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Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung – Befunde für Baden-Württemberg

Die Zahl der Beschäftigten ist zwischen 2000 und 2023 mit 24,5 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. Trotzdem steht das Bundesland vor besonderen Herausforderungen.

Die Zahl der Beschäftigten ist zwischen 2000 und 2023 in Baden-Württemberg mit 24,5 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich gestiegen. In allen baden-württembergischen Kreisen wächst die Beschäftigung.

Während Branchen-, Qualifikations-, und Betriebsgrößenstrukturen die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg im Vergleich zum gesamtdeutschen Raum ungünstig beeinflussen, profitiert das Land von einem deutlich positiven Standorteffekt. Die bundesweit höchste Forschungsintensität und die höchste Patentdichte könnte sich ebenso positiv ausgewirkt haben wie die intensive Vernetzung der Bildungs- und Forschungsinstitutionen mit der Wirtschaft im Bundesland. Auch die Altersstruktur der Beschäftigten ist mit deutlich positiven Impulsen für die Arbeitsnachfrage verbunden.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Baden-Württemberg trotz der vergleichsweise guten Beschäftigungsentwicklung in der Vergangenheit vor besonderen Herausforderungen steht. Diese bestehen beispielsweise in der Transformation der für Baden-Württemberg zentralen Industrien und der Notwendigkeit, weitere Wachstumsimpulse für die Beschäftigung zu generieren.

IAB-Regional Baden-Württenberg 1/2026: Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung – Befunde für Baden-Württemberg

Bild: Bild: mizar_21984 / Adobe.Stock.com