Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Duale Berufsausbildungen und berufliche Integration in den ersten drei Jahren nach Ausbildungsabschluss (2010)
Dorau, Ralf;Zitatform
Dorau, Ralf (2010): Duale Berufsausbildungen und berufliche Integration in den ersten drei Jahren nach Ausbildungsabschluss. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 18, S. 1-21.
Abstract
"Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist die Passage von der Ausbildung in den Beruf. Segmentationstheoretische Ansätze verorten Absolventen aus dualer Ausbildung auf dem berufsfachspezifischen Arbeitsmarkt, charakterisiert durch sichere Normalarbeitsverhältnisse. Über alle Alterskohorten hinweg ist jedoch in Deutschland ein Anwachsen von prekärer Beschäftigung nachweisbar. Inwieweit trifft dies auch speziell auf junge Fachkräfte zu, die eine duale Ausbildung absolviert haben? Welchen Einfluss haben der Ausbildungsberuf und der Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs? Unterscheiden sich diese Faktoren für junge Frauen und Männer bzw. in Ost- und Westdeutschland? Der vorliegende Beitrag analysiert die Einmündungsprozesse von dualen Ausbildungsabsolventen des Jahres 2001 auf Grundlage der IAB-Beschäftigtenstichprobe 2004. Verglichen werden nicht nur einzelne Zeitpunkte, sondern die Berufsverläufe in einem dreijährigen Beobachtungszeitraum als Ganze. Möglich ist dies mit der Methode der Sequenzmusteranalyse. Entscheidendes Vergleichskriterium ist, ob und zu welchem Zeitpunkt in der Berufseinstiegsphase Zustände wie Arbeitslosigkeit, Niedrigeinkommen oder Leiharbeit anzutreffen sind und wie lange diese andauern. Ähnliche Berufsverläufe werden zusammengefasst und drei über die Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit bestimmten Zonen ('integriert', 'prekär' und 'entkoppelt', nach R. Castel) zugeordnet. In einem zweiten Analyseschritt wird mittels logistischer Regression analysiert, welchen Einfluss der Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs und die Ausbildungsberufsgruppe auf die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit zu den drei Zonen der Erwerbsarbeit ausüben. Dabei soll zwischen Ost- und Westdeutschland sowie Frauen und Männern differenziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ins "Übergangssystem" oder ersatzweise in geförderte Berufsausbildung?: regionale Unterschiede im Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern ohne betriebliche Lehrstelle (2010)
Eberhard, Verena; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Eberhard, Verena & Joachim Gerd Ulrich (2010): Ins "Übergangssystem" oder ersatzweise in geförderte Berufsausbildung? Regionale Unterschiede im Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern ohne betriebliche Lehrstelle. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 6, S. 10-14.
Abstract
"Mehr als die Hälfte der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Ausbildungsstellenbewerber mündeten in den letzten Jahren bis zum Start des neuen Ausbildungsjahres nicht in eine betriebliche Lehre ein. Dabei bringen diese Jugendlichen offiziell die Voraussetzungen für die Aufnahme einer Berufsausbildung mit. Was tun sie stattdessen? Der Beitrag geht dieser Frage nach und untersucht, warum sich in einigen Regionen viele der Betroffenen ersatzweise außerbetrieblich ausbilden lassen, während anderswo die meisten im Übergangssystem verbleiben. Sind die regional unterschiedlichen Verbleibe von den Jugendlichen so gewollt? Oder sind sie Folge des Anpassungsdrucks an die jeweiligen Bildungsangebote, die vor Ort überhaupt noch zur Verfügung stehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System": Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen (2010)
Zitatform
Euler, Dieter, Eckart Severing & Clemens Wieland (2010): Eckpunkte der Initiative "Übergänge mit System". Eckpunkte aus den beteiligten Ländern: Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen. Gütersloh, 10 S.
Abstract
"Im Rahmen der Initiative 'Übergänge mit System' hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit neun Partnerministerien aus fünf Bundesländern Eckpunkte für die Reform des Übergangssystems zwischen Schule und Berufsausbildung verabschiedet. Die Eckpunkte beinhalten Aussagen darüber, wie künftig die Berufsorientierung in der Schule, Maßnahmen zur Herstellung von Ausbildungsreife und subsidiäre, betriebsnahe Formen der Berufsausbildung ausgestaltet werden sollen. In Zukunft soll es für Ausbildungsbewerber nur noch zwei Wege geben: Noch nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen in Maßnahmen individuell schnellstmöglich zur Ausbildungsreife geführt werden. Bereits ausbildungsreife Jugendliche sollen nicht in Maßnahmen einmünden, sondern ein Ausbildungsangebot erhalten. Oberste Priorität hat dabei die Einmündung in die duale, betriebliche Ausbildung. Stehen nicht genügend duale Ausbildungsplätze zur Verfügung, so sollen die Jugendlichen vollzeitschulisch oder außerbetrieblich ausgebildet werden.
Die Eckpunkte stellen die Grundlage für ein Rahmenkonzept dar, das im nächsten Schritt gemeinsam mit den Partnerministerien und im Dialog mit der Bundesagentur für Arbeit erarbeitet und im Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Transitionen - Übergänge vom Studium in den Beruf: zur Verbindung von qualitativer und quantitativer Forschung (2010)
Felden, Heide von; Schiener, Jürgen;Zitatform
Felden, Heide von & Jürgen Schiener (Hrsg.) (2010): Transitionen - Übergänge vom Studium in den Beruf. Zur Verbindung von qualitativer und quantitativer Forschung. (Lernweltforschung 06), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 253 S.
Abstract
"Wie nehmen Absolventen und Absolventinnen der Studiengänge Erziehungswissenschaft und Medizin ihr Studium wahr, wie erleben sie den Übergang und wie deuten sie ihre berufliche Situation? Gibt es spezifische Haltungen, die durch die unterschiedlichen Fachkulturen, die unterschiedliche Studiengestaltung und die unterschiedliche Arbeitsmarktsituation bewirkt wird? In welchen Sequenzen gestaltet sich der Übergang? Auf diese (und weitere) Fragen gibt der vorliegende Band Antworten. Dabei werden in der Forschung qualitative und quantitative Ansätze verbunden." (Textauszug, IAB-Doku) Inhalt Heide von Felden, Jürgen Schiener: Zum Übergang vom Studium in den Beruf aus qualitativer und quantitativer Perspektive (7-9);
Teil I: Biographieforschung und Lebenslaufforschung - konzeptionelle Grundlagen
Heide von Felden: Übergangsforschung in qualitativer Perspektive: Theoretische und methodische Ansätze (21-41);
Jürgen Schiener: Arbeitsmarkt und Berufseinstieg von Akademiker/innen: Theoretische und empirische Grundlagen (42-75);
Teil II: Der Übergang vom Studium in den Beruf - Sequenzmuster und Sinnkonstruktionen
Dirk Böpple: Berufseinmündungsprozesse von Hochschulabsolvent/innen: Ereignis- und Sequenzmusteranalysen (77-105);
Kira Nierobisch: Studium, Übergang und Beruf: Unterschiedliche Gestaltungsformen von Pädagog/innen und Mediziner/innen (106-156);
Maria Wagner: Familie und Beruf: Geschlechtsspezifische und fachspezifische Unterschiede von Pädagog/innen und Mediziner/innen (157-183);
Heide von Felden: Lernprozesse in Transitionen: Subjektive Konstruktionen in strukturellen Übergangsprozessen (184-201);
Heide von Felden: Haltungen und Habitusformen von Absolvent/innen der Studiengänge Pädagogik und Medizin - zum Zusammenhang von Fachkulturen und Selbst- und Welthaltungen (203-235);
Dirk Böpple, Heide von Felden, Kira Nierobisch, Maria Wagner: Übergänge als Transition - Übergangsforschung als Triangulation von qualitativen und quantiativen Ergebnissen (237-252). -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2010)
Zitatform
(2010): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2), Bonn, 455 S.
Abstract
"Als Ergänzung zum 'Berufsbildungsbericht 2010' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liefert der Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland. Schwerpunktthema der diesjährigen Ausgabe sind die Übergänge an der sogenannten 'Zweiten Schwelle', also von der Berufsausbildung in die Beschäftigung. Dabei wurden im Vergleich zur Vorjahresausgabe insbesondere die Analysen zur beruflichen Weiterbildung ausgeweitet. Neu aufgenommen wurde auch ein umfassender Überblick über die Programme und Aktivitäten von Bund und Ländern zur Förderung der beruflichen Ausbildung. Darüber hinaus wurde die indikatorengestützte Berichterstattung des Datenreports unter Bezug auf internationale Indikatoren und Benchmarks (Maßstäbe) erweitert. Ein ebenfalls neu erstelltes Glossar rundet die diesjährige Ausgabe ab." (Textauszug, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: Datenreport zum Berufsbildungsbericht, 2 -
Literaturhinweis
Förderschüler vor der ersten Schwelle - Berufsvorbereitung mit Handicaps (2010)
Galiläer, Lutz;Zitatform
Galiläer, Lutz (2010): Förderschüler vor der ersten Schwelle - Berufsvorbereitung mit Handicaps. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 7, S. 26-28.
Abstract
Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt ist für Abgänger von Förderschulen besonders schwierig. In dem Beitrag werden die Ursachen dieser Schwierigkeiten benannt, und die Berufsorientierung an Förderschulen wird skizziert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Betriebspraktika, vor allem auf ihren Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten. Angesichts ihrer großen Bedeutung für den Berufseinstieg behinderter Jugendlicher wird für die Optimierung betrieblicher Praktika plädiert, insbesondere für klare Funktionsbeschreibungen und Durchführungsstandards, für die Unterstützung der Förderschulen bei der Akquisition von Betrieben sowie für die Betreuung der Jugendlichen während der Praktika. (IAB)
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Literaturhinweis
The role of chance events in the school-to-work transition: The influence of demographic, personality and career development variables (2010)
Zitatform
Hirschi, Andreas (2010): The role of chance events in the school-to-work transition: The influence of demographic, personality and career development variables. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 1, S. 39-49. DOI:10.1016/j.jvb.2010.02.002
Abstract
"Chance events are considered important in career development, yet little empirical research is available on their predictors and consequences. The present study investigated socio-demographic (gender, nationality, school-type), personality (openness, locus of control) and career development variables (career decidedness, career planning) in relation to perceived chance events with a retrospective (N = 229, eleventh grade), and 1-year longitudinal prospective study (N = 245, eighth/ninth grade) among Swiss adolescents. The results showed that the majority of both groups reported a significant influence of chance events on their transition from compulsory school to vocational education or high school. Importance of chance events related to socio-demographics and personality but not career preparation. Career preparation and chance events predicted subjective career success in terms of wish correspondence and overall satisfaction with transition outcome among the younger cohort. Implications include the necessity to integrate both thorough career preparation and chance events in theory and counseling practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Making transitions pay: an assessment of the dutch life-course scheme (2010)
Zitatform
Huizen, Thomas van & Janneke Plantenga (2010): Making transitions pay. An assessment of the dutch life-course scheme. In: Journal of social policy, Jg. 39, H. 1, S. 35-52. DOI:10.1017/S0047279409990043
Abstract
"Introducing individual savings accounts into the system of social security may be an innovative way to reorganise European social security systems. This article examines the merits and drawbacks of this modernisation strategy using the Transitional Labour Market approach as a frame of reference. On the basis of normative criteria derived from this approach, we perform an evaluation of the Dutch life-course scheme ('Levensloopregeling'). This scheme is a unique and pioneering arrangement that offers employees a fiscally facilitated option to save money to finance periods of unpaid leave. Following the assessment of the Dutch case, we identify several pitfalls of reforms based on individual savings accounts. Finally, we put forward some proposals to overcome these shortcomings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt: Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe (2010)
Kruse, Wilhelm; Kohlmeyer, Klaus; Kühnlein, Gertrud; Bylinski, Ursula; Weigele, Melanie; Paul-Kohlhoff, Angela; Wende, Lutz;Zitatform
Kruse, Wilhelm, Klaus Kohlmeyer, Angela Paul-Kohlhoff, Gertrud Kühnlein, Melanie Weigele & Lutz Wende (2010): Jugend: Von der Schule in die Arbeitswelt. Bildungsmanagement als kommunale Aufgabe. Stuttgart: Kohlhammer, 178 S.
Abstract
"Für viele Jugendliche ist der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in den letzten Jahren schwieriger geworden, immer mehr scheitern schon beim ersten Schritt ins Berufsleben. Die Ausgrenzung dieser Jugendlichen aus Bildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit zu verhindern und die beruflichen Lebensperspektiven aller Jugendlichen vor Ort zu befördern, ist neuerdings als wichtige Aufgabe kommunaler Politik erkannt worden. Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, wie die Kommunen im Hinblick auf eine Optimierung der Einstiegswege in Ausbildung und Arbeit verstärkt (Bildungs-)Verantwortung übernehmen können. Das Buch stellt dafür die unterschiedlichen Programme und Handlungsstrategien auf regionaler und kommunaler Ebene vor. Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Ansätze der 'Kommunalen Koordinierung' und der 'Lokalen Verantwortungsgemeinschaft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf: Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven (2010)
Krüger-Charle, Michael;Zitatform
Krüger-Charle, Michael (2010): Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2010-11), Gelsenkirchen, 23 S.
Abstract
"Drei Fünftel der Jugendlichen mit und ohne Hauptschulabschluss nehmen erst nach zweieinhalb Jahren im Übergangssystem eine qualifizierte Ausbildung auf.
Für sie verzögert sich ihr Eintritt in das Berufsleben über das 20. Lebensjahr hinaus.
Die Risikogruppe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Familien (20 - 30 %) ist auch nach drei Jahren im Übergangssystem nicht in eine Berufsausbildung eingemündet.
Die institutionellen Strukturen des Übergangssystems sind geprägt von Komplexität, fehlender Transparenz und Ineffizienz.
Die im Übergangssystem auf allen Ebenen jährlich anfallenden Kosten dürften realistisch geschätzt bei 7 Mrd. Euro liegen.
Der Forschungsschwerpunkt Wissen und Kompetenz bereitet z. Zt. eine Policy-Analyse der Organisations- und Finanzstrukturen, der Akteurskonstellation und Steuerungsinstrumente sowie der zielgruppenspezifischen Wirksamkeit der Übergangsangebote vor. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der funktionalen, administrativen und betriebswirtschaftlichen Effizienz." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erweiterte vertiefte Berufsorientierung: Überblick, Praxiserfahrungen und Evaluationsperspektiven (2010)
Zitatform
Kupka, Peter & Melanie Wolters (2010): Erweiterte vertiefte Berufsorientierung. Überblick, Praxiserfahrungen und Evaluationsperspektiven. (IAB-Forschungsbericht 10/2010), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht befasst sich mit den Maßnahmen der vertieften bzw. erweiterten vertieften Berufsorientierung und den Möglichkeiten ihrer Evaluation. Die (erweiterte) vertiefte Berufsorientierung wird vielerorts angeboten, um Jugendlichen den Übergang in Ausbildung zu erleichtern. Die Analyse einer Abfrage innerhalb der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass die Maßnahmen außerordentlich heterogen sind und recht unterschiedliche Ziele verfolgen. Einige dieser Maßnahmen und die Ansätze ihrer wissenschaftlichen Begleitung werden vorgestellt. Es zeigt sich, dass diese Studien als Praxisberichte wertvoll sind, aber den Ansprüchen an eine wissenschaftliche Evaluation nicht genügen. Im weiteren Verlauf werden daher laufende Evaluationsprojekte dargestellt, es wird ein Konzept für weitere Evaluationen entwickelt, das wissenschaftlichen Standards entspricht, und es werden Konzepte für die Evaluation einzelner Maßnahmetypen vorgestellt, die seit Sommer 2010 in Nordrhein-Westfalen und Thüringen in der Umsetzung sind. Der Bericht schließt mit dem Vorschlag, in Zukunft weniger einzelne Maßnahmen oder Maßnahmetypen zu evaluieren, sondern sich darauf zu konzentrieren, was in einzelnen Schulen, Orten oder Regionen an Angeboten vorhanden ist und wie diese zusammenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf: Voraussetzungen und Hilfestellungen (2010)
Köck, Michael; Lödermann, Anne-Marie; Rodarius, Danielle; Stein, Margit; Scharrer, Katharina; Backmann, Astrid; Stummbaum, Marin; Heller, Walter; Thomas, Joachim ; Sailer, Maximilian ; Zoelch, Christof; Birgmeier, Bernd R.;Zitatform
Köck, Michael & Margit Stein (Hrsg.) (2010): Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Voraussetzungen und Hilfestellungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 296 S.
Abstract
"Die Entwicklungen im Beschäftigungssystem, die sich im Berufswandel, in neuen Beschäftigungsformen oder auch Veränderungen im Erwerbsverhalten zeigen, zwingen den diesem System vorgelagerten Bildungsbereich dazu, die eigene Anschlussfähigkeit zu verbessern. Vordringlichstes Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schülern einen raschen Übergang in aussichtsreiche Bildungsverläufe zu ermöglichen und Zeiten, die sie in Schnupperlehren, Praktika, berufsvorbereitenden und berufsschulischen Bildungsgängen sowie Maßnahmen der Arbeitsagenturen verbringen, möglichst zu minimieren. Berufsorientierung hat dabei die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf eine reflektierte und eigenverantwortlich durchgeführte Ausbildungs- oder Studienwahl vorzubereiten. Ziel des Buches ist es - ausgehend von einer Darstellung der Ziele, Aufgaben und grundsätzlichen Ansatzpunkte schulischer Berufs- und Studienorientierung - einen umfassenden Einblick in die strukturellen und individuellen Voraussetzungen, Bestimmungs- und Einflussgrößen der Übergangsprozesse von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu geben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Konzepten und erprobten best practice-Ansätzen zur Vorbereitung auf Ausbildung, Studium und Beruf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunales Übergangsmanagement: Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen (2010)
Kühnlein, Gertrud; Klein, Birgit;Zitatform
Kühnlein, Gertrud & Birgit Klein (2010): Kommunales Übergangsmanagement. Handlungsbedarf, Reichweite und Grenzen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2/3, S. 155-162.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des anhaltend hohen Anteils von Jugendlichen, denen der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nicht oder nur nach langwierigen (Um-) Wegen gelingt, hat die Forderung nach einer verlässlichen, lokalen Koordinierung des Übergangsgeschehens an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Kreise und Städte haben in den letzten Jahren Bildung als ihr Handlungsfeld entdeckt und sich auf den Weg gemacht, dieses Feld selbst zu strukturieren und politisch zu gestalten, soweit ihnen dies im Rahmen der föderalen Strukturen möglich ist. Die Kommunalisierung des Übergangsgeschehens stellt allerdings keinen 'Königsweg' für die Lösung der Übergangsproblematik dar. Solange es an einem ausreichenden, das heißt auswahlfähigen Angebot an Ausbildungsplätzen und stabilen Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Frauen und Männer mangelt, können alle Integrationsanstrengungen auf kommunaler Ebene auch nur begrenzte Wirkung entfalten. Die erwartbaren positiven Effekte beziehen sich insbesondere auf eine Verbesserung der individuellen Begleitung der Berufseinmündung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Erwerbseinstieg junger Erwachsener: unsicher, ungleich, ungesund (2010)
Langhoff, Thomas; Starke, Christian; Krietsch, Ina;Zitatform
Langhoff, Thomas, Ina Krietsch & Christian Starke (2010): Der Erwerbseinstieg junger Erwachsener: unsicher, ungleich, ungesund. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 7, S. 343-349. DOI:10.5771/0342-300X-2010-7-343
Abstract
"Der Einstieg junger Erwachsener in die Erwerbsarbeit kann als besorgniserregend und problematisch bezeichnet werden. Jugendliche und junge Erwachsene sehen sich bereits vor Beginn des Erwerbslebens mit zahlreichen Problemlagen konfrontiert: Vergebliche Ausbildungsplatzsuche, Dauerpraktika, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitslosigkeit - kurzum Zukunftsangst sind Themen, welche die junge Generation bewegen und mit denen sie sich auseinandersetzt. Die Folgen dieser schwierigen Ausgangslage für Jugendliche sind weitreichend. Nicht nur die Existenzsicherung, sondern ebenso die psychische Gesundheit werden durch die Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beeinträchtigt. Schließlich stellt Erwerbsarbeit nicht nur die Grundlage für finanzielle Selbstständigkeit dar, sondern nimmt den zentralen Stellenwert für die individuelle Entwicklung und Entfaltung der (jungen) Erwerbstätigen ein. Werden jedoch Stabilität und Kontinuität zugunsten unsicherer und prekärer Beschäftigungsverhältnisse ersetzt, sind damit die Zukunftsplanung und Entwicklungschancen der Betroffenen beeinträchtigt. Insbesondere bei der Leiharbeit kumulieren mehrere Faktoren unsicherer und prekärer Beschäftigung. Vor dem Hintergrund, dass die junge Generation dem Arbeitsmarkt noch einige Jahrzehnte zur Verfügung stehen muss, kann der Verschleiß deren psychischer und physischer Gesundheit nur kritisch betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in der überbetrieblichen Berufsausbildung: eine begleitende Evaluierung. Endbericht (2010)
Lenger, Birgit; Löffler, Roland; Dornmayr, Helmut;Zitatform
Lenger, Birgit, Roland Löffler & Helmut Dornmayr (2010): Jugendliche in der überbetrieblichen Berufsausbildung. Eine begleitende Evaluierung. Endbericht. Wien, 144 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt dieser (begleitenden) Evaluierung steht die Qualität und Zielgruppenadäquatheit der überbetrieblichen Ausbildungsangebote, welche vor allem anhand der Zufriedenheit der TeilnehmerInnen sowie der für die Vermittlungsleistungen verantwortlichen Lehrkräfte und AusbilderInnen beschrieben werden soll. Besondere Aufmerksamkeit wird zudem auch der Frage nach dem Umfang, den Ursachen und den Konsequenzen (Verbleib) von Ausbildungsabbrüchen bzw. -wechseln gewidmet. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen daher Befragungen von Jugendlichen zu unterschiedlichen Zeitpunkten (in der Orientierungsphase, während der Ausbildung in der überbetrieblichen Ausbildungseinrichtung, nach Ausbildungsabbrüchen, nach/während anhaltend erfolgloser Lehrstellensuche) sowie die Perspektive der Lehrkräfte und AusbilderInnen. Untersuchungsregion ist das Bundesland Wien. Auftraggeber der Studie sind das AMS Österreich und die Arbeiterkammer Wien." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen: Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? (2010)
Lerch, Sebastian;Zitatform
Lerch, Sebastian (2010): Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen. Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung? In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 4, S. 38-42.
Abstract
Praktisch ausgelegte Orientierungsangebote in der Schule müssen verstärkt werden. Die in der Schule erworbenen Kompetenzen müssen an der betrieblichen Praxis ausgerichtet werden. Schulunterricht soll mehr praktische Elemente beinhalten, eine intensivere Kooperation von Schule und Betrieben ist wünschenswert. Da die Vorstellungen der Jugendlichen von einem Beruf mit den tatsächlichen Anforderungen divergieren, müssen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung bereits in der Schule verstärkt werden. Diese Perspektiverweiterung auf Berufsvorbereitung in der Schule stößt aber auf Widerstände, weil häufig eine dichotome Sicht auf Schule und Wirtschaft vorherrscht. Mögliche Lösungen können die Verlagerung von Unterrichtsteilen in eine praktische Umgebung, die Durchführung von Girls/Boys Days, Bewerbungstraining in Firmen, Exkursionen in Betrieben, die Erstellung einer Datenbank mit Erfahrungen aus Betriebspraktika und fächerübergreifende berufliche Ringvorlesungen sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung: Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA (2010)
Münk, Dieter;Zitatform
Münk, Dieter (2010): Selektivität und Dysfunktionalität der vorberuflichen Bildung. Anmerkungen zum Zusammenhang zwischen dem "Übergangssystem" und der amerikanischen NBA. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 40-44.
Abstract
"Der Wunsch, nach Abschluss der Schule eine berufliche Ausbildung zu beginnen, führt rund ein Drittel der Jugendlichen in das sogenannte Übergangssystem, das mittlerweile zu einem festen Bestandteil des bundesdeutschen Berufsbildungssystems geworden ist. Doch statt Übergänge in berufliche Bildungsgänge und damit mittelfristig Voraussetzungen für die gesellschaftliche und soziale Integration junger Menschen zu schaffen, wird im Übergangssystem teilweise das fortgeführt, was in den sozial selektiv wirkenden vorgelagerten Bildungsbereichen begründet wurde. Eine Ursache dieser 'Creaming out'-Effekte ist unter anderem im stark am Berufsprinzip orientierten dualen Ausbildungssystem zu sehen. Der Positionsbeitrag setzt sich auf der Grundlage aktueller Befunde und Zahlen kritisch mit den strukturellen Hintergründen und Zusammenhängen dieser Entwicklung auseinander und beleuchtet mögliche Flexibilisierungsansätze im Kontext europäischer Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schulübergang und Selektion: Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven (2010)
Neuenschwander, Markus P. ; Häfeli, Kurt; Weingardt, Martin; Hirschi, Andreas ; Becker, Rolf ; Krüsken, Jan; Gomolla, Mechtild; Kuhnke, Ralf; Grunder, Hans-Ulrich; Schellenberg, Claudia; Grunder, Hand-Ulrich; Signer, Hans Georg; Ditton, Hartmut; Skrobanek, Jan ;Zitatform
(2010): Schulübergang und Selektion. Forschungsbefunde - Praxisbeispiele - Umsetzungsperspektiven. Zürich: Rüegger, 178 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die internationale Tagung "Schulalltag und Selektion", die am 23. Oktober 2009 an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz in Solothurn stattfand. Am Anfang stehen die vier Hauptreferate zu den Themen Selektionsprozesse beim Übergang in die Sekundarstufe I und II, Effekte sozialer Herkunft auf die Schulformwahl, schulische Selektion und institutionelle Diskriminierung sowie soziale Ungleichheit im Schweizer Bildungssystem. Auszüge aus den Workshops schließen sich an. Eine Zusammenfassung der Podiumdiskussion sowie zwei Kapitel mit Schlussfolgerungen aus der Perspektive der Forschung und der Bildungsverwaltung schließen den Band ab. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung: Probleme, Programme und Reformpotenziale (2010)
Zitatform
Neumann, Michael, Jörg Schmidt & Dirk Werner (2010): Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung. Probleme, Programme und Reformpotenziale. (IW-Analysen 58), Köln, 106 S.
Abstract
"Der Schritt von der Schule in die Arbeitswelt ist für viele - zu viele - Jugendliche heute kein Selbstläufer mehr. Zahlreiche Schulabsolventen benötigen eine zusätzliche Anschubhilfe, um überhaupt erst Chancen auf den ersehnten Ausbildungsvertrag zu haben. Die IW-Analyse geht den Ursachen und den Folgen dieses gesellschaftlichen Problems auf den Grund. Die Autoren beschreiben zunächst die Programme, mit denen die öffentliche Hand die Jugendlichen fördert, und legen die Kosten dieser Maßnahmen offen. Die Probleme junger Leute, sich in der Berufswelt zu etablieren, ziehen jedoch eine ganze Reihe weiterer Kosten nach sich: Gäbe es weniger Geringqualifizierte, ließen sich zum einen die Ausgaben für Arbeitslosengeld sowie soziale Grundsicherung reduzieren, und zum anderen würde die Wirtschaft insgesamt profitieren. Mehr und höherwertige Berufsabschlüsse - das nutzt gleich doppelt: Es steigert das Einkommen des einzelnen ebenso wie das Bruttoinlandsprodukt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment (2010)
Niepel, Verena;Zitatform
Niepel, Verena (2010): The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment. (ZEW discussion paper 2010-104), Mannheim, 51 S.
Abstract
"Die Studie erforscht die Rolle von Fähigkeiten in der Kindheit für die Dauer der ersten Arbeitslosigkeitsperiode im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. Es wird somit untersucht, ob bereits früh im Lebensverlauf Fähigkeiten entdeckt werden können, die im späteren Leben für die Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung zu finden relevant werden. Hierzu wird insbesondere auf die Unterscheidung zwischen kognitiven und sozialen Fähigkeiten eingegangen, da diese unter Umständen verschiedene Zielgrößen für mögliche Politikmaßnahmen von seiten des Staates darstellen. Die empirische Analyse beruht auf Daten einer Kohortenstudie aus Großbritannien, die alle Personen, die in einer bestimmten Woche im März 1958 geboren wurden, an verschiedenen Zeitpunkten im Leben befragt. Soziale Fähigkeiten werden anhand einer Beurteilung des Verhaltens der Kinder durch deren Lehrer gemessen. Das Maß für kognitive Fähigkeiten setzt sich aus vier in der Schule absolvierten Tests zusammen. Die Analysen zeigen, dass höhere kognitive und soziale Fähigkeiten im Alter von sieben Jahren mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit Arbeitslosigkeit zu verlassen und eine Beschäftigung zu finden einhergehen. In Bezug auf Männer scheint der Zusammenhang allerdings hauptsächlich für diejenigen zu gelten, die in der Kindheit niedrige soziale Fähigkeiten hatten. Die qualitativen Ergebnisse ändern sich durch die Berücksichtigung des erreichten Bildungsabschlusses nicht. Zudem sind die Effekte nicht allein durch beobachtbare Unterschiede im familiären Hintergrund der Individuen, elterliches Engagement oder Schulcharakteristika zu erklären. Die Ergebnisse dieser Studie deuten somit darauf hin, dass Maßnahmen, die zur Erhöhung von kognitiven und sozialen Fähigkeiten in der Kindheit beitragen, auch das Risiko langer Arbeitslosigkeitsperioden im Jugend- und frühen Erwachsenenalter verringern. Im Lichte der Debatten über das Abschneiden in internationalen Schülerleistungstests, die sich oft auf Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten konzentrieren, liefert diese Studie weitere Evidenz dafür, dass Investitionen in die sozialen Fähigkeiten von Kindern nicht außer Acht gelassen werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung lernschwacher Auszubildender: Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz (2010)
Norwig, Kerstin; Petsch, Cordula; Nickolaus, Reinhold;Zitatform
Norwig, Kerstin, Cordula Petsch & Reinhold Nickolaus (2010): Förderung lernschwacher Auszubildender. Effekte des berufsbezogenen Strategietrainings (BEST) auf die Entwicklung der bautechnischen Fachkompetenz. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 106, H. 2, S. 220-239.
Abstract
"Bedingt durch Leistungsdefizite, unzulänglich ausgebildete strategische Fähigkeiten und Motivationsprobleme haben viele Jugendliche in der einjährigen Berufsfachschule Bautechnik große Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen und die berufliche Grundbildung erfolgreich abzuschließen. Das berufsbezogene Strategietraining BEST ist darauf ausgerichtet, die negativen Entwicklungsverläufe und Lernerfahrungen dieser Jugendlichen aufzubrechen und über die ausbildungsbegleitende Förderung in Kleingruppen die fachliche Leistungs- und Motivationsentwicklung der Schüler zu stärken. Die Ergebnisse aus der Interventionsstudie zeigen, dass lernschwache Schüler (Maurer, Stuckateure, Fliesenleger) mit Hilfe des fachgebundenen BEST-Trainings deutlich in ihrer Fachkompetenzentwicklung gefördert werden können und im interventionsnäheren Teil des Fachtests sogar das Leistungsniveau der lernstarken Auszubildenden (Zimmerer/Bauzeichner) erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf (2010)
Pimminger, Irene;Zitatform
Pimminger, Irene (2010): Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf. Berlin, 30 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Expertise ist es, den Akteurinnen und Akteuren, die mit der Umsetzung von ESF-geförderten Programmen im Bereich Übergang Schule-Beruf befasst sind, einen Einblick in die Gender-Aspekte zu vermitteln, die in diesem Gebiet relevant sind und bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming berücksichtigt werden müssen. Da in den ESF Programmen wie bspw. Jobstarter insbesondere die duale Berufsausbildung im Vordergrund steht, wird dieser Bereich hier ausführlicher behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis: Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB (2010)
Plicht, Hannelore;Zitatform
Plicht, Hannelore (2010): Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis. Ergebnisse aus der Begleitforschung BvB. (IAB-Forschungsbericht 07/2010), Nürnberg, 137 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht präsentiert Befunde aus der Begleitforschung zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit 2006/ 2007. Sie zielen zum einen darauf, der BA empirische Informationen zur konkreten Umsetzung des 2004 neu eingeführten 'Neuen Fachkonzepts BvB' (NFK) zu liefern. Zum zweiten wollen sie den Einfluss von Trägercharakteristika und Maßnahmekomposition auf das Maßnahmeergebnis (insbesondere die Übergänge in betriebliche Ausbildung) sowie den Stellenwert von Kernelementen des NFK wie Qualifizierungsbausteine und Praktika für die Übergänge in Ausbildung analysieren. Neben der Deskription von Strukturmerkmalen der Bildungsträger, der Maßnahmekomposition und der konkreten Umsetzung des Konzepts durch die Bildungsträger werden Befunde zu wesentlichen Einflussgrößen auf das Maßnahmeergebnis präsentiert: Mit steigendem Anteil an Teilnehmern ohne Schulabschluss in der Maßnahme, an Jugendlichen aus dem Rechtskreis SGBII ebenso wie jenem an Abbrechern reduziert sich der Anteil an Übergängen in betriebliche Ausbildung. Einen ebenfalls negativen Effekt haben steigende Teilnehmerzahlen pro Maßnahme. Positive Wirkungen sind hingegen mit einem steigenden Anteil an Teilnehmern mit überdurchschnittlichen Praktikumsdauern sowie an marktbenachteiligten Jugendlichen in der Maßnahme verbunden. Eine hohe Betreuungsqualität sowie die Durchführung der Maßnahme in einer Bietergemeinschaft beeinflussen das Maßnahmeergebnis mittelbar durch eine Verringerung der Abbruchquote. Während betriebliche Praktika bei überdurchschnittlicher Dauer einen positiven Effekt auf den Übergang in betriebliche Ausbildung haben, lässt sich ein solcher für Qualifizierungsbausteine nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Innovative apprenticeships: promoting successful school-to-work transitions (2010)
Rauner, Felix; Hauschildt, Ursel; Smith, Erica; Zelloth, Helmut;Zitatform
Rauner, Felix, Erica Smith, Ursel Hauschildt & Helmut Zelloth (Hrsg.) (2010): Innovative apprenticeships. Promoting successful school-to-work transitions. (Bildung und Arbeitswelt 23), Berlin: LIT, 265 S.
Abstract
"The transition from school to vocational education is of different quality and performance in the diverse national VET systems and heavily determined by the different structures of governance in the national education and VET systems. In September 2009, the International Network on Innovative Apprenticeship (INAP) hosted its third international conference in Turin bringing together leading researchers in the area of international TVET research.
This book summarises all topics discussed within the frame of the Turin conference and overviews current research and analysis in the following fields:
- Managing successful transitions from school to work
- Building vocational identity
- Competence evaluation and development in VET
- Levels of governance and the role of stakeholders in apprenticeships
" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Der Übergang Schule - Beruf: Beratung als pädagogische Intervention (2010)
Sauer-Schiffer, Ursula; Brüggemann, Tim;Zitatform
Sauer-Schiffer, Ursula & Tim Brüggemann (Hrsg.) (2010): Der Übergang Schule - Beruf. Beratung als pädagogische Intervention. (Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung 3), Münster: Waxmann, 326 S.
Abstract
"Dieser Band soll einen Beitrag dazu leisten, die beraterischen Interventionen am Übergang von der Schule in die Berufsausbildung oder das Studium zu systematisieren. Die Publikation gibt Einblicke in aktuelle theoretische Aspekte der Beratung am Übergang und präsentiert ausgesuchte konkrete Konzepte, Modelle und Instrumente aus der Praxis. Durch die Skizzierung des relevanten wissenschaftlichen wie praktischen Status quo sollen konkrete Handlungsimpulse für die weitere Professionalisierung dieses Beratungsfeldes geliefert werden. Autoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis beschreiben ihr Verständnis von qualitativ hochwertigem Übergangsmanagement und stellen aktuelle Projekte und Initiativen zur beruflichen Beratung vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mediengestützte Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund: Projekte und Angebote (2010)
Zitatform
Schaarschmidt, Nadine, Nina Kahnwald & Thomas Köhler (2010): Mediengestützte Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Projekte und Angebote. Dresden: TUDpress, 63 S.
Abstract
"Die Broschüre wurde im Rahmen der mediendidaktischen Konzeption des Projektes 'aumil' im Sinne eines Statusreports für das Projekt erstellt. In erster Linie geht es um die Erfassung und Betrachtung von verschiedenen Ansätzen zur mediengestützten Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Im Mittelpunkt dieses Praxisberichts stehen folgende Leitfragen: Wie viele (deutschsprachige) Angebote gibt es in diesem Bereich? Wo liegen deren inhaltliche und methodische Schwerpunkte? Welche Inhalte oder methodische Angebote lassen sich für die Entwicklung unserer mediengestützten Anwendung nutzen? Die Broschüre richtet sich an Akteure im Feld der (mediengestützten) Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund wie: Personen und Initiativen, Sozialpädagogisches Fachpersonal, Multiplikator/innen, Lehrkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modularisierung in der beruflichen Bildung?: Ansätze aus der Benachteiligtenförderung in ausgewählten europäischen Ländern (2010)
Schreier, Claudia;Zitatform
Schreier, Claudia (2010): Modularisierung in der beruflichen Bildung? Ansätze aus der Benachteiligtenförderung in ausgewählten europäischen Ländern. Paderborn: Eusl, 462 S.
Abstract
"Die Benachteiligtenförderung ist ein Handlungs- und damit auch Untersuchungsfeld, das immer mehr Bedeutung gewinnt. Das 'Übergangssystem' zwischen allgemeinbildender Schule und Berufsausbildung ist enorm gewachsen und hat von den Zugängen her eine ähnliche Größe gewonnen wie das duale Ausbildungssystem. Durch diese Entwicklung drängt sich die Frage auf, wie die Lernleistungen, die im Übergangssystem erbracht werden, für die Zukunftsgestaltung der Betroffenen nutzbar gemacht werden können. Dies kann dadurch geschehen, dass die Lernmotivation durch die erfolgreiche Bewältigung von zeitlich und inhaltlich überschaubaren Aufgaben gesteigert wird. Eine andere Möglichkeit ist es, die Lernleistungen mehr oder auch weniger formal anerkennen zu lassen. Beide Argumente sprechen für eine Modularisierung. Vor dem Hintergrund des verbreiteten und teilweise harten Widerstands gegen eine Modularisierung der beru?ichen Bildung insgesamt ist zu fragen, wie eine Modularisierung unter konstruktiver Berücksichtigung der Gegenargumente zu gestalten ist. Für die Beantwortung dieser Frage kommt der Entwicklung der beru?ichen Bildung im europäischen Raum eine wichtige Rolle zu. In anderen Ländern - besonders in der (für die Diskussion auf europäischer Ebene besonders ein?ussreichen) angelsächsisch liberalistischen 'learning culture' - ist die Modularisierung schon viel länger eingeführt und erprobt, wenn auch durchaus mit gemischtem Erfolg. Durch die im Lissabon-Prozess sich manifestierende Tendenz zum gemeinsamen Arbeitsmarkt und das damit einhergehende Erfordernis der verstärkten Abstimmung auf dem Gebiet der Anerkennung von Ausbildungsleistungen wird die Auseinandersetzung mit diesen internationalen Erfahrungen zur Notwendigkeit. Am Beispiel der Benachteiligtenförderung wird in diesem Band der Frage nachgegangen, wie mit der Modularisierung in Deutschland angesichts der Erfahrungen und Ein?üsse europäischer Länder weiter verfahren werden kann und soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher: eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg (2010)
Schröter, Diana;Zitatform
Schröter, Diana (2010): Betriebliche Berufsausbildung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Eine qualitativ empirische Studie unter besonderer Berücksichtigung von zwei Förderprojekten in Baden-Württemberg. Göttingen: Cuvillier, 273 S.
Abstract
"'Die Studie untersucht zwei betriebliche Förderprojekte in Baden-Württemberg, deren Ziel es ist, benachteiligten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zum einen werden die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und die Zugangskriterien zu Ausbildung, zum anderen auch die Anstrengungen und Einstellungen der Jugendlichen bei der Bewerbung kritisch beleuchtet. Dargestellt werden weiterhin die Anforderungen der Ausbildung und wie diese Ansprüche von den Jugendlichen bewältigt werden; hinterfragt werden die eingesetzten Fördermaßnahmen sowie auch die realistische Möglichkeit eines Einsatzes einer zweijährigen Berufsausbildung in den Förderkonzepten. Zusätzlich setzt sich diese Arbeit mit der Benachteiligtenförderung insgesamt auseinander, die vor allem die Strategie 'Entwicklung der Ausbildungsreife' verfolgt. Um ein neues Verständnis für die Schwierigkeiten bildungspolitischer Interventionen zu gewinnen, werden am Ende gewohnte Denkpfade verlassen und die Benachteiligtenförderung aus systemtheoretischer Perspektive erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung (2010)
Schulz, Rainer; Horsmannn, Katja;Zitatform
Schulz, Rainer & Katja Horsmannn (2010): Übergänge mit System - der neue Hamburger Weg in die berufliche Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 5, S. 17-20.
Abstract
"In Hamburg findet derzeit eine Reform des Übergangssystems von der Schule in den Beruf statt, deren vorrangiges Ziel es ist, möglichst viele Jugendliche möglichst direkt, ohne unproduktive Warteschleifen, in die duale Ausbildung und letztlich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag stellt Kernelemente dieser Umgestaltung des Übergangssystems Schule - Beruf vor. Dazu zählen eine neu gestaltete, praxisnahe und frühzeitigere Berufs- und Studienorientierung in Stadtteilschulen und Gymnasien, nachhaltige Bildungsangebote in der Ausbildungsvorbereitung sowie neue Formen der beruflichen Ausbildung für marktbenachteiligte Jugendliche ('Hamburger Ausbildungsmodell')." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf: Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit (2010)
Schönig, Werner; Knabe, Judith;Zitatform
Schönig, Werner & Judith Knabe (2010): Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Expertenbefragung zu Sozialraumorientierung, Netzwerksteuerung und Resilienzaspekten mit Handlungsempfehlungen für die Praxis Sozialer Arbeit. Opladen: Budrich, 182 S.
Abstract
"Die Studie analysiert die Beschäftigungssituation und das Hilfenetzwerk für Jugendliche unter 25 Jahren im Sozialraum Köln-Chorweiler vor allem auf Grundlage einer Expertenbefragung lokaler Netzwerkakteure. Hauptergebnisse sind zum einen Typologien von Netzwerkakteuren sowie erfolgreichen und gescheiterten Jugendlichen, die einen näheren Einblick in Resilienzaspekte des Übergangs von der Schule in den Beruf geben. Darüber hinaus konnten detailliert die Beziehungen der Netzwerkakteure untereinander ermittelt und konkrete Folgerungen für die zielgruppenorientierte Konzeptentwicklung vor Ort abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation des Projekts "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern" (2010)
Zitatform
Solga, Heike, Bettina Kohlrausch, Claudia Kretschmann & Sabine Fromm (2010): Evaluation des Projekts "Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern". (IAB-Forschungsbericht 05/2010), Nürnberg, 128 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht basiert auf der Evaluation des Projekts 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern (AQB1)'. Das Modellprojekt stellt den Versuch dar, die Übergangschancen benachteiligter Hauptschüler/innen zu verbessern. In sogenannten Berufsstarterklassen, in denen die Jugendlichen gesondert unterrichtet wurden, sollten durch Praxistage sowie durch den Einsatz von sogenannten Berufsstartbegleiter/innen ab der 8. Klasse die Praxisbezüge, Berufsorientierung und Lernmotivation erhöht werden. In Bezug auf die beiden Hauptziele des Projekts AQB1 - das Erreichen des Hauptschulabschlusses und ein erfolgreicher Übergang in eine Ausbildung - war das Projekt AQB1 grundsätzlich erfolgreich: 92% der Schüler/innen, die bis zum Ende an dem Projekt AQB1 teilgenommen haben, haben einen einfachen Hauptschulabschluss erworben. Betrachtet man nur die Jugendlichen, die nach der 9. Klasse - also nach Ende der Projektlaufzeit - die Schule verlassen haben, dann haben 47 % der Teilnehmer/innen am Projekt AQB1 (verglichen mit 38 % der Schulabgänger/innen aus den Kontrollklassen) eine Ausbildung begonnen. Dies ist ein großer Erfolg. Die berichteten Erfolgszahlen werden allerdings durch die sehr hohe Fluktuation aus dem Projekt gemindert. Darüber hinaus war das Projekt AQB1 nicht für alle Teilnehmer/innen erfolgreich. Für Schüler/ innen mit guten Abschlussleistungen und für Mädchen ist die Projektteilnahme in Hinsicht auf die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erlangen, als eher negativ einzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die berufliche Orientierung junger Menschen: Untersuchungen zur Verantwortung von Gesellschaft und Pädagogik (2010)
Walter, Beata;Zitatform
Walter, Beata (2010): Die berufliche Orientierung junger Menschen. Untersuchungen zur Verantwortung von Gesellschaft und Pädagogik. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 11, Pädagogik 1002), Frankfurt am Main: Lang, 331 S.
Abstract
"Das Thema Berufsorientierung wird derzeit nicht nur vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels immer brisanter, sondern hat insbesondere durch die zunehmenden Integrationsschwierigkeiten junger Menschen in eine veränderte Gesellschaft ein breites öffentliches Interesse erfahren. Die Arbeit analysiert das komplexe Unterstützungssystem, das Jugendlichen am Übergang von Schule in Beruf zur Seite steht. Dabei werden die einzelnen Instanzen nicht nur hinsichtlich ihrer Aufgaben und Erfolge untersucht, vielmehr steht eine multiperspektivische Vorgehensweise im Fokus, die alle Beteiligten in Bezug auf die Wahrnehmung und Bewältigung einer kollektiven öffentlichen Verantwortung thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche: hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung (2010)
Zitatform
Wolff, Joachim, Sandra Popp & Cordula Zabel (2010): Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche. Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-11
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2005 haben öffentlich geförderte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') mit teils mehr als 700.000 Förderungen pro Jahr eine herausragende Bedeutung gewonnen. Insbesondere Hilfebedürftige zwischen 15 und 24 Jahren werden überproportional häufig in Zusatzjobs vermittelt. Das Ziel besteht in ihrer Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ob Zusatzjobs die Ausbildungs- und Erwerbschancen von hilfebedürftigen Jugendlichen tatsächlich erhöhen und zu einer Beendigung des Leistungsbezugs führen, wird anhand von administrativen Personendaten geschätzt. Mit 'Prospensity Score Matching' werden dabei Kontrollpersonen bestimmt, die nicht an Zusatzjobs teilnehmen, sich bezüglich persönlicher Eigenschaften von jungen Zusatzjobteilnehmern aber nur wenig unterscheiden. Unser Vergleich zwischen Teilnehmern und Kontrollpersonen weist insgesamt eher keine oder gar negative Teilnahmeeffekte nach. Allerdings erhöht sich für spezifische Personengruppen, wie z. B. ostdeutsche Männer ohne Berufsabschluss, die Chance auf Arbeit oder betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischenbericht 2010 zur Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s des Dritten Buches Sozialgesetzbuch: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2010)
Zitatform
(2010): Zwischenbericht 2010 zur Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach § 421s des Dritten Buches Sozialgesetzbuch. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/3890 (22.11.2010)), 116 S.
Abstract
"Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) - Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen vom 26. August 2008 - wurde die Berufseinstiegsbegleitung (§ 421s SGB III) eingeführt. Sie wird seit Februar 2009 an rund 1.000 allgemein bildenden Schulen erprobt. Mit der Berufseinstiegsbegleitung sollen befristet leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen über längere Zeit individuell beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, eine Beschäftigung oder das Übergangssystem begleitet werden. Die Berufseinstiegsbegleitung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durch ein Forschungskonsortium evaluiert, dem das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW), das Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen GmbH (SÖSTRA), das SOKO-Institut für Sozialforschung und Kommunikation GmbH sowie das Institut für Erziehungswissenschaft (IfE) der Universität Tübingen, Abteilung Sozialpädagogik, angehören. Dieser Bericht gibt den Stand der Forschung zum 31.8.2010 wieder." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung 2010 über die Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte: Unterrichtung der Bundesregierung (2010)
Zitatform
(2010): Bericht der Bundesregierung 2010 über die Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte. Unterrichtung der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/2690 (23.07.2010)), 100 S.
Abstract
"Der vorliegende 1. Zwischenbericht ist Bestandteil des gesetzlichen Auftrags über die Begleitforschung zu den 'Auswirkungen des Ausbildungsbonus auf den Ausbildungsmarkt und die öffentlichen Haushalte'. Ziel der Begleitforschung ist die umfassende Untersuchung der Umsetzung und der Auswirkungen des im Jahr 2008 eingeführte Ausbildungsbonus gemäß § 421r SGB III. Hierbei geht es um die Frage, ob der Ausbildungsbonus jungen Menschen mit Förderungsbedarf den Zugang zur betrieblichen Ausbildung erleichtert und bei der dauerhaften Integration in den Arbeitsmarkt behilflich ist. Der 1. Zwischenbericht wertet die ersten Befragungen und die erste Welle der Implementationsanalyse aus. Hieraus ergibt sich, dass die vorgestellten Ergebnisse vor allem beschreibenden Charakter haben und noch keine kausalen Wirkungsanalysen enthalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung in Deutschland 2010: ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel (2010)
Abstract
Vorgelegt wird ein Bildungsbericht, der aktuelle Entwicklungen und Konstellationen im deutschen Bildungswesen betrachtet und Überlegungen zu den Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel anstellt. Vier Fragestellungen leiten die Analyse: (1) Veränderungen in den Rahmenbedingungen für Bildung wie Bevölkerung, wirtschaftliche Entwicklung und familiäre Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendliche; (2) Entwicklung der für Bildung zur Verfügung gestellten Ressourcen (Bildungsausgaben, Bildungsbeteiligung, Bildungsangebote, Bildungseinrichtungen, Personal); (3) Entwicklungen auf der Prozessebene von Bildung (Übergänge, Qualitätssicherung, Bildungszeit); (4) Entwicklung von Bildungsabschlüssen, Kompetenzen und Bildungserträgen. Zudem werden Herausforderungen und Chancen des Bildungswesens im demografischen Wandel herausgearbeitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Frühzeitige Berufsorientierung: Lässt sich eine Beitragsfinanzierung rechtfertigen? (2009)
Zitatform
Bach, Hans-Uwe, Kathrin Dressel, Corinna Kleinert & Eugen Spitznagel (2009): Frühzeitige Berufsorientierung: Lässt sich eine Beitragsfinanzierung rechtfertigen? In: IAB-Forum H. 1, S. 88-93. DOI:10.3278/IFO0901W088
Abstract
"Der Übergang von der Schule ins Erwerbsleben stellt für Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen eine hohe Hürde dar. Sie haben immer häufiger Probleme, eine Ausbildung aufzunehmen. Grundsätzlich gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass sich der Erfolg der Jugendlichen nur durch das Zusammenwirken aller beteiligten Akteure steigern lässt. Weitaus weniger Einigkeit besteht in der Frage, ob die intensivere, schon in der Schule ansetzende Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit eine Leistung ist, die aus Beitragsmitteln der Arbeitslosenversicherung finanziert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergänge in eine berufliche Ausbildung: geringere Chancen und schwierige Wege für junge Menschen mit Migrationshintergrund (2009)
Zitatform
Beicht, Ursula & Mona Granato (2009): Übergänge in eine berufliche Ausbildung. Geringere Chancen und schwierige Wege für junge Menschen mit Migrationshintergrund. (WISO Diskurs), Berlin, 52 S.
Abstract
Beim Zugang zu einer beruflichen Ausbildung haben junge Menschen mit Migrationshintergrund selbst bei vergleichbaren Schulabschlüssen und Schulnoten erheblich geringere Chancen als andere. Die Chancen der Migranten sind in den vergangenen Jahren, trotz des drohenden Mangels an Auszubildenden und Fachkräften weiter gesunken. Nur noch jeder vierte der 18- bis 21-Jährigen absolvierte 2007 eine Ausbildung. Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für die Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Expertise zeigt, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund nach Abschluss der allgemeinbildenden Schule ein ebenso hohes Interesse an einer Berufsausbildung haben wie einheimische Jugendliche. Dies gilt auch bei einer Differenzierung nach Schulabschlüssen. Bei den angewandten Strategien der Ausbildungsplatzsuche gibt es gleichfalls keine wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Gruppen, auch nicht bei Berücksichtigung der schulischen Voraussetzungen. Dennoch sind die Chancen von nichtstudienberechtigten Schulabsolventen mit Migrationshintergrund, rasch nach Schulende in eine vollqualifizierende Ausbildung einzumünden, wesentlich geringer. Erheblich häufiger durchlaufen Schulabgänger aus Migrantenfamilien daher schwierige und langwierige Übergangsprozesse bei der Suche nach einer beruflichen Ausbildung. Die Expertise bietet zentrale Handlungsvorschläge dazu, wie es gelingen kann, die Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland angesichts des bevorstehenden Mangels an Auszubildenden und Fachkräften besser zu nutzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife? Zur Bedeutung und Wirksamkeit von Bildungsgängen am Übergang Schule - Berufsausbildung (2009)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2009): Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife? Zur Bedeutung und Wirksamkeit von Bildungsgängen am Übergang Schule - Berufsausbildung. (BIBB-Report 2009,11), 16 S.
Abstract
"Im deutschen Berufsbildungssystem haben die Schwierigkeiten beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung in den vergangenen 15 Jahren drastisch zugenommen. Viele Schulabgänger/-innen, vor allem, wenn sie maximal über einen Hauptschulabschluss verfügen, münden inzwischen zunächst in einen Bildungsgang, der lediglich eine berufliche Grundbildung vermittelt. Weitgehend unbekannt ist bisher, wie hoch der Anteil der Jugendlichen ist, die vor Eintritt in eine vollqualifizierende Ausbildung eine oder mehrere solcher Übergangsmaßnahmen besuchen und welchen zeitlichen Umfang diese insgesamt einnehmen. Vor allem fehlen auch Informationen über die Wirksamkeit der betreffenden Bildungsgänge: Wie häufig wird ein Schulabschluss nachgeholt bzw. ein höherwertiger Abschluss erreicht? Wie ist der Verbleib nach der Übergangsmaßnahme? Gelingt die Aufnahme einer vollqualifizierenden Ausbildung und wie lange dauert es bis dahin? Der Beitrag geht diesen Fragen auf der Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsvorbereitung und Berufseinstieg: Schwierigkeiten Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung (2009)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2009): Berufsvorbereitung und Berufseinstieg. Schwierigkeiten Jugendlicher beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 152 S.
Abstract
"Nach der Berufswahl ist mit dem Eintritt in die gewählte Berufsausbildung ein Abschluß erreicht. Die Probleme für die Jugendlichen sind andere, aber auch sie müssen bewältigt werden, soll die Berufsausbildung zu einem erfolgreichen Ende geführt werden. Die hohen Abbrecherquoten sind ein Signal dafür, dass für die Sorgen der Jugendlichen in vielen Fällen Hilfen nötig sind. Da institutionelle Hilfen wie im Prozeß der Berufswahl nicht vorhanden sind, bleiben die betroffenen Individuen (Ausbilder und Auszubildende) in der Regel auf sich alleine gestellt. Darüber hinaus fehlen den Jugendlichen auch Informationen über die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Mit dieser Untersuchung soll eine empirische Basis vorgelegt werden, die eventuell entstehende Konflikte lösen hilft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Übergangsschwierigkeiten Jugendlicher beim Berufseinstieg (2009)
Beinke, Lothar;Zitatform
Beinke, Lothar (2009): Übergangsschwierigkeiten Jugendlicher beim Berufseinstieg. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 12, S. 22-26.
Abstract
Auf der Grundlage einer Befragung Jugendlicher aus Niedersachen und Hessen wird die Sicht von Jugendlichen auf ihre Erfahrungen beim Berufseinstieg - vor allem auf die Übergangsschwierigkeiten beim Berufsausstieg - rekapituliert. Zum einen wurden die Schüler kurz vor dem Schulabschluss nach ihren Erwartungen, Sorgen und Hoffnungen bezüglich ihrer bevorstehenden Berufsausbildung gefragt. Anschließend wurden sie vor diesem Hintergrund als Auszubildende gefragt, ob ihre Vorstellungen eingetroffen sind, und wie ihr erster Eindruck in der begonnen Ausbildung ist. Zur Verbesserung des Übergangsmanagements wird für eine bessere Vorbereitung der Schulabgänger von Seiten der Schule - vor allem mittels Betriebspraktika - plädiert. (IAB)
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Literaturhinweis
PISA and the transition into the labour market (2009)
Zitatform
Bertschy, Kathrin, M. Alejandra Cattaneo & Stefan C. Wolter (2009): PISA and the transition into the labour market. In: Labour, Jg. 23, H. s1, S. 111-137. DOI:10.1111/j.1467-9914.2008.00432.x
Abstract
"This paper uses unique Swiss longitudinal data that include information on Programme for International Student Assessment (PISA) 2000 scores and the pathways chosen after completing compulsory school. Descriptive results show that students in vocational training, who obtained lower PISA results, are significantly more likely to be in an inadequate employment situation 2 years after finishing vocational training. Further analysis shows, however, that it is the type of vocational training pursued at upper secondary level that is decisive for a successful transition. Nevertheless, individual PISA scores have an indirect impact on the transition results, as they are an important factor explaining which pupils are more likely to get into an intellectually demanding vocational training and which ones are not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Wenn ich eine Ausbildung suche, dann weiß ich, was ich machen muss.": Evaluation des Modellprojektes "ENERGON - Mentoring zur Ausbildungsintegration" (2009)
Bestmann, Stefan; Häseler, Sarah;Zitatform
Bestmann, Stefan & Sarah Häseler (2009): "Wenn ich eine Ausbildung suche, dann weiß ich, was ich machen muss.". Evaluation des Modellprojektes "ENERGON - Mentoring zur Ausbildungsintegration". In: Deutsche Jugend, Jg. 57, H. 3, S. 117-123.
Abstract
Der Beitrag erläutert das Modellprojekt 'ENERGON-Mentoring zur Ausbildungsintegration', das an der Schnittstelle der Übergangsphase von der Schule in die Ausbildung von einer Jugendausbildungsstätte umgesetzt wurde. Durch das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt der ver.di-JugendBildungsstätte Berlin-Konradshöhe wurden gemeinsam mit der DGB-Bildungsstätte Flecken-Zechlin vier Berliner Schulen modellhaft beim Aufbau und der Entwicklung eines Mentor(inn)enprogramms für den Übergang der Schülerinnen und Schüler in Ausbildung und Beruf unterstützt. Dabei sollte über den engen persönlichen Kontakt zu einem ehrenamtlichen Mentor bzw. einer Mentorin Schülerinnen und Schülern aus einem sozial schwierigen Umfeld bei der Suche nach einer geeigneten Lehrstelle bis hin zum Abschluss der Lehre geholfen werden. Eine evaluierende Begleitforschung zum Projekt kam zu dem Ergebnis, dass die allgemeine Zufriedenheit der Mentoren, Mentees und Lehrer der beteiligten Schulen mit dem Prozessverlauf und den jeweilig erreichten Zielen sehr hoch war. 'Das konzeptionelle Umgehen mit den vorhandenen Entwicklungspotenzialen der Schüler und der Schulen scheint auf diesem Niveau einen konstruktiven Anregungscharakter zu haben.' (IAB)
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Literaturhinweis
Gestaltungsoptionen für die duale Organisation der Berufsausbildung (2009)
Bremer, Rainer; Musekamp, Frank; Grollmann, Philipp; Spöttl, Georg;Zitatform
Bremer, Rainer, Philipp Grollmann, Frank Musekamp & Georg Spöttl (2009): Gestaltungsoptionen für die duale Organisation der Berufsausbildung. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 168), Düsseldorf, 75 S.
Abstract
"Modularisierung wird mit dem Hinweis auf die Vielfalt der Bedürfnisse der Lerner und von Seiten der Anbieter beruflichen Lernens (Betriebe, Schulen, Bildungsanbieter) gefordert. Ihr könne nur durch die zeitliche Flexibilisierung und inhaltliche Gliederung von individuellen Ausbildungsgängen Rechnung getragen werden. Die 'Akademisierung' hingegen sieht die Herausforderungen in einer 'Wissensgesellschaft und Wissensökonomie', der nur durch schul- und wissenschaftsorientierte Ausbildungsgänge zu begegnen sei. Beide Strategien werden unter Berücksichtigung verschiedener Überlegungen und empirischen Befunden um eine berufsbildungspolitische Strategie ergänzt, die sich an einem 'betrieblich-beruflichen Bildungstyp' und den Bezug zur Erwerbsarbeit als dem Ziel beruflicher Ausbildung orientiert. Bliebe es bei den Alternativen 'Modularisierung' und 'Akademisierung', würde die Gestaltung der Prozesse des Lernens, Lehrens und Beurteilens von nur dieser Differenzierung abhängig gemacht. Im Gutachten wurde ein dritter Weg aufgezeigt. Die Verantwortung für die jeweilige Form der Kompetenzentwicklung ist nicht lediglich auf Individuen oder Betriebe zu beschränken, sondern sozialpartnerschaftlich zu übernehmen. Dazu scheint am besten der betrieblichberufliche Bildungstyp geeignet. Jedoch bietet er noch keine hinreichend ausformulierten Prinzipien, nach denen ein Bildungssystem im Ganzen konzipiert werden kann. Ein solches Bildungssystem müßte sich an - europäischen - Kernberufen orientieren und dabei auf das Prinzip der sozialen Integration auf der Stufe der allgemeinbildenden Schulen bauen. Es entstehen damit zwei Herausforderungen: a) die konsequente Gestaltung der Dualität als Prinzip beruflichen Lernens und b) Durchlässigkeit beruflicher Bildungsgänge zur allgemeinen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transitions from education to work: new perspectives from Europe and beyond (2009)
Zitatform
Brooks, Rachel (Hrsg.) (2009): Transitions from education to work. New perspectives from Europe and beyond. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 259 S.
Abstract
"Bringing together new empirical research from scholars across the world, this book helps us to understand the changing nature of young people's transitions from education to work. The book is structured around four main themes, each of which encourages us to rethink some of our assumptions about pathways from education into employment in contemporary society." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Content:
List of Tables and Figures (IX-XI);
Notes and the Contributors (XII-XVI);
Rachel Brooks: Transitions from Education to Work : An Introduction (1-14);
Part I Changing Transitions?
Vernon Gayle, Paul Lambert, Susan Murray: School-to-Work in the 1990s : Modelling Transitions with Large-Scale Datasets (17-41);
Roger Harris, Linda Rainey: Interrogating the Notion of Transition : Learner Experiences of Multiple Transitions Between the Vocational- and Higher-Education Sectors (42-60);
Part II Making Transitions
Natalia Waechter, Johanna Blum, Paul Scheibelhofer: Social Capital Key for Successful School-to-Work Transitions? Analyzing Migrant Youths' Trajectories and Social Networks (63-77);
Mark Cieslik, Donald Simpson: Living with Poor Basic Skills? The Role of Skills for Life' in Education-to-Work Transitions (78-93);
Markku Jahnukainen: Stories of Survival : The Struggle for Resiliency in the Post-Institutional Life Course of Former Residential-Education Students (94-109);
Part III Emerging Sites of Transition
Michael Tagoe: The Relevance of University Education and Fears of Unemployment : Perceptions of University Students Making Transitions to the World of Work in Ghana (113-135);
Novie Johan: Gap Year Travel : Youth Transition or Youth Transformation? (136-149);
Nicole Matthews, Pat Green, David Hall, Irene Hall: The Role of Volunteering in Transitions from Higher Education to Work (150-166);
Part IV Rethinking Transitions
Derek Young: Education, Transition and e-Portfolios: Smoothing out the Bumps (169-184);
Jayne Bye: Governing School-to-Work Transitions : Shaping the Future Worker (185-200);
Andrew King: 'Mind the Gap': Reassessing Transitions to Adulthood Using Young People's Accounts of Undertaking Short-Term Employment (201-216);
Rachel Brooks: Conclusion (217-224);
References (225-254);
Index (255-259). -
Literaturhinweis
Übergänge aus der Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt (2009)
Zitatform
Brzinsky-Fay, Christian, Carola Burkert, Christian Ebner, Rita Nikolai & Holger Seibert (2009): Übergänge aus der Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt. In: Amt für Statistik Berlin (Hrsg.) (2009): Bildung in Berlin und Brandenburg 2008 : Supplementband I: Erträge aus Bildung, S. 14-16.
Abstract
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg ist im nationalen Vergleich besonders ungünstig. Im Ländervergleich 2006 weisen Berlin mit 19,7 Prozent und Brandenburg mit 18 Prozent die höchsten Arbeitslosenquoten für diese Altersgruppe auf (Deutschland: 10 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist dabei regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Übernahmequoten sind zwar in beiden Ländern in letzter Zeit gestiegen, liegen aber immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Direkt nach Ausbildungsabschluss ist die Erwerbsbeteiligung der Absolventen und Absolventinnen aus Berlin und Brandenburg geringer als im Bundesdurchschnitt, wobei Männer seltener erwerbstätig sind und deshalb häufiger Transferleistungen beziehen als Frauen. Zudem haben Ausländer und Ausländerinnen aus Berlin deutlich schlechtere Chancen, nach der Ausbildung erwerbstätig zu sein. Weiterhin haben Absolventen und Absolventinnen handwerklicher Berufe besonders große Schwierigkeiten beim Erwerbseinstieg. Häufig gelingt es Jugendlichen nach der Ausbildung nicht, eine Tätigkeit im erlernten Beruf zu finden. Von den Berliner Ausbildungsabsolventen und -absolventinnen des Jahres 2005 arbeiteten im Jahr 2006 etwas mehr als ein Drittel, von denen aus Brandenburg sogar fast die Hälfte nicht in dem Beruf, in dem sie ein Jahr zuvor ihren Abschluss erworben hatten. Bezogen auf die berufliche Passung ist die Situation für Männer schlechter als für Frauen; besonders groß sind die Geschlechterdisparitäten in der Gruppe der ausländischen Absolventen in Berlin. Die geringeren Chancen der handwerklichen Berufe spiegeln sich ebenso in der beruflichen Passung wider. Obwohl Frauen also den Berufseinstieg besser meistern als Männer, erzielen sie jedoch deutlich geringere Einkommen. Dies gilt insbesondere für ausländische Frauen. Die Verdienstmöglichkeiten für Absolventen und Absolventinnen streuen erheblich zwischen einzelnen Berufsgruppen. Absolventen und Absolventinnen der Berufsgruppe Körperpflege verdienen im Vergleich zu den übrigen Berufsgruppen deutlich am wenigsten. Aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels und des demographisch bedingten Rückgangs der Schülerzahlen in Ostdeutschland wird eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Ausbildungsabsolventen erwartet. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Berufswahl macht's: eher schlechte Chancen: Ausbildungsabsolventen in und um Berlin (2009)
Zitatform
Brzinsky-Fay, Christian, Carola Burkert, Christian Ebner, Rita Nikolai & Holger Seibert (2009): Die Berufswahl macht's. Eher schlechte Chancen: Ausbildungsabsolventen in und um Berlin. In: WZB-Mitteilungen H. 123, S. 16-19.
Abstract
"Das deutsche Lehrlingssystem ermöglicht Jugendlichen nach abgeschlossener Ausbildung den direkten Einstieg in einen Job. Inwieweit diese Übergänge erfolgreich verlaufen, hängt aber auch von der regionalen Wirtschaftslage und vom erlernten Beruf ab. Generell sind Übergangschancen in und um Berlin schlechter als im Bundesdurchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration von Migranten in Arbeitsmarkt und Bildungssystem (2009)
Brück-Klingberg, Andrea; Damelang, Andreas ; Wapler, Rüdiger; Seibert, Holger ; Burkert, Carola ; Schweigard, Eva; Deeke, Axel; Haas, Anette;Zitatform
Brück-Klingberg, Andrea, Carola Burkert, Andreas Damelang, Axel Deeke, Anette Haas, Eva Schweigard, Holger Seibert & Rüdiger Wapler (2009): Integration von Migranten in Arbeitsmarkt und Bildungssystem. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 283-316. DOI:10.3278/300636w
Abstract
"Die Arbeitslosenrate von Migranten und Personen mit Migrationshintergrund ist im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie die von Deutschen ohne Migrationshintergrund. Spätaussiedler haben ein sehr viel höheres Arbeitslosigkeitsrisiko als Deutsche ohne Migrationshintergrund. Allerdings sinkt ihr Arbeitslosigkeitsrisiko mit der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Die hohe Arbeitslosigkeit von Migranten ist vor allem auf ihre geringe allgemeinbildende und berufliche Qualifikation zurückzuführen. Allerdings sind Integrationsfortschritte zu verzeichnen: Personen mit Migrationshintergrund der zweiten und dritten Generation besitzen einen höheren Bildungsabschluss und bessere Arbeitsmarktchancen als die Elterngeneration. Die Ausbildungschancen jugendlicher Migranten sind jedoch immer noch schlechter als die deutscher Jugendlicher. Auch die Chancen von Ausländern, nach abgeschlossener Berufsausbildung eine Beschäftigung zu finden, sind geringer als von Inländern. Die Vermittlung von Deutschkenntnissen ist eine notwendige, aber häufig keine hinreichende Bedingung für eine Eingliederung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund in Beschäftigung. Bei geringqualifizierten Migranten sollten berufsbezogene Sprachkurse mit Qualifizierungsmaßnahmen verbunden werden. Die Integrationspolitik kann die Arbeitsmarktrisiken von Ausländern nur dann senken, wenn es gelingt, das Bildungsgefälle zwischen Deutschen und Ausländern bzw. Personen mit Migrationshintergrund zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems bei der Integration benachteiligter Jugendlicher: Expertise (2009)
Christe, Gerhard; Wende, Lutz; Reisch, Roman;Zitatform
Christe, Gerhard, Roman Reisch & Lutz Wende (2009): Zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems bei der Integration benachteiligter Jugendlicher. Expertise. Bonn, 108 S.
Abstract
Die Expertise bietet eine systematische Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Entwicklung und die Situation des Bildungssystems insbesondere zum Problem fehlender Chancengerechtigkeit im Zusammenhang mit der Armut von Kindern. Sie macht deutlich, warum das allgemeinbildende Schulsystem eher zur Verfestigung der sozialen Spaltung der Gesellschaft beiträgt als sie zu überwinden, mit dem Resultat der Ausgrenzung großer Teile der Jugend. Grundproblem ist die frühe Selektion der Kinder durch das Schulsystem, wodurch sich die Ausgrenzung benachteiligter einheimischer Jugendlicher und Jugendlicher mit Migrationshintergrund immer weiter verschärft. Die Hauptschule wurde so neben der sog. Förderschule zu einer weiteren 'Restschule', in der die Chancenlosen gesammelt werden, die den Übergang in eine zukunftsfähige Berufsausbildung kaum noch schaffen können. Auch im Dualen System der Berufsausbildung wurde in den letzen 20 Jahren ein Verdrängungsmechanismus wirksam, der denjenigen jungen Menschen, die eigentlich von der Hauptschule auf die Berufsausbildung vorbereitet werden sollen, bescheinigt, nicht ausreichend qualifiziert und den Anforderungen der Arbeitswelt nicht gewachsen zu sein. Schließlich wird in der Expertise aufgezeigt, dass das Übergangssystem der Jugendsozialarbeit seine Aufgabe zur (Re-) Integration von Jugendlichen in die Berufsausbildung und den Arbeitsmarkt unter den herrschenden Rahmenbedingungen nur unzureichend leisten kann oder gar zum Selektionsprozess beiträgt. (IAB)
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Literaturhinweis
Geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojekts "Neue Wege für Jungs" (2009)
Zitatform
Cremers, Michael & Jürgen Budde (2009): Geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojekts "Neue Wege für Jungs". In: Deutsche Jugend, Jg. 57, H. 3, S. 107-116.
Abstract
Der Beitrag diskutiert auf der Basis der wissenschaftlichen Begleitung des seit 2005 vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend initiierten Pilotprojekts 'Neue Wege für Jungs', das eine angemessene Förderung von Jungen der Klassen fünf bis zehn zur Zielsetzung hat, geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Im Anschluss an eine allgemeine Präsentation des Projekts und der wichtigsten Ergebnisse der Begleitforschung wird die Situation von Jungen und Mädchen beim Übergang in Ausbildung und Beruf aus geschlechtsbezogener Perspektive analysiert. Es folgt eine Präsentation von Jungenarbeit als Baustein geschlechtsbezogener Pädagogik. Abschließend werden inhaltlich-methodische Vorschläge für pädagogische Fachkräfte beschrieben, mit denen in der zweijährigen Pilotphase von 'Neue Wege für Jungs' gute Erfahrungen gemacht wurden. Fazit: eine 'Politik, die die geschlechtsbezogene Berufs- und Lebensplanung für Jungen und Mädchen als selbstverständlichen Baustein in Jugendarbeit und Schule verankern will und einen diesbezüglichen Bewusstseinswandel anstrebt, ist auf weitere langfristige und institutionell abgesicherte Maßnahmen angewiesen, um mehr Männer und Jungen für bisher eher weibliche Tätigkeitsfelder (wie Betreuung, Erziehung und Pflege) zu gewinnen'. (IAB)
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Literaturhinweis
Geförderte Berufsausbildung in den Neuen Ländern: Sprungbrett oder Sackgasse? (2009)
Dettmann, Eva;Zitatform
Dettmann, Eva (2009): Geförderte Berufsausbildung in den Neuen Ländern. Sprungbrett oder Sackgasse? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 12, S. 516-522.
Abstract
"Gegenstand der Analyse ist eine Evaluation der Berufsausbildungsförderung in den Neuen Bundesländern. Am Beispiel der betriebsnahen Ausbildung wird der Frage nachgegangen, ob die geförderten Jugendlichen beim Berufseinstieg gegenüber Absolventen ungeförderter Ausbildungsgänge benachteiligt sind. In bisherigen Studien wird - neben Selektionseffekten - ein negatives Image als mögliche Erklärung für die beobachteten schlechteren Aussichten der Absolventen einer geförderten Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt angeführt. Allerdings ist bisher nicht klar, wie gut die Beschäftigungschancen dieser Jugendlichen wären, wenn sie einen Ausbildungsplatz ohne staatliche Förderung erhalten hätten. Die Antwort auf diese Frage wird in der Studie mit Hilfe eines Matchingverfahrens gegeben. Die Datenbasis der Analyse bildet das Jugendpanel des Zentrums für Sozialforschung Halle e. V. (zsh). Es wird festgestellt, dass der Umstand der Förderung selbst einen Einfluss auf die Beschäftigungschancen der Jugendlichen hat. So sind die betriebsnah Ausgebildeten nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung seltener erwerbstätig als vergleichbare Absolventen ungeförderter Ausbildungsgänge. Die geförderten Jugendlichen, die eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, sind darüber hinaus seltener im erlernten Beruf tätig, was sich v. a. auf die berufliche Stellung und das Einkommen auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung: vom Wollen, Können und Dürfen (2009)
Zitatform
Diehl, Claudia, Michael Friedrich & Anja Hall (2009): Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung. Vom Wollen, Können und Dürfen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 38, H. 1, S. 48-67. DOI:10.1515/zfsoz-2009-0103
Abstract
"Anhand gepoolter Datensätze dreier Schulabgängerbefragungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wird der Frage nach dem Grad und den Ursachen der Benachteiligung Jugendlicher ausländischer Herkunft beim Zugang zu Ausbildungsplätzen nachgegangen. Es wird untersucht, welche Rolle folgende Unterschiede zwischen Ausbildungsplatzsuchenden deutscher und ausländischer Herkunft spielen: ihre Präferenzen für eine bestimmte berufliche Ausbildung, ihre Ausstattung mit arbeitsmarktrelevanten Ressourcen sowie ihnen offen stehende Opportunitäten auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Dabei zeigt sich erstens, dass vor allem männliche Jugendliche ausländischer Herkunft deutlich geringere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, als Jugendliche deutscher Herkunft. Dies gilt weitgehend unabhängig davon, welchen Wunschberuf sie verfolgen, welchen Schulabschluss sie besitzen und welche Erstsprache sie gelernt haben. Auch Unterschiede in ihren Suchstrategien nach einem Ausbildungsplatz scheinen wenig zur Erklärung dieses Phänomens beizutragen, zumal diese bei den Gruppen kaum differieren. Die Analysen belegen zweitens, dass selbst diejenigen Jugendlichen ausländischer Herkunft, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, nur halb so oft in ihrem 'Wunschberuf' ausgebildet werden wie deutsche Jugendliche. Nicht zuletzt der starke Unterschied zwischen Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund spricht dafür, dass Diskriminierungsprozesse seitens der Arbeitgeber bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen möglicherweise eine größere Rolle spielen als bei anderen Dimensionen der Arbeitsmarktintegration. Dies steht vermutlich im Zusammenhang mit Spezifika des Ausbildungsstellenmarktes, der durch eine vergleichsweise geringe Produktivität der Ausbildungsplatzsuchenden und eine Knappheit an Ausbildungsplätzen gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualifizierung im Erwerbsverlauf: Eine Chance in der Wirtschaftskrise? (2009)
Zitatform
Dietrich, Hans & Thomas Kruppe (2009): Qualifizierung im Erwerbsverlauf: Eine Chance in der Wirtschaftskrise? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 11, S. 257-264. DOI:10.3790/sfo.58.11.257
Abstract
"Konjunkturelle Schwächen im Allgemeinen und insbesondere die aktuelle Wirtschaftskrise verstärken die Frage nach öffentlich finanzierter Aus- und Weiterbildung, um Arbeitnehmer vor Arbeitslosigkeit zu schützen bzw. dabei zu helfen, den Weg in Beschäftigung zu finden. Im diesem Beitrag werden zum einen die Bedeutung von Allgemeinbildung und beruflicher Ausbildung zu Beginn der Erwerbskarriere und zum anderen die Rolle und Wirkung von Weiterbildung betrachtet. Besondere Berücksichtigung finden dabei Übergänge von der Schule in Ausbildung bzw. Beschäftigung und die geförderte berufliche Weiterbildung Arbeitsloser und Beschäftigter. Dabei spielt die Wirtschaftskrise eher eine der allgemeinen Problematik untergeordnete Rolle. Aufgrund der zentralen Bedeutung von Bildung und Bildungszertifikaten für den Arbeitsmarkterfolg wird deutlich, dass auch die Krise nicht optimal genutzt wird, um insbesondere schwächer qualifizierte Erwerbspersonen zu einem höheren Qualifikationsniveau zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung im dualen System und Maßnahmen der Berufsvorbereitung (2009)
Zitatform
Dietrich, Hans, Kathrin Dressel, Florian Janik & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2009): Ausbildung im dualen System und Maßnahmen der Berufsvorbereitung. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 317-357. DOI:10.3278/300636w
Abstract
Im Zentrum von Kapitel G des Handbuchs Arbeitsmarkt 2009 stehen die betriebliche Ausbildung sowie geförderte Maßnahmen der Berufs(ausbildungs)vorbereitung und der außerbetrieblichen Ausbildung. Aus einer empirischen Perspektive werden Strukturen und Entwicklungen im dualen System der beruflichen Ausbildung sowie vorgelagerte Angebote der Berufs(ausbildungs)vorbereitung beschrieben. Ferner werden aktelle empirische Befunde zur Frage "Warum bilden Betriebe aus?" berichtet. Ein weiterer Abschnitt diskutiert den Begriff der Ausbildungsreife kritisch. Schließlich werden Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Anreize zur Förderung betrieblicher Ausbildungsangebote behandelt. Die Autorinnen und Autoren gelangen zu der Schlussfolgerung, dass auch in wirtschaftlich günstigen Zeiten das betriebliche Angebot an Ausbildungsplätzen nicht ausreicht, um alle Interessenten um einen beriebliche Ausbildungsplatz zu versorgen. Es wird daher weiterhin notwendig sein, das Lehrstellenangebot durch außerbetriebliche und berufs(ausbildungs)vorbereitende Qualifizierungsmaßnahmen zu ergänzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Politische Gestaltung des kommunalen Übergangsmanagements an der Passage von der Schule in die Arbeitswelt. Dokumentation eines Expertenworkshops (2009)
Dobischat, Rolf; Lehmpfuhl, Uwe; Kassebaum, Bernd; Klein, Birgit; Binner, Swen; Kruse, Wilfried; Damberg, Friedel; Kühnlein, Gertrud; Wichmann, Norbert; Leis, Werner; Dankwart, Martina; Nientiedt, Wilfried; Brase, Willi; Stechele, Michael;Zitatform
Dobischat, Rolf & Gertrud Kühnlein (2009): Politische Gestaltung des kommunalen Übergangsmanagements an der Passage von der Schule in die Arbeitswelt. Dokumentation eines Expertenworkshops. (WISO Diskurs), Bonn, 72 S.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung stellt heute für immer mehr Jugendliche ein Problem dar. Obwohl eine duale Ausbildung bei ihnen hohe Attraktivität besitzt, gelingt vielen der direkte Zugang nicht. Die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze reicht insgesamt nicht aus, um alle ausbildungsreifen Jugendlichen zu versorgen - auch wenn sich die Situation in den Regionen unterschiedlich darstellt. ... Der gemeinsame Workshop 'Politische Gestaltung des kommunalen Übergangsmanagements an der Passage von der Schule in die Arbeitswelt' der Universität Duisburg-Essen (FB Bildungswissenschaften, Fachgebiet Wirtschaftspädagogik), der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) an der Technischen Universität Dortmund und der Friedrich-Ebert-Stiftung (Abt. Wirtschaftsund Sozialpolitik) hat dieses Themenfeld aufgegriffen und die lokale Ebene in den Mittelpunkt gerückt. Die Beiträge geben einen Überblick über die Debatte aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis. Sie beleuchten an Beispielen aus Nordrhein- Westfalen unterschiedliche Ansätze und die Sichtweisen verschiedener Akteure. Es gibt ermutigende Konzepte, die verdeutlichen, was durch gemeinsam abgestimmtes Handeln auf der lokalen Ebene möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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School-to-work transition programs within third-party government: a process-based organizational analysis (2009)
Downs, Alexis; Carlon, Donna M.;Zitatform
Downs, Alexis & Donna M. Carlon (2009): School-to-work transition programs within third-party government. A process-based organizational analysis. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 20, H. 3, S. 131-141. DOI:10.1177/1044207309331820
Abstract
"The authors investigated third-party government, that is, the realignment of public sector agencies from 'service providers' to 'service managers.' Using a model developed in studies of multinational corporations, the authors examined key processes within school-to-work transition programs for students with developmental disabilities. The findings suggest substantial variations among processes in agencies providing transition services. Transition programs exhibited traditional, hierarchical, bureaucratic structures, as well as flattened, horizontal, and networked structures. The variation and flexibility apparent in these structures are consistent with changes in both the policies that govern the delivery of services as well as the practice of implementing person-centered planning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lokale Bildungsplanung und -berichterstattung: Voraussetzung zur Optimierung des Regionale Übergangsmanagements (2009)
Fitzen, Sandra; Manitius, Veronika; Lehmpfuhl, Uwe;Zitatform
Fitzen, Sandra, Uwe Lehmpfuhl & Veronika Manitius (2009): Lokale Bildungsplanung und -berichterstattung. Voraussetzung zur Optimierung des Regionale Übergangsmanagements. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 38, H. 2, S. 14-17.
Abstract
"Trotz der Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt bleibt der Übergang von den allgemeinbildenden Schulen in die berufliche Bildung für viele junge Menschen eine große Hürde. Ein regionales Übergangsmanagement kann dazu beitragen, die Übergänge an dieser Gelenkstelle des Bildungssystems zu verbessern, bedarf dazu aber einer Datengrundlage, die auch für Steuerungszwecke geeignet ist. Wie am Beispiel der Stadt Dortmund gezeigt werden soll, bieten kommunale Schulentwicklungsplanung und lokale Bildungsberichterstattung prinzipiell geeignete Verfahren, die allerdings in Richtung eines 'Übergangsmonitorings' weiterzuentwickeln sind, um das erforderliche Steuerungswissen bereitzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Pläne und realisierte Bildungs- und Berufswege nach Verlassen der Schule: Ergebnisse der BIBB-Schulabgängerbefragungen 2004 bis 2006 (2009)
Zitatform
Friedrich, Michael (2009): Berufliche Pläne und realisierte Bildungs- und Berufswege nach Verlassen der Schule. Ergebnisse der BIBB-Schulabgängerbefragungen 2004 bis 2006. (Berichte zur beruflichen Bildung 23), Bielefeld: Bertelsmann, 118 S.
Abstract
"Erstmals legt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Gesamtdokumentation der BIBB-Schulabgängerbefragungen der Jahre 2004 bis 2006 vor. Jugendliche wurden zu ihren beruflichen Wünschen und Orientierungen sowie zu ihrem tatsächlichen (beruflichen) Verbleib nach Beendigung der Schule befragt: - Interessieren sich Jugendliche für eine betriebliche Berufsausbildung? - Haben Jungen und Mädchen unterschiedliche berufliche Interessen? - Welche Chancen haben Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Migrationshintergrund? Allen in der Bildungsforschung Tätigen gibt die Studie umfangreiche Daten an die Hand, um Prognosen für die Zahl der benötigten Ausbildungsplätze zu erstellen oder Maßnahmen anzustoßen, um Benachteiligten den Zugang zu einer Berufsausbildung zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Zusammenhang von Resilienz und protektiven Faktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen im Förderschwerpunkt Lernen (2009)
Gebhardt, Markus;Zitatform
Gebhardt, Markus (2009): Der Zusammenhang von Resilienz und protektiven Faktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen im Förderschwerpunkt Lernen. In: Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, Jg. 78, H. 3, S. 227-235.
Abstract
"In diesem Beitrag wird eine Untersuchung des Zusammenhangs von Resilienz, protektiven Faktoren und dem Berufswahlverhalten von 91 Abschlussschülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen vorgestellt. Die Daten zur Berufswahlvorbereitung, zur Resilienz und zu den protektiven Faktoren wurden deskriptiv mittels eines dafür entwickelten Fragebogens in den Abschlussklassen von sieben Förderschulen in München und Umgebung erhoben. Wichtige Ergebnisse zeigen, dass der weitere Weg nach der Schule meist in ein Berufsvorbereitungsjahr (45,1%) führt und dass die Anzahl der Bewerbungen zwischen null (44,4%) und einem bis fünf Schreiben (38,5%) liegt. Des Weiteren besteht ein positiv linearer Zusammenhang zwischen Resilienz, protektiven Faktoren und der Selbsteinschätzung zur Berufswahl. In Bezug auf eine Änderung der Selbsteinschätzung zur Berufswahl hatte die Resilienz einen großen Effekt, die protektiven Faktoren einen geringen Effekt. Als Helfer in der Berufswahl nannten die Jugendlichen vor allem Lehrkraft und Eltern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue Wege der Gestaltung: der Übergang von der Förderschule in den Beruf (2009)
Heger, Manuela; Laubenstein, Desiree;Zitatform
Heger, Manuela & Desiree Laubenstein (2009): Neue Wege der Gestaltung. Der Übergang von der Förderschule in den Beruf. In: Impulse H. 51, S. 54-59.
Abstract
"Das bayernweite Projekt 'Übergang Förderschule-Beruf' hat es sich zur Aufgabe gemacht, den bestehenden Automatismus des Übergangs von der Förderschule in die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu durchbrechen und Schulabgängerinnen des Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit Hilfe des Integrationsfachdienstes (IFD) eine Perspektive zur Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trends in gender disparities at the school to work transition in Germany: comparing the labor market entry of young men and women between 1984 and 2005 (2009)
Zitatform
Jacob, Marita, Corinna Kleinert & Michael Kühhirt (2009): Trends in gender disparities at the school to work transition in Germany. Comparing the labor market entry of young men and women between 1984 and 2005. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 127), Mannheim, 19 S.
Abstract
"This paper examines the labor market entry of low- and medium-qualified men and women using representative longitudinal data from the German Socio-Economic Panel. By identifying four consecutive entry cohorts, we analyze trends in gender differences with respect to the duration until they find their first job between the years 1984 and 2005, a period marked by a further increase in young women's educational attainment and continued growth of the service sector. Both developments should benefit women with a lower education more than men in the same group in terms of smooth labor market integration. Results from discrete event history analyses show that today these women indeed find their first job faster than men. However, this is not due to an improvement in young women's chances to find employment, but to deteriorating employment prospects of men leaving the educational system. Our results indicate (1) that women in general are better equipped for the competition for low- and medium-skilled jobs as they have increased their educational attainment more than men, and (2) that the decline of male-dominated occupations in production has led to increased job competition for men, which prolongs particularly low-skilled men's transition from school to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen?: erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI (2009)
Zitatform
Kohlrausch, Bettina & Heike Solga (2009): Erhöht dualer Schulalltag die Abschlussquote und die Berufsfähigkeit von Hauptschüler/innen? Erste Ergebnisse einer Projektevaluation des SOFI. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 3, H. 7, S. 1-4.
Abstract
In den letzten zwei Jahren hat sich am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) ein neuer Zweig der Evaluationsforschung etabliert, in dessen Rahmen die Bildungsverläufe von besonders abschlussgefährdeten Hauptschüler im Längsschnitt erhoben und ausgewertet werden. Das Modellprojekt 'Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern' verfolgt den Ansatz der Einführung eines 'dualisierten Schulalltages', in dem die Schüler einen bestimmten Anteil der Unterrichtszeit im Betrieb verbringen, um dort praxisrelevante Lernerfahrungen zu sammeln. Damit soll schulmüden Hauptschülern der Weg in eine berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Entsprechend lauten die Zielformulierungen, die Chancen von akut schulabschlussgefährdeten Jugendlichen für den Erwerb eines einfachen Hauptschulabschlusses sowie den Zugang zu einer voll qualifizierenden Ausbildung zu verbessern. Die Evaluation des Projektes zeigt, dass es sowohl in Bezug auf das Erreichen des Hauptschulabschlusses (Erfolgsquote 92 Prozent) als auch den Beginn einer beruflichen Ausbildung (Erfolgsquote 47 bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen bzw. 38 Prozent bei Schulabgängern und Schulabgängerinnen) als erfolgreich zu bezeichnen ist. Praktika als Kernstücke des Projekts haben sich immer dann bewährt, wenn das Praktikum tatsächlich neue Lernerfahrungen gewährleistete, indem qualifizierte Tätigkeiten im Praktikum ausgeübt wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)
Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.
Abstract
"Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schülerbetriebspraktikum im Übergangssystem: Relevanz, Potenziale und Gestaltungsanforderungen (2009)
Kremer, H.-Hugo; Gockel, Christof;Zitatform
Kremer, H.-Hugo & Christof Gockel (2009): Schülerbetriebspraktikum im Übergangssystem. Relevanz, Potenziale und Gestaltungsanforderungen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 17, S. 1-28.
Abstract
"Einen wichtigen Baustein im Rahmen vollzeitschulischer berufsvorbereitender Maßnahmen stellen Schülerbetriebspraktika dar. Es wird darauf verwiesen, dass sich die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von benachteiligten Jugendlichen im Übergangssystem nachhaltig verbessern lassen, wenn es den verantwortlichen Akteuren gelingt, die Betriebe möglichst eng in die berufliche Förderung einzubinden. Obwohl die Potenziale von Betriebspraktika allgemein anerkannt sind, können die mit dieser Maßnahme verbundenen Erwartungen der beteiligten Akteure häufig als sehr vage und indifferent bezeichnet werden. Der vorliegende Beitrag setzt an dieser Stelle an und gibt zunächst einen Überblick über die Vielzahl der mit dem Praktikum verbundenen Erwartungen und Zielsetzungen, bevor im Anschluss mögliche Ansatzpunkte für eine wirkungsvollere Praktikumsgestaltung dargelegt werden. Ein, vielleicht sogar der zentrale Problembereich des Schülerbetriebspraktikums - und zwar die in der fachwissenschaftlichen Diskussion nur wenig beachtete schulische Begleitung der Jugendlichen während der Praxisphasen im Betrieb - wird im Kontext eines zu überarbeitenden bzw. neu zu gestaltenden lernortübergreifenden Lehr-/Lernarrangements 'Schülerbetriebspraktikum' skizziert. Es werden die Gründe und Notwendigkeiten einer intensiven Betreuung der benachteiligten Jugendlichen im Rahmen ihrer Betriebspraktika beleuchtet, bevor daran anknüpfend mit dem 'Blended Mentoring Concept' ein Ansatz zur Individualisierung und Intensivierung der schulischen Begleitung der Jugendlichen in der Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphase des Praktikums aufgezeigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebenslagen und Wege von Migrantenjugendlichen im Übergang Schule-Beruf: Ergebnisse aus dem DJI-Übergangspanel (2009)
Zitatform
Kuhnke, Ralf & Matthias Müller (2009): Lebenslagen und Wege von Migrantenjugendlichen im Übergang Schule-Beruf. Ergebnisse aus dem DJI-Übergangspanel. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 03/2009), München, 89 S.
Abstract
"Die in dieser Broschüre der Reihe Wissenschaftliche Texte des Forschungsschwerpunktes Übergänge in Arbeit des DJI veröffentlichten Analysen basieren auf Daten des DJI-Übergangpanels, einer Längsschnittuntersuchung zu den Bildungs- und Ausbildungsverläufen von knapp 4.000 Hauptschulabsolventinnen und -absolventen und umfasst den Befragungszeitraum vom März 2004 bis November 2008 mit insgesamt acht Erhebungszeitpunkten. In der Basisbefragung wurde dabei ein besonderer Focus auf die Erfassung der Lebenslage und spezifischen Lebenssituation der Befragten, ihrer Vorstellungen und Erwartungen sowie der spezifischen Vorbereitung auf den bevorstehenden Übergang von der Schule in eine berufliche Ausbildung bzw. in Arbeit gelegt. In den Folgebefragungen wird der Versuch unternommen, die individuellen Wege der Jugendlichen in diesem Übergang differenziert nachzuzeichnen. Die Hälfte der in der Ersterhebung befragten Jugendlichen besitzt einen Migrationshintergrund. Von den Fallzahlen her erlaubt dies eine differenzierte Betrachtung von sogenannten bildungsbenachteiligten Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftsländer bzw. -regionen sowohl was ihre spezifischen Lebenslagen und -situationen als auch ihre Wege durch das Übergangssystem anbelangt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das berufliche Übergangssystem in Bremen: Erfahrungen mit dem Instrument Einstiegsqualifizierung (EQ). Eine Analyse im Auftrag der Arbeitnehmerkammer (2009)
Kühnlein, Gertrud;Zitatform
Kühnlein, Gertrud (2009): Das berufliche Übergangssystem in Bremen. Erfahrungen mit dem Instrument Einstiegsqualifizierung (EQ). Eine Analyse im Auftrag der Arbeitnehmerkammer. Bremen, 41 S.
Abstract
"Die Probleme beim Einstieg in Ausbildung und Arbeit und der Umbruch des Berufsbildungssystems sind zu einem zentralen Thema der (Berufs-) Bildung in Deutschland geworden. In den letzten Jahren ist ein weit verzweigtes Hilfe- und Unterstützungssystem für Jugendliche 'mit besonderem Förderbedarf' entstanden. Dieses 'berufliche Übergangssystem', das mittlerweile allgemein als drittes Bildungssegment - neben der dualen Berufsbildung und der schulischen Berufsbildung - anerkannt wird, weist eine Dynamik auf, die im Nationalen Bildungsbericht als 'ernsthafte bildungspolitische Herausforderung' bezeichnet wird. Vor diesem Hintergrund wurde von der Arbeitnehmerkammer Bremen eine Kurzstudie in Auftrag gegeben. Ziel ist es, anhand der verfügbaren Daten bestimmte Aspekte des beruflichen Übergangssystems in Bremen zu beleuchten, wobei ein Schwerpunkt auf dem neuen Instrument 'Einstiegsqualifizierung' (EQ) liegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktchancen für benachteiligte Jugendliche: integrative Berufsausbildung und Berufsausbildungsassistenz in Oberösterreich (2009)
Lentner, Marlene; Stadlmayr, Martina;Zitatform
Lentner, Marlene & Martina Stadlmayr (2009): Arbeitsmarktchancen für benachteiligte Jugendliche. Integrative Berufsausbildung und Berufsausbildungsassistenz in Oberösterreich. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 32, H. 4, S. 105-121.
Abstract
"Jährlich ist die Zahl der aus dem Schulsystem ausscheidenden und als bildungsbenachteiligt bzw. niedrig qualifiziert zu bezeichnenden Jugendlichen mit etwa 8.000 zu beziffern. Die Integrative Berufsausbildung mit ihrem Herzstück der persönlichen Betreuung durch die Berufsausbildungsassistenz wurde für benachteiligte Jugendliche im Jahr 2003 ins Leben gerufen und im Auftrag des Arbeitsmarktservice Oberösterreich und der Arbeiterkammer Oberösterreich durch das Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE) evaluiert. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass die Aufwendungen zwar durchaus als ressourcenintensiv zu bewerten sind, die Integrative Berufsausbildung aber in ihren Formen der verlängerten Lehre und der Teilqualifikation mit persönlicher Begleitung für benachteiligte Jugendliche eine maßgeschneiderte Lösung zur Erreichung eines (Teil-)Lehrabschlusses darstellt. Die Berufsausbildungsassistentinnen erbringen umfassende Coaching- und Organisationsleistungen für die Jugendlichen und fordern vor allem Verbesserungen in den für den Leistungserbringungsprozess notwendigen Rahmenbedingungen. Ableitbare Handlungsfelder sind daher Leistungs- und Qualitätsdefinitionen und -kontrollen, Öffentlichkeitsarbeit, die Schnittstelle zur Berufsschule sowie die Sicherstellung der Ergebnisqualität. Kritisch im Auge zu behalten ist jedoch bezüglich der individuellen Betreuung bzw. personalisierten Maßnahmen der strukturell-institutionelle Kontext der Problematik benachteiligter Jugendlicher, insbesondere auch in seinen Wirkungen hinsichtlich Geschlechterdifferenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effects of non-employment in early work-life on subsequent employment chances of individuals in the Netherlands (2009)
Zitatform
Luijkx, Ruud & H. J. Wolbers Maarten (2009): The effects of non-employment in early work-life on subsequent employment chances of individuals in the Netherlands. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 6, S. 647-660. DOI:10.1093/esr/jcp002
Abstract
"In this article, the effects of non-employment in early work-life on subsequent employment chances of individuals in the Netherlands are examined. A main concern is whether the experience of non-employment in the beginning of the career (permanently) damages a worker's later employment opportunities (that is, the likelihood of exit out of and re-entry into employment). The empirical analysis is based on five retrospective life-history surveys collected in the Netherlands in the period 1992 - 2003, with full information on employment histories of individuals. The analytic sample consists of 7,761 respondents, who left education since the 1950s. The results of the empirical analysis first of all show that the duration of non-employment in the first 3 years after leaving education (and not the number of non-employment spells in that period) increases the likelihood of exiting employment in the subsequent time period (up until 15 years after leaving education). This finding holds for both men and women. Second, a negative duration effect of non-employment on the likelihood of re-entering employment after a job loss is found, but for men only. These results imply that non-employment in early work-life indeed has a scarring effect on subsequent employment chances of individuals in the Dutch labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionales Übergangsmanagement: Verbesserung der Wege durch das "Übergangssystem" (2009)
Munk, Peter; Braun, Frank;Zitatform
Munk, Peter & Frank Braun (2009): Regionales Übergangsmanagement. Verbesserung der Wege durch das "Übergangssystem". In: Berufsbildung, Jg. 63, H. 116/117, S. 57-59.
Abstract
Für Jugendliche mit und ohne Hauptschulabschluss gestaltet sich der Übergang von der Schule in die Ausbildung besonders schwierig. Vier von fünf dieser Jugendlichen müssen Qualifizierungsmöglichkeiten im 'Übergangssystem' wahrnehmen. Der Beitrag berichtet über die auf Veranlassung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingerichtete Förderinitiative 'regionales Übergangsmanagement', die das Ziel hat, durch eine verbesserte Abstimmung der Angebote im Übergangsbereich, Jugendlichen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit zu erleichtern. Im Rahmen der Initiative werden 27 kommunale Vorhaben gefördert. Wissenschaftlich begleitet wird die Förderinitiative vom Deutschen Jugendinstitut (DJI). In den Fallstudien an den 27 Standorten werden zwischen den Vorhaben Gemeinsamkeiten hinsichtlich struktureller Hürden für das Gelingen des regionalen Übergangsmanagements sichtbar. Die Begleitforschung konnte drei Erfolgsfaktoren ermitteln, die das Gelingen des Übergangsmanagements befördern können: 1. Das Engagement der politischen Spitze und von Gemeinderäten und Kreistagen; 2. Ein 'langer Atem' der wichtigen lokalen/regionalen Akteure bei der Verbesserung der Kooperation und Abstimmung im Übergang Schule - Berufsausbildung; 3. Verknüpfung des regionalen Übergangsmanagements mit Initiativen auf Landesebene. (IAB)
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Brücken in den Beruf: Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung (2009)
Zitatform
Neumann, Michael, Jörg Schmidt & Dirk Werner (2009): Brücken in den Beruf: Die Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 3, S. 24-28.
Abstract
Das duale System der Berufsausbildung stellt in Deutschland nach wie vor die zentrale Brücke auf dem Weg zum erfolgreichen Eintritt junger Menschen ins Berufsleben dar. Die Mehrheit von ihnen erwirbt ihren Berufsabschluss durch eine Kombination von beruflicher und schulischer Ausbildung. An Bedeutung haben auch solche Qualifizierungsmaßnahmen gewonnen, die Jugendlichen den Übergang in eine Ausbildung erleichtern sollen. Die gestiegene Bedeutung dieser Maßnahmen zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beschäftigung hat ihre Ursachen u.a. darin, dass bei vielen Jugendlichen die an allgemeinbildenden Schulen erworbenen Kompetenzen nicht für die direkte Aufnahme einer Ausbildung ausreichen und gleichzeitig die Anforderungen in vielen Ausbildungsgängen gestiegen sind. Der Beitrag analysiert die steigende Bedeutung von Maßnahmen zur Integration Jugendlicher, erläutert die Entwicklung der Ausgaben zur Förderung der Integration Jugendlicher in Ausbildung und Beschäftigung und liefert eine detaillierte Beschreibung der Förderungsmaßnahmen nach Zielbereichen (Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Ausbildungsförderung, Integration in Beschäftigung). Abschließend wird der Umfang des volkswirtschaftlichen Potenzials beschrieben, das durch eine konsequente Bildungspolitik, die bereits in den allgemeinbildenden Schulen einsetzt, mobilisiert werden kann. (IAB)
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Umsetzung und Wirkung eines Mentoring-Projektes in der Berufsvorbereitung (2009)
Nitschke, Christiane;Zitatform
Nitschke, Christiane (2009): Umsetzung und Wirkung eines Mentoring-Projektes in der Berufsvorbereitung. In: Die berufsbildende Schule, Jg. 61, H. 9, S. 260-265.
Abstract
"Der Beitrag bietet einen Einblick in ein aktuelles Mentoring-Programm an einer Berufsschule in Deutschland. Zur Förderung ihrer Schüler(innen) hat die Berufsschule zur Berufsvorbereitung München (BOKI) ein Mentoring-Projekt ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt möchte die Schule vor allem benachteiligte Jugendliche unterstützen. Sie sollen hier eine gezielte Förderung der Integration erfahren. Integrations- und lernwillige Schüler(innen) erhalten eine zusätzliche Hilfestellung bzw. Unterstützung, damit sie ihre Chancen im Bildungswettbewerb erhöhen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Going separate ways? School-to-work transitions in the United States and Europe (2009)
Quintini, Glenda; Manfredi, Thomas;Zitatform
Quintini, Glenda & Thomas Manfredi (2009): Going separate ways? School-to-work transitions in the United States and Europe. (OECD social, employment and migration working papers 90), Paris, 53 S. DOI:10.1787/221717700447
Abstract
"This paper derives school-to-work transition pathways in the United States and Europe between the late 1990s and the early 2000s. To do so, it uses Optimal Matching, a technique developed to sequence DNA. The key advantage of using this technique is that, rather than focusing on a specific point in time or a single destination, such as employment, inactivity or unemployment, they convey information on all activities undertaken by youth over the transition period, their sequence and their persistence. Strong similarities are found between the United States and Europe. However, pathways in the United States are characterised by significantly more dynamism than in Europe: youth in employment tend to change jobs more frequently while inactive or unemployed youth are more likely to experience several short spells rather than a single long one. School-to-work transition pathways in the United States also involve less time spent in unemployment than in Europe. The share of school-leavers involved in pathways dominated by employment is larger in the United States than in Europe and non-employment traps are less frequent in the United States. The most successful European countries in terms of school-to-work transitions are those where apprenticeships are widespread. On the other hand, European countries with a high incidence of temporary work among youth have a significantly smaller share of youth belonging to pathways dominated by employment and a larger share of youth in pathways characterised by frequent job changes separated by long unemployment spells. At the individual level, qualifications, gender, ethnicity and motherhood are found to influence the probability of disconnecting from the labour market and education for a prolonged period of time. Overall, the analysis shows the potential of Optimal Matching as a descriptive tool for the study of school-to-work transitions. It also tentatively explores how pathways obtained through Optimal Matching could be used for further analysis to draw policy-relevant conclusions. At present, data availability appears to be the main barrier to fully exploiting this novel technique." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehr Flexibilität, weniger Stabilität? Eine Analyse der Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche (2009)
Zitatform
Rothe, Thomas (2009): Mehr Flexibilität, weniger Stabilität? Eine Analyse der Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche. In: T. Rothe (2009): Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt : eine Analyse aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive (IAB-Bibliothek, 317), S. 121-152.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt für Jugendliche in Deutschland ist durch zahlreiche Beschäftigungswechsel, viele aber vergleichsweise kurze Arbeitslosigkeitsphasen und eine Vielzahl arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen geprägt. Um die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit für die betroffenen Jugendlichen und die Gesellschaft insgesamt möglichst gering zu halten, lässt sich an den Arbeitsmarktübergängen ansetzen. Denn Übergangssituationen erweisen sich gerade auf einem angespannten Arbeitsmarkt häufig als schwer zu überwindende Hürden für Jugendliche. Andererseits bieten Arbeitsmarktübergänge nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, die es zu nutzen gilt. Unklar ist jedoch, in welcher Weise sich die Arbeitsmarktdynamik, im Sinne von Stabilität und Flexibilität einzelner Statusarten, bei Jugendlichen unter 25 Jahren und Erwerbspersonen über 24 Jahre unterscheidet. Eine vergleichende Analyse der Bestände und vor allem der vielfältigen Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt mit aggregierten Daten zeigt für Jugendliche eine wesentlich höhere Arbeitslosendynamik und eine bedeutend geringere Beschäftigungsstabilität als unter den übrigen Erwerbspersonen. Da Übergänge von einem Status in einen anderen die höchsten Stresswerte im menschlichen Leben aufweisen, ist für benachteiligte Jugendliche ein 'sozialer Geleitschutz' zur besseren Bewältigung von Übergangssituationen wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Unterstützungsangebote im Übergang Schule - Beruf: die Rolle gemeinnütziger Organisationen. Expertise im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung (2009)
Schlimbach, Tabea;Zitatform
Schlimbach, Tabea (2009): Unterstützungsangebote im Übergang Schule - Beruf. Die Rolle gemeinnütziger Organisationen. Expertise im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 2009,04), Halle, 56 S.
Abstract
"Diese Expertise hat zunächst zum Ziel, die Angebotslandschaft für junge Menschen (unter besonderer Berücksichtigung von Hilfen für benachteiligte Jugendliche) im Übergang von der Schule in den Beruf darzustellen. Zur Systematisierung folgt sie den einzelnen Passagen im Übergangsprozess, die durch die Strukturen des deutschen Bildungswesens vorgeformt werden (Kapitel 3.1-3.3):
- Frühe Hilfe und Prävention in der Schule
- Berufsvorbereitung im Übergangssystem
- Berufsausbildung für benachteiligte Jugendliche
Im Zuge der Qualitätsentwicklung im Bereich der Übergangsbegleitung stehen Passgenauigkeit auf individueller Ebene und die Schaffung strukturierter, bedarfsgerechter Förderstrukturen auf lokaler Ebene im Mittelpunkt. Daher wird in Kapitel 3.4 Angeboten des individuellen und lokalen Übergangsmanagements besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Für jeden dieser vier Angebotsbereiche werden zunächst Arbeitsansatz und Zielstellungen identifiziert. Anschließend werden sie in ihren jeweiligen rechtlichen, politischen und finanziellen Kontext gestellt. Schließlich werden je einige konkrete Instrumente vorgestellt. Übergreifend wird die Angebotslandschaft in Kapitel 4 auf Wirkungen untersucht. Wo liegen Potenziale, wo gibt es Entwicklungsmöglichkeiten und Bedarfe? Ein inhaltlicher Akzent wird auf die Rolle gemeinnütziger Akteure gelegt. Bereits in der Vorstellung der Angebotslandschaft (Kapitel 3) bietet sich eine erste Verlinkung mit der Rolle gemeinnütziger Träger an. In Kapitel 5 wird noch einmal explizit der Rolle gemeinnütziger Akteure Raum gegeben. Hier wird untersucht, wie gemeinnützige Akteure in das Netz des übergangsunterstützenden Angebotskanons eingebunden sind und auf welche Kernfelder sie ihre Aktivität konzentrieren. Einzelne Beispiele illustrieren diese Aktivitäten." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Auf welche berufliche Zukunft bereiten wir die Jugend vor?: die Bewältigung diskontinuierlicher Erwerbsbiographien (2009)
Schneider, Klaus;Zitatform
Schneider, Klaus (2009): Auf welche berufliche Zukunft bereiten wir die Jugend vor? Die Bewältigung diskontinuierlicher Erwerbsbiographien. In: Neue Praxis, Jg. 39, H. 3, S. 293-301.
Abstract
Jugendarbeitslosigkeit stellt ein Problem dar, das trotz sozialpolitischem Reformwillen und Einsatz aktivierender Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen nicht beseitigt werden konnte. Der 'Königsweg' der Jugendberufshilfe, Berufsausbildung und anschließende Transition in das Erwerbsleben, steht nur noch einer Minderheit benachteiligter Jugendlicher offen. Den Grund sieht der Autor in der starken Fixierung Jugendlicher auf eine reguläre Beschäftigung. Stattdessen plädiert er für ein Konzept der nachhaltigen Handlungsbefähigung, Verteilungs- und Beteiligungsgerechtigkeit, das Jugendliche befähigt, ihr Selbstwirksamkeitsgefühl herzustellen und sich als Akteur der eigenen Biografie zu verstehen. Zur Bewältigung von Krisensituationen wie Arbeitslosigkeit sollen die Betroffenen im Rahmen der sozialpädagogischen Arbeit bzw. im Verlauf der Interventionen der Jugendberufshilfe den Umgang mit kritischen Lebenssituationen thematisieren und auf diese Weise die 'im Rückzug befindlichen, isolierten Jugendlichen im Rahmen der angebotenen Maßnahmen und sozialen Begleitung handlungsbefähigt werden.' Die Trägerstrukturen der Jugendberufshilfe sollen sich nach Meinung des Autors nicht auf rein kompensatorische Unterstützungsleistungen konzentrieren, sondern die Handlungsbefähigung des Einzelnen zur Bewältigung diskontinuierlicher Biografien garantieren und den proaktiven Umgang mit der Arbeitslosigkeit unterstützen. (IAB)
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Der Einfluss von Lehrern auf die Abschlussabsichten von deutschen und türkischen Schülern in der Hauptschule (2009)
Zitatform
Schuchart, Claudia (2009): Der Einfluss von Lehrern auf die Abschlussabsichten von deutschen und türkischen Schülern in der Hauptschule. In: Bildung und Erziehung, Jg. 62, H. 4, S. 479-496.
Abstract
Schüler mit Migrationshintergrund sind im deutschen Schulsystem stark benachteiligt. Verschiedene Studien zeigen, dass ihre Schulbiografie vor allem in ihrer eigenen Verantwortung liegt. Ihre Eltern können sie kaum unterstützen. Der Beitrag fragt nach dem angestrebten Bildungsabschluss und seiner Begründung bei deutschen und türkischen Hauptschülern. Im Vergleich zu deutschen Schülern äußern türkische Schülern signifikant ambitioniertere Ziele. Vor allem die Lehrer haben einen Einfluss auf diese Abschlussabsichten, vielleicht, weil ihnen in Schuldingen eine größere Kompetenz zugestanden wird als den Eltern. (IAB)
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Schülerbetriebspraktikum an Gymnasien (2009)
Schuhen, Michael;Zitatform
Schuhen, Michael (2009): Schülerbetriebspraktikum an Gymnasien. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 17, S. 1-15.
Abstract
"Die wesentliche Praxisphase in beruflichen Orientierungsprozessen ist das Schülerbetriebspraktikum. Es sollte in seiner ursprünglichen Konzeption primär die Berufsfindung der Schüler erleichtern, den Schülern den Betrieb als zweckrationale Unternehmung näher bringen und ihn als einen Bereich vielfältiger sozialer Beziehungen verdeutlichen (vgl. GROTH / LEMKE / WERNER 1971). An Gymnasien wurde das Schülerpraktikum in den 80er Jahren eingeführt. Vorbild war das Praktikum an Haupt- und Realschulen. Mangels eines dem Fach Arbeitslehre vergleichbaren Faches wurde das Betriebspraktikum in unterschiedliche Fächer eingebunden. Der zeitliche Einsatz des Praktikums wurde nach organisatorischen, nicht nach didaktischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Aber auch Schüler des Gymnasiums benötigen eine Gestaltungskompetenz, die sie befähigt, berufliche Lebensentwürfe innerhalb der Vielfalt der Möglichkeiten zu kreieren (KAHLERT / MANSEL 2007). Besonders evident wird diese Frage, wenn das Schülerbetriebspraktikum in Klasse 10 weit vor dem eigentlichen Berufs-/ Studieneinstieg steht. Hieraus ergeben sich zwei mögliche Perspektiven für das zweiwöchige Schülerbetriebspraktikum: Ausgehend von der Arbeitsplatzanalyse kann das Betriebspraktikum entweder als Erkenntnishilfe einer vertieften ökonomischen Bildung oder als erster Praxisbaustein zum Aufbau einer Übergangs- und Gestaltungskompetenz dienen, wobei beide Perspektiven auf Methoden der empirischen Sozialforschung zurückgreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Duale Berufsausbildung und Arbeitsmarkteinstieg in Berlin-Brandenburg: kaum Entspannung und schwierige Übergangsbedingungen (2009)
Zitatform
Seibert, Holger & Dieter Bogai (2009): Duale Berufsausbildung und Arbeitsmarkteinstieg in Berlin-Brandenburg. Kaum Entspannung und schwierige Übergangsbedingungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 04/2009), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Berlin-Brandenburg sowie die Einmündungssituation von Ausbildungsabsolventen ins Erwerbsleben in den vergangenen Jahren. Was den Ausbildungsstellenmarkt betrifft, konnten die Jugendlichen in der Region nicht vom Aufschwung der vergangenen zwei bis drei Jahre profitieren, der insbesondere auf dem westdeutschen Lehrstellenmarkt stattgefunden hat. Allerdings kommt es in Ostdeutschland durch das derzeitige Schrumpfen der Schulabgangskohorten zu einer deutlichen demografischen Entlastung des Ausbildungsstellenmarkts, wodurch den neuen Ausbildungsverträgen nun deutlich weniger Bewerber gegenüberstehen als in früheren Jahren. Die Auswirkungen der aktuellen Krise auf den Lehrstellenmarkt 2009 lassen sich derzeit aber noch nicht abschließend beurteilen. Trotz der demografisch bedingten Entlastung gibt es Problemgruppen, denen die Integration in die Berufsausbildung auch unter den verbesserten Bedingungen nur schleppend gelingt. Dazu zählen vor allem Schulabgänger ohne Abschluss oder lediglich mit Hauptschulabschluss. Auch Migranten weisen deutliche Übergangsschwierigkeiten von der Schule in die Ausbildung auf, da sie im Vergleich zu den Einheimischen mit deutlich niedrigeren Schulabschlüssen ausgestattet sind.
An der Zweiten Schwelle, dem Übergang von der Ausbildung ins Erwerbsleben, haben sich die Berufseinstiegschancen zwischen 1994 und 2006 insbesondere in Berlin erkennbar verschlechtert. So gibt es im Zeitverlauf immer weniger direkte Übernahmen durch die Ausbildungsbetriebe, dafür aber immer häufiger Arbeitslosigkeit zwischen Ausbildungsende und Berufseinstieg. Hinzu kommt, dass sich in der Region über die Jahre keine nennenswerten Lohnsteigerungen für Ausbildungsabsolventen beim Berufseinstieg eingestellt haben. Unterdurchschnittliche Einstiegsgehälter erzielen Absolventen vor allem dann, wenn sie nach der Ausbildung arbeitslos werden, aber auch, wenn sie nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden und/oder das erlernte Berufsfeld nach der Ausbildung verlassen. Der hohe Anteil an außerbetrieblichen Ausbildungsangeboten in der Region hilft zwar einerseits den Jugendlichen, überhaupt eine Lehrstelle zu finden. Nach der Ausbildung stehen diese Jugendlichen aber vielfach vor dem Problem, dass sie trotz eines erfolgreichen Abschlusses keine Stelle finden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Analysen zur arbeitsmarktbedingten Abwanderung Jugendlicher: regionale Mobilität zur Verbesserung der Arbeitsmarktplatzierung von jungen Erwachsenen aus Berlin-Brandenburg (2009)
Zitatform
Seibert, Holger & Tanja Buch (2009): Analysen zur arbeitsmarktbedingten Abwanderung Jugendlicher. Regionale Mobilität zur Verbesserung der Arbeitsmarktplatzierung von jungen Erwachsenen aus Berlin-Brandenburg. In: W. Schubarth & K. Speck (Hrsg.) (2009): Regionale Abwanderung Jugendlicher : theoretische Analysen, empirische Befunde und politische Gegenstrategien, S. 111-133.
Abstract
Der Beitrag untersucht die regionale Mobilität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die das Ziel der Verbesserung der Arbeitsmarktchancen verfolgt. Anhand theoretischer Erklärungsansätze und Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit wird für die Region Berlin-Brandenburg zum einen analysiert, welche Strategien Jugendliche und junge Erwachsene im Umgang mit Arbeitsmarktrisiken verfolgen, und zum anderen, inwieweit eine regionale Mobilität zu einer Verbesserung der individuellen Arbeitsmarktplatzierung führt. Die Daten lassen hinsichtlich des Bildungsstandes erkennen, dass besonders gut Gebildete eine hohe Fortzugswahrscheinlichkeit aufweisen, und bezüglich des Erwerbsstatus, dass Arbeitslose über die geringste Fortzugswahrscheinlichkeit verfügen. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass durch einen Fortzug aus der Region die Arbeitslosigkeit früher beendet werden kann und sich die berufliche Platzierung der Beschäftigten verbessert. Akademiker profitieren am stärksten von einem Wegzug, Personen mit einem Ausbildungsabschluss am wenigsten. (IAB)
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Literaturhinweis
Duale Berufsausbildung: Ungelöste Probleme trotz Entspannung (2009)
Zitatform
Seibert, Holger & Corinna Kleinert (2009): Duale Berufsausbildung: Ungelöste Probleme trotz Entspannung. (IAB-Kurzbericht 10/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich 2008 deutlich entspannt. Dennoch steht die duale Berufsausbildung weiterhin vor Problemen, deren Lösung durch die aktuelle Wirtschaftskrise noch erschwert werden dürfte. Vor allem gering qualifizierte Jugendliche meistern den Übergang in die Berufsausbildung häufig nur auf Umwegen. Nach erfolgreicher Ausbildung bestehen zunehmend Passungsprobleme am Arbeitsmarkt. Ein Fünftel der Absolventen wird im Anschluss an die Ausbildung arbeitslos. Sie müssen oft das erlernte Berufsfeld wechseln und Einkommenseinbußen hinnehmen.
Der Kurzbericht zeigt die Entwicklungen in der dualen Berufsausbildung seit den 90er Jahren. Dabei geht es sowohl um Passungs- und Integrationsprobleme bei der Ausbildungssuche als auch um Risikofaktoren nach der Ausbildung, beim Übergang in den Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
- Neue Ausbildungsverträge und bei der BA gemeldete Bewerber 1995 bis 2008
- Berufsfeldwechsel beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf
- Abgänger aus allgemein bildenden Schulen (Vorjahr) und Auszubildende mit Hauptschulabschluss und ohne Schulabschluss
- Übergangstypen und durchschnittliche Bruttomonatsgehälter von Männern und Frauen beim Berufseinstieg nach der Ausbildung - in Abhängigkeit von Berufsfeldwechsel, Betriebswechsel und Arbeitslosigkeit
- Betriebswechsel und Arbeitslosigkeit beim Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen
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Literaturhinweis
Migrationsspezifische Disparitäten im Übergang von der Schule in den Beruf: Ergebnisse aus dem DJI-Übergangspanel (2009)
Zitatform
Skrobanek, Jan (2009): Migrationsspezifische Disparitäten im Übergang von der Schule in den Beruf. Ergebnisse aus dem DJI-Übergangspanel. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 01/2009), München, 42 S.
Abstract
"Während migrationsspezifische Ungleichheiten in der Schule oder am Arbeitsmarkt schon seit längerer Zeit intensiv erforscht werden, gibt es bisher kaum theoriegeleitete Untersuchungen, die insbesondere den Übergang von der Schule in die Ausbildung genauer in den Blick nehmen. In der gegenwärtigen Debatte zu Fragen migrationsspezifischer Ungleichheiten werden verschiedene Erklärungen kontrovers diskutiert. In dem vorliegenden wissenschaftlichen Text werden diese unterschiedlichen Ansätze mit Blick auf migrationsspezifische Disparitäten im Übergang von der Schule in die Ausbildung diskutiert und geprüft, für welche der Annahmen sich tatsächlich empirische Belege finden lassen. Die Analysen zeigen, dass vor allem die Produktivität der Jugendlichen, ihre individuellen Anschlusspläne und Selbsteinschätzungen die Chancen beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perceived discrimination and (re)ethnicisation of young immigrants in school-to-work transition in Germany (2009)
Zitatform
Skrobanek, Jan (2009): Perceived discrimination and (re)ethnicisation of young immigrants in school-to-work transition in Germany. (Forschungsschwerpunkt "Übergänge in Arbeit" am Deutschen Jugendinstitut e.V. Wissenschaftliche Texte 02/2009), München, 66 S.
Abstract
Der Verfasser legt eine Längsschnittstudie des Übergangs von Sekundärschulabgängern von der Schule in den Beruf vor. Auf der Basis einer theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Thema werden vier Themenstellungen empirisch untersucht: (1) ethnische Ungleichheit an der ersten Schwelle als Ausdruck ethnischer Diskriminierung; (2) wahrgenommene Diskriminierung und (Re-)Ethnisierung als Ergebnis eines fehlgeschlagenen Übergangs von der Schule in berufliche Ausbildung oder Arbeit; (3) der Effekt wahrgenommener Diskriminierung auf (Re-)Ethnisierung; (4) die Auswirkungen einer (Re-)Ethnisierung auf die weitere Integration in Berufsausbildung und Beschäftigung. Die Untersuchung zeigt, dass der ethnische Hintergrund von Jugendlichen (Türken, Aussiedler) einen direkten Einfluss auf den Prozess der Statuseinnahme an der ersten Schwelle hat. Neben Bildungsressourcen, Sprachkompetenz, Gruppenzugehörigkeit, Geburt in Deutschland und Geschlecht hat die eingenommene Position grundlegende Auswirkungen auf die wahrgenommene Diskriminierung. Demgegenüber führt gruppenbezogene Diskriminierung im Gegensatz zur wahrgenommenen individuellen Diskriminierung nicht zur einer (Re-)Ethnisierung. Eine Tendenz zur (Re-)Ethnisierung geht nicht mit einer Tendenz zur Desintegration von Berufsausbildung und Arbeitsmarkt einher. (IAB)
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Literaturhinweis
Start mit Hindernissen: eine theoretische und empirische Analyse der Ursachen von Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung (2009)
Somaggio, Gabriele;Zitatform
Somaggio, Gabriele (2009): Start mit Hindernissen. Eine theoretische und empirische Analyse der Ursachen von Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung. (Sozialökonomische Schriften 39), Frankfurt am Main: Lang, 239 S.
Abstract
"Die duale Berufsausbildung gilt als Garant für einen reibungslosen Einstieg ins Erwerbsleben. Aber nicht bei allen Absolventen einer dualen Berufsausbildung gelingt dieser Einstieg erfolgreich. Bereits zu Beginn des Berufslebens sind Unterschiede zu erkennen, die den weiteren Erwerbsverlauf beeinflussen. Deshalb ist es notwendig, die Ursachen der Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung zu identifizieren. Daran setzt diese Arbeit an. Der Fokus der theoretischen und empirischen Untersuchung liegt auf der Bestimmung der Wahrscheinlichkeit des Eintritts in die Arbeitslosigkeit. Grundlage bildet hier die unterschiedliche Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Die Einflussfaktoren auf die Wahrscheinlichkeit und auf die Länge der Arbeitslosigkeit werden ökonometrisch überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Somaggio, Gabriele; -
Literaturhinweis
Adaptive adjustment of vocational aspirations among German youths during the transition from school to work (2009)
Zitatform
Tomasik, Martin J., Sam Hardy, Claudia M. Haase & Jutta Heckhausen (2009): Adaptive adjustment of vocational aspirations among German youths during the transition from school to work. In: Journal of vocational behavior, Jg. 74, H. 1, S. 38-46. DOI:10.1016/j.jvb.2008.10.003
Abstract
"The transition from school to work is a central developmental task with long-term implications for the financial and social status of individuals. We argue that dynamic adjustments of aspirations play a decisive role for a successful outcome of the school to work transition, particularly in the context of the German vocational training system. Latent growth curve analyses conducted on the self-reported occupational aspirations of German adolescents (N = 414) surveyed in a 5-wave longitudinal study during their senior school year support this assumption. Based on expectancy-value-models of achievement, we delineated an adaptive trajectory of aspirations as starting off with relatively high aspirations and subsequently gradually downgrading them until s is attained. Such a trajectory of adjustment should maximize both expectancy (i.e., probability of obtaining an apprenticeship position at all) and value (i.e., training position with promotion potential). Finally, we showed empirically that the trajectory conceptually proposed as most adaptive was characteristic for youth who reported phase-adequate goal engagement strategies as suggested by the life-span theory of control." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsbonus: Ausschöpfung des betrieblichen Ausbildungsstellenpotenzials für Altbewerber/-innen? (2009)
Troltsch, Klaus; Gericke, Naomi; Huber, Simon;Zitatform
Troltsch, Klaus, Naomi Gericke & Simon Huber (2009): Ausbildungsbonus: Ausschöpfung des betrieblichen Ausbildungsstellenpotenzials für Altbewerber/-innen? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 38, H. 1, S. 44-47.
Abstract
"Mit der Einführung des Ausbildungsbonus hat die Bundesregierung einen Anreiz für Betriebe geschaffen, zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten für bislang erfolglose Lehrstellenbewerber einzurichten. Im Folgenden werden Ergebnisse aus zwei repräsentativen Betriebsbefragungen vorgestellt, die im Rahmen des BIBB-Ausbildungsmonitors 2008 durchgeführt wurden, einmal im Vorfeld und einmal nach Einführung des Ausbildungsbonus. Auf diese Weise kann über das Meinungsbild am Jahresanfang hinaus ein erster Eindruck gewonnen werden, inwiefern diese Maßnahme tatsächlich von den Betrieben angenommen wurde und zu einer Verbesserung der Einmündungschancen von Altbewerbern beitragen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege in den Arbeitsmarkt für Jugendliche mit schlechteren Startchancen (2009)
Wehler-Schöck, Anja;Zitatform
(2009): Wege in den Arbeitsmarkt für Jugendliche mit schlechteren Startchancen. Berlin, 36 S.
Abstract
"Die Debatte über die Ursachen von Jugendarbeitslosigkeit und Diskriminierung sowie über mögliche Lösungswege wird oft über die Köpfe derjenigen hinweg geführt, die es eigentlich betrifft. Der Friedrich-Ebert-Stiftung und der DGB-Jugend war es daher ein besonderes Anliegen, diesen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen, Projekte zu vernetzen und neue Ideen zu entwickeln. Hierfür erwies sich das Format der Zukunftswerkstatt als ideal, da die Beteiligung und die Inputs aller Interessierten im Mittelpunkt stehen und gleichberechtigt eingebracht werden können. Die Dokumentation fasst die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2009 (2009)
Zitatform
(2009): Berufsbildungsbericht 2009. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Berlin u.a., 76 S.
Abstract
Im Mittelpunkt des Berufsbildungsberichts 2009 steht eine Ausbildungsbilanz des Jahres 2008. Für den Zeitraum zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 30. September 2008 wird ein rechnerisch ausgeglichener Ausbildungsmarkt konstatiert: rund 616.000 Ausbildungsverträge wurden neu abgeschlossen, 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die demografische Entwicklung führt jedoch auch zu einer geringeren Nachfrage an Ausbildungsplätzen. Die Lage ist aus Sicht der Jugendlichen damit deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Erstmals seit dem Jahr 2001 übertraf Ende September 2008 die Anzahl der noch unbesetzten Ausbildungsplätze (rund 19.500) sogar die Zahl der noch unversorgten Bewerberinnen und Bewerber (rund 14.500). Während die Zahl der Ausbildungsverträge in Westdeutschland um 0,3 Prozent stieg, sank die Zahl in Ostdeutschland um neun Prozent. Die Zahl von mehr als 502.000 neuen Ausbildungsverträgen ist für die alten Länder das beste Ergebnis seit 1992. In den neuen Ländern dagegen macht sich die demografische Entwicklung bereits jetzt mit sinkenden Bewerberzahlen auf dem Markt deutlich bemerkbar. Besonders deutlich ist der Rückgang bei überwiegend öffentlich bzw. durch die BA finanzierten außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen in den neuen Ländern. Verglichen mit dem Jahr 2007 registrierte die BA im Jahr 2008 allein hier 10.879 außerbetriebliche Stellenmeldungen weniger. Die Ausbildungsbilanz wird ergänzt durch eine Darstellung berufsbildungspolitscher Maßnahmen und Programme, durch eine Stellungnahme des Hauptausschusses des BIBB zum Entwurf des Berufsbildungsberichtes 2009, durch eine Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitgeber zum Entwurf des Berufsbildungsberichtes 2009 sowie durch eine Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer im Hauptausschuss zum Entwurf des Berufsbildungsberichts 2009. Der bisherige Teil 2 des Regierungsberichts wird separat als 'Datenreport zum Berufsbildungsbericht' vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von gering qualifizierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Bildungsvoraussetzungen, Erwerbsbeteiligung und berufliche Platzierung 1992 bis 2003 (2008)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2008): Arbeitsmarktintegration von gering qualifizierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bildungsvoraussetzungen, Erwerbsbeteiligung und berufliche Platzierung 1992 bis 2003. In: M. Gille (Hrsg.) (2008): Jugend in Ost und West seit der Wiedervereinigung : Ergebnisse aus dem replikativen Längsschnitt des DJI-Jugendsurvey (Schriften des Deutschen Jugendinstituts. Jugendsurvey, 04), S. 49-82.
Abstract
"Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Arbeitsmarktintegration von jungen Erwachsenen mit niedrigen Bildungsabschlüssen im Zeitraum 1992 bis 2003. Auf der Basis des kumulierten Datensatzes der drei Wellen der DJI-Jugendsurvey werden sowohl das Ausmaß der Bildungsarmut unter den 16- bis 29-jährigen Erwerbspersonen, deren Erwerbsbeteiligung als auch die berufliche Platzierung untersucht. Ziel der Arbeit ist, die folgenden drei Leitfragen zu beantworten:
Wie entwickeln sich im Beobachtungszeitraum die Arbeitsmarktchancen von Bildungsarmen im Vergleich zu jungen Erwachsenen mit besseren Bildungsvoraussetzungen?
Welche Besonderheiten kennzeichnen die Entwicklung in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten Bundesländern?
Welche geschlechtsspezifischen Besonderheiten prägen die Erwerbsintegration von jungen Erwerbspersonen?
Es wird zunächst die Bedeutung des Berufseinstiegs erläutert. Ein Überblick über theoretische Annahmen und empirische Befunde zu den Einflussfaktoren des Wandels der Erwerbsintegration von bildungsbenachteiligten jungen Menschen skizziert im Anschluss daran den Forschungsstand. Danach werden die auf der Basis des kumulierten Datensatzes gewonnenen Ergebnisse des DJI-Jugendsurvey berichtet. Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung und einer Bewertung der Befunde." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Problemschüler auf die Pole-Position: wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft (2008)
Arnold, Jens;Zitatform
Arnold, Jens (2008): Problemschüler auf die Pole-Position. Wie man benachteiligten Jugendlichen ins Berufsleben hilft. Marburg: Tectum Verlag, 157 S.
Abstract
"Jeder zehnte Jugendliche in Deutschland schafft keinen Schulabschluss. 2004 verließen 82 000 Schüler die allgemein bildenden Schulen ohne Abschlusszeugnis. 14 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 25 sind ohne Ausbildung. Das hat gravierende Folgen: Nur selten können sich die Betroffenen ins Berufsleben und in die Gesellschaft integrieren. Damit entstehen gesellschaftliche Hypotheken für Jahrzehnte. Eine Berufsausbildung bleibt der Schlüssel zur Integration benachteiligter Jugendlicher. Je nach den sozialen, körperlichen oder geistigen Aspekten der Benachteiligung muss deshalb eine individuelle Förderung möglichst auf eine Ausbildung hinarbeiten. Jens Arnold nimmt dazu vergleichend Förderprogramme in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern unter die Lupe. Er geht dabei auf die speziellen 'Altlasten' des DDR-Erziehungssystems ebenso ein wie auf eine Konzeption neuer Förderstrukturen in den Modellregionen Schwerin und Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Gestaltung von Übergängen in Beschäftigung: Praxisansätze zur Kompetenzförderung junger Erwachsener und Perspektiven für die Regionalentwicklung (2008)
Arnold, Helmut; Krisch, Richard; Zeller, Maren; Mascher, Kirsten; Beran, Christina N.; Möller, Berith; Böhnisch, Lothar; Noack, Andreas G.; Fröbel, Thilo; Oehme, Andreas; Köngeter, Stefan; Raitelhuber, Eberhard; Lempp, Theresa; Reutlinger, Christian ; Enggruber, Ruth; Schröer, Wolfgang; Kreher, Thomas; Seyfarth, Petra; Karn, Steffi; Staufenbiel, Daniel; Bleck, Christian; Weihs, Paul;Zitatform
Arnold, Helmut & Theresa Lempp (Hrsg.) (2008): Regionale Gestaltung von Übergängen in Beschäftigung. Praxisansätze zur Kompetenzförderung junger Erwachsener und Perspektiven für die Regionalentwicklung. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim u.a.: Juventa Verlag, 301 S.
Abstract
"Der Diskurs zum Übergangsmanagement bezog sich bisher vor allem auf die Vernetzung und Koordination der Institutionen, die an den Übergangsprozessen von der Schule in den Beruf beteiligt sind. Der vorliegende Band erweitert diese Perspektive auf den Gesamtbereich von Ausbildung und Beschäftigung junger Erwachsener und bettet sie zugleich in die arbeitsgesellschaftlichen und regionalen Wandlungsprozesse ein. Dabei geht es darum, die Kompetenzen junger Menschen und regionale Entwicklungspotenziale aufeinander zu beziehen. Die versammelten Praxisansätze leuchten die Gestaltungsmöglichkeiten von Übergängen aus und nehmen neue Kooperationsformen von Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung in den Fokus. Dabei werden durch die Anknüpfung an Ideen und Kompetenzen der jungen Erwachsenen und die endogenen Potenziale der Region Gestaltungsspielräume nachhaltig erweitert und regionale Handlungsstrukturen ermöglicht. Die abschließende Bündelung der Qualitätskriterien der Praxisbeispiele und die Entwicklung von Perspektiven regionaler Steuerung können als konzeptionelle Handlungsanleitungen für ein Übergangsregime dienen, das an den Bedürfnissen und Stärken von jungen Menschen ausgerichtet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Helmut Arnold, Theresa Lempp: Die Gestaltung von Übergängen in Ausbildung und Beschäftigung (9-23);
Arbeit, Region, Akteure - theoretische Zugänge
Thomas Kreher: Strukturwandel, Jugend und Arbeit (24-34);
Lothar Böhnisch: Potenziale neuer Beschäftigung und politische Steuerung (35-60);
Christian Reutlinger: Region, Regionalisierung, Regionalität (61-82);
Stefan Köngeter, Wolfgang Schröer, Maren Zeller: Regionale Übergangsstrukturen als soziale Ermöglichungsräume (83-104);
Praxisansätze
Zugänge zur Arbeitswelt schaffen - zielgruppenspezifische Konzepte und Methoden
Berith Möller: "Jugendliche Nestbauer" (105-122);
Thomas Kreher: Junge Männer und die Gestaltung von Übergängen (123-138);
Berith Möller: "Maßgeschneidert aufgepeppt" (139-151);
Steffi Karn, Kirsten Mascher, Andreas G. Noack: Neue Medien und Kompetenzentwicklung (152-163);
Birgit Mollik, Paul Weihs: Arbeitswelterkundung in drei Ländern (164-170);
Individuelle Perspektiven entwickeln - Kompetenzfeststellung und biografieorientierte Förderplanung
Christian Bleck, Ruth Enggruber: Modelle der Kompetenzfeststellung im beschäftigungs- und bildungstheoretischen Diskurs (171-196);
Andreas Oehme: Verschränkung von Beschäftigungshilfen und Hilfen zur Erziehung (197-214);
Neu Beschäftigungsfelder erschließen - regionale und sozialräumliche Beschäftigungsentwicklung
Petra Seyfarth: Das Projekt- und Erlebnisgut (215-227);
Thilo Fröbel, Theresa Lempp: Sozialräumliche Beschäftigungsentwicklung in einem Stadtteil (228-244);
Daniel Staufenbiel: Begleitete Selbstständigkeit in der Ideenagentur "look in" (245-259);
Anschlüsse und Perspektiven
Christina M. Beran, Richard Krisch, Andreas Oehme: Sozialräumliche Beschäftigungsprojekte für Jugendliche (260-274);
Theresa Lempp, Eberhard Raithelhuber: Die regionale Gestaltung von Übergangsstrukturen (275-297). -
Literaturhinweis
Jugendliche aus Zuwandererfamilien im Übergang von der Schule in den Beruf: Perspektiven der Lebenslauf- und Integrationsforschung (2008)
Ayek, Can M.;Zitatform
Ayek, Can M. (2008): Jugendliche aus Zuwandererfamilien im Übergang von der Schule in den Beruf. Perspektiven der Lebenslauf- und Integrationsforschung. In: U. Hunger, C. M. Aybek, A. Ette & I. Michalowski (Hrsg.) (2008): Migrations- und Integrationsprozesse in Europa : Vergemeinschaftung oder nationalstaatliche Lösungswege?, S. 167-189.
Abstract
"Um ein besseres Verständnis über diese Ungleichheiten herzustellen, ist es vielversprechend - so die These hier - eine Verbindung zwischen Migrationsforschung und Lebenslaufanalyse herzustellen. Deshalb soll in einem ersten Schritt die Bedeutung von Migrations- und Integrationsprozessen aus der Sicht der Lebenslaufforschung skizziert werden. Darauf aufbauend soll aufgezeigt werden, wie individuelle Biografien durch wohlfahrtsstaatliche Regelungen strukturiert werden. In einem dritten Schritt soll ein Modell vorgeschlagen werden, anhand dessen die Prozesse, die zu den beobachteten Ungleichheiten führen, besser erklärt werden können. Diesen theoretischen Ausführungen folgt eine Darstellung der aktuellen Lage von Migrantenjugendlichen im deutschen Ausbildungssystem. Auch aus der Perspektive des internationalen Vergleichs lassen sich Unterschiede zwischen zugewanderten und einheimischen Jugendlichen hinsichtlich des erfolgreichen Übergangs ins Erwerbsleben feststellen (Heath/Cheung 2007b). Im letzten Teil sollen deshalb Kriterien vorgestellt werden, die in der internationalen vergleichenden Migrations- und Lebenslaufforschung im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben herangezogen werden. Damit sollen die Möglichkeiten verdeutlicht werden, die sich aus einem interdisziplinären Ansatz ergeben, um die Situation von Migrantenjugendlichen in verschiedenen nationalen Kontexten besser zu erklären." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm: Abschlussbericht (2008)
Becker, Carsten; Grebe, Tim; Asmus, Jürgen;Zitatform
Becker, Carsten, Tim Grebe & Jürgen Asmus (2008): Begleitforschung des Sonderprogramms des Bundes zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher - EQJ-Programm. Abschlussbericht. Berlin, 20 S.
Abstract
Der Abschlussbericht zur Begleitforschung zum EQJ-Programm gibt einen Überblick über das EQJ-Programm, über Ziele und Zielgruppen der Förderung, über den Förderverlauf der Programmjahre 2004 bis 2007 sowie über die programmbegleitende Evaluierung. Der Begleitforschung zum EQJ-Programm liegen Befragungen von Jugendlichen, die eine Einstiegsqualifizierung absolvierten, und Jugendlichen einer Kontrollgruppe, die nicht bzw. anders gefördert wurden, Unternehmen, die Einstiegsqualifizierungen durchführten, Agenturen für Arbeit, Industrie-, Handels- und Handwerkskammern sowie Berufsschulen zugrunde. Die zentralen und übergreifenden Ergebnisse der drei Programmjahre werden zusammengefasst. Als Ergebnis wird festgehalten: 'Die EQJ-Teilnehmenden wiesen in den drei bisherigen Programmjahren jeweils höhere Übergangssquoten in Ausbildung auf als die Jugendlichen der jeweiligen Kontrollgruppen. Während die Übergangsquoten der EQJPraktikantinnen und -Praktikanten in den drei Jahren der Begleitforschung insgesamt nur einen geringen Zuwachs erkennen ließen, stiegen die Übergangsquoten der Jugendlichen der Kontrollgruppe stark an, erreichten aber nicht das hohe Niveau der EQJ-Teilnehmenden. Zwei Drittel der an EQJ teilnehmenden Personen gehörten zu der Zielgruppe der Jugendlichen mit erkennbaren individuellen Vermittlungshemmnissen, während die anderen Jugendlichen keine Vermittlungshemmnisse aufwiesen bzw. diese aus den verfügbaren Daten nicht erkennbar waren. Von den Jugendlichen, die aufgrund erkennbarer Vermittlungshemmnisse mit Sicherheit zu der Zielgruppe des Programms gehörten, erreichten zwei Drittel das Ziel der Einmündung in eine Ausbildung. Es lässt sich damit insgesamt für das EQJ-Programm eine Zielgruppen- und Zielerreichung von mindestens 40 Prozent ableiten.' Aus der Evaluierung werden drei Empfehlungen abgeleitet: 1 Es wird empfohlen, Jugendliche mit individuellen Vermittlungshemmnissen als Zielgruppe des Programms noch gezielter zu fördern. 2. Nach Abschluss der Einstiegsqualifizierungen soll die Quote augesteller Zeugnisse und Kammerzertifikate erhöht werden. 3. 'Die insgesamt hohen Übergangsquoten in Ausbildung im Anschluss an die Einstiegsqualifizierung deuten insgesamt auf eine hohe Zielerreichung des EQJ-Programms hin. Es sollte daher weiter auf eine Verstetigung der Förderung von Einstiegsqualifizierungen hingearbeitet werden.' Weiterhin wird empfohlen, 'den Einfluss der Ausbildungsplatz- und Arbeitsmarktsituation auf die Übergangsquoten Jugendlicher nach Abschluss der Einstiegsqualifizierung genauer zu untersuchen, um die Wirksamkeit der Einstiegsqualifizierung unter sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bewerten zu können. Es wird daher angeregt, die Begleitforschung des EQJ-Programms bzw. der Einstiegsqualifizierung nach dem Arbeitsförderungsrecht weiterzuführen.' (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die englische Fassung -
Literaturhinweis
Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler: Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006 (2008)
Zitatform
Beer, Doris & Elvira Ternes (2008): Analysen zur Situation und zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. Ergebnisbericht zur Befragung der Lehrkräfte der BUS-Klassen 2005/2006. Bottrop, 24 S.
Abstract
Das Projekt Betrieb und Schule (BUS) gibt jährlich ca. 3.600 benachteiligten Jugendlichen im letzten Pflichtschuljahr, die die Schule voraussichtlich ohne den Hauptschulabschluss verlassen würden, die Chance auf eine konkrete Perspektive für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Diese Jugendlichen werden durch eine Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung in Förderpraktika auf den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. Dabei wirken Schule, Arbeitsmarktpolitik und Jugendhilfe zusammen, um den Jugendlichen frühzeitig individuelle Übergänge in Beruf und Arbeit zu ermöglichen. Der Ergebnisbericht einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung, Bottrop (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigt, dass jeder zweite Schüler das landesweite Förderprogramm 'Betrieb und Schule' (BUS) erfolgreich abschließt. Einzelergebnisse zeigen u.a., dass Jungen häufiger in eine Ausbildung gelangen als Mädchen. 22,7 Prozent der Jugendlichen nehmen eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung auf. Knapp 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler gehen in Berufsvorbereitung oder sind nach dem Förderpraktikum so weit motiviert, dass sie die Schulausbildung fortsetzen können. 22 Prozent der Jugendlichen können nicht nachhaltig vom Förderpraktikum profitieren. Leistungsschwäche, Verweigerungshaltung und Kommunikationsstörungen gehen häufig einher mit Abbrüchen oder unbefriedigenden Entwicklungsverläufen. Besondere Bedeutung hat die Nachbetreuung. Sie stabilisiert die Schülerinnen und Schüler bei Schwierigkeiten in Schule und/oder Betrieb, überbrückt Krisensituationen und verhindert Abbrüche. (IAB)
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Literaturhinweis
Übergänge von der allgemeinbildenden Schule in eine vollqualifizierende Ausbildung: ergänzende Analysen für den zweiten nationalen Bildungsbericht zum Schwerpunktthema "Übergänge im Bildungssystem und zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt" auf Basis der BIBB-Übergangsstudie 2006 (2008)
Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Beicht, Ursula & Joachim Gerd Ulrich (2008): Übergänge von der allgemeinbildenden Schule in eine vollqualifizierende Ausbildung. Ergänzende Analysen für den zweiten nationalen Bildungsbericht zum Schwerpunktthema "Übergänge im Bildungssystem und zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt" auf Basis der BIBB-Übergangsstudie 2006. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Arbeitspapier), Bonn, 51 S.
Abstract
Auf Grundlage der Studie 'Bildungswege und Berufsbiografie von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Anschluss an allgemeinbildende Schulen' (BIBB-Übergangsstudie 2006) wurden vom Bundesinstitut für Berufsbildung Sonderauswertungen für das Schwerpunktthema 'Übergänge' des zweiten nationalen Bildungsberichts durchgeführt. Für die Sonderauswertungen wurden aus Gründen der Zeitnähe jeweils ausschließlich die Schulabgänger ab dem Jahr 2002 berücksichtigt. Die hauptsächlich in Form von tabellarischen oder grafischen Übersichten dargestellten Auswertungsergebnisse beziehen sich auf folgende Themenbereiche: 1. Statusverteilung nach Verlassen der allgemeinbildenden Schulen (Jugendliche insgesamt und differenziert nach Geschlecht); 2. Übergang nach allgemeinbildendem Abschluss auf Statuskategorien mit weiter ausdifferenziertem Übergangssystem; 3. Dauer bis zum Übergang in Ausbildung nach allgemeinbildendem Schulabschluss nach den Verbleibskategorien betriebliche Berufsausbildung und schulische Berufsausbildung; 4. Bewertung einzelner Zwischenstationen mit Verbleibskategorien (betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung, Schule, Arbeit, Arbeitslosigkeit, weitere Maßnahme) und differenziert für die Beendigung von a) berufsvorbereitenden Maßnahmen (BvB), b) BGJ/BVJ und c) Berufsfachschulen ohne Berufsabschluss; 5. Verbleib vorzeitiger Abbrecher. Zu den einzelnen Analysen werden im Text methodische Hinweise gegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausbildungschancen und Verbleib von Schulabsolventen (2008)
Zitatform
Beicht, Ursula, Michael Friedrich & Joachim Gerd Ulrich (Hrsg.) (2008): Ausbildungschancen und Verbleib von Schulabsolventen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 333 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt ist seit Jahren angespannt, das Durchschnittsalter von Ausbildungsanfängern steigt stetig. Wie wirkt sich der chronische Mangel an Ausbildungsplätzen auf die Motivation der Jugendlichen aus? Wie viel Zeit benötigen sie, bis sie einen Ausbildungsplatz finden? Und welche Faktoren begünstigen oder hemmen die Suche? In einer repräsentativen Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurden im Jahre 2006 über 7.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren zu ihrem Werdegang von der Grundschule bis zum Zeitpunkt der Erhebung befragt. Die Ergebnisse der Befragung werden in diesem Buch vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Joachim Gerd Ulrich, Verena Eberhard: Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes in Deutschland seit der Wiedervereinigung (13-57);
Michael Friedrich, Verena Eberhard, Joachim Gerd Ulrich: Übergänge der Jugendlichen von der Schule in die Berufsausbildung - theoretische Bezüge und Ergebnisse bisheriger Studien (59-78);
Ursula Beicht, Michael Friedrich: Anlage und Methode der BIBB-Übergangsstudie (79-99);
Ursula Beicht, Joachim Gerd Ulrich: Ergebnisse der BIBB-Übergangsstudie (101-291);
Ursula Beicht, Michael Friedrich, Joachim Gerd Ulrich: Zusammenfassung und Diskussion zentraler Ergebnisse (293-313). -
Literaturhinweis
Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung?: Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie (2008)
Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Beicht, Ursula & Joachim Gerd Ulrich (2008): Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung? Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie. (BIBB-Report 2008,06), 14 S.
Abstract
"Der Anteil der Jugendlichen, der ohne Berufsausbildung bleibt, stagniert nach Auswertungen des Mikrozensus bereits seit etwa zehn Jahren bei rund 15% - und damit auf hohem Niveau. Dies ist angesichts der beträchtlichen Arbeitsmarktrisiken, die Personen mit fehlendem Berufsabschluss zu tragen haben, und angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels sozial und wirtschaftlich kaum zu verantworten. Besonders häufig bleiben Jugendliche mit fehlendem Schulabschluss oder schlechten Schulnoten ohne Ausbildung. Aber auch die familiäre Herkunft, die Wohnregion, das Geschlecht sowie eigene Kinder, die betreut werden müssen, sind von Bedeutung. Dem Werdegang in der ersten Phase nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule kommt eine Schlüsselrolle zu. Dies wird auf Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsverlauf und Übergang in Beschäftigung Teilnehmer/-innen an betrieblicher und schulischer Berufsausbildung im Vergleich (2008)
Beicht, Ursula; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Beicht, Ursula & Joachim Gerd Ulrich (2008): Ausbildungsverlauf und Übergang in Beschäftigung Teilnehmer/-innen an betrieblicher und schulischer Berufsausbildung im Vergleich. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 3, S. 19-23.
Abstract
"Die jüngeren Engpässe auf dem Lehrstellenmarkt verlangten vielen Jugendlichen Zugeständnisse ab. Nicht selten mussten sie auf den Wunschberuf verzichten, zum Teil auch auf eine schulische Berufsausbildung ausweichen. Welche Folgen hatte dies für ihren Ausbildungsverlauf? Führten sie ihre Ausbildung zu Ende oder brachen sie diese vorzeitig ab? Und welche Chancen des Obergangs in Beschäftigung hatten diejenigen, die anstelle einer betrieblichen Lehre eine schulische Berufsausbildung absolvierten? Auf Basis der BIBB-Übergangsstudie sollen hierauf Antworten gefunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What happened to the Pisa 2000 participants five years later? (2008)
Bertschy, Kathrin; Cattaneo, Alejandra; Wolter, Stefan;Zitatform
Bertschy, Kathrin, Alejandra Cattaneo & Stefan Wolter (2008): What happened to the Pisa 2000 participants five years later? (IZA discussion paper 3323), Bonn, 31 S.
Abstract
"The transition from school-to-work has been a burning issue in most countries for the last decades. So far research on this topic has not been conclusive, and it is still not clear whether transition problems are just individual, linked to the type of education followed at upper-secondary level, or just a prolongation of problems arising from poor school performance during compulsory education. This paper uses a unique Swiss longitudinal data-set, which includes information on PISA 2000 scores and the pathways chosen after completing compulsory school. Descriptive results show that students in vocational training, who obtained lower PISA results, are significantly more likely to be in an inadequate employment situation two years after finishing vocational training. Further analysis shows, however, that it is the type of vocational training followed at upper-secondary level that is decisive for the success in the transition. Nevertheless, individual PISA scores have an indirect impact on the transition results, as they are an important factor explaining which pupils are more likely to get into an intellectually demanding vocational training and which ones are not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Young workers, globalization and the labor market: comparing early working life in eleven countries (2008)
Blossfeld, Hans-Peter; Halldén, Karin ; Zielonka, Markus; Hällsten, Martin ; Zdrojewski, Simone; Barbieri, Paolo ; Wolbers, Maarten H. J.; Bucholz, Sandra; Hofmeister, Heather; Vallet, Louis-Andre; Ebralidze, Ellen; Unt, Marge ; Kurz, Karin ; Täht, Kadri ; Golsch, Katrin ; Schmelzer, Paul; Bernardi, Fabrizio ; Leth-Sorensen, Soren; Scherer, Stefani ; Garrido, Luis ; Saar, Ellu ; Bukodi, Erzsébet ; Relikowski, Ilona; Grelet, Yvette; Martinez-Pastor, Juan I.;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter, Sandra Bucholz, Erzsébet Bukodi & Karin Kurz (Hrsg.) (2008): Young workers, globalization and the labor market. Comparing early working life in eleven countries. Cheltenham u.a.: Elgar, 370 S.
Abstract
"Underpinned by the fact that the globalization process and the subsequent increased level of market uncertainty have paved the way for employment flexibility in modern societies, this book examines the labor market chances of young adults in the US and in ten European societies over the past three decades. As young adults represent a very vulnerable labor market group, flexible and insecure employment tends to be pronounced especially at labor market entry. The contributors therefore explore which groups of young adults are especially affected by increasing employment insecurities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Berlin und Brandenburg: eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes (2008)
Bogai, Dieter; Partmann, Michael;Zitatform
Bogai, Dieter & Michael Partmann (2008): Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Berlin und Brandenburg. Eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2008), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation der Jugendlichen in Berlin und Brandenburg hat sich 2007 etwas gebessert. Gleichwohl schlagen sich die wirtschaftliche Schwäche der Region und das hohe Arbeitsplatzdefizit besonders stark bei den Berufseinsteigern nieder. Die Jugendarbeitslosenquote in dieser Region ist mit 16,5 Prozent in Berlin und 15,4 Prozent in Brandenburg deutlich höher als in anderen Bundesländern. Die aktuelle Verbesserung ist zum großen Teil der guten konjunkturellen Entwicklung und in Brandenburg der demografisch bedingt geringeren Zahl von Jugendlichen zuzuschreiben. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich die Lücke zwischen Ausbildungsnachfrage und -angebot deutlich verringert. Dennoch fehlten 2007 zur Deckung der Nachfrage über 4.000 Ausbildungsplätze. Auf der anderen Seite ist die Zahl der unbesetzt gebliebenen Ausbildungsstellen auf fast 700 angestiegen. In Brandenburg ist die aktuelle Entspannung nicht durch zusätzliche Ausbildungsplätze, sondern durch sinkende Bewerberzahlen eingetreten. Eine zukünftige Entspannung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt ist mit Blick auf die demografische Entwicklung absehbar, aber nicht selbstverständlich. Zentrale Bedeutung hat die berufliche Qualifizierung der Jugendlichen vor Ort, um einen drohenden Fachkräftemangel zu verhindern. Die vorliegende Studie soll die aktuelle Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt der 15- bis unter 25-Jährigen in Berlin und Brandenburg näher beleuchten. Dabei soll insbesondere auf die Besonderheiten wie den demografischen Wandel, der gerade die neuen Bundesländer in erhöhtem Maße betrifft, sowie auf die Integration von ausländischen Jugendlichen, die in Berlin besonders wichtig ist, eingegangen werden. Zu diesem Zweck wird zunächst die Situation auf dem Arbeitsmarkt skizziert. In einem weiteren Teil soll in ähnlicher Weise der Ausbildungsstellenmarkt untersucht werden, wobei zusätzlich verschiedene Indikatoren - Pendlerverflechtungen, Ausbildungsbeteiligung der Unternehmen, Verteilung der Auszubildenden auf die verschiedenen Berufsbereiche - in die Analyse mit einbezogen werden. Da der Wandel in der Bevölkerungsstruktur für die Region Berlin-Brandenburg ein besonderer Einflussfaktor ist, wird dieser Thematik ein weiterer Abschnitt gewidmet. In diesem Zusammenhang werden auch die prognostizierten Veränderungen der Bevölkerung in die Untersuchung einfließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
