Lange Zeit konzentrierten sich die Anstrengungen der Arbeitsvermittlung im SGB III vor allem auf Personen mit vergleichsweise guten Chancen auf eine zügige Re-Integration in den Arbeitsmarkt. Personen, die bei der Arbeitssuche mit größeren Hemmnissen konfrontiert sind, wurden vielfach nicht so intensiv gefördert, wie es möglich und sinnvoll gewesen wäre.
Die „Interne ganzheitliche Integrationsberatung“ (INGA) richtet sich als spezialisiertes Beratungsangebot an Arbeitslose mit komplexen und multiplen Problemlagen und wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Betreuung arbeitsmarktferner Arbeitsloser“ (BafAlo) mittels qualitativer Methoden untersucht. Der neue IAB-Forschungsbericht stellt die wesentlichen Ergebnisse zu INGA vor.
- IAB-Forschungsbericht: Interne ganzheitliche Integrationsberatung (INGA): Organisation und Praxis der Beratung von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen im SGB III
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