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Dossier

BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe)

Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Die BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen zeigen anhand von Modellrechnungen, wie sich Arbeitskräftebedarf und -angebot nach Qualifikationen und Berufen langfristig entwickeln können.
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  • Literaturhinweis

    How important are within‐occupation task changes for wage growth? Evidence from administrative micro data (2026)

    Bachmann, Ronald ; Uhlendorff, Arne ; Demir, Gökay ; Green, Colin ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Gökay Demir, Colin Green & Arne Uhlendorff (2026): How important are within‐occupation task changes for wage growth? Evidence from administrative micro data. In: Economica, Jg. 93, H. 372, S. 1260-1299., 2026-05-19. DOI:10.1111/ecca.70054

    Abstract

    "We examine how changes in task content over time condition occupational wage development. Using survey data from Germany, we document substantial heterogeneity in within-occupation changes in task content. Combining this evidence with administrative data on individual employment outcomes over a 25-year period, we find important heterogeneity in wage penalties amongst jobs that were initially routine-task-intensive. While occupations that remain (relatively) routine-intensive generate substantial wage penalties, occupations with a decreasing routine intensity experience stable or even increasing wages. These findings suggest that changing task profiles of occupations is an important adaptation mechanism to technological change. They cannot be explained by composition or cohort effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Demir, Gökay ;
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  • Literaturhinweis

    Implementierung und Durchführung eines Fachkräftemonitorings für das Bundesministerium für Gesundheit: ("Fachkräftemonitoring für das BMG") Version 1.0 (2026)

    Maier, Tobias ; Schroer, Jan Philipp; Zenk, Johanna ; Thobe, Ines; Sonnenburg, Anja; Schur, Alexander; Ronsiek, Linus; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Maier, Tobias, Jan Philipp Schroer, Alexander Schur, Anja Sonnenburg, Linus Ronsiek, Ines Thobe, Gerd Zika & Johanna Zenk (2026): Implementierung und Durchführung eines Fachkräftemonitorings für das Bundesministerium für Gesundheit. ("Fachkräftemonitoring für das BMG") Version 1.0. Bonn, 158 S. DOI:10.66390/GZOO4306

    Abstract

    "Dieser Bericht stellt die Ergebnisse der ersten Basisprojektion des Fachkräftemonitorings für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vor. Auf Grundlage einer umfangreichen Datenbasis zur Beschäftigtenstruktur (u. a. der Gesundheitspersonalrechnung, Krankenhaus- und Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes) und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen (u. a. Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und Heil- und Arzneimittel-Schnellinformationen der gesetzlichen Krankenversicherung) wird der realisierte Bedarf an Erwerbstätigen für 54 Berufe des Gesundheitswesens nach ambulanten, stationären und sonstigen Einrichtungsarten ermittelt – ausgehend vom Jahr 2023 bis zum Jahr 2040. Die Projektion des realisierten Bedarfs erfolgt anhand der demografischen Entwicklung und der Verknüpfung von Inanspruchnahmen berufsspezifischer Gesundheitsleistungen mit entsprechenden Bevölkerungsgruppen. Zudem werden Arbeitsweisen zwischen Berufen des Gesundheitssystems berücksichtigt. Auf der Arbeitsangebotsseite werden bislang erkennbare Verhaltensweisen in der Berufswahl, Erwerbsbeteiligung und beruflichen Mobilität ebenfalls mithilfe einer eigenen Bevölkerungsprojektion fortgeschrieben. Diese QuBe-Bevölkerungsprojektion berücksichtigt bereits Anpassungen, die sich aufgrund des Zensus 2022 ergeben und schreibt die aktuell wahrscheinlichsten Entwicklungen im Geburten- und Wanderungsverhalten (Fort- und Zuzüge) sowie in der Lebenserwartung fort. Ziel des Fachkräftemonitorings für das BMG ist es, mögliche berufliche Passungsprobleme in der Zukunft frühzeitig zu erkennen, um darauf aufbauend Ansatzpunkte für politische Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und eventuelle Folgewirkungen von Maßnahmen zur Behebung dieser Probleme abzuschätzen. Ausgangspunkt der Projektion ist die Versorgungssituation im Status quo. Die im Basisjahr beobachtete Inanspruchnahme und Leistungserbringung kann jedoch nicht vollständig mit medizinischer Notwendigkeit gleichgesetzt werden. Sie kann auch durch vorhandene personelle Kapazitäten und etablierte Versorgungsroutinen beeinflusst sein. Konnten im Jahr 2023 z. B. Leistungen nicht erbracht werden, weil es an finanziellen und/oder personalen Ressourcen fehlte, so ist diese eventuelle Minderbeanspruchung im Projektionskonzept nicht berücksichtigt. Einen Hinweis auf möglicherweise fehlende personale Ressourcen liefert die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) oder wird bspw. im ambulanten vertragsärztlichen Bereich als Über- oder Unterversorgung für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten benannt. Die Projektion der Erwerbstätigen (realisierter Bedarf) und der voraussichtlich zur Verfügung stehenden Erwerbspersonen (Arbeitskräfteangebot) zeigt auf, wie sich die zukünftige berufsspezifische Arbeitsmarktsituation darstellt, wenn Gesundheitsleistungen wie im Jahr 2023 nach Alter und Geschlecht beansprucht werden und wenn sich das Arbeitskräfteangebot entsprechend der in der Vergangenheit feststellbaren Verhaltensweisen weiterentwickelt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt 2040 (2026)

    Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo; Kalinowski, Michael; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Christian Schneemann & Michael Kalinowski (2026): Der Arbeitsmarkt 2040. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 79, H. 3, S. 209-218., 2026-02-18. DOI:10.5771/0342-300x-2026-3-209

    Abstract

    "Für diesen Bericht wurden die Ergebnisse der 8. Welle der QuBe-Langfristprojektion bis 2040 zugrunde gelegt. Neben einer alternden und langfristig sinkenden Bevölkerung ist Deutschland mit einem schwachen Wachstumspotenzial konfrontiert. Die Zahl der Erwerbspersonen wie auch die Zahl der Erwerbstätigen geht langfristig zurück. Die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt werden sich daher nicht stagnationsbedingt auflösen. Der Strukturwandel hinkt der Verrentung der Babyboomer-Generation hinterher. Fast jeder dritte Arbeitsplatz ist von Fachkräfteengpässen betroffen. Besonders intensiv dürfte es das Gesundheitswesen, das Baugewerbe und das Heim- und Sozialwesen treffen. Die Engpässe dürften zukünftig weiter bestehen und könnten sich weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel in Deutschland: Herausforderungen und Lösungsansätze zwischen Megatrends und Polykrise (2026)

    Müller, Katharina ;

    Zitatform

    Müller, Katharina (2026): Fachkräftemangel in Deutschland. Herausforderungen und Lösungsansätze zwischen Megatrends und Polykrise. Weinheim: Beltz Juventa, 250 Seiten.

    Abstract

    "Die gravierenden Fachkräfteengpässe sind in Deutschland kaum noch zu übersehen. Dieser Band beleuchtet das Ausmaß des Problems und geht auf dessen Ursachen und Folgen ein. Mögliche Lösungsansätze werden ausführlich diskutiert. Dabei stehen bildungs-, gleichstellungs- und migrationspolitische Handlungsfelder besonders im Fokus. Eine Kontextualisierung der erörterten Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zeigt, dass die aktuelle Polykrise sowie einige schon länger wirksame Megatrends die Herausforderungen verschärfen und die aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten einschränken." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Deutschland an der Weggabelung 2026 – Struktur und Verteilung: Private Haushalte vor anhaltenden Herausforderungen (2026)

    Plassenberg, Jan; Wolter, Marc Ingo; Neckermann, Tim;

    Zitatform

    Plassenberg, Jan, Marc Ingo Wolter & Tim Neckermann (2026): Deutschland an der Weggabelung 2026 – Struktur und Verteilung: Private Haushalte vor anhaltenden Herausforderungen. (GWS-Kurzmitteilung / Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung 2026,13), Osnabrück, 30 S.

    Abstract

    "Konsum der privaten Haushalte – ein Schlüssel für die ökonomische Entwicklung – die Herausforderungen sind hoch. Demografisch ist Deutschland über den Kipppunkt. Die Bevölkerung und die Zahl der Haushalte gehen nach 2024 zurück – um das zu kompensieren, bräuchte es außerordentliche Zuwanderungszahlen. Netto (Zuwanderung – Abwanderung) sind pro Jahr rund 200 000 Personen zusätzlich mehr notwendig als in den Prognosen erwartet. Der Arbeitsmarkt, aber auch konsumabhängige Branchen sind deutlich getroffen. Die Lohnverteilung wird „gleicher“: Die Lohnunterschiede nehmen ab. Darauf wirkt der Strukturwandel nach Branchen: Das produzierende Gewerbe mit hohen Löhnen verliert zugunsten der Dienstleistungen – dort sinddie Lohngefüge z. T. deutlich ausgeglichener. Der Mindestlohn und auch der Fachkräftemangel (bessere Lohnverhandlungsmöglichkeiten) mögen auch ihren Anteil haben. Haushalte mit hohen Einkommen dominieren den Konsum, allerdings ohne ihre Möglichkeiten auszuschöpfen: In allen betrachteten Konsumverwendungen sind die einkommensstarken Haushalte vorn, allerdings geben sie für den Basiskonsum anteilig weit weniger aus als Haushalte mit geringerem Einkommen. Anders bei Freizeit und Gastronomie, aber auch hier würde noch deutlich mehr gehen, zumindest bezogen auf die Qualität der Leistungen. Die Stärkung des Inlandskonsums bleibt eine Herausforderung: Geht ein Großteil der Lohnsteigerungen in die unteren und mittleren Einkommen, stärkt dies den Konsum. Allerdings: Woher soll das Geld dafür kommen? Umverteilung kann wirken, muss aber nicht. Es bleibt wohl nur eines: ein wachsender Kuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    QuBe-Bevölkerungsprojektion für Deutschlands Regionen 2025 - 2070 (2026)

    Zika, Gerd ; Schneemann, Christian ; Schneider, Martin ; Muliavka, Viktoriia ;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Viktoriia Muliavka, Christian Schneemann & Martin Schneider (2026): QuBe-Bevölkerungsprojektion für Deutschlands Regionen 2025 - 2070. (IAB-Forschungsbericht 11/2026), Nürnberg, 47 S. DOI:10.48720/IAB.FB2611

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Rahmen der langfristigen Qualifikations- und Berufsprojektionen (www.QuBe-Projekt.de) eine neue Bevölkerungsprojektion für die langfristige Entwicklung der 400 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands, den 16 Bundesländern sowie für 34 Arbeitsmarktregionen bis in das Jahr 2070 erstellt. Diese Bevölkerungsprojektion hebt sich insbesondere durch die Unterscheidung von Personen mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaft von bereits bestehenden Bevölkerungsvorausberechnungen ab. Dadurch können die erheblichen Unterschiede bei den Geburtenziffern und dem Wanderungsverhalten in der Projektion berücksichtigt werden. Die neue Bevölkerungsprojektion verdeutlicht, dass die langfristige Bevölkerungsentwicklung Deutschlands durch fundamentale demografische Trends geprägt ist: ein deutlicher Bevölkerungsrückgang um 5,9 % bis zum Jahr 2045 und um 10,7 % bis zum Jahr 2070 (im Vergleich zum Jahr 2024). Diese Entwicklung beruht auf einer alternden Bevölkerung, einer weiter steigenden Lebenserwartung und niedrigen Geburtenraten. In Kombination mit dem rückläufigen Wanderungsgeschehen bestimmen diese Faktoren maßgeblich die Bevölkerungsentwicklung und führen zu einer massiven Verschiebung innerhalb der Altersstruktur. Der stärkste prozentuale Rückgang bis 2070 auf Kreisebene ist mit 38,1 Prozent im Landkreis Suhl (südliches Thüringen) zu erwarten. Unter den zehn am stärksten wachsenden Kreisen befindet sich bei der prozentualen Betrachtung kein ostdeutscher Kreis, während zu den zehn am stärksten vom Rückgang betroffenen Kreisen nur ostdeutsche Kreise zählen. Bis auf Leipzig, die Regionen um Schwerin und Berlin gibt es in den neuen Bundesländern keine Kreise, die ihre Bevölkerung im nennenswerten Umfang erhöhen werden. Bei den absoluten Zahlen wird ersichtlich, dass die klare Ost-West-Trennung nicht mehr vorhanden ist. Gerade die westdeutschen Kreise und Metropolen München und Berlin konnten in den letzten Jahren stark durch Migration an Bevölkerung dazugewinnen. Sollte der Rückgang im Wanderungssaldo wie projiziert fortbestehen, sind auch viele Kreise im Westen des Landes vom Bevölkerungsrückgang betroffen. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 67 Jahren) wird in den meisten Kreisen zurückgehen. In 68 Prozent der Kreise wird die Altersgruppe bis 2045 und in 81Prozent der Kreise bis 2070 um mehr als zehn Prozent sinken. Die einzigen Kreise die in dieser Altersgruppe Bevölkerung gewinnen sind eher die städtisch geprägten oder ländliche Regionen mit einem Verdichtungsansatz. Auch auf Ebene der Bundesländer wird die Entwicklung beim Wanderungssaldo ebenfalls deutlich sichtbar. Bis auf den Stadtstaat Hamburg (1,3 %), werden alle anderen Bundesländer an Gesamtbevölkerung verlieren. Thüringen ist mit einem Rückgang von 15,2 Prozent bis 2045 und 24,9 Prozent bis 2070 am stärksten betroffen. Insgesamt ist der Rückgang, wie schon bei den Kreisen, in den östlichen Bundesländern besonders gravierend, da der seit Jahren fortschreitende demografische Wandel weiter voranschreitet. Die Gründe liegen hier an der bereits seit längerem alternden Bevölkerung, der geringen Geburtenrate und an dem fehlenden Zuzug aus dem Ausland. Aber auch die westdeutschen Bundesländer, die bisher von der europäischen und außereuropäischen Migration profitiert haben, werden stark vom Rückgang der Migration getroffen sein und verlieren an Bevölkerung, wenn auch in geringem Ausmaß. Auch die für den Arbeitsmarkt relevante Altersgruppe der 15 bis unter 67-Jährigen wird in allen Bundesländern deutlich zurückgehen (Hamburg 2045: -3,2 %, 2070: -8,3 %; Thüringen 2045: -19,6 %, 2070: -26,4 %). Auf Ebene der Arbeitsmarktregionen spiegelt sich die Entwicklung beim Wanderungssaldo ähnlich wie bei den Kreisen und Bundesländern wider. Die Arbeitsmarktregion Erfurt ist mit einem Rückgang von 14,7 Prozent bis 2045 (2070: -24,1 %) am stärksten betroffen. Insgesamt sind die ostdeutschen Arbeitsmarktregionen stärker vom demografischen Wandel betroffen. Allerdings werden auch die westdeutschen Arbeitsmarktregionen vom Rückgang der Migration stark getroffen und verlieren an Bevölkerung. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 67 Jahren) wird in allen Arbeitsmarktregionen deutlich zurückgehen (Arbeitsmarktregion Hamburg bis 2045: -7,2 %, 2070: -9,8 %; Arbeitsmarktregion Erfurt bis 2045: -19,0 %, 2070: -25,7 %). Gerade der Rückgang in dieser Altersgruppe wird sich erheblich auf das Arbeitskräfteangebot auswirken. In Regionen, in denen diese Altersgruppe deutlich stärker zurückgeht als die Gesamtbevölkerung, könnte es zudem zu Arbeitskräftemangel führen oder den bestehenden Arbeitskräftemangel noch verstärken. Neben der stark alternden Bevölkerung verstärkt der Trend zur Urbanisierung den Bevölkerungsschwund im ländlichen Raum. Während größere Städte und Universitäts- und Fachhochschulstandorte (wie Heidelberg und Bamberg) von Bevölkerungsgewinnen profitieren, erleben ländliche Regionen im Osten Deutschlands Rückgänge von über 30 Prozent. Der starke Zuzug in die Metropolen Hamburg, Berlin und München wird sich so nicht fortsetzen. Gerade die westdeutschen Kreise und Metropolen konnten in den letzten Jahren durch Migration aus dem Ausland an Bevölkerung dazugewinnen. Insgesamt wird der Anteil der Bevölkerung mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit bis 2045 und 2070 durch einen niedrigen Wanderungssaldo zurückgehen. Bestehen bleibt ein klarer Ost-West-Unterschied: Die Kreise mit hohem Anteil an ausländischer Bevölkerung konzentrieren sich im Westen, während die Anteile im Osten des Landes unterdurchschnittlich bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025 (2025)

    Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne ; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Susanne Kohaut, Tim Kovalenko, Max Kunaschk, Martin Popp, Julia Schmidtke, Barbara Schwengler, Enzo Weber & Gerd Zika (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025. (IAB-Stellungnahme 02/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2502

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der folgenden Themen gebeten: - Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts - Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt - Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe - Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse, die das IAB bereits Juli 2025 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Langfristprojektion bis 2040: "Fachkräfteengpässe trotz schlechterer konjunktureller Entwicklung" (Interview) (2025)

    Keitel, Christiane; Zika, Gerd ; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Gerd Zika & Christian Schneemann (interviewte Person) (2025): Langfristprojektion bis 2040: "Fachkräfteengpässe trotz schlechterer konjunktureller Entwicklung" (Interview). In: IAB-Forum H. 19.02.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250219.01

    Abstract

    "Wie wird sich das Arbeitsmarktgeschehen in Deutschlands Regionen langfristig entwickeln? Um dazu Antworten zu finden, hat das IAB zusammen mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) regionalspezifische Entwicklungstrends bis zum Jahr 2040 modelliert. Dabei erfassten sie auch langfristige Megatrends wie die die demografische Entwicklung, die Dekarbonisierung und die Digitalisierung. Das IAB-Forum hat dazu bei Christian Schneemann und Gerd Zika nachfragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikations- und Berufsprojektionen: Die QuBe-Basisprojektion der achten Welle (2025)

    Krebs, Bennet; Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Krebs, Bennet, Christian Schneemann & Johanna Zenk (2025): Qualifikations- und Berufsprojektionen: Die QuBe-Basisprojektion der achten Welle. In: Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025, S. 293-301, 2025-06-05.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2010 bieten die Projektionen des QuBe- Projekts eine detaillierte Vorausschau auf künftige Entwicklungen des deutschen Arbeitsmarktes. Beständiges Monitoring durch stetige Datenaktualisierung sowie Adjustierung der eigenen Gleichungssysteme ermöglicht den Ausweis sozioökonomischer Veränderungen. Die Qu- Be-Basisprojektion prädiziert eine Arbeitsmarktentwicklung, welche bestehende Trends und Verhaltensweisen in Bildungssystem und Ökonomie beibehält. Angesichts der Covid-19-Pandemie sowie des Kriegs in der Ukraine wurden die beiden vorherigen Projektionswellen (vgl. Maier u. a. 2020; Maier u. a. 2022) unter hohen Unsicherheiten erarbeitet. In der achten Projektionswelle offenbart sich eine Verfestigung einiger Strukturbrüche, die in der siebten Welle (vgl. BIBB-Datenreport 2023, Kapitel A10.2) bereits beobachtet werden konnten. Heraufgezogene Herausforderungen vergrößern sich. In Anbetracht veränderter Geopolitik sind Absatzchancen der heimischen Wirtschaft außerhalb der westlichen Demokratien gefährdet. Inländisch zeigt sich auch in der achten Welle die Demografie, insbesondere das Ausscheiden der Baby-Boomer-Generation aus dem Arbeitsmarkt, als mächtige Determinante. Nicht nur das Arbeitsangebot, sondern auch die Arbeitsnachfrage, ihrerseits bedingt durch den privaten Konsum, ist vom demografischen Wandel betroffen. Wesentlich bleibt die begrenzende Wirkung des vorhandenen Arbeitsangebotes, wie es sich etwa in einer hohen Zahl offener Stellen (vgl. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 2023) niederschlägt. Indessen ist von sinkenden Entlohnungschancen Geringqualifizierter auszugehen, da das durchschnittliche Anforderungsniveau der Unternehmen weiter steigt. Zuwanderung zeigte sich in den letzten Jahren als maßgebliche Größe des Erwerbstätigenanstiegs. Neben dieser Stellschraube sind also insbesondere Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Verbesserung der Bildungserfolge etwa im dualen System wichtige Triebfedern, um weitere Potenziale zu heben. Zuwandernde, Personen nicht deutscher Staatsangehörigkeit sollten hier besonders in den Blick genommen werden (vgl. Maier/Kalinowski/Krinitz 2024). Die Chancen ökologischer Transformation hängen mit dem hierzu zentralen Baugewerbe ebenfalls an einer guten Qualifizierung der Beschäftigten. Schlussendlich muss, wenn das Arbeitsangebot sinkt, produktiver gearbeitet werden. Dies ist auch zur weiteren Aufrechterhaltung gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen zentral (Lehwess-Litzmann u. a. 2024). Wie die geopolitische, so bleibt auch die wirtschaftliche Situation schwierig. Insgesamt kann die frühere Erwartung einer konjunkturellen Erholung nicht mehr uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitsmarkt sehen sich persistierenden Herausforderungen gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2025)

    Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Gerd Zika & Marc Ingo Wolter (2025): Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 03/2025), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2503

    Abstract

    "Die Bundesländer und die Arbeitsmarktregionen in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, weshalb sie auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge aufweisen. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (8. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht wie in der Vergangenheit durch positive Entwicklungen im Außenhandel erholen wird. Das zukünftige Handeln der USA, China und Russlands ist schwer abzuschätzen und erhöht die Unsicherheit auf dem Weltmarkt. Zudem wird das künftige Arbeitsmarktgeschehen zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung, dem stetigen strukturellen Wandel (z.B. Digitalisierung im Handel) und der schwächeren Nachfrage im Baugewerbe geprägt. So wird das Arbeitskräfteangebot infolge des Bevölkerungsrückgangs in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen bis zum Jahr 2040 sinken. Zwar können einige Arbeitsmarktregionen noch Bevölkerung aufbauen, aber die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in allen abnehmen. Infolgedessen wird auch der Arbeitskräftebedarf fast überall sinken. Insgesamt wird in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen die Erwerbslosenquote sinken oder nahezu stabil bleiben, so dass dort trotz der schlechteren konjunkturellen Entwicklung weiterhin mit Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen zu rechnen ist. Die Rekrutierung von Arbeitskräften dürfte somit in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen langfristig zunehmend schwieriger werden. Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Wirtschaftszweig „Heime und Sozialwesen“ oder im Bereich der IT-Dienstleistungen wächst kontinuierlich. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund eines wohl eher noch beschleunigten Strukturwandels, der gerade die Bundesländer und Arbeitsmarktregionen schon jetzt vor große Herausforderungen stellt, in denen das Verarbeitende Gewerbe zum Beispiel die Automobilindustrie nach wie vor überdurchschnittlich. Die fortschreitende Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gerade die ökologische Transformation ist stark auf Erwerbstätige im Baugewerbe angewiesen. Eine Qualifizierung in diesem Bereich bleibt deshalb wichtig, weil die Rekrutierungssituation für Unternehmen trotz der langfristig vermutlich zurückgehenden Erwerbstätigkeit im Vergleich zu anderen Berufen auch in Zukunft schwierig sein wird. Die Umsetzung zusätzlich notwendiger Investitionen im Zuge dieser Transformation sollte nicht an fehlenden Fachkräften scheitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Binnenwanderung auf die regionalen Arbeitsmärkte (2025)

    Schneemann, Christian ; Wolter, Marc Ingo; Kalinowski, Michael; Schroer, Jan Philipp; Krinitz, Jonas; Zenk, Johanna ; Maier, Tobias ; Bernardt, Florian; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Jonas Krinitz, Tobias Maier, Anke Mönnig, Jan Philipp Schroer, Marc Ingo Wolter, Johanna Zenk & Gerd Zika (2025): Auswirkungen der Binnenwanderung auf die regionalen Arbeitsmärkte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 662), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Das BMAS hat das QuBe-Kooperationsprojekt im Rahmen des Fachkräftemonitorings beauftragt, die Auswirkungen der Binnenwanderung auf die regionalen Arbeitsmärkte zu untersuchen. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Bericht ein Szenario, das auf einer Bevölkerungsprojektion ohne Binnenwanderung basiert, mit der QuBe-Basisprojektion verglichen. Das Szenario „ohne Binnenwanderung“ zeichnet explizit kein realistisches Bild, sondern stellt ein Extremszenario dar, um die Bedeutung der Binnenwanderung für die Regionen hervorzuheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräfteengpässe könnten die Umsetzung von Klimaschutz und Klimaanpassung hemmen (Serie "Folgen des Klimawandels für den deutschen Arbeitsmarkt") (2025)

    Schneemann, Christian ; Krinitz, Jonas; Zenk, Johanna ;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Jonas Krinitz & Johanna Zenk (2025): Arbeitskräfteengpässe könnten die Umsetzung von Klimaschutz und Klimaanpassung hemmen (Serie "Folgen des Klimawandels für den deutschen Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.08.2025, 2025-08-18. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250818.01

    Abstract

    "Zur Umsetzung des Klimaschutzes werden zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. So müssen unter anderem erneuerbare Energien weiter ausgebaut und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel realisiert werden. Dies betrifft vor allem Berufe im Baugewerbe, bei denen bereits heute deutliche Engpässe herrschen. Analysen im Rahmen des QuBe-Projektes zeigen, dass sich die Rekrutierungssituation in vielen Berufen weiter verschärfen dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Zenk, Johanna ;
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  • Literaturhinweis

    Szenarien über die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung in den Bundesländern (2025)

    Schneemann, Christian ; Bernardt, Florian; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke; Kalinowski, Michael; Zenk, Johanna ; Krinitz, Jonas; Wolter, Marc Ingo; Schroer, Jan Philipp;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Jonas Krinitz, Tobias Maier, Anke Mönnig, Jan Philipp Schroer, Marc Ingo Wolter, Johanna Zenk & Gerd Zika (2025): Szenarien über die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung in den Bundesländern. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 663), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Das BMAS hat das QuBe-Kooperationsprojekt im Rahmen des Fachkräftemonitorings beauftragt, die Auswirkungen dreier Szenarien auf die regionalen Arbeitsmärkte zu untersuchen. Das Szenario 1 („Frauen“) nimmt die Auswirkungen einer gesteigerten Erwerbsbeteiligung vonFrauen auf die höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern in den Blick. Im Szenario 2 („Ältere“) wird die Erwerbsbeteiligung der Älteren (60 bis unter 75 Jahre) auf die höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern angehoben. Das Szenario 3 („Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit“) erhöht die Erwerbsbeteiligung nichtdeutscher Staatsangehöriger auf die jeweils höchste Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe in den Bundesländern. Die Szenarien liefern keinen Aufschluss darüber, wie eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung erreicht werden kann, sondern zeigen die rein rechnerischen Potenziale für etwaige Maßnahmen. Um die zusätzliche Zahl an potentiellen Arbeitskräften auch nutzen zu können, sollte zum Beispiel der Ausbau der Betreuungsinfrastruktur für Kinder und Pflegebedürftige weiter vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was, wenn 2 % Verteidigungsausgaben nicht ausreichen?: Ein Simulationsexperiment mit dem Modell QINFORGE (2025)

    Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Wolter, Marc Ingo, Tobias Maier & Gerd Zika (2025): Was, wenn 2 % Verteidigungsausgaben nicht ausreichen? Ein Simulationsexperiment mit dem Modell QINFORGE. (GWS-Kurzmitteilung. QuBe-Essay / Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung 2025,1), Osnabrück, 20 S.

    Abstract

    "Welche Folgen ergeben sich aus höheren Verteidigungsausgaben (3 % statt 2 % vom Bruttoinlandsprodukt) kombiniert mit verschiedenen Finanzierungsformen (Schulden, Steuern, Haushaltsumschichtung)? In Bezug auf diese Frage schauen wir mittels Szenariorechnungen auf gesamtwirtschaftliche Entwicklungen sowie Branchen und Berufe und nutzen hierfür das Instrumentarium des QuBe-Projektes. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Wahl der Finanzierungsform für die ökonomische Entwicklung insgesamt und auch für die strukturelle Entwicklung nicht neutral ist. Auch weitere Finanzierungsformen (z. B. Subventionsabbau und Veränderungen des Transfersystems) lassen spezifische Folgen für Unternehmen und Haushalte vermuten. Auf den Ergebnissen fußend folgen weitergehende Überlegungen. Sicher ist, dass eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben für die deutsche Volkswirtschaft tragbar ist. Den Belastungen wird aber mit einem Mix an Finanzierungsinstrumenten begegnet werden müssen. Noch offen sind Fragen zur Einbettung eines deutlich größer werdenden militärischen Clusters in die Gesamtwirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Die doppelte demografische Herausforderung: Zukünftige Pflegebedürftigkeit und verfügbares Pflegepersonal in den Arbeitsmarktregionen (2025)

    Zenk, Johanna ; Bernardt, Florian; Sonnenburg, Anja; Schur, Alexander;

    Zitatform

    Zenk, Johanna, Florian Bernardt, Alexander Schur & Anja Sonnenburg (2025): Die doppelte demografische Herausforderung: Zukünftige Pflegebedürftigkeit und verfügbares Pflegepersonal in den Arbeitsmarktregionen. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2025): Demografische Alterungsprozesse. Chancen und Herausforderungen für die Regionalentwicklung, S. 105-115, 2025-04-28.

    Abstract

    "Die Analyse zeigt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen zwischen 2023 und 2040 in allen Arbeitsmarktregionen weiter ansteigen dürfte, während die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im gleichen Zeitraum zurückgeht. Der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stellt den Arbeitsmarkt insgesamt vor große Herausforderungen und dürfte die Arbeitskräfteengpasssituation in vielen Berufsgruppen und Regionen zukünftig weiter verschärfen. Die Altenpflege steht dabei vor einer doppelten Herausforderung, da die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen gleichzeitig zunimmt. So hat die Analyse gezeigt, dass das Verhältnis von Pflegebedürftigen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bundesweit zwischen 2023 und 2040 von 8 Pflegebedürftigen auf 9 Pflegebedürftige je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter ansteigt. Die regionalen Unterschiede fallen dabei sehr hoch aus und es kommt insbesondere in den östlichen Arbeitsmarktregionen zu einem zunehmend hohen Verhältnis von Pflegebedürftigen im Vergleich zur jüngeren Bevölkerung. Aber auch mehrere bayerische Regionen sowie Saarbrücken stehen in besonderem Maße vor der Herausforderung die zunehmend ältere Bevölkerung durch eine geringere Zahl an Personen im erwerbsfähigen Alter zu versorgen. Dabei findet die Versorgung nicht immer durch beruflich ausgebildete Altenpflegerinnen und Altenpfleger statt. Mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen wird von Angehörigen gepflegt. Um dem steigenden Bedarf an Pflegepersonal zu begegnen, muss die Attraktivität der Pflegeberufe weiter zunehmen. Zwar ist es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, mehr Personen für die Altenpflege zu gewinnen. Der aktuelle Entwicklungspfad ist jedoch noch nicht ausreichend, um den Bedarf an Altenpflegerinnen und Altenpflegern auch langfristig in allen Regionen decken zu können. Anpassungen im Ausbildungsund Beschäftigungssystem könnten helfen, um beispielsweise Hilfskräfte zu Fachkräften in der Altenpflege weiterzubilden oder Personen zum Quereinstieg in die Altenpflege zu motivieren. Auch die Rückgewinnung von ehemaligen Pflegekräften, die den Beruf verlassen haben, kann eine wichtige Stellschraube sein. Hierfür muss jedoch an den Faktoren gearbeitet werden, die den Berufswechsel verursacht haben. Ein weiterer Hebel ist die Erhöhung der Arbeitsstunden von Teilzeitkräften. Da die vorliegende Analyse auf Personen mit aktuellen Trends in den Arbeitsvolumen basiert, würde eine Erhöhung der Arbeitsstunden zu einem niedrigeren Personalbedarf in Personen führen. Jedoch müssen auch hierfür die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit eine Erhöhung der Arbeitsstunden für Teilzeitkräfte überhaupt möglich ist. Hoffnung wird weiterhin auf einen zunehmenden Technologieeinsatz zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität gesetzt. In der vorliegenden Analyse wird dieser Aspekt nur im Ausmaß bereits beobachtbarer Digitalisierungstrends berücksichtigt. Das QuBe-Modell kann für entsprechende Szenarienrechnungen herangezogen werden, um mögliche Veränderungen in den Rahmenbedingungen zu analysieren. Für die regionale Analyse ist es zudem erstrebenswert die Arbeitskräfteangebotsseite in tieferem Detailgrad zu modellieren, um nicht nur die Berufshauptgruppe der nichtmedizinischen Gesundheitsberufe, sondern auch die Berufsgruppe der Altenpflegerinnen und Altenpfleger genauer abbilden zu können. Detailliertere Analysen und Szenarienrechnungen können einerseits dazu beitragen, den Handlungsbedarf für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik aufzuzeigen und andererseits ein Analysetool zur Verfügung stellen, um die möglichen Handlungsoptionen zu evaluieren." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ;
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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz: Potenzielle Effekte für den deutschen Arbeitsmarkt (2025)

    Zika, Gerd ; Schneemann, Christian ; Hassemer, Theresa-Marie; Zenk, Johanna ; Weber, Enzo ; Hummel, Markus; Mönnig, Anke; Krebs, Bennet; Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Theresa-Marie Hassemer, Markus Hummel, Bennet Krebs, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann, Enzo Weber & Johanna Zenk (2025): Künstliche Intelligenz: Potenzielle Effekte für den deutschen Arbeitsmarkt. (IAB-Forschungsbericht 23/2025), Nürnberg, 58 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2523

    Abstract

    "Die fortschreitende Entwicklung und Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) prägt zunehmend die globalen Märkte und Arbeitsweisen und hat auch in Deutschland einen immer größeren Einfluss. Deshalb wird mit der vorliegenden Szenarioanalyse für einen Zeitraum von 15 Jahren untersucht, welchen Einfluss KI auf die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland entfalten könnte. Um Aussagen über potenzielle Effekte eines KI-Szenarios treffen zu können, müssen entsprechende Annahmen getroffen werden. Anschließend wird das KI-Szenario mit einem Referenz-Szenario verglichen. Im KI-Szenario wird unterstellt, dass die notwendige Infrastruktur für die KI-Entwicklung und -Integration vorhanden ausgebaut wird. Insbesondere muss ausreichend Rechenkapazität in Rechenzentren verfügbar sein. Zudem wird KI je nach Branche unterschiedlich stark zum Einsatz kommen. So müssen von den Betrieben der jeweiligen Branchen unterschiedlich hohe Vorlaufinvestitionen getätigt werden. Dabei ist zu erwarten, dass die Wirkung des KI-Einsatzes je nach Branche unterschiedlich ausfallen wird. In manchen Branchen können Materialeinsparungen, in anderen Produktivitätssteigerungen oder neue Absatzmöglichkeiten realisiert werden. In vielen Branchen dürften diese Effekte auch in Kombination auftreten. Schließlich entwickeln auch andere Länder KI und wenden diese an. Für das KI-Szenario wird deshalb angenommen, dass die Wirkungen im Ausland insgesamt ähnlich ausfallen werden wie in Deutschland, mit den entsprechenden Effekten auf deutsche Importpreise. Den Berechnungen zufolge lässt sich durch KI insbesondere mittel- und langfristig eine deutlich höhere Wertschöpfung bei nahezu gleichem Arbeitseinsatz erzielen als im Referenz-Szenario. Unter den getroffenen Annahmen kann das jährliche Wirtschaftswachstum um durchschnittlich 0,8 Prozentpunkte höher liegen als im Referenz-Szenario. Kumuliert über die nächsten 15 Jahre könnten so 4,5 Billionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung erwirtschaftet werden. Die Zahl an Arbeitsplätzen liegt im KI-Szenario nach 15 Jahren insgesamt auf einem ähnlichen Niveau wie im Referenz-Szenario. Dennoch zeigen sich deutliche Verschiebungen am Arbeitsmarkt. So gibt es Wirtschaftsbereiche, in denen der Arbeitskräftebedarf steigt, während in anderen Bereichen Arbeitsplätze verloren gehen. Zu Beginn der verstärkten KI-Entwicklung und -Integration ist zunächst mit einem insgesamt höheren Arbeitskräftebedarf zu rechnen, um beispielsweise die benötigte Infrastruktur bereitzustellen, Daten zu erschließen oder Modelle zu entwickeln. Mittelfristig kommt es zu einem etwas geringeren Arbeitskräftebedarf aufgrund zunehmender Effizienzgewinne. Gegen Ende des Projektionszeitraums besteht jedoch Potenzial, diese Arbeitsplatzverluste wieder auszugleichen. Dabei zieht insbesondere die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einen höheren Arbeitskräftebedarf nach sich. Insgesamt gleichen sich die gegenläufigen Effekte auf die Beschäftigung weitgehend aus. Im KI-Szenario führt der Einsatz von KI unterm Strich also nicht ausschließlich zu positiven oder negativen Effekten auf dem Arbeitsmarkt. Vielmehr kommt es in einigen Bereichen zu Verschiebungen. Bei den IT- und Informationsdienstleistern liegt die Zahl der Erwerbstätigen nach 15 Jahren beispielsweise um rund 110.000 Personen höher als im Referenz-Szenario. Hingegen liegt die Zahl der Erwerbstätigen bei den Unternehmensdienstleistern im KI-Szenario zum gleichen Zeitpunkt um rund 120.000 Personen niedriger. Eine KI-induzierte Absenkung der Erwerbstätigenzahlen ist jedoch nicht zwingend mit einer Verschlechterung der Arbeitsmarktlage verbunden. Vielmehr könnten knappe Personalressourcen langfristig effizienter eingesetzt werden, wodurch Potenzial besteht, etwaige Arbeitskräfteengpässe in anderen Bereichen zu reduzieren. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass ein verstärkter KI-Einsatz die Anforderungen an die Beschäftigten verändern wird. So dürften insbesondere hochqualifizierte Tätigkeiten stärker von KI-Anwendungen betroffen sein als von Entwicklungen im Bereich klassischer nicht-lernender Software." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden: Aktualisierung 2025 (2025)

    Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Markus Hummel, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2025): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden. Aktualisierung 2025. (IAB-Bibliothek 375), Bielefeld: wbv, 228 S. DOI:10.3278/9783763978861

    Abstract

    "Seit 2007 wird im Projekt „Qualifikations- und Berufsprojektionen“ (QuBe) über die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarkts und deren Folgen geforscht. Der Reader stellt die Annahmen, Daten und die Basis der Projektionen vor, die im Projekt QuBe genutzt werden. Projektionen über die Entwicklung des Arbeitsmarkts ergeben sich aus der Beobachtung von Vergangenen und dem, was gegenwärtig als richtungsweisend gilt. Die theoretischen und empirischen Grundlagen sind wichtig, um Projektionen als reine Rechenmodelle richtig zu verstehen und angemessen zu interpretieren. Seit 2021 werden die langfristigen, im zweijährigen Rhythmus erscheinenden QuBe-Projektionen um eine jährliche Mittelfristprognose ergänzt. Federführend sind das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Mitwirkung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus;

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemonitoring für das BMAS - Mittelfristprognose bis 2029 (2025)

    Zika, Gerd ; Schroer, Jan Philipp; Schneemann, Christian ; Zenk, Johanna ; Mönnig, Anke; Kalinowski, Michael; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo; Krinitz, Jonas;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Michael Kalinowski, Jonas Krinitz, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann, Jan Philipp Schroer, Marc Ingo Wolter & Johanna Zenk (2025): Fachkräftemonitoring für das BMAS - Mittelfristprognose bis 2029. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 670), Berlin, 59 S.

    Abstract

    "Das BMAS hat das QuBe-Kooperationsprojekt mit einem Fachkräftemonitoring beauftragt, um unter anderem eine jährliche Mittelfristprognose zu erstellen. Mit dieser wird die Lücke zwischen der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den bisherigen Langfristprojektionen des QuBe-Projektes geschlossen. Aktuell befindet sich die Bundesrepublik Deutschland durch die veränderte Sicherheitslage, wirtschaftliche Umbrüche sowie die größeren Unsicherheiten bezogen auf die möglichen Entwicklungen des Außenhandels in einer schwierigen Lage. Hinzu kommen die Herausforderungen des demografischen Wandels und eine stärker zurückgehende Bevölkerung, bedingt durch einen deutlichen Rückgang der Zuwanderung. Die höheren Verteidigungsausgaben und das Infrastrukturpaket in Höhe von 500 Mrd. Euro werden sich nachfrageseitig auf die Wirtschaft auswirken. All dies beeinflusst auch den Arbeitsmarkt und führt zu einer veränderten Beschäftigung nach Berufen. Die Zahl der Berufe mit Arbeitskräfteengpässen hat im Vergleich zur Mittelfristprognose 2024-2028 stark zugenommen, obwohl in einigen Berufsgruppen im Prognosezeitraum Arbeitsplätze abgebaut werden. Ursächlich dafür ist das Ausscheiden der Baby-Boomer Generation. Zusätzlich steigern die Investitionen aus dem Infrastruktur- und Verteidigungspaket die Nachfrage nach Arbeitskräften in einigen Bauberufen und im Verarbeitenden Gewerbe. Die Nachfrage in IT- und Gesundheitsbereich bleibt weiterhin hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie groß ist die Gefahr eines Fachkräftemangels in Zukunftsberufen?: Evidenz für deutsche Metropolregionen (2024)

    Bachmann, Ronald ; Storm, Eduard ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Eduard Storm (2024): Wie groß ist die Gefahr eines Fachkräftemangels in Zukunftsberufen? Evidenz für deutsche Metropolregionen. In: List-Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Jg. 50, H. 4, S. 513-536. DOI:10.1007/s41025-024-00275-4

    Abstract

    "Die digitale und ökologische Transformation verändert die Arbeitsnachfrage sowie die geforderten Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt. Dieses Papier untersucht die resultierende Gefahr eines Fachkräftemangels in zehn Zukunftsberufen und fünf deutschen Metropolregionen. Erstens wird die Entwicklung der Beschäftigung mittels administrativer Daten untersucht. Dabei zeigt sich ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum in Zukunftsberufen, besonders in digitalen Berufen wie der Softwareentwicklung oder grünen Berufen wie der Ver- und Entsorgung. Zweitens werden mit Hilfe von Online-Stellenanzeigen die Höhe der Arbeitsnachfrage nach Beschäftigten sowie die Nachfrage nach digitalen und grünen Kompetenzen innerhalb der Zukunftsberufe untersucht. Diese Analysen weisen auf unterschiedliche regionale Bewältigungsstrategien hin: Während digitale Berufe eine gleichmäßig hohe Nachfrage aufweisen, bestehen in grünen Berufen erhebliche regionale Unterschiede. Drittens zeigt eine Untersuchung des Arbeitsangebots aus dem tertiären und dualen Bildungssystem, dass das Arbeitsangebot, insbesondere in MINT-Fächern und dualen Ausbildungsberufen, hinter der wachsenden Nachfrage zurückbleibt. Abschließend wird erörtert, in welchen Berufen und Regionen zukünftig ein starker Fachkräftemangel zu erwarten ist und welche Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderung geeignet erscheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie groß ist die Gefahr eines Fachkräftemangels in Zukunftsberufen? Evidenz für deutsche Metropolregionen (2024)

    Bachmann, Ronald ; Storm, Eduard ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Eduard Storm (2024): Wie groß ist die Gefahr eines Fachkräftemangels in Zukunftsberufen? Evidenz für deutsche Metropolregionen. (RWI-Materialien 166), Essen, 25 S.

    Abstract

    "Die digitale und ökologische Transformation verändert die Arbeitsnachfrage sowie die geforderten Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt. Dieses Papier untersucht die resultierende Gefahr eines Fachkräftemangels in zehn Zukunftsberufen und fünf deutschen Metropolregionen. Erstens wird die Entwicklung der Beschäftigung mittels administrativer Daten untersucht. Dabei zeigt sich ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum in Zukunftsberufen, besonders in digitalen Berufen wie der Softwareentwicklung oder grünen Berufen wie der Ver- und Entsorgung. Zweitens werden mit Hilfe von Online-Stellenanzeigen die Höhe der Arbeitsnachfrage nach Beschäftigten sowie die Nachfrage nach digitalen und grünen Kompetenzen innerhalb der Zukunftsberufe untersucht. Diese Analysen weisen auf unterschiedliche regionale Bewältigungsstrategien hin: Während digitale Berufe eine gleichmäßig hohe Nachfrage aufweisen, bestehen in grünen Berufen erhebliche regionale Unterschiede. Drittens zeigt eine Untersuchung des Arbeitsangebots aus dem tertiären und dualen Bildungssystem, dass das Arbeitsangebot, insbesondere in MINT-Fächern und dualen Ausbildungsberufen, hinter der wachsenden Nachfrage zurückbleibt. Abschließend wird erörtert, in welchen Berufen und Regionen zukünftig ein starker Fachkräftemangel zu erwarten ist und welche Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderung geeignet erscheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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