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Dossier

Erwerbstätigkeit im Rentenalter

Immer mehr Personen sind erwerbstätig nachdem sie das 65. Lebensjahr vollendet haben. Die individuellen Motive für eine Erwerbstätigkeit nach dem Erreichen des Rentenalters unterscheiden sich jedoch beträchtlich je nach finanzieller Situation, der Arbeitsplatzsituation, dem Gesundheitszustand oder der Wertschätzung der eigenen Arbeit. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden die Weiterbeschäftigungspotenziale der über 65-Jährigen vermehrt diskutiert.
Die Infoplattform bietet einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse der empirischen Forschung zum Thema.

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  • Literaturhinweis

    Inclusion of Retirees in Self‐Employment: A Human Capital Approach (2025)

    Richter-Trummer, Sabine; Sackmann, Sonja A.;

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    Richter-Trummer, Sabine & Sonja A. Sackmann (2025): Inclusion of Retirees in Self‐Employment: A Human Capital Approach. In: Labour, Jg. 39, H. 3, S. 206-218. DOI:10.1111/labr.12294

    Abstract

    "Engaging in self-employment after retiring is rising. Many governments perceive this as a strategy for extending working lives. Based on the employability perspective, this study examines human capital over an individual's lifespan associated with engagement in self-employment after retiring. Specific human capital factors were examined using a time-discrete event history analysis based on panel data with seven waves (N = 4.538 retirees). The results show that education and work experience are relatively effective for predicting self-employment after retiring. Most demographic factors of human capital were not significant in predicting postretirement engagement. Thus, a broader perspective is suggested for future research." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alterssicherung in Deutschland 2023 (ASID 2023): Zusammenfassender Bericht (2025)

    Schiel, Stefan; Kemmerling, Jonas; Koßmann, Joanna; Schütz, Holger ; Gerhards, Eva; Weitz, Jennifer; Steinwede, Jacob;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Joanna Koßmann & Eva Gerhards (2025): Alterssicherung in Deutschland 2023 (ASID 2023). Zusammenfassender Bericht. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 658), Berlin, 153 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat das Forschungsinstitut infas eine breit angelegte Untersuchung zur Alterssicherung in Deutschland durchgeführt. Analysiert werden die Lebenssituation sowie Art, Höhe, Verteilung und Determinanten der Einkommen der Bevölkerung ab 60 Jahren auf der Ebene von Personen und Haushalten. Die Datengrundlage bildet eine repräsentative, bei Einwohnermeldeämtern gezogene Adressenstichprobe. Der Nettodatensatz ist mit über 30.000 Personen hinreichend groß für differenzierte Analysen, insbesondere für Männer und Frauen in Deutschland insgesamt sowie den alten und neuen Ländern. Die wichtigsten Ergebnisse werden in einem Zusammenfassenden Bericht sowie drei Tabellenbänden ausgewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Anhang: Tabellen
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  • Literaturhinweis

    Szenarien über die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung in den Bundesländern (2025)

    Schneemann, Christian ; Bernardt, Florian; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke; Kalinowski, Michael; Zenk, Johanna ; Krinitz, Jonas; Wolter, Marc Ingo; Schroer, Jan Philipp;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Jonas Krinitz, Tobias Maier, Anke Mönnig, Jan Philipp Schroer, Marc Ingo Wolter, Johanna Zenk & Gerd Zika (2025): Szenarien über die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung in den Bundesländern. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 663), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Das BMAS hat das QuBe-Kooperationsprojekt im Rahmen des Fachkräftemonitorings beauftragt, die Auswirkungen dreier Szenarien auf die regionalen Arbeitsmärkte zu untersuchen. Das Szenario 1 („Frauen“) nimmt die Auswirkungen einer gesteigerten Erwerbsbeteiligung vonFrauen auf die höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern in den Blick. Im Szenario 2 („Ältere“) wird die Erwerbsbeteiligung der Älteren (60 bis unter 75 Jahre) auf die höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern angehoben. Das Szenario 3 („Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit“) erhöht die Erwerbsbeteiligung nichtdeutscher Staatsangehöriger auf die jeweils höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern. Die Szenarien liefern keinen Aufschluss darüber, wie eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung erreicht werden kann, sondern zeigen die rein rechnerischen Potenziale für etwaige Maßnahmen. Um die zusätzliche Zahl an potentiellen Arbeitskräften auch nutzen zu können, sollte zum Beispiel der Ausbau der Betreuungsinfrastruktur für Kinder und Pflegebedürftige weiter vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit von Älteren: Wer neben der Altersrente arbeitet, wechselt nur selten den Beruf (2025)

    Trahms, Annette; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Trahms, Annette & Basha Vicari (2025): Erwerbstätigkeit von Älteren: Wer neben der Altersrente arbeitet, wechselt nur selten den Beruf. (IAB-Kurzbericht 01/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2501

    Abstract

    "Seit Jahren steigt in Deutschland der Anteil der Menschen, die nach dem Renteneintritt weiterhin erwerbstätig sind. Das ist angesichts des demografischen Wandels ein positiver Trend. Jedoch wollen und können nicht alle Älteren bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter und darüber hinaus arbeiten. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels untersuchen wir, welche Berufsgruppen wann in Altersrente gehen und von welchen persönlichen und beruflichen Merkmalen es abhängt, ob jemand auch danach noch erwerbstätig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trahms, Annette; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Starre Altersgrenzen für den Übergang in den Ruhestand haben sich überholt (2025)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2025): Starre Altersgrenzen für den Übergang in den Ruhestand haben sich überholt. In: IAB-Forum H. 20.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251120.01

    Abstract

    "Der demografische Wandel gefährdet zunehmend die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, bedarf es unter anderem einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Starre Altersgrenzen erweisen sich dabei als Hindernis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am 1. Dezember 2025 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur steuerlichen Förderung von Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern im Rentenalter (Aktivrentengesetz)“ (BT-Drs. 21/2673): sowie zum Antrag der AfD-Fraktion „Steuerfreier Hinzuverdienst für Senioren - Neuen 12.000-Euro-Freibetrag zusätzlich zum bestehenden Grundfreibetrag einführen“ (BT-Drs. 21/1620) (2025)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2025): Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am 1. Dezember 2025 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur steuerlichen Förderung von Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern im Rentenalter (Aktivrentengesetz)“ (BT-Drs. 21/2673). Sowie zum Antrag der AfD-Fraktion „Steuerfreier Hinzuverdienst für Senioren - Neuen 12.000-Euro-Freibetrag zusätzlich zum bestehenden Grundfreibetrag einführen“ (BT-Drs. 21/1620). Berlin, 5 S.

    Abstract

    "Prof. Dr. Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erklärte, für die fiskalischen Auswirkungen sei entscheidend, wie viele Menschen zusätzlich arbeiten würden und wie groß das Arbeitsvolumen sei. Das sei schwer abschätzbar. Eine Befragung habe ein Potenzial von 25.000 bis 33.000 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten ermittelt. Andererseits seien 410.000 Personen bereits heute ab der Regelaltersgrenze sozialversicherungspflichtig beschäftigt, von denen knapp die Hälfte mehr als 2.000 Euro im Monat verdiene. Dadurch entstünden Mitnahmeeffekte, deren Umfang Weber auf 2,2 Milliarden Euro im Jahr bezifferte. Um die Mitnahmekosten auszugleichen, seien insgesamt deutlich über 100.000 zusätzliche Beschäftigte notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Für ein selbstbestimmtes Weiterarbeiten: Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Enzo Weber (IAB, Universität Regensburg und IZA Research Fellow) (2025)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2025): Für ein selbstbestimmtes Weiterarbeiten. Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Enzo Weber (IAB, Universität Regensburg und IZA Research Fellow). (GVG-Perspektive 8),.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Viele ältere Erwerbstätige wären bereit, länger zu arbeiten, wenn sie dafür eine einmalige Prämie erhielten (2025)

    Weik, Jonas Aljoscha ; Schwarz, Stefan ;

    Zitatform

    Weik, Jonas Aljoscha & Stefan Schwarz (2025): Viele ältere Erwerbstätige wären bereit, länger zu arbeiten, wenn sie dafür eine einmalige Prämie erhielten. In: IAB-Forum H. 27.10.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251027.01

    Abstract

    "In den kommenden Jahren erreichen die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter. Um den drohenden Verlust an Arbeitskräften abzumildern, hatte die Ampel-Koalition eine Einmalzahlung für diejenigen geplant, die über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten. Eine IAB-Befragung zeigt: Mit einer solchen „Rentenaufschubprämie“ wären mehr ältere Erwerbstätige bereit, ihren Renteneintritt aufzuschieben, als mit dem bereits bestehenden Rentenzuschlag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weik, Jonas Aljoscha ; Schwarz, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Aktivrente: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (2025)

    Zitatform

    (2025): Aktivrente. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/892 (14.07.2025)), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Laut Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die Bundesregierung ist für die Aktivrente Folgendes vereinbart: „Ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren wird auch künftig möglich bleiben. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche finanzielle Anreize, damit sich freiwilliges längeres Arbeiten mehr lohnt. Statt einer weiteren Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wollen wir mehr Flexibilität beim Übergang vom Beruf in die Rente." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Neunter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland: Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen: und Stellungnahme Bundesregierung ; Drucksache 20/14450 vom 09.01.2025 (2025)

    Abstract

    "Der demografische Wandel in Deutschland führt zu einer stärkeren Alterung der Bevölkerung. Einer sinkenden Zahl an Menschen im jüngeren Alter steht eine steigende Zahl älterer Menschen gegenüber. Jede fünfte Person in Deutschland ist heute älter als 66 Jahre, jede zweite älter als 45. Seniorinnen und Senioren wollen so lange wie möglich engagiert und selbstständig leben, aktiv bleiben und Erfahrungen sammeln und teilen können. Der Neunte Altersbericht ist Ausgangspunkt, um eine breite Diskussion über gutes und teilhabeorientiertes Altern führen zu können. Eine Besonderheit bildet die Generation der seit Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre Geborenen. Bis Ende der 2030er wird ein Großteil dieser Generationen das Rentenalter erreicht haben. Sie werden eine große Lücke an Arbeitskräften hinterlassen. Auch die Sozialsysteme werden dadurch stark gefordert sein. Die Zahl der über 80 Jahre alten Menschen wird voraussichtlich um rund 3 Millionen von heute rund 6 Millionen auf 8 bis 10 Millionen im Jahr 2050 zunehmen. Da der Anteil von pflegebedürftigen Menschen in dieser Altersgruppe höher ist, muss mit einer erheblichen Zunahme des Pflegebedarfs zu Hause und in Orten des Seniorenwohnens (beispielsweise Pflegeheimen) gerechnet werden. Bis zum Jahr 2055 wird altersübergreifend ein Anstieg der Anzahl pflegebedürftiger Menschen auf 7,6 Millionen erwartet. Das bedeutet, dass die finanzielle Sicherung der älteren Bevölkerung und die medizinische bzw. pflegerische Versorgung vor allem der Hochaltrigen zunehmend eine größere Herausforderung werden. Es ist für die gesamte Gesellschaft von Interesse, wenn ältere Menschen ihr Leben möglichst lange eigenständig und selbstbestimmt führen können. Auf der anderen Seite ist diese Generation durchschnittlich besser gebildet und gesünder als vorangegangene Jahrgänge. Entscheidend wird daher sein, die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen in der durchschnittlich längeren und länger werdenden aktiven, sogenannten dritten Lebensphase zu unterstützen und ihre Potenziale zum Einsatz zu bringen. Dazu gehören das gesellschaftliche Engagement, Nachbarschaftshilfe oder generationenübergreifende Zusammenarbeit, aber auch eine freiwillig fortgesetzte Erwerbsarbeit. Daran schließt der Neunte Altersbericht der Bundesregierung an. An der Gesellschaft teilzuhaben ist für viele ein zentraler Faktor. Wichtig ist es, dass die Optionen zur Teilhabe so einfach wie möglich gestaltet werden. Denn ältere Menschen vereinen immense Potenziale und bereichern unser Zusammenleben. Es gilt gleichermaßen, die Herausforderungen des Alterns offen zu adressieren und gute Teilhabestrukturen einzufordern und zu fördern. Dabei spielen lokale und regionale Rahmenbedingungen eine Rolle, genauso wie fördernde bundesweite Entwicklungen. Der Sachverständigenbericht legt erstmals einen Fokus auf Intersektionalität. Die Bundesregierung begrüßt dies ausdrücklich. Um Politik für ein gutes Leben im Alter und ein gutes Altern zu stärken, müssen viele Aspekte, die Diskriminierung zur Folge haben können – über das Lebensalter hinaus – betrachtet werden. Einige hiervon, wie beispielsweise Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung und ethnische Herkunft, beeinflussen sich wechselseitig und verstärken sich, wenn sie gleichzeitig auftreten. Teilhabechancen können durch diese verschränkten Voraussetzungen ungleich verteilt sein. Die Aufgabe liegt darin die großen Potenziale älterer Menschen in ihrer Vielfalt anzuerkennen und diskriminierungssensibel zu fördern. Auch der sozio-ökonomische Status beeinflusst die Teilhabechancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzbroschüre zum Neunten Altersbericht
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  • Literaturhinweis

    Renten auf einen Blick 2025 (Auszugsweise Übersetzung): OECD‑ und G20‑Länder-Indikatoren (2025)

    Zitatform

    (2025): Renten auf einen Blick 2025 (Auszugsweise Übersetzung). OECD‑ und G20‑Länder-Indikatoren. (Renten auf einen Blick 11), Paris, 66 S. DOI:10.1787/b3992c03-de

    Abstract

    "Die Ausgabe 2025 von Pensions at a Glance stellt die Rentenreformen in den Vordergrund, die von den OECD-Ländern in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurden. Sie enthält ein Sonderkapitel, das sich mit den Unterschieden zwischen den Alterseinkünften von Männern und Frauen befasst. Dieses Kapitel geht auf die jüngste sowie die projizierte trendmäßige Entwicklung bei den Alterseinkünften von Frauen im Verhältnis zu denen von Männern in den OECD-Ländern ein, analysiert die wichtigsten Determinanten der geschlechtsspezifischen Rentenlücke und beleuchtet die Rentenregeln, die sich direkt oder indirekt auf geschlechtsspezifische Unterschiede im Renteneinkommen sowie in der kapitalgedeckten Altersvorsorge auswirken. Anschließend werden die Implikationen für die Politik erörtert. Diese Ausgabe enthält ferner aktualisierte Informationen zu den wichtigsten Kenndaten der Alterssicherung in den OECD-Ländern und einigen zusätzlichen G20-Ländern sowie Projektionen des Alterseinkommens der heutigen Arbeitskräfte. Sie liefert Indikatoren zu folgenden Themen: Alterssicherungssysteme, Rentenansprüche, demografische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, in die die Alterssicherungssysteme eingebettet sind, Einkommen und Armutsrisiko älterer Menschen, Finanzierung der Alterseinkommenssysteme und private Altersvorsorge. Die deutsche auszugsweise Übersetzung umfasst die Zusammenfassung und das Sonderkapitel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Opportunity entrepreneurship after 65: Relevant factors in OECD countries (2024)

    Amorós, José Ernesto ; Leporati, Marcelo ; Torres-Marín, Alfonso Jesús ; Roses, Sergio ;

    Zitatform

    Amorós, José Ernesto, Marcelo Leporati, Alfonso Jesús Torres-Marín & Sergio Roses (2024): Opportunity entrepreneurship after 65: Relevant factors in OECD countries. In: International Entrepreneurship and Management Journal, Jg. 20, H. 2, S. 1215-1244. DOI:10.1007/s11365-024-00953-x

    Abstract

    "This research aims to analyze individual and national level factors that influence opportunity-driven senior entrepreneurship (people older than 65 years) in a group of 12 OECD countries. At this age most people in developed economies could choose between retiring, continuing working, or starting a new venture. It is important to understand the motivations behind their decision. We use data from the Global Entrepreneurship Monitor (GEM), to identify the effect of attitudes, perceptions, and aspirations as well as their sociodemographic characteristics. The sample consists of 24,139 observations from individuals older than 65 years. Additionally, we used the Human Development Index (HDI) – from the United Nations database–, to measure the country's level of development. Because of the nested nature of the data, we estimate our models using a multilevel logistic regression. Our results show that income, education, and occupation, in conjunction with the level of human development of a country have a significant influence on the probability of entrepreneurship by opportunity for senior individuals (+ 65). This research has policy and practical implications related to the decision of senior people to explore the creation of a new venture instead of opting for other alternatives such as retiring." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Analyse der Einkommens- und Beschäftigungswirkungen einer Einführung des CDU-Konzepts der „Aktiv-Rente“ (2024)

    Brüll, Eduard ; Pfeiffer, Friedhelm ; Ziebarth, Nicolas;

    Zitatform

    Brüll, Eduard, Friedhelm Pfeiffer & Nicolas Ziebarth (2024): Analyse der Einkommens- und Beschäftigungswirkungen einer Einführung des CDU-Konzepts der „Aktiv-Rente“. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 25, H. 3-4, S. 227-232. DOI:10.1515/pwp-2024-0022

    Abstract

    "Im September 2023 stellte die CDU das Konzept der „Aktiv-Rente“ vor. Die Idee dahinter ist, den Arbeitsverdienst von Rentnerinnen und Rentnern, die neben dem Bezug einer gesetzlichen Rente eine bezahlte Beschäftigung aufnehmen, bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei zu stellen. Diese Steuerbefreiung soll unter anderem die Arbeitsanreize verbessern sowie dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Eduard Brüll, Friedhelm Pfeiffer und Nicolas R. Ziebarth quantifizieren die möglichen Auswirkungen der Aktivrente auf die Beschäftigung von Rentnerinnen und Rentnern sowie auf die Nettoeinkommen der beschäftigten Ruheständler im Alter von 63 bis 73 Jahren auf der Basis von Stichproben des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) von 2019. Weil die verfügbaren Einkommen durch eine Aktivrente im Mittel um 5,5 Prozent stiegen, würden nach ihrer Analyse 5.000 bis 15.000 Ruheständler zusätzlich arbeiten. Mithin könne eine Aktivrente selbst unter optimistischen Annahmen dem Fachkräftemangel aus gesamtwirtschaftlicher Sicht wohl nur in begrenztem Umfang entgegenwirken. Außerdem gebe es mögliche unerwünschte Nebenwirkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale Älterer : Umfang und Realisierungschancen bis 2035 (2024)

    Buslei, Hermann; Neitzsch, Pablo; Haan, Peter; Geyer, Johannes ;

    Zitatform

    Buslei, Hermann, Johannes Geyer & Peter Haan (2024): Beschäftigungspotenziale Älterer : Umfang und Realisierungschancen bis 2035. Gütersloh, 157 S. DOI:10.11586/2024151

    Abstract

    "Personen im Alter zwischen 55 und 70 Jahren weisen im Vergleich zur jüngeren Bevölkerung eine geringere Erwerbsquote auf und haben einen geringeren Erwerbsumfang. Wenn es gelänge dieses Erwerbspotenzial zumindest teilweise zu aktivieren, wäre dies ein zentraler Baustein zur Bewältigung des demografischen Wandels. In der vorliegenden Studie wird dieses Potenzial quantifiziert, seine Entwicklung unter heutigen Bedingungen bis 2035 abgeschätzt und die Wirkung bestimmter Politikszenarien zur Aktivierung simuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung kurz vor und nach dem Renteneintritt: Ableitung arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Empfehlungen vor dem Hintergrund demografischer Herausforderungen (2024)

    Hammermann, Andrea; Pimpertz, Jochen; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea, Jochen Pimpertz & Oliver Stettes (2024): Beschäftigung kurz vor und nach dem Renteneintritt. Ableitung arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Empfehlungen vor dem Hintergrund demografischer Herausforderungen. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 41 S.

    Abstract

    "Als Folge der demografischen Entwicklung werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich rund ein Viertel aller Beschäftigten im Maschinenbau in den Ruhestand wechseln. Das entspricht nach aktuellem Stand mehr als 296.000 Personen. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl an Personen, die potenziell eine Beschäftigung im Maschinenbau aufnehmen könnten, mit rund 118.000 Personen deutlich niedriger. So ergibt sich ein rein rechnerischer Saldo von 178.000 Personen, die der Branche in den nächsten Jahren fehlen könnten. Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen nahm zwar in den letzten Jahrzehnten so stark zu wie in keiner anderen Altersgruppe. Nach dem Erreichen des 65. Lebensjahrs sinkt der Anteil der Erwerbstätigen jedoch deutlich. Die Ergebnisse der IW-Beschäftigtenbefragung 2024 zeigen, wie tief verwurzelt die Vorstellung eines vorzeitigen Renteneintritts in Deutschland ist: Jeder Vierte sieht sich nicht in der Lage, bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu arbeiten. Der Anteil derer, die sich einen vorzeitigen Renteneintritt wünschen, liegt sogar bei rund einem Drittel. Die individuelle Entscheidung über den Renteneintrittszeitpunkt basiert – unbeeindruckt von der gesellschaftlichen Herausforderung und möglichen Wohlfahrtsverlusten als Folge des sinkenden Arbeitskräfteangebots – auf einer Abwägung zwischen finanziellen Einbußen und dem Wunsch nach Freizeit. Daneben ist jedoch auch das Gefühl, genug geleistet zu haben, eng mit dem Wunsch nach einem vorzeitigen Renteneintritt verknüpft. Hier sind Akteure der Politik, die Sozialpartner und Betriebe aufgerufen, dem Narrativ entgegenzuwirken, welches den Rentenbezug nach einer bestimmten Anzahl von Beschäftigungsjahren als (unantastbaren) Verdienst der Lebensleistung deklariert und damit jedwede Bemühungen um eine Steigerung der Erwerbsarbeit im Alter konterkariert. Das Bewusstsein über den sich zuspitzenden demografischen Wandel und Erkenntnisse über die individuellen Präferenzen zum Renteneintritt führen zu der Frage, wie Menschen zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben motiviert werden können. Zudem braucht es Ansätze, um die Weiter- und Wiederbeschäftigung von Rentenbeziehern in den Unternehmen zu erleichtern. Die Befragungsergebnisse signalisieren, dass sich zumindest rund 36 Prozent der Beschäftigten vorstellen können, auch über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten. Mittlerweile setzt auch gut die Hälfte der Unternehmen in Deutschland laut Zahlen des IW-Personalpanels aus dem Sommer 2024 zumindest einen Mitarbeiter ein, der das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht hat oder bereits eine Rente bezieht. Knapp vier von zehn Unternehmen scheitern allerdings an arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, obwohl sie bereits Erfahrungen mit der Beschäftigung von Silver Worker haben oder diese aktuell einsetzen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer will im Rentenalter arbeiten? (2024)

    Hammermann, Andrea; Schüler, Ruth Maria; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea, Ruth Maria Schüler & Oliver Stettes (2024): Wer will im Rentenalter arbeiten? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,74), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Mehr als jeder dritte Beschäftigte kann sich vorstellen, nach dem Renteneintritt zu arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2024 zeigt, dass dies davon abhängt, wie Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer ihr jetziges Arbeitsumfeld erleben und welche Motive für sie handlungsleitend sein könnten, wenn sie die Entscheidung über ihren Ruhestand treffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Varying effects of public pensions: Pension spending and old-age employment under different pension regimes (2024)

    Lee, Kun ;

    Zitatform

    Lee, Kun (2024): Varying effects of public pensions: Pension spending and old-age employment under different pension regimes. In: Journal of European Social Policy, Jg. 34, H. 1, S. 3-19. DOI:10.1177/09589287231223391

    Abstract

    "Socioeconomic consequences of pension reforms have often been discussed without careful consideration of institutional contexts, despite the fact that institutional designs of public pensions differ substantially across countries. This study argues that the outcomes of pension reforms vary depending on the institutional structure of public pensions, by showing that the associations between public pension spending and old-age employment rates of different socio-demographic groups vary across different institutional contexts. Using time-series cross-section data from 20 European countries and the United States from 1998 to 2019, the study examines how changes in public pension spending ‘per older person’, a comparable measure for the welfare state effort towards old-age income security, are associated with gender- and education-specific employment rates in old age. The study also explores how these associations differ under different pension regimes, constructed based on the degree to which financing and benefit structures exhibit redistributive orientations. The results reveal complex gender and educational gradients in the relationship between public pension spending and old-age employment. Female employment rates, especially among the low-educated, are more sensitive to changes in pension spending in the ‘Beveridgean’ regime that focuses on basic income security. In the Bismarckian regime characterized by earnings-related pensions, educational differences in the marginal effects on male employment rates are, in particular, larger. Future pension reforms balancing the goal of activation and social equity should therefore consider the longstanding institutional design of public pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Research Landscape on Hidden Workers in Aging Populations: Bibliometric Review (2024)

    Lee, Sora ; Kang, Woojin ;

    Zitatform

    Lee, Sora & Woojin Kang (2024): Research Landscape on Hidden Workers in Aging Populations: Bibliometric Review. In: Social Sciences, Jg. 13, H. 7. DOI:10.3390/socsci13070342

    Abstract

    "In this study, we employ ‘hidden workers’ as a key concept to integrate the three vulnerable subgroups of aging workers: underemployed, unemployed, and discouraged workers. (1) Background: The challenges faced by underemployed, unemployed, and discouraged workers in the older population are complex. It would be beneficial to visualize the intellectual landscape of these three distinct groups in aging populations to understand which aspects have been highlighted by various disciplines and where gaps exist. (2) Method: Through a scientometric analysis of more than 50 years of research, this study identified the size, scope, and structure of knowledge on hidden workers in an aging population using 2831 articles collected from the Web of Science database in January 2024. (3) Results: Indeed, the multidisciplinary nature of hidden workers goes beyond welfare and labor economics and involves issues such as health, occupational science, behavior change, policy interventions, and circles around the keyword of unemployment. Keyword co-occurrence and co-citation analysis confirm that the spectrum of research on hidden workers is being carried out distinctly within distinct disciplines across the broader aging research horizon. (4) Conclusions: The relatively scattered and uneven intellectual, conceptual, and social landscape of research on hidden workers in aging populations evidently falls short of providing concerted policy recommendations for the population group. This study provides a conceptual understanding of hidden workers in different research clusters and identifies gaps and opportunities for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pension reforms and couples’ labour supply decisions (2024)

    Moghadam, Hamed Markazi; Puhani, Patrick A. ; Tyrowicz, Joanna ;

    Zitatform

    Moghadam, Hamed Markazi, Patrick A. Puhani & Joanna Tyrowicz (2024): Pension reforms and couples’ labour supply decisions. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102627

    Abstract

    "This study examines how retirement options for husbands and wives impact their labour supply decisions using a regression discontinuity design. In the context of German pension reforms, which have tightened early retirement possibilities, we find that coordination in retirement decisions between spouses was more prevalent and symmetrical before the reforms, but less so after. This sheds light on the role of early retirement possibilities in shaping couples’ reactions to one spouse’s retirement age." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften stehen Arbeiten im Ruhestand vielerorts im Weg (2024)

    Pimpertz, Jochen; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Pimpertz, Jochen & Oliver Stettes (2024): Arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften stehen Arbeiten im Ruhestand vielerorts im Weg. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,77), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Gut die Hälfte der Unternehmen beschäftigt aktuell Ruheständler. Nach Ansicht vieler Unternehmen könnte die Verbreitung von Erwerbsarbeit nach Renteneintritt ebenso wie die Anzahl der sogenannten Silver Worker höher sein, wenn arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften weniger Hürden aufbauen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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