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Flexibilität unterstützen, nicht erzwingen

Abstract

"Deutschland steckt in einer Erneuerungskrise, in der Flexibilität und Bewegung am Arbeitsmarkt dringend nötig sind. Enzo Weber, IAB Nürnberg und Universität Regensburg, bewertet die arbeitsmarktpolitischen Pläne der Koalition: Die Abschaffung des Kündigungsschutzes für Hochverdiener betrifft nur wenige Beschäftigte, ist wenig zielgenau und könnte berufliche Aufstiege sowie Investitionen in Kompetenzen bremsen. Positiv zu bewerten sind die steuerliche Förderung von Abfindungen bei Jobwechseln und – mit Einschränkungen bei Verlängerungen und Wiedereinstellungen – erweiterte Befristungsmöglichkeiten. Krankschreibung und Wochenarbeitszeit benötigen praktikable, belastungsarme Regeln. Leitbild ist „Flexability“: Flexibilität durch Entwicklung und Befähigung unterstützen, statt sie durch weniger Sicherheit zu erzwingen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Cite article

Weber, E. (2026): Flexibilität unterstützen, nicht erzwingen. Zur Diskussion gestellt: - Wachstum durch Flexibilität? Arbeitsmarktreformen auf dem Prüfstand. In: Ifo-Schnelldienst, Vol. 79, No. 10, p. 15-19.

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