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Dossier

Junge Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Beruf

Der aktuelle Bildungsbericht bestätigt erneut prekäre Ausbildungsperspektiven für bildungsbenachteiligte Jugendliche. Trotz eines kontinuierlichen Rückgangs der Schulabbrecherzahlen in Deutschland, gehen ausländische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen mehr als doppelt so häufig ohne Hauptschulabschluss ab. Und sowohl hinsichtlich der Fachhochschul- als auch der allgemeinen Hochschulreife nähern sich die Abschlussquoten von deutschen und ausländischen Jugendlichen nicht an.

Die Infoplattform gibt mit einer Auswahl von aktuellen Literatur- und Forschungsprojektnachweisen einen Einblick in den Stand der schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet, welche individuellen, sozioökonomischen und strukturellen Einflussfaktoren die Erfolgsaussichten bei den Einmündungsprozessen in Ausbildung und Beruf vermindern und welche Interventionsstrategien sie verbessern können.

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  • Literaturhinweis

    Akademische Fachkräfte aus dem Ausland - Verbleibquoten von internationalen Studierenden und Personen mit Blue Card (2023)

    Weißmann, Sarah; Eberle, Jan;

    Zitatform

    Weißmann, Sarah & Jan Eberle (2023): Akademische Fachkräfte aus dem Ausland - Verbleibquoten von internationalen Studierenden und Personen mit Blue Card. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 75, H. 4, S. 74-87.

    Abstract

    "Der demografische Wandel und der zunehmende Fachkräftemangel haben Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Aus diesem Grund stehen internationale Studierende und akademische Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten im Fokus der deutschen Migrations- und Arbeitsmarktpolitik. Dieser Beitrag stellt eine Methodik zur Berechnung von Verbleibquoten für internationale Studierende und für akademische Fachkräfte mit Blue Card anhand der Daten des Ausländerzentralregisters vor. Die damit möglichen Analysen zeigen unter anderem, wie viele der internationalen Studierenden nach fünf beziehungsweise zehn Jahren weiterhin in Deutschland leben. Für akademische Fachkräfte mit Blue Card wird ein Zeitraum von fünf Jahren betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Benachteiligung in betrieblichen Rekrutierungsprozessen vermeiden - Anregungen für Personalverantwortliche (2022)

    Krug von Nidda, Sophie; Söhn, Janina ;

    Zitatform

    Krug von Nidda, Sophie & Janina Söhn (2022): Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Benachteiligung in betrieblichen Rekrutierungsprozessen vermeiden - Anregungen für Personalverantwortliche. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 258), Düsseldorf, 44 S.

    Abstract

    "Angesichts der Benachteiligung von Hauptschüler*innen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungsmarkt fragen wir nach den Mechanismen, die die Einstellungsentscheidung in den Betrieben bestimmen. Mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden können wir exemplarisch aufzeigen, wie betriebliche Selektionskriterien Ausbildungschancen beeinflussen. Kriterien, die sich auf die Passung ins Team und auf die sprachliche Ausdrucksfähigkeit beziehen, sind mit ethnischen Zuschreibungen verknüpft und erweisen sich als besonders relevant beim Zugang zu dualen Ausbildungsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive (2022)

    Scheiermann, Gero;

    Zitatform

    Scheiermann, Gero (2022): „Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 57-71. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_5

    Abstract

    "In dem vorliegenden Artikel stand, frei nach der ehemaligen Bundeskanzlerin, die Frage im Raum, schaffen die in der Untersuchung befragten Betriebe es, die Geflüchteten in die duale Ausbildung zu integrieren. Der Integrationsprozess wird dabei von den befragten Personen größtenteils als erfolgreich und funktionsfähig angesehen. Es kann daher aus betrieblicher Sicht konstatiert werden: „Yo, wir schaffen das“. Entsprechend kann auch die Frage, wie die Betriebe es schaffen, beantwortet werden. In den durchgeführten Interviews sind hierfür vielfältige Voraussetzungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen benannt worden. Eine Auswahl dieser ist in diesem Artikel anhand exemplarischer Zitate aus 29 Interviews mit betrieblichen Akteur:innen veranschaulicht worden. Für die befragten Betriebe ist die Integration Geflüchteter eine langjährige und anspruchsvolle Aufgabe. Entsprechend benötigt es für den Gelingensprozess Zeit. Exemplarisch hat sich gezeigt, dass die berufliche Ausbildung von den Betrieben als für die Integration Geflüchteter funktionsfähig angesehen wird. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung knüpfen an den beschriebenen Forschungsstand an, ergänzen und erweitern diesen und führen hierzu konkrete betriebliche Beispiele an. Im Ergebnis der Untersuchung konnte eine Vielzahl an neuen und ergänzenden Erkenntnissen in Bezug auf den Prozess und das Gelingen der Ausbildung Geflüchteter herausgearbeitet werden" (Textauszug, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)

    Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01

    Abstract

    "Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers (2022)

    Zimmermann, Markus ;

    Zitatform

    Zimmermann, Markus (2022): Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers. In: Applied Economics, Jg. 54, H. 15, S. 1759-1786. DOI:10.1080/00036846.2021.1982130

    Abstract

    "This paper analyzes the reasons for the gaps in post-schooling transitions between migrant and native pupils in Germany. While differences in parental background or skills partly explain the gaps, they are not sufficient. Conditional on these factors, there is a ‘polarization’ of educational choices: migrants are more likely to attend tertiary education, less likely to attend vocational education, and more likely to end without qualified training than their background and skills would predict. This is driven by the migrants’ more academic career aspirations and expectations before leaving school. On the one hand, these higher ambitions allow high-skilled migrants to achieve tertiary education despite their less favourable background. On the other hand, low-skilled migrants who in Germany’s tracked school system do not have the option to enter tertiary education, may be diverted from vocational training as a more viable alternative. Finally, possible explanations for the different career plans are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Learning from experience: integrating disadvantaged young people through mobility schemes: ESF Transnational Cooperation Platform - Community of Practice on Employment, Education and Skills (2022)

    Abstract

    "Trans-European mobility has been at the core of EU education policy since the introduction of mobility programs in the 1980s when the Erasmus and Youth for Europe programmes were introduced (in 1987 and 1988, respectively). Under the SOCRATES, Lifelong Learning Program (particularly the Leonardo and Erasmus strands) and the Erasmus+ programs mobility has become an important tool to provide young people with an experience of studying and working abroad. Significantly, the new Erasmus+ program for the 2021-27 period will have an estimated budget of EUR 26.2 billion, almost double the amount allocated to the 2014-20 programming period, with 70% of the budget dedicated to mobility.Mobility programs have demonstrated that they can have an impact on learners’ skills and competences as well as wider skills such as level of autonomy, confidence, independence, and open mindedness. In addition, a mobility period can help learners to define their future career and life choices. The evaluation of the Erasmus+ program found that participants had a shorter transition time between education and employment.4.The research on the longer-term investment of mobility programs is in its infancy, for example, with ongoing research (at the time of writing) into the cost-benefit analysis of mobility programs in Czechia. However, mobility should be considered as a longer-term investment in individuals, particularly those from vulnerable groups as they may endure less periods of unemployment compared to their peers. Historically, existing mobility programs such as the Leonardo program and Erasmus+ programs have tried to target those with fewer opportunities as part of the focus on social inclusion, but they have not been extremely successful. The category of ‘fewer opportunities’ is extremely broad and has tended to cover young people not in employment, education or training (NEETs), unemployed and underemployed, people with disabilities and minorities. The mid-term evaluation of the Erasmus+ 2014-20 program found that just 11.5% of the total number of participants in Erasmus+ were disadvantaged young people. The evaluation stressed that the program needs to do more to reach out to more vulnerable young people" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung beruflicher Zielvorstellungen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund (2021)

    Al-Dawaf, Nadja;

    Zitatform

    Al-Dawaf, Nadja (2021): Die Entwicklung beruflicher Zielvorstellungen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Weinheim: Juventa Verlag, 270 S.

    Abstract

    "Berufswahl und berufliche Identität sind von zentraler Bedeutung für die gelungene berufliche Integration in die Gesellschaft. Besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in diesem Zusammenhang herausgefordert. In diesem Buch wird ein Modell zur Entwicklung von beruflichen Zielvorstellungen von Jugendlichen mit türkischem Hintergrund entwickelt. Dabei stehen die individuellen Verläufe bei der Entwicklung von Berufszielen im Zentrum der empirischen Analyse, die den Einfluss von kulturellen Wertvorstellungen auf den Prozess der beruflichen Identitätsentwicklung zu ermitteln versucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland: Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hat positive Arbeitsmarkteffekte (2021)

    Brücker, Herbert ; Lerche, Adrian ; Glitz, Albrecht ; Romiti, Agnese ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Albrecht Glitz, Adrian Lerche & Agnese Romiti (2021): Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland: Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hat positive Arbeitsmarkteffekte. (IAB-Kurzbericht 02/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Reglementierung vieler Berufe und die fehlende Vergleichbarkeit ausländischer Berufsqualifikationen erschweren die Integration von Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse in diesem Kurzbericht zeigen, dass die Anerkennung im Ausland erworbener beruflicher Abschlüsse dem entgegenwirken kann: Sie erhöht nicht nur die Beschäftigungschancen von Migrantinnen und Migranten deutlich, sondern auch ihre Verdienste, sodass eingewanderte Arbeitskräfte zum Niveau der Einheimischen aufschließen. Trotz der positiven Effekte beantragen nicht alle Migrantinnen und Migranten eine Anerkennung. Die Gründe dafür sind vielschichtig und deuten unter anderem auf Hindernisse beim Anerkennungsverfahren hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Lerche, Adrian ;
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  • Literaturhinweis

    Social Origins of German Emigrants: Maintaining Social Status Through International Mobility? (2021)

    Witte, Nils ; Ette, Andreas ; Pollak, Reinhard ;

    Zitatform

    Witte, Nils, Reinhard Pollak & Andreas Ette (2021): Social Origins of German Emigrants: Maintaining Social Status Through International Mobility? In: M. Erlinghagen, A. Ette, N. F. Schneider & N. Witte (Hrsg.) (2021): ¬The¬ Global Lives of German Migrants, S. 139-153. DOI:10.1007/978-3-030-67498-4_8

    Abstract

    "The prospect of upward social mobility is a central motive for international migration. Curiously, the nexus of spatial and social mobility attracted attention only relatively late and existing research on intergenerational social mobility usually concentrates on the constellation within the nation state. This chapter expands on this literature by investigating the intergenerational social mobility of international German migrants from the perspective of the country of origin. First, we focus on the social origin of internationally mobile and non-mobile persons using data from the German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS) and the German Socio-Economic Panel (SOEP). How do the two groups differ in their social background? What kinds of capitals do international migrants inherit from their parents? In a second step, this chapter explores the differences in social fluidity between migrants and non-migrants. Does international mobility increase social fluidity? Our findings suggest that German emigrants are positively selected in terms of their social origin. Their parents are more likely to have academic degrees and to belong to the upper service classes compared with non-migrants. Although social fluidity is not significantly higher among emigrants compared with non-migrants, their risk of downward social mobility is significantly reduced." (Author's abstract, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Determinants of successful labour market Integration as exemplified by the German Green Card programme (2021)

    Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Wrobel, Martin (2021): Determinants of successful labour market Integration as exemplified by the German Green Card programme. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 17, S. 4135-4154., 2019-01-30. DOI:10.1080/1369183X.2019.1578644

    Abstract

    "The German Green Card programme that was in place from the year 2000 to 2004 was intended to counter claims propagated by industry and trade associations of a shortage of ICT professionals. Even if it is debatable whether the programme can be judged as a success in terms of the absolute number of Green Cards issued, it provides important insights into the long-term integration of migrants from third countries coming to Germany for employment purposes - a matter where the Green Card programme was successful beyond the policy it was originally designed for. Using sequence and cluster analyses to examine the employment trajectories of some 1500 Green Card recipients who came to Germany reveals the personal, occupational and firm-specific characteristics that have contributed to successful integration. It emerges that the likelihood of a Green Card recipient becoming successfully integrated in the German labour market is quite high and grows with increasing establishment size. Other factors beneficial to integration are a moderate agreed wage, employment in a more technically-oriented occupation and in particular being of Central or Eastern European origin. Against the background of the current debate surrounding demographic change and the growing skill shortages, the results obtained in this paper provide indications as to how human capital that is in demand globally and is correspondingly mobile can be bound to the German labour market in the longer term." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Young People with Migrant Parents (2021)

    Zitatform

    (2021): Young People with Migrant Parents. (Making Integration Work / OECD 4), Paris, 80 S. DOI:10.1787/6e773bfe-en

    Abstract

    "The OECD series Making Integration Work summarises, in a non‑technical way, the main issues surrounding the integration of immigrants and their children into their host countries. Each volume presents concrete policy lessons for its theme, along with supporting examples of good practices and comparisons of the migrant integration policy frameworks in different OECD countries. This fourth volume explores the integration of young people with migrant parents, a diverse and growing cohort of youth in the OECD area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internationale Pflegefachkräfte in Deutschland: Wer trägt die Kosten für die Integration? (2020)

    Blättner, Beate; Noll, Nadja; Bollinger, Heinrich; Slotala, Lukas;

    Zitatform

    Blättner, Beate, Heinrich Bollinger, Nadja Noll & Lukas Slotala (2020): Internationale Pflegefachkräfte in Deutschland. Wer trägt die Kosten für die Integration? In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 6, S. 221-225.

    Abstract

    "Neben der Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes gilt die Anwerbung internationaler Pflegefachkräfte als eine der ergänzend notwendigen Maßnahmen der Fachkräftesicherung in der Pflege. Anstrengungen zur Integration der internationalen Fachkräfte können für die integrierende Institution mit der Erfahrung verbunden sein, dass die angeworbenen Kräfte nach Abschluss der Integrationsmaßnahme zu einer anderen Einrichtung wechseln. Einige Pflegekräfte gehen auch in ihr Herkunftsland zurück. Eine vertragliche Bindung an die Einrichtung ist keine ethisch tragbare Lösung. Vorgeschlagen wird, Integrationskosten ebenso zu verteilen wie die Ausbildungskosten in der Pflege, da nicht zwingend nur die integrierende Einrichtung von den Anstrengungen profitiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation der Jüngeren in Berlin (2020)

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Oskar Jost & Holger Seibert (2020): Arbeitsmarktsituation der Jüngeren in Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2020), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation junger Menschen erfordert ein besonderes Augenmerk, da hier entscheidende Weichen für die spätere Erwerbsbiografie gestellt werden. Berlin verzeichnete lange Zeit im Bundesländervergleich besonders hohe Jugendarbeitslosenquoten, die insbesondere aus einer unzureichenden Lehrstellenversorgung resultierten. Sowohl im Zuge des Nachwendegeburtenknicks als auch aufgrund eines zunehmenden und selbsttragenden Aufschwungs in den letzten zehn Jahren besserte sich die Situation sukzessive. Es konnten mehr junge Menschen in Berlin in Ausbildung und Beschäftigung finden, sodass die Jugendarbeitslosenquote deutlich abgebaut wurde. Gleichwohl offenbaren die Ergebnisse des vorliegenden Berichts anhaltende Defizite und Potenziale, die es auszubauen gilt. So fällt die Jugendarbeitslosenquote junger Ausländer in Berlin nach wie vor deutlich höher aus als diejenige der deutschen Jugendlichen, was auf strukturelle Unterschiede und Probleme hindeutet. Darüber hinaus weisen junge Ausländer aus den Asylherkunftsländern momentan noch besonders hohe Arbeitslosenquoten auf, die weitere Anstrengungen erfordern, um eine Verfestigung in Arbeitslosigkeit zu verhindern und bestehende Unterschiede zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment (2020)

    Damelang, Andreas ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2020): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment. (IAB-Discussion Paper 31/2020), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel analysieren wir individuelle Faktoren und situative Bedingungen, unter denen Einwanderer mehr oder weniger wahrscheinlich in aufnahmeland-spezifisches Humankapital investieren. Theoretisch stützen wir unsere Analysen auf einen Ansatz des Humankapital-Investitionsmodells von Zuwanderern und verbinden diesen mit einem Basismodell für rationale Bildungsentscheidungen. Mit Hilfe eines Choice-Experiments simulieren wir einen Entscheidungsprozess unter Flüchtlingen in Deutschland und untersuchen die Determinanten von Investitionsentscheidungen in aufnahmeland-spezifische Qualifikationen wie z.B. Berufsausbildung. Das Choice-Experiment wurde im Rahmen des IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingssurvey (2020) durchgeführt, einer repräsentativen Längsschnittbefragung von neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Flüchtlingen, in berufliche Bildung zu investieren, an der Übertragbarkeit von ausländischem Humankapital, dem Zeithorizont für Investitionen und rationalen Kosten-Nutzen-Überlegungen orientiert. Die Erfolgswahrscheinlichkeit der Investition ist für sich selbst maßgebend, verstärkt aber auch die Bedeutung von Kosten und Nutzen bei Bildungsentscheidungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    The Story after Immigrants’ Ambitious Educational Choices: Real Improvement or Back to Square One? (2020)

    Dollmann, Jörg ; Weißmann, Markus;

    Zitatform

    Dollmann, Jörg & Markus Weißmann (2020): The Story after Immigrants’ Ambitious Educational Choices. Real Improvement or Back to Square One? In: European Sociological Review, Jg. 36, H. 1, S. 32-47. DOI:10.1093/esr/jcz042

    Abstract

    "It is a well-established finding in the literature that immigrants make ambitious educational choices. Once controlling for prior achievement and socioeconomic status, children of immigrants are more likely than natives to switch to the more demanding educational tracks. However, less is known about whether immigrants can actually benefit from these optimistic choices in terms of educational attainment or whether they have a higher risk of dropping out from the more demanding tracks. By focusing on a representative sample of adolescents with and without immigrant background in Germany, this contribution investigates how enrolment and completion rates change over time—from the end of lower secondary education until the end of upper secondary education—and how this affects ethnic inequalities in educational outcomes. When comparing academic completion rates and academic enrolment rates in grade 9, we observe long-term improvements within the immigrant group as a result of immigrants’ ambitious choices. When comparing both outcomes between natives and immigrants, however, ethnic differences in academic completion rates remain comparable to the disparities in enrolment rates as observed in grade 9." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenswelten und soziale Netzwerke von jungen Geflüchteten und Zugewanderten am Übergang in Ausbildung und Beruf (2020)

    Heisler, Dietmar ; Schemmer, Susanne;

    Zitatform

    Heisler, Dietmar & Susanne Schemmer (2020): Lebenswelten und soziale Netzwerke von jungen Geflüchteten und Zugewanderten am Übergang in Ausbildung und Beruf. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 38, S. 1-23.

    Abstract

    "Jugend wird als eine eigenständige Lebens- und Entwicklungsphase betrachtet. Für junge Geflüchtete stellt sie eine besondere Herausforderung dar. Für sie geht es nicht nur um die Bewältigung alterstypischer Entwicklungsaufgaben, sondern auch um eine gelingende Integration in die Aufnahmegesellschaft. Dazu gehören u. a. das Kennenlernen und die Aneignung von Sprache, Kultur und Werten, genauso die Erschließung von Alltagsräumen und Lebenswelten, z. B. von Freizeitmöglichkeiten, Bildung und von beruflichen Erfahrungsräumen. Die Frage zur gelingenden Integration und Gestaltung von Lebenswelten junger Geflüchteter wurde im Kontext der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „angekommen in Deiner Stadt“ der Walter Blüchert Stiftung genauer untersucht. Der Beitrag referiert u. a. die Ergebnisse einer in diesem Kontext durchgeführten egozentrierten Netzwerkanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Angebote den Rahmen für den Aufbau und die Erweiterung kommunikativer, sozialer Netzwerke darstellen und lebensweltliche Zugänge öffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was uns zusammenhält: Wie erreichen wir mehr Teilhabechancen bei Ausbildung und Beschäftigung? (2020)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2020): Was uns zusammenhält. Wie erreichen wir mehr Teilhabechancen bei Ausbildung und Beschäftigung? Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit ist in Arbeitsgesellschaften zentral für die Zuweisung sozialer Positionen. Wenn diese Positionierungen entlang allgemein wahrgenommener Unterscheidungslinien des Geschlechts, der Herkunft, der Region oder des Alters deutlich auseinanderklaffen, wird dies als ungerecht wahrgenommen, was den Zusammenhalt einer Gesellschaft gefährden kann. Analysiert man nun die Zugangs- und Teilhabechancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland, kristallisieren sich schnell mehrere Scheidelinien heraus, die die Chancen eines Individuums unterschiedlich beeinflussen können. Mittlerweile ganz zentral ist die Frage, ob eine Person im Ausland geboren wurde bzw. einen sogenannten Migrationshintergrund hat oder ihr dieser auch nur zugeschrieben wird. Insbesondere für Zugewanderte der ersten Generation sind die Wege in den deutschen Arbeitsmarkt und ins Ausbildungssystem vergleichsweise schwierig zu finden und zu gehen. Aber auch nachfolgende Generationen sehen sich gegenüber vergleichbaren Personen ohne Migrationshintergrund mit einer oft schwierigeren Ausgangssituation konfrontiert. Die vorliegende Studie gibt einen Überblick darüber, wie Teilhabechancen bei Ausbildung und Beschäftigung derzeit verteilt sind und welche strukturellen Herausforderungen sich stellen, soll mehr Teilhabegerechtigkeit erreicht werden. Der Schwerpunkt der Studie liegt dabei auf der Bevölkerungsgruppe mit Einwanderungsgeschichte. Auf dieser analytischen Grundlage formuliert die Studie konkrete politische Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Daughters of migrants often participate in further training (2020)

    Le Quang, Huy ; Leber, Ute ; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Le Quang, Huy, Ute Leber & Franziska Schreyer (2020): Daughters of migrants often participate in further training. In: IAB-Forum H. 2020-08-20 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-19.

    Abstract

    "Digitization, demography and ever increasing international interdependence require life-long learning of employees. Yet, participation in vocational further training has so far been unequally distributed among different groups. This is also obvious for the employees with a migration background: Men, who immigrated themselves, seldom take part in further training, whereas women, whose parents had come as immigrants, often do so." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute ; Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    The job-seeking experiences of resourceful female immigrants and the impact on their self-efficacy beliefs (2020)

    Røysum, Anita;

    Zitatform

    Røysum, Anita (2020): The job-seeking experiences of resourceful female immigrants and the impact on their self-efficacy beliefs. In: European Journal of Social Work, Jg. 23, H. 1, S. 173-184. DOI:10.1080/13691457.2018.1476328

    Abstract

    "The purpose of this article is to examine how resourceful, job-seeking immigrant women in Norway perceive that the competences and education they acquired from their home country are received in Norway and how their job-seeking experiences influence their work-related self-efficacy and identity. The study is based on 26 in-depth interviews with female immigrants aged 25 - 67 years from 21 different countries, mostly non-Western. They have lived in Norway for an average of six years. They have clear career ambitions, have deliberately acted to achieve their goal, and are highly active in job seeking, and most of them obtained higher education in their home country. The interviewees exert considerable effort in seeking work, but their efforts are not fruitful. They experience a downgrading of their education, as well as their competences, from their home country. Because their active efforts have not led to work, they have nearly given up trying to gain entry into the Norwegian workforce, and their self-efficacy beliefs and identity regarding having a professional career are weakened. Their affiliation and position conflict with both what they expected to achieve and workfare in Norwegian society; their competences from their home countries are not perceived as valuable in terms of Norwegian expertise and employee qualities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sind Auszubildende mit Migrationshintergrund schlechter gestellt?: Ressourcen, Berufsaspirationen und ethnische Unterschiede im sozioökonomischen Status des Ausbildungsberufs (2020)

    Schels, Brigitte ; Schwarz, Lisa;

    Zitatform

    Schels, Brigitte & Lisa Schwarz (2020): Sind Auszubildende mit Migrationshintergrund schlechter gestellt? Ressourcen, Berufsaspirationen und ethnische Unterschiede im sozioökonomischen Status des Ausbildungsberufs. In: Soziale Welt, Jg. 71, H. 4, S. 407-439., 2020-05-04. DOI:10.5771/0038-6073-2020-4-407

    Abstract

    "Vielfach zeigt sich in Deutschland eine Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Schulsystem und beim Zugang zu Ausbildung. Der vorliegende Beitrag untersucht die weiterführende Frage, ob sich bei Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund Unterschiede hinsichtlich des sozioökonomischen Status des Ausbildungsberufs zeigen. Hierfür werden zum einen die Ressourcen der Auszubildenden mit Blick auf Human- und Sozialkapital und zum anderen ihre realistischen Berufsaspirationen als Einflussfaktoren berücksichtigt. Auf Basis von Analysen mit der Startkohorte 4 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) werden Auszubildende in Betrieben und an Berufsfachschulen mit maximal Realschulabschluss untersucht. In der Gesamtbetrachtung lassen sich keine Gruppenunterschiede im Status des Ausbildungsberufs feststellen. Anhand von stufenweisen linearen Regressionsmodellen kann jedoch aufgedeckt werden, dass dahinter zwei gegenläufige Zusammenhänge stehen, einerseits weil Auszubildende mit Migrationshintergrund im Schnitt über eine schlechtere Ausstattung an ausbildungsmarktrelevanten Ressourcen verfügen, insbesondere mit Blick auf Schulabschluss und -leistungen, aber andererseits höhere realistische Berufsaspirationen haben, die für die Positionierung im Berufsbildungssystem unabhängig von schulischen Leistungen relevant sind. Dennoch ist der Zusammenhang zwischen realistischen Berufsaspirationen und Status des Ausbildungsberufs bei Auszubildenden mit Migrationshintergrund geringer als bei Auszubildenden ohne Migrationshintergrund, was auf Informationsdefizite und eine Fehleinschätzung der tatsächlichen Optionen auf dem Ausbildungsmarkt hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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