Springe zum Inhalt

Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen (2026)

    Bareis, Alexander; Wilzek, Lukas Andreas; Hees, Felix;

    Zitatform

    Bareis, Alexander, Felix Hees & Lukas Andreas Wilzek (2026): Wie junge Menschen von Wehr- oder Zivildienst profitieren: Ein Pflichtdienst kann den Übergang in den Arbeitsmarkt begünstigen. In: IAB-Forum H. 12.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260212.01

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt legt den Grundstein für den erfolgreichen Erwerbsverlauf junger Menschen. Angesichts der aktuellen Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ein verpflichtender Dienst den Berufseinstieg junger Männer beeinflusst. Anhaltspunkte hierzu liefern Analysen für die Zeit der Wehrpflicht in Deutschland bis zu ihrer Aussetzung im Jahr 2011." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wilzek, Lukas Andreas;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise (2026)

    Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2026): Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise. In: IAB-Forum H. 24.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260624.02

    Abstract

    "In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost. Dieser Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt weiter und hat fast den Tiefstwert während der Corona-Krise erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)

    Blanck, Jonna ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02

    Abstract

    "Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)

    Brewster, Elke M.;

    Zitatform

    Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w

    Abstract

    "Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany (2026)

    Broschinski, Sven ; Feldhaus, Michael ;

    Zitatform

    Broschinski, Sven & Michael Feldhaus (2026): Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany. In: Young, Jg. 34, H. 3, S. 249-274. DOI:10.1177/11033088251363373

    Abstract

    "This article examines the role of social capital within families and its interaction with parental socio-economic status in shaping the likelihood of young adults in Germany experiencing episodes of not being in employment, education or training (NEET). Using longitudinal data from the German Family Panel (pairfam), we reconstruct trajectories for the initial 5 years after leaving school that include the occurrence and persistence of NEET episodes. The findings indicate that family social capital, in particular parent–child communication built on trust and feelings of emotional security towards parents, can lower the risk of long-lasting and recurring NEET episodes. Moreover, high levels of family social capital can even out differences in the likelihood of experiencing NEET episodes according to socio-economic background." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft (2026)

    Danner, Katharina; Duncan, Michael; Wöhrer, Veronika ; Malschinger, Paul ; Flecker, Jörg ;

    Zitatform

    Danner, Katharina, Michael Duncan, Jörg Flecker, Paul Malschinger & Veronika Wöhrer (2026): Der institutionelle und wissenschaftliche Kontext der Studie Wege in die Zukunft. In: K. Danner, M. Duncan, J. Flecker, P. Malschinger & V. Wöhrer (Hrsg.) (2026): Lebenswege junger Menschen in Wien, Göttingen, S. 11-30, 2025-08-18. DOI:10.14220/9783737019071.11

    Abstract

    "In der Jugendphase sind Übergänge im Bildungssystem sowie der Wechsel von der Schule in die Arbeitswelt individuell zu bewältigen. Diese Schritte sind jedoch institutionell strukturiert und bei ihnen können sich, quasi wie unter einer Lupe, vielfältige gesellschaftliche Bedingungen und Problemlagen zeigen. Strukturell gesehen werden Klassenlage, Position im Geschlechterverhältnis und Ethnisierung wegen der Weichenstellungen für die weiteren Lebenswege als Platzanweiser für gesellschaftliche Positionen wirksam. Zugleich sind aber auch individuelle Entscheidungen möglich und biographisches Handeln ist gefordert, sei es zielgerichtet, um Aspirationen zu realisieren, sei es als Bewältigungshandeln, um schwierige Situationen zu überwinden. Sowohl privilegierte Lagen als auch soziale Verletzlichkeit werden sichtbar und akut, wenn man sich für einen der vielen grundsätzlich möglichen Wege entscheiden oder sich in einer neuen Schule, in der Lehre oder im Freundeskreis beweisen soll, während zugleich vielfältige Aspekte der Identität ausgebildet werden. Diese Lebensphase ist daher gesellschaftlich höchst relevant, insbesondere wenn es um die weniger privilegierten Teile der Gesellschaft geht, und lässt sie zum Schnittpunkt von Jugend-, Bildungs- und Übergangsforschung werden. Der vorliegende Beitrag widmet sich diesem Schnittpunkt als institutionellem und wissenschaftlichem Kontext sowie Ausgangspunkt der Studie "Wege in die Zukunft - Eine Längsschnittstudie über die Vergesellschaftung junger Menschen in Wien", die das Institut für Soziologie der Universität Wien im Jahr 2016 als Eigenprojekt gestartet und ab 2020 gemeinsam mit dem Institut für Bildungswissenschaft durchgeführt hat. Sie widmet sich den Schüler:innen der Mittelschule in Wien und weist eine Reihe von Besonderheiten auf." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Malschinger, Paul ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job mismatches and their implications for the career development of vocational graduates (2026)

    Eberlein, Laura ; Pavlopoulos, Dimitris ; Smits, Wendy ;

    Zitatform

    Eberlein, Laura, Dimitris Pavlopoulos & Wendy Smits (2026): Job mismatches and their implications for the career development of vocational graduates. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 18, H. 1. DOI:10.1186/s40461-026-00207-w

    Abstract

    "The transition from vocational education into the labour market is a key indicator of how effectively VET systems prepare graduates for employment. A central concern for school-based and work-based programmes alike is whether education-job mismatches undermine vocational adjustment and early career development. This study examines how mismatch at labour-market entry is associated with graduates’ subsequent five-year employment trajectories in the Netherlands. We combine the 2016 Dutch School Leaver Survey with monthly register data from 2015–2020 for 10,364 school leavers. Using a Mixture Hidden Markov Model (MHMM), we identify five early-career trajectories that capture variation in employment stability, contract quality and progression. The results show that education-job mismatches at the beginning of the career are associated with a higher probability of following the Volatility & Entrapment trajectory, which is characterised by temporary contracts, limited progression and high turnover. Dual mismatches (vertical and horizontal combined) are linked to a notably lower likelihood of upward mobility, suggesting persistent vocational disadvantages that extend beyond the point of entry. Importantly, the findings reveal differences in vocational resilience across programme types: The negative associations of mismatch are more pronounced for school-based graduates. While work-based graduates show greater resilience to single mismatches, any type of mismatch is associated with a lower probability of following a successful early career for school-based graduates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings (2026)

    Gholami, Mahdi; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2026): Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings. In: Education Economics, S. 1-17. DOI:10.1080/09645292.2026.2664425

    Abstract

    "We analyze the role of cognitive and non-cognitive skills in sorting workers into high-quality training firms and in determining early-career earnings. Using linked student-employer-employee data from Germany (NEPS-ADIAB), we find that adolescents with stronger skills are sorted into more productive, higher-paying firms. To address endogeneity, we exploit local variation in teachers’ science competency as an instrument for students’ mathematics skills. We find sizable causal wage returns to mathematics early in workers’ careers. We also provide evidence of complementarity between social and cognitive skills: returns to mathematics are higher for individuals with stronger interpersonal skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01

    Abstract

    "Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)

    Kunath, Gero; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Is a liberal school-to-work system more 'meritocratic'? Overeducation, social origin, and early career mobility in Germany and the United Kingdom (2026)

    Michelin, Irene ; Barbieri, Paolo ; Gioachin, Filippo ;

    Zitatform

    Michelin, Irene, Filippo Gioachin & Paolo Barbieri (2026): Is a liberal school-to-work system more 'meritocratic'? Overeducation, social origin, and early career mobility in Germany and the United Kingdom. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 103. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101146

    Abstract

    "This study examines the unfolding of early career trajectories of individuals entering the workforce overeducated, focusing on whether an advantaged social background compensates for initial occupational penalties across different institutional settings. Spline regression models with inverse probability weighting are performed to predict occupational achievements over the first 10 years after labour market entry for overeducated and adequately matched entrants from different classes of origin. To this end, we draw on representative longitudinal data, namely SOEP for Germany and BHPS-UKHLS for the United Kingdom, leveraging Labour Force Survey information on year- and occupation-specific educational modes to define overeducated entrants. Findings reveal that institutional settings do shape compensatory dynamics. In Germany, upward mobility among overeducated workers appears more strongly stratified by social background, with better chances to compensate for initial disadvantages observed among entrants from advantaged origins. By contrast, those from lower social backgrounds tend to experience a higher risk of remaining entrapped. In the United Kingdom, career trajectories of overeducated entrants show faster recoveries from initial penalties across social origins, although initial disadvantages are not fully offset. While these patterns hold primarily among secondary-educated entrants, degree holders experience the largest disadvantages when entering overeducated in both countries, yet showing little variation by social origin in their subsequent career progression." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entry conditions and the transition from tertiary education to employment: a cross-country perspective (2026)

    Moffat, John ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Moffat, John & Duncan Roth (2026): Entry conditions and the transition from tertiary education to employment: a cross-country perspective. In: International Journal of Manpower, Jg. 47, H. 1, S. 114-133., 2025-10-22. DOI:10.1108/ijm-02-2025-0150

    Abstract

    "Purpose: This paper analyses the short-run effects of the unemployment rate at the time of graduation on the transition into employment. Design/methodology/approach: The empirical analysis is based on monthly data on tertiary education graduates in 19 European countries covering 2004–2017 from the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) survey. Our methodology combines a Cox proportional hazards model with a two-stage residual inclusion approach. Findings: We find that a one percentage point increase in the unemployment rate reduces the hazard rate of transitioning from unemployment into employment by 6%. Consistent with evidence on cross-country differences in labour market rigidity, we find that the effect is stronger in Southern European countries. Within this group, the effect is almost entirely due to negative effects on female graduates. Originality/value: While the long-run effects of the conditions at the time of labour market entry have been widely studied, relatively little is known about their effects in the short run. This is partly due to the use of annual data in the extant literature. This gap in the literature is important since it is well established that unemployment at the beginning of an individual's career can have long-term “scarring” effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;

    Weiterführende Informationen

    Supplementary data
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Inklusive Gestaltung des Übergangs Schule–Beruf durch Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen (2026)

    Neises, Frank;

    Zitatform

    Neises, Frank (2026): Inklusive Gestaltung des Übergangs Schule–Beruf durch Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 305-312. DOI:10.31244/dds.2025.04.06

    Abstract

    "Am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf werden bundesweit Jugendberufsagenturen ausgebaut. Wie diese gestaltet sein müssten, um sie inklusiv auszurichten und mehr Teilhabe an den regulären Angeboten der Beruflichen Bildung zu ermöglichen, wird in diesem Beitrag behandelt. Dabei steht eine an den Bedarfen des Einzelnen ausgerichtete multiprofessionelle Zusammenarbeit der Akteur*innen im Mittelpunkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Projekt „Inklusion in der beruflichen Bildung – InBiT“. Wie inklusiv ist der Übergang Schule–Beruf? (2026)

    Reißig, Birgit; Schröer, Wolfgang; Lemke, Vera; Tillmann, Frank; Wiesner, Tina; Metzner, Katharina; Reimann, Philipp; Ullrich, Stephan;

    Zitatform

    Reißig, Birgit, Wolfgang Schröer, Vera Lemke, Katharina Metzner, Stephan Ullrich, Philipp Reimann, Frank Tillmann & Tina Wiesner (2026): Das Projekt „Inklusion in der beruflichen Bildung – InBiT“. Wie inklusiv ist der Übergang Schule–Beruf? In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 325-329. DOI:10.31244/dds.2025.04.09

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt „Inklusion in der beruflichen Bildung. Bildungsteilhabe in regionalen Übergangsstrukturen – mit einem Schwerpunkt auf die Perspektive junger Erwachsener“ (InBiT) hat sich zwischen 2021 und 2025 der Frage gewidmet, welche Bildungshemmnisse bzw. Bildungserfolge junge Menschen aus benachteiligten Räumen im Übergangssystem erfahren und wie sie von relevanten Akteur*innen unterstützt werden. Umgesetzt wurde das Projekt in jeweils zwei Untersuchungsregionen in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen, wobei sowohl ländliche als auch städtische Umgebungen einbezogen waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050

    Abstract

    "Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)

    Ulrich, Angela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Röhrig, Annette; Schmitt, Laila ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich als Schlüssel für den erfolgreichen Einstieg in berufliche Ausbildung? (2026)

    Weller, Sabrina Inez ; Hüls, Silke;

    Zitatform

    Weller, Sabrina Inez & Silke Hüls (2026): Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich als Schlüssel für den erfolgreichen Einstieg in berufliche Ausbildung? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 55, H. 1, S. 8-12.

    Abstract

    "Der Übergangsbereich bietet Jugendlichen ohne direkten Ausbildungszugang alternative Qualifizierungswege. Die Zielgruppe ist dabei äußerst heterogen und die Maßnahmen verfolgen unterschiedliche Teilziele. Im Beitrag wird anhand der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024 untersucht, inwiefern ausgewählte Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich die Einmündung in berufliche Ausbildung fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Langzeitarchivierung Nationalbibliothek
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany (2026)

    Wicht, Alexandra ; Protsch, Paula ; Menze, Laura ; Weßling, Katarina ;

    Zitatform

    Wicht, Alexandra, Paula Protsch, Laura Menze & Katarina Weßling (2026): Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100728

    Abstract

    "This study investigates opportunities for occupational status attainment through spatial mobility in early stratification processes. We focus in particular on how this relationship is conditioned by young people’s occupational status aspirations as well as by institutional and local structural opportunities, thereby scrutinizing how spatial mobility may contribute to unequal career opportunities. Empirically, we analyze occupational status attainment in the transition from school to Vocational Education and Journal Pre-proof 2 Training (VET) in Germany. Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS) combined with fine-grained regional information, we show that young people who commute or relocate for a VET position are more likely to secure higher-status VET positions. Yet spatial mobility is only associated with higher occupational status attainment among young people with higher levels of occupational status aspirations, among those originating from structurally weak regions and those with at least an intermediate secondary school-leaving certificate. We conclude that spatial mobility can enable young people to overcome regional disadvantages, functioning as an agentic strategy for pursuing occupational goals more effectively. At the same time, it tends to widen status differentials between socially stratified educational groups and remains shaped by local structural opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training (2026)

    Wicht, Leonie ;

    Zitatform

    Wicht, Leonie (2026): Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training. (IAB-Discussion Paper 05/2026), Nürnberg, 179 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2605

    Abstract

    "Die duale Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Dennoch wird ein erheblicher Anteil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Die Schätzung der kausalen Effekte solcher Ausbildungsabbrüche ist schwierig, da die Entscheidung zum Abbruch endogen ist. Diese Studie nutzt Betriebsschließungen von Ausbildungsbetrieben als unerwartete Schocks, die Auszubildende während ihrer Ausbildung verdrängen. Auf Basis administrativer Daten aller Auszubildenden in Deutschland zwischen 2008 und 2022 wird mithilfe eine Ereignisstudie mit einer gematchten Kontrollgruppe der Einfluss des Verlusts des Ausbildungsplatzes auf Beschäftigungs- und Einkommensverläufe über die folgenden acht Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Ausbildungsplatzes zu kleinen, aber anhaltenden Einkommensverlusten führt. Im Vergleich zu nicht betroffenen Auszubildenden sinken die Einkommen aus regulärer Beschäftigung vier Jahre später um bis zu 780 Euro pro Jahr (etwa 4,5 Prozent) und liegen auch in den Folgejahren noch rund 2 Prozent niedriger. Diese Verluste fallen im Vergleich zu Verlusten einer regulären Beschäftigung moderat aus. Dies steht im Einklang mit der starken institutionellen Unterstützung im deutschen Berufsbildungssystem, die betroffenen Auszubildenden hilft, ihre Ausbildung in einem neuen Betrieb fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Allerdings verzeichnen Auszubildende ohne Schulabschluss deutlich größere und im Zeitverlauf zunehmende Einkommensverluste. Eine Dekompositionsanalyse zeigt, dass die gesamten Einkommensverluste zu einem großen Teil von denjenigen Auszubildenden verursacht werden, die ihre Ausbildung im Anschluss abbrechen. Demgegenüber erfahren Personen, die ihre Ausbildung abschließen, nur geringe Einkommenseinbußen, und der Verlust des Ausbildungsplatzes erhöht das Risiko eines Ausbildungsabbruchs nur geringfügig. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die wichtige unterstützende Rolle verschiedener Institutionen im dualen Berufsbildungssystem, der zuständigen Kammern und der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich wird deutlich, dass nicht alle Auszubildenden gleichermaßen Zugang zu diesen Unterstützungsmechanismen haben oder in gleichem Maße von ihnen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wicht, Leonie ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen