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Ein blaues Symbol, das für „männlich“ steht, liegt auf mehreren höheren Münzstapeln und ein pinkes Symbol, das für „weiblich“ steht, liegt auf einem einzelnen niedrigen Geldstapel.

Gender Pay Gap

Frauen verdienen hierzulande weniger als Männer. Der geschlechtsspezifische Unterschied bei den durchschnittlichen Bruttostundenlöhnen betrug 2023 nach Berechnungen des Statistische Bundesamtes unbereinigt 18 Prozent. Rechnet man diesen Wert in Tage um, dann arbeiten Frauen vom 1. Januar 2024 an 66 Tage unentgeltlich, während Männer seit diesem Tag für ihre Arbeit entlohnt werden. Der nächste „Equal Pay Day“ findet deshalb in diesem Jahr bundesweit am 6. März statt.
Diese Lohnlücke, auch Gender Pay Gap genannt, lässt sich zum Teil auf strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern zurückführen – zum Beispiel bei Beruf, Branche, Beschäftigungsumfang, Qualifikation oder Karriereebene. Aber selbst unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation verdienen Frauen weniger als Männer.
Was sind die Ursachen für das geschlechtsspezifische Lohngefälle? Gibt es Unterschiede innerhalb von Deutschland oder Europa? Müssten noch andere lohnrelevanten Aspekte mitberücksichtigt werden? Welche Bedeutung haben Tarifverträge für den Gender Pay Gap? Und was folgt aus den vorliegenden Erkenntnissen?
Auf dieser Sonderseite haben wir für Sie Publikationen und Projekte des IAB rund um das Thema „Gender Pay Gap“ zusammengestellt.

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