Alleinerziehende – Arbeitsmarktintegration statt Hilfebedürftigkeit?
Alleinerziehende sind in Deutschland fast doppelt so häufig von Armut betroffen wie der Durchschnitt aller Haushalte. Unterbrochene Erwerbsbiografien, mangelnde Angebote für die Kinderbetreuung und die hohe psycho-soziale Belastung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordern komplexe Handlungskonzepte zur verbesserten Arbeitsmarktintegration. Dieses Themendossier bietet einen Literatur- und Forschungsüberblick zum Thema einschließlich eines internationalen Vergleichs.
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Literaturhinweis
Modellprojekt für benachteiligte Familien: Intensive Begleitung hilft Müttern und Kindern (2018)
Zitatform
Sandner, Malte (2018): Modellprojekt für benachteiligte Familien: Intensive Begleitung hilft Müttern und Kindern. (IAB-Kurzbericht 06/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Um benachteiligte Familien mit Kindern unter drei Jahren zu unterstützen, wurde im Jahr 2007 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen gegründet. Ein Modellprojekt dieses Zentrums ist das Hausbesuchsprogramm 'Pro Kind', in dem Familienbegleiterinnen transferbeziehende Mütter von der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag des Kindes begleiten. Internationale Studien zur Wirksamkeit von Hausbesuchsprogrammen für sozial benachteiligte Familien zeigen, dass diese Programme - neben einer Verbesserung der kindlichen Entwicklung und Gesundheit - die Arbeitsmarkt- und Bildungspartizipation der betroffenen Mütter steigern können. Der Autor untersucht auf Basis des Modellprojekts 'Pro Kind' erstmals, ob diese Ergebnisse auf das deutsche Sozialsystem übertragbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
SGB-II-Leistungsbezug Alleinerziehender und Sanktionsquoten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/3118) (2018)
Zitatform
(2018): SGB-II-Leistungsbezug Alleinerziehender und Sanktionsquoten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/3118). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/3463 (18.07.2018)), 50 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zum SGB-II-Leistungsbezug Alleinerziehender und Sanktionsquoten. (IAB)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie - Entwicklung betrieblicher Teilzeitausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/412) (2018)
Zitatform
(2018): Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie - Entwicklung betrieblicher Teilzeitausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/412). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/683 (06.02.2018)), 22 S.
Abstract
"Ausgeschriebene und unbesetzte Teilzeitausbildungsstellen, Nachfrage, Abschluss von Ausbildungsverträgen in Voll- und Teilzeit, Wirksamkeit der 11 Modellprojekte des BMBF, Förderung für Alleinerziehende, Branchen und Berufe mit den meisten Teilzeitplätzen, Angebot im öffentlichen Dienst, Alleinerziehende im SGB-II-Bezug ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Anträge von Azubis in betrieblicher Ausbildung auf SGB II-Leistungen bzw. auf Wechsel in Teilzeit, zahlr. weitere Einzelfragen zur Teilzeitausbildung, gesetzgeberischer Handlungsbedarf betr. Rechtsanspruch, Akzeptanzförderung (insgesamt 24 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende brauchen mehr Unterstützung am Arbeitsmarkt (2018)
Zitatform
(2018): Alleinerziehende brauchen mehr Unterstützung am Arbeitsmarkt. (Arbeitsmarkt aktuell 2018,06), Berlin, 13 S.
Abstract
"Nachdem die besonderen Probleme von Alleinerziehenden in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit und auch in den Fokus der Arbeitsvermittlung gerückt sind, hat sich ihre Situation am Arbeitsmarkt punktuell verbessert. Gleichzeitig ist jedoch ihr Armutsrisiko gestiegen. Diese gegensätzliche Entwicklung deutet auf weitere Problemlagen hin." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende im SGB II in Nordrhein-Westfalen (2017)
Amonn, Jan; Blumental, Pauline;Zitatform
Amonn, Jan & Pauline Blumental (2017): Alleinerziehende im SGB II in Nordrhein-Westfalen. Bottrop, 37 S.
Abstract
"46 % aller Haushalte von Alleinerziehenden in Nordrhein-Westfalen sind auf Unterstützungsleistungen nach dem SGB II angewiesen. Denn Alleinerziehende haben oftmals Schwierigkeiten, ein bedarfsdeckendes Einkommen für sich und ihre Kinder zu erwirtschaften, da sie sich neben der Erwerbstätigkeit zugleich um die Kindererziehung kümmern müssen. Die Fallzahlen stagnieren seit Jahren auf einem hohen Niveau. Die Situation stellt sich regional allerdings sehr unterschiedlich dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Children's opportunities in Germany: an application using multidimensional measures (2017)
Zitatform
Bartels, Charlotte & Maximilian Stockhausen (2017): Children's opportunities in Germany. An application using multidimensional measures. In: German economic review, Jg. 18, H. 3, S. 327-376. DOI:10.1111/geer.12108
Abstract
"Single parents and unmarried couples are increasingly replacing the traditional nuclear family. This paper investigates if the greater variety in living arrangements contributes to increased resource disparities among children in Germany. Children in single parent families are disadvantaged in at least three dimensions decisive for their later achievements: material standard of living, parental education, and parental childcare time. We compute multidimensional inequality and poverty indices using SOEP data from 1991 to 2012. We distinguish between parental and publicly provided childcare, which is an increasingly important in-kind benefit in Germany. We find that both multidimensional inequality and poverty declined as expanded public childcare strongly reduces resource disparities among children." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlechter(un)gerechtigkeit: Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2017)
Zitatform
Bernhardt, Janine (2017): Geschlechter(un)gerechtigkeit: Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 67, H. 30/31, S. 28-33.
Abstract
"Während sich viele Mütter mehr Teilhabe am Erwerbsleben wünschen, wollen viele Väter mehr Zeit für Familie haben. Die geschlechts-spezifische Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit hat gravierende Folgen für Geschlechterungleichheiten im Lebensverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Stromkonsum von Haushalten in Grundsicherung: Eine empirische Analyse für Deutschland (2017)
Heindl, Peter; Liessem, Verena; Vogt, Claire; Römer, Daniel; Aigeltinger, Gerd; Schwengers, Clarita;Zitatform
Heindl, Peter, Gerd Aigeltinger, Verena Liessem, Daniel Römer, Clarita Schwengers & Claire Vogt (2017): Zum Stromkonsum von Haushalten in Grundsicherung. Eine empirische Analyse für Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 18, H. 4, S. 348-367. DOI:10.1515/pwp-2017-0009
Abstract
"In diesem Aufsatz untersuchen die Autoren Stromkonsum und Stromkosten von Haushalten in Grundsicherung in Deutschland. Dazu werten sie einen Datensatz aus, der mehr als 19.500 Haushalte mit Leistungsbezug nach SGB II und SGB XII in verschiedenen Haushaltszusammensetzungen umfasst. Die Ergebnisse der empirischen Analyse zeigen, dass die Haushaltszusammensetzung sowie die Art der Warmwasserbereitung erheblichen Einfluss auf die entstehenden Verbräuche und Kosten haben. Insbesondere die elektrische Warmwasserbereitung verursacht erhebliche zusätzliche Kosten. Es kann nur eine schwache Nachfragereaktion der Haushalte auf Veränderungen des Strompreises nachgewiesen werden. Insgesamt zeigt sich, dass die veranschlagten Anteile für Strom in den Regelbedarfen nach SGB II und SGB XII im Durchschnitt nicht zur Begleichung der Stromkosten ausreichen. Dieses Problem verschärft sich insbesondere in Fällen, in denen Warmwasser mit Strom bereitet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Abgehängte Avantgarde - Die Armutsrisiken Alleinerziehender und die Agenda 2010 (2017)
Zitatform
Neuberger, Franz Stephan, Sabina Schutter & Klaus Preisner (2017): Abgehängte Avantgarde - Die Armutsrisiken Alleinerziehender und die Agenda 2010. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-14.
Abstract
"Der Anteil Alleinerziehender ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich angestiegen. Gleichzeitig sind Alleinerziehende zunehmend von Armut betroffen. Die Veränderung des Armutsrisikos kann dabei auf drei Ursachen zurückgeführt werden. Einerseits kann sich die Ressourcenausstattung von allein erziehenden Müttern geändert haben, z. B. die Erwerbsbeteiligung oder Bildungsabschlüsse. Andererseits kann sich das Armutsrisiko bei gleicher Ressourcenausstattung verändert haben, z. B. wenn höhere Bildungsabschlüsse kein ausreichendes Einkommen mehr garantieren. Schließlich wird das Armutsrisiko Alleinerziehender auch von den familienpolitischen Maßnahmen und Familienrecht geprägt, z. B. staatlichen Unterstützungsleistungen und Regelungen im Unterhaltsrecht. Das Armutsrisiko Alleinerziehender ändert sich demnach, wenn sich entweder das mit bestimmten Charakteristiken einhergehende Risiko oder aber deren Verteilung - oder beides - verändert.
Unser Beitrag zeigt mithilfe von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), wie und warum das Armutsrisiko Alleinerziehender in den letzten drei Jahrzehnten gestiegen ist. Mithilfe von Effekt-Dekompositionen und kontrafaktischer Simulationen zeigen wir, inwieweit diese Veränderungen sowohl auf bestimmte soziodemografische Verschiebungen innerhalb der Population der Alleinerziehenden als auch auf eine Veränderung der Risiken zurückgeführt werden können. Als Hauptursache für das gesteigerte Armutsrisiko kann die Akkumulation multipler Risikofaktoren bei Alleinerziehenden identifiziert werden, der eigentliche Diskriminierungseffekt geht hingegen zurück. Familienpolitische Maßnahmen können damit zwar einen Teilerfolg bei der Reduzierung des Armutsrisikos für sich beanspruchen, gleichzeitig scheinen die Maßnahmen jedoch zu wenig auf Personen mit multiplen Risikofaktoren ausgerichtet zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Armut in Europa: eine multidimensionale Betrachtung (2017)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2017): Armut in Europa. Eine multidimensionale Betrachtung. In: IW-Trends, Jg. 44, H. 1, S. 21-41.
Abstract
"Armut wird in der öffentlichen Diskussion oftmals mit relativer Einkommensarmut gleichgesetzt. Armut ausschließlich über ein relativ geringes Einkommen zu definieren, greift aber zu kurz. Die Armutsgefährdungsquote oder der Anteil der Personen, die weniger als 60 Prozent des haushaltsbezogenen Medianeinkommens verdienen, ist vielmehr ein spezielles Maß für Einkommensungleichheit. Die Tschechische Republik schneidet bei diesem Indikator am besten ab, die baltischen Länder, Griechenland, Spanien, Rumänien und Bulgarien mit Quoten zwischen 21 und 25 Prozent am schlechtesten. Deutschland liegt mit einer leicht unterdurchschnittlichen Armutsgefährdungsquote im Mittelfeld. Laut Definition der EU gilt als arm, wer aufgrund von Ressourcenmangel Entbehrungen im Lebensstandard hinnehmen muss. Die sogenannte konsistente Armut ergibt sich als Schnittmenge von relativer Einkommensarmut und materieller Entbehrung und erfüllt somit die EU-Definition. Alternativ lässt sich Armut auch über einen Mangel an Verwirklichungschancen messen. Betrachtet werden hier beispielhaft die Dimensionen Einkommen, materielle Deprivation, Bildung, Erwerbstätigkeit, Wohnumfeld und Unterkunft sowie Gesundheit. Die Indikatoren dieser Dimensionen werden zu einem multidimensionalen Armutsindex zusammengefasst. Dabei schneiden Norwegen, Schweden und die Schweiz am besten, Bulgarien, Rumänien und Griechenland am schlechtesten ab. Es zeigt sich eine sehr ähnliche Reihenfolge wie bei der konsistenten Armut. In Deutschland ist die Armutsquote auf Basis beider Maße deutlich kleiner als im EU-Durchschnitt. Auch die subjektiv empfundene Einkommensarmut ist eng mit den beiden multidimensionalen Armutsmaßen korreliert. Diese Ansätze sind daher besser geeignet, Einschränkungen in den Lebensverhältnissen darzustellen, und sie eignen sich auch besser als Zielgröße für eine Politik gegen Armut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende (2016)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2016): Alleinerziehende. In: Neue Zeitschrift für Familienrecht, Jg. 3, H. 5, S. 213-215.
Abstract
"Mit dem Wandel von familiären Lebensformen ist der Anteil von Ein-Eltern-Familien stetig gestiegen. In ihnen sieht sich ein Elternteil gefordert, den Familienunterhalt allein zu erwirtschaften und zugleich die Hauptverantwortung für die Versorgung und Erziehung von Kindern zu tragen. Angesichts hoher Armutsrisiken und oftmals großer Belastungen werden Ein-Eltern-Familien in der Öffentlichkeit als Bevölkerungsgruppe mit einem besonderen sozialpolitischen Unterstützungsbedarf wahrgenommen (Institut für Demoskopie Allensbach, Akzeptanzanalyse I, 2012). Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die vielfältigen Lebensumstände und die spezifischen Problemlagen, mit denen dieser Personenkreis konfrontiert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Partnerschaftsverläufe alleinerziehender Mütter: eine quantitative Untersuchung auf Basis des Beziehungs- und Familienpanels (2016)
Bastin, Sonja;Zitatform
Bastin, Sonja (2016): Partnerschaftsverläufe alleinerziehender Mütter. Eine quantitative Untersuchung auf Basis des Beziehungs- und Familienpanels. Wiesbaden: Springer VS, 402 S. DOI:10.1007/978-3-658-10685-0
Abstract
"Sonja Bastin gibt einen umfassenden Überblick über die Partnerschaftsdynamik junger alleinerziehender Mütter in Deutschland. Alleinerziehende Frauen sind häufig sozial und ökonomisch benachteiligt, insbesondere wenn kleine Kinder im Haushalt leben. Der Zusammenzug mit einem Partner beendet das Alleinerziehen und kann die Lebenssituation der Familie verbessern. Überdies kann ein neuer Partner die Alleinerziehende bereits vor einem Zusammenzug vielfältig unterstützen. Wie lange aber dauert es, bis eine Alleinerziehende einen neuen Partner findet? Wann zieht sie mit ihm zusammen? Wie stabil sind diese Partnerschaften? Diese Fragen konnten für Deutschland auf Grund fehlender Daten bislang nicht zufriedenstellend beantwortet werden. Mit Rückgriff auf Daten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam) ist dies nun möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gluing, catching and connecting: how informal childcare strengthens single mothers' employment trajectories (2016)
Zitatform
Brady, Michelle (2016): Gluing, catching and connecting: how informal childcare strengthens single mothers' employment trajectories. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 5, S. 821-837. DOI:10.1177/0950017016630259
Abstract
"Research on single mothers' employment overwhelmingly focuses on the importance of access to formal childcare at a single point in time. However, to understand the relationship between childcare and single mothers' employment we must consider their access to and use of multiple forms of childcare - their childcare packages - and how these change over time. Drawing on a longitudinal qualitative study and employing the concepts of 'caringscapes' and 'work-time/childcare-time', this article highlights how childcare packages shape single mothers' employment trajectories. Informal carers play a crucial role within mixed (formal and informal) childcare packages in helping mothers bring children's needs, work-time and childcare-time into alignment, thus strengthening their employment trajectories. Informal carers achieve this effect by: (1) increasing the total hours of non-parental care; (2) 'gluing' together complex jigsaws of care; (3) offering a 'safety net' in times of crisis; and (4) playing a 'connector' role during employment transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lone parents, time-limited in-work credits and the dynamics of work and welfare (2016)
Zitatform
Brewer, Mike & Jonathan Cribb (2016): Lone parents, time-limited in-work credits and the dynamics of work and welfare. (IZA discussion paper 10414), Bonn, 50 S.
Abstract
"Time-limited in-work credits are cheaper, and more targeted, than conventional in-work credits, but are thought to have small to zero long-term impacts. We study two time-limited in-work credits introduced in the mid-2000s in the UK and find they reduced welfare participation and increased employment. Both policies increased job retention once recipients were in work and boosted employment even after the payments were stopped. Conditioning on hours of work was important. Paying a credit to those working 16+ hours a week only increased part-time work, while conditioning on full-time work reduced part-time work and increased full-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ISER working paper , 2017-01 -
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Zukunftsreport Familie 2030 (2016)
Heimer, Andreas; Juncke, David; Moog, Stephan; Haumann, Wilhelm; Braukmann, Jan; Ristau, Malte; Knittel, Tilmann;Zitatform
Heimer, Andreas, David Juncke, Jan Braukmann, Tilmann Knittel, Stephan Moog, Malte Ristau & Wilhelm Haumann (2016): Zukunftsreport Familie 2030. Berlin, 66 S.
Abstract
"Gelingt es, mit einer forcierten Familienpolitik den Wünschen der Mütter und Väter nach einer partnerschaftlichen Aufteilung von Familie und Beruf zu entsprechen, wird sich die sozioökonomische Situation von Familien im Jahr 2030 deutlich verbessern.
Das Haushaltseinkommen von Familien kann um durchschnittlich 1.400 Euro steigen. Die Zahl der Eltern und Kinder, die armutsgefährdet sind, kann um rund 470 Tsd. Personen zurückgehen. Die Zahl der Personen in Haushalten mit SGB-II Bezügen kann sogar um rund 670 Tsd. Personen sinken. Bis 2030 können rund 790 Tsd. Mütter mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein.
Das Gutachten, das verschiedene Szenarien betrachtet, zeigt: Eine Weiterentwicklung der Familienpolitik hat positive Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft. Der Anstieg der Erwerbstätigenquote sowie der Erwerbsumfänge führen zu einem Anstieg des Arbeitsvolumens um 3,2 PP. Das führt im Chancen-Szenario bis 2030 zu einer spürbaren Erhöhung des Bruttoinlandprodukts um rund 70 Mrd. Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Between activation and supporting women: alternative operation of welfare-to-work programmes (2016)
Zitatform
Herbst, Anat & Orly Benjamin (2016): Between activation and supporting women. Alternative operation of welfare-to-work programmes. In: Social policy and administration, Jg. 50, H. 5, S. 501-519. DOI:10.1111/spol.12112
Abstract
"With the emergence of activation policies, researchers are intrigued by the extent to which welfare-to-work (WTW) programmes reflect the ideological orientation of policymakers, while leaving the ideological orientation of their operators unexamined. This aspect may be of particular importance when women's non-governmental organizations operate non-coercive WTW programmes. Directing attention to the contribution of the operator, we ask how women who operate these programmes distinguish between the feminist goal of increasing women's independent access to material resources, and the activation rhetoric of 'work first'.
Moreover, as not enough is known about how participants benefit from the incongruence between the feminist discourse and the activation one, scholarship contemplating women's resistance to WTW programmes remains focused on specific welfare histories, and this form of feminist work remains neglected.
The importance of the specific operators and the policy implications of the benefits of feminist operation of WTW programmes receive attention in the study reported on herein. We used a non-coercive activation programme operated by a feminist organization in Israel (among other operators) as an opportunity to deepen our understanding of how programme trainers voice their position between feminism and activation discourse, and how their form of speech enables participants to insist on decent employment as a policy issue. Implications for policy are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Eine Frage des Lebensverlaufs: das Risiko arm zu werden ist nicht für alle Alleinerziehenden gleich (2016)
Zitatform
Hübgen, Sabine (2016): Eine Frage des Lebensverlaufs. Das Risiko arm zu werden ist nicht für alle Alleinerziehenden gleich. In: WZB-Mitteilungen H. 153, S. 20-23.
Abstract
"Alleinerziehende in Deutschland sind keine homogene Gruppe. Ihr Armutsrisiko hängt von der bisherigen Biografie und insbesondere von den Partnerschaftsverläufen ab. Dabei ist jedoch unklar, ob zuerst das Armutsrisiko oder das Alleinerziehen eintritt. Die Ergebnisse zeigen: Zuvor verheiratete Mütter werden häufig durch das Alleinerziehen stark von Armut bedroht. Dagegen war ein Fünftel der Mütter in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, die dann alleinerziehend wurden, schon zwei Jahre zuvor von Armut bedroht. Bei zuvor partnerlosen Frauen scheint das Alleinerziehen in den ersten beiden Jahren keinen signifikanten Einfluss auf das Armutsrisiko zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How to stimulate single mothers on welfare to find a job: evidence from a natural experiment (2016)
Zitatform
Knoef, Marike & Jan C. van Ours (2016): How to stimulate single mothers on welfare to find a job. Evidence from a natural experiment. In: Journal of population economics, Jg. 29, H. 4, S. 1025-1061. DOI:10.1007/s00148-016-0593-0
Abstract
"We present the results from a policy experiment in which single mothers on welfare were stimulated to enter the labor market and increase their work experience. The aim of the policy was not per se for single mothers to leave welfare completely but to encourage them to find a job if only a part-time job. Two policy instruments were introduced: an earnings disregard and job creation. The experiment was performed at the municipality level in the Netherlands, a country with relatively high benefits and low incentives for single mothers to leave welfare for work. In our analysis, we make a distinction between native and immigrant welfare recipients. For immigrant single mothers, we find a positive employment effect of an earnings disregard. Job creation in addition to the earnings disregard increased working hours for some groups of single mothers. Although the outflow from welfare was not affected, welfare expenditures were reduced." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Alleinerziehende unter Druck: rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf : aktuelle Daten und Fakten (2016)
Lenze, Anne; Funcke, Antje;Zitatform
Lenze, Anne & Antje Funcke (2016): Alleinerziehende unter Druck. Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf : aktuelle Daten und Fakten. Gütersloh, 46 S.
Abstract
"In Deutschland ist jede fünfte Familie alleinerziehend. 2,3 Millionen Kinder wachsen in Ein-Eltern-Familien auf – ihre Zahl steigt von Jahr zu Jahr. In 89 Prozent der Fälle sind es die Mütter, die die Verantwortung für die Fürsorge der Kinder überwiegend allein tragen und gleichzeitig noch Erwerbstätigkeit und Hausarbeit bewältigen. Rund 61 Prozent von ihnen gehen einer Erwerbstätigkeit nach. 37,6 Prozent der Ein-Eltern-Familien sind aber auf SGB-II-Leistungen angewiesen. Der finanzielle Druck und das Armutsrisiko ist damit in diesen Familien besonders hoch. Die vorliegende Publikation basiert auf einer Studie von Anne Lenze aus dem Jahr 2014. Sie stellt neue Daten und Fakten zusammen und zeigt Reformansätze auf, um die aktuelle Situation von Ein-Eltern-Familien in Deutschland zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit im Bereich prekärer Einkommen (2016)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2016): Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit im Bereich prekärer Einkommen. (IAB-Bibliothek 357), Bielefeld: Bertelsmann, 151 S. DOI:10.3278/300901w
Abstract
"Wie schaffen Haushalte mit niedrigem Einkommen die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit? Ist eine mangelnde Vereinbarkeit ein Grund für die hohen Leistungsbezugszahlen bei alleinerziehenden und kinderreichen Familien in der Grundsicherung?
Die Studie analysiert insbesondere die Chancen von Müttern, die Grundsicherung für Arbeitsuchende mit einer eigenen Erwerbstätigkeit zu verlassen und welche Rolle dabei dem Zugang zu institutioneller Kinderbetreuung zukommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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