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Publikation

Arbeitsrechtlicher Reformbedarf und Kompensationslösungen

Beschreibung

"Die Analyse möglicher Kompensationslösungen für das Arbeitsrecht beginnt mit einer Betrachtung dessen, was durch das Arbeitsrecht konkret reguliert wird. Dabei werden arbeitsrechtliche Bestimmungen als Teil einer umfassenderen Regulierung des Arbeitsmarktes betrachtet. Aus rechts-ökonomischer Sicht geht es anschließend um eine Begründung für das Arbeitsrecht, aber auch um damit im Zusammenhang stehende Kosten (einschließlich möglicher negativer Nebenwirkungen). Im Anschluß wird am Beispiel des Kündigungsschutzes diskutiert, ob und inwieweit arbeitsrechtliche Revisionen in Deutschland ein Thema sind. Einerseits werden dabei Arbeitsmarktwirkungen des Kündigungsschutzes behandelt, andererseits wird die Frage aufgeworfen, inwiefern der sich vollziehende Strukturwandel (z.B. nach Sektoren und Betrieben) arbeitsrechtlichen Handlungsbedarf hervorrufen könnte. Für den Fall, dass die Gründe für einen (umfassenden) arbeitsrechtlichen Revisionsbedarf ernst zu nehmen sind, wird schließlich erörtert, welche betrieblichen Anpassungsalternativen ohne substanzielle Rechtsänderungen (zumindest potenziell) zur Verfügung stehen und welche Formen der öffentlichen Kompensation bei substanzieller Deregulierung in Betracht kommen. Der Ausblick beschäftigt sich schließlich damit, ob sich eine 'Richtschnur' für die wohl anstehende Modernisierung des Arbeitsrechts finden lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Zitationshinweis

Walwei, Ulrich (2000): Arbeitsrechtlicher Reformbedarf und Kompensationslösungen. In: B. Frick, R. Neubäumer & W. Sesselmeier (Hrsg.) (2000): Betriebliche und staatliche Sozialpolitik : komplementär oder substitutiv? (Organisationsökonomie humaner Dienstleistungen, 07), S. 93-121.