Kaum ein anderes Sicherungssystem des deutschen Sozialstaats dürfte so häufig reformiert worden sein wie die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Nach der Bürgergeld-Reform aus dem Jahr 2023 steht nun bereits die nächste Reform vor der Tür. Wohin steuert die Politik mit der neuen Grundsicherung? Erleben wir eine Rückkehr zu den aktivierungspolitischen Leitmotiven der Anfangsjahre von Hartz IV? Oder bildet sich ein neues Gleichgewicht zwischen Arbeitsmarktintegration und sozialer Teilhabe, zwischen Fördern und Fordern?
Veranstaltungsformat: Online
OECD-Migrationsausblick 2025
Der diesjährige OECD-Migrationsausblick analysiert die jüngsten Entwicklungen bei Migrationsbewegungen und der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern in den Arbeitsmarkt der OECD-Länder. Gleichzeitig untersucht er aktuelle politische Veränderungen in der Steuerung von Migration und Integration.
Wie reagieren die OECD-Länder auf den zunehmenden Migrationsdruck? Welche Rolle spielen Arbeitgeber dabei, Zugewanderten den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern? Und welche Auswirkungen hat die wachsende internationale Mobilität von Gesundheitsfachkräften auf die Gesundheitssysteme über Ländergrenzen hinweg?
Der Bericht widmet sich insbesondere der Rolle von Unternehmen bei der Integration von Einwanderinnen und Einwanderern sowie der internationalen Migration von Gesundheitsfachkräften in die OECD-Länder.
Haben oder Nichthaben: Chancengleichheit und sozialer Aufstieg in den OECD-Ländern
Nicht Geburt, sondern Lernen, Anstrengung und Arbeit sollte über den Erfolg im Leben bestimmen, denn soziale Mobilität und Chancengleichheit beflügeln die wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Zusammenhalt und das Vertrauen in die Demokratie.
Eine neue OECD-Studie wirft einen frischen Blick auf Chancengleichheit und stellt die Frage, inwieweit wirtschaftliche Ungleichheit von Startbedingungen beeinflusst wird, die die Menschen nicht kontrollieren können. Ein besonderer Fokus liegt dabei neben dem sozio-ökonomischen Hintergrund, Alter und Geschlecht auf dem Wohnort. Das Panel diskutiert, welche Politik inmitten eines rasanten technologischen und sozialen Wandlungsprozesses allen Menschen die wesentlichen Fähigkeiten und Ressourcen an die Hand geben kann, damit sie ihre Chancen auch nutzen können.
Alt, älter, arbeitsmarktrelevant – Wie der demografische Wandel Jobs und Wachstum prägt
Der demografische Wandel wird in vielen OECD-Ländern den strukturellen Fachkräftemangel noch einmal deutlich verschärfen und stellt eine große Herausforderung für die wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme dar.
Modellrechnungen im aktuellen OECD-Beschäftigungsausblick zeigen, dass aufgrund der Geburtenentwicklung und der steigenden Lebenserwartung die Anzahl der produktiven Beschäftigten zurückgehen und gleichzeitig der Anteil der Rentenbeziehenden stark wachsen wird.
Im ZOOM-Webinar wird diskutiert, wie sich trotz dieser Trends eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung erreichen lässt, die Wohlstand auch im Alter zusammen mit einer funktionsfähigen Gesundheitsversorgung sichert.
How to promote stable employment: rules versus incentives
Why do workers dislike inflation? Wage Erosion and Conflict Costs
Ausgewählte Datensätze des IAB und Analysepotenziale
Im Rahmen der institutionsübergreifenden Kooperation zwischen dem DJI und dem IAB stellt das IAB ausgewählte Datens(ch)ätze aus seinem Hause vor.
Der Fokus liegt dabei auf den administrativen Daten und Betriebsbefragungen, mit einem Ausblick auf die verschiedenen Datenzugangswege.
Gut gerüstet? Bildung in Zeiten der Transformation
Die Unternehmen in Schleswig-Holstein stehen aktuell vor enormen Herausforderungen. Neben der schon seit fast 3 Jahren schwierigen konjunkturellen Lage, befinden sie sich aufgrund der großen drei D's (Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung) zudem in einem 3-fachen Strukturwandel. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Wandel nicht nur gleichzeitig, sondern auch sich wechselseitig verstärkend stattfinden.
Der Arbeits- und Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verschärfen, und die Digitalisierung sowie die Dekarbonisierung werden neue Arbeitsplätze schaffen, andere werden wegfallen. Hierfür werden betroffene und zukünftige Beschäftigte für andere beziehungsweise für neue Tätigkeiten qualifiziert werden müssen. Gleiches gilt für junge Menschen, die sich an der Schwelle zum Berufsleben befinden. Bildung ist hier der zentrale Schlüssel. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung wird auf neue Füße gestellt werden müssen, um passende Antworten auf die großen Herausforderungen am Arbeitsmarkt geben zu können.
