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Dossier

Junge Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Beruf

Der aktuelle Bildungsbericht bestätigt erneut prekäre Ausbildungsperspektiven für bildungsbenachteiligte Jugendliche. Trotz eines kontinuierlichen Rückgangs der Schulabbrecherzahlen in Deutschland, gehen ausländische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen mehr als doppelt so häufig ohne Hauptschulabschluss ab. Und sowohl hinsichtlich der Fachhochschul- als auch der allgemeinen Hochschulreife nähern sich die Abschlussquoten von deutschen und ausländischen Jugendlichen nicht an.

Die Infoplattform gibt mit einer Auswahl von aktuellen Literatur- und Forschungsprojektnachweisen einen Einblick in den Stand der schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet, welche individuellen, sozioökonomischen und strukturellen Einflussfaktoren die Erfolgsaussichten bei den Einmündungsprozessen in Ausbildung und Beruf vermindern und welche Interventionsstrategien sie verbessern können.

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Sinnvoll ist Unterstützung über Volljährigkeit hinaus (2016)

    Bauer, Angela; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Bauer, Angela & Franziska Schreyer (2016): Ausbildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Sinnvoll ist Unterstützung über Volljährigkeit hinaus. (IAB-Kurzbericht 13/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder andere Erziehungsberechtigte in Deutschland Schutz suchen, gelten als besonders schutzwürdige Gruppe. Die Jugendhilfe hat den Auftrag, die unbegleiteten Minderjährigen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Inwieweit können sich diese beruflich in Deutschland integrieren und eine Ausbildung aufnehmen? Wie können sie dabei auch nach Erreichen der Volljährigkeit unterstützt werden? Der IAB-Kurzbericht informiert über die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und präsentiert Befunde zu Chancen und Risiken bei ihrem Weg in Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Jugendliche mit Migrationshintergrund: Chancen auf dem Ausbildungsmarkt (2016)

    Beicht, Ursula;

    Zitatform

    Beicht, Ursula (2016): Jugendliche mit Migrationshintergrund. Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 4, S. 4-5.

    Abstract

    "Die Ausbildungsmarktlage hat sich für Jugendliche in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sind hierdurch auch die Chancen junger Migrantinnen und Migranten auf einen Ausbildungsplatz gestiegen? Der Beitrag geht dieser Frage nach und betrachtet die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten AusbildungsstellenbewerberInnen für den Zeitraum von 2004 bis 2014." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Multiple paths to inequality: how institutional contexts shape the educational opportunities of second-generation immigrants in Europe (2016)

    Borgna, Camilla ;

    Zitatform

    Borgna, Camilla (2016): Multiple paths to inequality. How institutional contexts shape the educational opportunities of second-generation immigrants in Europe. In: European Societies, Jg. 18, H. 2, S. 180-199. DOI:10.1080/14616696.2015.1134801

    Abstract

    "Most cross-country studies on educational systems aim at identifying the net effects of single institutional aspects on students' outcomes. In this paper, I argue that educational systems are best conceived as configurations of interconnected elements. The aim of this paper is to provide a systematic assessment of how selected features of the educational system and of the immigration context combine in countries where second-generation immigrants severely underperform their native peers, net of socio-economic differentials. Using PISA data from 2006 and 2009, I compare the relative mathematics achievement of students with and without an immigrant background in 17 Western-European educational systems. The empirical results, based on fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis, point to the existence of functional equivalents and institutional complementarities. Equally severe disadvantages can be found in the rigidly tracking systems of German-speaking and Dutch-speaking countries, but also in the highly comprehensive Scandinavian systems, where a delayed entry in the educational system is coupled with a wide distance from the language of instruction. Moreover, even in the absence of tracking, second-generation immigrants critically lag behind their native peers if they are overrepresented in schools with a poor learning environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts 'Migration - Bildungsperspektive Hochschule' (2016)

    Brötzmann, Nina; Fuß, Irina; Bilgin-Yilmaz, Hürryiet; Bitzan, Ebru; Wrzaszczyk, Natalia; Ixmeier, Sebastian; Tepecik, Ebru; Pöllmann-Heller, Katharina; Gärtner, Andrea;

    Zitatform

    Brötzmann, Nina, Natalia Wrzaszczyk & Sebastian Ixmeier (2016): Evaluation der Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts 'Migration - Bildungsperspektive Hochschule'. Nürnberg, 72 S.

    Abstract

    "Bei vorliegendem Bericht handelt es sich um die abschließende Präsentation der Evaluation des Kooperationsprojekts 'Migration - Bildungsperspektive Hochschule'. Das Projekt zur Gewinnung von mehr Studierenden mit Migrationshintergrund wurde im Zeitraum 2013 bis 2016 vom Büro für Gender und Diversity der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Kompetenzzentrum Gender & Diversity der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm umgesetzt. Insgesamt konnten in den Jahren 2013 bis 2015 zwölf Informationsveranstaltungen in Kooperation mit lokalen türkischstämmigen MigrantInnen-Organisationen im Großraum der Metropolregion Nürnberg durchgeführt werden. Elf dieser Veranstaltungen wurden mit halbstandardisierten Fragebögen evaluiert. Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden Kapiteln dezidiert dargelegt. Das Projekt 'Migration - Bildungsperspektive Hochschule' verfolgte das Ziel, Jugendliche mit (türkischem) Migrationshintergrund zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu motivieren und dabei sowohl diese Zielgruppe selbst, als auch deren Eltern über die Möglichkeiten und zentralen Aspekte eines Hochschulstudiums zu informieren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf: Mechanismen, Befunde, Debatten (2016)

    Diehl, Claudia ; Hunkler, Christian ; Kristen, Cornelia ;

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    Diehl, Claudia, Christian Hunkler & Cornelia Kristen (Hrsg.) (2016): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf. Mechanismen, Befunde, Debatten. Wiesbaden: Springer VS, VIII, 671 S. : Diagramme. DOI:10.1007/978-3-658-04322-3

    Abstract

    "Die Bildungsforschung hat in den letzten Jahren - teilweise bedingt durch die öffentliche Diskussion der Ergebnisse der Schulleistungsstudien - einen regelrechten Boom erfahren. Auch die Migrationsforschung erhielt im Zuge des offiziellen Bekenntnisses Deutschlands zur Zuwanderung ('Deutschland ist ein Einwanderungsland') einen enormen Auftrieb. Die Forschung zu ethnischen Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem verbindet diese beiden Themen und behandelt gleichzeitig einen gesellschaftlichen Bereich, der für die späteren Lebenschancen besonders folgenreich ist. Der vorliegende Band soll einen Überblick über die Ergebnisse der empirischen Forschung in Bezug auf ethnische Bildungsungleichheiten geben. Die Autorinnen und Autoren identifizieren die wichtigsten und stabilsten Ergebnisse zu den behandelten Fragen, vergleichen diese überblicksartig, weisen auf Forschungslücken hin und diskutieren offene bzw. strittige Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf: Mechanismen, Befunde, Debatten (2016)

    Diehl, Claudia ; Hunkler, Christian ; Kristen, Cornelia ;

    Zitatform

    Diehl, Claudia, Christian Hunkler & Cornelia Kristen (Hrsg.) (2016): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf. Mechanismen, Befunde, Debatten. Wiesbaden: Springer VS, 671 S.

    Abstract

    "Die Bildungsforschung hat in den letzten Jahren - teilweise bedingt durch die öffentliche Diskussion der Ergebnisse der Schulleistungsstudien - einen regelrechten Boom erfahren. Auch die Migrationsforschung erhielt im Zuge des offiziellen Bekenntnisses Deutschlands zur Zuwanderung ('Deutschland ist ein Einwanderungsland') einen enormen Auftrieb. Die Forschung zu ethnischen Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem verbindet diese beiden Themen und behandelt gleichzeitig einen gesellschaftlichen Bereich, der für die späteren Lebenschancen besonders folgenreich ist. Der vorliegende Band soll einen Überblick über die Ergebnisse der empirischen Forschung in Bezug auf ethnische Bildungsungleichheiten geben. Die Autorinnen und Autoren identifizieren die wichtigsten und stabilsten Ergebnisse zu den behandelten Fragen, vergleichen diese überblicksartig, weisen auf Forschungslücken hin und diskutieren offene bzw. strittige Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitmanagement bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund in berufsvorbereitenden Bildungsgängen (2016)

    Dornbach, Stefan;

    Zitatform

    Dornbach, Stefan (2016): Zeitmanagement bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund in berufsvorbereitenden Bildungsgängen. In: Der pädagogische Blick, Jg. 24, H. 4, S. 210-222.

    Abstract

    "Wertvorstellungen beeinflussen unsere Handlungsstrategien. Pädagoginnen und Pädagogen in berufsvorbereitenden Bildungsgängen betreuen überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund. Für das pädagogische Agieren in diesem Arbeitsfeld ist es deshalb besonders wichtig, die durch interkulturelle Vielfalt geprägten Wert- und Verhaltensunterschiede innerhalb der Teilnehmerschaft zu berücksichtigen. Dieser Beitrag zeigt spezifische Unterschiede im Zeitmanagement und mögliche Zusammenhänge mit dem interkulturellen Wertehintergrund auf. Dazu werden empirische Daten von Teilnehmern und Teilnehmerinnen an berufsvorbereitenden Bildungsgängen herangezogen. Stichworte: Zeitmanagement, Berufsvorbereitende Bildungsgänge, Jugendliche mit Migrationshintergrund, interkulturelle Vielfalt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Duale Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund: eine repräsentative Befragung von Betrieben (2016)

    Enggruber, Ruth;

    Zitatform

    Enggruber, Ruth (2016): Duale Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund. Eine repräsentative Befragung von Betrieben. In: Berufsbildung, Jg. 70, H. 157, S. 41-43.

    Abstract

    "Auch im Berufsbildungsbericht 2015 werden wie schon in den letzten Jahren die besonderen Schwierigkeiten herausgestellt, die junge Menschen mit Migrationshintergrund bei Zugang zur dualen Berufsausbildung haben. Angesichts der gegenwärtig zahlreich einwandernden geflüchteten Jugendlichen ist zu befürchten, dass dieses Problem zukünftig noch zunehmen wird. Während die Datenlage zur Ausbildungssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund als recht gut zu bewerten ist, fällt sie zu den Ausbildungsaktivitäten der Unternehmen für diese Zielgruppe eher rar aus. Deshalb gab die Bertelsmann Stiftung im Frühjahr 2014 eine repräsentative Telefonbefragung von über 1000 ausbildungsberechtigten Betrieben in Auftrag, deren zentrale Ergebnisse im Beitrag zusammengefasst werden." Gefragt wurde, wie viele und welche der ausbildungsberechtigten Betriebe in Deutschland junge Menschen mit Migrationshintergrund ausbilden, welche Gründe für sie dafür und dagegen sprechen und welche zusätzliche Unterstützung sie sich wünschen, um mehr jugendliche Migranten auszubilden. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft: Daten, Fakten, offene Fragen. Hintergründe kennen (2016)

    Euler, Dieter ; Severing, Eckart;

    Zitatform

    Euler, Dieter & Eckart Severing (2016): Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft. Daten, Fakten, offene Fragen. Hintergründe kennen. (Chance Ausbildung), Gütersloh, 58 S.

    Abstract

    "Das vorliegende Hintergrundpapier beschreibt die unterschiedlichen Gruppen von Zuwanderern, die jeweiligen Voraussetzungen für ihre Integration in Ausbildung und Beruf und zeigt Barrieren sowie Zugangswege für ihre Berufsausbildung auf. Basierend auf dieser Grundlage formulieren die Vertreter der Initiative 'Chance Ausbildung' in einem zweiten Papier 'Position beziehen' ihre politischen Forderungen. Der Zyklus schließt mit der Publikation 'Praxis gestalten'. Sie zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich Berufsbildung in einer Einwanderungsgesellschaft erfolgreich umsetzen lässt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration mobilisiert: Erfahrungen von Jugendlichen aus Migrationsfamilien als Antriebsfeder für eine urbane Bildungspraxis (2016)

    Hill, Marc;

    Zitatform

    Hill, Marc (2016): Migration mobilisiert. Erfahrungen von Jugendlichen aus Migrationsfamilien als Antriebsfeder für eine urbane Bildungspraxis. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 38, H. 1, S. 38-44. DOI:10.3262/MIG1601038

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Jugendliche aus Migrationsfamilien vorgestellt, die direkt von institutioneller Diskriminierung im Bildungssystem betroffen sind. Dennoch geht aus ihren Erzählungen hervor, wie sie sich mit Hilfe ihrer transnationalen Ressourcen und sozialen Netzwerke aus der Marginalisierung selbst befreien. Sie experimentieren mit ihren postmigrantischen Erfahrungen und lernen dabei ihre eigenen Stärken weiter auszubauen. Dies ist als Bildungsprozess zu interpretieren: Migrationserfahrungen von Jugendlichen können also einen wesentlichen Beitrag zu einem urbanen Bildungssystem leisten, so der Befund. Es ist höchste Zeit Migration als eine Antriebsfeder für mehr Vielfalt in der Schule zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ethnische Unterschiede beim Zugang zu beruflicher Ausbildung (2016)

    Hunkler, Christian ;

    Zitatform

    Hunkler, Christian (2016): Ethnische Unterschiede beim Zugang zu beruflicher Ausbildung. In: C. Diehl, C. Hunkler & C. Kristen (Hrsg.) (2016): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf : Mechanismen, Befunde, Debatten, S. 597-641.

    Abstract

    "Die Erklärung ethnischer Ungleichheiten beim Übergang in die berufliche Ausbildung ist nach wie vor die Etappe der strukturellen Integration, die der empirischen Migrationsforschung die vergleichsweise größten Rätsel aufgibt. Insbesondere gibt es Hinweise auf Diskriminierungen durch die ausbildenden Betriebe; allerdings werden in diesen Studien bei Weitem nicht alle Alternativerklärungen beachtet und empirisch getestet. In diesem Kapitel werden zuerst alle möglicherweise relevanten Erklärungsmechanismen für die niedrigeren Übergangsraten von Personen mit Migrationshintergrund überblicksartig dargestellt. Danach wird ein umfassender und kritischer Überblick über den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich des Übergangs in die betriebliche Ausbildung gegeben. Die Gegenüberstellung der empirisch belastbaren Zusammenhänge zur Menge der potenziell relevanten Erklärungen führt zu der ernüchternden Schlussfolgerung, dass die zentrale Frage, ob Betriebe bei der Auswahl ihrer Auszubildenden diskriminieren, auf Basis der vorhandenen Studien und Analysen kaum adäquat beantwortet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf: Junge Frauen mit Migrationshintergrund zwischen Anpassung und Distanzierung (2016)

    Lichtwardt, Nina Theresa;

    Zitatform

    Lichtwardt, Nina Theresa (2016): Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf. Junge Frauen mit Migrationshintergrund zwischen Anpassung und Distanzierung. Wiesbaden: Springer VS, 231 S. DOI:10.1007/978-3-658-13618-5

    Abstract

    "Ansetzend an der Schnittstelle von Übergangs- und Ungleichheitsforschung beschreibt Nina Theresa Lichtwardt auf Basis einer Triangulation quantitativer und qualitativer Verfahren die Übergangsverläufe der Gruppe junger Frauen mit Migrationshintergrund und Hauptschulbildung, deren Chancen im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf besonders gering ausgeprägt sind. Zudem erforscht sie deren Erfahrungen und Deutungen innerhalb dieser Verläufe, wobei sie einen intersektionalen Blickwinkel einnimmt. Die Autorin verdeutlicht, dass in den Übergängen ungleichheitsfördernde Strukturen und Prozesse zutage treten, deren Wirkung sich anhand nur einer, an dominanten Zuschreibungen orientierten, Ungleichheitsachse nicht ermessen lässt." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Bedeutung von Migranten als Auszubildende, Fachkräfte, Meister und Selbständige im Handwerk (2016)

    Runst, Petrik ;

    Zitatform

    Runst, Petrik (2016): Bedeutung von Migranten als Auszubildende, Fachkräfte, Meister und Selbständige im Handwerk. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 12), Göttingen, 36 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-12

    Abstract

    "Handwerkliche Tätigkeiten haben eine integrative Funktion. Die Kombination von niedrigeren schulischen Einstiegsbarrieren und Möglichkeiten der Weiterqualifikation kann die Arbeitsmarktintegration von Migranten unterstützen. Migranten arbeiten überproportional häufig in Handwerksberufen. Außerdem ist der Anteil von ausländischen Lehrlingen im Handwerk größer als der Ausländeranteil in nicht-handwerklichen Ausbildungsberufen.
    Die vorliegende Untersuchung zeigt auch, dass Arbeitsmarktintegration ein langfristiges Projekt ist. Es vergeht ca. eine Dekade ab dem Zeitpunkt der Ankunft, bis sich der Anteil einer Einwanderungskohorte, die im Handwerk arbeiten, an den Anteil der Deutschen im Handwerk anpasst. Längerfristig übersteigt der Handwerkeranteil unter Einwanderern aber den Handwerkeranteil unter Nicht-Migranten. Das Qualifikationsniveau von Migranten weist starke Defizite auf und stellt ein zentrales politisches Handlungsfeld dar, um eine erfolgreiche gesellschaftliche und berufliche Eingliederung zu befördern. Es gilt, innovative Wege zu finden, das standardisierte System des Übergangs vom Realschulabschluss zur Berufsausbildung, welches in der Abwesenheit von hoher Zuwanderung funktional war, partiell zu umgehen, dabei aber weiterhin eine gute Ausbildungsqualität zu gewährleisten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ethnic inequality in vocational education in Germany: An analysis of the impact of spatial and historical context (2016)

    Schuller, Karin;

    Zitatform

    Schuller, Karin (2016): Ethnic inequality in vocational education in Germany. An analysis of the impact of spatial and historical context. Mannheim, 111 S.

    Abstract

    "The present thesis focuses on the analysis of ethnic inequality in vocational education. It contributes to the current research by investigating questions about the impact of context as a moderator between individual resources and educational achievement. The analysis contains questions concerning three characteristics of the vocational education system of different federal states, as well as on the characteristics of historical time as context. Thus, this thesis focuses on the following research questions: How large are the differences in ethnic inequality in vocational education in the different federal states within Germany, and what role do individual resources play in explaining the inequality in the different federal states? Can the characteristics of the different vocational education systems within Germany explain the differences in the level of ethnic inequality in vocational education between the federal states? How does the level of ethnic inequality and the role of individual resources develop in different immigration cohorts and different migrant groups? The results show that context does play a role in the degree of ethnic inequality in vocational education, since the degree of ethnic inequality varies between federal states within Germany and between historical periods. But context affects migrants of the first generation much more than migrants of the second generation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsbildungsbericht 2016 (2016)

    Zitatform

    (2016): Berufsbildungsbericht 2016. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Berlin, 169 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft investiert maßgeblich in die duale Berufsausbildung und sicherte auch in diesem Jahr wieder mehr als 500.000 neue betriebliche Ausbildungsverträge. Die Sozialpartner und die Kammern übernehmen neben Bund und Ländern ihre bildungspolitische Verantwortung und sind wesentliche Akteure bei der Gestaltung und Implementierung der dualen Ausbildung in Deutschland. Hunderttausende von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Prüferinnen und Prüfern, häufig im Ehrenamt, wirken an der Sicherung einer qualitativ hochwertigen dualen Ausbildung mit.
    Für das Ausbildungsjahr 2015 kann sowohl im Vorjahresvergleich als auch in der Gesamtbetrachtung eine positive Ausbildungsbilanz gezogen werden, besonders aus Sicht der jungen Menschen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Zugleich haben sich jedoch Passungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten und der Bewerbernachfrage in bestimmten Regionen und Berufen weiter verstärkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Orientierung junger Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Erfolgschancen beim Übergang in betriebliche Berufsausbildung: Überblick über Ergebnisse quantitativer Forschung der letzten zehn Jahre in Deutschland sowie vergleichende Analysen auf Basis der BIBB-Übergangsstudien und der BA/BIBB-Bewerberbefragungen (2015)

    Beicht, Ursula;

    Zitatform

    Beicht, Ursula (2015): Berufliche Orientierung junger Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Erfolgschancen beim Übergang in betriebliche Berufsausbildung. Überblick über Ergebnisse quantitativer Forschung der letzten zehn Jahre in Deutschland sowie vergleichende Analysen auf Basis der BIBB-Übergangsstudien und der BA/BIBB-Bewerberbefragungen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 163), Bonn, 87 S.

    Abstract

    "Der für junge Menschen mit Migrationshintergrund besonders schwierige Übergang von der Schule in die Berufsausbildung ist von hoher bildungspolitischer Relevanz und erfährt auch in den Medien große Aufmerksamkeit. In diesem wissenschaftlichen Diskussionspapier wird ein umfassender Überblick über den Forschungsstand zur beruflichen Orientierung junger Migranten und Migrantinnen und ihren Chancennachteilen beim Zugang zu betrieblicher Ausbildung gegeben. Darüber hinaus werden anhand neuer Analysen auf Basis der BIBB-Übergangsstudien 2006 und 2011 sowie der BA/BIBB-Bewerberbefragungen 2004 bis 2012 die Entwicklungen dargestellt, die im Hinblick auf die Bildungsorientierungen und Ausbildungschancen der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren erkennbar sind. Abschließend wird ein Gesamtfazit aus allen vorliegenden Forschungsbefunden gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen: aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen (2015)

    Beicht, Ursula; Gei, Julia;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Julia Gei (2015): Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen. Aktuelle Situation 2014 und Entwicklung seit 2010. Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragungen. (BIBB-Report 2015,03), Bielefeld, 20 S.

    Abstract

    "Seit Langem ist bekannt, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz für junge Menschen aus Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte besonders schwierig ist. Der Personenkreis der jungen Migranten und Migrantinnen ist allerdings sehr heterogen. Sie unterscheiden sich z.B. nach regionaler Herkunft ihrer Familie, Staatsangehörigkeit, Muttersprache, Geburtsland und Aufenthaltsdauer in Deutschland. Im vorliegenden Beitrag wird daher nicht nur untersucht, wie stark sich die Einmündungschancen in eine duale Berufsausbildung zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, sondern auch, wie groß die Abweichungen zwischen verschiedenen Migrantengruppen sind. Betrachtet wird zum einen, wie sich die Ausbildungschancen im Jahr 2014 dargestellt haben. Zum anderen werden die seit dem Jahr 2010 zu beobachtenden Entwicklungen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung?: ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2015)

    Beicht, Ursula; Walden, Günter;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Günter Walden (2015): Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung? Ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 325-346., 2015-10-28. DOI:10.1007/s12651-015-0193-6

    Abstract

    "Wie zahlreiche Studien zum Übergang in Berufsausbildung ergaben, sind in Deutschland die Chancen der Einmündung in betriebliche Berufsausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich schlechter als für diejenigen ohne Migrationshintergrund. In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit möglicherweise voneinander abweichende Berufsinteressen die Unterschiede in den Einmündungschancen erklären können. Da die beruflichen Präferenzen nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt sind, wird bei den Analysen zwischen männlichen und weiblichen Migranten sowie Männern und Frauen ohne Migrationshintergrund unterschieden. Die Datenbasis bilden die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Jahren 2010 und 2012 durchgeführten repräsentativen Befragungen von gemeldeten Ausbildungsstellenbewerbern (BA/BIBB-Bewerberbefragungen 2010 und 2012). Hinsichtlich abweichender beruflicher Interessen ergibt sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich stärker Dienstleistungsberufe anstreben als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Dies gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Die Analysen zeigen allerdings, dass schlechtere Einmündungschancen für Migranten in betriebliche Ausbildung auch dann bestehen bleiben, wenn die Unterschiedlichkeit der Berufspräferenzen berücksichtigt wird. Unterschiedliche Einmündungschancen von Männern und Frauen lassen sich dagegen - sowohl bei Migranten als auch bei Nicht-Migranten - klar auf voneinander abweichende berufliche Interessen zurückführen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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    Wissenschaft weltoffen 2015: Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Schwerpunkt: Internationale Masterstudierende an deutschen Hochschulen (2015)

    Bruder, Martin; Burkhart, Simone; Heublein, Ulrich; Kercher, Jan; Franke, Barbara ;

    Zitatform

    Bruder, Martin, Simone Burkhart, Barbara Franke, Ulrich Heublein & Jan Kercher (2015): Wissenschaft weltoffen 2015. Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Schwerpunkt: Internationale Masterstudierende an deutschen Hochschulen. (Wissenschaft weltoffen 15), Bielefeld: Bertelsmann, 155 S. DOI:10.3278/7004002nw

    Abstract

    "Das diesjährige Schwerpunktthema widmet sich der stark wachsenden Gruppe der ausländischen Masterstudierenden in Deutschland. Deren Zahl hat sich seit 2008 mehr als verdreifacht und liegt mittlerweile bei rund 67.000. Parallel zu dieser Entwicklung hat sich an den deutschen Hochschulen ein breites Angebot an englischsprachigen Masterstudiengängen etabliert, das von den ausländischen Studierenden intensiv genutzt wird. Es zeigt sich aber, dass es für eine auch in Zukunft erfolgreiche Gewinnung von exzellenten Studierenden aus dem Ausland nicht genügen wird, fachlich anspruchsvolle, englischsprachige Programme anzubieten. Eine zentrale Herausforderung stellt insbesondere die Integration der Studierenden in den Studienalltag und das soziale Leben außerhalb der Hochschule dar. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Zufriedenheit und damit auch für den Studienerfolg. Hier gilt es, geeignete Unterstützungs- bzw. Integrationsmaßnahmen zu realisieren. Der vorliegende Schwerpunkt von 'Wissenschaft weltoffen' soll mit seinen Analysen und den Erfahrungsberichten hierzu einen Beitrag leisten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    2. Förderphase des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt": Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2015)

    Böwing-Schmalenbrock, Melanie; Kuhnke, Ralf; Müller, Matthias ; Reißig, Birgit;

    Zitatform

    Böwing-Schmalenbrock, Melanie, Ralf Kuhnke, Matthias Müller & Birgit Reißig (2015): 2. Förderphase des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt". Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung. München, 148 S.

    Abstract

    "Das XENOS-Programm 'Integration und Vielfalt' (XENOS II) will die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und damit auch die Integration in die Gesellschaft verbessern. Es richtet sich nicht nur auf individuelle Beschäftigungsförderung und die Verbesserung des Zugangs zu Ausbildung und Arbeit, sondern auch auf die Stärkung interkultureller Kompetenzen. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist die prozessbegleitende Programmevaluation. In diesem Rahmen wurden sämtliche Projekte und in ausgewählten Stichproben Adressatengruppen einiger Projekte befragt. Mit diesem Forschungsansatz konnten Erkenntnisse zur Projektumsetzung, zu hinderlichen und förderlichen Bedingungen, zu möglichen Problementwicklungen und Bewältigungsstrategien und zur Zielerreichung sowie Projektverstetigung gewonnen werden. In dem hier vorliegenden Abschlussbericht werden die gewonnenen und ausgewerteten Daten aller Erhebungen vorgestellt, zueinander in Beziehung gesetzt und daraus Erkenntnisse abgeleitet. Diese werden an den Programmzielen gemessen und bewertet und zu Handlungsempfehlungen verdichtet, um zukünftigen Programmumsetzungen zu dienen." (Textauszug, IAB-Doku)

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