Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
Verbesserte Arbeitsbedingungen bei gleichzeitiger Abnahme der Arbeitszufriedenheit?: die Entwicklung von 1972/73 - 1980/81 (1986)
Rudat, Reinhard;Zitatform
Rudat, Reinhard (1986): Verbesserte Arbeitsbedingungen bei gleichzeitiger Abnahme der Arbeitszufriedenheit? Die Entwicklung von 1972/73 - 1980/81. In: (1986): Arbeitsmoral und Technikfeindlichkeit. Über demoskopische Fehlschlüsse, S. 133-144.
Abstract
Anhand zweier methodisch und inhaltlich identischer Repäsentativerhebungen vom Infas-Institut stellt der Autor dar, "wie sich die subjektive Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitszufriedenheit im Zeitraum 1972/73 bis 1980/81 verändert hat (erhöhte Arbeitsanforderungen und -belastungen bei unveränderter Arbeitszufriedenheit).
Mit Blick auf die Fragen nach der Bandbreite von demoskopischen Fehlschlüssen ist anzumerken, daß Arbeitszufriedenheit ein komplexes Produkt mehrerer Bedingungsfaktoren ist, von denen die Arbeitsbedingungen nur eine Dimension sind. Die Antworten zum Erhebungszeitraum 1980/81 sind ganz erheblich von der verschärften Arbeitsmarktsituation geprägt worden.
Arbeitzufriedenheit ist also kein Indikator für die Bedeutung der Arbeit, sondern eine eigenständige Dimension, die zwar nicht unabhängig von dem Relevanzfaktor ist, diesen aber nicht abbildet. Dieser Beitrag macht damit deutlich, welch' breiten Interpretationsrahmen man hat, wenn einzelne Fragen ohne Einordnung in übergeordnete Dimensionen interpretiert werden." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Eignung und Arbeitszufriedenheit: Beiträge zur Eignungsdiagnostik nostik (1986)
Schäfer, Norbert;Zitatform
Schäfer, Norbert (1986): Eignung und Arbeitszufriedenheit. Beiträge zur Eignungsdiagnostik nostik. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 6, Psychologie 170), Frankfurt u.a.: Lang, 382 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Arbeitszufriedenheit Auszubildender, deren Leistungen während der Ausbildung und einem Einstellungstest. Es wird eine Strategie entwickelt und erläutert, die gewährleistet, daß sowohl die mögliche Arbeitszufriedenheit eines Jugendlichen und seine möglichen Ausbildungsleistungen durch die Berücksichtigung der Ergebnisse eines Einstellungstests und bestimmter soziodemographischer Variablen antizipiert werden kann." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit und Positionsstruktur: Auferstehung des Phoenix oder Wiedergeburt einer Nebelkrähe? (1986)
Teckenberg, Wolfgang;Zitatform
Teckenberg, Wolfgang (1986): Arbeitszufriedenheit und Positionsstruktur. Auferstehung des Phoenix oder Wiedergeburt einer Nebelkrähe? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 38, H. 2, S. 280-313.
Abstract
Der Beitrag geht der Tragfähigkeit des Konzepts der Arbeitszufriedenheit nach und versucht, unterschiedliche Zufriedenheitsniveaus durch beruflich-positionale und arbeitssituative Merkmale zu erklären. Als Datengrundlage dienen die Ergebnisse von im Zeitraum 1978 bis 1984 durchgeführten Befragungen zu subjektiven Arbeitsaspekten. Dabei werden Zusammenhänge zwischen spezifischen Komponenten der Arbeitssituation, der Positionsstruktur und der Arbeitszufriedenheit hergestellt. Insgesamt fällt auf, daß die allgemeine Arbeits- und Berufszufriedenheit eher zugenommen hat, wenn auch - mit Ausnahme der Arbeitsplatzzufriedenheit - in nicht signifikanter Weise. Bei Betrachtung der Einzelzufriedenheiten ergaben sich Differenzen im Einfluß extrinsischer (z.B. Einkommen) und intrinsischer (z.B. Dispositionsspielraum) Faktoren. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt?: eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung (1985)
Büssing, Andre;Zitatform
Büssing, Andre (1985): Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt? Eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung. (Forschungsberichte aus dem Fachbereich Psychologie der Universität Osnabrück 47), Osnabrück, 68 S.
Abstract
"Es geht um die Validität der Theorie und Meßmethoden der bisherigen Arbeitszufriedenheitsforschung. Die kritische Analyse basiert auf vorhandener Literatur. Der Mangel bisheriger Forschung besteht in der Vernachlässigung von Entfremdungseinflüssen und widersprüchlicher Arbeitsrealitäten, die sich aus objektiven und subjektiv wahrgenommenen ergeben. Beide Faktoren sind in das Ergebnis Arbeitszufriedenheit als Produkt eines Wechselwirkungsprozesses einer Person-Arbeitssituation mit Hilfe einer quantitativ-qualitativen Messung, unter Beachtung resignativer Einstellungswirkung einzubeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Angestellte und Datenverarbeitung: eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten (1985)
Eller, Eckart C.;Zitatform
Eller, Eckart C. (1985): Angestellte und Datenverarbeitung. Eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten. (Studies in industrial and organizational psychology 02), Frankfurt u.a.: Lang, 259 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit versucht die Wechselbeziehungen zwischen Person- und Arbeitsplatz-Variablen auf ihren Beitrag für eine Veränderung von Einstellungen zur EDV und der Arbeitszufriedenheit von Angestellten bei Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen aufzuzeigen. Es wurde ein Versuchsplan erstellt, der die Auswirkungen der Datenverarbeitung vor, während und nach ihrer Einführung untersucht. Die über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr betrachteten 104 Angestellten wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten befragt: vor Beginn der Umstellung auf EDV, während der Konfrontation mit der EDV und abschließend etwa 7 1/2 Monate nach der erfolgten Umstellung auf die Elektronische Datenverarbeitung. Erfaßt wurden u.a. die Einstellungen zur EDV wie auch die Bewertungen der gesamten Arbeitssituation, ermittelt anhand der Arbeitszufriedenheit der Benutzer."
Bezüglich der Einstellungen der Angestellten zur EDV ergab sich im Vergleich eine starke Veränderung "unterhalb des Mittelwerts der eingesetzten Skala; dies deutet auf negative Einstellungen hin"; dagegen zeigen die Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit hohe Werte, jedoch mit stark sinkender Tendenz, was die Bewertung der gesamten Arbeitssituation anbelangt. Als Einflußvariablen ergaben sich die Größen "Freiheitspielraum", "Abteilungswechsel", "Handlungsspielraum" sowie weitere "Situationsvariablen" und "Personvariablen" wie "Belastungsfähigkeit", "Alter", "Ausbildungsstand". Beide Gruppen von Variablen erwiesen sich in ihrer Wirkung als gleichgewichtig.
"Die hier erbrachten Ergebnisse zeigen Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen bei der Durchführung von EDV-Umstellungen. Insbesondere organisatorische, systemgestaltende und auch informationstechnische Parameter gilt es hiernach, neben der Bedeutung von Personenvariablen, zu optimieren." (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück?: ein Sammelreferat (1985)
Neuberger, Oswald;Zitatform
Neuberger, Oswald (1985): Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück? Ein Sammelreferat. In: Die Betriebswirtschaft, Jg. 45, H. 2, S. 184-206.
Abstract
"Es wird ein Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung zur Arbeitszufriedenheit (AZ) gegeben, indem die hauptsächlichen Problemfelder der aktuellen Diskussion referiert und kommentiert werden. Dabei wird eingegangen auf Fragen der Definition von AZ (vor allem ihre Abgrenzung zur Lebens- und Personzufriedenheit und die Schwierigkeit, zwischen Einzel- und Gesamtzufriedenheit zu differenzieren)), auf implizite AZ-Theorien, auf meßtheoretische Probleme und auf Befunde zu Bedingungen und Konsequenzen von AZ. Es wird deutlich, daß die AZ-Forschung bislang mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hat. Der theoretische Status des AZ-Begriffs und seine Abgrenzung zu benachbarten Konzepten (z.B. Organisationsklima, Arbeitsorientierung) sind umstritten; es gibt eine große Zahl von ad hoc entwickelten hochstrukturierten Meßverfahren, während die qualitative Erforschung vernachlässigt wird; die Eindimensionalität des Konzepts ist fragwürdig geworden; die typologische Differenzierung hat keine wesentlichen Fortschritte gemacht; zahllosen Einzeluntersuchungen steht kein wesentlicher theoretischer Erkenntniszuwachs gegenüber; die Ansätze zur ideologischen Reflexion von AZ häufen sich." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
The relationship between interest-occupation congruence and job satisfaction (1985)
Swaney, Kyle; Prediger, Dale;Zitatform
Swaney, Kyle & Dale Prediger (1985): The relationship between interest-occupation congruence and job satisfaction. In: Journal of vocational behavior, Jg. 26, H. 1, S. 13-24. DOI:10.1016/0001-8791(85)90022-3
Abstract
Mit dieser 6-Jahres-Längsschnittuntersuchung wurde die Beziehung zwischen der Übereinstimmung von Interesse am Beruf einerseits und der Arbeitszufriedenheit andererseits überprüft. Basis war ein Sample von 1688 Jugendlichen. Es ergab sich eine nicht sehr signifikante, statisch relevante Beziehung. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: ein Beitrag zur Modellentwicklung (1985)
Söhner, Wolfgang;Zitatform
Söhner, Wolfgang (1985): Arbeitszufriedenheit. Ein Beitrag zur Modellentwicklung. (Dokumentation Arbeitswissenschaft 15), Köln: Schmidt, 201 S., Anhang.
Abstract
Arbeitszufriedenheit ist ein Konstrukt, das sich nicht direkt beobachten läßt, sondern aus operationalisierbaren Einflußvariablen durch Konstruktion eines Modells abgeleitet werden muß. Der Autor rekonstruiert und überprüft den Formalansatz zur Messung der handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit von Rühl.
"Der erste Hauptteil der Arbeit befaßt sich ausführlich mit Methoden zur Modellentwicklung. Nach dem Abschnitt Variablenauswahl, der ein Literaturstudium zum Thema "Außenkriterien der Arbeitszufriedenheit" beinhaltet, wird im zweiten Abschnitt eine neue Möglichkeit vorgestellt, synergetische Wechselwirkungen zwischen Einflußvariablen zu formalisieren. Diese Idee wird im theoretischen Teil zu einer Meßmethode weiterentwickelt, die es ermöglicht, den Beitrag einzelner Variablen zur Arbeitszufriedenheit zu quantifizieren.Mit Hilfe der multiplen Regressionsanalyse wird ein Gesamtmodell der Arbeitszufriedenheit konstruiert.
Im zweiten Hauptteil der Arbeit erfolgt eine Übertragung des theoretischen Wissens auf zielgruppenspezifische Gegebenheiten. Die zielgruppenspezifische Modellkonstruktion ergab unterschiedliche Formalmodelle, die die Zielgruppensituation plausibel reflektieren. Da aus diesen Modellen gruppenspezifische Einflüsse herausgefiltert sind, liegen sie wesentlich näher am Kurvenverlauf der Arbeitszufriedenheitsfunktion als die Zielgruppenwerte, die mit dem Gesamtmodell berechnet wurden." (IAB2) -
Literaturhinweis
Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern (1984)
Pittner, P.M.; Peter, J.-H.; Wehr, M.;Zitatform
Pittner, P.M., J.-H. Peter & M. Wehr (1984): Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 38, H. 4, S. 227-234.
Abstract
"Faktoren- und itemanalytische Auswertung eines Fragebogens, den 124 Assistenzärzte ausfüllten, erbrachten 6 arbeitsbedingte Belastungsskalen und auf der Beanspruchungsseite 5 psychosomatische Beschwerde- und 5 Befindlichkeitsskalen. Die Arbeitszufriedenheit wurde als weiterer Beanspruchungsindikator durch 9 Skalen mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens gemessen. Zeitdruck stellt die Hauptbelastung dar, Erschöpfung die wichigste psychosomatische Beeinträchtigung, und Unzufriedenheit und Abgespanntheit sind die relevantesten negativen Befindlichkeiten. Alle Befindlichkeits- und einige Arbeitszufriedenheitsskalen haben Indikatorfunktion für psychosomatische Beschwerden. Der Belastungsbereich mit seinen 6 Skalen hängt hoch mit den 3 Beanspruchungsbereichen und deren Skalen zusammen. Die 6 Belastungsskalen kennzeichnen wichtige, aus der Klinik resultierende Belastungsaspekte für die Ärzte, da sie mit 48 % am Zustandekommen der Zusammenhänge zwischen den Beanspruchungsbereichen beteiligt sind." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit: ein theoretischer und methodischer Beitrag zur Kontroverse um die Bedeutung der Arbeitssituation für die Arbeitszufriedenheit (1983)
Büssing, Andre;Zitatform
Büssing, Andre (1983): Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit. Ein theoretischer und methodischer Beitrag zur Kontroverse um die Bedeutung der Arbeitssituation für die Arbeitszufriedenheit. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 35, H. 4, S. 680-708.
Abstract
Der Autor versucht nachzuweisen, daß der individuelle Aspekt von Arbeitszufriedenheit in der sozialwissenschaftlichen Literatur häufig überschätzt wird. Nach einer kritischen Aufarbeitung dieser Literatur wird die eigene empirische Untersuchung bei 216 Diplompsychologen an psychiatrischen Krankenhäusern angeführt, die eine hohe Übereinstimmung der Arbeitszufriedenheit mit den objektiven Arbeitsbedingungen (vor allem Größe des Krankenhauses) ergibt. (IAB)
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Literaturhinweis
Further evidence of the relationship of job satisfaction to age: response to Mastekaasa (1983)
Janson, Philip; Martin, Jack K.;Zitatform
Janson, Philip & Jack K. Martin (1983): Further evidence of the relationship of job satisfaction to age. Response to Mastekaasa. In: Social forces, Jg. 62, H. 1, S. 255-258.
Abstract
Antwort auf die methodische Kritik an einem Aufsatz der Autoren über den Zusammenhang von Arbeitszufriedenheit und Lebensalter. (IAB)
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Aging, values, and rewards: explaining age differences in job satisfaction (1983)
Kalleberg, Arne L.; Loscocco, Karyn A.;Zitatform
Kalleberg, Arne L. & Karyn A. Loscocco (1983): Aging, values, and rewards: explaining age differences in job satisfaction. In: American Sociological Review, Jg. 48, H. 1, S. 78-90.
Abstract
"The study of age differences in job satisfaction is a useful focus for investigating the interplay among work, self, and family concepts as they produce changes in role outcomes during the life course. Using data from the 1972-73 Quality of Employment Survey as well as other data sets, we find that age is positively related to job satisfaction. A relatively substantial portion of these differences are explained by age variations in work values and job rewards. These findings are consistent with both cohort and job change explanations of age differences in job satisfaction. However, some of these age inequalities are not explicable on the basis of the variables in our model. Though some unknown portion of these age differences are undoubtedly due to compositional effects, we argue that they also partly reflect more general processes of aging and development." (Author's abstract) ((en))
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Literaturhinweis
Job satisfaction and the fit between individual needs and organizational rewards (1983)
Scarpello, Vida; Campbell, John P.;Zitatform
Scarpello, Vida & John P. Campbell (1983): Job satisfaction and the fit between individual needs and organizational rewards. In: Journal of Occupational Psychology, Jg. 56, H. 4, S. 315-328.
Abstract
"Many conceptualizations of job satisfaction view job satisfaction as a function of the match between the rewards offered by the work environment and the individual's pattern of needs for those rewards. However, the correlation between the need/reward match and job satisfaction typically is not very high, resulting in a considerable number of 'off-quadrant' cases (i.e. dissatisfied people whose expressed needs are met by the work situation and vice versa). The purpose of this study was to determine if people who have higher or lower job satisfaction than their need/reward match would predict view their careers differently from those whose job satisfaction can be predicted. Subjects were 185 volunteers employed by research and development units of two multinational corporations. They were classified into quadrants using measures of job satisfaction, need importance, and reward availability developed as part of the Minnesota Work Adjustment Project. Information about vocational and career issues was collected by a half-hour open-ended interview. Results indicate that individual differences in aspiration level and different views of career progression help explain current job satisfaction over and above the match of needs and rwards." (Author's abstract) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebsklima und Arbeitszufriedenheit (1983)
Schmidtchen, Gerhard;Zitatform
Schmidtchen, Gerhard (1983): Betriebsklima und Arbeitszufriedenheit. In: (1983): Arbeit und Beruf. Band 1, S. 214-253.
Abstract
Ausgehend von einer Problematisierung der Definitionsversuche von Arbeitszufriedenheit und Betriebsklima, werden im ersten Teil des Beitrags Grundlagen und Methoden einer sozialpsychologisch fundierten Betriebsdiagnose skizziert. Im zweiten Teil werden auf der Basis bereits vorliegender Ergebnisse empirischer Sozialforschung Bestimmungsgründe von Arbeitszufriedenheit erläutert. Angesprochen werden: die Struktur der Arbeitsaufgabe, organisatorische und technische Aspekte der Arbeitssituation, die innerbetriebliche Interaktion und Kommunikation, die persönlichen und externen Ressourcen des Mitarbeiters, der Arbeitsvollzug und die Gratifikationen. Der dritte Teil befaßt sich mit Anpassungskonflikten und deren Verarbeitungsmöglichkeiten. Abschließend wird ein Kontingenzmodell der Konfliktbewältigung vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Further evidence on education and job satisfaction (1982)
Glenn, Norval D.; Weaver, Charles N.;Zitatform
Glenn, Norval D. & Charles N. Weaver (1982): Further evidence on education and job satisfaction. In: Social forces, Jg. 61, H. 1, S. 46-55.
Abstract
"Regression analysis of data from recent U.S. national surveys was used to estimate, for white men and women separatly, the total effect of amount of education on job satisfaction and the effect net of extrinsic rewards (money, prestige, authority, and autonomy. We reasoned that education which does not lead to extrinsic rewards would lead to dissatisfaction with work by producing unfulfilled expectations and aspirations, and thus we hypothesized that the estimated effect of education on job satisfaction net of extrinsic rewards would be negative. The hypothesis was not supported for women and was only weakly supported for men, and thus the findings of this study do not suggest that any increase in overeducated workers will have a major negative impact on job satisfaction. The indicated total effect of education is positive for both sexes but is considerably stronger for women than for men." ((en))
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Literaturhinweis
Job satisfaction and age: a test of two views (1982)
Janson, Philip; Martin, Jack K.;Zitatform
Janson, Philip & Jack K. Martin (1982): Job satisfaction and age: a test of two views. In: Social forces, Jg. 60, H. 4, S. 1089-1102.
Abstract
"Previous impressionistic treatments of the sources of worker satisfaction have identified a stable, positive relationship between job satisfaction and age. But the current wisdom about this realtionship remains largely at the level of zero-order associations and post-hoc explanations. Examining a national probability sample of 1,455 American workers drawn from the 1973 Quality of Employment Survey this research tests two explanations commonly found in this literature: (1) that the relationship between age and satisfaction is the result of generational differences in education and value systems (i.e.,a cohort explanation) and (2) that this relationship is simply a function of older workers having moved into better jobs across their careers (i.e., a life cycle explanation). Analyses of covariance suggest that neither explanation is adequate, leaving the question of what accounts for higher levels of satisfaction of older workers unresolved. Explanations for these findings nd suggestions for further research are offered." ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften und Ärzten: über Möglichkeiten und Grenzen empirischer Analysen im Arbeitsfeld 'Krankenhaus' (1982)
Kaul-Hecker, Ursula;Zitatform
Kaul-Hecker, Ursula (1982): Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften und Ärzten. Über Möglichkeiten und Grenzen empirischer Analysen im Arbeitsfeld 'Krankenhaus'. Hannover 214 S.
Abstract
"Thema der Arbeit ist der Versuch, anhand des Konstruktes 'Arbeitszufriedenheit' die Arbeitsbedingungen für medizinisches und pflegerisches Personal im Krankenhaus zu analysieren.
Diese Analyse, die in einer Voruntersuchung 70, in der Hauptuntersuchung 169 im Krankenhaus arbeitende Pflegekräfte und Ärzte einbezieht, gibt Aufschluß über folgende Komponenten von Arbeitszufriedenheit:
- Einschätzung der Einflußbeziehungen in Stationsteams (Ergebnisse hierzu werden ausführlicher an anderer Stelle beschrieben)
- Beschreibung der sozialen und materiellen Arbeitsbedingungen, insbesondere
- Beschreibung des Verhaltens von Vorgesetzten so, wie es gewünscht bzw. wahrgenommen wird
- Selbsteinschätzung der Befragten anhand eines Persönlichkeitsprofiles.
Diese Komponenten werden untereinander und zu Person- und Situationscharakteristika der Befragten bzw. ihrer Arbeitsbedingungen in Beziehung gesetzt.
Dabei zeigen sich insbesondere Zusammenhänge zwischen verschiedenen Aspekten von Arbeitszufriedenheit und Lebensalter sowie Einflüsse des Vorgesetztenverhaltens und der Teamzugehörigkeit." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: ein interessiertes Mißverständnis (1982)
Meyer, Wolf-Hartwig;Zitatform
Meyer, Wolf-Hartwig (1982): Arbeitszufriedenheit. Ein interessiertes Mißverständnis. (Studien zur Sozialwissenschaft 53), Opladen: Westdeutscher Verlag, 215 S.
Abstract
"Arbeitszufriedenheit - gibt's die überhaupt? Es gibt sie sicher als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung, und deshalb geht es in diesem Buch weniger um die ideologischen Verbrämungen, die diesem Begriff in der alltäglichen Diskussion anheften, sondern um die Reduktion, die der 'Arbeitszufriedenheit' widerfahren, wenn sie 'wissenschaftlich' erforscht wird. Reduktionen und Verzerrungen, die nicht auf einen Mangel an gängiger Wissenschaft, sondern gerade auf deren konsequenten Einsatz zurückzuführen sind. Diese Defizite werden besonders dann deutlich, wenn dem theoretischen kalkulatorischen Umgang mit 'Arbeitszufriedenheit' die historische Entwicklung des Versuchs gegenübergestellt wird, den Arbeiter praktisch kalkulierbar zu machen, beginnend mit einer Kalkulation seiner Arbeitskraft und vorläufig endend bei seiner emotionalen Arbeitsbereitschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit in der Ausbildung: Ergebnisse einer empirischen Studie (1982)
Ott, Bernd;Zitatform
Ott, Bernd (1982): Arbeitszufriedenheit in der Ausbildung. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 78, H. 1, S. 30-41.
Abstract
"Ziel dieser empirischen Untersuchung ist es, die Bedingungen und Einflußgrößen der Arbeitszufriedenheit von Auszubildenden zu analysieren, denn die moderne Arbeitswelt - mit oft einseitiger Betonung rationaler Wertmuster - stellt gerade an Jugendliche zunehmende Anforderungen im psycho-physischen Bereich. Mit dieser Erhebung soll ein kleiner Beitrag zu den gegenwärtigen Bemühungen um eine Zufriedenheitsverbesserung in der konkreten Ausbildungssituation geleistet werden, denn Persönlichkeitsentwicklung und Sinnerfüllung Jugendlicher (durch den Beruf) sind m.E. nur bei zufriedenstellender Arbeit und Ausbildung möglich." Im einzelnen wurde die statistische Abhängigkeit der Arbeitszufriedenheit von der Art des Schulabschlusses, dem Lebensalter und der Berufszufriedenheit festgestellt. Der Zusammenhang mit allgemeiner Lebenszufriedenheit war aber nicht eindeutig nachweisbar. (IAB2)
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Literaturhinweis
Zielgruppenorientierte Analyse von Zusammenhängen zwischen Arbeitszufriedenheit und Lebensalter (1982)
Schenk, Christian;Zitatform
Schenk, Christian (1982): Zielgruppenorientierte Analyse von Zusammenhängen zwischen Arbeitszufriedenheit und Lebensalter. Karlsruhe: Planta-Verlag, 142 S., Anhang.
Abstract
In der Studie werden zunächst theoretische Grundlagen zur Definition und Quantifizierung der Arbeitszufriedenheit vorgestellt und dann mit Hilfe zweier voneinander unabhängiger Befragungen die Zusammenhänge zwischen der "Handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit" und dem Lebensalter analysiert. Stichprobe 1 enthält die Daten von 4640 Mitarbeitern aus 271 Betrieben der Kraftfahrzeug-Dienstleistungsbranche. Sie dient dem Auffinden und der statistischen Untermauerung typischer Arbeitszufriedenheitsverläufe für verschiedene Mitarbeiter-Zielgruppen. Stichprobe 2 enthält neben den Daten zur Quantifizierung der Arbeitszufriedenheit 32 zusätzliche Items, die einzelne Aspekte der Arbeitszufriedenheit beschreiben. Die Stichprobe besteht aus 726 Mitarbeitern aus vier Industriebetrieben und einem Dienstleistungsbetrieb. Mit Hilfe der 32 Zufriedenheitsfragen sollen Hintergründe und Ursachen für charakteristische Arbeitszufriedenheitsunterschiede in verschiedenen Phasen des Arbeitslebens aufgedeckt werden. Zu diesem Zweck wird die Diskriminanzanalyse, ein Verfahren der multivariaten Statistik, eingesetzt. Die Auflösung der Stichprobe 1 in dispositiv-tätige und ausführend-tätige Mitarbeiter zeigt, daß die Phase der höchsten Handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit im dispositiven Bereich zwischen 30 und 39 Jahren liegt, während im ausführenden Bereich die Handlungsorientierte Arbeitszufriedenheit erst später, bei den 40 bis 49-jährigen, ihren höchsten Wert erreicht. Die Zufriedenheitsverläufe der Stichprobe 2 decken sich weitgehend mit den Verläufen der Stichprobe 1. Für die praktische Arbeitsgestaltung zeigen die Untersuchungsergebnisse, daß insbesondere für die Mitarbeiter in mittleren und unteren Hierarchieebenen in den Altersgruppen zwischen 45 und 55 Jahren mit Hilfe arbeitsstrukturierender Maßnahmen dem Bedürfnis nach Selbständigkeit und Selbstverwirklichung besser Rechnung getragen werden muß. (IAB2)
