worse off, in financial terms, over the long course, as a result of negative labour supply incentives which are rein-forced through detrimental effects on human capital accumulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Welfare use and children's longer-term achievement (2015)

    Chu, Shan-Ying; Chyi, Hau;

    Zitatform

    Chu, Shan-Ying & Hau Chyi (2015): Welfare use and children's longer-term achievement. In: Applied Economics, Jg. 47, H. 39, S. 4200-4207. DOI:10.1080/00036846.2015.1026584

    Abstract

    "We investigate the effects of mothers' welfare use on children's longer-term performance. To address issues of improper comparison groups and the endogenous nature of welfare participation, we focus on less-educated single mothers and adopt a correction function approach. Data are drawn from the National Longitudinal Survey of Youth 1979 - Children and Young Adult from 1994 to 2010. Estimation results confirm the positive longer-term effects of mothers' welfare use. On average, a child whose mother used welfare in all 20 quarters after childbirth experiences a 0.56-point increase in their yearly high school grade point average, is 12% more likely to graduate from high school and earns $1112.76 more in the first-observed income than a child whose mother does not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alleinerziehende kommen zu kurz: zunehmende Betroffenheit von Armut - Vorschläge zur Milderung des Problems (2015)

    Hauser, Richard;

    Zitatform

    Hauser, Richard (2015): Alleinerziehende kommen zu kurz. Zunehmende Betroffenheit von Armut - Vorschläge zur Milderung des Problems. In: Soziale Sicherheit, Jg. 64, H. 5, S. 193-200.

    Abstract

    "Armut ist in Deutschland in besonderem Maße ein Problem der Alleinerziehenden. Seitdem Armutsuntersuchungen für Deutschland angestellt wurden, hat sich die Betroffenheit von Alleinerziehenden-Haushalten, die zu fast 90 % von Frauen geführt werden, immer als weit überdurchschnittlich erwiesen. Dies gilt sowohl dann, wenn man die Armut anhand einer Einkommensarmutsgrenze misst als auch, wenn man sich auf die Quote der Bezieher bzw. Bezieherinnen von Mindestsicherungsleistungen bezieht. Für die Abhängigkeit eines Teils der Alleinerziehenden von Mindestsicherungsleistungen gibt es vielfältige Ursachen. Im folgenden Beitrag werden zwei Probleme in den Blick genommen, die bisher kaum beachtet wurden: Erstens der Einfluss eines Ausfalls von privaten Unterhaltszahlungen auf die Einkommenslage Alleinerziehender und zweitens die negativen Anreizeffekte, die die bei bestimmten Konstellationen mögliche Wahl zwischen dem Bezug von Arbeitslosengeld II oder der Inanspruchnahme von Kinderzuschlag und Wohngeld beeinflussen, so dass ein Herauskommen aus dem Mindestsicherungsbereich durch Arbeitsaufnahme erschwert wird. Diesen beiden Problemen und den hierauf bezogenen Reformvorschlägen widmet sich der folgende Beitrag." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The end of the honeymoon: the increasing differentiation of (long-term) unemployment risks in Europe (2015)

    Heidenreich, Martin ;

    Zitatform

    Heidenreich, Martin (2015): The end of the honeymoon: the increasing differentiation of (long-term) unemployment risks in Europe. In: Journal of European social policy, Jg. 25, H. 4, S. 393-413. DOI:10.1177/0958928715594544

    Abstract

    "This article discusses the changing social distribution of unemployment and long-term unemployment risks during the current financial and economic crisis. These risks are interpreted as the result of three different, overlapping forms of labour market segmentation: first, the institutionally stabilized polarization between labour market insiders and outsiders; second, the occupational dualization of high- and low-skilled employees and occupations; and third, the marginalization of disadvantaged social groups. On the basis of European Union-Survey on Income and Living Conditions (EU-SILC) data for 24 European countries (2005 - 2012), it can be shown that (long-term) unemployment risks increase especially for low-skilled persons and occupations, single parents, migrants and disabled persons. Women, older and permanently employed persons are relatively less affected by short-term unemployment but more affected by long-term unemployment. Hence, the current crisis strengthens the occupational and social dualization of labour markets, endangering the inclusiveness and long-term growth potential of the European economy and societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2015: Frauen am Arbeitsmarkt mit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarkt (2015)

    Icking, Maria; Czudaj, Katharina;

    Zitatform

    Icking, Maria & Katharina Czudaj (2015): Arbeitsmarktreport NRW 2015. Frauen am Arbeitsmarkt mit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarkt. Bottrop, 147 S.

    Abstract

    "Mit den Sonderberichten zum Arbeitsmarkt in NRW werden die regelmäßig vierteljährlich er-scheinenden Quartalsberichte zur Entwicklung des Arbeitsmarktes um ausgewählte Vertiefungsbereiche ergänzt.
    Schwerpunkt des vorliegenden Sonderberichts ist die Analyse der Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, wobei sich diese Situation immer in den geschlechtsspezifischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen spiegelt. Betrachtet werden ausgewählte Indikatoren zu Erwerbstätigkeit, Aus- und Weiterbildung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung.
    Bei der Analyse der Arbeitsmarktsituation von Frauen kann die Lebenssituation von Frauen nicht außer Acht gelassen werden. Deswegen werden in diesem Bericht auch Indikatoren aufgenommen, die sich auf Familie, Kinder und Lebensformen beziehen.
    Eine zentrale Rahmenbedingung für die Erwerbstätigkeit ist der Bildungsstand und die Berufsqualifikation. Hier zeigt sich im Zeitverlauf deutlich, dass jüngere Frauen Männer in Bezug auf das Niveau der Bildungsabschlüsse überholt haben, allerdings wird weiterhin eine starke Segmentierung der Berufsbereiche deutlich.
    Die Erwerbstätigkeit der Frauen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, dennoch sind große Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Hinblick auf den Umfang der Erwerbstätigkeit bestehen geblieben. Hintergrund sind hier insbesondere die Familienaufgaben, die traditionell auch weiterhin von Frauen ausgeübt werden und den Umfang der Erwerbstätigkeit bestimmen. Vor diesem Hintergrund wird die Erwerbstätigkeit von Müttern mit minderjährigen Kindern gesondert betrachtet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A paradox of activation strategies: Why increasing labour market participation among single mothers failed to bring down poverty rates (2015)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten; Mesaros, Leila;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen, Thorsten Kalina & Leila Mesaros (2015): A paradox of activation strategies: Why increasing labour market participation among single mothers failed to bring down poverty rates. In: Social Politics, Jg. 22, H. 1, S. 86-110. DOI:10.1093/sp/jxu017

    Abstract

    "Activation strategies have aimed to increase labour market participation among lone mothers in order to reduce the disproportionately high share of them living in poverty and claiming benefits. However, the potential poverty-reducing effects of increasing labour market participation are being weakened by certain counter-trends, and this findings holds true across different types of gender regimes, as a comparison between Germany, France, Sweden and the United Kingdom shows. Although participation rates among single mothers rose in the upswing before the financial and economic crisis, their poverty rate remained the same or actually increased. This is partly to be attributed to the fact that the increase in employment rates has not restored the 'pioneering' role of lone parents as working parents." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Im Blickpunkt: Alleinerziehende wirksam unterstützen (2015)

    Juncke, David; Henkel, Melanie; Braukmann, Jan;

    Zitatform

    Juncke, David, Melanie Henkel & Jan Braukmann (2015): Im Blickpunkt: Alleinerziehende wirksam unterstützen. Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Alleinerziehende machen 20 Prozent aller deutschen Familienhaushalte mit Kindern unter 18 Jahren aus. Das heißt, hier geht es um einen relevanten Teil der 'Geforderten Generation' - der arbeitenden Mitte in Deutschland.
    Alleinerziehende sind stark erwerbsorientiert und besonders engagiert dabei, Familie und Beruf erfolgreich 'unter einen Hut' zu bringen. Zugleich ist das Armutsrisiko von alleinerziehenden Familien überproportional hoch. Sie sind überdurchschnittlich häufig auf staatliche Grundsicherungsleistungen angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Daher ist es wichtig, Alleinerziehende wirkungsorientiert zu unterstützen.
    Das vorliegende Papier stellt aktuelle Erkenntnisse zur Lebenssituation von Alleinerziehenden in Deutschland vor. Kapitel 2 bietet einen kurzen statistischen Überblick über die sozio-demographischen Merkmale von Alleinerziehenden. Im dritten Kapitel geht es um die Lebenssituation von Alleinerziehenden, insbesondere mit Blick auf ihre Erwerbs- und Einkommenssituation. Kapitel 4 bietet einen Überblick über familienbezogene Leistungen für Alleinerziehende und fasst Erkenntnisse aus der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Bezug auf die Alleinerziehenden zusammen. Im letzten Kapitel werden auf Basis der Ergebnisse Schlussfolgerungen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working-class mothers' school involvement: a class-specific maternal ideal? (2015)

    Lavee, Einat ; Benjamin, Orly ;

    Zitatform

    Lavee, Einat & Orly Benjamin (2015): Working-class mothers' school involvement. A class-specific maternal ideal? In: The sociological review, Jg. 63, H. 3, S. 608-625. DOI:10.1111/1467-954X.12253

    Abstract

    "Recent ideological shifts, along with budgeting constraints, have made parental involvement in the schooling process necessary. Such expectations have increased the toll on working-class mothers, who now have to assume responsibility in three time-consuming areas: child care at home, school involvement and labour market participation. In analysing how mothers deal with this threefold expectation, research has focused on class-specific maternal ideals and practices, but rarely directed systematic attention to how these concurrent expectations shape the maternal ideals they embrace. Moreover, few studies have examined how mothers' maternal ideals shape their employment interruptions. The current paper considers how working-class mothers rationalize the maternal ideals they embrace with regard to school involvement and examines how they negotiate them vis- ' a-vis other possible maternal ideals. Interviews of 48 Israeli low-income mothers reveal that educational success is consensually perceived as critical for maximizing life chances and that this understanding evolved from the gradual realization that school involvement through extensive mothering - where women rely on others to meet their children's schooling needs - must be replaced by school involvement through intensive mothering - namely, personal presence-based nurturing. We draw some implications relevant to the debate over class-based maternal ideals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen (TEP): eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung. Materialien zu Monitoring und Evaluation (2015)

    Mahler, Julia; Adelt, Simone;

    Zitatform

    Mahler, Julia & Simone Adelt (2015): Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen (TEP). Eine empirische Untersuchung der Programmumsetzung. Materialien zu Monitoring und Evaluation. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 53), Bottrop, 60 S.

    Abstract

    "Welche Faktoren sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung einer begleiteten Ausbildung in Teilzeit? Dies ist eine der zentralen Fragen, der die empirische Untersuchung der G.I.B. nachgeht. Ausgewertet wurden sowohl die umfangreichen Daten des Programm-Monitorings als auch Befragungen von Bildungsträgern, Teilnehmenden und Ausbildungsbetrieben. Zum einen wird die Umsetzung der Förderlinie TEP empirisch beschrieben, zum anderen werden die Einschätzungen der beteiligten Akteure zum Programm und den Rahmenbedingungen dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fighting lone mothers' poverty through in-work benefits: methodological issues and policy suggestions (2015)

    Pronzato, Chiara Daniela;

    Zitatform

    Pronzato, Chiara Daniela (2015): Fighting lone mothers' poverty through in-work benefits. Methodological issues and policy suggestions. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 61, H. 1, S. 95-122. DOI:10.1093/cesifo/ifu021

    Abstract

    "Lone mothers are overrepresented among the poor in many European countries, with detrimental consequences for them and their children. Even in Norway, which is known for its successful economic and welfare development, lone mothers were at least three times more likely to be poor than married mothers. To redress this issue, the Norwegian government instituted a welfare reform in 1998, increasing lone-parent benefit levels and introducing working requirements. Using a quasi-experimental model, Mogstad and Pronzato (2008) found that the reform had a positive effect on lone mothers' labor supply and slightly reduced poverty. Yet given the extent of public resources invested, was this the most that policy makers could expect in terms of reducing poverty? To answer this question, I estimate a discrete choice model of work and welfare participation decisions, and use the behavioral estimates to derive the policy parameters that would have minimized poverty among lone mothers. To produce more robust results, a prerequisite for developing policy recommendations, the discrete choice model is validated by comparing its predictions with the estimated effects of the reform obtained from a quasi-experiment (Mogstad and Pronzato 2008)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teenagermutterschaften: Nicht die Babys, sondern Armut und Perspektivlosigkeit sind das Problem (2015)

    Seils, Eric;

    Zitatform

    Seils, Eric (2015): Teenagermutterschaften: Nicht die Babys, sondern Armut und Perspektivlosigkeit sind das Problem. (WSI-Diskussionspapier 200), Düsseldorf, 31 S.

    Abstract

    "Die wirtschaftliche und soziale Situation von Teenagermüttern in der Bundesrepublik ist im Durchschnitt schlechter als jene von später gebärenden Müttern. Fraglich ist aber, ob Teenagermutterschaften die Ursache oder nur das Symptom eines zugrunde liegenden Problems sind. Die Literatur liefert deutliche Hinweise darauf, dass von der frühen Mutterschaft selbst allenfalls geringe negative Effekte auf die Erwerbschancen der Mutter und die Gesundheit ihrer Kinder ausgehen. Analysen auf der Basis regionaler Daten für die Bundesrepublik zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den Kreisen hinsichtlich der Verbreitung von Teenagermutterschaften. Je größer der Anteil der jungen Frauen, die auf Leistungen nach dem SGB II ('Hartz IV') angewiesen sind, desto höher fällt die Geburtenquote im Teenageralter durchschnittlich in einem Kreis aus. Dieser Zusammenhang bleibt auch nach statistischer Kontrolle anderer Einflussfaktoren (Familie, Religion, Herkunft, Bevölkerungsdichte) stabil. Das Problem sind daher nicht die Babys, sondern die Armut und die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit der jungen Frauen. Die Ergebnisse des Papieres legen daher auch keine politischen Handlungsempfehlungen nahe, welche auf eine Vermeidung von Geburten im Jugendalter abzielen. Vielmehr sollte es darum gehen, die Ausbildung und die Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen zu fördern. In Westdeutschland ist außerdem der weitere Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung erforderlich, um jungen Eltern die Verknüpfung von Ausbildung, Erwerbsarbeit und Kindererziehung zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienreport 2014: Leistungen, Wirkungen, Trends (2015)

    Zitatform

    (2015): Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen, Trends. (Familienreport ... 5), Berlin, 110 S.

    Abstract

    "Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er belegt die aktuellen Trends rund um Familie in aktuellen Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen. Umfassend dargestellt werden Leistungen, Wirkungen und Entwicklungen in der Familienpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job displacement among single mothers: effects on children's outcomes in young adulthood (2014)

    Brand, Jennie E. ; Thomas, Juli Simon;

    Zitatform

    Brand, Jennie E. & Juli Simon Thomas (2014): Job displacement among single mothers. Effects on children's outcomes in young adulthood. In: American Journal of Sociology, Jg. 119, H. 4, S. 955-1001. DOI:10.1086/675409

    Abstract

    "Given the recent era of economic upheaval, studying the effects of job displacement has seldom been so timely and consequential. Despite a large literature associating displacement with worker well-being, relatively few studies focus on the effects of parental displacement on child well-being, and fewer still focus on implications for children of single-parent households. Moreover, notwithstanding a large literature on the relationship between single motherhood and children's outcomes, research on intergenerational effects of involuntary employment separations among single mothers is limited. Using 30 years of nationally representative panel data and propensity score matching methods, the authors find significant negative effects of job displacement among single mothers on children's educational attainment and social-psychological well-being in young adulthood. Effects are concentrated among older children and children whose mothers had a low likelihood of displacement, suggesting an important role for social stigma and relative deprivation in the effects of socioeconomic shocks on child well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alleinerziehend am Arbeitsmarkt: Situation von Alleinerziehenden in Hessen (2014)

    Burkert, Carola ; Schaade, Peter; Kosubek, Sylvia;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Sylvia Kosubek & Peter Schaade (2014): Alleinerziehend am Arbeitsmarkt. Situation von Alleinerziehenden in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2014), Nürnberg, 55 S.

    Abstract

    "In diesem IAB-Regional wird die Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt in Hessen analysiert. Alleinerziehend zu sein ist ein Frauenphänomen: Nahezu 90 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich. Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Erwerbstätigkeit bei gleichzeitigem Rückgang der Arbeitslosigkeit dieser Gruppe ist eine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Alleinerziehenden in Hessen festzustellen.
    Die soziale Lage der Alleinerziehenden ist von Alter und Anzahl der Kinder, der beruflichen Qualifikation der alleinerziehenden Person, der lokalen Kinderbetreuungsinfrastruktur und den regionalen Arbeitsmarktbedingungen beeinflusst. Je nach Situation der Alleinerziehenden sind entsprechende Strategien zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Channels of labour supply responses of lone parents to changed work incentives (2014)

    Gong, Xiaodong ; Breunig, Robert ;

    Zitatform

    Gong, Xiaodong & Robert Breunig (2014): Channels of labour supply responses of lone parents to changed work incentives. In: Oxford economic papers, Jg. 66, H. 4, S. 916-939. DOI:10.1093/oep/gpu022

    Abstract

    "In this paper, we investigate the response of female lone parents to two reforms to the welfare system in Australia. We look at changes to both hours and participation and focus on the channels of adjustment, in particular the role of job changes for adjustment in hours. We highlight the relationship between policy design and heterogeneous outcomes. Workers/nonworkers and mothers with high/low education respond differently to different policies. We find evidence of within job rigidities as the adjustment of working hours happens primarily through changing jobs. Our findings also provide support for the importance of accounting for fixed costs of working." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What makes single mothers expand or reduce employment? (2014)

    Hancioglu, Mine; Hartmann, Bastian;

    Zitatform

    Hancioglu, Mine & Bastian Hartmann (2014): What makes single mothers expand or reduce employment? In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 35, H. 1, S. 27-39. DOI:10.1007/s10834-013-9355-2

    Abstract

    "To explore single mothers' labor market participation we analyzed specific circumstances and dynamics in their life courses. We focused on the question which individual and institutional factors determine both professional advancement and professional descent. The German Socio-Economic Panel (1984 - 2010) provides all necessary information identifying episodes of single motherhood and analyzing restrictions and interruptions of employment during life courses. Since family statuses of single mothers are partially endogenous and can end in multiple ways, we used semi-parametric survival models. Competing risks estimations showed that occupational careers of single mothers are influenced by individual factors such as appointed and reliable working hours, and further by the institutional determinants childcare or welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was heißt 'Eigenverantwortung für den Lebensunterhalt'?: Eine ländervergleichende Analyse von Armutsrisiken und Einkommensaufstockung bei Alleinerziehenden (2014)

    Jaehrling, Karen ;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen (2014): Was heißt 'Eigenverantwortung für den Lebensunterhalt'? Eine ländervergleichende Analyse von Armutsrisiken und Einkommensaufstockung bei Alleinerziehenden. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 60, H. 3, S. 223-245. DOI:10.1515/zsr-2014-0302

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre in Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien haben die Aufstockung niedriger Erwerbseinkommen durch ergänzende Leistungen des Mindestsicherungssystems institutionalisiert. Diese kombilohn-ähnlichen Leistungen federn die Erosion des Alleinverdienermodells in unterschiedlichen Varianten ab - neben der Höhe variiert im Vergleich der untersuchten Länder auch, ob sie getrennt von den Leistungen für Erwerbslose erbracht werden oder in diese integriert sind. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, inwieweit diese ergänzenden Leistungen zur Reduzierung von Armut unter Alleinerziehenden beitragen. Im Ergebnis werden Sicherungslücken über verschiedene Geschlechterregime und Arten von Mindestsicherungssystemen hinweg sichtbar: Erwerbstätige Alleinerziehende sind trotz hoher Verbreitung einkommensergänzender Leistungen und umfassender Erwerbsbeteiligung auch in Ländern wie Schweden oder Frankreich ähnlich häufig armutsgefährdet wie in Deutschland und Großbritannien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mehr Arbeit, mehr Armut? Ausmaß und Hintergründe der Entkoppelung von Erwerbsarbeit und materieller Sicherheit von Alleinerziehenden im Ländervergleich (2014)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten; Mesaros, Leila;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen, Thorsten Kalina & Leila Mesaros (2014): Mehr Arbeit, mehr Armut? Ausmaß und Hintergründe der Entkoppelung von Erwerbsarbeit und materieller Sicherheit von Alleinerziehenden im Ländervergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 66, H. 3, S. 343-370. DOI:10.1007/s11577-014-0277-2

    Abstract

    "Arbeitsmarktreformen der jüngeren Zeit hatten länderübergreifend eine höhere Erwerbsbeteiligung Alleinerziehender zum Ziel, um ihre überproportional hohen Armuts- und Sozialhilfequoten zu verringern. Die hier präsentierten Befunde belegen jedoch eine partielle Entkoppelung von Erwerbsarbeit und materieller Sicherheit: Zwar stieg die Erwerbsbeteiligung Alleinerziehender im Fünfjahreszeitraum vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise an, zugleich stagnierte ihr Armutsrisiko jedoch oder nahm sogar zu. Dies gilt über verschiedene Typen von Geschlechterregimen hinweg, wie der Ländervergleich zwischen Deutschland, Frankreich, Schweden und dem Vereinigten Königreich zeigt. Der potenziell armutsverringernde Effekt einer zunehmenden Erwerbsbeteiligung wird offenbar durch gegenläufige Trends verringert. Sinkende Markteinkommen und sinkende Sozialtransfers eignen sich mit unterschiedlicher Gewichtung in den vier Ländern zur Erklärung. Darüber hinaus kommen mit der Modernisierung der Geschlechterrollen und dem Verlust ihrer Avantgarde-Rolle als erwerbstätige Mütter die latenten materiellen Risiken des Alleinerziehens voll zum Tragen. Darauf sind Länder mit sehr unterschiedlichen institutionellen und ökonomischen Kontexten noch nicht hinreichend eingestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wege aus der Armut für Alleinerziehende: eine Analyse der Partner- und Arbeitsmarktchancen (2014)

    Kraus, Tanja;

    Zitatform

    Kraus, Tanja (2014): Wege aus der Armut für Alleinerziehende. Eine Analyse der Partner- und Arbeitsmarktchancen. Wiesbaden: Springer VS, 260 S. DOI:10.1007/978-3-658-05935-4

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt und der Partnermarkt sind potenzielle Möglichkeiten für Alleinerziehende, Armut zu beenden. Tanja Kraus untersucht, welche dieser armutsvermeidenden Handlungsalternativen erfolgversprechender ist. Mit Hilfe von diskreten Ereignisdatenanalysen analysiert sie auf der Datengrundlage des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) die Ressourcen und Restriktionen von Alleinerziehenden auf den beiden Teilmärkten und wägt sie gegeneinander ab. Zentrales Ergebnis ist, dass sich die beiden Wege nicht ausschließen, sondern vielmehr wechselseitig positiv beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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