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Publikation

Strategien zur Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer auf 50%

Beschreibung

Ziel der veränderten Europäischen Beschäftigungsstrategie (EBS) ist es, die EU bis 2010 zum wettbewerbsstärksten Wirtschaftsraum der Welt zu entwickeln. Vor diesem Hintergund beschäftigte sich die Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die Beschäftigungsquote von über 55-jährigen Menschen auf 50 Prozent zu steigern. Zur Einführung wurde die aktuelle Beschäftigungssituation Älterer in Deutschland von Frau Wagner analysiert: Die Erwerbstätigenquoten einzelner Altersklassen, quantitative und qualifikationsspezifische Aspekte des demografischen Wandels, der Trend zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sowie drohender Fachkräftemangel und ungenutzte Potentiale. Bei der Analyse der Bedürfnisse der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollte die finanzielle Situation, das Qualifikationsniveau, der Gesundheitszustand, das Geschlecht und die familiäre Situation sowie die wirtschaftliche Gesamtsituation stärker berücksichtigt werden. Außerden wurden von Frau Hörder konkrete Ansätze zur Steigerung der Erwerbstätigkeit von älteren Arbeitnehmern vorgestellt. Die Umsetzung der Lissabonner Vorgabe für Deutschland bedeutet, bis 2010 zusätzlich sieben Millionen Ältere in Arbeit zu bringen. Es ist unverkennbar, dass dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben entschieden entgegengewirkt und die Erwerbsbeteiligung nachhaltig erhöht werden muss. (IAB)

Zitationshinweis

Wagner, Petra, Alexandra Hörder & Michael Gericke (2004): Strategien zur Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer auf 50%. In: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.) (2004): Tagungsdokumentation 1. ESF-Kongress, Berlin, 10. und 11. November 2003, S. 53-57.