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Dossier

Internationale Wirtschaftsbeziehungen - Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Die geopolitische Lage und zunehmender Protektionismus (z.B.: durch Zölle) belasten die internationalen Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands. Die Konzentration auf wirtschaftlich starke Handelspartner und eine stark exportabhängige Wirtschaft sind ökonomische Rahmenbedingungen, die sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken.
Das Themendossier liefert aktuelle Literaturnachweise zu arbeitsmarktrelevanten Aspekten internationaler Wirtschaftsbeziehungen mit Fokus auf Deutschland.
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  • Literaturhinweis

    Growing Together and Apart: Scale Economies and Labor Specialization in Global Value Chains (2026)

    Arnarson, Björn Thor; Xiang, Chong; Buus, Magnus Tolum; Munch, Jakob Roland ; Moxnes, Andreas;

    Zitatform

    Arnarson, Björn Thor, Magnus Tolum Buus, Andreas Moxnes, Jakob Roland Munch & Chong Xiang (2026): Growing Together and Apart: Scale Economies and Labor Specialization in Global Value Chains. (CESifo working paper 12710), München, 49 S.

    Abstract

    "We study how firm growth reorganizes the division of labor across firms in global value chains. Using a novel dataset linking cross-border firm-to-firm transactions to matched employer–employee data, we show that demand shocks increase trade between firms while reducing occupational similarity, implying greater specialization. We develop and estimate a model of task outsourcing in which firms expand by reallocating tasks to suppliers. The model matches the data and implies endogenous scale economies. Eliminating outsourcing reduces average labor productivity by 25 percent and increases input costs by 10 percent, highlighting the central role of specialization in shaping firm performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zölle als neue Normalität? Wie deutsche Industrieunternehmen auf die US-Handelspolitik reagieren (2026)

    Baur, Andreas; Link, Sebastian ; Schmitt, Leonhard;

    Zitatform

    Baur, Andreas, Sebastian Link & Leonhard Schmitt (2026): Zölle als neue Normalität? Wie deutsche Industrieunternehmen auf die US-Handelspolitik reagieren. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 7, H. 10, S. 01-12.

    Abstract

    "Auch im zweiten Jahr der Präsidentschaft Donald Trumps bleibt die US-Zollpolitik für die deutsche Industrie eine erhebliche Belastung. Das zeigen Ergebnisse einer Sonderbefragung von rund 1800 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes im Juni 2026. 62% der Unternehmen berichten von negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft, im Maschinenbau und der Automobilindustrie sind es sogar über 70%. Erstmals wurde auch die Weitergabe der Zollkosten erhoben: 34% der betroffenen Exporteure haben die zusätzlichen Zollkosten vollständig an ihre US-Kunden weitergereicht, weitere 28% der Unternehmen immerhin zu mehr als der Hälfte. Die Unternehmen stellen sich zugleich auf eine dauerhaft hohe Zollbelastung ein. 63% erwarten bis zum Ende der Amtszeit Trumps ein unverändert hohes Zollniveau. Dies schlägt sich auch in den Investitionsentscheidungen nieder: Knapp 40% der Unternehmen haben als Reaktion auf die US-Handelspolitik standortübergreifend Projekte gestrichen, verschoben oder neu aufgelegt – ein hoher Wert angesichts der langfristigen Planungshorizonte bei Investitionen. 16% der Unternehmen mit bestehenden Investitionsplänen strichen infolge der US-Handelspolitik auch Investitionen in Deutschland – nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahreswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Iran-Krieg durchkreuzt Hoffnung auf schnelle Erholung - Prognose-Update: die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2026 (2026)

    Breuer, Christian; Tober, Silke; Rietzler, Katja; Paetz, Christoph; Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Theobald, Thomas ;

    Zitatform

    Breuer, Christian, Sebastian Dullien, Alexander Herzog-Stein, Christoph Paetz, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2026): Iran-Krieg durchkreuzt Hoffnung auf schnelle Erholung - Prognose-Update: die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2026. (IMK Report / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 201), Düsseldorf, 23 S.

    Abstract

    "Die Weltwirtschaft wird derzeit durch den Iran-Krieg und den damit einhergehenden Energiepreisschock belastet. In der Folge schwächt sich das Wachstum des Welthandels von 4,5 % im vergangenen Jahr auf 3,0 % in diesem Jahr ab, bevor es 2027 wieder auf 3,5 % ansteigen wird. Die deutsche Konjunktur wird sich im Jahr 2026 aufgrund des Energiepreisschocks deutlich abschwächenund die zuvor angelegte Erholung kommt zum Erliegen. Im Jahresdurchschnitt 2026 wird das BIP um 0,6 % zunehmen und 2027 um 0,9 %. Vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs wurde damit gerechnet, dass sich im Jahr 2026 das Wachstum der Binnenkonjunktur beschleunigen würde, da zum einen eine weitere Erholung desprivaten Konsums als Folge steigender Realeinkommen abzusehen war, zum anderen die Fiskalpolitik erhebliche Impulse setzt. Diese positive Entwicklung wird nun von dem neuerlichen Energiepreisschock überlagert. Die Beschäftigung wird in diesem Jahr um 0,4 % und im kommenden Jahr um 0,1 % zurückgehen. Die Arbeitslosenquote wird um 0,1 Prozentpunkte in diesem Jahr auf 6,4 % zunehmen und im kommenden Jahr 6,3 % betragen. Die Verbraucherpreise werden aufgrund des Energiepreisschocks im Jahr 2026 um2,8 % und im Jahr 2027 um 2,3 % zunehmen. Das Budgetdefizit steigt bei einer deutlich expansiven Ausrichtung der Fiskalpolitik auf 3,8 % bzw. 4,2 % in den Jahren 2026 und 2027. Folgt auf die jüngsteVereinbarung zwischen den USA und dem Iran in den nächsten Wochen einevollständige Öffnung der Straße von Hormus, könnte der Rohölpreis zügig auf das Niveau von Ende 2025 fallen und eine günstigere Entwicklung wäre realistisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    EU unemployment and global value chains (2026)

    Camarero, Mariam ; López-Villavicencio, Antonia; Tamarit, Cecilio ;

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    Camarero, Mariam, Antonia López-Villavicencio & Cecilio Tamarit (2026): EU unemployment and global value chains. In: Review of world economics, Jg. 162, H. 2, S. 449-480. DOI:10.1007/s10290-025-00599-z

    Abstract

    "This paper examines the relationship between globalization and unemployment in the EU from 1990–2015, focusing on Global Value Chains (GVCs). We analyze the effects of the composition of the workforce and GVC-type trade on unemployment. Our findings show that GVC participation reduces unemployment in less advanced EU economies but increases it in core countries. Lower labor costs and low-skilled workers enhance the positive impact on reducing unemployment. Some sectors (especially services such as Telecommunications) experience significant employment gains. We recommend policies to remove regulatory barriers and support technological advancement to ensure equitable benefits from GVC integration across the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Kosten der Krisen in Deutschland (2026)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2026): Ökonomische Kosten der Krisen in Deutschland. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2026,07), Köln, 3 S.

    Abstract

    "In den krisengeplagten Jahren seit 2020 kam es in Deutschland zu einem Ausfall an Wirtschaftsleistungen von nahezu einer Billion Euro. Allein ein Viertel davon entfällt auf das vergangene Jahr. Je Erwerbstätigen entspricht dies einem Wertschöpfungsverlust von insgesamt deutlich über 20.000 Euro durch die Pandemie, die Folgewirkungen des Kriegs in der Ukraine und die konfrontative Politik der USA." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In Zeiten der Polykrise - Produktivitäts- und Arbeitskostenentwicklung 2025 (2026)

    Herzog-Stein, Alexander ; Stein, Ulrike; Rudorf, Nico;

    Zitatform

    Herzog-Stein, Alexander, Ulrike Stein & Nico Rudorf (2026): In Zeiten der Polykrise - Produktivitäts- und Arbeitskostenentwicklung 2025. (IMK Report / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 202), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Seit Ende 2022 haben geopolitische Verwerfungen, Trumps Zollpolitik, die chinesische Subventionspolitik, anhaltende Kriege sowie die fortbestehende Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu einer ausgeprägten Nachfrageschwäche geführt. Nach zwei Jahren Abschwung stagnierte die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2025, während der Arbeitsmarkt bemerkenswert robust blieb. Die deutschen Lohnstückkosten (LSK) stiegen 2025 zwar Überdurchschnittlich. Dies ist in Rezessions- und Stagnationsphasen aufgrund ihrer antizyklischen Entwicklung jedoch nicht ungewöhnlich und stellt keinen Indikator für die künftige Entwicklung dar. Ausschlaggebend für den LSK-Anstieg war nicht die Arbeitskostenentwicklung, sondern das schwache Produktivitätswachstum insbesondere infolge der anhaltenden Nachfrageschwäche. Der beschleunigte Strukturwandel leistet hierzu nur einen geringen Beitrag. Entscheidend sind vielmehr die konjunkturell bedingte Abschwächung des Produktivitätswachstums der letzten Jahre sowie die im internationalen Vergleich geringe IKT-Kapitalakkumulation, die auf unzureichende Investitionen in Digitalisierung und Zukunftstechnologien hindeutet. Statt Lohnzurückhaltung oder Sozialabbau braucht es daher mehr Investitionen in Digitalisierung; künstliche Intelligenz und Innovation - insbesondere im Dienstleistungssektor -, die den Faktor Arbeit kollaborativ dabei unterstützen, seine Fähigkeiten zu erweitern und die Arbeitsproduktivität nachhaltig zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Nach dem Schock ist vor dem Schock“: Was der Irankrieg für die deutsche Wirtschaft bedeutet (2026)

    Keitel, Christiane; Arntz, Melanie ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Melanie Arntz & Enzo Weber (interviewte Person) (2026): „Nach dem Schock ist vor dem Schock“: Was der Irankrieg für die deutsche Wirtschaft bedeutet. In: IAB-Forum H. 12.05.2026, 2026-05-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260512.01

    Abstract

    "Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus erhöhen den Druck auf die internationalen Energiemärkte und treffen auch die deutsche Wirtschaft. Enzo Weber und Melanie Arntz vom IAB erläutern im Gespräch mit dem IAB-Forum die Folgen des Preisschocks und rücken vor allem die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit und ihre Auswirkungen auf Investitionen in den Fokus. Sie diskutieren zudem die beschlossenen politischen Maßnahmen und betonen die Notwendigkeit klarer wirtschaftspolitischer Signale." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does gender matter for export behavior? Evidence for German companies (2026)

    Krenz, Astrid ;

    Zitatform

    Krenz, Astrid (2026): Does gender matter for export behavior? Evidence for German companies. In: International journal of gender and entrepreneurship, Jg. 18, H. 1, S. 86-106. DOI:10.1108/ijge-05-2024-0179

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this study is to investigate the relation between the gender of firm owners, and employees, and the export behavior of firms in Germany. Design/methodology/approach A new and comprehensive dataset on manufacturing plants and enterprises based on official firm data from the German Federal Statistical Office and the Offices of the Federal States was constructed. Using ordinary least squares, logit and tobit regression, this study investigates the female exporter productivity premium, the export propensity and the export intensity for female-dominated or -owned businesses in Germany. A decomposition analysis across firm size and across sectors was conducted. Findings The analysis shows that female exporters gain a higher productivity premium than male exporters: indeed, female exporters in Germany are on average almost twice as productive as male exporters. Moreover, strong evidence is found that plants are less likely to export when they belong to a female-owned firm or a firm that has a majority share of female employees. When we control for various characteristics, including productivity and further regional and industry-wide influences, this shows that the decision to export depends significantly on gender. The results suggest the existence of barriers that female exporters face to a greater degree than male exporters and that barriers appear to be a result of demand-side driven discrimination. Practical implications Policy implications include the need for improvements to business environments, access to finance and family care facilities and empowerment of women to encourage their participation in international trade and to start an exporting business. Originality/value This study focuses on the role of gender for engagement into international trade, which has been rather unexplored in the research literature so far. It provides first-time evidence for the link between gender, exports and productivity for Germany – as an industrialized country, having a high degree of womens’ rights and gender equality in an international comparison – analyzing the exporter productivity premium, the propensity and intensity to export and effects resulting from discrimination as given by demand-side-driven trade barriers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trumps Zollpolitik: Fast jeder fünfte verarbeitende Betrieb spürt die Folgen (2026)

    Kubis, Alexander; Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Ignat Stepanok (2026): Trumps Zollpolitik: Fast jeder fünfte verarbeitende Betrieb spürt die Folgen. In: IAB-Forum H. 08.04.2026, 2026-04-01. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260408.01

    Abstract

    "6 Prozent der deutschen Betriebe sehen sich von den Auswirkungen der seit Anfang 2025 geänderten US-Zollpolitik überwiegend negativ betroffen. In diesen Betrieben arbeiten 11 Prozent der Beschäftigten. Gleichwohl fiel der Rückgang der offenen Stellen dort bislang weniger stark aus als im Durchschnitt aller Betriebe. Andere Faktoren scheinen für die Flaute am Arbeitsmarkt derzeit eine deutlich wichtigere Rolle zu spielen. Längerfristig dürften die globalen Verwerfungen durch die US-Zollpolitik und die daraus resultierende zusätzliche Unsicherheit der Unternehmen den erhofften Aufschwung am Arbeitsmarkt jedoch in jedem Fall erschweren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Stepanok, Ignat ;

    Ähnliche Treffer

    also released in English
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  • Literaturhinweis

    Trump’s trade policy: almost every fifth establishment in the manufacturing sector feels the consequences (2026)

    Kubis, Alexander; Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Ignat Stepanok (2026): Trump’s trade policy: almost every fifth establishment in the manufacturing sector feels the consequences. In: IAB-Forum H. 24.04.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260424.01

    Abstract

    "6 percent of German establishments report that they are predominantly negatively affected by the impact of the changes to US trade policy since the beginning of 2025. These establishments employ 11 percent of the total employment in Germany. However, the decline in job vacancies in these establishments has so far been less pronounced than the average across all establishments. Other factors currently appear to play a more important role in the labour market slowdown. In the longer term, however, global disruptions caused by the US trade policy, along with the additional uncertainty it has created for establishments, are likely to make it harder for the labour market to recover." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Stepanok, Ignat ;
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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt (2026)

    Leber, Ute ; Schwengler, Barbara ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Leber, Ute, Michael Oberfichtner & Barbara Schwengler (2026): Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt. In: IAB-Forum H. 11.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260211.01

    Abstract

    "Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche haben sich die ohnehin eher trüben Geschäftserwartungen der Betriebe im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert. In einzelnen Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe hat sich die Situation nochmal deutlich verschlechtert. Hoffnung macht allerdings, dass die Betriebe im Vergleich zum Vorjahr etwas zuversichtlicher hinsichtlich der für 2026 zu erwarteten Beschäftigungsentwicklung sind. In Betrieben, die in die USA exportieren, ist die wirtschaftliche Lage besonders schwierig. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des IAB-Betriebspanels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Dresden Konjunkturprognose Winter 2025: Ostdeutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Strukturwandel und geopolitischen Umbrüchen (2026)

    Lehmann, Robert ; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Lehmann, Robert & Joachim Ragnitz (2026): ifo Dresden Konjunkturprognose Winter 2025: Ostdeutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Strukturwandel und geopolitischen Umbrüchen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 33, H. 01, S. 14-21.

    Abstract

    "Im Jahr 2025 dürfte die Wirtschaftsleistung in Ostdeutschland (mit Berlin) um 0,4 % und damit etwas stärker als in Deutschland insgesamt zulegen. In Sachsen dürfte das Bruttoinlandsprodukt wohl kaum mehr als stagnieren (+0,1 %). Im Jahr 2026 entfalten zwar die geplanten Fiskalmaßnahmen ihre Wirkung. Jedoch verhindern die fortbestehenden strukturellen Probleme, die anhaltenden Unsicherheiten über die deutsche Wirtschaftspolitik und das globale Wettbewerbsumfeld eine kräftigere Erholung. Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland dürfte dann 0,7 % und in Sachsen 0,6 % betragen. Der Arbeitsmarkt in beiden Landesteilen spürt die langanhaltende wirtschaftliche Schwächephase und die sich verschlechternden demografischen Rahmenbedingungen, was zu Rückgängen bei der Erwerbstätigkeit in den Jahren 2025 und 2026 führen dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Importsanktionen wirken stärker: Einfuhrverbote können mehr Druck erzeugen als Exportbeschränkungen (2026)

    Meyer, Josefin;

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    Meyer, Josefin (2026): Importsanktionen wirken stärker: Einfuhrverbote können mehr Druck erzeugen als Exportbeschränkungen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 93, H. 26, S. 415-422. DOI:10.18723/diw_wb:2026-26-1

    Abstract

    "Handelssanktionen kommen seit den 1960er Jahren vermehrt zum Einsatz und machen mittlerweile ein Drittel aller Wirtschaftssanktionen aus. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch das Einführen von Handelssanktionen entstehen, variieren je nach Handelsstruktur des betroffenen Landes. Untersucht werden Einbußen des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf unter der Berücksichtigung der sanktionierten Handelsströme. Betreffen Importsanktionen das Exportvolumen des Ziellandes im Umfang von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts, kann die Wirtschaftsleistung pro Kopf um bis zu 1,6 Prozentpunkte sinken. Länder mit wenigen Handelspartnern oder stark rohstofflastigen Exporten können stärker von den Handelssanktionen betroffen sein. Dabei können Importsanktionen, der Stopp von Importen aus dem sanktionierten Land, stärker wirken als Exportsanktionen. Bei der Festlegung des Umfangs von Handelssanktionen sollten daher verschiedene handelsspezifische Faktoren berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Estimating the gains from trade in frictional local labor markets (2026)

    Pupato, Germán; Sand, Ben; Tschopp, Jeanne ;

    Zitatform

    Pupato, Germán, Ben Sand & Jeanne Tschopp (2026): Estimating the gains from trade in frictional local labor markets. In: The Scandinavian Journal of Economics, Jg. 128, H. 1, S. 152-200. DOI:10.1111/sjoe.12592

    Abstract

    "We develop a theory and an empirical strategy to estimate the welfare gains from trade in economies with frictional local labor markets. Our welfare formula nests standard market structures and adds an adjustment margin via the employment rate. To identify two key parameters – the trade elasticity and the elasticity of substitution in consumption – we use a theoretically consistent identification strategy that exploits variation in industrial composition across local labor markets. Examining Germany's recent trade integration with China and Eastern Europe, we find that under monopolistic competition with free entry and firm heterogeneity, the welfare gains are 5.5 percent higher than in frictionless settings." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen: Gemeinschaftsdiagnose 1-2026 (2026)

    Zitatform

    (2026): Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen. Gemeinschaftsdiagnose 1-2026. (Gemeinschaftsdiagnose 01-2026), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und fortbestehender handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6% und im Jahr 2027 um 0,9% zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2% kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    OECD Economic Outlook, June 2026, Volume 2026 Issue 1: Under Pressure (2026)

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    (2026): OECD Economic Outlook, June 2026, Volume 2026 Issue 1: Under Pressure. (OECD economic outlook 119), Paris, 297 S. DOI:10.1787/2d1956f0-en

    Abstract

    "The conflict in the Middle East has become the dominant force shaping the global economic outlook. Energy prices and the prices of other key agricultural and industrial inputs produced in the Persian Gulf economies have soared since February as production and exports have been curtailed. This has been pushing up inflation, putting pressure on real incomes and economic growth. GDP growth projections have been revised down, while inflation has been revised up." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Macroeconomics of Tariff Shocks (2025)

    Auclert, Adrien; Straub, Ludwig; Rognlie, Matthew;

    Zitatform

    Auclert, Adrien, Matthew Rognlie & Ludwig Straub (2025): The Macroeconomics of Tariff Shocks. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33726), Cambridge, Mass, 63 S.

    Abstract

    "We study the short-run effects of import tariffs on GDP and the trade balance in an open-economy New Keynesian model with intermediate input trade. We find that temporary tariffs cause a recession whenever the import elasticity is below an openness-weighted average of the export elasticity and the intertemporal substitution elasticity. We argue this condition is likely satisfied in practice because durable goods generate great scope for intertemporal substitution, and because it is easier to lose competitiveness on the global market than to substitute between home and foreign goods. Unilateral tariffs do tend to improve the trade balance, but when other countries retaliate the trade balance worsens and the recession deepens. Taking into account the recessionary effect of tariffs dramatically brings down the optimal unilateral tariff level derived in standard trade theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tariffs and Retaliation: A Brief Macroeconomic Analysis (2025)

    Auray, Stéphane; Eyquem, Aurélien ; Devereux, Michael B.;

    Zitatform

    Auray, Stéphane, Michael B. Devereux & Aurélien Eyquem (2025): Tariffs and Retaliation: A Brief Macroeconomic Analysis. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33739), Cambridge, Mass, 22 S.

    Abstract

    "We quantify the macroeconomic effects of the tariff measures announced (but not entirely implemented yet) on Liberation Day (April 2nd, 2025) through the lens of a New-Keynesian two-country model calibrated to the US and the rest of the world. We study both a unilateral 10pp tariff increase and a global trade war scenario with retalia- tory tariffs of a similar magnitude. In either case, tariffs are always sharply contractionary for US GDP, increasing inflation and widening the trade deficit. Measured in welfare terms a unilateral tariff generates gains for the US due to a large terms of trade appreciation, but these US welfare gains vanish with global retaliation. Three features of the model are critical in the evaluation of the tariff impact - the asymmetry in size and openness between the US and the rest of the world, the endogenous response of monetary policy to the inflationary effects of tariffs, and the importance of trade in intermediate goods for the scale of the global response to a tariff shock." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Places versus People: The Ins and Outs of Labor Market Adjustment to Globalization (2025)

    Autor, David; Setzler, Bradley; Dorn, David ; Jones, Maggie R. ; Hanson, Gordon ;

    Zitatform

    Autor, David, David Dorn, Gordon Hanson, Maggie R. Jones & Bradley Setzler (2025): Places versus People: The Ins and Outs of Labor Market Adjustment to Globalization. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2025,37), Berlin, 118 S.

    Abstract

    "This chapter analyzes the distinct adjustment paths of U.S. labor markets (places) and U.S. workers (people) to increased Chinese import competition during the 2000s. Using comprehensive register data for 2000-2019, we document that employment levels more than fully rebound in trade-exposed places after 2010, while employment-topopulation ratios remain depressed and manufacturing employment further atrophies. The adjustment of places to trade shocks is generational: affected areas recover primarily by adding workers to non-manufacturing who were below working age when the shock occurred. Entrants are disproportionately native-born Hispanics, foreignborn immigrants, women, and the college-educated, who find employment in relatively low-wage service industries in healthcare, education, retail, and hospitality. Using the panel structure of the employer-employee data, we decompose changes in the employment composition of places into trade-induced shifts in the gross flows of people across sectors, locations, and non-employment status. Contrary to standard models, trade shocks reduce geographic mobility, with both in- and out-migration remaining depressed through 2019. The employment recovery stems almost entirely from young adults and foreign-born immigrants taking their first U.S. jobs in affected areas, with minimal contributions from cross-sector transitions of former manufacturing workers. Although worker inflows into non-manufacturing more than fully offset manufacturing employment losses in trade-exposed locations after 2010, incumbent workers neither fully recover earnings losses nor predominantly exit the labor market, but rather age in place as communities undergo rapid demographic and industrial transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die deutsche Industrie im Strudel der US-Handelspolitik: Wie blicken Unternehmen auf Trump 2.0? (2025)

    Baur, Andreas; Flach, Lisandra; Link, Sebastian ;

    Zitatform

    Baur, Andreas, Lisandra Flach & Sebastian Link (2025): Die deutsche Industrie im Strudel der US-Handelspolitik: Wie blicken Unternehmen auf Trump 2.0? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 6, H. 11, S. 1-10.

    Abstract

    "Im Rahmen der ifo Konjunkturumfragen im Juni 2025 wurden mehr als 1500 deutsche Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes zu ihrer Betroffenheit durch die neuen US-Zölle befragt. Zusätzlich erfasste die Umfrage ihre Erwartungen zur zukünftigen amerikanischen Handelspolitik sowie bereits eingeleitete oder geplante Investitions- und Strategieanpassungen. Mehr als 60% der befragten Unternehmen geben an, von den Trump-Zöllen negativ betroffen zu sein. Fast ebenso viele befürchten einen erhöhten Wettbewerbsdruck durch chinesische Unternehmen infolge der US-Handelspolitik. Rund ein Drittel erwartet, dass bis zum Ende der Amtszeit Trumps der US-Markt an Bedeutung für ihr Unternehmen verlieren wird. Gleichzeitig gehen viele Unternehmen von einer wachsenden Bedeutung des EU-Binnenmarkts aus. Die Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung wirkt sich auch auf die Investitionspläne deutscher Unternehmen aus: Rund 30% der Unternehmen mit entsprechenden Plänen haben ihre US-Investitionen zeitlich verschoben. Etwa 15% haben ihre US-Investitionen sogar komplett gestrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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