Akademikerinnen
Der Trend zur Höherqualifizierung im Erwerbssystem bescherte vor allem Akademikerinnen und Akademikern über viele Jahre hinweg Beschäftigungszuwächse und niedrige Arbeitslosenquoten. Doch hervorragend ausgebildete Frauen haben eine ähnlich problematische Situation wie ihre geringer qualifizierten Geschlechtsgenossinnen: Sie verdienen weniger als vergleichbar ausgebildete Männer und haben es schwerer, eine Karriere zu verfolgen. Dieses Themendossier bietet Publikationen und weiterführende Links zu den Arbeitsmarktchancen und den Beschäftigungsbedingungen hochqualifizierter Frauen.
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The Women in Economics Index 2022 (2022)
Beatty, Alex; Takahashi, Yuki; Formella, Carolin; Kretschmer, Sandra; Weilage, Insa ; Molitor, Pia; Sondergeld, Virginia; Schütz, Jana ; Zillur, Kaneta; Seidlitz, Arnim ;Zitatform
Beatty, Alex, Carolin Formella, Sandra Kretschmer, Pia Molitor, Jana Schütz, Arnim Seidlitz, Virginia Sondergeld, Yuki Takahashi, Insa Weilage & Kaneta Zillur (2022): The Women in Economics Index 2022. (WiE-Index / The Women in Economics Initiative e.V. 4), Berlin, 27 S.
Abstract
"The Women in Economics Index 2022 is the fourth edition of the WiE Index that monitors and tracks the share of women economists in senior positions in the academic, private, and public sectors globally. The key result of the WiE Index 2021 was an overall low share of women across sectors, especially in the academic sector (31, Private: 34, Public: 38). This continues to be the case in the WiE Index 2022, with index values of 33 in the Academic and the Private Sector and 32 in the Public Sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna (2022)
Zitatform
Berroth, Lara, Dominik Adrian, Kolja Briedis & Antje Wegner (2022): Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna. (DZHW-Brief 2022,04), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2022.04.dzhw_brief
Abstract
"Die durchschnittliche Vertragslaufzeit der an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beschäftigten Promovierenden beträgt 27 Monate. 26 Prozent haben einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Auch wenn sich somit gegenüber älteren Studien eine Entwicklung zu längeren Vertragslaufzeiten abzeichnet, bleibt dennoch eine Lücke zwischen den Vertragslaufzeiten von Promovierenden und den tatsächlichen Promotionsdauern. Die subjektive Einschätzung der Finanzierungs- und Beschäftigungssituation fällt überwiegend positiv aus: Etwa drei Viertel der Promovierenden sind damit zufrieden. Im Durchschnitt wenden Promovierende mit einem Arbeitsvertrag an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung 23 Stunden pro Woche für ihre Promotion auf. Regelungen zur Promotionszeit werden im Arbeitsvertrag oder der Promotionsvereinbarung selten getroffen. Sie garantieren aber meist einen recht hohen Zeitanteil der Arbeitszeit für die Promotion bzw. gehen mit einer höheren Zahl an aufgewendeten Wochenstunden für die Promotion einher. Im Vergleich mit Hochschulabsolvent*innen, die in anderen Bereichen erwerbstätig sind, zeigen Promovierende mit einer Stelle in der Wissenschaft in vielen Teilaspekten der Beschäftigung eine höhere (berufliche) Zufriedenheit. Deutlich unzufriedener sind sie jedoch mit der Arbeitsplatzsicherheit. Zentrale Ergebnisse zur Finanzierungs- und Beschäftigungssituation Promovierender sowie zu zahlreichen weiteren Themen finden sich unter nacaps-datenportal.de." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nevertheless She Persisted? Gender Peer Effects in Doctoral STEM Programs (2022)
Bostwick, Valerie; Weinberg, Bruce;Zitatform
Bostwick, Valerie & Bruce Weinberg (2022): Nevertheless She Persisted? Gender Peer Effects in Doctoral STEM Programs. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. 2, S. 397-436. DOI:10.1086/714921
Abstract
"We study the effects of peer gender composition in STEM doctoral programs on persistence and degree completion. Leveraging unique new data and quasi-random variation in gender composition across cohorts within programs, we show that women entering cohorts with no female peers are 11.7pp less likely to graduate within 6 years than their male counterparts. A 1 sd increase in the percentage of female students differentially increases women’s probability of on-time graduation by 4.4pp. These gender peer effects function primarily through changes in the probability of dropping out in the first year of a Ph.D. program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Karriere mit Kind – Wie wirkt sich frühe Mutterschaft auf das Erreichen von Führungspositionen bei Akademikerinnen aus? (2022)
Zitatform
Brandt, Gesche & Heike Spangenberg (2022): Karriere mit Kind – Wie wirkt sich frühe Mutterschaft auf das Erreichen von Führungspositionen bei Akademikerinnen aus? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 74, H. 3, S. 303-327. DOI:10.1007/s11577-022-00854-3
Abstract
"Dieser Beitrag widmet sich im Anschluss an die Diskussion zur Entzerrung der „Rushhour des Lebens“ der Frage, ob es vorteilhaft für die berufliche Karriere von Akademikerinnen ist, wenn sie, anstatt nach dem Berufseinstieg, bereits vor dem Studienabschluss oder direkt im Anschluss daran Kinder bekommen. Während ein Aufschieben der Erstgeburt verschiedenen Studien zufolge durchaus positiv für den Karriereverlauf ist, ist der Zusammenhang zwischen einer frühen Familiengründung und dem Erreichen einer Führungsposition für Deutschland bislang kaum erforscht. Anhand von Absolventendaten des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) wird mit logistischen Regressionsanalysen untersucht, wie wahrscheinlich das Erreichen einer Führungsposition für Mütter mit akademischem Abschluss in Abhängigkeit vom Geburtentiming ist. Die Befunde zeigen, dass Mütter, die bereits vor dem Berufseinstieg Kinder bekommen haben, zehn Jahre nach Studienabschluss mit höherer Wahrscheinlichkeit in Führungspositionen tätig sind als die Vergleichsgruppe der Mütter, die erst während des Erwerbsverlaufs eine Familie gegründet haben. Erstere weisen im Erwerbsverlauf weniger Vollzeitphasen, aber mehr Teilzeitphasen und weniger Unterbrechungsphasen auf. Die Ergebnisse stützen humankapital- und signaltheoretische Annahmen, wonach Akademikerinnen auf dem Arbeitsmarkt von einer Familiengründung vor dem Berufseinstieg profitieren, da längere Erwerbsunterbrechungen unwahrscheinlicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Grads on the Go: Measuring College-Specific Labor Markets for Graduates (2022)
Conzelmann, Johnathan G. ; Simon, Andew; Hershbein, Brad J. ; Stange, Kevin ; Martin, Shawn ; Hemelt, Steven W. ;Zitatform
Conzelmann, Johnathan G., Steven W. Hemelt, Brad J. Hershbein, Shawn Martin, Andew Simon & Kevin Stange (2022): Grads on the Go: Measuring College-Specific Labor Markets for Graduates. (IZA discussion paper 15323), Bonn, 60 S.
Abstract
"This paper introduces a new measure of the labor markets served by colleges and universities across the United States. About 50 percent of recent college graduates are living and working in the metro area nearest the institution they attended, with this figure climbing to 67 percent in-state. The geographic dispersion of alumni is more than twice as great for highly selective 4-year institutions as for 2-year institutions. However, more than one-quarter of 2-year institutions disperse alumni more diversely than the average public 4-year institution. In one application of these data, we find that the average strength of the labor market to which a college sends its graduates predicts college-specific intergenerational economic mobility. In a second application, we quantify the extent of "brain drain" across areas and illustrate the importance of considering migration patterns of college graduates when estimating the social return on public investment in higher education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie: (Un-) Vereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise (2022)
Czerney, Sarah; Martin, Silke; Eckert, Lena;Zitatform
Czerney, Sarah, Lena Eckert & Silke Martin (Hrsg.) (2022): Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie. (Un-) Vereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 230 S.
Abstract
"In der Pandemie spitzen sich gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu, so auch die berufliche Benachteiligung, die maßgeblich durch die Ungleichverteilung von Care-Arbeit begünstigt wird. Dieses Buch versammelt Erfahrungsberichte von Frauen*, die im Wissenschaftsbetrieb tätig sind und von ihren Erlebnissen während der Pandemie an deutschen Hochschulen berichten, und trägt somit zur Sichtbarkeit tabuisierter und individualisierter Erfahrungen bei. So werden die prekären Bedingungen, die sich während der Pandemie noch verstärkt haben, deutlich gemacht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Gender sorting among economists: Evidence from the NBER (2022)
Zitatform
Davies, Benjamin (2022): Gender sorting among economists: Evidence from the NBER. In: Economics Letters, Jg. 217. DOI:10.1016/j.econlet.2022.110640
Abstract
"I compare the co-authorship patterns of male and female economists, using historical data on National Bureau of Economic Research working papers. Men tended to work in smaller teams than women, but co-authored more papers and so had more co-authors overall. Both men and women had more same-gender co-authors than we would expect if co-authorships were random. This was especially true for men in Macro/Finance." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Women are "hardworking", men are "brilliant": Stereotyping in the economics job market (2022)
Zitatform
Eberhardt, Markus, Giovanni Facchini & Valeria Rueda (2022): Women are "hardworking", men are "brilliant": Stereotyping in the economics job market. In: VOX H. 08.02.2022, o.Sz.
Abstract
"Academia faces increased scrutiny because of its gender imbalance. This column uses machine learning methods to analyse gendered patterns in the text of reference letters written for candidates for entry-level positions in the economics job market. The findings reveal that women are systematically more likely to be praised for being hardworking and at times less likely to be praised for their ability. Given the time and effort letter writers devote to supporting their students, the authors suggest this gender stereotype is likely due to unconscious biases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender Differences in Reference Letters: Evidence from the Economics Job Market (2022)
Zitatform
Eberhardt, Markus, Giovanni Facchini & Valeria Rueda (2022): Gender Differences in Reference Letters: Evidence from the Economics Job Market. (CEPR discussion paper 16960), London, 59 S.
Abstract
"Academia, and economics in particular, faces increased scrutiny because of gender imbalance. This paper studies the job market for entry-level faculty positions. We employ machine learning methods to analyze gendered patterns in the text of 9,000 reference letters written in support of 2,800 candidates. Using both supervised and unsupervised techniques, we document widespread differences in the attributes emphasized. Women are systematically more likely to be described using "grindstone" terms and at times less likely to be praised for their ability. Given the time and effort letter writers devote to supporting their students, this gender stereotyping is likely due to unconscious biases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceptions of gendered-challenges in academia: How women academics see gender hierarchies as barriers to achievement (2022)
Eslen-Ziya, Hande; Yildirim, Tevfik Murat;Zitatform
Eslen-Ziya, Hande & Tevfik Murat Yildirim (2022): Perceptions of gendered-challenges in academia: How women academics see gender hierarchies as barriers to achievement. In: Gender, work & organization, Jg. 29, H. 1, S. 301-308. DOI:10.1111/gwao.12744
Abstract
"Despite the egalitarian and collegial philosophy in its ideals, academic market is segregated and gendered where women receive fewer rewards than their male counterparts, are under-represented, segregated and excluded from participation in the formal and informal academic structures in academia. The country contexts, the gendered academic organizational settings as well as everyday interactions all play a major role not only in women's participation within academia, but also how they perceive their future in academic institutions. This research note, through an original survey with over 200 academics, attempts to study the latter assumption by looking at women academics' perceptions of their work life, their challenges, as well as aspirations. Our results show that those perceiving strong hierarchy in the realm of work are significantly more likely to believe that being woman in academia harms their job prospects. We also show that, not only were they pessimistic about the challenges facing them at the moment, but they were also more skeptical about women's potential in overcoming such challenges in the future." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Women in STEM in Higher Education: Good Practices of Attraction, Access and Retainment in Higher Education (2022)
García-Peñalvo, Francisco José; Pascual, Jimena; García-Holgado, Alicia; Dominguez, Angeles;Zitatform
García-Peñalvo, Francisco José, Alicia García-Holgado, Angeles Dominguez & Jimena Pascual (Hrsg.) (2022): Women in STEM in Higher Education. Good Practices of Attraction, Access and Retainment in Higher Education. (Lecture Notes in Educational Technology), Singapore: Imprint: Springer, XIV, 197 S. DOI:10.1007/978-981-19-1552-9
Abstract
"This open access book addresses challenges related to women in STEM in higher education, presenting research, experiences, studies, and good practices associated with the engagement, access, and retention of women in the STEM disciplines. It also discusses strategies implemented by universities and policymakers to reduce the existing gender gap in these areas. The chapters provide an overview of implementations in different regions of the world and provide numerous examples that can be transferred to other higher education institutions." (Provided by publisher)
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From Bat Mitzvah to the Bar: Religious Habitus, Self-Concept, and Women's Educational Outcomes (2022)
Zitatform
Horwitz, Ilana M., Kaylee T. Matheny, Krystal Laryea & Landon Schnabel (2022): From Bat Mitzvah to the Bar: Religious Habitus, Self-Concept, and Women's Educational Outcomes. In: American sociological review, Jg. 87, H. 2, S. 336-372. DOI:10.1177/00031224221076487
Abstract
"This study considers the role of religious habitus and self-concept in educational stratification. We follow 3,238 adolescents for 13 years by linking the National Study of Youth and Religion to the National Student Clearinghouse. Survey data reveal that girls with a Jewish upbringing have two distinct postsecondary patterns compared to girls with a non-Jewish upbringing, even after controlling for social origins: (1) they are 23 percentage points more likely to graduate college, and (2) they graduate from much more selective colleges. We then analyze 107 interviews with 33 girls from comparable social origins interviewed repeatedly between adolescence and emerging adulthood. Girls raised by Jewish parents articulate a self-concept marked by ambitious career goals and an eagerness to have new experiences. For these girls, elite higher education and graduate school are central to attaining self-concept congruence. In contrast, girls raised by non-Jewish parents tend to prioritize motherhood and have humbler employment aims. For them, graduating from college, regardless of its prestige, is sufficient for self-concept congruence. We conclude that religious subculture is a key factor in educational stratification, and divergent paths to self-concept congruence can help explain why educational outcomes vary by religion in gendered ways." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender-Report 2022: Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen: Hochschulentwicklungen - Gleichstellungspraktiken - Ungleichheiten im Mittelban (2022)
Kortendiek, Beate; Bünnig, Jenny; Hendrix, Ulla; Beaufaÿs, Sandra; Niegel, Jennifer; Herrmann, Jeremia; Mense, Lisa; Mauer, Heike ;Zitatform
Kortendiek, Beate, Lisa Mense, Sandra Beaufaÿs, Jenny Bünnig, Ulla Hendrix, Jeremia Herrmann, Heike Mauer & Jennifer Niegel (2022): Gender-Report 2022: Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen. Hochschulentwicklungen - Gleichstellungspraktiken - Ungleichheiten im Mittelban. (Gender-Report … / Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 5 39), Essen, 400 S.
Abstract
"Der Gender-Report 2022 umfasst drei Teilstudien: In Teil I wird die Geschlechter(un)gleichheit an den Hochschulen in NRW anhand hochschulstatistischer Daten gemessen und verglichen. Wie sind Frauen und Männer auf die Qualifizierungsstufen und Statusgruppen verteilt (vertikale Segregation) – und welche Entgeltungleichheiten zeigen sich bei Professuren und im MTV-Bereich? Welche Geschlechterungleichheiten werden sichtbar, wenn die Fächergruppen betrachtet werden (horizontale Segregation)? Die besondere Aufmerksamkeit gilt den 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW. In Teil II wird die Umsetzung der gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben durch die Hochschulen analysiert und auf damit verbundene Herausforderungen eingegangen. Maßgeblich hierfür sind das Hochschulgesetz, das Kunsthochschulgesetz sowie das Landesgleichstellungsgesetz. Neben der Fortschreibung der Umsetzung von Gleichstellungsplänen, der geschlechterparitätischen Gremienbesetzung sowie der Gleichstellungsquoten werden u. a. Formen der Gleichstellungsgovernance, Maßnahmen zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt sowie die Auswirkungen der Coronapandemie auf die Gleichstellungs- und Gremienarbeit untersucht. In Teil III des Gender-Reports wird die Situation des akademischen Mittelbaus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen aus einer multidimensionalen Geschlechterperspektive untersucht. Dabei geht es um den Mittelbau nicht nur unter der Perspektive des akademischen „Nachwuchses“, sondern auch um den Blick auf aktuelle Beschäftigungsverhältnisse (auch unter Bedingungen der Coronapandemie). Arbeitszufriedenheit und Berufsperspektiven verschiedener Gruppen werden ebenso analysiert wie Erfahrungen von Benachteiligung, Unterstützung und Förderung an Hochschulen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zugänge, Barrieren und Potentiale für die internationale Mobilität von Wissenschaftlerinnen: Eine Untersuchung im Auftrag der Alexander von Humboldt-Stiftung (2022)
Zitatform
Löther, Andrea, Frederike Freund & Anke Lipinsky (2022): Zugänge, Barrieren und Potentiale für die internationale Mobilität von Wissenschaftlerinnen. Eine Untersuchung im Auftrag der Alexander von Humboldt-Stiftung. (CEWS.Publik 25), Bonn, 119 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Gründe für die geringe Frauenbeteiligung in Programmen der Alexander von Humboldt-Stiftung (ein Drittel im Jahr 2018) und gibt Handlungsimpulse, wie die Stiftung mehr exzellente Wissenschaftlerinnen für das Humboldt-Netzwerk gewinnen kann. Für die Potenzialanalyse untersuchten internationale Expert*innen für 14 Schlüsselländer die Repräsentanz von Wissenschaftlerinnen und geschlechtsspezifische Qualifikations- und Karrierestrukturen, insbesondere in Hinblick auf internationale Mobilität. In den untersuchten Ländern zeigen sich bei der Beteiligung von Frauen im Wissenschaftssystem ähnliche Muster der horizontalen und vertikalen Segregation, jedoch mit spezifischen Ausprägungen in einzelnen Ländern. Die Defizitanalyse für drei Programme fokussiert auf die Themen Zugang zu den Programmen und Durchführung des Forschungsaufenthaltes. Verschiedene Referenzdaten zeigen, dass das Potenzial an internationalen Wissenschaftlerinnen, die für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland gewonnen werden könnten, nicht ausgeschöpft wird. Für den Zugang zu den Programmen analysiert die Studie Zugänge zu Netzwerken und Kontakten vor der Bewerbung und homosoziale Muster der Zusammenarbeit zwischen Gastgebenden und internationalen Wissenschaftler*innen. Beim Forschungsaufenthalt stehen die Nutzung familienpolitischer Leistungen und Dual-Career im Vordergrund. Als Kontextfaktoren werden die Gleichstellungspolitik der Stiftung und der Exzellenzbegriff untersucht. Abschließend werden Ansatzpunkte aufgezeigt, um mehr internationale Wissenschaftlerinnen für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Advanced further training or dual higher education study: a choice experiment on the influence of employers’ preferences on career advancement (2022)
Zitatform
Maier, Tobias (2022): Advanced further training or dual higher education study: a choice experiment on the influence of employers’ preferences on career advancement. In: Journal for labour market research, Jg. 56. DOI:10.1186/s12651-022-00309-4
Abstract
"Although the number of graduates with a bachelor’s degree has risen over recent years, little information is available as to which position such persons hold within an establishment and whether they compete on the career ladder with persons from the vocational sector with advanced further training, for example master craftsmen, technicians or certified senior clerks. This article presents the results of a choice experiment in which decision makers at German establishments had to choose between three candidates to fill a vacant project management position. The candidates had completed either advanced further training or a bachelor’s programme in dual courses of study (training- or practice-integrated). They further differed in other characteristics, such as the place of training, final mark, occupational experience and specialisation. The results show that the training strategy of the establishments as well as their general experience with bachelor’s graduates plays an important role when the chances of career advancement are assessed. Persons with advanced further training certificates are only preferred if the establishments exclusively support advanced training programmes. For all other establishments the qualification path of the candidates does not matter. The results give rise to the supposition that dual higher education studies will represent an attractive alternative for young people as opposed to advanced further training if such dual programmes are expanded and awareness of them increases." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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The Effects of Professor Gender on the Postgraduation Outcomes of Female Students (2022)
Zitatform
Mansour, Hani, Daniel I. Rees, Bryson M. Rintala & Nathan N. Wozny (2022): The Effects of Professor Gender on the Postgraduation Outcomes of Female Students. In: ILR review, Jg. 75, H. 3, S. 693-715. DOI:10.1177/0019793921994832
Abstract
"Although women earn approximately 50% of science, technology, engineering, and math (STEM) bachelor’s degrees, more than 70% of scientists and engineers are men. The authors explore a potential determinant of this STEM gender gap using newly collected data on the career trajectories of United States Air Force Academy students. Specifically, they examine the effects of being assigned female math and science professors on occupation choice and postgraduate education. The results indicate that, among high-ability female students, being assigned a female professor leads to substantial increases in the probability of working in a STEM occupation and the probability of receiving a STEM master’s degree." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geschlechtergerechtigkeit und MINT: Irritationen, Ambivalenzen und Widersprüche in Geschlechterdiskursen an Hochschulen (2022)
Rudolph, Clarissa; Reber, Anne; Dollsack, Sophia;Zitatform
Rudolph, Clarissa, Anne Reber & Sophia Dollsack (Hrsg.) (2022): Geschlechtergerechtigkeit und MINT. Irritationen, Ambivalenzen und Widersprüche in Geschlechterdiskursen an Hochschulen. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 277 S.
Abstract
"Entgegen allen Objektivitäts- und Neutralitätsansprüchen bestehen an deutschen Hochschulen Geschlechterungleichheiten fort. Insbesondere im MINT-Bereich sind Frauen* noch immer unterrepräsentiert. Der Sammelband greift Fragen nach den Gründen für die anhaltenden Ungleichheiten sowie Veränderungsmöglichkeiten im Kontext der Diskurse zu Fachkulturen und Intersektionalität auf und diskutiert Strategien für mehr Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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The role of sex segregation in the gender wage gap among university graduates in Germany (2022)
Zitatform
Weichselbaumer, Doris & Juliane Ransmayr (2022): The role of sex segregation in the gender wage gap among university graduates in Germany. (Working paper / Department of Economics, Johannes Kepler Universität of Linz 2022-12), Linz, 48 S.
Abstract
"In this paper we examine the gender wage gap among university graduates in Germany from 1997 to 2013 based on the DZHW (the German Centre for Higher Education Research and Science Studies) Absolventenpanel. We focus in particular on the effect of female presence in a subject or occupation on wage inequality. Earlier research has shown not only that female-dominated university subjects or occupations pay less, but also that men face a higher wage penalty than women when they graduated in a female-dominated subject and experience a lower penalty for working in a female-dominated occupation. For the five waves considered, we confirm the very strong negative association between female presence in a subject or occupation and wages. However, no consistent pattern emerges with regard to whether men’s or women’s wages suffer larger penalties. There is also no time trend observable with regard to the wage penalty that is associated with female-dominated fields. We further show that significant gender wage gaps exist within fields of studies, especially in male-dominated fields like engineering and natural science." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Marginal College Wage Premiums under Selection into Employment (2022)
Zitatform
Westphal, Matthias, Daniel A. Kamhöfer & Hendrik Schmitz (2022): Marginal College Wage Premiums under Selection into Employment. In: The Economic Journal, Jg. 132, H. 646, S. 2231-2272. DOI:10.1093/ej/ueac021
Abstract
"We identify female long-term wage returns to college education using the educational expansion between 1960–90 in West Germany as exogenous variation for college enrolment. We estimate marginal treatment effects and propose a simple partial identification technique accounting for women selecting into employment due to having a college education. College-educated women are, on average, more than 18 percentage points more likely to be employed due to having a college education than those without college education. Taking this into account, we bound wage returns to 5.7%–13.9% per year of education completed (average treatment effects on the treated)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Blickpunkt Arbeitsmarkt: Akademiker/-innen - Berufsgruppen (2022)
Zitatform
(2022): Blickpunkt Arbeitsmarkt: Akademiker/-innen - Berufsgruppen. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, Getr. Sz.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft befand sich 2021 in einem gebremsten konjunkturellen Aufschwung. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2021 um 2,9 Prozent gewachsen, nach einem Minus von 4,6 Prozent im Jahr 2020. Mit den im Frühsommer 2021 einsetzenden Lockerungen hat die Wirtschaft im zweiten Quartal wieder an Fahrt aufgenommen, wurde aber im weiteren Jahresverlauf von Lieferengpässen und neuen Einschränkungen infolge der vierten Corona-Welle gebremst. Der Arbeitsmarkt bewegte sich 2021 auf einem Erholungskurs, der im Zuge der Lockerungen im Frühsommer deutlich an Dynamik gewann. So ist vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung deutlich gestiegen. Weil Minijobs und Selbständigkeit im Jahresdurchschnitt weiter rückläufig waren, blieb die gesamte Erwerbstätigkeit jahresdurchschnittlich aber unverändert. Im Jahresverlauf gab es allerdings einen erheblichen Zuwachs. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) sind im Jahresdurchschnitt gesunken, im Jahresverlauf noch deutlich stärker. Die Folgen der Corona-Krise wurden zunehmend kleiner, sind aber vor allem in einer gestiegenen Langzeitarbeitslosigkeit sichtbar. Der Arbeitsmarkt wurde auch 2021 in erheblichem Umfang durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zum ersten Corona-Jahr deutlich abgenommen." (Textauszug, IAB-Doku)
