Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre zu einer Verringerung der hohen Arbeitslosigkeit führen. Als niedrig entlohnt gilt, wer weniger als zwei Drittel des Medianlohns (mittlerer Lohn) aller Vollzeitbeschäftigten verdient. Das Arbeitsentgelt gewährleistet dann trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, Geringqualifizierte, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Und wie hat sich der Niedriglohnsektor nach der Einführung des Mindestlohns entwickelt? In welchen Branchen sind Niedriglöhne besonders verbreitet? Wie hat sich die Armutsgefährdung von Erwerbstätigen entwickelt und welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle?
Zu diesen und anderen Fragen rund um das Thema „Niedriglohnbeschäftigung und Armutsgefährdung“ haben wir für Sie Publikationen und Projekte des IAB zusammengestellt.
Aktivitäten
- Publikationen zum Thema „Niedriglohnbeschäftigung und Armutsgefährdung“
- Projekte zum Thema „Niedriglohnbeschäftigung und Armutsgefährdung“
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