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Dossier

Handwerk und Arbeitsmarkt

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der fortschreitenden Digitalisierung stehen Handwerksbetriebe und Beschäftigte vor vielfältigen Herausforderungen. Um ihre Innovationsfähigkeit zu erhalten und im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen die Betriebe attraktiv für Nachwuchskräfte sein und bleiben sowie die betriebliche Weiterbildung der Beschäftigten sicherstellen.
In diesem Themendossier finden Sie Publikationen und IAB-Projekte zum Thema. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)

    Bachmann, Ronald ; Heinze, Inga;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entry Barriers and Business Dynamism: Evidence from Occupational Licensing Reforms (2025)

    Bredtmann, Julia ; Otten, Sebastian ; Rammert, Timo;

    Zitatform

    Bredtmann, Julia, Sebastian Otten & Timo Rammert (2025): Entry Barriers and Business Dynamism: Evidence from Occupational Licensing Reforms. (Ruhr economic papers 1193), Essen, 32 S., App.

    Abstract

    "We examine how occupational licensing shapes entrepreneurship in Germany’s crafts sector. We exploit two sequential reforms that shifted entry barriers across occupations: a 2004 deregulation that relaxed licensing requirements and a 2020 partial re-regulation that reinstated them for a subset of crafts. Using administrative universe data at the occupation–year level and event-study difference-in-differences designs, we find that the 2004 deregulation led to a large and persistent increase in firm entry, a lagged rise in firm exits, and an expansion in the stock of firms. At the same time, completed master examinations declined markedly. The 2020 re-regulation reverses these patterns: master examinations increase, while firm entry, firm exit, and the stock of firms fall relative to occupations that remained deregulated. Overall, stricter entry requirements raise investment in formal credentials, yet reduce entrepreneurial turnover and market dynamism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The uncertain social insurance of intra-EU mobile construction workers (2025)

    Lillie, Nathan ; Kayran, Elif Naz ; Kärkkäinen, Katarzyna;

    Zitatform

    Lillie, Nathan, Katarzyna Kärkkäinen & Elif Naz Kayran (2025): The uncertain social insurance of intra-EU mobile construction workers. In: Transfer, Jg. 31, H. 1, S. 25-39. DOI:10.1177/10242589251315851

    Abstract

    "Die Freizügigkeit innerhalb der EU ist im Hinblick auf wirtschaftliche Freiheiten deutlich stärker entwickelt als in Fragen der Sozialpolitik. Sozialpolitische Regelungen für grenzüberschreitend mobile Arbeitskräfte werden innerhalb eines auf dem Reziprozitätsgrundsatz beruhenden Regulierungsrahmens getroffen. Der vorliegende Artikel analysiert das soziale Versicherungssystem innerhalb der EU aus der Perspektive der hochmobilen Arbeitskräfte in der Bauwirtschaft. Nach den einschlägigen geltenden Gesetzen sollten diese Arbeitskräfte entweder in ihren Herkunftsländern sozialversichert sein, wenn sie von ihrem dortigen Arbeitgeber entsandt werden, oder im Aufnahmeland, wenn sie eigenständig unterwegs sind. Der Artikel zeigt aber, dass Arbeitgeber dieses System oft unterlaufen, um Arbeitskosten zu sparen. Diejenigen, die sich im Arbeitsmarkt in einer schwachen Position befinden, haben keinen Zugang zu sozialer Absicherung, während die Arbeitskräfte aus wohlhabenderen Sozialstaaten auf die Sozialversicherung ihres Heimatlandes zurückgreifen. Wer dazu in der Lage ist, navigiert und verhandelt in komplexen Systemen selbst. Folglich haben diejenigen, die eine soziale Absicherung am dringendsten brauchen, den geringsten Zugang dazu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung (2025)

    Malin, Lydia ; Hickmann, Helen ;

    Zitatform

    Malin, Lydia & Helen Hickmann (2025): Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,03), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche ist die Zahl der offenen Stellen in Handwerksberufen im Jahr 2024 leicht gestiegen und die Fachkräftelücke blieb mit 107.729 fehlenden Fachkräften groß. Zwischen Juli 2023 und Juni 2024 arbeiteten knapp 2,6 Millionen Beschäftigte in Handwerksberufen, 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2013. Dabei ist die Zahl der Gesell:innen zurückgegangen und die der Meister:innen gestiegen. Der Beschäftigungszuwachs bei Meister:innen wurde dabei ausschließlich durch Frauen getragen, auch wenn die Zahl der in Handwerksberufen beschäftigten Frauen insgesamt leicht gesunken ist. So stieg der Frauenanteil unter Meister:innen von 13,3 Prozent im Jahr 2013 auf 17,1 Prozent zwischen Juli 2023 und Juni 2024. Dabei stieg die Zahl der Handwerkerinnen insbesondere in Engpassberufen wie der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik und sank im Friseurgewerbe und im Lebensmittelverkauf. Der größte prozentuale Zuwachs an Meisterinnen ist in männertypischen Handwerksberufen, wie dem Hoch- und Tiefbau, zu beobachten. Hier hat sich die Zahl der Meisterinnen zwischen 2013 und 2023/2024 mit einem Plus von 126 bzw. 241 Frauen mehr als verdoppelte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Klimazielen und Fachkräftemangel: Warum das Handwerk mitgedacht werden muss (2025)

    Thomä, Jörg ; Weiß, André; Wesling, Mirko;

    Zitatform

    Thomä, Jörg, André Weiß & Mirko Wesling (2025): Zwischen Klimazielen und Fachkräftemangel. Warum das Handwerk mitgedacht werden muss. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 28), Göttingen, 20 S. DOI:10.47952/gro-publ-317

    Abstract

    "Angesichts der weitreichenden Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt steht die Politik inzwischen vor der grundlegenden Herausforderung, ihre unterschiedlichen Ziele und Maßnahmen stets auch unter dem Gesichtspunkt der allgemeinen Arbeitskräfteverknappung zu betrachten. Dafür sind geeignete Instrumente erforderlich, die eine kontinuierliche Beobachtung der Nachwuchs- und Fachkräftesituation in relevanten Bereichen des Arbeitsmarktes und der damit verbundenen Qualifikationsbedarfe ermöglichen. Vor diesem Hintergrund zeigt der vorliegende Forschungsbericht am Beispiel der politisch angestrebten Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität, wie ein solches Instrument aus Sicht des Handwerks aussehen kann und welches Vorgehen damit verbunden ist. Denn das Handwerk ist einerseits ein zentraler Umsetzungsakteur auf dem Weg zu mehr Klimaneutralität, und ist andererseits wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich bereits von der Verknappung des Faktors Arbeit betroffen. Unter Beteiligung verschiedener Expertinnen und Experten der Handwerksorganisation wurden klimapolitisch definierte Ziele und Maßnahmen in 111 handwerkliche Einzeltätigkeiten übersetzt. Diese Tätigkeiten wurden fünf Bereichen zugeordnet, wodurch 26 für die Umsetzung der gesetzten Klimaziele relevante Gewerke identifiziert wurden. Dazu zählen neben Elektrotechnikern und Installateuren/Heizungsbauern beispielsweise auch Dachdecker, Kälteanlagenbauer sowie Land- und Baumaschinenmechatroniker. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser „Klimahandwerke“ ist erheblich. Auch im Berufsbildungsbereich spielen sie eine zentrale Rolle, etwa bei Gesellen- und Meisterprüfungen. Vor dem Hintergrund der gesetzten Klimaziele sind Politik und Handwerksorganisationen also gut beraten, die Entwicklung des Fachkräftebestands und der Nachwuchssituation in diesem Teilbereich des Handwerks aufmerksam zu verfolgen. Der Bericht veranschaulicht anhand zweier Beispiele, wie dies in der Praxis aussehen kann. Einerseits zeigt er, dass die entwickelte Gewerke-Klassifikation ein Monitoring der Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsentwicklung in klima-politisch relevanten Handwerksbereichen ermöglicht. So kann beispielsweise abgewogen werden, ob der Arbeitskräftebedarf für die gewählten Politikmaßnahmen zur Erreichung der Klimaziele in den relevanten Gewerken gedeckt ist oder ob nachgesteuert werden muss. Andererseits wird aufgezeigt, dass vorhandene Qualifikationsangebote in den betreffenden Klimahandwerken auf Basis der Gewerke-Klassifikation überprüft werden können, um festzustellen, ob sie das Spektrum der identifizierten Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen bereits hinreichend abbilden oder ob Anpassungsbedarf besteht. Der vorliegende Bericht zeigt damit am Beispiel der Klimapolitik und aus Sicht des Handwerks, wie eine Berücksichtigung der Arbeitskräfteverknappung bei der Formulierung und Umsetzung gesamtwirtschaftlich relevanter Vorhaben aussehen kann. In Zeiten des demografischen Wandels müssen die bildungs- und arbeitsmarktbezogenen Auswirkungen politischer Ziele und Maßnahmen stets im Blick bleiben, um deren Erreichung nicht zu gefährden. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Handwerkswirtschaft: Einerseits sind verschiedene politische Ziele nur mit dem Handwerk als zentralem Umsetzungsakteur erreichbar, andererseits steht das Handwerk in besonderem Maße vor den Herausforderungen der Arbeitskräfteverknappung. Gleichzeitig ist zu betonen, dass die hier vorgestellte Abgrenzung der „Klimahandwerke“ nicht den Anspruch erhebt, alle umwelt- oder klimafreundlichen Tätigkeiten und Berufe im Handwerk zu identifizieren oder für das Handwerk in seiner Gesamtheit abzubilden. Daher werden in diesem Forschungsbericht auch keine „grünen“ von „nicht-grünen“ Handwerken abgegrenzt. Ausgangspunkt der vorliegenden Gewerke-Klassifikation waren konkrete klimapolitische Vorhaben und Maßnahmen sowie die Frage, wie diese mit den im Handwerk bestehenden Arbeitskräfteverfügbarkeiten und Qualifikationsangeboten zusammenpassen. Insofern muss die Liste der 26 Klimahandwerke keineswegs abschließend sein. Eines ist dabei klar: Der Weg zu mehr Klimaneutralität gelingt nicht ohne das Handwerk und die dort tätigen Personen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohnnebenkosten und ihre Bedeutung für Handwerksunternehmen (2025)

    Töpfer, Felix; Reher, Leonie; Meub, Lukas;

    Zitatform

    Töpfer, Felix, Leonie Reher & Lukas Meub (2025): Lohnnebenkosten und ihre Bedeutung für Handwerksunternehmen. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 35), Göttingen, 29 S. DOI:10.47952/gro-publ-365

    Abstract

    "Die Studie untersucht die wirtschaftliche Bedeutung von Lohnnebenkosten im Handwerk und analysiert strukturelle Mechanismen der Belastung von Betrieben durch deren Steigerung. Ausgangspunkt ist die besondere Kosten- und Beschäftigungsstruktur im Handwerk: eine generell hohe Arbeitsintensität, vergleichsweise niedrige Entgelte und ein hoher Anteil regulärer Beschäftigung. Entsprechend führen Beitragssatzerhöhungen und Ausweitungen der Beitragsbemessungsgrundlagen zu substanziellen Kostensteigerungen für Arbeitgeber im Handwerk. Auf theoretischer Ebene wird gezeigt, dass Lohnnebenkosten ökonomisch wie eine Erhöhung des effektiven Lohnsatzes wirken und im arbeitsintensiven Handwerk überproportional starke Ausweichreaktionen sowie Mengeneffekte auslösen. Die empirische Literatur bestätigt diese Wirkungsmechanismen und weist signifikante Effekte von Lohnnebenkosten auf Beschäftigung, Löhne und damit Wettbewerbsfähigkeit nach. Diese Studie analysiert die Strukturumfrage 2025 des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hinsichtlich der Arbeitskosten über die gemessene Personalkostenquote. Die Personalkostenquote im Handwerk liegt dabei über dem Durchschnitt des Mittelstands insgesamt und variiert erheblich nach Betriebsgröße, Gewerk und Region. Besonders stark steigt sie beim Übergang von Solo-Selbstständigkeit zu Arbeitgeberbetrieben sowie von Kleinstbetrieben zu Betrieben mittlerer Größe. Multivariate Regressionsmodelle zeigen an, dass der Kosteneffekt sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vor allem in kleinen, arbeitsintensiven Betrieben ausgeprägt ist. Insgesamt stellen Lohnnebenkosten entsprechend einen strukturabhängigen Kostentreiber dar. Diese strukturabhängige Wirkung beeinflusst dabei Beschäftigungsformen, Investitionsentscheidungen sowie langfristige Unternehmensstrategien zur Leistungserbringung. Vor diesem Hintergrund unterstreicht die vorliegende Studie die Notwendigkeit einer differenzierten wirtschaftspolitischen Betrachtung der Effekte von Steigerungen der Lohnnebenkosten, welche die besonderen strukturellen Eigenschaften arbeitsintensiver Branchen berücksichtigt. Gerade das Handwerk bedarf auf Grund seiner hohen arbeitsmarktpolitischen und gesellschaftlichen Relevanz einer spezifischen Analyse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402

    Abstract

    "Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Helfer oder doch Fachkräfte? Migrantische Beschäftigte im deutschen Hochbau (2024)

    Baumgarten, Michael; Firus, Alexandru; Beck, Linda;

    Zitatform

    Baumgarten, Michael, Linda Beck & Alexandru Firus (2024): Helfer oder doch Fachkräfte? Migrantische Beschäftigte im deutschen Hochbau. (FES diskurs), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "Es sind komplizierte Zeiten. In einem Kontext immer zahlreicherer politischer Herausforderungen scheinen langfristige Prognosen immer fragiler. Wie sich die deutsche Wirtschaft in Mitten der sozialökologischen Transformation, in Mitten eines Krieges in Europa mit seinen Konsequenzen für die betroffenen Menschen und die Strukturen der globalen Wirtschaftsbeziehungen über die nächsten Jahre entwickeln wird, muss abgewartet werden. Eines scheint jedoch aus der Perspektive des Hier und Heute sicher: Der bereits seit vielen Jahren prognostizierte Fachkräftemangel für Deutschland manifestiert sich von Jahr zu Jahr deutlicher. Schuld ist daran vor allem der demografische Wandel, denn immer mehr Babyboomer verlassen nun den Arbeitsmarkt in Richtung Ruhestand. Der Höhepunkt der Verrentungswelle, wenn die zahlreichen 1964 Geborenen den Arbeitsmarkt verlassen, steht uns Ende der 2020er Jahre noch bevor." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung im Handwerk zwischen Zettelwirtschaft und KI:Eine Status Quo-Analyse (2024)

    Beuchel, Sebastian; Meub, Lukas; Jantos, Louisa;

    Zitatform

    Beuchel, Sebastian, Louisa Jantos & Lukas Meub (2024): Digitalisierung im Handwerk zwischen Zettelwirtschaft und KI:Eine Status Quo-Analyse. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 23), Göttingen, 27 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation bleibt ein zukunftsweisendes Handlungsfeld für das Handwerk, wobei Relevanz und tatsächliche Umsetzung über Gewerke hinweg sehr unterschiedlich ausgestaltet und letztlich betriebsspezifisch zu betrachten sind. Ein dynamischerer Transformationsprozess im Handwerk wird u.a. gehemmt durch einen schwachen externen Anpassungsdruck in guter konjunktureller Lage, knappe (Personal-) Ressourcen zur Umsetzung und Fortbildung, zunehmende bürokratische Pflichten und eine mangelnde Aussicht auf eine erfolgreiche Betriebsübergabe. Dagegen werden Digitalisierungsmaßnahmen u.a. angetrieben durch eine breite gesellschaftliche Akzeptanz digitaler Prozesse, ein sich veränderndes Marktumfeld im Zuge der Verbreitung generativer KI, zunehmende Angebote handwerksspezifischer Lösungen durch neue externe Dienstleister und staatliche Förderprogramme." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mia san mia – Wie ein Dorf im Spessart den Bäckereibetrieb selbst in die Hand genommen hat (2024)

    Blome-Drees, Johannes; Thimm, Philipp;

    Zitatform

    Blome-Drees, Johannes & Philipp Thimm (2024): Mia san mia – Wie ein Dorf im Spessart den Bäckereibetrieb selbst in die Hand genommen hat. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 10, S. 745-763. DOI:10.3790/sfo.2024.1440201

    Abstract

    "Im vorliegenden Aufsatz wird der Gründungsprozess der Dorfgenossenschaft Wombach eG vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass fördernde Faktoren unter anderem im komplementären Team und in der Übernahme eines betriebswirtschaftlich gesunden Betriebes lagen. Als entscheidendes Element der erfolgreichen Gründung entpuppte sich allerdings die Unterstützung durch die Bevölkerung, sie zog sich wie ein roter Faden durch den Gründungsprozess und kommt im Wombach’schen „Mia san mia“-Gefühl zum Ausdruck." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstwahrnehmung von Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen: Eine Determinante zur Erklärung der geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktsegregation in Deutschland? (2024)

    Bojić, Birthe;

    Zitatform

    Bojić, Birthe (2024): Selbstwahrnehmung von Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen. Eine Determinante zur Erklärung der geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktsegregation in Deutschland? (Studien zur Berufs- und Professionsforschung 44), Hamburg: Verlag Dr. Kovač, 256 S.

    Abstract

    "Die Studie „Selbstwahrnehmung von Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen“ analysiert die Herausforderungen, denen Frauen in einem Männerberuf gegenüberstehen. Die qualitative Studie fokussiert Frauen in MINT-Berufen sowie im Handwerk und deckt Selbstzuschreibungen zu beruflich notwendigen Fähigkeiten auf. Eine zentrale Rolle nehmen Geschlechterstereotype ein, die sowohl die Frauen selbst als auch ihr Umfeld beeinflussen. In Folge der stereotypgeprägten Wahrnehmung besteht das Empfinden, sich als Frau in einem männlich dominierten Arbeitsumfeld besonders beweisen zu müssen. Frauen als Minderheit sind in einem Männerberuf besonders sichtbar, was zu einer unerwünschten Aufmerksamkeit führt. Damit einhergehend sind Erwartungen an die Leistungsfähigkeit mit dem Geschlecht verknüpft .Die Selbstwahrnehmung von Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen wird einerseits durch individuelle Eigenschaftszuschreibungen, andererseits durch selbst- und fremderzeugte Barrieren beeinflusst. Selbst- und Fremderzeugte Barrieren, die u.a. auf in den Berufsfeldern vorherrschende männliche Normen und Strukturen zurückzuführen sind, hemmen den beruflichen Aufstieg und erschweren den beruflichen Alltag. Es werden Einblicke in das berufliche Erleben und die Bewältigungsstrategien gegeben. Die angewendeten Bewältigungsstrategien stehen dabei in einem engen Zusammenhang mit den selbst zugeschriebenen Eigenschaften.Diese qualitative Studie zeigt, dass Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen nach wie vor nachhaltig durch das Vorherrschen eines männlich dominierten Umfeldes beeinflusst werden. Das männlich dominierte Berufsumfeld zeichnet sich durch geschlechtsspezifische Stereotype und stereotypisierte Zuschreibungen aus. Diese beeinflussen signifikant die Kommunikations- und Verhaltensmuster und damit das alltägliche berufliche Erleben von Frauen in nicht-traditionellen Berufsrollen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Effect of Occupational Deregulation on Wage Premiums (2024)

    Bredtmann, Julia ; Rammert, Timo; Otten, Sebastian ;

    Zitatform

    Bredtmann, Julia, Sebastian Otten & Timo Rammert (2024): The Effect of Occupational Deregulation on Wage Premiums. (Ruhr economic papers 1134), Essen, 37 S. DOI:10.4419/96973316

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie untersuchen wir die Auswirkungen beruflicher Deregulierung auf die Löhne von Beschäftigten. Als Untersuchungsgegenstand dient eine Reform der beruflichen Regulierung im deutschen Handwerk, durch die in etwa der Hälfte der Handwerksberufe der Meisterbrief als Voraussetzung für eine Unternehmensgründung abgeschafft wurde. Konkret untersuchen wir die Auswirkungen dieser Deregulierungspolitik auf die Lohnprämie von angestellten Handwerksmeistern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Reform zu einem Anstieg der Lohnprämie von Meistern in deregulierten Berufen um 3% im Vergleich zu reglementierten Berufen geführt hat. Dieser Effekt ist vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Löhne von Meistern in deregulierten Berufen zurückzuführen. Dieser Anstieg lässt sich durch den verschärften Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte in den betroffenen Berufen erklären, der auf den starken Rückgang der Zahl der Handwerker zurückzuführen ist, die nach der Reform einen Meistertitel erworben haben. Darüber hinaus zeigen wir, dass der Anstieg der Lohnprämie von Handwerksmeistern in Ostdeutschland, das nach der Wiedervereinigung eine starke Abwanderung von Fachkräften erlebte, besonders ausgeprägt war. Der durch die Reform verstärkte allgemeine Fachkräftemangel dürfte den Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte intensiviert und damit zu einem deutlichen Anstieg der Lohnprämie für Meister geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb (2024)

    Böhme, Stefan; Rossen, Anja ; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller & Anja Rossen (2024): Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2024), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBY.2401

    Abstract

    "Das Handwerk ist ein bedeutender Teil der Gesamtwirtschaft, dem gerade in Zusammenhang mit der ökologischen Transformation eine wichtige Rolle zugeschrieben wird. Gleichzeitig haben Fachkräfteengpässe im Handwerk in den letzten Jahren weiter zugenommen. In diesem Bericht werden Auswertungen zu Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk auf der Grundlage der Daten des Ausbildungspanels Handwerk vorgestellt. Neben einem Überblick über Strukturmerkmale steht dabei der Betriebsverbleib dieser Absolvent*innen im Fokus der Analysen. Die Frage, in welchem Umfang die Ausbildungsabsolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben, wird hier beispielhaft für den Jahrgang 2015 erörtert. Es zeigt sich, dass viele Absolvent*innen nach der Ausbildung den Betrieb wechseln. Nach einem Jahr waren noch 56 Prozent, nach fünf Jahren noch 28 Prozent der Absolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Analysen der Betriebswechsel deuten darauf hin, dass viele Absolvent*innen zwar ihren Ausbildungsbetrieb verlassen, aber weiterhin in Betrieben arbeiten, die derselben Betriebsgrößenklasse oder demselben Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs angehören bzw. in der Region des Ausbildungsbetriebs liegen. Die Mehrheit der Betriebswechsler*innen ist auch bei ihrem neuen Betrieb als Fachkraft tätig, allerdings ist der Anteil derjenigen, die in Helferberufen und auf den Anforderungsniveaus über dem Fachkraftniveau arbeiten, höher als bei denjenigen, die bei ihrem Ausbildungsbetrieb geblieben sind. Insgesamt zeigen die Analysen, dass es „normal“ zu sein scheint, dass ein größerer Teil der Absolvent*innen des Handwerks in den ersten Jahren der Berufslaufbahn den Betrieb wechselt und damit den Ausbildungsbetrieben Fachkräftepotenziale verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein: Entwicklungen und Perspektiven (2024)

    Christensen, Björn; Schrader, Klaus; Steglich, Frauke; Stehn, Jürgen; Klodt, Henning;

    Zitatform

    Christensen, Björn, Henning Klodt, Klaus Schrader, Frauke Steglich & Jürgen Stehn (2024): Der Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein: Entwicklungen und Perspektiven. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 46), Kiel, 100 S.

    Abstract

    "Es wird gezeigt, dass die Gesamtarbeitskräftelücke in Schleswig-Holstein unter Status quo-Annahmen bis 2035 auf 326.799 Personen steigt und durch Fachkräfte dominiert wird. Die größten Arbeitskräftelücken sind für die Wirtschaftszweige Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe und Handel zu erwarten. Die Simulationen ergeben, dass die Kombination der Erhöhung der Erwerbsbeteiligung - z.B. von älteren Menschen und Frauen - sowie eine qualifizierte Zuwanderung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Arbeitskräftelücke leisten kann. Zudem sollten die Digitalisierung und Automation auf allen Ebenen von Staat und Wirtschaft konsequent zur Verringerung von Arbeitskräftelücken genutzt werden. Im Fokus einer Fachkräftestrategie sollten die Koordination aller Akteure und eine permanente Evaluierung der ergriffenen Maßnahmen stehen. Dabei sollte es sich um ein heterogenes Maßnahmenbündel handeln, da es weder einzelne "Leuchtturm-Maßnahmen" noch simple Blaupausen für die Bewältigung der Fachkräfteproblematik gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who is Replaced by Robots? Robotization and the Risk of Unemployment for Different Types of Workers (2024)

    Damelang, Andreas ; Otto, Michael ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Michael Otto (2024): Who is Replaced by Robots? Robotization and the Risk of Unemployment for Different Types of Workers. In: Work and occupations, Jg. 51, H. 2, S. 181-206. DOI:10.1177/07308884231162953

    Abstract

    "We study the effects of robotization on unemployment risk for different types of workers. We examine the extent to which robotization increases inequality at the skill level and at the occupational level using two theoretical frameworks: skill-biased technological change and task-biased technological change. Empirically, we combine worker-level data with information on actual investments in industrial robots. Zooming in on the German manufacturing industry, our multivariate results show that robotization affects different types of workers differently. We do not observe an increase in unemployment risk for low- and medium-skilled, but we find a considerably lower unemployment risk among high-skilled workers. Moreover, the unemployment risk is significantly higher in occupations with highly substitutable tasks, but only in industries that invest largely in robots." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

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    Fachkräftebedarfe der sozial-ökologischen Transformation im Wohngebäudesektor: Eine Analyse von Förderprogrammen zur energetischen Sanierung anhand der Wertschöpfungskette "Transformation Wohngeb (2024)

    Fries, Jan Ludwig; Haaf, Andreas; Hünecke, Katja; Zimmermann, Sandra;

    Zitatform

    Fries, Jan Ludwig, Andreas Haaf, Katja Hünecke & Sandra Zimmermann (2024): Fachkräftebedarfe der sozial-ökologischen Transformation im Wohngebäudesektor: Eine Analyse von Förderprogrammen zur energetischen Sanierung anhand der Wertschöpfungskette "Transformation Wohngeb. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 328), Düsseldorf, 52 S.

    Abstract

    "Die Transformation von Wohngebäuden hin zu größerer Energieeffizienz stellt eine große Herausforderung dar. Um die Sanierungsmaßnahmen zügig umzusetzen, sind die Leistungen von Handwerker:innen besonders relevant. Die vorliegende Studie beantwortet die Frage, welche Fachkräftebedarfe im Zuge der Transformation im Wohngebäudesektor zu erwarten sind. Dazu werden die Nachfrageschocks von drei aktuellen Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung quantifiziert und deren Wirkungen hinsichtlich Wertschöpfung, Beschäftigung und Fachkräftebedarfen in der Wertschöpfungskette dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu (2024)

    Hell, Stefan; Roth, Duncan ; Seibert, Holger; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Hell, Stefan, Duncan Roth, Holger Seibert & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu. (IAB-Kurzbericht 18/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2418

    Abstract

    "Vielen Betrieben in Deutschland fällt es aktuell schwer, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Zur Sicherung dieser Bedarfe spielt die duale Berufsausbildung eine zentrale Rolle. Doch selbst wenn ein Betrieb ausbildet, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Absolvent*innen in ihrem Ausbildungsbetrieb oder -beruf verbleiben. Dieser Kurzbericht widmet sich der Entwicklung der Ausbildung im Handwerk sowie der Betriebs- und Berufstreue von Absolvent*innen in diesem Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fachkräftesicherung in der Bauwirtschaft – arbeitspolitische Baustellen (2024)

    Holtrup, André;

    Zitatform

    Holtrup, André (2024): Fachkräftesicherung in der Bauwirtschaft – arbeitspolitische Baustellen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 4, S. 243-251. DOI:10.5771/0342-300X-2024-4-243

    Abstract

    "Der Bauwirtschaft kommt eine Schlüsselrolle dabei zu, Infrastrukturen für die Digitalisierung und Energiewende bereitzustellen, genügend Wohnraum zu schaffen und den Gebäudebestand energetisch zu sanieren. Auch wenn seit dem Jahr 2023 die Baukonjunktur ins Stocken gerät, ist auf längere Sicht der Bedarf an Bauleistungen enorm. In der Bau- und Ausbaubranche fehlen schon heute die Fachkräfte. Bisher wird kaum diskutiert, warum das so ist und wie Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen ausgestaltet sein müssen, um mehr Menschen für eine Tätigkeit in der Branche zu gewinnen und langfristig zu halten. Der Beitrag will diese Leerstelle für eine Branche füllen, die in der arbeitssoziologischen Diskussion wenig Beachtung findet. Es wird ein Überblick über zentrale arbeitspolitische Baustellen gegeben, die in die spezifischen Bedingungen der Bau- und Ausbauwirtschaft einzuordnen sind. Als zentrale Elemente einer breiter angelegten Fachkräftestrategie werden sicherere Beschäftigungsperspektiven, höhere Einkommen, eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung sowie vielfältigere Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Crafts and Their Social Imaginary: How Technological Development Shapes the Future of the Crafts Sector (2024)

    Kofler, Ingrid ; Walder, Maximilian ;

    Zitatform

    Kofler, Ingrid & Maximilian Walder (2024): Crafts and Their Social Imaginary: How Technological Development Shapes the Future of the Crafts Sector. In: Social Sciences, Jg. 13, H. 3. DOI:10.3390/socsci13030137

    Abstract

    "The crafts sector, traditionally characterized by its adherence to heritage and small-scale familial enterprises, confronts an array of unprecedented challenges stemming from rapid technological advancement, globalization, climate change, and shifting demographics. This article presents a pioneering investigation into the profound and transformative effects of digitalization on the crafts sector, offering novel insights into the future trajectory of this industry. Through an explorative approach, we critically examine and interrogate the social imaginary underpinning the crafts sector, shedding light on the intricate interplay between tradition and innovation. Leveraging an inter- and transdisciplinary framework, our research brings together academics, experts, and practitioners from diverse regions in Italy and Austria to explore the nexus of digitalization and craft futures. We introduce three future scenarios for the crafts sector, each delineating varying degrees of digitalization and their potential implications. Employing a mixed-method approach encompassing expert interviews, a Delphi survey, focus groups, and scenario development, our study offers a comprehensive exploration of the multifaceted landscape of craft futures. Furthermore, through the visualization of these scenarios, we provide a tangible platform for envisioning and engaging with the myriad possibilities that lie ahead. By synthesizing innovative methodologies from future studies and social imaginaries with a specific focus on the crafts sector, our research offers a robust analytical framework for navigating the complex dynamics of digitalization and envisioning transformative futures. This paper not only illuminates the disruptive forces unleashed by digitalization but also provides strategic insights to inform future decision-making processes within the crafts sector and beyond." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    QuBe-Projekt: Disaggregierte Modellierung des Baugewerbes am Beispiel serieller Bauweise: Ein Bau-Modul für das QINFORGE-Modell (2024)

    Krinitz, Jonas; Dreuw, Peter; Parton, Frederik;

    Zitatform

    Krinitz, Jonas, Peter Dreuw & Frederik Parton (2024): QuBe-Projekt: Disaggregierte Modellierung des Baugewerbes am Beispiel serieller Bauweise. Ein Bau-Modul für das QINFORGE-Modell. (GWS discussion paper / Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung), Osnabrück, 20 S.

    Abstract

    "Das Baugewerbe hat eine zentrale Stellung für das Gelingen der sozial-ökologischen Transformation und ist für viele Veränderungen im Rahmen des Strukturwandels ausführende Branche. Dazu zählen die für das Erreichen der Klimawende notwendige Energiewende (Ausbau erneuerbarer Energien, Wärmewende, energetische Sanierung), die Erhaltung, Sanierung und der Ausbau der Infrastruktur (Autobahn, Eisenbahn, Internet, Stromnetz) sowie die Bekämpfung des Wohnungsmangels (erhöhte Fertigstellung Wohnungen, verstärkt serielles Bauen, Verdichtung/Steigerung der Wohnungsanzahl je Gebäude). Für jedes der genannten Vorhaben und die damit verbundenen Produktionsprozesse sind andere Kombinationen an Berufen, also andere Produktionsweisen, notwendig (Zika et al. (2022)). Beispielsweise erhöht der Infrastrukturausbau die Nachfrage nach Berufen im Tiefbau, während die Ziele der verstärkten energetischen Sanierung z. B. den Bedarf an Ausund Trockenbauer:innen und Maler:innen stärken. Das QuBe-Projekt1 untersucht die Folgen eines solchen zukünftigen Umbaus in der Produktionsweise des Baugewebes mit dem Ziel, die Folgen für die Berufe in den Branchen sowie in der gesamten Volkswirtschaft zu ergründen. Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Es gibt einen langfristigen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs und -angebotes nach Qualifikationen und Berufen. Hierzu wird das Modell QINFORGE genutzt (siehe auch Maier et al. 2022; Zika et al. 2022; Zika et al. 2023)" (Textauszug, IAB-Doku)

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    Handwerk in regionalen Innovationssystemen: Eine Webscraping-Analyse (2024)

    Proeger, Till ; Alhusen, Harm; Meub, Lukas; Bizer, Kilian ;

    Zitatform

    Proeger, Till, Harm Alhusen, Lukas Meub & Kilian Bizer (2024): Handwerk in regionalen Innovationssystemen: Eine Webscraping-Analyse. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 26), Göttingen, 29 S. DOI:10.47952/gro-publ-235

    Abstract

    "Regionale Innovationssysteme (RIS) beschreiben das Zusammenwirken von Unternehmen, dem Hochschulsystem und staatlichen Akteuren, wobei die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit einer Region im Fokus steht. Dabei ist die Weitergabe innovativen Wissens aus dem Bereich von Forschung und Entwicklung (F&E) zu den Unternehmen zentral für die regionale Leistungsfähigkeit. Kleine und mittlere Unternehmen sind aufgrund ihrer Größe, fehlender Netzwerkeinbindung und inhaltlicher Entfernung zum Hochschulbereich oftmals in den institutionellen Strukturen regionaler Innovationssysteme unterrepräsentiert. Für das Handwerk gilt dies in hohem Maße, was zu einer Unterrepräsentation von Handwerksbetrieben in Institutionen der RIS führt. Eine Handlungsoption zur Unterstützung innovativer Betriebe besteht aus Sicht der Handwerksorganisationen in der gezielten Einbindung geeigneter Betriebe mit Hochschulnähe in RIS zur gleichzeitigen Unterstützung der betreffenden Unternehmen und der gesamten regionalen Innovationsfähigkeit. Die Studie greift diese Problemlage auf und untersucht mit einer Webscraping-Analyse die Hochschulnähe von rund 21.400 niedersächsischen Handwerksbetrieben. Die Nennungen von Hochschulen auf den Betriebswebseiten werden dabei als ein wichtiger Indikator für die Möglichkeit einer leichteren Einbindung von Betrieben in RIS interpretiert. Bei der Analyse zeigt sich: Rund 1,49 % der untersuchten Webseiten von Handwerksbetrieben weisen eine Hochschulnennung auf. Dies ist im Vergleich mit den Durchschnittswerten der anderen betrachteten Sektoren relativ gering. Die Gewerbegruppen Bau und Ausbau, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf und die Gesundheitshandwerke weisen häufiger Erwähnungen von Hochschulen auf. Auf Ebene der Branchen mit vielen Unternehmen weisen insbesondere Hochbau, Fotoateliers, Altbausanierungen, Elektriker, Bauunternehmen und Maler breite Anknüpfungsmöglichkeiten für Kooperationen auf. Die relativ höchsten Anteile an Hochschulnennungen haben die Bereiche Akustikbau, Systemhäuser, Feinmechanik, Abdichtungstechnik, Holzbau und Holz. Es besteht eine breite regionale Verteilung der Suchtreffer; somit bieten sich um alle Hochschulstandorte herum Kooperationsmöglichkeiten, die nicht auf einzelne handwerksrelevante Hochschulstandorte begrenzt sind. Auch kleinere Hochschulen werden relativ häufig auf den untersuchten Webseiten genannt, was für ein nicht unerhebliches Potenzial an Handwerksbetrieben mit direktem Bezug zur Hochschule spricht. Übergreifend zeigt diese Studie somit erstmalig grundlegende Muster im Hinblick auf die Nähe von Handwerksbetrieben zu Hochschulen, gemessen über die Hochschulnennungen auf den Webseiten. Für Handwerksorganisationen, die an der Einbindung des Handwerks in die Strukturen der regionalen Innovationssysteme interessiert sind, bieten diese Ergebnisse Anknüpfungspunkte für eine gezielte Suche und Aktivierung innovativer, hochschulnaher Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deregulierung, Re-Regulierung – Auswirkungen der Rückvermeisterung im Handwerk (2024)

    Runst, Petrik ; Thomä, Jörg ;

    Zitatform

    Runst, Petrik & Jörg Thomä (2024): Deregulierung, Re-Regulierung – Auswirkungen der Rückvermeisterung im Handwerk. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 104, H. 1, S. 53-57. DOI:10.2478/wd-2024-0017

    Abstract

    "The obligation to obtain a master craftsman’s certificate in order to set up a new business was suspended in 2004 for some trades in the German skilled crafts sector, but was reintroduced for some of them in 2020. This paper presents the first empirical results of this re-regulation and places them in the context of the policy discussion. The results so far indicate a reversal of the 2004 deregulation effects on German crafts after the re-regulation. Future in-depth studies will show whether these effects are robust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transformation der Bau- und Immobilienbranche: Wie decken wir den Fachkräftebedarf von morgen mit den Fachkräften von heute? (2024)

    Stohr, Daniel; Spies, Sabrina; Müller, Laura ; Fries, Jan Ludwig;

    Zitatform

    Stohr, Daniel, Sabrina Spies, Laura Müller & Jan Ludwig Fries (2024): Transformation der Bau- und Immobilienbranche. Wie decken wir den Fachkräftebedarf von morgen mit den Fachkräften von heute? (FES diskurs), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Bau- und Immobilienbranche befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Dekarbonisierung, Globalisierung und Urbanisierung werden die Branche in den nächsten Jahren maßgeblich verändern. Vor diesem Hintergrund werden sich auch Aufgabenstellungen, Tätigkeiten und Kompetenzbedarfe der Beschäftigten wandeln. Ziel dieser Studie ist es daher zunächst zu ermitteln, welches die wichtigsten Zukunftskompetenzen der Branche sind. Zu diesem Zweck wurden mittels eines Mixed-Method-Verfahrens zunächst über Expert_innenbefragungen die in Zukunft relevantesten Berufe der Branche identifiziert und anschließend auf dieser Grundlage Kompetenzbedarfe empirisch ermittelt. Dazu wurde eine quantitative Analyse von ca. 500.000 Stellenanzeigen durchgeführt, Kompetenzanforderungen extrahiert und zu Kompetenzprofilen verdichtet. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Bau- und Immobilienbranche ein breites Spektrum an fachlichen und überfachlichen Kompetenzen benötigt wird. Fachkompetenzen im Bau- und Holzbereich sowie Kompetenzen der Elektrotechnik, Elektronik und Nachrichtentechnik sind besonders relevant. Als wichtigste überfachliche Kompetenzen der Branche haben sich diejenigen erwiesen, die auf persönliche Einstellungen und Werte ausgerichtet sind, aber auch besondere Fähigkeiten und Eignungen, z. B. handwerkliches Geschick, ist bedeutsam. In einem zweiten Schritt wurde ermittelt, welche Kompetenzen Beschäftigte aufweisen, die branchenübergreifend in Berufen tätig sind, deren Nachfrage zukünftig sinken wird. Auf diese Weise kann das Potenzial vorhandener Kompetenzen von Beschäftigten in gefährdeten Berufen für die Mobilitätsbranche aufgezeigt und gleichzeitig Weiterbildungsbedarf identifiziert werden. Die bedeutsamsten gemeinsamen Kompetenzen zwischen gefährdeten Berufen und Zukunftsberufen betreffen überfachliche Kompetenzen wie Kommunikationsstärke und Einsatzbereitschaft. Lücken zeigen sich vor allem bei fachlichen Kompetenzen, etwa bei Elektrotechnikkenntnissen. In Konsequenz sind daher vor allem Weiterbildungsbemühungen bei Fachkompetenzen notwendig, um die spezifischen Anforderungen der Zukunftsberufe zu erfüllen. Wie diese Weiterbildungsanstrengungen erfolgreich gestaltet werden können, wurde im Rahmen eines Expert_innenworkshops erörtert. Als besonders zentral haben sich dabei die Themenfelder „Praktische Umsetzung“, „Rahmenbedingungen“ sowie „Kompetenzerfassung und -erwerb“ herausgestellt. In den Unternehmen sollen Weiterbildungsbedarfe langfristig identifiziert und adressiert, die Sichtbarkeit und der Erfolg von Maßnahmen erhöht und nachgewiesen sowie eine übergreifende Weiterbildungskultur etabliert werden. Dies kann flankiert werden durch gezielte, abgestimmte und unbürokratische öffentliche Förderung von Weiterbildungsprogrammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dringend gesucht – In diesen Berufen fehlen aktuell die meisten Fachkräfte (2024)

    Tiedemann, Jurek; Kunath, Gero; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek, Gero Kunath & Dirk Werner (2024): Dringend gesucht – In diesen Berufen fehlen aktuell die meisten Fachkräfte. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,81), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Fachkräftesituation ist trotz einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin sehr angespannt. Zuletzt fehlten im bundesweiten Durchschnitt mehr als 530.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Seit längerem ist der Fachkräftemangel in Gesundheits- und Sozialberufen, Elektroberufen sowie Handwerksberufen besonders groß. Die Auswirkungen sind nicht nur in den betroffenen Branchen, sondern auch im Alltag vieler Menschen spürbar." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    …weil mein Schatz eine Malermeisterin ist … Ausbildung und Arbeitsmarkteinstieg von Frauen und Männern im Bau (2024)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele (2024): …weil mein Schatz eine Malermeisterin ist … Ausbildung und Arbeitsmarkteinstieg von Frauen und Männern im Bau. In: B. C. Weber-Lewerenz (Hrsg.) (2024): Diversität im Bauwesen - Die Gamechanger, S. 314-336, 2024-03-28. DOI:10.1007/978-3-658-45632-0_11

    Abstract

    "Angesichts des demografischen Wandels, des Mangels an bezahlbaren Wohnraum, der digitalen und ökologischen Transformation steht das Handwerk vor großen Herausforderungen. Die bestehenden Fachkräfteengpässe drohen sich weiter zu verschärfen. Damit ist nicht zuletzt die Umsetzung der Energiewende gefährdet. Hier ist das Handwerk ein zentraler Akteur, allen voran das Baugewerbe, das maßgeblich für die Umsetzung der politischen Maßnahmen verantwortlich ist. Daher werden verschiedene Strategie zur Gewinnung des Fachkräftebedarfs betrachtet. So kommt der dualen Ausbildung, aber auch den Frauen als Fachkräftepotenzial, sowie dem Halten von Fachkräften zur Deckung des Fachkräftebedarfs eine große Bedeutung zu. Dieser Beitrag hat gezeigt, dass die Abschlussjahrgänge im Handwerk, aber auch im Baugewerbe zunehmend kleiner werden. Gründe hierfür sind zum einen geburtenschwache Schulabschlusskohorten und zum anderen die zunehmende Tendenz ein Studium nach der Schule aufzunehmen. Dennoch ist in den letzten Jahren die Zahl der Frauen gestiegen, die im Baugewerbe einen Abschluss erworben haben. Allerdings gleicht der Anstieg bei den Frauen nicht den Rückgang bei den Männern aus, sodass das Baugewerbe tendenziell weniger Fachkräfte ausbildet. Nichtsdestotrotz ist diese Entwicklung positiv zu werten, da sich Frauen zunehmend für das Baugewerbe interessieren und eine Ausbildung in geschlechteruntypischen Berufen beenden. Dieser positive Trend könnte weitere Frauen ermutigen geschlechtsuntypische (Bau-) Berufe zu erlernen und so für mehr Fachkräfte in diesem Bereich zu sorgen. Darüber hinaus haben Frauen erschwerte Übergänge im Handwerk insgesamt wie auch im Baugewerbe. Die Verbleibquote im Ausbildungsbetrieb ist nach Abschluss einer Ausbildung im Baugewerbe bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern. Zudem sind die Betriebswechsel bei Frauen sehr viel häufiger als bei Männern mit einem Wechsel aus dem Baubereich verbunden. Die höhere Wechselwahrscheinlichkeit der Frauen könnte auch persönliche Gründe haben, weil sie bspw. vorzugsweise in durchmischten Teams arbeiten oder die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf in männer- seltener als in frauendominierten Bereichen gegeben sehen. Auch Männer könnten in geschlechtstypischen Bereichen ihre Karrierechancen besser einschätzen. So bewertet auch eine Studie des Deutsches Handwerksinstitut, dass typische Rollenbilder in den Handwerksberufen noch stärker ausgeprägt sind als in anderen Bereichen und als es sich die Befragten wünschen würden. Daher ergibt sich hier ein Ansatzpunkt für das Handwerk, den Abbau von Klischees verstärkt zu unterstützen (Greilinger 2023), damit Jugendliche und insbesondere junge Frauen, sich für das Handwerk entscheiden. Die bereits bestehenden Netzwerke, die insbesondere Frauen im Handwerk ansprechen und diesen zur Verfügung stehen, müssen daher weiter gestärkt und ausgebaut werden. Sie können Anlaufstellen für Frauen in Karrierefragen, aber auch in Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sein. Denn das Handwerk steht vor gewaltigen Herausforderungen. Schon seit geraumer Zeit beklagen viele Handwerksbetriebe Personalengpässe, Nachwuchsmangel und Schwierigkeiten bei der Betriebsnachfolge – Probleme, die sich angesichts des demografischen Wandels nochmals erheblich verschärfen dürften (Bennewitz et al. 2022). Weiterbildungsangebote für junge Menschen und eine (verstärkte) Nutzung von digitalen Technologien, die bspw. bei körperlichen Tätigkeiten entlasten, könnten das Handwerk sowohl für Frauen wie auch für Männer attraktiver machen (Wydra-Somaggio 2023). Über verschiedene Kanäle, bspw. in Form von Schulbesuchen, Messen oder durch Angebote von Praktika und Hospitationen, sowie Auftritte in Sozialen Medien können Jugendliche erreicht werden. Dadurch erhöht sich die Transparenz bezüglich Arbeits- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk, wodurch dieses attraktiver für Jugendliche werden könnte. Denn Jugendlichen schreiben dem Handwerk nach einer Studie von Mischler und Ulrich (2018) nach wie vor ein negativeres Bild hinsichtlich Arbeitsbedingungen, -inhalte und Karrierepfade zu als dies Fachleute tun." (Textauszug, IAB-Doku) © Springer)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    It is (still) a men’s world: Frauen und Männer im Handwerk (2024)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele (2024): It is (still) a men’s world: Frauen und Männer im Handwerk. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 1, S. 29-36., 2023-10-14. DOI:10.3790/sfo.73.1.29

    Abstract

    "Im Handwerk wird der Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren weiter hoch bleiben, weil es eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von klimapolitischen Maßnahmen spielt. Zudem treten bedingt durch den demografischen Wandel geburtenstarke Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt. Zur Deckung des Fachkräftebedarfs spielt die Berufsausbildung im Handwerk eine wichtige Rolle. Mit einem Anteil von 28% aller Auszubildenden leistet es einen überdurchschnittlich hohen Ausbildungsbeitrag. Im Vergleich dazu arbeiten knapp 13% aller in der Gesamtwirtschaft sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Handwerk (Böhme et al. 2023). Allerdings ist das Handwerk mehr als andere Ausbildungsbereiche stark männerdominiert. Nur knapp 17% der Auszubildenden sind Frauen (ZDH 2023). Darüber hinaus absolvieren Frauen ihre Ausbildung in deutlich anderen Berufen als Männer: 29% der Männer lernen einen Maschinen- und Fahrzeugtechnikberuf, 37% der Frauen einen nichtmedizinischen Gesundheitsberuf (insbesondere Friseurberufe). Wenngleich das Handwerk nach wie vor stark geschlechtlich segmentiert ist, steigt der Anteil der Frauen in Bereichen, die bislang vorwiegend von Männern erlernt werden, wie bspw. Kraftfahrzeugmechatronik, Elektronik oder Augenoptik. Diese Entwicklung ist in mehrfacher Hinsicht wünschenswert, da gerade männerdominierte Berufe aufgrund der Klimawende einen erhöhten Bedarf haben (Malin/Köppen 2023). Zudem zeigen Studien, dass in männerdominierten Berufen weniger in Teilzeit gearbeitet wird und sie günstigere Berufsperspektiven bieten (Althaber/Leuze 2020; Haverkamp et al. 2015). Schließlich werden männerdominierte Berufe höher als frauendominierte Berufe entlohnt (u. a. Zucco 2019). Zum Beispiel liegt das Durchschnittsgehalt in Friseurberufen deutlich unter dem in Maurerberufen. Aufgrund der hohen Nachfrage dürften sich Beschäftigungsaussichten und Verdienste im Handwerk weiter verbessern, auch für Frauen. Hat sich der Anteil der Frauen im Handwerk erhöht? Wie haben sich die Beschäftigungsaussichten von Frauen und Männern entwickelt?" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation in der Bauwirtschaft: Zahlen, Daten und Fakten zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt (2024)

    Zitatform

    (2024): Arbeitsmarktsituation in der Bauwirtschaft. Zahlen, Daten und Fakten zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird die Branche des Baugewerbes – sofern nicht anders angegeben – nach den Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit betrachtet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese die Arbeitsmarktvorgänge im Baugewerbe nicht vollständig abbilden. Teile der Bautätigkeiten in Deutschland werden von ausländischen Firmen, u.a. in Form von Subunternehmen, erledigt. Im Jahr 2023 gab es rund 83.000 entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Geltungsbereich Bauhauptgewerbe. Diese werden weder in den Meldungen zur Sozialversicherung erfasst, noch finden sie in den weiteren arbeitsmarktrelevanten Statistiken, wie beispielsweise gemeldeten Stellen, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit Berücksichtigung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland sucht Arbeitskräfte: Wie die Arbeitskräfteanwerbung entwicklungsorientiert, nachhaltig und fair gestaltet werden kann (2023)

    Angenendt, Steffen; Knapp, Nadine; Kipp, David;

    Zitatform

    Angenendt, Steffen, Nadine Knapp & David Kipp (2023): Deutschland sucht Arbeitskräfte. Wie die Arbeitskräfteanwerbung entwicklungsorientiert, nachhaltig und fair gestaltet werden kann. (SWP-Studie / Stiftung Wissenschaft und Politik 2023,01), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel in Deutschland nimmt vor allem in den Bereichen Soziales und Erziehung, Gesundheit und Pflege, Bau und Handwerk, Informationstechnologie und den Berufen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) stark zu. Gleichzeitig wächst der Bedarf an geringer qualifizierten Arbeitskräften, etwa bei Helfertätigkeiten und haushaltsnahen Dienstleistungen. Zwar machen Zuzüge aus EU-Staaten nach wie vor den größten Teil der Arbeitsmigration aus, doch dieses Zuwanderungspotenzial nimmt aufgrund der in diesen Staaten ähnlichen Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung ab. Die Anwerbung von Arbeitskräften aus Drittstaaten, darunter auch aus Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, wird daher zu einer strategischen Zukunftsfrage. Trotz aller Reformen in jüngerer Zeit ist die Arbeitskräftegewinnung aus Drittstaaten immer noch unzureichend, und entwicklungspolitische Erwägungen werden bislang nicht genügend beachtet, um nachhaltige Wirkungen entfalten zu können. Erforderlich ist eine stärkere Einbettung der deutschen Arbeitskräftegewinnung in entwicklungsorientierte, faire Partnerschaften mit Herkunftsländern, bei denen deren Interessen berücksichtigt und die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und -migranten geachtet werden. Da viele Industrieländer inzwischen um Arbeitskräfte werben, könnte Deutschland daraus ein Wettbewerbsvorteil erwachsen. Die Bundesregierung sollte die vielen Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Fachkräftegewinnung für größere Anwerbeprogramme nutzen und mit einer systematischen Zusammenarbeit aller relevanten Ministerien (Gesamtregierungsansatz) und unter Beteiligung von Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft die Weichen für eine entwicklungsorientierte Arbeitskräftegewinnung stellen. Die Bundesregierung sollte sich noch stärker als bisher in den einschlägigen globalen Prozessen und Foren engagieren und sich dabei für faire Anwerbung einsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung des Handwerks auf dem Land: Ergebnisse und Handlungsempfehlungen (2023)

    Bischoff, Thore Sören ; Thonipara, Anita ;

    Zitatform

    Bischoff, Thore Sören & Anita Thonipara (2023): Digitalisierung des Handwerks auf dem Land. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 12), Göttingen, 18 S. DOI:10.47952/gro-publ-129

    Abstract

    "Die Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe hat eine große Bedeutung für deren zukünftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit und spielt damit eine wichtige Rolle für die Entwicklung ländlicher und strukturschwacher Regionen. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Digitalisierung des Handwerks auf dem Land – DiHaLa“ zeigen die spezifische Handwerksstruktur des ländlichen Raumes, charakterisieren die Digitalisierung in Handwerksbetrieben als einen schrittweisen Prozess, zeigen die Heterogenität im Digitalisierungsverhalten der Betriebe und identifizieren die spezifischen Treiber der Digitalisierung des ländlichen Handwerks. Ausgehend von diesen Ergebnissen können für die Digitalisierungsförderung ländlicher Handwerksbetriebe drei übergeordnete Handlungsrahmen abgeleitet werden: Diese umschließen die digitale Infrastruktur, die Handwerksstruktur im ländlichen Raum sowie die Ausrichtung einer Förderstrategie zwischen Breiten- und Spitzenförderung. Innerhalb dieser Handlungsrahmen kann die Digitalisierung des Handwerks auf dem Land innerhalb von vier Handlungsfeldern gefördert werden: Handlungsfeld 1: Einstieg in die Digitalisierung. Der Einstieg in die Digitalisierung löst häufig weitere Digitalisierungsschritte aus. Die Unterstützung des Digitalisierungseinstiegs ländlicher Handwerksbetriebe muss sich daher am Ausgangspunkt der Digitalisierung des Betriebes orientieren. Dieser unterscheidet sich häufig stark nach Gewerk. Handlungsfeld 2: Digitale Kompetenzen. Die Digitalisierungsförderung ländlicher Handwerksbetriebe sollte insbesondere den Aufbau digitaler Kompetenzen fördern. Diese sind wesentliche Treiber der Digitalisierung im Allgemeinen und fehlen häufig in ländlichen Betrieben. Ein konsequenter Ausbau der digitalen und hybriden Weiterbildungs- und Lernformate ist unabdingbar, um die Betriebe und Mitarbeitenden in ländlichen Räumen zu erreichen. Handlungsfeld 3: Überblick über Möglichkeiten. Die Förderung der Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe umschließt das Aufzeigen der gewerke- und betriebsspezifischen Möglichkeiten für Digitalisierungsmaßnahmen und bestehende Fördermaßnahmen. Bei der Verfolgung einer Breitenförderung sollten Unterstützungsformate und die Digitalisierungsberatung den Betrieben dabei helfen, einen besseren Überblick über die Digitalisierung, deren Nutzen für den Betrieb, und Fördermöglichkeiten zu bekommen. Handlungsfeld 4: Geschäftsführende als Gatekeeper. Die Förderung der Digitalisierung ländlicher Handwerksbetriebe sollte insbesondere bei den Kompetenzen und der Bereitschaft für die Digitalisierung der Geschäftsführenden ansetzen. Diese sind in ländlichen Handwerksbetrieben meist zentrale Akteure bei der Digitalisierung und für den Austausch von Wissen verantwortlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die sozial-ökologische Transformation – nicht ohne das Handwerk (2023)

    Bizer, Kilian ; Thonipara, Anita ; Thomä, Jörg ;

    Zitatform

    Bizer, Kilian, Jörg Thomä & Anita Thonipara (2023): Die sozial-ökologische Transformation – nicht ohne das Handwerk. In: Mittelweg 36, Jg. 32, H. 2, S. 43-64.

    Abstract

    "Wir argumentieren aus einem volkswirtschaftlichen Blickwinkel, dass eine sozial-ökologische Transformation der Arbeitswelt ohne das Handwerk nicht gelingen kann — der Einbau von Wärmepumpen oder die energetische Sanierung von Gebäuden sind dafür nur zwei besonders offensichtliche Beispiele, denen sich etliche andere an die Seite stellen ließen. Wir gehen sogar noch weiter: Aus unserer Sicht verfügt das Handwerk über eine bestimmte Innovationskompetenz, die für eine nachhaltige Wirtschaftsweise von besonderer Bedeutung ist. Dieser Innovationsmodus ist auch unter sich ständig verändernden Rahmenbedingungen immer wieder in der Lage, bessere Lösungen hervorzubringen. Diese handwerksspezifische Art des Lernens und Innovierens bestimmt dabei nicht nur die Tätigkeit vieler der im Handwerk tätigen Personen, sondern sie sorgt auch für eine große Anpassungsfähigkeit von Beschäftigten und Betrieben des Handwerks im Zeitalter der Transformation. Das Handwerk, so unsere These, verändert sich, aber es überlebt sich nicht. Es ist auf besondere Weise innovativ und kann noch innovativer werden, wenn es sich seines besonderen Innovationsmodus bewusst wird. Das Handwerk ist damit einer der entscheidenden Faktoren für eine gelingende sozial-ökologische Transformation der Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltigkeit im Handwerk: DHI-Gemeinschaftsprojekt | Forschungs- und Arbeitsprogramm 2022 / 2023 (2023)

    Bizer, Kilian ; Thonipara, Anita ; Meub, Lukas; Proeger, Till ;

    Zitatform

    Bizer, Kilian, Anita Thonipara, Lukas Meub & Till Proeger (2023): Nachhaltigkeit im Handwerk. DHI-Gemeinschaftsprojekt | Forschungs- und Arbeitsprogramm 2022 / 2023. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 19), Göttingen, 150 S. DOI:10.47952/gro-publ-173

    Abstract

    "Das Handwerk ist einer der zentralen Akteure für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende und einer Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Klimaneutralität. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die schrittweise Umsetzung von Elementen der Kreislaufwirtschaft, dessen Teil der Ausbau der Reparatur in Wirtschaft und Gesellschaft darstellt, bei der das Handwerk der zentrale Akteur sein kann. Andere Kernelemente des Themas sind die Verbesserung der Fachkräfteverfügbarkeit, der Ausbau der Nachhaltigkeitsberatung, die effiziente Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und das Neu-Denken von Ressourcenströmen. Das zentrale verbindende Element der Beiträge ist das Bemühen um eine effektivere Umsetzung der nachhaltigen Transformation im Handwerk. Auf thematischer Ebene ist der rote Faden aller Beiträge eine gemeinsame Bezugnahme auf die Rolle der Reparatur im Handwerk. Die fünf Einzelbeiträge dieses Sammelbandes vereinen auf diese Weise eine Reihe drängender Aspekte des Themas Nachhaltigkeit im Handwerk, präsentieren neue empirische Ergebnisse und leiten daraus themenspezifische Handlungsempfehlungen ab. Diese Kombination aus disziplinären Perspektiven wird durch die einzigartige Struktur und Expertise der fünf Handwerksforschungsinstitute innerhalb des Deutschen Handwerksinstituts (DHI) ermöglicht. Die Institute liefern auf Basis wissenschaftlicher Methoden objektive Erkenntnisse in ihren Fachgebieten, die seit Jahrzehnten eine empirisch fundierte wissenschaftliche Beratung der Handwerksbetriebe, -organisationen und -politik ermöglicht. Um diesem Ziel gerecht zu werden, leistet dieser Abschnitt ein Fazit und leitet übergreifende und themenspezifische Handlungsempfehlungen ab. Dafür erfolgt zunächst eine Zusammenfassung der vier Einzelbeiträge, aus denen im Anschluss übergreifende und themenspezifische Handlungsempfehlungen abgeleitet werden" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in technischen Berufen - Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Stops, Michael ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in technischen Berufen - Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2023), Nürnberg, 79 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2303

    Abstract

    "Das Wissen um Kompetenzen, die für die Ausübung eines Berufs notwendig sind, ist eine wichtige Informationsgrundlage für das Handeln verschiedener Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Untersuchung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, die von Unternehmen in Stellenangeboten für technische Berufe in Hamburg formuliert wurden, zeigt, dass es zwischen technischen Berufsgruppen wie auch zwischen verschiedenen Anforderungsniveaus ausgeprägte Unterschiede im Hinblick auf die Kompetenzanforderungen gibt. Dies gilt in stärkerem Maße für die fachlichen als für die überfachlichen Kompetenzen. Dabei lassen sich eine Reihe von fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen identifizieren, die in mehreren technischen Berufsgruppen und über Anforderungsniveaus hinweg eine hohe Relevanz haben. Besonders im Hinblick auf die fachlichen Kompetenzanforderungen unterscheidet sich der Hamburger Arbeitsmarkt vom bundesweiten Durchschnitt. Die Ergebnisse unserer Studie können helfen, regionsspezifisch bedarfsgerechte und passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zu planen und in angemessenem Umfang anzubieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in technischen Berufen - Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Stops, Michael ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in technischen Berufen - Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2023), Nürnberg, 77 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2301

    Abstract

    "Das Wissen um Kompetenzen, die für die Ausübung eines Berufs notwendig sind, ist eine wichtige Informationsgrundlage für das Handeln verschiedener Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Untersuchung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, die von Unternehmen in Stellenanzeigen für technische Berufe in Schleswig-Holstein formuliert wurden, zeigt, dass es zwischen technischen Berufsgruppen wie auch zwischen verschiedenen Anforderungsniveaus ausgeprägte Unterschiede im Hinblick auf die Kompetenzanforderungen gibt. Dies gilt in stärkerem Maße für die fachlichen als für die überfachlichen Kompetenzen. Gleichzeitig lassen sich auch eine Reihe von fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen identifizieren, die in mehreren technischen Berufsgruppen und über Anforderungsniveaus hinweg eine hohe Relevanz haben. Ein Vergleich mit den im bundesweiten Durchschnitt geforderten Kompetenzanforderungen zeigt, dass insbesondere im Hinblick auf die fachlichen Kompetenzanforderungen bemerkenswerte Unterschiede zwischen Schleswig-Holstein und dem Bundegebiet insgesamt zu beobachten sind. Die Ergebnisse unserer Studie können helfen, regionsspezifisch bedarfsgerechte und passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zu planen und in angemessenem Umfang anzubieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte für die digitale Transformation : Potenziale heben im Inland und Ausland (2023)

    Burstedde, Alexander; Jansen, Anika ; Pierenkemper, Sarah; Siemen, Matthias; Werner, Dirk; Risius, Paula;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander, Anika Jansen, Sarah Pierenkemper, Paula Risius, Matthias Siemen & Dirk Werner (2023): Fachkräfte für die digitale Transformation : Potenziale heben im Inland und Ausland. München, 130 S.

    Abstract

    "Unternehmen konnten ihre Beschäftigten- und Ausbildungszahlen zwar steigern, allerdings fällt die Rekrutierung in den digitalen Transformationsberufen schwerer als in anderen Berufen. Für Familienunternehmen ist die Fachkräftesuche tendenziell noch schwieriger als für Nicht-Familienunternehmen. Diese Studie stellt für vier Berufsfelder eine nach Berufen und Regionen differenzierte Analyse der Fachkräftesituation in Deutschland auf, benennt vorhandene Potenziale und stellt passgenaue Handlungsempfehlungen bereit. In den zurückliegenden fünf Jahren seit Publikation der Vorgängerstudie hat sich vieles verändert, nur eines bleibt klar: Der Fachkräftemangel wird die Familienunternehmen weiter begleiten. Im Berufsfeld Maschinenbau- und Fahrzeugtechnikberufe bestehen noch überregionale Rekrutierungspotenziale, die Familienunternehmen durch einen größeren Suchradius und Mobilitätshilfen nutzen können. Für dieses Berufsfeld sind Fachkräfte mit Berufsausbildung zentral, die Ausbildungszahlen sind jedoch mit der Coronapandemie nachhaltig eingebrochen. Durch die Verrentung der Babyboomer dürfte sich der Mangel an Fachkräften hier noch deutlich verschärfen. Familienunternehmen sollten mit strategischer Personalplanung frühzeitig ihre Bedarfe ermitteln und ihre Personalentwicklung darauf ausrichten. Im Berufsfeld der Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe ist der Fachkräftemangel nahezu flächendeckend, sehr intensiv und das schon sehr lange. Unternehmen halten auch in Krisen an ihren qualifizierten Mitarbeitern fest und bilden trotz schwacher Bewerberlage verstärkt aus. Familienunternehmen sollten sich hier verstärkt um internationale Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Die Bundespolitik sollte für die Elektro-Berufe Erleichterungen bei der Zuwanderung analog zu den IT-Berufen schaffen. In den IT-Berufen ist die Nachfrage nach hoch qualifizierten Experten sehr groß und stark steigend. Die stark gestiegene Zahl an Hochschulabsolventen kann den Bedarf dennoch nicht decken. Da IT-Experten international mobil sind, sollte diese Zielgruppe verstärkt im Ausland rekrutiert werden. Auch die Anzahl der Beschäftigten auf Fachkraftniveau steigt. Im Inland kann die Berufsausbildung noch ausgeweitet werden, da es vielerorts noch Bewerberüberhänge gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung des Handwerks für Beschäftigung und Ausbildung ist regional sehr unterschiedlich (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2023)

    Böhme, Stefan; Seibert, Holger; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Harten, Uwe; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Jeanette Carstensen, Uwe Harten, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Gabriele Wydra-Somaggio (2023): Die Bedeutung des Handwerks für Beschäftigung und Ausbildung ist regional sehr unterschiedlich (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 14.06.2023 Nürnberg, 2023-06-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230614.01

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten im Handwerk hat sich bundesweit in den 2010er Jahren stetig erhöht, wenn auch in Ostdeutschland weniger stark als in der Gesamtwirtschaft. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der Auszubildenden in den östlichen Bundesländern sogar besser entwickelt als in der Gesamtwirtschaft. Zugleich unterscheidet sich die Beschäftigungs- und Ausbildungssituation je nach Bundesland und Gewerbegruppe innerhalb des Handwerks deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handwerksbericht: Das Handwerk leidet stärker unter der Energiekrise als die Gesamtwirtschaft (2023)

    Dehio, Jochen;

    Zitatform

    Dehio, Jochen (2023): Handwerksbericht: Das Handwerk leidet stärker unter der Energiekrise als die Gesamtwirtschaft. In: RWI Konjunkturberichte, Jg. 74, H. 2, S. 69-81.

    Abstract

    "Die Umsätze des deutschen Handwerks stiegen ab Mitte des vergangenen Jahrzehnts zunächst stärker als die der Gesamtwirtschaft. Dies war auch 2020 trotz der Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise noch der Fall, denn das Handwerk übertraf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nominal wie real um rund 5 Prozentpunkte. In den Jahren 2021 und 2022 änderte sich das Bild: Die nominalen Handwerksumsätze stiegen weniger stark als die der Gesamtwirtschaft, real schnitt das Handwerk sogar um jeweils rund 10 Prozentpunkte schlechter ab, auch wenn die einzelnen Handwerksgruppen unterschiedlich betroffen waren. 2023 ist aufgrund der sich beruhigenden Energiemärkte, geringer werdender Materialengpässe und sich weiter normalisierender Lieferketten mit einer leichten Erholung und einem Abflauen des Preisauftriebs zu rechnen, es zeichnet sich aber ab, dass sich das Handwerk real erneut schwächer als die Gesamtwirtschaft entwickeln wird. Über 2023 hinaus ist dann aber wieder eine etwas positivere reale Entwicklung des Handwerks zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel im Handwerk: Wie die Transformation gelingen kann! (2023)

    Esser, Friedrich Hubert; Padur, Torben;

    Zitatform

    Esser, Friedrich Hubert & Torben Padur (2023): Fachkräftemangel im Handwerk. Wie die Transformation gelingen kann! In: Berufsbildung, Jg. 77, H. 2, S. 7-10.

    Abstract

    "Immer weniger junge Menschen entscheiden sich heutzutage für eine Berufsausbildung im Handwerk. Dabei kann nur durch die Sicherstellung des eigenen Nachwuchses die Transformation in diesem Berufsfeld gelingen. Innovative Ausbildungskonzepte und moderne Berufsbilder können dazu ebenso beitragen wie notwendige systemische Anpassungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen (2023)

    Fregin, Marie-Christine ; Stops, Michael ; Özgül, Pelin; Malfertheiner, Verena; Koch, Theresa;

    Zitatform

    Fregin, Marie-Christine, Theresa Koch, Verena Malfertheiner, Pelin Özgül & Michael Stops (2023): Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen. (IAB-Kurzbericht 21/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2321

    Abstract

    "Künstliche Intelligenz (KI) und Software-Systeme ohne KI (Software) können die Ausübung verschiedenster Tätigkeiten beeinflussen. So könnten Tätigkeiten von Hochqualifizierten teilweise von KI übernommen werden, während ein Teil der Tätigkeiten in Berufen mit mittleren oder geringen Qualifikationsanforderungen eher durch den Einsatz von Software betroffen sein könnte. Ganze Berufe mit ihren vielfältigen Tätigkeiten können die Technologien aber nicht übernehmen - auch nicht dort, wo Fachkräfte dringend benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ; Koch, Theresa;
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  • Literaturhinweis

    Ein Handwerk studieren oder die Revision der Berufsbildung (2023)

    Gonon, Philipp;

    Zitatform

    Gonon, Philipp (2023): Ein Handwerk studieren oder die Revision der Berufsbildung. Bern: Hep Verlag, 240 S.

    Abstract

    "Die Berufsbildung steht vor Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung und die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit verändern ihre Rahmenbedingungen. Darüber hinaus befindet sich die Berufsbildung in einem akademischen Drift. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es eine Revision der Berufsbildung. Nach wie vor soll sie an Bildung und Beruflichkeit festhalten; sie soll aber neu ebenso zwischen Handwerk und Studium vermitteln, die Chancen der Digitalisierung nutzen und auf Anschlussfähigkeit im Bildungswesen achten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Duale Ausbildung im Handwerk: Der Anteil der jungen Menschen, die nach der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bleiben, steigt (Serie "Bildung vor und im Erwerbsleben") (2023)

    Hell, Stefan; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Hell, Stefan & Gabriele Wydra-Somaggio (2023): Duale Ausbildung im Handwerk: Der Anteil der jungen Menschen, die nach der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bleiben, steigt (Serie "Bildung vor und im Erwerbsleben"). In: IAB-Forum H. 14.09.2023 Nürnberg, 2023-06-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230914.01

    Abstract

    "Die Zahl der Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk ist seit Jahren rückläufig. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die anschließend weiter in ihrem Ausbildungsbetrieb arbeiten. Allerdings verlässt ungefähr ein Fünftel eines Jahrgangs im ersten Jahr nach Ende der Ausbildung den Ausbildungsbetrieb wieder. Dies zeigen Zahlen aus dem "Ausbildungspanel Handwerk", das in Zusammenarbeit von Handwerkskammern, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem IAB entstanden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan; Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Displacement Effects in Manufacturing and Structural Change (2023)

    Helm, Ines ; Kügler, Alice; Schönberg, Uta;

    Zitatform

    Helm, Ines, Alice Kügler & Uta Schönberg (2023): Displacement Effects in Manufacturing and Structural Change. (CReAM discussion paper 2023,13), London, 64 S.

    Abstract

    "We investigate the consequences of structural change for workers displaced from the manufacturing sector. Manufacturing establishments traditionally employed low- and high-wage workers in similar proportions and paid substantial wage premiums to both types of workers. Structural change has led to the disappearance of these jobs, particularly for low-wage workers. Decomposing displacement wage losses, we show that low-wage workers suffer considerable losses in establishment premiums following displacement, whereas high-wage workers tend to fall down the match quality ladder. With ongoing structural change, losses in wages and establishment premiums have increased over time, especially for low-wage workers, in part because they are increasingly forced to switch to low knowledge service jobs where establishment premiums are low. Our findings further highlight that structural change and layoffs in manufacturing have significantly contributed to job polarization and the rise in assortative matching of workers to firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Helm, Ines ; Schönberg, Uta;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeitswelt: Gegenwart und Zukunft (2023)

    Jacob, Michael ;

    Zitatform

    Jacob, Michael (2023): Digitalisierung der Arbeitswelt. Gegenwart und Zukunft. Wiesbaden: Springer Gabler, 147 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Buches ist es, Arbeitnehmern und Führungskräften Ängste vor Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere durch die Digitalisierung, zu nehmen und Anregungen für eine bessere Gestaltung zu geben. Solche Bedenken fnden sich nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit. Denn das Ende der Arbeitswelt wurde schon 1811 zu Beginn der Industrialisierung von Ned Ludd und seinen „Maschinenstürmern“ vorausgesagt. Sie nahmen an, dass neue technische Errungenschaften wie Webstühle und Baumwollspinnereien an dem Arbeitsverfall und der Lohnminderung schuld seien. Dies stellte sich als Trugschluss heraus, denn die Mechanisierung führte zu einer gesteigerten Produktivität und einem Wachstum des Wohlstands." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer Gabler)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe im verarbeitenden Gewerbe in NRW - in manchen Berufsfeldern wird es nicht erst perspektivisch knapp (2023)

    Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Jansen, Andreas (2023): Fachkräfteengpässe im verarbeitenden Gewerbe in NRW - in manchen Berufsfeldern wird es nicht erst perspektivisch knapp. (IAQ-Report 2023-04), Duisburg ; Essen, 21 S. DOI:10.17185/duepublico/78406

    Abstract

    "Noch zeigt sich in der Mehrheit der untersuchten Berufsbereiche in NRW zumindest kein flächendeckender Fachkräfteengpass. Flächendeckende Engpässe lassen sich vor allem für Handwerksberufe feststellen. Besonders dramatisch ist die Situation im Berufsbereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in der Zimmerei. Strukturstarke städtische Agglomerationsräume sind in geringerem Maße von Fachkräfteengpässen betroffen als große, stark ländlich geprägte Flächenkreise. Neben der Zuwanderung sollte die Ausschöpfung des heimischen Fachkräftepotenzials stärker in den Blick genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbildung für die "Grüne Transformation" (Podium) (2023)

    Kaltwasser, Lena; Schwannecke, Holger; Haugg, Kornelia; Bellmann, Lutz ; Meyer-Delpho, Florian; Schleicher, Andreas;

    Zitatform

    Kaltwasser, Lena; Holger Schwannecke, Kornelia Haugg, Lutz Bellmann, Florian Meyer-Delpho & Andreas Schleicher (sonst. bet. Pers.) (2023): Berufsbildung für die "Grüne Transformation" (Podium). In: IAB-Forum H. 13.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230113.01

    Abstract

    "Der Klimawandel und ein möglicher Gasmangel machen eine höhere Energieeffizienz ebenso unabdingbar wie den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Zugleich droht sich der Fachkräftemangel im Handwerk und in der Baubranche zum entscheidenden Hindernis für den erforderlichen Strukturwandel zu entwickeln. Wie lassen sich angesichts dessen mehr junge Leute und erfahrene Berufstätige für einschlägige Aus- und Weiterbildungsangebote gewinnen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Webinars von OECD und IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Employment Effects of Offshoring, Technological Change and Migration in a Group of Western European Economies: Impact on Different Occupations (2023)

    Landesmann, Michael ; Leitner, Sandra M. ;

    Zitatform

    Landesmann, Michael & Sandra M. Leitner (2023): Employment Effects of Offshoring, Technological Change and Migration in a Group of Western European Economies. Impact on Different Occupations. (WIIW working paper 226), Wien, 72 S.

    Abstract

    "This paper estimates conditional demand models to examine the impact of offshoring, technological change, and migration on the labour demand of native workers differentiated by four different types of occupational groups managers/professionals, clerical workers, craft (skilled) workers and manual workers. The analysis is conducted for an unbalanced panel of five economies Austria, Belgium, France, Spain, and Switzerland covering the period 2005-2018. Our results point to important and occupation-specific effects offshoring seems to have beneficial employment effects for native craft workers in this set of economies, while negative effects for native manual workers across a wide set of industries (including manufacturing and services industries) and managers/professionals in manufacturing. Furthermore, there are important distinctions whether offshoring occurs in other advanced economies, in the EU13 or in developing countries. The analysis of the impact of technological change shows the strong positive impact which the additional IT equipment has on most occupational groups of native workers (with the exception of manual workers), while robotisation in manufacturing showed strongly negative impacts on the employment of all groups of workers and especially of craft workers. Increasing immigrant shares in the work forces showed strongly negative impacts on native workers – however, considering only the partial substitution effects and not including the potential for productivity and demand effects – and this is mostly accounted for by immigration from low- to medium-income source countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe im Baugewerbe: Woher kommen sie, wie verschwinden sie? (2023)

    Maier, Tobias ; Fournier, Lisa;

    Zitatform

    Maier, Tobias & Lisa Fournier (2023): Fachkräfteengpässe im Baugewerbe. Woher kommen sie, wie verschwinden sie? In: Berufsbildung, Jg. 77, H. 2, S. 18-21.

    Abstract

    "Das Baugewerbe leidet aktuell und womöglich auch zukünftig unter Fachkräfteengpässen. Dieser Beitrag stellt die derzeitige Fachkräftesituation vor und diskutiert unter dem Gesichtspunkt der beruflichen Vererbung mögliche Potenziale für die Fachkräftesicherung in den Bauberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel und Ausbildung im Handwerk (2023)

    Malin, Lydia ; Köppen, Robert;

    Zitatform

    Malin, Lydia & Robert Köppen (2023): Fachkräftemangel und Ausbildung im Handwerk. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2023,05), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Die Zahl der offenen Stellen in Handwerksberufen erreichte 2022 einen Rekordwert von 236.818. Gleichzeitig ging die Zahl der arbeitslosen Handwerker weiter zurück, so dass rund 128.891 Stellen unbesetzt blieben. Vor allem im Bauhandwerk gibt es einen Fachkräftemangel, insbesondere in den Bereichen Bauelektrik und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Obwohl mehr Ausbildungsplätze angeboten werden, bleiben viele unbesetzt, weil die Zahl der Bewerber zurückgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz in der Handwerksorganisation (2023)

    Meub, Lukas; Proeger, Till ;

    Zitatform

    Meub, Lukas & Till Proeger (2023): Künstliche Intelligenz in der Handwerksorganisation. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 20), Göttingen, 14 S. DOI:10.47952/gro-publ-188

    Abstract

    "Künstliche Intelligenz findet stetig neue Anwendungsfelder und verändert nachhaltig viele Branchen und Berufe. Die Anwendungsfelder im Handwerk nehmen gleichermaßen zu, sodass eine schrittweise Implementierung bestehender oder neu erstellter KI-Lösungen im Zuge von Digitalisierungsinitiativen für einzelne Betriebe oder Branchen erfolgt. Die Handwerksorganisation kann diese Entwicklung auf zwei Wegen begleiten. Zum einen durch die Unterstützung der Betriebslandschaft über Beratungsangebote zur KI-Implementierung im Rahmen der Digitalisierungsförderung und zum anderen über die eigenständige Nutzung von KI-Lösungen für Verwaltungs-, Beratungs- und Bildungsprozesse sowie die politische Interessenvertretung. Die vorliegende Studie betrachtet explorativ Anwendungsfelder von KI in der Handwerksorganisation. Dafür werden Daten einer Plattform für KI-Lösungen mit Bezug zu Tätigkeitsfeldern der Handwerksorganisation ausgewertet, um so Potenziale für die KI-Umsetzung zu identifizieren. Hierbei werden zunächst zwanzig für die Handwerksorganisation relevante Tätigkeiten identifiziert, die in sechs Tätigkeitsfelder gruppiert werden: (Online-)Kommunikation und Außenkontakte, Optimierung von Geschäftsprozessen, Bildung, Informationsgewinnung und -aufbereitung, Finanzprozesse und Buchhaltung sowie IT-/, Datenbankmanagement. Innerhalb dieser bilden die Bereiche Informationsgewinnung, IT-Management und Kommunikation den Schwerpunkt der relevanten Tätigkeiten und verfügbaren KI-Lösungen ab, was für ihr hohes Potenzial spricht. Auf Ebene der Tätigkeiten sind insbesondere die Bereiche Web Content-Erstellung, Vorstandssekretariat, Datenbankverwaltung und -design, Buchhaltung, Gebäudemanagement, (virtuelle) Bildungsangebote sowie SAP-Projektmanagement auf Prozessebene besonders tief differenziert und mit vielen KI-Lösungen verknüpft, was für ein hohes Potenzial spricht. Die weitere Analyse identifiziert für die sechs Tätigkeitsbereiche zentrale Tätigkeiten und beschreibt deren relevante Teilprozesse mit jeweiligen KI-Lösungen. Im Fazit wird ein Prozess zur KI-Implementierung in der Handwerksorganisation skizziert und anhand des Beispiels eines ChatGPT-basierten Chatbots für die Gründungsberatung beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Impact of AI on the Workplace: Evidence from OECD Case Studies of AI Implementation (2023)

    Milanez, Anna;

    Zitatform

    Milanez, Anna (2023): The Impact of AI on the Workplace: Evidence from OECD Case Studies of AI Implementation. (OECD social, employment and migration working papers 289), Paris, 114 S. DOI:10.1787/2247ce58-en

    Abstract

    "How artificial intelligence (AI) will impact workplaces is a central question for the future of work, with potentially significant implications for jobs, productivity, and worker well-being. Yet, knowledge gaps remain in terms of how firms, workers, and worker representatives are adapting. This study addresses these gaps through a qualitative approach. It is based on nearly 100 case studies of the impacts of AI technologies on workplaces in the manufacturing and finance sectors of eight OECD countries. The study shows that, to date, job reorganisation appears more prevalent than job displacement, with automation prompting the reorientation of jobs towards tasks in which humans have a comparative advantage. Job quality improvements associated with AI – reductions in tedium, greater worker engagement, and improved physical safety – may be its strongest endorsement from a worker perspective. The study also highlights challenges – skill requirements and reports of increased work intensity – underscoring the need for policies to ensure that AI technologies benefit everyone." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Handwerk aus Sicht von ChatGPT (2023)

    Proeger, Till ; Alhusen, Harm; Meub, Lukas;

    Zitatform

    Proeger, Till, Harm Alhusen & Lukas Meub (2023): Das Handwerk aus Sicht von ChatGPT. (ifh Forschungsbericht / Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand & Handwerk an der Universität Göttingen 10), Göttingen, 16 S. DOI:10.47952/gro-publ-126

    Abstract

    "Was ist der aktuelle Diskussionsstand zu den prägenden Themen im Handwerk und welche Meinung hat ChatGPT dazu? ChatGPT und vergleichbare Chatbots verändern strukturell wissensintensive Tätigkeiten, indem Prozesse der Wissensaggregation und -darstellung in erheblichem Maße vereinfacht werden. Dies wird zu einer starken Veränderungsdynamik in allen beruflichen Tätigkeitsbereichen führen, die im Kern themenspezifisches Wissen sammeln, verarbeiten und in Form von Expertenwissen weitergeben. Diese Tätigkeitsprofile stehen vor einem Verlust ihres Informationsvorteils, während Personen, die ansonsten nicht Experten in einem Bereich wären, sehr effizient einen hohen Wissensstand erreichen können. Die Handwerksbetriebe selbst werden von dieser Entwicklung zunächst nur wenig betroffen sein. In hohem Maße aber wird wohl das Gefüge der Wissensvermittlung zwischen Politik, Handwerksorganisationen und Handwerksforschung eine Veränderungsdynamik durch KI-Chatbots erfahren. Der vorliegende Forschungsbericht zeigt exemplarisch durch eine von ChatGPT erstellte wirtschaftspolitische Studie zu aktuellen Herausforderungen des Handwerks, wie detailliert, effizient und weitgehend korrekt im Endergebnis bereits heute die Informationsaggregation zu Handwerksthemen möglich ist. Zu diesem Zweck wurde mit ChatGPT eine Studie verfasst, die zunächst den Chatbot selbst erklärt, dann über die Relevanz des Handwerks und Gründe für die Unterstützung von Handwerksbetrieben Auskunft gibt. Dem folgt eine kurze methodische Erklärung, wie ChatGPT funktioniert. Im Anschluss werden die Herausforderungen des Handwerks in den Bereichen Digitalisierung, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Innovation und Unternehmensnachfolge beschrieben. Hierfür wird zunächst nach der Rolle des jeweiligen Bereichs für das Handwerk gefragt. Danach wird jeweils gefragt, welche Instrumente für die Politik zur Förderung des Handwerks in diesem Bereich möglich sind und abschließend, wie die Betriebe auf die jeweilige Herausforderung reagieren können. Die Studie wird durch Politikempfehlungen abgeschlossen, die ChatGPT - auf die fünf Themenbereiche ausgerichtet - formuliert hat. In diesem Sinne erfolgt eine klassische, überblickshafte Analyse aktueller Herausforderungen aus wirtschaftspolitischer Sicht, die komplett durch ChatGPT geschrieben wurde. Die Studie wird durch eine – von den Autoren verfasste – Diskussion der künftigen Relevanz von KI zur Wissensaggregation und Textproduktion sowie der Formulierung von Implikationen für Handwerksorganisationen, -politik, -wissenschaft und Betriebsberatung abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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