Schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
Vom Jobaufschwung der vergangenen Jahre hat die Gruppe der Menschen mit Behinderung vergleichsweise wenig profitiert. Gleiche Chancen in der Arbeitswelt sind das erklärte Ziel der Politik und auch im Hinblick auf den künftigen Fachkräftebedarf wird über dieses ungenutzte Potenzial vermehrt diskutiert. Wo liegen die Hürden bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung? Wie kann ein Umdenken der Unternehmen gefördert werden?
Diese Infoplattform stellt Literaturhinweise zur Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten zusammen.
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Literaturhinweis
Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen: Möglichkeiten und Grenzen von Inklusionsbetrieben (2018)
Hohner, Sören;Zitatform
Hohner, Sören (2018): Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen: Möglichkeiten und Grenzen von Inklusionsbetrieben. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 305-310.
Abstract
"Inklusionsbetriebe sollen die Beschäftigungsinklusion für Menschen mit Behinderungen vorantreiben und als Bindeglieder zwischen der Werkstatt für behinderte Menschen und einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt fungieren. Etwa 1.000 solcher Betriebe gibt es derzeit in Deutschland. Was unterscheidet sie von anderen Betrieben? Welche (rechtlichen) Voraussetzungen müssen sie erfüllen? Wie werden sie gefördert? Welchen und wie vielen behinderten Menschen bieten sie eine Chance? Diesen Fragen geht der folgende Beitrag nach." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten: Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen (2018)
Kappus, Sandra;Zitatform
Kappus, Sandra (2018): Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten. Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen. (Berichte aus der Pädagogik), Herzogenrath: Shaker, 421 S.
Abstract
"In einer nach wie vor um Erwerbsarbeit zentrierten Gesellschaft nimmt die berufliche Teilhabe einen hohen Stellenwert ein. Zugleich eröffnet sich über die Erwerbsarbeit die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder Behinderung, die ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können, eine (neue) dauerhafte berufliche Perspektive eröffnet wird. Das wesentliche Mittel hierfür ist die berufliche Wiedereingliederung. Grundsätzlich verfügt Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes System der beruflichen Rehabilitation. Dennoch muss sich das System veränderten Bedingungen auf gesellschaftlicher, struktureller und politischer Ebene anpassen, um zukunftssicher zu sein. Daher befasst sich diese Arbeit mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung einer zukunftssicheren beruflichen Rehabilitation. Am Beispiel des RehaFutur-Projekts werden Strategien zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen aufgezeigt. Zugleich wird deren Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen betrachtet. Dabei folgt die Arbeit einer triangulativen Forschungsmethodik, indem Erkenntnisse einer umfassenden Literaturrecherche und die Befragung ausgewählter Experten auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation miteinander kombiniert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)
Kempe, Astrid;Zitatform
Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.
Abstract
Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)
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Literaturhinweis
The effect of the disability insurance application decision on the employment of denied applicants (2018)
Khan, Mashfiqur R.;Zitatform
Khan, Mashfiqur R. (2018): The effect of the disability insurance application decision on the employment of denied applicants. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 267-271. DOI:10.1257/pandp.20181046
Abstract
"Social Security Disability Insurance (SSDI) affects the labor supply of applicants through its work discouragement and through human capital deterioration regardless of the ultimate acceptance or denial of the claim. In this paper, I provide an estimate of the causal effect of SSDI application on denied applicants using non-applicants as a comparison group. Exploiting instrumental variable approach, I find that the SSDI causes a 36 percentage point reduction in employment of the denied applicants of ages 50 to 58 in the short run. The loss of potential employment of the denied SSDI applicants is a welfare loss to the society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring the effects of employment protection policies: theory and evidence from the Americans with Disabilities Act (2018)
Zitatform
Kim, Soojin & Serena Rhee (2018): Measuring the effects of employment protection policies. Theory and evidence from the Americans with Disabilities Act. In: Labour economics, Jg. 54, H. October, S. 116-134. DOI:10.1016/j.labeco.2018.08.001
Abstract
"Title I of the Americans with Disabilities Act (ADA) is an employment protection policy for disabled workers. By exploiting cross-state variation in pre-ADA legislation, we measure the effects of the law on transition rates of disabled workers. We find a decline in employment-to-non-employment transitions after the ADA, with an insignificant change in flow into employment. We use a model to disentangle the costs of firing and hiring imposed by the ADA. Our findings suggest that the ADA induces firms to fire less frequently but become more selective with new hires, impacting the aggregate productivity of the workforce and output of the economy." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Why do workers with disabilities earn less? Occupational job requirements and disability discrimination (2018)
Zitatform
Kruse, Douglas, Lisa Schur, Sean Rogers & Mason Ameri (2018): Why do workers with disabilities earn less? Occupational job requirements and disability discrimination. In: BJIR, Jg. 56, H. 4, S. 798-834. DOI:10.1111/bjir.12257
Abstract
"We analyse competing explanations for the lower pay of employees with disabilities, using 2008 - 2014 data from the American Community Survey matched to O*Net data on occupational job requirements. The results indicate that only part of the disability pay gap is due to productivity-related job requirements. The remaining pay gap -- experienced by employees whose impairments should not limit their productivity -- reflects potential discrimination. The discrimination-related pay gaps appear to be smallest and possibly non-existent for women and men with hearing impairments, and largest for those with cognitive and mobility impairments. Overall the results indicate that discrimination is likely to remain an influence on the pay of many workers with disabilities." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Predictors of employer attitudes toward blind employees, revisited (2018)
Zitatform
McDonnall, Michele C. & Adele Crudden (2018): Predictors of employer attitudes toward blind employees, revisited. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 48, H. 2, S. 221-231. DOI:10.3233/JVR-180933
Abstract
"BACKGROUND: Negative employer attitudes have been identified as a major barrier to employment for people who are blind or visually impaired, yet we know little about what influences employer attitudes toward this population.
OBJECTIVE: The purpose of the study was to replicate an earlier study of predictors of employer attitudes towards people who are blind or visually impaired as employees, utilizing a larger sample of employers and including additional predictor and control variables.
METHODS: An online survey was conducted with a national sample of hiring managers, resulting in a usable sample of 379. Multiple regression was utilized to identify predictors of employer attitudes.
RESULTS: Five variables significantly predicted employer attitudes: having hired someone in the past, knowledge about how work tasks can be accomplished, belief in knowledge, having a relationship with vocational rehabilitation (VR), and being female. Although communication with VR had a strong association with employer attitudes, having hired functioned as a mediator of the relationship between it and employer attitudes, indicating that communication with VR may influence employers' hiring decisions.
CONCLUSION: VR professionals should interact with employers as much as possible to encourage the hiring of people who are blind or visually impaired. Going beyond initial contacts to developing relationships is important." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Neue Regeln und Wege für schwerbehinderte Menschen (2018)
Nakielski, Hans;Zitatform
Nakielski, Hans (2018): Neue Regeln und Wege für schwerbehinderte Menschen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 305.
Abstract
"Anfang 2018 traten schließlich zahlreiche Änderungen im Verfahrens- und Leistungsrecht des SGB IX in Kraft.5 Neu eingeführt wurde dabei auch die für alle Reha-Träger verpflichtende Erstellung eines Teilhabeplans und die Durchführung einer Teilhabekonferenz, wenn mehrere Leistungsträger beteiligt und mehre Leistungsarten erforderlich sind. Was das im Einzelnen bedeutet, wird im vorletzten Artikel dieses Titelthemas näher beschrieben. Neu ist seit Anfang dieses Jahres auch der Anspruch auf 'Assistenzleistungen' für schwerbehinderte Menschen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung ihres Alltags. Details dazu werden im letzten Beitrag dieses Titelthemas erläutert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Beeinträchtigt studieren - best2: Datenerhebung zur Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Krankheit 2016/17 (2018)
Poskowsky, Jonas; Heißenberg, Sonja; Fochler, Georg; Brenner, Julia; Zaussinger, Sarah; Nölle, Petra; Schubert, Christoph; Wunderlich, Laura;Zitatform
Heißenberg, Sonja, Sarah Zaussinger & Julia Brenner (2018): Beeinträchtigt studieren - best2. Datenerhebung zur Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Krankheit 2016/17. Berlin, IX, 307 S.
Abstract
"Aus der 21. Sozialerhebung ist bekannt: 11 % der Studierenden in Deutschland haben eine studienrelevante gesundheitliche Beeinträchtigung. Sie stehen im Mittelpunkt der Studie 'beeinträchtigt studieren - best2' Uns interessiert besonders:
- Wie beeinflussen Beeinträchtigungen die Studienwahl?
- Welche Studienschwierigkeiten entstehen im Zusammenhang mit Beeinträchtigungen?
- Wie werden diese Schwierigkeiten kompensiert?
- Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote werden genutzt?
- Welchen Einfluss hat die Form der Beeinträchtigung/Erkrankung bei der Entstehung und Kompensation von Schwierigkeiten?
- Wie können Studienbedingungen verbessert werden?" (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Berufliche Perspektiven von Autisten: ein Balanceakt zwischen Anpassung und Abgrenzung (2018)
Zitatform
Reich, Katrin (2018): Berufliche Perspektiven von Autisten. Ein Balanceakt zwischen Anpassung und Abgrenzung. (Integrationspädagogik in Forschung und Praxis 22), Hamburg: Kovac, 267 S.
Abstract
"Das vorliegende Buch befasst sich mit den beruflichen Perspektiven von Autisten und geht der Frage nach, welche Faktoren zu einer langfristigen Erhaltung des Arbeitsplatzes beitragen können. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden Autisten und deren Arbeitgeber befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind anschaulich dargestellt, bieten Einblicke in spannende Berufsbiographien und münden schließlich in ein praxisorientiertes Modell, welches für die Integration von Autisten in das Berufsleben wertvolle Impulse geben kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Autismus und Arbeit. Berufliche Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Autismus (2018)
Roman, Carsten;Zitatform
Roman, Carsten (2018): Autismus und Arbeit. Berufliche Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Autismus. In: Behindertenrecht, Jg. 57, H. 3, S. 49-55.
Abstract
"Der Bundesverband autismus Deutschland e.V. konstatiert grundsätzlich eine Verbesserung der Angebote der sozialen und beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Autismus in den vergangenen 10 bis 15 Jahren. Gleichzeitig lassen sich allerdings noch immer nicht wenige Beispiele von fehlenden Rahmenbedingungen finden, durch die eine berufliche Teilhabe bzw. die Teilhabe an sinnvollen Beschäftigungsangeboten verhindert wird. Nach einem einführenden Überblick über das Thema Autismus sollen relevante Zahlen und Fakten, autismusspezifische Besonderheiten und Bedürfnisse sowie verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe für Menschen mit Autismus behandelt werden. Anknüpfend an einen Überblick über teilhaberechtliche Aspekte sollen ausgewählte berufsbezogene Unterstützungsangebote vorgestellt werden. Alle genannten rechtlichen Vorschriften des SGB IX beziehen sich auf den Rechtsstand ab dem 1.1.2018." (Textauszug, © Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG)
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Financial incentives and earnings of disability insurance recipients: evidence from a notch design (2018)
Ruh, Philippe; Staubli, Stefan;Zitatform
Ruh, Philippe & Stefan Staubli (2018): Financial incentives and earnings of disability insurance recipients. Evidence from a notch design. (NBER working paper 24830), Cambrige, Mass., 12 S. DOI:10.3386/w24830
Abstract
"Most countries reduce Disability Insurance (DI) benefits for beneficiaries earning above a specified threshold. Such an earnings threshold generates a discontinuous increase in tax liability - a notch - and creates an incentive to keep earnings below the threshold. Exploiting such a notch in Austria, we provide transparent and credible identification of the effect of financial incentives on DI beneficiaries' earnings. Using rich administrative data, we document large and sharp bunching at the earnings threshold. However, the elasticity driving these responses is small. Our estimate suggests that relaxing the earnings threshold reduces fiscal cost only if program entry is very inelastic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inklusionslagebarometer Arbeit 2018: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2018)
Vukovic, Sandra; Jung, Sven; Greskamp, Dagmar; Lichter, Jörg; Ehlert-Hoshmand, Julia;Zitatform
Lichter, Jörg & Sven Jung (2018): Inklusionslagebarometer Arbeit 2018. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 06), Bonn, 19 S.
Abstract
"Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt folgt weiter dem positiven Trend: Das zeigt das Inklusionslagebarometer, welches das Handelsblatt Research Institute im Auftrag von Aktion Mensch erstellt hat. Erneut sinkt die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung auf ein Rekordtief von 162.373 (Vorjahr: 170.508) Suchenden. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote Schwerbehinderter, sie liegt bei 11,7 (12,4) Prozent. Es bleibt dennoch wichtig, die Problemfelder auszumachen und hierfür Lösungen zu schaffen. Denn: Der Abstand zur allgemeinen Quote (5,7 Prozent) der Menschen ohne Behinderung hat sich in diesem Jahr erstmals wieder vergrößert. Zudem suchen Arbeitslose mit Behinderung trotz leichter Verbesserung noch immer durchschnittlich 366 (377) Tage nach einer Beschäftigung. Das sind 104 Tage länger als Nicht-Behinderte. Auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen ist mit 44,4 (45,8) Prozent deutlich höher als bei Menschen ohne Behinderung (35,6 Prozent). Das Dilemma: Die Dauer der Arbeitslosigkeit wirkt - neben dem Lebensalter und der Schwerbehinderung - zusätzlich als wesentliches Vermittlungshemmnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Return-to-work policies and labor supply in disability insurance programs (2018)
Zitatform
Zaresani, Arezou (2018): Return-to-work policies and labor supply in disability insurance programs. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 272-276. DOI:10.1257/pandp.20181047
Abstract
"Return-to-work policies in disability insurance (DI) programs allow beneficiaries to collect a portion of their benefits while working. I investigate whether a large increase in incentives to work in a return-to-work policy could induce benefit recipients to increase their labor supply. I quantify the effects on earnings and labor force participation using a sharp discontinuity in the induced incentives to work at the month of the policy change in a DI program in Canada. Using administrative data, I document that large incentives to work could induce beneficiaries to increase their labor supply both in intensive and extensive margins." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) (2018)
Zitatform
(2018): Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). (Arbeitsmarkt aktuell 2018,09), Berlin, 21 S.
Abstract
"Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Leider sind Menschen mit Behinderungen auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The role of workplace accommodations in the employment of people with disabilities (2017)
Zitatform
Anand, Priyanka & Purvi Sevak (2017): The role of workplace accommodations in the employment of people with disabilities. In: IZA journal of labor policy, Jg. 6, S. 1-20. DOI:10.1186/s40173-017-0090-4
Abstract
"We explore the role of workplace accommodations in reducing employment barriers and improving the employment of people with disabilities. We do so using data from the 2015 Survey of Disability and Employment on people with disabilities who applied for vocational rehabilitation services in three states. The results show that at least one third of nonworking people with disabilities reported employment barriers that could be addressed by workplace accommodations, such as lack of transportation and an inaccessible workplace. We also find that receiving certain types of workplace accommodations, such as help with transportation, flexible work schedules, or a personal care attendant, is positively correlated with being employed at the time of the survey. Finally, people who are in poor health or have physical disabilities were more likely to perceive workplace inaccessibility as a barrier but less likely to have received accommodations in their current or most recent job. This suggests that people with these characteristics may be good candidates to target for greater access to workplace accommodations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0 (2017)
Zitatform
Banafsche, Minou (2017): Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 72-87.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit den Chancen und Risiken, welche die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt in Gestalt insbesondere des Einsatzes moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen und die in der Folge gleichsam zunehmende räumliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeitsprozessen - in der (Fach-)Öffentlichkeit, angestoßen durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anfang 2016, unter der Chiffre 'Arbeiten 4.0' intensiv diskutiert - für Menschen mit Behinderungen mit sich bringen, um sodann danach zu fragen, wie das Arbeits- und Sozialrecht damit umgehen. Dabei wird deutlich, dass das Sozialrecht bereits ein umfangreiches Leistungsinstrumentarium bereithält, um technische sowie durch Arbeitsablauf und -organisation verursachte Barrieren mithilfe angemessener Vorkehrungen möglichst nicht zur Entstehung gelangen zu lassen oder abzubauen. Allerdings werden angesichts einer an dieser Stelle unzureichenden Harmonisierung von Arbeits- und Sozialrecht auch Schutzlücken offenbar, die spezifisch einfachbehinderten Menschen zum Nachteil gereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Anwendung von Applied Behavior Analysis (ABA) und Autismus-Spezifischer Verhaltenstherapie (AVT) in der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (2017)
Bell, Myriam; Thelemann, Stefan; Schneider, Gabriele; Kallup, Corinna;Zitatform
Bell, Myriam, Corinna Kallup, Gabriele Schneider & Stefan Thelemann (2017): Die Anwendung von Applied Behavior Analysis (ABA) und Autismus-Spezifischer Verhaltenstherapie (AVT) in der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 4, S. 272-282.
Abstract
"In der Arbeit mit Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind 'Applied Behavior Analysis (ABA)' und 'Autismus-Spezifische Verhaltenstherapie (AVT)' evidenzbasierte therapeutische Ansätze. Diese haben jedoch noch wenig Einzug in den pädagogischen Alltag der beruflichen Rehabilitation gefunden. Im vorliegenden Beitrag werden die lerntheoretischen Grundlagen und Methoden der beiden Ansätze dargestellt Ausführliche Fallbeispiele illustrieren die praktische Umsetzung im Alltag des Liebenau Berufsbildungswerkes in Ravensburg." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Identifying the effects of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities (2017)
Zitatform
Bengtsson, Steen & Nabanita Datta Gupta (2017): Identifying the effects of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities. In: PLoS one, Jg. 12, H. 3, S. 1-13. DOI:10.1371/journal.pone.0173659
Abstract
"The literature on disability has suggested that an educated individual with a disability is more likely to better cope with her/his disability than those without education. However, few published studies explore whether the relationship between education and ability to cope with a disability is anything more than an association. Using data on disability and accommodation from a large Danish survey from 2012-13 and exploiting a major Danish schooling reform as a natural experiment, we identified a potential causal effect of education on both economic (holding a job) as well as social (cultural activities, visiting clubs/associations, etc.) dimensions of coping among individuals with a disability, controlling for background factors, functioning, and disability characteristics. We found that endogeneity bias was only present in the case of economic participation and more educated individuals with a disability indeed had higher levels of both economic and social coping. To some extent, having more knowledge of public support systems and higher motivation explained the better coping among the group of individuals with disabilities who were educated. Our results indicated, however, that a large part of the effect of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities was suggestive of a causal relationship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Chancen bei der Teilhabe am Arbeitsleben durch das Bundesteilhabegesetz (2017)
Bessenich, Janina;Zitatform
Bessenich, Janina (2017): Neue Chancen bei der Teilhabe am Arbeitsleben durch das Bundesteilhabegesetz. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 1, S. 37-44.
Abstract
"Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erhebt den Anspruch, durch eine reformierte Eingliederungshilfe mit neuen Regelungen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX-BTHG eine Verbesserung des Teilhabe der Menschen mit Behinderung herbeizuführen. Gleichzeitig muss sich das neue Gesetz entsprechend nach den Maßgaben des Artikels 27 und des Artikels 26 der UN-Behindertenrechtskonvention messen lassen. Das Bundesteilhabegesetz will sich zwar an den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention orientieren - den vollständigen Transformationsanspruch erfüllt das Gesetz jedoch nicht. Wesentliche Neuerungen bedeuten in Teilen eine Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben und an einzelnen Stellen eine Verbesserung des Wunsch- und Wahlrechtes für Menschen mit Behinderung." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
