Springe zum Inhalt

Der Workshop hat das Ziel, in einem interdisziplinären Austausch über aktuelle empirische Befunde sowie Handlungsansätze zu diskutieren.

Workshop des Kompetenzfelds „Erwerbsbeteiligung, Armut und Sozialpolitik“ und der Arbeitsgruppe „Soziale Sicherung im Wandel“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung:

Die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit, Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Gesundheit sowie der Arbeitsmarktteilhabe sind komplex. Arbeitslosigkeit geht häufig mit psychischen und physischen Erkrankungen einher. Gleichzeitig spielen Behinderungen und gesundheitliche Einschränkungen eine wichtige Rolle beim Übergang von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung. Diese Dynamiken bringen individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken mit sich und können bestehende soziale und gesundheitliche Ungleichheiten verstärken.

Der Workshop hat zum Ziel, einen interdisziplinären Austausch über aktuelle empirische Befunde zu den Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Arbeitsmarktintegration zu fördern sowie Handlungsansätze zu diskutieren, den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen. Wir freuen uns auf Beiträge aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen, die sich mittels quantitativer oder qualitativer Analysen insbesondere mit folgenden Aspekten befassen:

  • Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Arbeitsmarktintegration sowie Mechanismen, die diese Zusammenhänge bedingen
  • Förderung der Arbeitsmarktteilhabe von Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, z.B. Analysen zur Implementation und Wirkung von Instrumenten an der Schnittstelle von Arbeits- und Gesundheitsförderung
  • Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf die Gesundheit von Arbeitslosen
  • Sozialpolitische Absicherung von Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit sowie Schnittstellen und Übergänge zwischen den Systemen
  • Beiträge zur Verbesserung der Datengrundlage zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen Arbeitslosigkeit, Gesundheit und Arbeitsmarktteilhabe

Im Fokus stehen empirische Arbeiten, die untersuchen, wie vielgestaltig die Erwerbs- und Familienkontexte und alltäglichen Herausforderungen dieser Gruppe sind.

2024 lebten in Deutschland 6,5 % aller Erwerbstätigen ab 18 Jahren unterhalb der Armutsge-fährdungsgrenze (Statistisches Bundesamt 2025). Viele von ihnen können aus dem Erwerbseinkommen den Lebensunterhalt für sich und ihren Haushalt nicht bestreiten und sind auf SGB-II-Leistungen angewiesen. Wir laden Beiträge ein, die die prekäre Arbeits- und Lebenssituation von Working Poor in ihren alltäglichen Herausforderungen und gesellschaftspolitischen Bezügen beleuchten.

Im Fokus der Fachtagung des IAB in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) vom 11. bis 12. Mai 2026 stehen empirische Arbeiten, die für Deutschland untersuchen, wie vielgestaltig die Erwerbs- und Familienkontexte und alltäglichen Herausforderungen dieser Gruppe sind. Neben Beiträgen zu Ein- und Austrittswegen, der Rolle von Herkunftseffekten und zentraler Übergänge im Lebensverlauf sind auch solche, die institutionell-strukturelle Kontextfaktoren oder regionale Vergleiche in den Blick nehmen, willkommen. Eingeladen sind ferner Beiträge, die Wohlbefindensmaße von Working Poor-Familien oder gesellschaftliche Bezüge von Working Poor, etwa zu sozialer Ungleichheit, politischen Einstellungen und Demokratieverständnis, methodische Fragen (z.B. zur Armutsmessung) oder andere relevante Aspekte adressieren.

Die Tagung bietet eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu ungleichen Lebensverhältnissen in der Erwerbsgesellschaft forschen.

Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Reformoptionen der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Kaum ein anderes Sicherungssystem des deutschen Sozialstaats dürfte so häufig reformiert worden sein wie die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Nach der Bürgergeld-Reform aus dem Jahr 2023 steht nun bereits die nächste Reform vor der Tür. Wohin steuert die Politik mit der neuen Grundsicherung? Erleben wir eine Rückkehr zu den aktivierungspolitischen Leitmotiven der Anfangsjahre von Hartz IV? Oder bildet sich ein neues Gleichgewicht zwischen Arbeitsmarktintegration und sozialer Teilhabe, zwischen Fördern und Fordern?

Der diesjährige OECD-Migrationsausblick analysiert die jüngsten Entwicklungen bei Migrationsbewegungen.

Der diesjährige OECD-Migrationsausblick analysiert die jüngsten Entwicklungen bei Migrationsbewegungen und der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern in den Arbeitsmarkt der OECD-Länder. Gleichzeitig untersucht er aktuelle politische Veränderungen in der Steuerung von Migration und Integration.

Wie reagieren die OECD-Länder auf den zunehmenden Migrationsdruck? Welche Rolle spielen Arbeitgeber dabei, Zugewanderten den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern? Und welche Auswirkungen hat die wachsende internationale Mobilität von Gesundheitsfachkräften auf die Gesundheitssysteme über Ländergrenzen hinweg?

Der Bericht widmet sich insbesondere der Rolle von Unternehmen bei der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern sowie der internationalen Migration von Gesundheitsfachkräften in die OECD-Länder.

Die Studie untersucht, inwieweit wirtschaftliche Ungleichheit von Startbedingungen beeinflusst wird, die die Menschen nicht kontrollieren können.

Nicht Geburt, sondern Lernen, Anstrengung und Arbeit sollte über den Erfolg im Leben bestimmen, denn soziale Mobilität und Chancengleichheit beflügeln die wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Zusammenhalt und das Vertrauen in die Demokratie.

Eine neue OECD-Studie wirft einen frischen Blick auf Chancengleichheit und stellt die Frage, inwieweit wirtschaftliche Ungleichheit von Startbedingungen beeinflusst wird, die die Menschen nicht kontrollieren können. Ein besonderer Fokus liegt dabei neben dem sozio-ökonomischen Hintergrund, Alter und Geschlecht auf dem Wohnort. Das Panel diskutiert, welche Politik inmitten eines rasanten technologischen und sozialen Wandlungsprozesses allen Menschen die wesentlichen Fähigkeiten und Ressourcen an die Hand geben kann, damit sie ihre Chancen auch nutzen können. 

Die Anforderungen an Bildung verändern sich rasant durch die Digitalisierung, den demografischen Wandel und die Dekarbonisierung.

Die Anforderungen an Bildung verändern sich rasant: Digitalisierung, demografischer Wandel und Dekarbonisierung prägen Arbeitsmärkte und Berufsprofile tiefgreifend. Damit wächst der Druck auf unser Bildungssystem, Menschen auf den Wandel vorzubereiten – in Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung.

Wie kann Bildung in diesem Spannungsfeld Orientierung geben, Chancen eröffnen und die nötigen Kompetenzen vermitteln? Welche Fähigkeiten benötigt der Arbeitsmarkt der Zukunft?

Diesen Fragen widmet sich das Bildungspolitische Forum 2025 des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN). Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren.

Im Zentrum stehen empirisch fundierte Perspektiven auf Bildungsprozesse im Wandel, konkrete Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung des Bildungssystems und der Dialog zwischen Bildungsforschung, -politik und -administration.