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Dossier

Tarifbindung in Deutschland

Tarifverträge bilden den Rahmen für die Arbeitsbedingungen und Lohnniveaus in Deutschland. Die Anwendung eines kollektivvertraglichen Verbands- oder Flächentarifs bringt sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten Vorteile. Dennoch wurde in den vergangenen Jahren die mangelnde Flexibilität von Tarifverträgen und ihre geringe Orientierung an betrieblichen Anforderungen von Unternehmen kritisiert.

Die Infoplattform bietet Literatur, insbesondere zu den Auswirkungen der Tarifbindung auf Löhne, Produktivität und Beschäftigung, Informationen zu Forschungsprojekten sowie Links zur Empirie der Tarifgebundenheit bundesdeutscher Unternehmen.

Die regionalen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zum Thema Tarifbindung finden Sie auf der Infoplattform IAB-Betriebspanel im Kapitel "Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen"

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  • Literaturhinweis

    The Present and Future of Works Councils and Changes in Collective Bargaining in Germany (2025)

    Addison, John T. ;

    Zitatform

    Addison, John T. (2025): The Present and Future of Works Councils and Changes in Collective Bargaining in Germany. In: Journal of labor research, Jg. 46, H. 3-4, S. 162-191. DOI:10.1007/s12122-025-09377-0

    Abstract

    "This paper reconsiders the institutions of the German model of industrial relations and collective bargaining, with more emphasis being accorded works councils because of their unique function and yet material shrinkage in recent years. The latter development has been a function of a yet more pronounced decline in union coverage, such as to call into question the continued existence both labor pillars of the model in a process often depicted as a headlong rush to a liberal market economy. In fact, the change in the operation of the German model has been less sudden than it has been sizable, having evolved over more than 30 years. For this reason, much of the paper is given over to the process of decentralization in collective bargaining and its variants, one interesting aspect of which is that the links between works councils and trade unions have become more intimate even if dominated by the process of erosion. Hence, the German model is marked by fragmentation but remains functional through innovation and reconfiguration. Having identified instances of the latter, the balance of our treatment concerns the prospects for the future and the scope for institutional revitalization. As it is often suggested that translating progress in institutional development may require support in the form of government intervention in markets, our attention then shifts to recent European and German government initiatives and the accompanying constraints." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie fair empfinde ich meinen Lohn? Das Arbeitsumfeld macht den Unterschied (2025)

    Brüggemann, Ole ; Strauss, Susanne ; Lang, Julia ; Zubanov, Nick ; Hinz, Thomas ;

    Zitatform

    Brüggemann, Ole, Thomas Hinz, Julia Lang, Susanne Strauss & Nick Zubanov (2025): Wie fair empfinde ich meinen Lohn? Das Arbeitsumfeld macht den Unterschied. In: IAB-Forum H. 03.02.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250203.01

    Abstract

    "Dass eine faire Entlohnung Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit und auf den Verbleib im Unternehmen haben kann, ist den meisten Menschen bewusst. Welche Rolle das Arbeitsumfeld bei der Bewertung des eigenen Lohnes spielt, ist jedoch weniger bekannt. Anhand einer deutschlandweiten Befragung von Beschäftigten in größeren Firmen hat ein Forschungsteam der Universität Konstanz und des IAB drei relevante Aspekte des Arbeitsumfeldes untersucht: ob Beschäftigte über ihre Löhne sprechen, ob nach Tarifvertrag entlohnt wird und ob es Betriebsräte als Anlaufstelle für Fragen der fairen Entlohnung gib" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;

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    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33396), Cambridge, Mass, 148 S. DOI:10.3386/w33396

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (RFBerlin Discussion Paper 99/25), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    In tarifgebundenen Betrieben ist der Gender Pay Gap kleiner (2025)

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;

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    Collischon, Matthias & Florian Zimmermann (2025): In tarifgebundenen Betrieben ist der Gender Pay Gap kleiner. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 07.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250307.01

    Abstract

    "Der Gender Pay Gap ist ein Dauerbrenner in der öffentlichen Debatte, denn die großen Lohnunterschiede zu Ungunsten von Frauen sind in den letzten Jahren kaum geschrumpft. Zugleich zeigt sich: Sowohl in Betrieben mit Branchentarifvertrag als auch in solchen mit Firmentarifverträgen ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen deutlich geringer als in tarifungebundenen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung in der Altenpflege: Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung (2025)

    Hackmann, Martin B.; Klimke, Roman; Seibert, Holger; Kesternich, Iris ; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Iris Kesternich, Roman Klimke & Holger Seibert (2025): Tarifbindung in der Altenpflege. Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 8-13.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel in der Pflege zählt zu den größten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Um gegenzusteuern und die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, wurde 2022 mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) erstmals eine verbindliche Tarifbindung für die Altenpflege eingeführt. Auf Basis der Arbeitsmarktbiografien der in Deutschland tätigen Pflegekräfte zeigt der Artikel, dass die Reform die Löhne von Fachkräften bereits im Jahr nach der Einführung des Gesetzes um rund 15 % erhöhte und die Lücke zur Krankenpflege so um zwei Drittel reduzierte. Damit erreichte das GVWG sein Ziel einer faireren Bezahlung, was jedoch mit einem weiteren Anstieg der Pflegekosten einherging. Die Ergebnisse verdeutlichen den ökonomischen Zielkonflikt zwischen Lohnfairness und Finanzierungsdruck und zeigen, dass die Zukunftsfähigkeit der Pflege davon abhängt, ob höhere Löhne mit effizienteren Strukturen, besserer Ausbildung und einer strategischen Fachkräftegewinnung verbunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024 (2025)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2025): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 4, S. 297-303. DOI:10.5771/0342-300X-2025-4-297

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden aktuelle Ergebnisse zur Tarifbindung und der Existenz betrieblicher Interessenvertretungen in Deutschland präsentiert. Die Befunde basieren auf den jüngst erhobenen Daten des IAB -Betriebspanels, das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB ) als alljährliche Befragung durchgeführt wird und als einzige repräsentative Datenquelle entsprechende Auskünfte in einer langen Zeitreihe für die Gesamtwirtschaft liefert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung: keine Trendwende in Sicht (2025)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2025): Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung: keine Trendwende in Sicht. In: IAB-Forum H. 30.05.2025, 2025-05-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250530.01

    Abstract

    "Die Koalition aus CDU/CSU und SPD plant, die Tarifbindung zu stärken, die Mitbestimmung weiterzuentwickeln und die Mitgliedschaft in Gewerkschaften steuerlich attraktiver zu gestalten. Dies nicht ohne Grund. Sowohl die Tarifbindung als auch die betriebliche Mitbestimmung in Deutschland verlieren weiter an Bedeutung. Mittlerweile arbeiten lediglich 41 Prozent aller Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifvertrag, weitere 8 Prozent in Betrieben mit Haustarifvertrag. Und in privatwirtschaftlichen Betrieben ab fünf Beschäftigten werden nur rund 37 Prozent der Beschäftigten durch Betriebsräte vertreten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining power and wages: Collective wage agreements and union membership in Germany (2025)

    Höne, Sarah; Rehm, Miriam ;

    Zitatform

    Höne, Sarah & Miriam Rehm (2025): Bargaining power and wages: Collective wage agreements and union membership in Germany. (ifso working paper 55), Duisburg, 27 S., App.

    Abstract

    "This paper investigates whether workers' bargaining power, which extends beyond union membership to collective wage agreements in Germany, affects the level and distribution of wages at the regional level. We conduct fixed-effect regression analysis and a DFL decomposition on SOEP data from 2014 to 2021 and find, first, that both collective wage agreements and union membership statistically and economically significantly raise wage levels at the national level. Second, and importantly, this effect is regionally heterogeneous: Collective wage agreements continue to be linked to higher wages at the regional level, whereas the relationship is weakened or disappears altogether for union membership. Third, collective wage agreements go along with lower overall wage inequality, while union membership compresses wage inequality mainly at the lower end of the distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI - 2024/2025: Gewerkschaften streiken erfolgreich für reale Tariferhöhungen (2025)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2025): Europäischer Tarifbericht des WSI - 2024/2025. Gewerkschaften streiken erfolgreich für reale Tariferhöhungen. (WSI-Report 105), Düsseldorf, 23 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 haben die Gewerkschaften in Europa erstmals seit Beginn des Preisauftriebs wieder auf breiter Front reale Tariferhöhungen durchgesetzt. Um gegen Kaufkraftverluste vorzugehen, griffen sie dabei vermehrt zu Arbeitskampfmaßnahmen. Die beiden vergangenen Jahre waren deshalb in vielen Ländern von Streiks geprägt - und zwar auch dort, wo diese sonst eher die Ausnahme sind. Trotzdem gibt es in den meisten Ländern der Europäischen Union weiterhin Aufholbedarf. Dies gilt auch für Deutschland, wo das reale Tarifniveau im vergangenen Jahr noch deutlich unterhalb des Vorkrisenniveaus lag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2024/2025: Gewerkschaften streiken erfolgreich für reale Tariferhöhungen (2025)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2025): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2024/2025. Gewerkschaften streiken erfolgreich für reale Tariferhöhungen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 4, S. 280-296. DOI:10.5771/0342-300x-2025-4-280

    Abstract

    "Im Jahr 2024 haben die Gewerkschaften erstmals seit Beginn des Preisauf‌triebs wieder europaweit Tariferhöhungen oberhalb der Teuerungsrate durchgesetzt: In der Eurozone verbleibt für die Tarifbeschäftigten von der nominalen Steigerung von 4,5 % ein realer Zugewinn von 2,1 %. In Deutschland legten die realen Tarif‌löhne mit 2,8 % etwas stärker zu. Im Kampf gegen die Kaufkraftverluste griffen Gewerkschaften in den EU-Ländern vermehrt zu Streiks als letztem verfügbaren Mittel, die Interessen der Beschäftigten durchzusetzen. Besonders seit 2023 stieg u. a. in Deutschland, Spanien oder den Niederlanden das Arbeitskampfvolumen stark an. Ein deutlich höheres Streikvolumen gab es auch in Ländern, in denen traditionell kaum gestreikt wird, wie in Österreich. Trotz der positiven Entwicklung der realen Tariflöhne 2024 ist die Erholung nicht abgeschlossen: In der Eurozone lag deren Kaufkraft im Durchschnitt noch rund 5 % unterhalb des Ausgangsniveaus von 2020. In Deutschland lag das Minus nach den Daten des WSI-Tarifarchivs bei 4,7 %, nach den Daten des Statistischen Bundesamtes waren es sogar 7,9 % (Unterschiede zu WSI-Daten aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden). Vor diesem Hintergrund ist das Abflachen des Tarif‌lohnwachstums, das etwa die EZB für 2025 und 2026 erwartet, bedenklich. Hohe Tarifforderungen der Gewerkschaften haben weiterhin ihre Berechtigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Variable Payment Schemes and Productivity: Do Individual‐Based Schemes Really Have a Stronger Influence Than Collective Ones? (2025)

    Jirjahn, Uwe ; Mohrenweiser, Jens ;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe & Jens Mohrenweiser (2025): Variable Payment Schemes and Productivity: Do Individual‐Based Schemes Really Have a Stronger Influence Than Collective Ones? In: Kyklos, Jg. 78, H. 4, S. 1316-1332. DOI:10.1111/kykl.12468

    Abstract

    "There appears to be a widely held belief that individual-based performance pay has a stronger influence on firm performance than collective performance pay. This also applies to an index of best management practices that has been used by Bloom and Van Reenen in a series of influential publications (e.g., Bloom and Van Reenen 2007, Bloom et al. 2019). The index assigns the highest weight to individual-based performance pay, a medium weight to group-based performance pay and a low weight to profit sharing. This weighting is obviously driven by the implicit assumption that collective payment schemes suffer from a free-rider problem, so they have a less strong influence on productivity than individual-based schemes. We show that this assumption is questionable from both a theoretical and an empirical point of view. Using the German Management and Organizational Practices Survey, one of the datasets initiated by Bloom and Van Reenen, we show that individual-based performance pay does not outperform group-based performance pay or profit sharing. The finding also holds when accounting for possible interactions among the payment schemes and considering the moderating roles of firm size, employee representation, and innovativeness. Our results suggest that researchers should be careful with respect to the assumptions and subjective priors guiding their empirical analyses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gewerkschaften fordern mehr Freizeit und Vorteilsregelungen: Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2025 (2025)

    Lesch, Hagen; Eckle, Lennart; Seelhorst, Maya;

    Zitatform

    Lesch, Hagen, Lennart Eckle & Maya Seelhorst (2025): Gewerkschaften fordern mehr Freizeit und Vorteilsregelungen. Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2025. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,38), Köln, 29 S.

    Abstract

    "Im ersten Halbjahr 2025 fanden in lediglich neun der inzwischen 22 vom IW-Tarifmonitoring erfassten Branchen Tarifverhandlungen statt, wovon die meisten bereits 2024 begannen. Es kam zu vergleichsweise wenigen Auseinandersetzungen, die aber konfliktreich verliefen. Neben immer noch recht hohen Entgeltforderungen gab es Forderungen nach mehr Freizeit für die Beschäftigten. Die Gewerkschaften verlangten im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, bei der Deutschen Post und bei der Deutschen Bahn (EVG-Tarifbereich) zusätzliche freie Tage. In der Druckindustrie sollte die Wochenarbeitszeit im Osten von 38 auf 35 Stunden abgesenkt werden. Hinzu kamen Forderungen nach Vorteilsregelungen für Gewerkschaftsmitglieder. So sollten Gewerkschaftsmitglieder im Öffentlichen Dienst und bei der Deutschen Post vier zusätzliche freie Tage erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre Tarifeinheitsgesetz: eine Bilanz (2025)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2025): Zehn Jahre Tarifeinheitsgesetz: eine Bilanz. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 10, S. 727-731. DOI:10.2478/wd-2025-0186

    Abstract

    "The Collective Bargaining Unity Act aims to prevent conflicts between collective agreements and thereby ensure the functioning of free collective bargaining. If the parties to a collective agreement are unable to avoid overlaps between collective agreements through voluntary cooperation, the majority principle applies: the collective agreement that affects more employees always takes precedence. After ten years, the results are mixed. In sectors with rival unions, autonomous agreements have been reached, largely avoiding overlaps between collective agreements. However, since no collective bargaining units have been formed, the expected pacifying effect has not been achieved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unionization of retired workers in Europe (2025)

    Pyka, Vinzenz; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Pyka, Vinzenz & Claus Schnabel (2025): Unionization of retired workers in Europe. In: European journal of industrial relations, Jg. 31, H. 1, S. 5-29. DOI:10.1177/09596801241253570

    Abstract

    "Wir untersuchen eine untererforschte Gruppe: Rentner in Gewerkschaften. Basierend auf repräsentativen Individualdaten für 19 europäische Länder finden wir, dass der Rentneranteil in Gewerkschaften und der gewerkschaftliche Organisationsgrad von Rentnern zwischen 2008 und 2020 gestiegen sind. Ökonometrische Analysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer gewerkschaftlichen Mitgliedschaft für Rentner im Durchschnitt 17 Prozentpunkte geringer ausfällt als für Beschäftigte. Diese Erkenntnis ist vereinbar mit "social custom"-Modellen und Kosten-Nutzen-Überlegungen. Wir finden zudem, dass sich einige Determinanten der gewerkschaftlichen Mitgliedschaft zwischen aktiven und verrenteten Arbeitskräften unterscheiden und dass die üblichen Mitgliedschaftsmodelle besser die gewerkschaftliche Organisierung von aktiven als von verrenteten Arbeitskräften erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beyond Collective Agreements: The Rise of the Wage Cushion in Germany (2025)

    Rieder, André; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Rieder, André & Claus Schnabel (2025): Beyond Collective Agreements: The Rise of the Wage Cushion in Germany. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18153), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "Representative establishment data reveal that over 60 percent of German plants covered by collective agreements pay wages above the level stipulated in the agreements, creating a wage cushion between actual and contractual wages. While collective bargaining coverage has fallen over time, the prevalence of wage cushions has increased, particularly in eastern Germany. Cross-sectional and fixed-effects analyses for 2008-2023 indicate that in western Germany the presence of a wage cushion is mainly related to plant profitability, unemployment, vacancies, and the business cycle. Plants which apply collective agreements at the firm rather than the sectoral level are less likely to have wage cushions since firm-level agreements make it easier to explicitly take firm-specific conditions into account. In eastern Germany, however, the explanatory power of these variables is considerably lower. Against the backdrop of falling bargaining coverage, the increasing prevalence of wage cushions suggests that the traditionally rigid German system of wage determination has become more flexible and differentiated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unions and Employers' Associations in Germany: A Survey of Their Membership, Density and Bargaining Coverage (2025)

    Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Schnabel, Claus (2025): Unions and Employers' Associations in Germany: A Survey of Their Membership, Density and Bargaining Coverage. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17615), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Trade unions and employers' associations play an important role in Germany not only in wage setting, but also in social policy and labor market regulation. While the majority of companies are organized in employers' associations, less than one fifth of employees are still members of a trade union. Union density has declined substantially over the last decades whereas on the employers' side density has fallen to a lesser extent as most employers' associations have introduced the option of bargaining-free membership. At the same time, the collective bargaining coverage of companies and employees has been reduced drastically. Nowadays, less than half of employees in Germany are formally covered by collective agreements. Nevertheless, collective agreements are still directly or indirectly relevant for three out of four employees, and they are an important anchor for wage setting in the entire economy. The erosion of (multi-employer) bargaining coverage has manifold reasons and has been associated with an increased heterogeneity in wage setting over the last decades. The ongoing falls in both bargaining coverage and union density have prompted a controversial discussion of how to stabilize the system of industrial relations in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unions and employers' associations in Germany: a survey of their membership, density and bargaining coverage (2025)

    Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Schnabel, Claus (2025): Unions and employers' associations in Germany: a survey of their membership, density and bargaining coverage. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00393-2

    Abstract

    "Trade unions and employers' associations play an important role in Germany not only in wage setting, but also in social policy and labor market regulation. While the majority of companies are organized in employers' associations, less than one fifth of employees are still members of a trade union. Union density has declined substantially over the last decades whereas on the employers’ side density has fallen to a lesser extent as most employers’ associations have introduced the option of bargaining-free membership. At the same time, the collective bargaining coverage of companies and employees has been reduced drastically. Nowadays, less than half of employees in Germany are formally covered by collective agreements. Nevertheless, collective agreements are still directly or indirectly relevant for three out of four employees, and they are an important anchor for wage setting in the entire economy. The erosion of (multi-employer) bargaining coverage has manifold reasons and has been associated with an increased heterogeneity in wage setting over the last decades. The ongoing falls in both bargaining coverage and union density have prompted a controversial discussion of how to stabilise the system of industrial relations in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts (2025)

    Schönfeld, Gudrun; Wenzelmann, Felix ;

    Zitatform

    Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2025): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkusen, 32 S.

    Abstract

    "Trotz schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen und einer wirtschaftlichen Stagnation erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen in diesem Jahr mit 6,3 Prozent so stark wie noch nie, seit 1992 erstmals Daten für das gesamte Bundesgebiet Daten vorlagen. Ausschlaggebend für die hohen Tarifabschlüsse für Auszubildende dürften die hohen Inflationsraten in den Jahren 2022 und 2023 gewesen sein, die sich in Reallohnverlusten niederschlugen. Da die Tarifpartner auf wirtschaftliche Entwicklungen meist erst mit einer gewissen Zeitverzögerung reagieren können, gab es trotz geringerer Inflationsraten auch in 2024 Tarifvereinbarungen mit hohen Vergütungssteigerungen. Der starke Anstieg der tariflichen Ausbildungsvergütungen hat aber im Durchschnitt noch nicht ausgereicht, um die Reallohnverluste der vergangenen Jahre vollständig auszugleichen. In einigen Branchen wurden für Auszubildende im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittliche Erhöhungen vereinbart, um so den Jugendlichen ein attraktives Ausbildungsangebot zu bieten. Auch der im November 2024 vereinbarte neue Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie folgt dieser Linie und sieht für Auszubildende einen hohen Festbetrag für alle Ausbildungsjahre von 140 Euro vor. Ob bei weiterhin eher trüben Konjunkturaussichten auch andere Branchen diesen Weg beschreiten, um dem Fachkräftemangel durch Ausbildung zu begegnen, werden die nächsten Monate zeigen. Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2024 bei 1.133 Euro pro Monat. 60 Prozent der Auszubildenden erhielten eine Ausbildungsvergütung von mehr als 1.100 Euro, 26 Prozent mehr als 1.250 Euro und lediglich 14 Prozent verfügten im Durchschnitt über höchstens 950 Euro. 2024 waren die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Ostund Westdeutschland zum ersten Mal, seitdem Daten für beide Landesteile vorlagen, in etwa auf dem gleichen Niveau. Mit 14 zu elf Prozent waren westdeutsche Auszubildende dabei in der Gruppe mit niedrigen Vergütungen von höchstens 950 Euro etwas häufiger vertreten als ostdeutsche Auszubildende. Dies hängt damit zusammen, dass es in einigen Tarifbereichen mit eher geringen tariflichen Ausbildungsvergütungen wie dem Friseurhandwerk in Ostdeutschland derzeit keine Tarifvereinbarungen gibt. Die Anteile der Auszubildenden mit Vergütungen oberhalb von 1.100 Euro waren mit 59 Prozent im Westen und 58 Prozent im Osten fast gleich hoch. Zu berücksichtigen ist, dass nur ein Teil der Auszubildenden in einem tarifgebundenen Betrieb lernt und somit in die entsprechenden Tarifvereinbarungen in dessen Branche und Region eingebunden ist. Für einige Branchen gibt es keine Tarifvereinbarungen, in anderen Branchen nur in einem Teil der Regionen. Insgesamt galt 202332 für 24 Prozent der Betriebe ein Branchen- oder Firmentarifvertrag; etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitete in diesen Betrieben. In Ostdeutschland ist die Tarifbindung niedriger als in Westdeutschland. In Ostdeutschland fielen daher nur rund 44 Prozent der Beschäftigten unter einen Branchen- oder Firmentarifvertrag, in Westdeutschland 51 Prozent (vgl. Hohendanner/Kohaut 2024). Auch Auszubildende in nicht tarifgebundenen Betrieben profitieren indirekt von Tarifvereinbarungen zu Ausbildungsvergütungen, da nach dem Berufsbildungsgesetz die Tarifvergütungen als Orientierung für eine angemessene Vergütung dienen (vgl. § 17 BBiG bzw. Kapitel 3)." (Textauszug, IAB-Doku, © BIBB)

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    The relationship between union membership and workers’ well-being: a systematic review and meta-analysis (2025)

    Sciarra, Alessandra; Albertini, Marco ;

    Zitatform

    Sciarra, Alessandra & Marco Albertini (2025): The relationship between union membership and workers’ well-being: a systematic review and meta-analysis. In: Transfer, Jg. 31, H. 4, S. 467-484. DOI:10.1177/10242589251350220

    Abstract

    "Der in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu beobachtende Mitgliederverlust der Gewerkschaften in den meisten europäischen Ländern kann negative Folgen für die Arbeitsbedingungen haben. Einige der wichtigsten Aspekte neben diesen potenziell negativen Auswirkungen lassen sich in den Bereichen der Gesundheit und des subjektiven Wohlergehens der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beobachten. Eine systematische Überprüfung empirischer Studien über den Zusammenhang zwischen der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und der Gesundheit einzelner Beschäftigter sowie ihrer Lebens- und Arbeitszufriedenheit kann bereits vorliegende systematische Studien ergänzen, die sich mit der Korrelation zwischen dem gewerkschaftlichen Organisationsgrad und dem Wohlergehen der durchschnittlichen Beschäftigten befassen. Eine systematische Sichtung dieser Fachliteratur mit einer Metaanalyse und einer kurzen inhaltlichen Beschreibung ergeben: (i) einen Mangel an Studien zu diesem Thema im Kontext europäischer Länder; und (ii) den Nachweis einer positiven und signifikanten Beziehung zwischen der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und dem Wohlergehen des einzelnen Menschen sowohl in zentralen als auch in dezentralen Systemen. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ein Schutzfaktor für die Gesundheit ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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