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Dossier

Prekäre Beschäftigung

Unter den Begriff "Prekäre Beschäftigung" fallen Arbeitsverhältnisse mit niedrigen Löhnen, die häufig nicht auf Dauer und Kontinuität angelegt sind, keine Absicherung durch die Sozialversicherung und nur geringe arbeitsrechtliche Schutzrechte aufweisen. Der Begriff ist umstritten - und noch viel mehr die Frage: Wirken prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer ausgrenzend oder leisten sie auch einen notwendigen Beitrag zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes? Die Infoplattform erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung (2020)

    Beckmann, Fabian ;

    Zitatform

    Beckmann, Fabian (2020): Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 13, H. 2, S. 117-139.

    Abstract

    "Minijobs haben sich seit den 1990er Jahren speziell für Frauen als stabiles Arbeitsmarktsegment etabliert und werden ebenso lange als prekäre Beschäftigungsform problematisiert. Die zentralen Prekaritätsachsen bilden die im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unterdurchschnittlichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie die unzureichende Möglichkeit einer eigenständigen sozialen Absicherung. Ausgehend von einer nur marginalen Subjektorientierung in der bisherigen Forschung beleuchtet der Beitrag diese Problemfelder von Minijobs und fragt nach der subjektiven Arbeitsqualität sowie den Ausprägungen und Erklärungsfaktoren der Erwerbspräferenzen von weiblichen Minijobbenden. Die Befunde signalisieren eine divergierende Beurteilung der Arbeitsqualität in unterschiedlichen Dimensionen von Erwerbsarbeit und sensibilisieren somit für den Nutzen mehrdimensionaler und subjektiver Zugänge für die Analyse von Arbeitsqualität. Darüber hinaus offenbart sich eine nur geringe Normalarbeitsorientierung unter (weiblichen) Minijobbenden, deren Ursachen vielfältig sind und nicht ausschließlich auf institutionelle Fehlanreize reduziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die zerrissene Republik: wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Die zerrissene Republik: wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland. Weinheim: Beltz Juventa, 414 S.

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit ist das Problem wachsender Ungleichheit das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, wenn nicht der gesamten Menschheit. Während daraus im globalen Maßstab ökonomische Krisen, Kriege und Bürgerkriege resultieren, die wiederum größere Migrationsbewegungen nach sich ziehen, sind in Deutschland der soziale Zusammenhalt und die repräsentative Demokratie bedroht. Daher wird nicht bloß thematisiert, wie soziale Ungleichheit entsteht und warum sie zugenommen hat, sondern auch, weshalb die politisch Verantwortlichen darauf kaum reagieren und was getan werden muss, um sie einzudämmen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)

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  • Literaturhinweis

    Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada (2020)

    Chafe, David; Kaida, Lisa ;

    Zitatform

    Chafe, David & Lisa Kaida (2020): Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 3, S. 407-423. DOI:10.1177/0950017019865877

    Abstract

    "Precarious employment literature has addressed a myriad of occupations increasingly characterized by employment uncertainty and reduced commitment between workers and employers due to short-term contracts and self-employment, with particular attention given to creative industries and the gig economy in recent years. The authors argue that research on creative industries also requires consideration of the role of place in the experience of employment insecurity and career commitment. This article focuses on self-employed musicians in the mid-sized city of St John's, Canada. Interviews with 54 musicians draw attention to coping strategies for long periods of low pay and employment insecurity. These strategies include downplaying competition and conflict, acquiring higher education and changing career. It is argued that population size and location of the community where work is based have implications on such coping strategies and on career longevity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung (2020)

    Dorau, Ralf;

    Zitatform

    Dorau, Ralf (2020): Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 223-237. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-223

    Abstract

    "Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist die Passage von der Ausbildung in den Beruf. Allerdings ist dieser bei Absolvent*innen einer dualen Ausbildung nicht immer gelungen. Fast ein Viertel der Berufseinstiegsverläufe der im Jahr 2012 befragten Absolvent*innen der Abschlusskohorten 2006 bis 2008 ist prekär beschäftigt und knapp 5 % sind entkoppelt. Über Mehrebenenanalysen werden die Einflussfaktoren auf die berufliche Integration analysiert. Es zeigen sich größere Disparitäten zwischen Ost- und Westdeutschland sowie ein deutlicher Einfluss des Schulabschlusses und vor allem der Abschlussnote. Außerdem sind weibliche Fachkräfte häufiger prekär beschäftigt und seltener beruflich integriert als männliche Fachkräfte. Weiterhin finden sich in einzelnen Berufsfeldern Unterschiede hinsichtlich beruflicher Integration, und mit entsprechenden Kontexteffekten, wie beispielsweise bei weiblich dominierten Berufen, sinken die Chancen gelungener Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)

    Fritsch, Katrin; Schwichow, Helene von;

    Zitatform

    Fritsch, Katrin & Helene von Schwichow (2020): Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 62 S.

    Abstract

    "Die Plattformökonomie wächst und entwickelt sich zu einem zunehmend relevanten Arbeitsmarkt in Deutschland. Sie verspricht neue Möglichkeiten wie Offenheit, Flexibilität und Gleichheit für Arbeiter*innen. Für Frauen, die häufiger Sorgearbeit leisten, wirken die Arbeitsangebote, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf versprechen, besonders interessant. Gleichzeitig zeichnet sich in der Forschung ab, dass Plattformarbeit Probleme wie etwa Prekarisierung und Diskriminierung fortschreibt. Frauen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt ganz besonders von prekären Arbeitsbedingungen und Altersarmut betroffen, weil sie mehrheitlich in Teilzeit beschäftigt sind und geringere Renten beziehen. Welche Rolle spielt also die Plattformökonomie im Hinblick auf Gleichstellung? Und welche Erfahrungen machen Frauen tatsächlich bei der Arbeit auf Plattformen? Diese Expertise untersucht anhand von qualitativen, semi-strukturierten Interviews die Erfahrungen, die Plattformarbeiter*innen auf den Plattformen Airbnb, Helpling, 99designs und Textbroker machen. Ziel der Expertise ist es, tiefere Einblicke in die Lebenswelten von Plattformarbeiter*innen zu gewinnen und sie aus intersektionaler Perspektive zu interpretieren. Mit Hilfe einer thematischen Netzwerkanalyse zeigt sich, dass Frauen Plattformarbeit als flexibel, unsicher, intransparent und vereinzelnd erfahren. Zusätzlich stellt sich heraus, dass Plattformarbeiter* innen häufig unbezahlte, unsichtbare Arbeit leisten und sich Gender-Stereotype wie etwa die Frau als “gründliche Putzkraft” oder die Frau als “herzliche Gastgeberin” fortziehen oder sogar verstärken. Darauf basierend leitet diese Expertise Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Gleichstellung und die Förderung fairer Arbeitsbedingungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland (2020)

    Goncharuk, Tetiana;

    Zitatform

    Goncharuk, Tetiana (2020): "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 3, S. 243-250. DOI:10.3262/MIG2003243

    Abstract

    "Der Pflegebedarf für ältere Menschen in Deutschland steigt jährlich. Trotzdem gibt es zahlreiche strukturelle Probleme bei der Organisation der häuslichen Altenpflege, die vom Staat ignoriert werden. All dies führt zur Etablierung eines alternativen Versorgungssystems bzw. Arbeitsmarktes mit prekären Arbeitsbedingungen, das Care-Arbeiterinnen aus Osteuropa und insbesondere aus der Ukraine betrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen (2020)

    Heimann, Anja; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Heimann, Anja & Markus Hummel (2020): Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen. In: R. Helmrich, M. Hummel & M. I. Wolter (Hrsg.) (2020): Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, Leverkusen, Budrich S. 41-42.

    Abstract

    "Häufig entsprechen atypische Arbeitsverhältnisse den Wünschen und Lebenslagen der Beschäftigten. Dennoch sind diese Beschäftigungsformen für die Betroffenen oftmals deutlich weniger attraktiv als das Normalarbeitsverhältnis. Besonders am unteren Rand der Lohnverteilung zwischen Arbeitslosigkeit und traditionellem Normalarbeitsverhältnis ermöglichen diese Arbeitsverhältnisse vielen Erwerbslosen überhaupt erst den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Vermittlungshemmnisse wie fehlende Qualifikation oder Alter sollen dadurch kompensiert werden. Lasten und Risiken sind verstärkt vom Arbeitnehmer bzw. von der Arbeitnehmerin zu tragen. Allerdings ist mit zunehmendem Arbeits- und Fachkräftemangel davon auszugehen, dass diese Lastenverteilung sich zugunsten der Arbeitnehmer/-innen verschieben wird. Dies wird zu einem Bedeutungsverlust dieser oftmals prekären Beschäftigungsverhältnisse führen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Precarized society: social Transformation of the welfare state (2020)

    Hepp, Rolf; Kergel, David ; Riesinger, Robert;

    Zitatform

    Hepp, Rolf, David Kergel & Robert Riesinger (Hrsg.) (2020): Precarized society. Social Transformation of the welfare state. (Prekarisierung und soziale Entkopplung - transdisziplinäre Studien), Wiesbaden: Springer VS, 274 S.

    Abstract

    "This book provides international and transdisciplinary perspectives on Hyperprecarity and Social Structural Transformations in European Societies, USA and Russia enforced through other special transformation processes such as digitalisation, migration and demographic change. It has been observed that precarity and social insecurity do not refer any longer only to certain groups of the society such as unemployed people or to those ones who are ‘traditionally’ more in need of social benefit etc. but it accompanies and affects greater parts of the society, particularly those sections of the middleclass who conceive their social identity merely via their work ethics. Consequentially new forms of social exclusion are being producing taxing the traditional social cohesion in European societies due to the demand of new forms of flexibility and mobility from the working people. This process can be termed with the notion 'Hyperprecarisation'. This book contains contributions from scientists all over Europe, Russia and the USA, who are members of the SUPI network “Social Uncertainty, Prequarity, Inequality”." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies (2020)

    Inanc, Hande ;

    Zitatform

    Inanc, Hande (2020): Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies. In: Work and occupations, Jg. 47, H. 4, S. 504–511. DOI:10.1177/0730888420934539

    Abstract

    "Precarious Lives addresses one of the most important developments in employment relations in the neoliberal era: increase in labor precarity and the subsequent decline in employee well-being. Drawing on data on social welfare institutions and labor market policies in six rich democracies, the author shows that work is less precarious, and workers are happier, when institutions and policies provide job protection, and put in place support systems to buffer job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany (2020)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen & Thorsten Kalina (2020): 'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany. In: Transfer, Jg. 26, H. 4, S. 447-463. DOI:10.1177/1024258920937960

    Abstract

    "Der vorliegende Artikel zielt auf eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Erscheinungsformen von Abrufarbeit in Deutschland und zeigt, dass die formale Variante von Abrufarbeit hier im internationalen Vergleich relativ strikt reguliert ist, nicht zuletzt durch eine Gesetzesreform, die 2019 in Kraft trat. Ähnlich wie in anderen Ländern kommen jedoch andere informelle Varianten zum Einsatz, die außerhalb des Geltungsbereichs der Re-Regulierung oder ‘‘Normalisierung’’ der formellen Abrufarbeit liegen. Differenzierte Analysen auf der Grundlage von Umfragedaten zeigen, dass sowohl formelle als auch informelle Varianten von Abrufarbeit mit einem unverhältnismäßig hohen Anteil an kurzer Teilzeit, Niedriglöhnen und damit einem hohen Armutsrisiko assoziiert sind. Die gegenwärtige Debatte über die Erosion des Arbeitnehmerstatus sollte sich deshalb nicht zu eng auf die Solo-Selbständigen in der Gig-Ökonomie beschränken (Deliveroo, Uber), sondern auch die ‘‘Grauzonen’’ im Bereich der abhängigen Beschäftigung in den Blick nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers' (2020)

    Millán, Ana ; Millán, José María ; Caçador-Rodrigues, Leonel;

    Zitatform

    Millán, Ana, José María Millán & Leonel Caçador-Rodrigues (2020): Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers'. In: Small business economics, Jg. 55, H. 2, S. 461-474. DOI:10.1007/s11187-019-00245-7

    Abstract

    "In this study, we examine whether job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers', i.e. the workers in this particular grey zone between employment and self-employment, are more similar to those of the self-employed or paid employed. To this end, we use microdata drawn from the 2010 wave of the European Working Conditions Survey for 34 European countries. First, we develop and validate a psychometrically sound multidimensional scale for these 3 key constructs by conducting both exploratory and confirmatory factor analysis. Then, multilevel (hierarchical) linear regressions are used to test the validity of our hypotheses. Our results suggest that these hybrid work relationships are endowed with the least favourable attributes of both groups: lower job control than self-employed workers, higher job demands than paid employees and, overall, worse job outcomes than both." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet (2020)

    Pongratz, Hans J. ;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. (2020): Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet. In: WISO, Jg. 43, H. 2, S. 11-34.

    Abstract

    "Die meisten Selbstständigen in Deutschland und Österreich sind „solo“ und haben keine Beschäftigten. Hinsichtlich ihrer Erwerbslage, der sozialen Sicherung und der Interessenvertretung erweist sich diese Erwerbsgruppe als ausgesprochen heterogen. In der Bewältigung beruflicher Herausforderungen und der Nutzung von Institutionen und Ressourcen aber teilen sie eine Reihe kollektiver Grunderfahrungen. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht nehmen sie damit eine Vorreiterrolle im Wandel der Erwerbsarbeit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Frauen und Männer im Kulturmarkt: Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage (2020)

    Schulz, Gabriele; Vitols, Sigurt; Zimmermann, Olaf ; Basten, Lisa;

    Zitatform

    Schulz, Gabriele & Olaf Zimmermann (2020): Frauen und Männer im Kulturmarkt. Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage. Berlin: Deutscher Kulturrat e.V., 510 S.

    Abstract

    "Nach den Studien "Arbeitsmarkt Kultur" (2013) und "Frauen in Kultur und Medien" (2016) legen die Autoren nun die dritte umfängliche Untersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Kulturberufen vor. Untersucht wird wie viele Frauen und Männer eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem für Kulturberufe absolvieren und wie viele ein Studium. Es wird dargestellt, wie viele Frauen und Männer im Arbeitsmarkt Kultur beschäftigt sind und wie es um ihr Einkommen bestellt ist. Es wird der Frage nachgegangen, wie viele Frauen und Männer im Kulturbereich freiberuflich tätig sind und was sie verdienen. Der Arbeitsmarkt Architektur, Bibliotheken, Bildende Kunst, Buchhandel, Design, Film, Journalismus, Kunsthandwerk, Literatur, Musik, Rundfunk, Theater und Werbung wird behandelt. Ein besonderer Blick wird in der Studie auf die Situation von Frauen im Arbeitsmarkt Kultur und Medien geworfen." (Verlagsinformation, IAB-Doku)

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    Young, successful, precarious?: Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany (2020)

    Stuth, Stefan ; Jahn, Kerstin;

    Zitatform

    Stuth, Stefan & Kerstin Jahn (2020): Young, successful, precarious? Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany. In: Journal of Youth Studies, Jg. 23, H. 6, S. 702-725., 2019-06-20. DOI:10.1080/13676261.2019.1636945

    Abstract

    "The article investigates entry-stage employment trajectories of young people in Germany, asking whether transitions into continuous employment indicate successful labour market integration. Applying a novel multidimensional approach to precariousness to individuals' employment and household trajectories, we understand entry-stage employment trajectories holistically. The balanced-panel sample is drawn from the German Socio-Economic Panel, with a focus on young men and women between 15 and 25 years of age in the first year of the sample period who had been employed at least once (n?=?1360).
    Dual-channel sequence-cluster analysis reveals considerable variation in the precariousness of young people's entry-stage employment. While almost all young men and women experience periods of precariousness, the durations vary substantially. Precarious employment or precarious living conditions frequently occur during education. Our results confirm that individuals with disrupted employment trajectories are seldom successfully integrated into the labour market and frequently experience precarious employment. In previous research, transitions into continuous employment have been understood as the hallmark of successful labour market integration. This holds true for young women but not for young men, who experienced continuous and precarious entry-stage employment. To correctly identify young men's successful labour market integration, additional information about their employment precariousness is required." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Symbolisch prekär: Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen (2020)

    Teupen, Sonja ;

    Zitatform

    Teupen, Sonja (2020): Symbolisch prekär. Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen. (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen), Wiesbaden: Springer VS, 503 S. DOI:10.1007/978-3-658-26974-6

    Abstract

    "Im Zentrum der mikrosoziologisch und kulturpsychologisch informierten Studie steht die Subjektposition der armen Frau. Im Unterschied zu anderen Subjektpositionen geht diese nicht mit einem Versprechen sozialer Anerkennung einher, sondern erfolgt vorrangig unter Bedingungen symbolischer Prekarität. Anhand von Selbsterzählungen von Frauen in Armutslagen in Deutschland und den USA wird untersucht, wie die Erzählerinnen ihr Subjektsein narrativ verhandeln und damit personale Identität konstituieren. Die Analyse im methodologischen Rahmen der relationalen Hermeneutik rekonstruiert zwei Ebenen des Gegenstandes: Thematisch plausibilisieren die Erzählerinnen ihr Armsein entlang der Topoi Krankheit, Trennung, Kindheit und Schicksal. Strukturell sind ihre Erzählungen aufgespannt zwischen den Punkten Widerfahrnis und Handlung, Identifikation und Differenz, Zurechnung und Autonomie." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Prekäre Arbeit, prekäre Liebe: über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse (2020)

    Wimbauer, Christine ; Motakef, Mona ;

    Zitatform

    Wimbauer, Christine & Mona Motakef (2020): Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse. Frankfurt am Main ; New York: Campus Verlag, 420 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766) (2020)

    Zitatform

    (2020): Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22801 (24.09.2020)), 21 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Sylvia Gabelmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. (IAB-Doku)

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    'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work (2019)

    Alacovska, Ana;

    Zitatform

    Alacovska, Ana (2019): 'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work. In: The sociological review, Jg. 67, H. 5, S. 1118-1136. DOI:10.1177/0038026118779014

    Abstract

    "This article explores the relationship between future-oriented temporality and precarity in creative work. Existing sociological studies implicitly assume an unproblematic causal link between creative workers' future-orientation and their precarity, subjugation and exploitation. This article problematizes this link and offers a more nuanced reassessment of creative work's futurity by arguing for the analytical potential of the notion of hope in gaining a better understanding of creative workers' hopeful - affective, practical and moral - responses to conditions of protracted precarity. Building on theories of hope, the article conceptualizes hope both as an existential affective stance and an active moral practice oriented towards the present - an orientation that enables workers to keep going in spite of economic hardship and job uncertainty. From 'an atypical case' study of creative work in South-East Europe, hope emerges empirically as the central quotidian practice of coping with precarity. Three practices of hope are discussed: (1) hope as therapeutic practice; (2) hope as informal labour practice; and (3) hope as socially engaged arts practice. In so doing, the article explores the possibilities of practising 'a hopeful sociology' of creative work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The struggle to reconcile precarious work and parenthood: the case of Italian 'precarious parents' (2019)

    Ba', Stefano;

    Zitatform

    Ba', Stefano (2019): The struggle to reconcile precarious work and parenthood. The case of Italian 'precarious parents'. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 5, S. 812-828. DOI:10.1177/0950017019843089

    Abstract

    "This research is about parents in precarious employment, as the intersection of parental responsibilities and paid work represents a privileged site from which to explore the process of precarisation within a wider social context. Social reproduction is then interrogated in order to conceptually frame parents' everyday struggles for stability. The dyad use-value and exchange-value is mobilised to make sense of parents' activities in the domestic sphere as well as in paid work, so that the outcome of this research marks a conceptual shift from the metaphor work - family balance to the tension between useful activities and the monetary valorisations that these parents need to obtain. The research suggests then that these parents produce social wealth at a number of different levels, but their activities need to meet their exchange-value because monetary valorisation represents the way to get their livelihood. This research aims to conceptualise the antagonism of 'precarious parents' as their 'normal life' is distorted by daily struggles to achieve these means." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sozialstaat unter Zugzwang?: Zwischen Reform und radikaler Neuorientierung (2019)

    Baumgartner, A. Doris; Fux, Beat;

    Zitatform

    Baumgartner, A. Doris & Beat Fux (Hrsg.) (2019): Sozialstaat unter Zugzwang? Zwischen Reform und radikaler Neuorientierung. Wiesbaden: Springer VS, 439 S. DOI:10.1007/978-3-658-22444-8

    Abstract

    "Ohne Solidarität, Vergemeinschaftung und Sozialintegration ist der Wohlfahrtsstaat nicht überlebensfähig. Trotzdem bleiben die drei Elemente als grundlegende Konzepte der Sozialstaatsdebatte meist unterbeleuchtet. Expertinnen und Experten aus Sozial- und Politikwissenschaften untersuchen die sozialintegrative Dimension der Wohlfahrtsstaatlichkeit. Aus der Perspektive der Vergemeinschaftung behandeln sie die aktuelle wohlfahrtsstaatliche Theoriedebatte, analysieren Formen von Solidarität und setzen sich mit den spezifischen Problemlagen des modernen Wohlfahrtsstaates auseinander. Angesichts der Krisenhaftigkeit des Kernbereichs Arbeit interessiert insbesondere sein Reformvermögen. Präsentiert werden empirisch orientierte Beiträge zu Familie, Nachbarschaft und Solidarverbänden sowie theoretisch ausgerichteten Beiträgen zu aktuellen Problemlagen wie der Arbeit 4.0. Ferner werden Lösungsansätze in Form von "realutopischen" Perspektiven und Optionen diskutiert." (Verlagsangaben, © Springer)

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