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Publikation

Industrial clusters and economic integration

Beschreibung

"Wirtschaftliche Integration geht typischerweise einher mit einer Desintegration des Produktionsprozesses durch Outsourcing und Offshoring (Feenstra 1998). Horizontale und vertikale Verbindungen zwischen Unternehmen werden stärker, so dass die regionalen Wertschöpfungsketten zunehmend als Produktions- oder Innovationscluster organisiert sind. Basierend auf einem Literaturüberblick legen wir dar, dass Cluster im Zuge der wirtschaftlichen Integration eine wichtige Rolle spielen können. Aus diesem Grund bilden Cluster auch den Schlüssel für das Konzept der Europäischen Metropolregion. In einem derartigen Wirtschaftsraum können sich Lokalisationseffekte entsprechend von 'Marshalls Dreifaltigkeit' ergeben (Weitergabe von Wissen, Herausbilden einer spezialisierten Arbeitnehmerschaft und Verfügbarkeit spezieller Vor- und Zwischenprodukte (Rosenthal/Strange 2003).<br> Das Papier baut auf einer umfassenden Unternehmensbefragung im Kern der Europäischen Metropolregion Nürnberg auf, die auch Kunden-Lieferanten-Beziehungen und verschiedene Arten von Kooperationen umfasst. Zahlreiche empirische Studien zeigen, dass sich Charakteristika von Clustern stark unterscheiden. Um dieser Unschärfe entgegenzuwirken schlagen wir eine Bottom-Up-Methode zur Clusteridentifikation vor, die auf verschiedenen qualitative und quantitative Indikatoren aufbaut.<br> Nachdem verschiedenste Schranken für interregionalen und internationalen Handel abgebaut werden und Transportkosten fallen, haben moderne produktionsgeprägte Cluster oftmals eine größere geographische Ausdehnung als traditionelle. Vor diesem Hintergrund stellen wir die Frage, ob Cluster für regionale, nationale und internationale Integration relevant sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Zitationshinweis

Litzel, Nicole & Joachim Möller (2009): Industrial clusters and economic integration. Theoretic concepts and an application to the European Metropolitan Region Nuremberg. (IAB-Discussion Paper 22/2009), Nürnberg, 47 S.

Bezugsmöglichkeiten

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