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Dossier

Junge Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Beruf

Der aktuelle Bildungsbericht bestätigt erneut prekäre Ausbildungsperspektiven für bildungsbenachteiligte Jugendliche. Trotz eines kontinuierlichen Rückgangs der Schulabbrecherzahlen in Deutschland, gehen ausländische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen mehr als doppelt so häufig ohne Hauptschulabschluss ab. Und sowohl hinsichtlich der Fachhochschul- als auch der allgemeinen Hochschulreife nähern sich die Abschlussquoten von deutschen und ausländischen Jugendlichen nicht an.

Die Infoplattform gibt mit einer Auswahl von aktuellen Literatur- und Forschungsprojektnachweisen einen Einblick in den Stand der schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet, welche individuellen, sozioökonomischen und strukturellen Einflussfaktoren die Erfolgsaussichten bei den Einmündungsprozessen in Ausbildung und Beruf vermindern und welche Interventionsstrategien sie verbessern können.

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  • Literaturhinweis

    Schulqualifikation und Berufsfindung: wie Geschlecht und nationale Herkunft den Übergang in die Berufsbildung strukturieren (2005)

    Imdorf, Christian ;

    Zitatform

    Imdorf, Christian (2005): Schulqualifikation und Berufsfindung. Wie Geschlecht und nationale Herkunft den Übergang in die Berufsbildung strukturieren. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 408 S.

    Abstract

    "Im Zentrum steht die Frage, wie die Schule die Chancen von SchulabgängerInnen auf dem Berufsbildungsmarkt der Schweiz strukturiert. Inwiefern stehen Schulqualifikationen sowohl mit einer erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche als auch mit der Entwicklung beruflicher Präferenzen in einem Zusammenhang? Bourdieus Theorie der Praxis bildet den integrativen theoretischen Rahmen der Dissertation, die den Strukturkategorien Geschlecht und nationale Herkunft besonderes Gewicht zuweist. Zur theoretischen und empirischen Klärung differentieller Berufsbildungschancen werden neben schulischen Titeln und individuellen Handlungsstrategien soziale Beziehungsnetze und symbolische Kredite von Auszubildenden hervorgehoben. Die Resultate verweisen jenseits individualistischer Fördermaßnahmen auf Interventionen zwischen Schule und Berufsbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auftakt-Jugendkonferenz, Schwerpunktthema: Jugendliche mit Migrationshintergrund, am 25. Januar 2005 im Rathaus der Stadt Offenbach (2005)

    Kersten, Ralph; Wiegand, Regina;

    Zitatform

    (2005): Auftakt-Jugendkonferenz, Schwerpunktthema: Jugendliche mit Migrationshintergrund, am 25. Januar 2005 im Rathaus der Stadt Offenbach. Offenbach am Main, 58 S.

    Abstract

    Neben anderen Zielen verfolgt Hartz IV die intensive Förderung junger Menschen, die zum Teil schon längere Zeit arbeitslos sind. Um ausbildungs- und arbeitssuchenden Jugendlichen bessere Einstiegschancen zu eröffnen, ist die zielgerichtete Kooperation der regionalen Akteure am Arbeitsmarkt gefordert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Schule, Jugendhilfe und Verwaltung diskutierten im Rahmen der ersten Jugendkonferenz in Offenbach mit Schwerpunktthema 'Jugendliche mit Migrationshintergrund' Ansätze, wie die Chancen ausländischer Jugendlicher auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt erhöht werden können. Ziel ist es, ein regionales Netzwerk zur nachhaltigen beruflichen und sozialen Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund zu knüpfen bzw. auszubauen. Die Beiträge zur Jugendkonferenz werden dokumentiert. Ein Acht-Punkte-Plan für arbeitslose Jugendliche wird als Basis für ein Netzwerk regionaler Beschäftigungsförderung vorgestellt, die Arbeitsgemeinschaft MainArbeit GmbH in Offenbach wird als Modellprojekt präsentiert, es wird auf die Kooperation der Jugendberufshilfe mit der ARGE in Offenbach eingegangen. Zudem werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zum Netzwerk und zu den Innovationen der Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI: ein Evaluationsbericht (2005)

    Kohler, Harald; Winnerlein, Sabrina;

    Zitatform

    Kohler, Harald (2005): Zum Netzwerk und zu den Innovationen der Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI. Ein Evaluationsbericht. (WIP working paper 29), Tübingen, 39 S.

    Abstract

    "Das Arbeitspapier reflektiert die Erfahrungen einer begleitenden Evaluation der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI, einem Netzwerk für Migranten/innen. Bei der Entwicklungspartnerschaft KoLIBRI bildete sich eine funktionierende Netzwerkstruktur heraus. Innerhalb dieser Netzwerkstruktur wurden Akteure mit ähnlichen Interessen unter gemeinsamen Zielen zusammengeführt. Die Netzwerkstruktur unterstützte die Entwicklung innovativer und präventiver Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Migranten/innen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsinvestitionen in Migrantenfamilien (2005)

    Kristen, Cornelia ; Granato, Nadia;

    Zitatform

    Kristen, Cornelia & Nadia Granato (2005): Bildungsinvestitionen in Migrantenfamilien. In: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2005): Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen : Wege zur Weiterentwicklung der amtlichen Statistik (Bildungsreform, 14), S. 25-42.

    Abstract

    Ausgehend von der Tatsache, dass Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien im deutschen Bildungssystem schlechtere Bildungsqualifikationen als gleichaltrige Deutsche erzielen, werden ethnische Unterschiede der Bildungsbeteiligung untersucht. Dabei stehen die Bildungsinvestitionen im Mittelpunkt. Es wird geprüft, welchen Einfluss unterschiedliche Verteilungen bildungsrelevanter Ressourcen auf die typischerweise eingeschlagenen Bildungswege in zugewanderten und deutschen Familien haben. Für diese Analysen werden Daten verschiedener Mikrozensen herangezogen. Die Untersuchung zeigt, dass die in der Familie gesammelte Bildungserfahrung und die berufliche Positionierung der Eltern wesentlich für den Schulerfolg der Kinder sind. Als bedeutsamstes Ergebnis werden die veränderten Nationalitäteneffekte angesehen. Kontrolliert man die Bildungserfahrung und die berufliche Stellung der Bezugsperson, so verschwinden die zunächst festgestellten negativen Herkunftseffekte vollständig. "Die durchgeführten Analysen belegen somit, dass die Ausstattung der Familien mit bildungsrelevanten Ressourcen entscheidend für eine erfolgreiche strukturelle Integration von Migrantenkindern ist." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Jeunes de parents immigres: de l'ecole au metier (2005)

    Laine, Frederic; Okba, Mahrez;

    Zitatform

    Laine, Frederic & Mahrez Okba (2005): Jeunes de parents immigres. De l'ecole au metier. In: Travail et emploi H. 103, S. 79-93.

    Abstract

    "The integration into the workforce of the children of immigrant parents is still a major problem. The difficulties of access to jobs are made worse by because of their strong resentment of the working world and the conviction that they are employed below their level of skills and qualifications. Based on the Generation 98 survey, the article draws up an overall picture of the jobs occupied by there young people, and summarises those jobs done by the adults of die first generation. It analyses the ways in which the specific occupational characteristics of young people can be explained by social paths, by die social origin of die parents or can even be linked with their geographical origins. The relationships between the jobs held and the feeling of low status or discrimination felt by young people from immigrant backgrounds are analysed in their objective and subjective dimensions and in connection with the possibility of a broader claim." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Primäre und sekundäre Effekte kultureller Praktiken: der Ausbildungseinstieg junger Migrantinnen im interkulturellen Vergleich (2005)

    Schittenhelm, Karin;

    Zitatform

    Schittenhelm, Karin (2005): Primäre und sekundäre Effekte kultureller Praktiken. Der Ausbildungseinstieg junger Migrantinnen im interkulturellen Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 57, H. 4, S. 691-713. DOI:10.1007/s11577-005-0221-6

    Abstract

    "Kulturelle Einflussfaktoren auf soziale Ungleichheiten sind Gegenstand neuerer Debatten in der Soziologie, die vor allem exklusive Funktionen von 'Kultur' hervorheben. Auf der Basis einer interkulturell vergleichenden Untersuchung analysiert der Beitrag, inwieweit kulturelle Praktiken und Stile für berufliche Orientierungen und Ausbildungschancen junger Migrantinnen eine Rolle spielen. Junge Migrantinnen und einheimische junge Frauen haben demnach parallele Formen gefunden, um den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu bewältigen. Eine Umsetzung beruflicher Orientierungen und Stilpräferenzen ist aufgrund eingeschränkter Chancen für alle Vergleichsgruppen nicht grundsätzlich gegeben. Doch unterscheidet der qualitative Forschungsansatz, inwiefern kulturelle Praktiken per se oder erst über ihre gesellschaftliche Bewertung für den Verlauf der Statuspassage zwischen Schule und Berufsausbildung relevant werden. Auf diese Weise stehen primäre und sekundäre Effekte von 'Kultur' zur Diskussion." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971 (2005)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2005): Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971. Berlin: Logos-Verl., 270 S.

    Abstract

    "Die Notwendigkeit der Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund ist in den vergangenen Jahren immer deutlicher anerkannt worden. Eine nachhaltige Integration wurde in Deutschland nicht nur bei den frühen Einwanderern der 1960er und 1970er Jahre versäumt, auch die junge Generation wurde hierbei übersehen. Ausländische Jugendliche verfügen weiterhin gegenüber gleichaltrigen Deutschen über geringere Schulabschlüsse und besitzen deutlich seltener Ausbildungs- und Studienzertifikate. Im Beschäftigungssystem sind sie häufiger in einfachen Positionen zu finden und meistern nur selten berufliche Aufstiege. Mit den Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie, der IAB-Beschäftigtenstichprobe und des Mikrozensus zeigt dieses Buch, wie sich Bildungsungleichheiten zwischen Ausländern und Deutschen auf die Zugangschancen zu beruflicher Bildung auswirken und inwieweit das duale Ausbildungssystem auch ausländische Jugendliche mit relevanten Arbeitsmarktchancen ausstattet. Empirisch wird zunächst der Zugang junger Ausländer zum Lehrstellenmarkt analysiert. Anschließend konzentriert sich die Studie auf ausländische Ausbildungsabsolventen und deren Platzierung am Arbeitsmarkt. Dabei erweist sich der Übergang von der Schule ins Ausbildungssystem als entscheidende Hürde für ausländische Jugendliche auf dem Weg zu gleichen Chancen im Berufsleben. Einem Großteil von ihnen gelingt dieser Übergang nicht. Haben junge Ausländer aber eine Ausbildung abgeschlossen, besitzen Sie, mit Ausnahme der türkischen Männer, vergleichbare Chancen beim Berufseinstieg wie deutsche Absolventen. Im weiteren Erwerbsverlauf sind schließlich bei der beruflichen Platzierung auch für türkische Absolventen keine wesentlichen Unterschiede mehr festzustellen. Somit scheint das duale Ausbildungssystem seinen Integrationsauftrag zu erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Foreign background still matters: ethnic differences in the transition process from training to work in Germany. Refereed paper presented to the Transition and Risk: New Directions in Social Policy Conference, Centre for Public Policy, University of Melbourne 23 - 25 February, 2005 (2005)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2005): Foreign background still matters. Ethnic differences in the transition process from training to work in Germany. Refereed paper presented to the Transition and Risk: New Directions in Social Policy Conference, Centre for Public Policy, University of Melbourne 23 - 25 February, 2005. 19 S.

    Abstract

    "The article contributes new empirical results about the transition from vocational training to work in Germany. It compares labour market outcomes of native and migrant youth in Germany who have completed vocational training within a firm. Considerable differences in the labour market performance of those young adults with and without vocational training have long been observed. Thus, we ask whether a successfully completed apprenticeship could dispel or at least weaken the disadvantages of young migrants vis-a-vis natives. Do young migrants and native Germans who have been trained reach the same labour market positions in respect to the quality level of their jobs as well as to the occupational match between job and training? With occupational registry data from the Employment Study of the Federal Institute for Employment Research ('IAB') in Nuremberg we can show that young migrants holding a vocational degree do indeed reach similar labour market positions as natives do - except for Turkish men. They are less able to find appropriate jobs or enter the labour market in the occupation trained for in comparison with Germans. These findings refer to ethnically differentiated recruitment patterns of the firms who hire graduates of apprenticeship programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Gleiche Chancen dank einer abgeschlossenen Ausbildung?: zum Signalwert von Ausbildungsabschlüssen bei ausländischen und deutschen jungen Erwachsenen (2005)

    Seibert, Holger ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Seibert, Holger & Heike Solga (2005): Gleiche Chancen dank einer abgeschlossenen Ausbildung? Zum Signalwert von Ausbildungsabschlüssen bei ausländischen und deutschen jungen Erwachsenen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 34, H. 5, S. 364-382. DOI:10.1515/zfsoz-2005-0503

    Abstract

    "Der deutsche Ausbildungsabschluss gilt als Garant für den Zugang zu Beschäftigung und insbesondere zu qualifizierten beruflichen Tätigkeiten. Gilt dies auch für junge Ausländer, die in Deutschland eine Ausbildung abgeschlossen haben? Haben sie durch einen Ausbildungsabschluss die gleichen Beschäftigungschancen wie deutsche Ausbildungsabsolventen? Diese Fragen werden in dem Beitrag mit Hilfe von Mikrozensusdaten empirisch untersucht. Wir vergleichen die Arbeitsmarktchancen von Ausgebildeten und Ausbildungslosen verschiedener ethnischer Gruppen und prüfen, inwieweit ethnische Benachteiligungen durch Ausbildungsabschlüsse an Bedeutung verlieren. Im Sinne des 'Integrationsauftrags' des deutschen Ausbildungssystems sollte der Ausbildungsabschluss für Ausländer zu den gleichen Arbeitsmarktchancen führen wie für Deutsche. Wie unsere Analysen allerdings zeigen, haben insbesondere türkische Ausbildungsabsolventen dennoch schlechtere Arbeitsmarktchancen. Dies spricht für einen 'ethnisierten' Signalwert eines Ausbildungsabschlusses." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Armutsentwicklung und Arbeitsmarktlage von Migranten und Migrantinnen (2005)

    Tucci, Ingrid ;

    Zitatform

    Tucci, Ingrid (2005): Armutsentwicklung und Arbeitsmarktlage von Migranten und Migrantinnen. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 27, H. 3/4, S. 184-193.

    Abstract

    "In Deutschland leben zunehmend Menschen in armen Haushalten und bei MigrantInnen ist die Armutsbetroffenheit zwischen 1998 und 2003 überproportional angestiegen. Diese Entwicklungen hängen stark mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Kontext und dem damit einhergehenden Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie dem Umbau des Wohlfahrtsstaates zusammen. Auf dem Arbeitsmarkt sind MigrantInnen weiterhin besonders in den Arbeiterberufen konzentriert, was auch für einen Teil der 'zweiten Generation' gilt. Zudem gibt es unter erwerbstätigen MigrantInnen aus sog. 'Drittländern' zunehmend NiedrigeinkommenbezieherInnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration, Ethnizität und Schule: die amtlichen Statistiken der Niederlande, Schwedens und Kanadas (2005)

    Wagner, Sandra ; Özcan, Veysel; Schönwälder, Karen; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Wagner, Sandra, Holger Seibert, Veysel Özcan & Karen Schönwälder (2005): Migration, Ethnizität und Schule. Die amtlichen Statistiken der Niederlande, Schwedens und Kanadas. In: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2005): Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen : Wege zur Weiterentwicklung der amtlichen Statistik (Bildungsreform, 14), S. 103-115.

    Abstract

    Adäquate statistische Grundlagen der Bildungspolitik sind ein Ansatzpunkt, um die Bildungschancen von ausländischen Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Es erfolgt ein Vergleich der amtlichen Statistik für folgende Länder: 1. Niederlande als Musterbeispiel der erfolgreichen Integration von Einwandererkindern; 2. Schweden als 'Gewinner' der PISA-Studie und 3. Kanada als erfahrenes Einwanderungsland. Gefragt wird jeweils, wie in den jeweiligen Ländern allgemein sowie für Zwecke der Bildungsstatistik ein Migrationshintergrund und/oder die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit erfasst wird. Im Ergebnis wird festgestellt, dass die Frage, 'welche Informationen die politischen Akteure über die Zusammensetzung der Schülerschaft benötigen, nicht einheitlich beantwortet wird. Keines der drei Länder allerdings erachtet die Staatsangehörigkeit als die entscheidende Information zur Identifikation eines besonderen Förderbedarfs im Bildungssystem.' Als wesentlich werden vielmehr der Migrationshintergrund, die Sprachkenntnisse sowie - in Kanada - die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit erachtet. 'Hinsichtlich der Datengrundlagen profitieren die Niederlande und Schweden von den Möglichkeiten individueller Registrierungsnummern (Verknüpfung unterschiedlicher Merkmale, Entwicklungen über längere Zeiträume können verfolgt werden), während Kanada durch einen häufig durchgeführten Zensus relativ umfassende und aktuelle Informationen erlangt.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsausbildung: eine Längsschnittstudie zum Einfluss von Schule, Herkunft und Geschlecht auf ihre Bildungschancen (2005)

    Wagner, Sandra J.;

    Zitatform

    Wagner, Sandra J. (2005): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Eine Längsschnittstudie zum Einfluss von Schule, Herkunft und Geschlecht auf ihre Bildungschancen. (Soziologische Studien), Aachen: Shaker, 293 S.

    Abstract

    "Die quantitativ-empirisch basierte Längsschnittstudie beschäftigt sich mit einer wichtigen, in der Bildungsforschung lange vernachlässigten Gruppe: den Jugendlichen ohne Berufsausbildung. Im Mittelpunkt der Längsschnittstudie stehen die Veränderungen in der Gruppe Jugendlicher ohne Berufsausbildungsabschluss in Bezug auf die Merkmale Bildungsniveau, soziale Herkunft, ethnische Herkunft und Geschlechterzugehörigkeit. Die Studie liefert damit einen Beitrag zur aktuellen bildungspolitischen Debatte um Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel in Deutschland. Angesichts der schwierigen Datenlage für diese Bildungsgruppe ist es ein großer Verdienst der Studie, dass sie unter Nutzung vielfältiger Datenquellen wichtige empirische Entwicklungen für diese Bildungsgruppe präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Diversität nutzen!: Strategien zur Gewinnung und betrieblichen Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund für Kölner Unternehmen (2005)

    Abstract

    "Das Projekt soll betriebliche Barrieren bei der Mitarbeitergewinnung, der Mitarbeiterauswahl und der Mitarbeiterbindung junger Migranten und Migrantinnen in Köln identifizieren. In Workshops sollen gemeinsam mit Personalverantwortlichen der lokalen Wirtschafts- und Verwaltungsbetriebe Strategien entwickelt werden, um den Zugang und Verbleib von Migrantenjugentlichen in Kölner Unternehmen zu verbessern. Das Projekt untersucht: a) welche Bedeutung das Beschäftigungspotential der 'Jugendlichen mit Migrationshintergrund' für Kölner Betriebe in Zukunft haben wird, b) welche Erfahrungen und aktuellen Erwartungen in Kölner Betrieben bezüglich dieser Beschäftigtengruppe bestehen, c) mittels welcher Maßnahmen und Rekrutierungsstrategien die Betriebe sich bislang an diese Zielgruppe wenden, d) welche Verfahren bei der Auswahl bislang angewendet werden und ob sie die Besonderheiten der Zielgruppe berücksichtigen, e) welche Chancen und Hindernisse für eine dauerhafte betriebliche Bindung bestehen. Das Projekt verbindet klassische Untersuchungsmethoden (Sekundäranalysen, Arbeitsmarktrecherchen) mit qualitativen Befragungen und innovativen Workshopmethoden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung - eine Zukunftschance für Zugewanderte: berufliche Qualifizierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund fördern - Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Ausbildung gewinnen. Fachtagung am 15. Juni 2004 in Berlin. Dokumentation (2005)

    Abstract

    Die Bildungsdiskussion in Deutschland wurde in den letzten Jahren hauptsächlich geprägt durch die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudien PISA und IGLU. Der entscheidende Befund, dass in keinem anderen Vergleichsland die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen derart vom sozialen Status der Eltern abhängen, verweist darauf, dass 'die gesellschaftlichen und insbesondere die Bildungsinstitutionen offenbar nicht in der Lage sind, soziale Ungleichheit so zu kompensieren, dass von Chancengleichheit gesprochen werden kann'. Insbesondere trifft dies Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und führt dazu, dass sie im Vergleich zu Deutschen weniger konkurrenzfähig auf dem Ausbildungsstellenmarkt sind. Trotz nachgewiesener hoher Bildungs- und Ausbildungsmotivation verbleibt ein großer Teil der jungen Migrantinnen und Migranten ohne berufliche Qualifikation. Konsequenz sind schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, eine hohe Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von Transferleistungen. Daten belegen, dass Migrationshintergründe in vielfacher Weise mit sozialer Ausgrenzung verknüpft sind. Der Band dokumentiert eine Fachtagung, die sich mit den Zukunftschancen Zugewanderter befasste. Ziel war es, über die Präsentation einzelner Projekte aus dem Bereich der beruflichen Qualifizierung (Vorbereitung, Ausbildung und Nachqualifizierung) einen Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu initiieren. Ausgehend von innovativen Ansätzen in der Ausbildungsförderung selbst spannte sich der thematische Bogen von kommunalen Netzwerkstrukturen und die Ausbildung bei Unternehmern ausländischer Herkunft über das neue Fachkonzept in der Berufsausbildungsvorbereitung und Nachqualifizierungsansätze junger erwachsener Migrantinnen und Migranten bis hin zur Förderung der Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen mit Migrationshintergrund. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern in Deutschland (2005)

    Abstract

    "Die OECD führt zur Zeit auf Wunsch mehrer Mitgliedstaaten eine Reihe von Länderstudien zur Arbeitsmarktintegration von Migranten und ihrer Kinder durch. Nach einem Bericht im Jahr 2004 über die Situation in Schweden ist Deutschland das zweite untersuchte Land. Weitere Studien über Australien und Frankreich werden zur Zeit durchgeführt. In 2006 und 2007 sind Länderberichte über Dänemark, die Niederlande, Norwegen, das Vereinigte Königreich und eventuell die Schweiz vorgesehen. Zu diesem Themenbereich veranstaltete die OECD zudem vor kurzem gemeinsam mit der Europäischen Kommission ein Seminar 'Migrantinnen und der Arbeitsmarkt: Diversität und Herausforderungen' (26.-27. September 2005 in Brüssel). Hintergrund dieses Projekts ist, dass Zuwanderung in vielen Ländern in Verbindung mit anderen Maßnahmen als ein Weg angesehen wird, die negativen Konsequenzen des demographischen Wandels zu mindern. Damit dies in der Zukunft eine praktikable Politikoption sein kann, ist es erforderlich, dass die gegenwärtigen Immigranten - von denen viele erst vor kurzem zugewandert sind -, ihre Kinder und zukünftige Zuwanderer in die Gesellschaften der OECD-Länder auf irgendeine Weise 'integriert' werden. Da ein erheblicher Teil der Bevölkerung Immigranten sind (in Deutschland mehr als 12 Prozent), ist deren Integration und die Integration ihrer Kinder auch ein entscheidender Faktor für den sozialen Zusammenhalt. Der vorliegende Bericht konzentriert sich auf ein zentrales Element der Integration: die Arbeitsmarktintegration. Damit ist gemeint, dass Zuwanderer im Laufe der Zeit - da sie zunehmend die Sprache des Empfangslandes erlernen und Arbeitserfahrung erlangen - ähnliche Arbeitsmarktergebnisse erzielen wie die übrige Bevölkerung. Da die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Immigranten ein zentrales Politikanliegen ist, wird ihre Erwerbstätigkeit als wichtigster Integrationsindikator angesehen. Die Themen, die in diesem Bericht behandelt werden, wurden in verschiedenen Missionen in Deutschland im Juli und Oktober 2004 identifiziert. Im Rahmen dieser Missionen traf die OECDDelegation mit einigen zentralen Akteuren und Institutionen im Bereich der Integration auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zusammen. Der Bericht beginnt mit einer Erläuterung des Studiendesigns und des deutschen Ansatzes im Hinblick auf die Integration. Dieser einführende Teil umfasst auch eine Beschreibung des institutionellen Rahmens sowie die Identifikation der wichtigsten Zuwanderergruppen. Anschließend erfolgt eine Analyse der zentralen Problemfelder, welche die Arbeitsmarktergebnisse von Personen mit Migrationshindergrund - inklusive der Kinder von Migranten - beeinflussen. Der Bericht endet mit einer Zusammenfassung und einer Reihe von Empfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausländische Jugendliche in Ausbildung und Beruf: aus der Untersuchung des IAB "Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem" (1983)

    Stegmann, Heinz; Kraft, Hermine;

    Zitatform

    Stegmann, Heinz & Hermine Kraft (1983): Ausländische Jugendliche in Ausbildung und Beruf. Aus der Untersuchung des IAB "Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem". In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 16, H. 2, S. 131-136.

    Abstract

    "Selbst wenn ausländische Jugendliche den Hauptschulabschluß erreichen, haben sie größere Schwierigkeiten einen Ausbildungsplatz zu finden, als deutsche Hauptschulabsolventen. Dies zeigen Daten aus der IAB-Längsschnittuntersuchung 'Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem', in der auch ausländische Schulabgänger aus Haupt-, Real- und Sonderschulen (Entlaßjahrgang 1977) zu ihrem weiteren Ausbildungs- bzw. Berufsweg bis Ende 1980 befragt wurden. Zusätzlich sind folgende Ergebnisse hervorzuheben:
    ++ Gut die Hälfte (55%) dieser ausländischen Schulabgänger hat bis Ende 1980 eine betriebliche Berufsausbildung aufgenommen (deutsche Jugendliche: 71%). ...
    ++ Ausländische Jungen haben in der Industrie, ausländische Mädchen dagegen im Handwerk überdurchschnittliche Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden. ...
    ++ Nach Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung waren ausländische Jugendliche mehr als doppelt so häufig arbeitslos bzw. im Haushalt der Eltern (= erwerbslos) wie deutsche Jugendliche (9% zu 4%)." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Benefits for migrant workers: Faster services for claimants. Report of a European regional meeting on the "Speeding up of the Settlement of Migrant Workers Benefit Claims" (London, 10-12 october 1979) (1980)

    Froment, G.; Hopkins, A.; Nuno Rubio, J.L.; McPherson, H.S.; Sjöquist, H.; Nagel. S.G., ;

    Zitatform

    Froment, G., A. Hopkins, J.L. Nuno Rubio, H.S. McPherson & H. Sjöquist (sonst. bet. Pers.) (1980): Benefits for migrant workers. Faster services for claimants. Report of a European regional meeting on the "Speeding up of the Settlement of Migrant Workers Benefit Claims" (London, 10-12 october 1979). (Social security documentation. European series 04), Geneva, 103 S.

    Abstract

    "In order to round off activities and to take stock of the progress made in the sphere of social security for migrant workers, the ISSA decided to call a European regional meeting, which was held in London, from 10 to 12 October 1972. This volume contains the texts of the introductory report, the national monographs and the contributions made by the international organisations, as well as the conclusions of the General Reporter and a summary of the discussions, drawn up by the General Secretary of the ISSA.
    Contents:
    - The speeding up of the settlement of migrant worker' benefit claims.
    - Main reasons for delay:
    a) The situation in France
    b) The situation in Spain
    c) The situation in Greece
    - Steps taken or recently proposed to shorten delay:
    a) The provisions of the Nordic Convention on social security
    b) Implementation of the community regulations
    c) The council of Europe and the speeding up of payment of mixed career pensions" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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