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Dossier

Junge Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Beruf

Der aktuelle Bildungsbericht bestätigt erneut prekäre Ausbildungsperspektiven für bildungsbenachteiligte Jugendliche. Trotz eines kontinuierlichen Rückgangs der Schulabbrecherzahlen in Deutschland, gehen ausländische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen mehr als doppelt so häufig ohne Hauptschulabschluss ab. Und sowohl hinsichtlich der Fachhochschul- als auch der allgemeinen Hochschulreife nähern sich die Abschlussquoten von deutschen und ausländischen Jugendlichen nicht an.

Die Infoplattform gibt mit einer Auswahl von aktuellen Literatur- und Forschungsprojektnachweisen einen Einblick in den Stand der schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet, welche individuellen, sozioökonomischen und strukturellen Einflussfaktoren die Erfolgsaussichten bei den Einmündungsprozessen in Ausbildung und Beruf vermindern und welche Interventionsstrategien sie verbessern können.

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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierung durch Schulen und Arbeitsagenturen ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders wichtig (2020)

    Schwarz, Lisa; Leber, Ute ; Anger, Silke ;

    Zitatform

    Schwarz, Lisa, Silke Anger & Ute Leber (2020): Berufsorientierung durch Schulen und Arbeitsagenturen ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders wichtig. In: IAB-Forum H. 30.09.2020 Nürnberg, o. Sz.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat auch die Jobperspektiven für Jugendliche eingetrübt, insbesondere auf dem Ausbildungsmarkt. Dem Rückgang der Bewerberzahlen im Vergleich zum Vorjahr um gut 40.000 Bewerbungen stehen weit über 40.000 weniger gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Umso wichtiger ist es, das Portfolio an berufsorientierenden Angeboten noch besser auf den Informationsbedarf und auf das Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe auszurichten. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang Daten aus dem Nationalen Bildungspanel, die bereits vor der Krise erhoben wurden. Sie zeigen, dass verschiedene Gruppen von Schülern die vorhandenen Informationskanäle unterschiedlich intensiv nutzen und bewerten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute ; Anger, Silke ;
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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete Jugendliche zwischen subjektiven Bildungsorientierungen und gesellschaftlich begrenzten Berufsoptionen (2020)

    Wehking, Katharina ;

    Zitatform

    Wehking, Katharina (2020): Geflüchtete Jugendliche zwischen subjektiven Bildungsorientierungen und gesellschaftlich begrenzten Berufsoptionen. In: M. Hermes & M. Lotze (Hrsg.) (2020): Bildungsorientierungen, Wiesbaden, Springer VS S. 163-185. DOI:10.1007/978-3-658-28187-8_9

    Abstract

    "Im Beitrag werden die Bildungs- und Berufsorientierungen junger Geflüchteter betrachtet, die sich gegenwärtig in Berufsvorbereitungsklassen befinden. Auf Basis der Ergebnisse einer qualitativen Studie wird aufgezeigt, dass junge Geflüchtete ausgeprägte subjektive Bildungsorientierungen aufweisen, aber diese aufgrund bestehender rechtlicher und struktureller Bedingungen am Übergang in den Beruf kaum realisieren können. Die beruflichen Handlungs- und Möglichkeitsräume sind de facto und de jure begrenzt. Aufgrund ausgeprägter heteronomer Einflüsse lässt sich bei jungen Geflüchteten daher weniger von einer Berufswahl als vielmehr von einem Berufspragmatismus sprechen. Es wird jedoch deutlich, dass die Jugendlichen keinesfalls in Resignation verfallen, sondern der Ausbildungsabsolvierung hohe Funktionalität zuschreiben, um Passungsverhältnisse zum neuen Ankunftskontext herzustellen und Berufswünsche und Bildungsaspirationen in der Zukunft zu verwirklichen. Die Ergebnisse geben nicht nur Aufschluss über die subjektiven Berufs- und Bildungsziele junger Geflüchteter, sondern auch über die strukturellen Bedingungen der beruflichen Teilhabe und von Bildungsprozessen, die eng verknüpft sind mit ungleichen sozialen Lagerungen, in denen sich Geflüchtete in Deutschland wiederfinden." (Autorenreferat, © 2020 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Does recognition of foreign certificates improve immigrants labor market chances? (2019)

    Damelang, Andreas ; Stumpf, Felix; Labor and Socio-Economic Research Center [Hrsg.], ; Ebensperger, Sabine ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas, Sabine Ebensperger & Felix Stumpf (2019): Does recognition of foreign certificates improve immigrants labor market chances? (LASER discussion papers 114), Erlangen, 26 S.

    Abstract

    "A large body of empirical research has demonstrated that foreign education is a major cause of ethnic disadvantages in the labor market. However, there are few insights into how these disadvantages of the foreign-trained can be countered effectively. To improve skilled immigrants access to adequate jobs, several countries have introduced policies to officially recognize foreign educational credentials. In this study, we first test whether having recognized foreign credentials improves foreign-trained immigrants chances of being hired. Second, we examine whether recognition closes the gap between native- and foreign-trained applicants in the labor queue. Third, we analyze the relevance of recognition at different career stages. Using vignettes, we simulate a hiring process and show randomized profiles of applicants to employers who rate how likely they are to invite applicants to a job interview. As expected, we find that recognition significantly improves the chances that immigrants are hired for skilled jobs commensurate with their education. However, recognition does not close the gap to native-trained applicants. Moreover, our results indicate that the benefits of recognition decrease with applicants work experience. Thus, recognition is a promising tool to highlight young immigrants skill potential and reduces disadvantages of the foreign-trained in the labor market. However, recognition does not create equal opportunities between native- and foreign-trained applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Educational inequalities between children of marriage migrants and those of local-born parents: Quantile regression results from Taiwan (2019)

    Haepp, Tobias; Hsu, Mei ;

    Zitatform

    Haepp, Tobias & Mei Hsu (2019): Educational inequalities between children of marriage migrants and those of local-born parents. Quantile regression results from Taiwan. In: Applied Economics, Jg. 51, H. 5, S. 465-487., 2018-05-24. DOI:10.1080/00036846.2018.1490001

    Abstract

    "This article studies educational inequalities between children of marriage migrants and those of local-born parents using student test scores from Taiwan. We first find an average raw score gap of 9.5% for children of foreign parents. We then employ quantile regression methodology and find that, after introducing our extensive list of covariates, score gaps vanish for children with a mother from mainland China in all quantiles and for children with a Southeast Asian mother in the highest quantiles. In contrast, we identify large residual score gaps for children with a parent from a culturally more distant country in all quantiles. Different from previous studies which found the largest impact for language usage and parent education, we find that the physical home environment has the highest explanatory power in our analysis." (Author's abstract, © Taylor & Francis) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswahlprozesse im Kontext der Berufsorientierung für Geflüchtete: Wissenschaftliche Analyse von Eignungsfeststellungsverfahren zur Auswahl von Teilnehmenden für das Programm "Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)" und vergleichbarer Unterstützungsangebote (2019)

    Hecker, Kristin; Roser, Laura; Hilse, Patrick;

    Zitatform

    Hecker, Kristin, Patrick Hilse & Laura Roser (2019): Auswahlprozesse im Kontext der Berufsorientierung für Geflüchtete. Wissenschaftliche Analyse von Eignungsfeststellungsverfahren zur Auswahl von Teilnehmenden für das Programm "Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)" und vergleichbarer Unterstützungsangebote. (f-bb-Bericht 2019,1), Nürnberg, 86 S.

    Abstract

    "Das Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zielt darauf ab, junge Geflüchtete auf eine Ausbildung bzw. Einstiegsqualifizierung vorzubereiten. Mitentscheidend dafür, ob dies gelingt, ist die Auswahl geeigneter Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Während mit der Förderrichtlinie einige formale Voraussetzungen festgelegt sind, wie bspw. die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht, legen die Träger von BOF-Kursen individuell fest, welche weiteren Kriterien sie prüfen und welche Eignungsfeststellungsverfahren sie im Auswahlprozess einsetzen. Vor diesem Hintergrund hat die wissenschaftliche Analyse des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) das Ziel, BOF-Träger und Träger vergleichbarer Unterstützungsangebote bei der zuverlässigen und kultursensiblen Auswahl von geeigneten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung des Programms BOF und vergleichbarer Programme zur Berufsorientierung Geflüchteter bzw. Zugewanderter zu leisten. (...) Im Ergebnis sind zehn Verfahren aufgeführt, die die spezifischen Anforderungen erfüllen und miteinander kombiniert werden können. Diese sind sowohl im vorliegenden Bericht als auch in einem Praxisleitfaden für Träger von BOF- und vergleichbaren Unterstützungsangeboten aufbereitet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welchen Einfluss haben betriebliche Selektionskriterien auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund? (2019)

    Krug von Nidda, Sophie;

    Zitatform

    Krug von Nidda, Sophie (2019): Welchen Einfluss haben betriebliche Selektionskriterien auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 1, S. 25-29.

    Abstract

    "Jugendliche mit Migrationshintergrund haben geringere Chancen als andere, nach der Schule in eine vollqualifizierende Berufsausbildung einzumünden. Dafür können unter anderem betriebliche Rekrutierungspraktiken verantwortlich sein. Bezugnehmend auf das konventionssoziologische Modell von Imdorf wird in diesem Beitrag untersucht, welche Selektionskriterien betriebliche Rekrutierungsprozesse strukturieren und wie sie sich auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auswirken. Es wird gezeigt, dass die Einschätzung der Teampassung eine zentrale Rolle spielt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbezogene Sprachförderung erhöht die Beschäftigungschancen deutlich (2019)

    Lang, Julia ;

    Zitatform

    Lang, Julia (2019): Berufsbezogene Sprachförderung erhöht die Beschäftigungschancen deutlich. In: IAB-Forum H. 13.03.2019, o. Sz., 2019-03-05.

    Abstract

    "Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration von Migranten in Arbeitsmarkt und Gesellschaft sind ausreichende Sprachkenntnisse. Diese werden in Deutschland in einer Vielzahl an verschiedenen Sprachkursen vermittelt, unter anderem durch ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angebotenes und den Europäischen Sozialfonds gefördertes Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung. Eine Studie des IAB zeigt: Das Programm erleichtert den Teilnehmenden den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: Anträge aus dem Ausland im Spiegel der amtlichen Statistik. Ergebnisse des BIBB-Anerkennungsmonitorings (2019)

    Schmitz, Nadja; Winnige, Stefan;

    Zitatform

    Schmitz, Nadja & Stefan Winnige (2019): Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Anträge aus dem Ausland im Spiegel der amtlichen Statistik. Ergebnisse des BIBB-Anerkennungsmonitorings. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "Am 1. April 2012 trat das Anerkennungsgesetz des Bundes in Kraft. Es ermöglicht die Anerkennung einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation unabhängig von Staatsangehörigkeit, Ausbildungsstaat, Aufenthaltsstatus und Wohnort. Dementsprechend können auch Personen aus dem Ausland heraus einen Antrag auf Anerkennung ihrer Berufsqualifikation stellen. Sechs Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes und vor dem Hintergrund derzeit geführter Debatten über ein neues Fachkräftezuwanderungsgesetz stellt sich die Frage, wie häufig diese Möglichkeit bereits in Anspruch genommen wurde. Der Beitrag liefert dazu einen ersten Überblick anhand der amtlichen Statistik nach § 17 BQFG und zeigt, dass es noch einer Reihe an Fragen bei der Analyse der derzeitigen Situation nachzugehen gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration durch Bildung als Kooperationsaufgabe: Potenziale vorbeugender Sozialpolitik (2019)

    Stöbe-Blossey, Sybille; Köhling, Karola; Hackstein, Philipp; Ruth, Marina;

    Zitatform

    Stöbe-Blossey, Sybille, Karola Köhling, Philipp Hackstein & Marina Ruth (2019): Integration durch Bildung als Kooperationsaufgabe. Potenziale vorbeugender Sozialpolitik. Wiesbaden: Springer VS, 316 S. DOI:10.1007/978-3-658-24223-7

    Abstract

    "Das Buch enthält die Beschreibung und Ergebnisse der Studie "Kooperation von Akteuren vorbeugender Sozialpolitik. Eine Analyse am Beispiel der Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge". Auf der Basis eines theoretischen Rahmens zur Analyse von förderlichen und hemmenden Faktoren für Kooperation wurden qualitative Interviews mit lokalen Akteuren - Koordinierungsstellen, beruflichen Schulen, Jugendhilfe, Arbeitsverwaltung - geführt und ausgewertet. Der Band stellt Rahmenbedingungen, Probleme und Chancen für die Kooperation auf lokaler Ebene dar, gibt einen Einblick in die Praxis der Förderung von Integration durch Bildung und diskutiert Möglichkeiten für die (Weiter-)Entwicklung von Kooperation." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers (2019)

    Zimmermann, Markus ;

    Zitatform

    Zimmermann, Markus (2019): Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 156), München ; Berlin, 48 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the reasons for the large and persistent gaps in transitions after secondary school between native pupils compared to second- and third generation immigrant pupils in Germany. I first document that differences in parental background, skills (such as school degrees or test scores), and school fixed effects explain part of the migrant-native gaps, but are not sufficient. Conditional on these factors, there is a \"polarization\" of educational choices: migrants are more likely to attend tertiary education, less likely to attend vocational education, and more likely to end without qualified training than their background and skills would predict. I then show that this polarization is driven by the migrant pupils\' more academically oriented career aspirations and expectations before leaving school. On the one hand, these higher ambitions allow higher skilled migrants to hieventertiary education despite their less favourable background characteristics. On the other hand, less skilled migrants who in Germany\'s tracked school system do not have the option to enter academic education, may be diverted from vocational training as a more viable alternative. These patterns are stronger for boys than for girls. Finally, I discuss various possible explanations for the migrants\' different career plans, including expected labour market returns to education, expected discrimination, the intention to leave Germany, overconfidence, or information deficits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    International migration outlook 2019 (2019)

    Zitatform

    (2019): International migration outlook 2019. (International migration outlook 43), Paris, 407 S. DOI:10.1787/c3e35eec-en

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  • Literaturhinweis

    Erfolg und Scheitern im deutschen Bildungswesen: Determinanten der Bildungsverläufe junger Zuwanderer (2018)

    Aydin-Canpolat, Gönül;

    Zitatform

    Aydin-Canpolat, Gönül (2018): Erfolg und Scheitern im deutschen Bildungswesen. Determinanten der Bildungsverläufe junger Zuwanderer. (Bildung und Gesellschaft), Wiesbaden: Springer VS, 314 S. DOI:10.1007/978-3-658-21013-7

    Abstract

    "Gönül Aydin-Canpolat greift eine der zentralen Fragen im Schnittfeld des Integrations- und des Bildungsdiskurses auf: Was sind die Determinanten erfolgreicher Bildungsverläufe und welche Unterschiede zeigen sich hier bei Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte? Sie zeigt, dass Unterschiede in der Bildungsbeteiligung bereits im Primarbereich spürbar werden und sich bis ins Hochschulsystem durchziehen. Sowohl der Befund hinsichtlich der unterschiedlichen Verfügbarkeit individueller und familiärer Ressourcen als auch der sogenannten 'migrationsspezifischen Kapitalien', aber auch universalen Prädiktoren sowie negativen Wirkgrößen bezüglich des Bildungserfolgs zeigen, dass eine Vielzahl von Ursachen sowie ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Kapitalien auf unterschiedlichen Ebenen verantwortlich sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Motivated to succeed? Attitudes to education among native and immigrant pupils in England (2018)

    Burgess, Simon ; Heller-Sahlgren, Gabriel;

    Zitatform

    Burgess, Simon & Gabriel Heller-Sahlgren (2018): Motivated to succeed? Attitudes to education among native and immigrant pupils in England. (IZA discussion paper 11678), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We study attitudes to education among English adolescents. Using PISA data, we show there is considerable variation in these attitudes depending on background: immigrant students have substantially and significantly more positive attitudes to school than native children, a difference that amounts to around 0.2 standard deviations. There is no difference between first- and second-generation immigrants, and the attitude gap does not appear to depend on particular schools' policies. We also show that students in London have more positive attitudes to education on average, but this is entirely accounted for by the distribution of children of immigrants in that city." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The educational (im)mobilities and status (il)legalities of Cape Verdean youth in Portugal (2018)

    Challinor, Elizabeth Pilar ; Martins, Filipe ;

    Zitatform

    Challinor, Elizabeth Pilar & Filipe Martins (2018): The educational (im)mobilities and status (il)legalities of Cape Verdean youth in Portugal. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 44, H. 13, S. 2256-2272. DOI:10.1080/1369183X.2017.1382341

    Abstract

    "Education has played a fundamental role shaping Cape Verdean mobilities and recent increases in educational opportunities for poorer sections of the youth population have raised expectations for a better life. Through a discussion of how modern-day education has become a project of self-realisation, the article provides a detailed analysis of a regime of mobility that encouraged Cape Verdeans to study in vocational colleges in Portugal. It illustrates how the protocols signed between local councils in Cape Verde and the colleges created a responsibility vacuum that caused students to slip into illegality, perpetuating the inequalities which the pursuit of education is intended to redress. The ways in which Cape Verdean youth responded - navigating constraints to create the image of a successful life in Portugal against all odds - elucidate how the power of the moral expectation to succeed led them to work the system and to turn secondary education into a stepping stone for their mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausländische Jugendliche im Ausbildungsgeschehen (2018)

    Dionisius, Regina; Illiger, Amelie;

    Zitatform

    Dionisius, Regina & Amelie Illiger (2018): Ausländische Jugendliche im Ausbildungsgeschehen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 2, S. 44-46.

    Abstract

    "Immer mehr Ausländer/-innen münden ins Ausbildungsgeschehen ein. Welche (Aus-)Bildungsmöglichkeiten nehmen sie wahr und wie unterscheiden sich diese von denen deutscher Jugendlicher? Hierzu werden im Beitrag Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) ausgewertet." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Weniger Geflüchtete im Übergangsbereich, mehr in Berufsausbildung?: Welche Hinweise liefern amtliche Statistiken? (2018)

    Dionisius, Regina; Matthes, Stephanie; Neises, Frank;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Stephanie Matthes & Frank Neises (2018): Weniger Geflüchtete im Übergangsbereich, mehr in Berufsausbildung? Welche Hinweise liefern amtliche Statistiken? Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Der Beginn einer Berufsausbildung gilt als zentraler Meilenstein auf dem Weg zur erfolgreichen Integration junger Geflüchteter. Wie viele von ihnen haben es bereits geschafft, einen Ausbildungsplatz zu finden? Derzeit kursieren zu dieser Frage unterschiedliche Zahlen und es erscheint schwierig, eine eindeutige Antwort zu finden. In einem Überblicksartikel stellt das BIBB dar, welche Zahlen woher kommen und erklärt, warum es nicht 'die eine richtige Zahl' gibt, sondern für das Gesamtbild verschiedene Statistiken herangezogen werden müssen, die alle etwas Anderes erfassen. Insgesamt zeigt sich, dass die Zahl der Geflüchteten in Ausbildung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Gleichzeitig befinden sich noch viele junge Geflüchtete in Angeboten des Übergangsbereichs, wobei eine quantitative Einordnung hier noch schwieriger ist, weil es auf Bundesebene keinen Überblick über die Beteiligung an sämtlichen Maßnahmen gibt, die oftmals auf Landes- oder kommunaler Ebene initiiert werden.
    Im folgenden Beitrag wird daher zunächst ein Überblick über die verschiedenen Angebote und Zugänge von jungen Geflüchteten zu Bildungsangeboten gegeben. Daran anschließend folgt eine Betrachtung der Datenlage zur Einmündung geflüchteter junger Erwachsener in Ausbildung basierend auf zentralen amtlichen Statistiken. Anhand eines Fallbeispiels wird verdeutlicht, an welchen Stellen eines Bildungsverlaufs die Zuordnung zu den verschiedenen Statistiken erfolgen bzw. fehlen kann. In der abschließenden Bewertung wird ausgeführt, dass keine Gesamtstatistik existiert, die Auskunft über die Teilhabe von Geflüchteten am Ausbildungsgeschehen gibt. Erst durch die Betrachtung der verschiedenen Quellen setzt sich puzzleartig ein Gesamtbild zusammen. Neben amtlichen Daten sollten Forschungsdaten aus Befragungen, insbesondere Längsschnittsdaten und Sonderauswertungen genutzt werden, um die Gesamtbetrachtung und die Hinweise zu Bildungsverläufen zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An exercise in futurity: servitude as pathway to young Filipino men's education- to-work transition (2018)

    Galam, Roderick G. ;

    Zitatform

    Galam, Roderick G. (2018): An exercise in futurity: servitude as pathway to young Filipino men's education- to-work transition. In: Journal of Youth Studies, Jg. 21, H. 8, S. 1045-1060. DOI:10.1080/13676261.2018.1442920

    Abstract

    "This article examines how young Filipino men looking to work in international seafaring deploy servitude as a means of attaining education-to-work transition. It focuses on those applying to work for free as 'utility men' (gofer or flunkey) in Manila's manning and crewing agencies that supply seafarers to ship operators around the world in exchange for the promise of boarding a ship. Based on participant observation and life history interviews, the article accounts for how they transform their servitude into diskarte - strategy by which they navigate the limited employment opportunities in the Philippines - by constructing their 'utility manning' as an informal and negotiated pathway to employment. The young Filipino men's seeking and enduring servitude, geared towards gleaning better social possibilities, becomes a profoundly rational act of investing in and securing their future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusive Berufsbildung junger Menschen: Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation (2018)

    Goth, Günther G.; Kretschmer, Susanne; Pfeiffer, Iris;

    Zitatform

    Goth, Günther G., Susanne Kretschmer & Iris Pfeiffer (Hrsg.) (2018): Inklusive Berufsbildung junger Menschen. Auf dem Weg zu neuen Dienstleistungen von Einrichtungen beruflicher Rehabilitation. (Wirtschaft und Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 228 S. DOI:10.3278/6004643w

    Abstract

    "In Zusammenarbeit mit zehn Berufsbildungswerken wurden im Projekt PAUA neue Angebote für benachteiligte junge Menschen und junge Menschen mit Fluchthintergrund entwickelt. Der Band präsentiert die entwickelten Konzepte sowie Materialsammlungen und stellt diese ambulanten und stationären Einrichtungen beruflicher Rehabilitation zur Verfügung.
    Ziel der Autor:innen ist es, die Kompetenzen der Berufsbildungswerke in Richtung Inklusion aufzuzeigen und ihre Entwicklungsprozesse und Fortschritte zu präsentieren. Mit der Entwicklung neuer Angebote und Dienstleistungen für ausbildende Unternehmen wird gleichzeitig die Chance auf eine betriebliche Ausbildung für Menschen mit Förderbedarf erhöht.
    Das Projekt Anfänge, Übergänge und Anschlüsse gestalten - Inklusive Dienstleistungen von Berufsbildungswerken (PAUA) wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und soll das Prinzip Inklusion in der beruflichen Bildung stärker verankern." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immigrant entry visa categories and their effects on the children of immigrants' education (2018)

    Lee, Rennie ;

    Zitatform

    Lee, Rennie (2018): Immigrant entry visa categories and their effects on the children of immigrants' education. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 44, H. 9, S. 1560-1583. DOI:10.1080/1369183X.2017.1362976

    Abstract

    "As the U.S. continues to debate how to reform the current immigration system, there has been an increased emphasis on increasing skilled migration via employment sponsorship and subsequently decreasing other forms of migration, such as family reunification or refugees and asylees. Employment migration is viewed favourably because immigrants tend to arrive with greater education and language skills. However, it is unclear whether the descendants of immigrants admitted via employment categories have greater integration outcomes than the descendants of immigrants admitted via other categories. This study examines whether an immigrant's entry visa (e.g. temporary work, refugee, student, etc.) affects their children's education. Using data from the 2004 Immigration and Intergenerational Mobility in Metropolitan Los Angeles, this study finds that children whose fathers arrived via student/tourist visas have greater odds of college attainment. Related, this study identifies a possible mechanism, advanced/honors courses in high school, that may explain why father's student/tourist visa exerts a positive effect on student's pathway to college completion. However, there are no significant effects for fathers arriving under temporary work visas or as legal permanent residents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Soziale Unterstützung bei unbegleitet und begleitet geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Ankunft in Deutschland: Ergebnisse einer Befragung in 'Willkommensklassen' an Hamburger Berufsschulen (2018)

    Metzner, Franka ; Pawils, Silke ; Wolkwitz, Philipp; Wlodarczyk, Olga ; Zimmer, Isabel; Wichmann, Michelle;

    Zitatform

    Metzner, Franka, Isabel Zimmer, Philipp Wolkwitz, Olga Wlodarczyk, Michelle Wichmann & Silke Pawils (2018): Soziale Unterstützung bei unbegleitet und begleitet geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Ankunft in Deutschland. Ergebnisse einer Befragung in 'Willkommensklassen' an Hamburger Berufsschulen. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 2, H. 1, S. 3-31. DOI:10.5771/2509-9485-2018-1-3

    Abstract

    "Soziale Unterstützung ist nach Fluchterlebnissen ein wichtiger Schutzfaktor für die psychische Gesundheit. In 34 'Willkommensklassen' an Hamburger Berufsschulen wurden 214 geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren (68% unbegleitet, 35% minderjährig, 80% männlich) mittels standardisierter Fragebögen zu ihrer sozialen Unterstützung befragt (Teilnahmequote: 58%). Unbegleitete SchülerInnen bewerteten ihre soziale Unterstützung signifikant schlechter als begleitete. FreundInnen, Familie und BetreuerInnen wurden am häufigsten als unterstützend bzw. belastend erlebt. Bis zu 42% der jungen Flüchtlinge kannten niemanden, der emotionale Unterstützung leistete. Für die vulnerable Gruppe der unbegleiteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigten sich unter anderem emotionale Bedürfnisse, die vom sozialen Netz bisher nicht abdeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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