Kurzarbeit
Während der Wirtschaftskrise nach 2009 und der Covid-19-Pandemie ab 2020 erlebte Kurzarbeit als Instrument der Anpassung an konjunkturell bedingte Arbeitsausfälle eine deutliche Aufwertung. Das "German job miracle" nach der Finanzkrise wurde in der internationalen Diskussion im Wesentlichen auf den massiven Einsatz von Kurzarbeit zurückgeführt. Konnte und kann Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit in Krisenzeiten tatsächlich eindämmen und zur längerfristigen Stabilisierung der Beschäftigung beitragen? Dieses Themendossier bietet einen Überblick zum Forschungsstand.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Zurück zur Übersicht-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik aus der "Mottenkiste"? Kurzarbeitergeld im Lichte politischer Interessen (2010)
Bogedan, Claudia;Zitatform
Bogedan, Claudia (2010): Arbeitsmarktpolitik aus der "Mottenkiste"? Kurzarbeitergeld im Lichte politischer Interessen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 11, S. 577-583. DOI:10.5771/0342-300X-2010-11-577
Abstract
"Bereits während der Rezession infolge der Ölkrise in den 1970er Jahren hatten Politik, Arbeitgeber und Arbeitnehmer intensiv vom Kurzarbeitergeld (KUG) Gebrauch gemacht, um eine Brücke über das jeweilige Konjunkturtal zu bauen. Im aktuellen Abschwung wurde es erneut intensiv genutzt, obwohl viele das Instrument für überkommen hielten, da es in der vorangegangenen Krise praktisch keine Rolle gespielt hatte. Wie ist dieser Rückgriff in die 'Mottenkiste' der Arbeitsmarktpolitik zu erklären? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht der Beitrag unterschiedliche Abschwungphasen auf die Nutzung des KUG und die politischen Reaktionsmuster. In drei von fünf Fällen wurde dabei KUG intensiv genutzt, um Beschäftigung im Abschwung zu sichern - immer dann, wenn die Politik es entsprechend generös ausgestaltete. Den Einsatz von Kurzarbeit treibt also nicht allein die konjunkturelle Entwicklung an, sondern auch die Politik, die immer wieder steuernd die KUG-Regulierungen derart modifiziert hat, dass sein Einsatz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv(er) wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kurzarbeit: Wichtige Stütze des Arbeitsmarktes in der Krise, aber keine Dauerlösung (2010)
Brautzsch, Ulrich; Will, Karl Henner;Zitatform
Brautzsch, Ulrich & Karl Henner Will (2010): Kurzarbeit: Wichtige Stütze des Arbeitsmarktes in der Krise, aber keine Dauerlösung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 16, H. 8, S. 376-383.
Abstract
"Kurzarbeit hat sich als ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument bei der Bewältigung der Folgen der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erwiesen. Dazu haben in erster Linie zeitlich befristete Neuregelungen zum Kurzarbeitergeld beigetragen, die diesen 'Klassiker' unter den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten für die Unternehmen wieder deutlich attraktiver gemacht haben. Die Zahl der Kurzarbeiter erreichte im Mai des Jahres 2009 mit über 1,5 Millionen Personen einen Stand, der seit dem Jahr 1991 nicht mehr erreicht worden war. Bezogen auf 100 Arbeitslose standen 45 Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Nur Mitte der 1970er Jahre und im Jahr 1991 wurde eine - bezogen auf die registrierten Arbeitslosen - höhere Entlastung durch Kurzarbeit erreicht. Die Zahl der Kurzarbeiter geht derzeit sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland zurück. Bemerkenswert ist die Zunahme der Dauer von Kurzarbeit. Mittlerweile werden schon 43% der Konjunkturkurzarbeiter seit über einem Jahr durch dieses Instrument gestützt. Die Gefahr einer Verstetigung von 'Langzeitkurzarbeit' nimmt zu, wenn die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld - wie zuletzt im November 2009 - weiter verlängert wird. Dadurch wird die Intention, mit Kurzarbeit einem temporären Arbeitsausfall zu begegnen, konterkariert. Generell ist zu bedenken, dass auch bei Kurzarbeit die Gefahr von Mitnahmeeffekten besteht. Vor dem Hintergrund einer deutlichen Aufhellung der Lage auf dem Arbeitsmarkt sollten nunmehr die großzügigen Regelungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld schrittweise zurückgenommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kurzarbeit: Nützlich in der Krise, aber nun den Ausstieg einleiten (2010)
Zitatform
Brenke, Karl & Klaus F. Zimmermann (2010): Kurzarbeit: Nützlich in der Krise, aber nun den Ausstieg einleiten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 16, S. 2-13.
Abstract
"In der jüngsten Krise wurde so stark wie nie zuvor mit Kurzarbeit auf rezessionsbedingte Arbeitsausfälle reagiert. Das hat den Anstieg der Arbeitslosigkeit in Grenzen gehalten. Inzwischen ist die Zahl der Kurzarbeiter deutlich zurückgegangen: Seit ihrem Höhepunkt im Frühjahr 2009 hat sie sich fast halbiert. Verbreitet war und ist Kurzarbeit vor allem in der Exportindustrie sowie in denjenigen Dienstleistungsbranchen, die mit der Industrieproduktion eng verbunden sind. Ende 2009 musste noch ein Sechstel der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer im Maschinenbau und in der Metallerzeugung die Arbeitszeit reduzieren, im Automobilbau war es jeder siebte. Betroffen sind vor allem Großbetriebe, von denen jeder sechste die Arbeitszeit verringert hat. Bei rückläufiger Zahl der Kurzarbeiter wächst der Anteil derjenigen, die schon eine längere Zeit ihre reguläre Arbeitszeit eingeschränkt haben. Es deutet sich daher an, dass sich ein Sockel an Langzeit- Kurzarbeitern herausbildet. In der Politik gibt es derzeit die Überlegung, die Zeit für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld nochmals auszudehnen. Besser als solche gesetzlichen Vorgaben sind tarifvertragliche Vereinbarungen wie in der Metallindustrie, bei denen die Tarifpartner einen größeren Teil der Kosten als bisher tragen. Dadurch werden Anreize vermieden, erforderliche Strukturanpassungen zu unterlassen. Das gerade beschlossene Vorhaben der Bundesregierung, Sozialbeiträge bis März 2012 zu übernehmen, schießt aber über das Ziel hinaus. Eine bis Mitte 2011 laufende entsprechende Regelung hätte völlig ausgereicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The German work-sharing scheme: an instrument for the crisis (2010)
Zitatform
Crimmann, Andreas, Frank Wießner & Lutz Bellmann (2010): The German work-sharing scheme. An instrument for the crisis. (Conditions of work and employment series 25), Geneva, 46 S.
Abstract
"Since the bank crash tossed the world into an economic crisis in the second half of 2008, politicians have been eagerly searching for interventions to ease the pain in the labour market. For the German labour market, Kurzarbeit (i.e. work sharing or short-time work allowance) may turn out to be the most important instrument of labour market policy.
This working paper takes an in-depth look at Germany's Kurzarbeit scheme, and how it has been used as an instrument to combat the economic and jobs crisis. It begins by reviewing the international context, comparing the economic and jobs situation in Germany with the European Union (EU) and the United States and demonstrating that, despite a much stronger decline in German GDP, unemployment in Germany has increased very modestly compared to the United States or the EU as a whole. The paper then reviews what work sharing is; the perspectives of both employers and employees; its use as a labour market policy tool; and how it works in Germany. The paper then follows developments in the use of work sharing during the crisis - first expanding in a dramatic fashion with the sharp drop in demand early in the crisis, reaching a peak in mid-2009, and then declining towards the end of that year. It analyses the types of establishments which have used work sharing and for how long; the costs of work sharing; and the extent to which work-sharing participants have participated in further training. The paper concludes with preliminary estimates of the effects of Kurzarbeit on employment in Germany during the present crisis, as well as the prospects for the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Beschäftigungschancen verbessern - Arbeitsplätze sichern, Anpassungen zulassen: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 5. Juli 2010 (2010)
Deeke, Axel; Koch, Susanne ; Walwei, Ulrich ; Kupka, Peter ; Spitznagel, Eugen; Wießner, Frank; Dietz, Martin; Stephan, Gesine ; Kruppe, Thomas ; Stops, Michael ; Krug, Gerhard ;Zitatform
Deeke, Axel, Martin Dietz, Susanne Koch, Peter Kupka, Gerhard Krug, Thomas Kruppe, Eugen Spitznagel, Gesine Stephan, Michael Stops, Ulrich Walwei & Frank Wießner (2010): Beschäftigungschancen verbessern - Arbeitsplätze sichern, Anpassungen zulassen. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 5. Juli 2010. (IAB-Stellungnahme 04/2010), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Angesichts der unsicheren Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise für den Arbeitsmarkt will die Bundesregierung die Beschäftigungschancen am Arbeitsmarkt verbessern. Ihr Gesetzesentwurf sieht neben einer Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung zahlreiche weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen vor, die in jeweils spezifischer Weise zur Sicherung oder zur Erschließung von Beschäftigungsmöglichkeiten beitragen sollen.
Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu den Vorschlägen einer Neuregelung der Transfermaßnahmen und des Transferkurzarbeitergeldes und zur Fortführung der freiwilligen Weiterversicherung. Das Institut nimmt außerdem Stellung zu einer Verlängerung
- der Regelungen zur Weiterbildungsförderung für Ältere und Geringqualifizierte
- der Regelungen zur erweiterten vertieften Berufsorientierung
- der Regelungen zum Ausbildungsbonus bei Insolvenz
- des Kurzarbeitergeldes
- der Geltungsdauer beim Eingliederungszuschuss für Ältere
- und der Geltungsdauer bei der Entgeltsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Stephan, Gesine ; Stops, Michael ; Krug, Gerhard ;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Anträge, die Gesamtstellungnahme und weitere Informationen -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds: Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008 (2010)
Deeke, Axel;Zitatform
Deeke, Axel (2010): Arbeitsmarktpolitik mit dem Europäischen Sozialfonds. Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Ergänzung des SGB III aus Mitteln des ESF - Endbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm 2000-2008. Nürnberg, 357 S.
Abstract
"In der Zeit von Anfang 2000 bis zum Herbst 2008 wurde die im Sozialgesetzbuch III geregelte aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ergänzt. Das Programm wurde in Verantwortung des BMAS (damals Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heute Bundesministerium für Arbeit und Soziales) mit einer später mehrfach geänderten Förderrichtlinie eingeführt und von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.
Im Sommer des Jahres 2000 beauftragte das BMAS das IAB mit der Begleitforschung zu diesem ESF-BA-Programm. In den folgenden Jahren erstellte das Projektteam des IAB jährliche Projektberichte, darunter entsprechend den Vorgaben des ESF Berichte zur Halbzeitbewertung des Programms im Jahr 2003 und zu deren Aktualisierung im Jahr 2005. Darüber hinaus wurde die einschlägige Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und arbeitsmarktpolitischer Praxis mit zahlreichen Veröffentlichungen über Zwischenergebnisse der Begleitforschung informiert.
Mit dem Bericht schließt die Begleitforschung ihre Arbeit ab. Zunächst werden die Befunde zur Programmdurchführung resümiert. Anschließend werden die Ergebnisse der Untersuchungen zu den einzelne Förderschwerpunkten des Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Qualifizierung während der Kurzarbeit, Förderung von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit, Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse an Arbeitslose mit Migrationshintergrund) vorgestellt, darunter insbesondere Analysen zu den Wirkungen der Förderung auf den Arbeitsmarkterfolg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung mit Kurzarbeiterregelung weiter stabilisieren: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19. April 2010 (2010)
Deeke, Axel; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Deeke, Axel & Eugen Spitznagel (2010): Beschäftigung mit Kurzarbeiterregelung weiter stabilisieren. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19. April 2010. (IAB-Stellungnahme 02/2010), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Im Jahr 2009 wurde die Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit und Saison-Kurzarbeit zeitlich befristet bis 2010 erleichtert. Die rechtlichen Änderungen erfolgten vor dem Hintergrund der damals außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Situation und der negativen Aussichten für den Arbeitsmarkt. Die Attraktivität von Kurzarbeit ist durch die Neuregelung deutlich gestiegen. Insgesamt wurde dadurch der Anstieg der Arbeitslosigkeit abgeschwächt. In seiner Stellungnahme äußert sich das IAB zu einem Antrag der SPD-Fraktion, die Konditionen für Kurzarbeit zu verbessern. Eine Verlängerung der Erstattung von Sozialbeiträgen für Kurzarbeiter bis Ende 2011 würde die bestehende Regelung zur erleichterten Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld erhalten. Insbesondere kleinere Betriebe könnten davon profitieren, da sich abzeichnet, dass sie zunehmend Unterstützung mit dem Kurzarbeitergeld benötigen. Die Remanenzkosten, die den Betrieben auch bei einer vollen Erstattung der Sozialbeiträge verbleiben, wirken weiterhin möglichen Mitnahmeeffekten und dem Risiko von Strukturverhärtungen entgegen. Die Privilegierung von Mehrbetriebsunternehmen bei der vollen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge sollte aus der Sicht des IAB allerdings gestrichen werden. Eine weitere Unterstützung von Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit erscheint sinnvoll. Dabei sollte die Förderung gering qualifizierter Kurzarbeiter vereinfacht werden. Daneben wäre eine Fortsetzung der bisher nur für 2009 und 2010 gültigen Europäischen Sozialfond (ESF)-Richtlinie begrüßenswert. Ratsam wäre auch, Sozialversicherungsbeiträge weiterhin ab dem ersten Monat voll zu erstatten, wenn berücksichtigungsfähige Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Eine Verlängerung der maximalen Bezugsfrist des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes auf 36 Monate zum jetzigen Zeitpunkt jedoch, könnte aus Sicht des IAB als Signal für eine mittelfristig gewährte Subvention missverstanden werden und das Risiko von Strukturverhärtungen erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Anträge, die Gesamtstellungnahme und weitere Informationen -
Literaturhinweis
ifo Personalleiterbefragung - Kurzarbeit hilft, Entlassungen zu vermeiden: Ergebnisse der Sonderfrage im ersten Quartal 2010 (2010)
Dorffmeister, Ludwig;Zitatform
Dorffmeister, Ludwig (2010): ifo Personalleiterbefragung - Kurzarbeit hilft, Entlassungen zu vermeiden. Ergebnisse der Sonderfrage im ersten Quartal 2010. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 63, H. 7, S. 52.
Abstract
"Das ifo Institut befragte im ersten Quartal 2010 Personalleiter von etwa 1 500 Unternehmen zu ihren Planungen hinsichtlich der Kurzarbeit für das laufende Jahr. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass bei einem Großteil der Firmen die derzeit kurzarbeitenden Angestellten auch in Zukunft im Unternehmen beschäftigt sein werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Krisenmanagement über Variationen des Arbeitsvolumens?: Reichweite, Grenzen und Nebenfolgen (2010)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2010): Krisenmanagement über Variationen des Arbeitsvolumens? Reichweite, Grenzen und Nebenfolgen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 19, H. 2/3, S. 132-146. DOI:10.1515/arbeit-2010-2-306
Abstract
"Der Arbeitsmarkt in Deutschland wurde bisher in weitaus weniger sichtbarem Maße von der Wirtschaftskrise getroffen als vielfach erwartet. Dies lag an der umfänglichen Nutzung interner numerischer Flexibilitätsinstrumente. Doch diese Strategie - die mit der demografischen Entwicklung und der Regulierung externer Flexibilität gut begründbar ist - hat ihren Preis in Form von Beschäftigungsverlusten in der Zeitarbeit, steigenden Lohnstückkosten und fiskalischen Belastungen. Der Weg aus der Krise muss daher von Bemühungen begleitet sein, die Flexibilität des Arbeitsmarktes weiter zu stärken, um die Verstetigung dieser negativen Effekte zu verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Extending flexicurity: The potential of short-time working schemes: ERM report 2010 (2010)
Mandl, Irene; Riso, Sara; Broughton, Andrea; Salvatore, Lidia; Mascherini, Massimiliano ; Storrie, Donald; Hurley, John; Owczarzak, Radoslaw;Zitatform
Mandl, Irene, Donald Storrie, John Hurley, Massimiliano Mascherini, Andrea Broughton, Radoslaw Owczarzak, Sara Riso & Lidia Salvatore (2010): Extending flexicurity: The potential of short-time working schemes. ERM report 2010. Dublin, 136 S. DOI:10.2806/21361
Abstract
"In the face of recession, falling demand and the consequent slowing of production, short-time working and temporary layoff schemes have been extended (or introduced) in many Member States. These schemes, often with the aid of public funds, reduce working time, while protecting workers' incomes and company solvency; frequently, the time spent not working is used for training instead. This report examines the practice of reduced working time across Europe, and looks in detail at how it is implemented in 10 Member States, with a view to determining the contribution that such schemes can make in implementing the common principles of flexicurity, especially in light of the broad-based consensus they enjoy among the social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
The German labor market response in the world recession: de-mystifying a miracle (2010)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2010): The German labor market response in the world recession. De-mystifying a miracle. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 325-336. DOI:10.1007/s12651-009-0026-6
Abstract
"Der Beitrag analysiert die Bestimmungsfaktoren für die - sowohl im internationalen Vergleich als auch im Vergleich zu früheren Krisen - überraschend verhaltene Reaktion des deutschen Arbeitsmarktes auf die durch die Finanzmarktkrise ausgelöste Weltrezession. Betont werden die institutionellen Regelungen wie Arbeitszeitkonten, die darauf ausgerichtet sind, innerhalb der Firmen einen großen Spielraum für die Absorption ökonomischer Schocks zu schaffen. Es wird argumentiert, dass auch die Arbeitsmarktreformen und das Verhalten der Sozialpartner die Anpassungsmöglichkeiten bei einem temporären Nachfrageausfall begünstigen. Die Krise hat zudem vornehmlich die exportorientierten starken Firmen in den wirtschaftlich prosperierenden Regionen Deutschlands getroffen. Vor dem Ausbruch der Krise waren diese Firmen Wachstumsträger, die zum Teil auch unter Fachkräftemangel litten. Exportorientierte Betriebe stellen besonders hohe Anforderungen an die Qualifikation der Belegschaften. Einarbeitungskosten sind dort besonders hoch, sodass Entlassungen mit einem bedeutenden Verlust an firmen-spezifischem Humankapital einhergehen würden. Unterstützt durch die großzügigen Regelungen zum Kurzarbeitergeld haben die genannten Faktoren die Bereitschaft der krisengeschüttelten Firmen erhöht, auf eine Strategie des Arbeitskräftehortens zu setzen. Der in Deutschland vergleichsweise hohe Kündigungsschutz scheint hingegen bei der Erklärung des Anpassungsverhaltens der Unternehmen in der Krise nur eine untergeordnete Rolle zu spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld (2010)
Renn, Sandra; Klamroth, Burkhard; Reimer, Kim;Zitatform
Renn, Sandra, Burkhard Klamroth & Kim Reimer (2010): Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld. (Bericht der Statistik der BA), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Im März 2010 waren 74.500 Betriebe mit 829.500 Kurzarbeitern registriert. Davon entfielen 56.100 Betriebe und 693.000 Kurzarbeiter auf wirtschaftlich bedingte Kurzarbeit nach § 170 SGB III (konjunkturelle Kurzarbeit). Die Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit war in der ersten Jahreshälfte 2009 zunächst steil angestiegen und hatte im Mai mit 1,52 Mio Kurzarbeitern in 60.000 Betrieben ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem hat sie wieder deutlich abgenommen und sich gegenüber dem Höchststand mehr als halbiert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich im März 2010 die Anzahl der Betriebe mit konjunktureller Kurzarbeit um 20.000 erhöht, während die Zahl der Kurzarbeiter um 430.800 gesunken ist. Dadurch hat sich die Zahl der Kurzarbeiter je Betrieb von durchschnittlich 31 auf 12 verringert. Kurzarbeit wird mittlerweile also auch relativ stärker von kleineren Unternehmen genutzt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit: Aufschwung und Krise wirken regional unterschiedlich (2010)
Schwengler, Barbara; Loibl, Veronika;Zitatform
Schwengler, Barbara & Veronika Loibl (2010): Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit: Aufschwung und Krise wirken regional unterschiedlich. (IAB-Kurzbericht 01/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Unmittelbar vor dem Einbruch am Finanzmarkt im Jahr 2008 und der darauf folgenden Wirtschaftskrise gab es in Deutschland einen soliden Aufschwung. Dieser kam zwar allen Regionen hierzulande zugute, allerdings nicht allen in gleichem Umfang. Nun stellt sich die Frage, ob die aktuelle Krise eher zu einer Angleichung der Regionen oder aber zur Verstärkung der regionalen Disparitäten führt. Die Analyse zeigt, welche Regionen von der aktuellen Krise besonders stark betroffen sind und welche vom Aufschwung der letzten Jahre besonders profitieren konnten. Dafür werden als Indikatoren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die Zahl der Arbeitslosen sowie die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe und Personen herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara;Weiterführende Informationen
- Arbeitslosenquoten auf Kreisebene, jeweils Juni 2006 und 2008
- Entwicklung der Arbeitslosenquoten von Juni 2008 bis Juni 2009 in west- und ostdeutschen Kreisen
- Entwicklung der Arbeitslosenquoten von Juni 2006 bis Juni 2008 in west- und ostdeutschen Kreisen
- Konjunkturelle Kurzarbeit auf Kreisebene im Juni 2009
- Veränderung der Arbeitslosenzahl von Juni 2008 bis Juni 2009 in Prozent
- Kurzarbeiterquote auf Kreisebene im Juni 2009
- Beschäftigungsgrad am Wohnort auf Kreisebene, jeweils Juni 2006 und 2008
-
Literaturhinweis
Beschäftigungspolitische Krisenreaktionen in Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich (2010)
Stein, Ulrike; Arico, Fabio;Zitatform
Stein, Ulrike & Fabio Arico (2010): Beschäftigungspolitische Krisenreaktionen in Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 11, S. 569-576. DOI:10.5771/0342-300X-2010-11-569
Abstract
"Nachdem die Immobilienblase geplatzt war, hat sich die große Rezession rasch über Europa ausgebreitet. Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich erlebten daraufhin fast einen gleich großen Einbruch im Bruttoinlandsprodukt. Gleichzeitig blieb der Anstieg der Arbeitslosigkeit aber deutlich hinter den Erfahrungen vergangener Krisen zurück. Dennoch sind die Länder unterschiedlich gut durch die Krise gekommen. Während man mit Blick auf Deutschland vom Jobwunder spricht, ist die Arbeitslosigkeit im Vereinigten Königreich trotz mäßigen Anstiegs so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Italien belegt eine mittlere Position. Wie kann man diese Unterschiede erklären? Im Vereinigten Königreich spielte die Aktive Arbeitsmarktpolitik so gut wie keine Rolle. Ganz anders in Italien, wo Kurzarbeit eine lange Tradition hat. Sie wurde in der Krise wieder intensiv genutzt, doch es wird deutlich, dass sie kein Allheilmittel ist. Anders in Deutschland: Hier steht den Unternehmen gleichzeitig eine Vielzahl von Instrumenten der internen Flexibilität zur Verfügung, die die Betriebe ergänzend zur Kurzarbeit nutzen können. Gerade dieses Zusammenspiel scheint nun in der Krise den entscheidenden Unterschied auszumachen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kurzarbeit als Flexibilisierungsinstrument: Hemmnis strukturellen Wandels oder konjunkturelle Brücke für Beschäftigung? (2010)
Will, Henner;Zitatform
Will, Henner (2010): Kurzarbeit als Flexibilisierungsinstrument. Hemmnis strukturellen Wandels oder konjunkturelle Brücke für Beschäftigung? (IMK study 2010,05), Düsseldorf, 92 S.
Abstract
"Die Arbeit befasst sich detailliert mit dem Flexibilisierungsinstrument Kurzarbeit. Dazu wird die institutionelle Entwicklung und der Stand der wissenschaftlichen Forschung ausführlich vorgestellt. Ökonomisch finden sich viele Argumente pro Kurzarbeit, wie bspw. die Senkung von Such- und Einarbeitungskosten. Bei der Frage nach der konkreten Ausgestaltung - Dauer, Zuschüsse zu Sozialabgaben usw. - gehen die Meinungen auseinander, da der Kurzarbeit eine Tendenz zur Strukturkonservierung vorgeworfen wird. Im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung war dies insbesondere aus (sozial-) politischen Gründen sogar bewusst gewollt. Konjunkturell entwickelt sich die Kurzarbeit antizyklisch. Besonders betroffen in der aktuellen Krise war das verarbeitende Gewerbe. An steigenden Lohnstückkosten hat Kurzarbeit durch Remanenzkosten sicherlich einen Anteil; der Arbeitsproduktivitätsrückgang ist jedoch dadurch nicht zu erklären. Die ökonometrisch signifikante prozyklische Entwicklung der Ausfallzeiten spricht in ihrer Interpretation gegen die These der Strukturkonservierung und für eine Mehrheit an fundamental wettbewerbsfähigen Unternehmen. Untersuchungen mit VAR-Modellen geben empirische Evidenz, dass Kurzarbeit gegenüber Arbeitslosigkeit keine Persistenz aufweist, ihre Brückenfunktion erfüllt und den Konsum mittelfristig stützt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 19. April 2010 zum Antrag der Fraktion der SPD Beschäftigte vor Arbeitslosigkeit schützen - Konditionen für Kurzarbeit verbessern (Drucksache 17/523) (2010)
Zitatform
(2010): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 19. April 2010 zum Antrag der Fraktion der SPD Beschäftigte vor Arbeitslosigkeit schützen - Konditionen für Kurzarbeit verbessern (Drucksache 17/523). (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)109 v. 16.04.2010), 51 S.
Abstract
Bei der Anhörung zur Kurzarbeit am 19.04.2010 war sich die Mehrzahl der Experten einig, dass die befristeten gesetzlichen Regelungen zur konjunkturellen Kurzarbeit noch über das Jahr 2010 hinaus gebraucht werden. Anlass der Expertenbefragung war ein Antrag der SPD-Fraktion (17/523), in dem diese unter anderem fordert, die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld auf 36 Monate auszuweiten und die Sonderregelung für die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit bis zum 31.12.2011 zu verlängern. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) betonte in ihrer Stellungnahme, dass der Antrag der SPD zu kurz greife. Sie unterstützt laut Stellungnahme vielmehr den Referentenentwurf eines geplanten Gesetzes von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die die Erleichterungen zur Nutzung von Kurzarbeit, die seit Januar diesen Jahres gelten, bis Frühjahr 2012 verlängern will. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sprach sich in ihren Stellungnahmen genau wie die Experten vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gegen eine Verlängerung der Bezugsdauer von derzeit 18 auf 24 beziehungsweise 36 Monate aus. (IAB)
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)
Zitatform
(2010): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 108 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel wurde in Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal seit 1996 durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Thüringen zu erhalten. Für Auswertungen in Thüringen liegen für das Jahr 2009 Interviews von 1.074 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,8 Prozent der Betriebe mit 7,8 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 61.758 Betrieben des Jahres 2008 mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen. In Schwerpunktthemen wurden 2009 Veränderungen einzelner Beschäftigungsformen und Fragen der betrieblichen Standortsicherung erhoben. Außerdem wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen:
- Beschäftigungsentwicklung;
- Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung;
- Ertrag und Gewinn;
- betriebliche Arbeitszeiten;
- betriebliche Investitionen und Innovationen;
- betriebliche Weiterbildung;
- Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche;
- Berufsausbildung und Ausbildungsstellen;
- Tarif und Lohn. (IAB2) -
Literaturhinweis
Kurzarbeit: Atempause in der Krise (2009)
Bach, Hans-Uwe; Crimmann, Andreas; Spitznagel, Eugen; Wießner, Frank;Zitatform
Bach, Hans-Uwe, Andreas Crimmann, Eugen Spitznagel & Frank Wießner (2009): Kurzarbeit: Atempause in der Krise. In: IAB-Forum H. H. Spezial, S. 52-63. DOI:10.3278/IFO090SW052
Abstract
"Spätestens seit dem vierten Quartal des Jahres 2008 steckt praktisch die gesamte Weltwirtschaft in einer massiven Konjunkturkrise. Dass die Krise den deutschen Arbeitsmarkt bislang noch nicht schwer erschüttert, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen reagiert der Arbeitsmarkt deutlich zeitverzögert. Die Schockwellen der Finanz- und Gütermärkte haben ihn schlichtweg noch nicht voll erreicht. Zum anderen verfügt gerade der deutsche Arbeitsmarkt über Flexibilitätsreserven, die helfen, auf drastische Veränderungen zu reagieren. Im ersten Teil dieses Beitrags erläutern die Autoren die arbeitsmarktpolitische Rolle der Kurzarbeit. Im zweiten und dritten Teil analysieren sie die damit verbundenen Kostenaspekte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kurzarbeit: Betriebe zahlen mit - und haben was davon (2009)
Bach, Hans-Uwe; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Bach, Hans-Uwe & Eugen Spitznagel (2009): Kurzarbeit: Betriebe zahlen mit - und haben was davon. (IAB-Kurzbericht 17/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Kurzarbeit wird grundsätzlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Aber auch die Betriebe leisten einen Beitrag: Obwohl sie für ausgefallene Stunden keine Löhne und Gehälter zahlen, bleibt ihnen ein Teil der Personalkosten, die so genannten Remanenzkosten. Diese spielen bei der Inanspruchnahme des Instruments eine wichtige Rolle. In diesem Kurzbericht wird untersucht, welche Kosten, aber auch welche Vorteile den Betrieben verbleiben, wenn sie mit Kurzarbeit Entlassungen vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Tarifliche Regelungen zur Kurzarbeit: Übersicht über 18 Wirtschaftszweige (2009)
Bispinck, Reinhard;Zitatform
Bispinck, Reinhard (2009): Tarifliche Regelungen zur Kurzarbeit. Übersicht über 18 Wirtschaftszweige. (WSI-Informationen zur Tarifpolitik. Elemente qualitativer Tarifpolitik 66), Düsseldorf, 26 S.
Abstract
"In den Tarifverträgen vieler Branchen gibt es spezielle Regelungen zur Kurzarbeit, die sich auf die Einführung und Ausgestaltung dieses Instruments im Einzelnen beziehen. In den Tarifverträgen finden sich im Wesentlichen Bestimmungen zu folgenden Aspekten:
Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates, Umfang der Kurzarbeit, Ankündigungsfrist, Gehaltskürzung bei geringfügiger Kurzarbeit, Zuschuss und Zuschusshöhe und Kündigung während der Kurzarbeit. Die Auswertung gibt einen Überblick über die wichtigsten Bestimmungen in ausgewählten Tarifbereichen. Im Anhang werden die Tarifregelungen im Wortlaut dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
