Die Arbeitswelt verändert sich durch digitale Technologien – insbesondere seit dem Aufkommen generativer KI – rasant. In Sachsen-Anhalt sind die durchschnittlichen Substituierbarkeitspotenziale seit 2013 kontinuierlich gestiegen. Obwohl die Unterschiede zu den gesamtdeutschen Werten in den meisten Berufssegmenten in Sachsen-Anhalt gering ausfallen, gibt es vor allem im Berufssegment „IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe“ stärkere Abweichungen. Am auffälligsten entwickelten sich jedoch nicht bestimmte Berufsgruppen, sondern die Substituierbarkeitspotenziale der Qualifikationsgruppen: Am stärksten sind die Potenziale bei den „Spezialisten“ und „Experten“ gestiegen. Hier zeigt sich, dass die Digitalisierung nicht mehr nur einfache, manuelle Routine-Tätigkeiten ersetzbar macht, sondern nun auch vermehrt komplexere Tätigkeiten.
IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 3/2026: Sachsen-Anhalt im Strukturwandel: Digitalisierung. Mit einer Neuschätzung der Substituierbarkeitspotenziale
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