Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
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Literaturhinweis
Längerfristige Arbeitsmarktperspektiven in einem zusammenwachsenden Deutschland (1990)
Klauder, Wolfgang; Kühlewind, Gerhard;Zitatform
Klauder, Wolfgang & Gerhard Kühlewind (1990): Längerfristige Arbeitsmarktperspektiven in einem zusammenwachsenden Deutschland. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 44, H. 8/9, S. 264-270.
Abstract
Die Autoren skizzieren einige zentrale Grundtendenzen der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Gestützt auf Modellrechnungen werden die grundsätzlichen Auswirkungen der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion und staatlichen Vereinigung auf die künftigen globalen Wirtschafts- und Arbeitsmarkttendenzen verdeutlicht. Dabei werden zunächst die wichtigsten Grundannahmen des Szenarios dargestellt, anschließend einige Ergebnisse aus den Simulationen. Neben Angaben zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit wird insbesondere auf die Arbeitsmarktperspektiven für die DDR eingegangen. Weiterhin werden Einschätzungen zu den wirtschaftszweigstrukturellen und tätigkeitsspezifischen Entwicklungstendenzen getroffen. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation und aktive Arbeitsmarktpolitik in der Region Chemnitz: Bericht (1990)
Abstract
Der Arbeitsamtsbezirk Chemnitz (Stadt Chemnitz, Kreis Chemnitz-Land, Flöha und Hainichen) - inmitten eines industriellen Ballungsgebiets der DDR gelegen - traf der 1990 beginnende Strukturwandel von Wirtschaft und Beschäftigung schneller und härter als andere Gebiete Ostdeutschlands. Das Zentrale Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden (ZFA) analysierte deshalb die Beschäftigungssituation und die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in dieser Region sowie die Wirksamkeit der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Dabei wird nicht nur die Neuartigkeit des Forschungsgegenstandes deutlich, auch für die Arbeitsämter stellten Arbeitslosigkeit und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen völlig neue Aufgaben dar, bei deren Lösung sie das ZFA mit dem Bericht unterstützen wollte. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktuelle Daten vom Arbeitsmarkt in Ostdeutschland (1991 bis 2000)
Bach, Hans-Uwe; Gommlich, Heinz; Brinkmann, Christian; Kridde, Herbert; Jung-Hammon, Thomas; Otto, Manfred;Zitatform
Bach, Hans-Uwe, Christian Brinkmann, Herbert Kridde, Thomas Jung-Hammon, Manfred Otto & Heinz Gommlich (1991 bis 2000): Aktuelle Daten vom Arbeitsmarkt in Ostdeutschland. In: IAB-Werkstattbericht H. 1, getr. Sz.
Abstract
In dem Werkstattbericht werden solche statistischen Daten, Befragungsergebnisse und Indikatoren zusammengestellt, die für die Beurteilung der aktuellen Arbeitsmarktentwicklung in den neuen Bundesländern und in deren einzelnen Arbeitsamtsbezirken wichtig erscheinen. Enthalten sind Kennziffern zur Wohnbevölkerung, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit, Zeitreihen zur Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nach Arbeitsamtsbezirken und Bundesländern sowie Daten zur kurzfristigen Arbeitsmarktentwicklung insgesamt. Beginnend mit dem August 1991 wird der Bericht monatlich aktualisiert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen: ein deutsch-deutscher Vergleich (1993/94)
Roloff, Juliane;Zitatform
Roloff, Juliane (1993/94): Erwerbsbeteiligung und Familienstand von Frauen. Ein deutsch-deutscher Vergleich. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 19, H. 1, S. 105-112.
Abstract
Familienstand, Altersstruktur und Kinderzahl beeinflussen die Erwerbsbeteiligung von Frauen im Westen der Bundesrepublik. In den neuen Bundesländern weicht dagegen nur die Erwerbsquote der älteren Frauen über 55 Jahre in nennenswertem Umfang von der sonst gleichmäßig hohen Erwerbsbeteiligung der Frauen ab. In puncto Wochenarbeitszeit ergeben sich die Unterschiede zwischen Ost und West im Hinblick auf das Vorhandensein von Kindern. (IAB)
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