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Publikation

Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work?

Beschreibung

"Viele empirische Studien haben die Effekte der Teilnahme an verschiedenen aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Erfolg der Teilnehmenden am Arbeitsmarkt untersucht. Nur wenige empirische Studien haben sich mit Wirkungen dieser Maßnahmen auf den regionalen Matchingprozess zwischen Arbeitsuchenden und Vakanzen beschäftigt. Ein grundlegender Bestandteil vieler Reformen der Arbeitslosenunterstützung von Arbeitslosen, auch der Hartz-Reformen in Deutschland, war die Aktivierung von arbeitslosen Personen durch einen intensiven Einsatz aktiver arbeits-marktpolitischer Maßnahmen. Folglich ist es von zentraler Bedeutung, die Wirkungen dieser Maßnahmen auf die Effizienz des Matchingprozesses zu verstehen. In dieser Studie werden Paneldaten der Jobcenter in Deutschland im Zeitraum 2006 bis 2011 auf Quartalsbasis verwendet, um mit einem Matchingfunktionsansatz die Effekte der quantitativ bedeutsamsten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Umfang der Abgänge aus Arbeitsuche in ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung zu untersuchen. Die Schätzungen erfolgen mit der Generalisierten Momentenmethode. Die Befunde sprechen für einen positiven Einfluss einiger Maßnahmen auf die Matchingeffizienz. Nur für wenige Maßnahmen lassen sich keine oder negative Effekte auf die Effizienz des Matchingprozesses nachweisen, was damit zusammenhängen dürfte, dass die betreffenden Maßnahmen in sehr hohen Umfang eingesetzt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Zitationshinweis

Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2018): Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work? A matching function approach. (IAB-Discussion Paper 08/2018), Nürnberg, 39 S.

Bezugsmöglichkeiten

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