Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Technologischer Wandel, Dekarbonisierung und demografische Entwicklungen verändern Arbeitsmärkte grundlegend – jedoch nicht gleichmäßig, sondern mit erheblichen Unterschieden zwischen Regionen, Branchen und Beschäftigtengruppen.
Zugleich ist struktureller Wandel kein neues Phänomen. Frühere Transformationsprozesse bieten wichtige Erkenntnisse darüber, wie Arbeitsmärkte auf Umbrüche reagieren und welche Rolle Institutionen und Politik bei der Bewältigung dieser Anpassungsprozesse spielen können.
Der Workshop bringt diese Perspektiven zusammen: Im Fokus stehen Beiträge, die aktuelle Transformationsprozesse analysieren, ihre heterogenen Auswirkungen untersuchen und/oder Lehren aus vergangenen Transformationen für heutige wirtschaftspolitische Herausforderungen ziehen.
Ziel ist ein Austausch zu aktueller Forschung, die neue Erkenntnisse zu Transformationsprozessen liefert und deren wirtschaftspolitische Implikationen beleuchtet.
Termin
5.10.2026 - 6.10.2026
Zu Gast
Dazu ist im Rahmen des Workshops auch ein Symposium mit Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion geplant, in dem Prof. Dr. Wolfgang Dauth, Prof. Dr. Steffen Müller, PD Dr. Mirko Titze und Prof. Dr. Gesine Stephan über die Lehren aus bisherigen Transformationsprozessen diskutieren.
Ort
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Wissenschaftlicher Ausschuss
- Dr. Britta Matthes, IAB
- Prof. Dr. Steffen Müller, IWH und Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- Dr. Boris Ivanov, IAB
Einreichung der Beiträge
Willkommen sind Beiträge insbesondere zu folgenden Aspekten:
- Arbeitsmarkteffekte aktueller Transformationsprozesse (z. B. technologisch, ökologisch)
- Heterogenität von Transformationen zwischen Regionen, Branchen, Betrieben oder Beschäftigtengruppen
- Vergleich von aktuellen und vergangenen Transformationsprozessen sowie daraus ableitbare wirtschaftspolitische Lehren
- Anpassungsprozesse am Arbeitsmarkt, insbesondere Mobilität, Übergänge und Qualifikationsanforderungen
- Rolle von Institutionen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Strukturwandel
- Evaluierung von Politikmaßnahmen im Kontext von Transformation
Beiträge können empirischer oder theoretischer Natur sein. Besonders erwünscht sind Arbeiten, die wirtschaftspolitische Implikationen formulieren oder einen Bezug zu übergreifenden Perspektiven auf Transformation herstellen.
Vollständige Beiträge oder Zusammenfassungen (ein bis zwei Seiten) können bis zum 07.06.2026 in deutscher oder englischer Sprache als PDF- oder Word-Datei eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt per Mail an iwh-iab-2026@iab.de. Die Entscheidung über die Annahme eines Beitrags erfolgt bis zum 22.06.2026.
Konferenz- und Reisekosten
Der 21. IWH/IAB Workshop ist eine Präsenzveranstaltung. Tagungsgebühren werden nicht erhoben, aber es wird erwartet, dass die Teilnehmenden die ihnen entstehenden Kosten selbst tragen. Der Workshop findet grundsätzlich auf Deutsch statt, englischsprachige Vorträge sind möglich.
Kontakt
Kontakt unter dem Veranstaltungspostfach iwh-iab-2026@iab.de
