Internationales Mobilitätspanel von Migrant*innen in Deutschland (IMPa)
Projektlaufzeit: 01.07.2023 bis 31.12.2029
Kurzbeschreibung
Seit den Ursprüngen der Migrationsforschung ist bekannt, dass größeren
Einwanderungsbewegungen immer auch höhere Rückwanderungsbewegungen
gegenüberstehen, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass
erhebliche Teile der Migration temporär sind. Die Rückkehr- und
Weitermigration wirft zahlreiche neue Forschungsfragen auf, die von
hoher politischer, gesellschaftlicher und sozio-ökonomischer Relevanz
sind. Vorhandene Daten zur Rückkehrmigration sind jedoch spärlich und
widersprüchlich, was eine präzise Analyse erschwert. In dem Projekt wird
eine Multi-Kohorten-Panelbefragung aufgebaut, mit der Fragen zur
Rückkehrmigration und zirkulärer Migration adressiert werden können.
Dafür werden zunächst Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
befragt, die sich aktuell in Deutschland aufhalten. Die Datenbasis
hierfür bilden die IEB. In den Folgejahren werden die Teilnehmenden
erneut kontaktiert um so mögliche Rück- und WeiterwandererInnen zu
identifizieren. Um auch Personen kontaktieren zu können, die sich in den
Folgejahren im Ausland aufhalten, findet die Erhebung ausschließlich im
Web-Modus statt. Die Befragungen der ersten Welle der ersten Kohorte
begannen Ende 2024.
Ziel
Ziel ist der Aufbau einer Dateninfrastruktur, um die Determinanten von Rückkehrmigration und zirkulärer Migration und deren Auswirkung auf den Arbeitsmarkt in Deutschland erforschen zu können. Geplant ist, dass alle zwei Jahre eine Erstbefragung durchgeführt wird und alle Personen bis zu viermal in jährlichen Abständen wiederbefragt werden. Die Projekthomepage mit näheren Informationen finden Sie hier.
