Verhaltensänderung von Betrieben/Beschäftigten infolge der ökol. Transformation
Projektlaufzeit: 01.02.2024 bis 31.12.2025
Kurzbeschreibung
Das Projekt fragt nach den Auswirkungen der Energiekrise in den Betrieben und bei den Beschäftigten. Hierzu werden die hochfrequenten Befragungen der IAB-Stellenerhebung und der Opal-Panelbefragung herangezogen. Die IAB-Stellenerhebung beinhaltet vom vierten Quartal 2023 drittem Quartal 2024 Fragen zu den Auswirkungen der Energiekrise bzw. den Personalanpassungen aufgrund der Krise. Ferner werden in der hochfrequenten Beschäftigtenbefragung sozialversicherungspflichtig-Beschäftigte nach der betrieblichen und arbeitsplatzbezogenen Betroffenheit gefragt. Als Datengrundlage zum Arbeitsangebot sollen ferner Daten aus dem BerufeNet herangezogen werden; Hier soll systematisch nach Veränderungen, bzw. Modifizierungen von Berufen, die besonders von der Transformation bzw. Energiemarktkrise im Zeitverlauf betroffen sind. Erwartet wird, dass mit der Transformationsprozesse sowohl innerbetrieblich als auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt stattfinden. Auf betrieblicher Ebenen werden die Befragungsergebnisse durch Datenaggregate des Statistischen Bundesamtes zur Energienutzung des Energieverbrauchs in den Betrieben ergänzt. Im Ergebnis wird angestrebt, Verhaltensänderungen sowohl auf der Arbeitsangebots-, wie auf der Arbeitsnachfrageseite zu erfassen, die dann gegebenenfalls als Annahmen in makroökonomische Szenarien einfließen.
Ziel
Ziel des Projektes ist es Indikatoren zur ökol. Transformation und Anspannungen auf dem Energie- und Arbeitsmarkt zu erfassen. In dem Projekt werden u.a. folgende thematischen Aspekte abgefragt: Energiesparmaßnahmen, und Kapazitäten zur Ressourcensteuerung in den Betrieben, Betroffenheit bei den Beschäftigten. Nachfrage nach Weiterbildung, Qualifizierung und beruflicher Mobilität.
Methoden
Integration von hochfrequenten Betriebs- und Personenbefragungen und Prozessdaten der BA, sowie betriebliche Energienutzungs- und Verbrauchsdaten des Bundes