Arbeit 4.0 und Gender – Mehr Geschlechtergerechtigkeit durch flexible Arbeitsmodelle?
Mobiles Arbeiten in einer flexibilisierten Arbeitswelt birgt einerseits Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, andererseits aber auch die Gefahr der Selbstausbeutung durch die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit. Wie wirken sich flexible Arbeitsmodelle auf Berufs- und Karriereverläufe und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit aus?
In diesem Themendossier finden Sie aktuelle Literatur und weiterführende Links zu den Auswirkungen mobiler Arbeit auf die Arbeits- und Lebenssituation von Frauen und Männern.
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Literaturhinweis
Women and men in ICT: a chance for better work-life balance. Research note (2018)
Abstract
"Rapid technological advancements and digitalisation are transforming the world of work and how we live our day-to-day lives. There is an increasing demand for digital skills and higher qualifications across a wide variety of sectors. However, only around 17 % of the almost 8 million ICT specialists are women, and the number of women graduating from ICT studies has been decreasing over the last decade.
The vast under-representation of women in ICT shows a waste of highly qualified human resources and has larger implications for the wider economy. In particular, it threatens the EU's innovative and economic potential in the future and contradicts the EU's highest political priority of smart, sustainable and inclusive growth.
Following the request by the Bulgarian Presidency of the Council of the European Union (2018), the overall objective of this research note is to deepen the understanding of the major enabling and hindering factors for a more balanced uptake of ICT jobs by women and men. This research note seeks to provide an important contribution to the EU-level commitments to combat occupational segregation and to better comprehend and design relevant policy measures to enhance work-life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Towards a reskilling revolution: a future of jobs for all. Insight report (2018)
Abstract
"As the types of skills needed in the labour market change rapidly, individual workers will have to engage in life-long learning if they are to remain not just employable but are to achieve fulfilling and rewarding careers that allow them to maximize their employment opportunities. For companies, reskilling and upskilling strategies will be critical if they are to find the talent they need and to contribute to socially responsible approaches to the future of work. For policy-makers, reskilling and retraining the existing workforce are essential levers to fuel future economic growth, enhance societal resilience in the face of technological change and pave the way for future-ready education systems for the next generation of workers.
In a complementary report 'Eight Futures of Work: Scenarios and Their Implications' we have imagined various scenarios for what the future of work might look like by the year 2030 and what the key implications are for actions today. Unsurprisingly, the need to anticipate changes in the labour market, prepare for reskilling - that is, giving workers the skills and capabilities needed for the future workplace - and support job transitions all emerge as prominent priorities. Yet while there has been much forecasting on transformations in labour markets, few practical approaches exist to identify reskilling and job transition opportunities. This report provides a valuable new tool that will help individual workers, companies, and governments to prioritize their actions and investments.
'Towards a Reskilling Revolution: A Future of Jobs for All' introduces a new approach to identifying reskilling and job transition opportunities, including those that might not be immediately apparent. Using big data analysis of online job postings, the methodology in this report demonstrates the power of a data-driven approach to discover reskilling pathways and job transition opportunities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Complementary report: Eight Futures of Work: Scenarios and their Implications -
Literaturhinweis
Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt: Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft" (2017)
Ahlers, Elke; Lott, Yvonne ; Klenner, Christina; Weusthoff, Anja; Maschke, Manuela; Schildmann, Christina; Müller, Annekathrin; Voss, Dorothea ;Zitatform
Ahlers, Elke, Christina Klenner, Yvonne Lott, Manuela Maschke, Annekathrin Müller, Christina Schildmann, Dorothea Voss & Anja Weusthoff (2017): Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt. Diskussionspapier für die Kommission "Arbeit der Zukunft". (Reihe: Diskussionspapier aus der Kommission ?Arbeit der Zukunft), Düsseldorf, 50 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt fundamental, aber in den aktuellen Debatten kommen die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Digitalisierung meist zu kurz. Das Diskussionspapier erzählt daher die 'Her-Story' aktueller Transformationsprozesse und zeigt das Potenzial des digitalen Wandels für eine größere Geschlechtergerechtigkeit auf. Das Diskussionspapier diskutiert, wie der digitale Wandel für eine größere Geschlechtergerechtigkeit genutzt werden muss und identifiziert handlungsrelevante Akteure in Politik, Betrieb und Praxis als Gestalter des Wandels." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken (2017)
Beermann, Beate; Amlinger-Chatterjee, Monischa; Brenscheidt, Frank; Gerstenberg, Susanne; Wöhrmann, Anne M. ; Niehaus, Michael;Zitatform
Beermann, Beate, Monischa Amlinger-Chatterjee, Frank Brenscheidt, Susanne Gerstenberg, Michael Niehaus & Anne M. Wöhrmann (2017): Orts- und zeitflexibles Arbeiten. Gesundheitliche Chancen und Risiken. (baua: Bericht), Dortmund, 46 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170905
Abstract
"Der vorliegende Bericht fasst den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung orts- und zeitflexibler Arbeitsformen zusammen. Auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien kann generell davon ausgegangen werden, dass sowohl das ortsflexible als auch das zeitflexible Arbeiten als Belastungsfaktoren wirken und mit negativen Beanspruchungsfolgen einhergehen können. So erfordert Mobilität einen zusätzlichen Aufwand, der in der Regel sowohl mit Organisationsaufwand als auch mit zusätzlicher Bindung von Zeit und damit verbunden mit reduzierter Ruhezeit einhergeht. Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilitätsanforderungen zusätzliche zur Arbeitstätigkeit bestehende Belastungsfaktoren darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice - Fluch oder Segen? (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Werner Widuckel (2017): Homeoffice - Fluch oder Segen? In: IAB-Forum H. 10.08.2017, o. Sz., 2017-08-07.
Abstract
Viele Beschäftigte haben mittlerweile die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und damit entscheiden zu können, wie, wann und wo sie arbeiten wollen. Eine höhere Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit sind klare Vorteile des Arbeitens von zu Hause. Allerdings birgt Heimarbeit auch substanzielle Risiken. So können sich dadurch die sozialen Beziehungen und die Bindung zwischen Beschäftigten und Unternehmen verändern - nicht nur zum Guten.
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Arbeitszeit (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2017): Digitalisierung und Arbeitszeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 7, S. 470-473.
Abstract
"Im Zuge technischer Änderungen ersetzen Betriebe und Unternehmen veraltete Maschinen und Anlagen nicht einfach nur durch neue, die eine höhere Leistungsfähigkeit aufweisen, sondern sie passen auch die Unternehmensorganisation an, damit die neuen Technologien ihr Potenzial entfalten können. Dies gilt insbesondere für die Digitalisierung, zu deren hervorstechenden Merkmalen die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt in den Betrieben und Unternehmen gehört. Auf der Ebene der einzelnen Arbeitsplätze können sich Tätigkeitsinhalte, z.B. die Mensch-Maschine-Interaktion verändern, aber es gibt auch die Möglichkeit, dass bestimmte Tätigkeiten von internen Beschäftigten extern vergeben werden, wie z.B. beim Crowdworking. Bestehende und neu gegründete Unternehmen bieten neue Produkte und Dienstleistungen an, wobei neue Arbeitsplätze vor allem im direkten Kontakt zu den Kunden entstehen, aber nicht nur dort. Durch die Automatisierung und Roboterisierung werden auch Arbeitsplätze 'vernichtet' und/oder in andere Unternehmen im In- und Ausland verlagert. Diese Veränderungen der Arbeitsmarktstrukturen und -prozesse können mit unterschiedlichen Reaktionen im Bereich der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung verbunden sein. Aktuell sind die Verlängerung der Wochenarbeitszeit und die Nutzung von Homeoffice von besonderem Interesse. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb diesen beiden Bereichen." (Textauszug, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen: Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016 (2017)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2017): Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen. Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. Berlin, 11 S.
Abstract
"Wie häufig fühlen sich digital Arbeitende bei der Arbeit gehetzt oder stehen unter Zeitdruck? In welchem Zusammenhang stehen Digitalisierungsgrad und Störungen des Arbeitsflusses? Die Ergebnisse der Sonderauswertung zeigen, dass bislang nur wenige Beschäftigte von den möglichen Potentialen der Digitalisierung für eine bessere Arbeitsgestaltung profitieren. Die Mehrheit berichtet über eine zunehmende Arbeitsintensität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender-Effekt: Wie Frauen die Technik von morgen gestalten (2017)
Kempf, Ute; Hearn, Jeff ; Schwarze, Barbara; Hall, Matthew ; Wiesner, Heike; Kink, Susanne; Bath, Corinna; Paulitz, Tanja; Marsden, Nicola; Prietl, Bianca ; Wrede, Birgitta; Ihsen, Susanne;Zitatform
(2017): Gender-Effekt. Wie Frauen die Technik von morgen gestalten. (IZG-Forschungsreihe 19), Bielefeld: Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG), 108 S.
Abstract
Die vorliegende Veröffentlichung basiert auf der gleichnamigen Vortragsreihe "Gender-Effekte", die 2015 und 2016 vom Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. veranstaltet wurde. Ziel ist, die Expertise von Frauen in der Entwicklung und Gestaltung von Technologie sowohl für den wissenschaftlichen als auch für den öffentlichen Diskurs sichtbar zu machen.
Die Beiträge zeigen die Vielfalt des Themenspektrums, in dem Gender bei der Gestaltung und Entwicklung von Technik eine Rolle spielt. Dass technische Artefakte, Anwendungen und auch Berufsbilder einen auf den ersten Blick nicht sichtbaren Subtext enthalten, der problematische Vergeschlechtlichungen aufweist, wird hier herausgearbeitet. Wie es gelingen kann, eine geschlechtersensible Technikgestaltung in der Informatik umzusetzen, die Frauen als Gestalterinnen und Nutzerinnen von Technik in den Fokus stellt, dazu geben die hier veröffentlichten Aufsätze vielfältige Anregungen. -
Literaturhinweis
Arbeiten 4.0 - Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Zeitgespräch (2017)
Klammer, Ute; Bellmann, Lutz ; Steffes, Susanne; Stettes, Oliver; Maier, Michael F.; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Arnold, Daniel;Zitatform
Klammer, Ute, Susanne Steffes, Michael F. Maier, Daniel Arnold, Oliver Stettes, Lutz Bellmann & Hartmut Hirsch-Kreinsen (2017): Arbeiten 4.0 - Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt. Zeitgespräch. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 7, S. 459-476. DOI:10.1007/s10273-017-2163-9
Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung wird die Arbeitswelt verändern und dies auf verschiedene Weise: Zum einen werden neue Geschäftsmodelle und Wettbewerbsstrukturen entstehen, zum anderen werden sich Arbeitsinhalte und die Organisation von Produktions- und Arbeitsprozessen wandeln. Was bedeutet dies für die Gestaltung der Arbeitsplätze? Dabei geht es unter anderem darum, wie die Arbeitnehmer flexible Arbeitsformen oder Homeoffice nutzen, welche Folgen Crowdworking oder andere Formen der 'Entbetrieblichung' für die soziale Sicherung haben. Letztlich muss entschieden werden, auf welcher Ebene die neu entstandenen Probleme zu lösen sind. Inwieweit ist staatliches, inwieweit betriebliches Handeln erforderlich?" (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
Inhalt:
Klammer: Digitalisierung als Gestaltungsaufgabe (S.459)
Steffes, Maier, Arnold: Qualifikation und flexible Arbeitsformen in der digitalen Arbeitswelt: neue Handlungsfelder für Politik und Wirtschaft (S. 463)
Stettes: Arbeiten 4.0 als betriebliche Aufgabe (S. 467)
Bellmann: Digitalisierung und Arbeitszeit (S. 470)
Hirsch-Kreinsen: Arbeiten 4.0 - Qualifikationsentwicklung und Gestaltungsoptionen (S. 473) -
Literaturhinweis
Neue Arbeitszeiten brauchen eine neue Personalpolitik: Wie können Arbeitszeitoptionen für moderne Lebensläufe betrieblich umgesetzt werden? (2017)
Zitatform
Klenner, Christina, Yvonne Lott & Julia Seefeld (2017): Neue Arbeitszeiten brauchen eine neue Personalpolitik. Wie können Arbeitszeitoptionen für moderne Lebensläufe betrieblich umgesetzt werden? (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 10), Düsseldorf, 12 S.
Abstract
"Lebensverläufe haben sich gewandelt. Die Betriebe spüren diese Veränderungen vor allem daran, dass ein wachsender Teil der Belegschaft Frauen mit Kindern sind, dass mehr ältere Beschäftigte arbeiten und dass Beschäftigte familiengerechte, flexiblere und auch kürzere Arbeitszeiten wünschen. Auch zeitweilige Erwerbsunterbrechungen - etwa für Elternzeit, Pflegezeit und Weiterbildungen bzw. für berufliche Umorientierungen - werden immer häufiger. Viele Beschäftigte erwarten heute von ihren Betrieben, dass Arbeitszeiten an die unterschiedlichen Bedürfnisse im Lebensverlauf angepasst werden können. Für die Gleichstellung von Frauen und Männern sind Arbeitszeiten sehr wichtig, die beiden Geschlechtern sowohl die Teilhabe an beruflicher Arbeit als auch die Sorge für Kinder und Pflegebedürftige erlauben. Der Gesetzgeber, die Sozialpartner und Betriebe haben auf den gesellschaftlichen Wandel mit einem wachsenden Angebot von Arbeitszeitoptionen reagiert. Die Politik hat eine staatlich unterstützte 'Familienarbeitszeit' in die Debatte gebracht. Aber das ist nicht genug. Damit Beschäftigte von den ihnen zu Verfügung stehenden Arbeitszeitoptionen tatsächlich profitieren, müssen Betriebe ihre Personalpolitik und Arbeitsorganisation an die neue Arbeitszeitvielfalt anpassen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechterverhältnisse in Digitalisierungsprozessen von Arbeit: Konzeptionelle Überlegungen und empirische Fragestellungen (2017)
Kutzner, Edelgard; Schnier, Victoria;Zitatform
Kutzner, Edelgard & Victoria Schnier (2017): Geschlechterverhältnisse in Digitalisierungsprozessen von Arbeit. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Fragestellungen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 1, S. 137-157. DOI:10.1515/arbeit-2017-0007
Abstract
"Die Digitalisierung der Arbeit ist auch ein Thema sozialwissenschaftlicher Arbeitsforschung. Hier finden derzeit zahlreiche, eher tastende Bewegungen in unterschiedliche Richtungen statt. Die Aussagen über erwartete Arbeitsmarkteffekte und die Gestaltbarkeit von Arbeit bis hin zu den Grenzen der Digitalisierung sind bislang jedoch widersprüchlich und teilweise stark an technischer Realisierbarkeit orientiert. Möglichkeiten für Veränderungen im Geschlechterverhältnis werden im Digitalisierungsdiskurs eher marginal berührt. Ziel des Artikels ist es, geschlechterbezogene Fragen mit Fragestellungen der Arbeitsforschung zum Thema Digitalisierung zu verknüpfen und anhand eines konkreten Beispiels anschaulich darzustellen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf geschlechtersensiblen inhaltlichen Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten in Prozessen der Digitalisierung von Arbeit. Dazu werden einige eher konzeptionelle Überlegungen zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht vorgestellt. Der Beitrag schließt mit Impulsen für die aktuelle Debatte um die Digitalisierung von Arbeit." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Arbeit und Geschlecht: die Geschlechterperspektive in der Auseinandersetzung mit Arbeit: aktuelle Fragen und Herausforderungen (2017)
Kutzner, Edelgard;Zitatform
Kutzner, Edelgard (2017): Arbeit und Geschlecht: die Geschlechterperspektive in der Auseinandersetzung mit Arbeit. Aktuelle Fragen und Herausforderungen. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 030), Düsseldorf, 174 S.
Abstract
"Das Working Paper liefert Impulse, Perspektiven und Überlegungen zu einem fundierten und verlässlichen Orientierungsrahmen von guter, geschlechtergerechter Arbeit. Gerade in Zeiten von Umbrüchen wie der Digitalisierung können unter bestimmten Bedingungen Chancen für Veränderungen im Geschlechterverhältnis entstehen, jedoch auch Risiken. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, die Geschlechterperspektive intensiver und differenzierter in die Debatten, in die Forschung und die Forschungsförderung zur Zukunft der Arbeit und zu guter Arbeit aufzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland (2017)
Zitatform
Lehmer, Florian & Britta Matthes (2017): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 05/2017), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Eine neue repräsentative Betriebsbefragung, die das IAB zusammen mit dem ZEW durchgeführt hat, ermöglicht erstmals tiefere Einblicke in den Zusammenhang zwischen Investitionen in Wirtschaft-4.0-Technologien und der Beschäftigtenentwicklung in Betrieben. Erste Ergebnisse zeigen, dass Investitionen in digitale Techniken in den letzten Jahren im Durchschnitt weder zu massiven Beschäftigungsverlusten noch zu deutlichen Gewinnen geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienfreundlichkeit für Väter?: Herausforderungen der Umsetzung familienbewusster Maßnahmen für Männer (2017)
Liebig, Brigitte; Kron, Christian; Peitz, Martina;Zitatform
Liebig, Brigitte, Martina Peitz & Christian Kron (2017): Familienfreundlichkeit für Väter? Herausforderungen der Umsetzung familienbewusster Maßnahmen für Männer. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 2, S. 211-230. DOI:10.1515/arbeit-2017-0013
Abstract
"Maßnahmen zur Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben gelten als wichtiges Instrument einer fortschrittlichen Personalpolitik. Doch inwieweit gelingt es familienbewussten Betrieben heute, auch Väter einzubinden, und welche Herausforderungen sind mit diesem Anspruch verknüpft? Diesen Fragen widmet sich der Beitrag am Beispiel einer Studie zu neun ausgewiesen familienbewussten Unternehmen und Verwaltungen der Schweiz." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Stressed despite or because of flexible work arrangements?: flexible work arrangements, job pressure and work-to-home conflict for women and men in Germany (2017)
Zitatform
Lott, Yvonne (2017): Stressed despite or because of flexible work arrangements? Flexible work arrangements, job pressure and work-to-home conflict for women and men in Germany. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 046), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"The present study investigates the effects of flexible work arrangements on work-to-home conflict for women and men in Germany. It analyzes (1) how schedule control, i.e. flexitime and working-time autonomy, employer-oriented flexible schedules and telecommuting are related to work-to-home conflict and (2) whether these arrangements increase or decrease the positive effect of job pressure on work-to-home conflict. The multivariate analyses are based on the 2011 and 2012 German Socio-Economic Panel study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working anytime, anywhere: The effects on the world of work: joint ILO- Eurofound report (2017)
Messenger, Jon; Llave Vargas, Oscar; Vermeylen, Greet; Boehmer, Simon; Wilkens, Mathijn; Gschwind, Lutz ;Zitatform
Messenger, Jon, Oscar Llave Vargas, Lutz Gschwind, Simon Boehmer, Greet Vermeylen & Mathijn Wilkens (2017): Working anytime, anywhere: The effects on the world of work. Joint ILO- Eurofound report. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/372726
Abstract
"New information and communications technologies have revolutionised work and life in the 21st century. The constant connectivity enabled by these devices allows work to be performed at any time and from almost anywhere. This joint report by the ILO and Eurofound synthesises the findings of national studies from 15 countries, plus the European Working Conditions Survey, to consider the effects of telework and ICT-mobile work (T/ICTM) on the world of work. The report shows that this work arrangement is growing in most countries. Positive effects of T/ICTM usually include a shortening of commuting time, greater working time autonomy, better overall work - life balance, and higher productivity. At the same time, disadvantages include its tendency to lengthen working hours, to create interference between work and personal life, and to result in work intensification, which can lead to high levels of stress with negative consequences for workers' health and well-being. The ambiguous and even contradictory effects of T/ICTM on working conditions represent a current, real-world example about the challenges of the future of work. A range of policy suggestions to improve T/ICTM are made on the basis of the findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
Literaturhinweis
(Arbeits)Zeit zu gestalten!: Potenziale flexibler und selbstbestimmter Arbeitszeitmodelle in KMU. Eine Literaturstudie (2017)
Müller-Wieland, Roda; Hochfeld, Katharina;Zitatform
Müller-Wieland, Roda & Katharina Hochfeld (2017): (Arbeits)Zeit zu gestalten! Potenziale flexibler und selbstbestimmter Arbeitszeitmodelle in KMU. Eine Literaturstudie. Berlin, 59 S.
Abstract
"Bei der Umsetzung von flexiblen und selbstbestimmten Arbeitszeitmodellen stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor besonderen Herausforderungen. Allerdings bietet eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die Raum für Selbstbestimmung lässt, für KMU auch herausragende Potentiale. In Zeiten in denen bspw. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Arbeitnehmer_innen an Bedeutung gewinnt, können flexible und selbstbestimmte Arbeitszeiten einen Beitrag dazu leisten, Fachkräfte an das Unternehmen zu binden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobilität und Leistung: Dienstreisende im Trade-off zwischen Verdichtung und Entgrenzung (2017)
Zitatform
Nies, Sarah, Katrin Roller & Gerlinde Vogl (2017): Mobilität und Leistung. Dienstreisende im Trade-off zwischen Verdichtung und Entgrenzung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 2, S. 173-191. DOI:10.1515/arbeit-2017-0011
Abstract
"Jenseits genuin mobiler Berufe steht die Verbreitung von Dienstreisen symptomatisch für gewachsene Mobilitätsanforderungen in der Arbeit. Belastungen durch Dienstreisen werden dabei bislang überwiegend als Vereinbarkeitsproblem zwischen Arbeit und Familie und als mentale und körperliche Belastung durch die Reisetätigkeit selbst thematisiert. Auf Basis einer qualitativen Untersuchung diskutiert der Beitrag Mobilitätserleben, Belastungen und Bewältigungsstrategien auf unterschiedlichen raum-zeitlichen Ebenen und setzt diese mit ergebnisorientierten Formen der Leistungssteuerung in den Unternehmen in Bezug. Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen, dass Dienstreisende nicht nur vor der Aufgabe stehen, arbeitsbedingte Mobilität mit dem Privatleben zu vereinbaren, sondern dass die mobilitätsbedingten Abwesenheiten auch zu Vereinbarkeitskonflikten innerhalb der Arbeit - zwischen Mobilitätserfordernissen und den Anforderungen an der regulären Arbeitsstätte führen. Private Zeit wird dabei zur 'Verhandlungsmasse' von Bewältigungsstrategien und Entgrenzung zu einer Ressource, um arbeitsbedingte Konflikte zu bewältigen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Gender und Digitalisierung: Wie Technik allein die Geschlechterfrage nicht lösen wird (2017)
Oliveira, Deborah;Zitatform
Oliveira, Deborah (2017): Gender und Digitalisierung. Wie Technik allein die Geschlechterfrage nicht lösen wird. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 037), Düsseldorf, 81 S.
Abstract
"Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt grundlegend verändern und damit die Lebenswelt der Beschäftigten in Zukunft entscheidend prägen. Über die Chancen und Risiken dieser Transformation wird mittlerweile eine breite gesellschaftliche Debatte geführt - die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der Arbeitswelt und die Auswirkungen des Digitalisierungsprozesses auf die Geschlechterverhältnisse werden dabei aber meist ausgeblendet. Um politisch aktiv zu werden und arbeitsrechtliche und bildungspolitische Rahmenbedingungen geschlechtergerecht zu gestalten, bedarf es eines systematischen Einbezugs der Geschlechterperspektive. Daher wurde die Literatur zu dieser Fragestellung zusammengetragen und geordnet. Es werden sowohl Forschungslücken benannt als auch bereits existierende Anhaltspunkte zueinander in Bezug gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender inequalities in the new world of work (2017)
Zitatform
Piasna, Agnieszka & Jan Drahokoupil (2017): Gender inequalities in the new world of work. In: Transfer, Jg. 23, H. 3, S. 313-332. DOI:10.1177/1024258917713839
Abstract
"Digitalisierung, Automatisierung und technologischer Wandel haben zu Veränderungen von beruflichen Strukturen, Arbeitsplätzen und Arbeitszeiten sowie neuen beruflichen Werdegängen geführt und die herkömmlichen Beschäftigungsverhältnisse massiv in Frage gestellt. Die jüngsten Studien zum Thema Digitalisierung haben sich jedoch kaum mit den genderspezifischen Auswirkungen dieser Veränderungen befasst. Dieser Artikel schließt diese Lücke und entwickelt eine Genderperspektive der Digitalisierung, indem er die Wechselwirkungen dieser Entwicklungen mit bereits bestehenden sozialen Ungleichheiten und mit Mustern der Geschlechtersegregation im Arbeitsmarkt untersucht. Wir benennen zwei große Bereiche, in denen die Digitalisierung bisher deutliche Auswirkungen auf die Beschäftigung hatte: die Beschäftigungsstruktur (einschließlich Berufswechsel und Arbeitsinhalten) und die Formen der Arbeit (einschließlich Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitsorganisation). Trotz grundlegender Veränderungen im Arbeitsmarkt behaupten sich die Muster traditioneller genderbedingter Ungleichheiten in vielen Dimensionen. Da die Bedeutung von normalen Beschäftigungsverhältnissen beständig abnimmt, besteht die Herausforderung an die Politik darin, neue Arbeitsformen in einen effektiven Rahmen der Beschäftigungssicherheit einzubinden und damit den Zugang von Männern und Frauen zu Qualitätsarbeitsplätzen sowie ihre Gleichbehandlung bei der Arbeit zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
