Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Italy (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Italy. (Ageing and employment policies), Paris, 129 S. DOI:10.1787/9789264017047-en
Abstract
Die Bevölkerungen Italiens ist eine der ältesten in der OECD: 30 Prozent der italienischen Bevölkerung war im Jahre 2000 65 Jahre alt oder älter, im Jahre 2050 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Italien untersucht. Die Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer liegt mit 56 Prozent für Männer und 27 Prozent für Frauen unter dem OECD-Durchschnitt. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden; in Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage muss die Beschäftigungsfähigkeit älterer Abeitskräfte gefördert werden. Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer sollen mit ihrer sozialer Sicherung kombiniert werden. Ein zentrale Rolle spielen dabei die Rentenreformen der 1990er Jahre. (IAB)
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Literaturhinweis
Jobs, Jobs, Jobs: mehr Beschäftigung in Europa schaffen. Bericht der Taskforce Beschäftigung (2004)
Abstract
Die Europäische Union läuft Gefahr, ihr ehrgeiziges Ziel zu verfehlen, das sie sich im Jahr 2000 in Lissabon selbst gesetzt hat, nämlich bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu werden, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einen größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen. Wenn die Mitgliedstaaten ihre Bemühungen nicht verstärken, wird es zunehmend unwahrscheinlich, dass bis 2010 das übergreifende Ziel und die Beschäftigungsziele erreichbar sind. Mit der Konjunkturabschwächung hat die Arbeitslosigkeit wieder zugenommen und in mehreren Mitgliedstaaten ein hohes Niveau erreicht. Hier will die Taskforce Beschäftigung ansetzen. Beschäftigung und Produktivität sollen mittels vier Schlüsselfaktoren gesteigert werden:
- mehr Anpassungsfähigkeit auf Seiten der Arbeitnehmer und der Unternehmen,
- größere Attraktivität des Arbeitsmarktes für mehr Menschen,
- mehr und effektivere Investitionen in das Humankapital,
- effektivere Durchführung der Reformen durch bessere beschäftigungspolitische Maßnahmen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Ageing and employment policies: United Kingdom (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. United Kingdom. (Ageing and employment policies), Paris, 150 S. DOI:10.1787/9789264016231-en
Abstract
Wie in vielen OECD-Ländern steigt auch in Großbritannien die Lebenserwartung, während die Fertilität einem historischen Tief entgegen geht. Im Jahre 2050 wird der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von heute 27 auf 47 Prozent steigen. Das Arbeitskräftepotential wird für die nächsten 50 Jahre mehr oder weniger stagnieren, wenn nicht der Anteil der Älteren am Arbeitsmarkt erhöht werden kann. Auf diesem Hintergrund werden die notwendigen Reformen auf den Gebieten Sozialversicherungssystem, Rentenversicherung, Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmer, Senkung der Arbeitskosten sowie Ausbildung für ältere Arbeitnehmer dargestellt und entsprechende Empfehlungen gegeben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Abbau von Diskriminierungen älterer Beschäftigter zu sowie einer stärkeren Realisierung flexibler Arbeitsmöglichkeiten für diesen Personenkreis. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Wirkungen von Hartz I und Hartz II (2004)
Zitatform
(2004): Die Wirkungen von Hartz I und Hartz II. In: Bundesarbeitsblatt H. 4, S. 7-9.
Abstract
"In dem Beitrag werden die bisher feststellbaren Wirkungen von 'Ich-AG' (Existenzgründungszuschuss), Mini-Jobs, Personalserviceagenturen (PSA), Zumutbarkeits- und Sperrzeitregelungen, Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer und Job-Floater dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Czech Republic (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Czech Republic. (Ageing and employment policies), Paris, 116 S. DOI:10.1787/9789264016620-en
Abstract
Der Prozess der Überalterung der Bevölkerung ist in der Tschechischen Republik ausgeprägter als in den meisten anderen OECD-Staaten. Seit den frühen 1990er Jahren sinkt die Geburtenrat rapide und ist heute eine der niedrigsten der Welt. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und der Anteil der über 65jährigen wird im Jahre 2025 im Vergleich zu der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren einen Anteil von 40 Prozent und 2050 von zwei Dritteln erreichen. Dies ist neben Japan der höchste Wert in der OECD. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass ältere Arbeitnehmer immer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden. 2002 befinden sich über 54 Prozent der 60jährigen Männer und nahezu 60 Prozent der 56jährigen Frauen im Ruhestand. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in der Tschechischen Republik untersucht. Um den sozioökonomischen Folgen der Überalterung der Bevölkerung zu begegnen, wird es entscheidend darauf ankommen, die Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Dazu müssen die Systeme der sozialen Sicherung so reformiert werden, dass die Anreize, sie früh in Anspruch zu nehmen, wegfallen und gleichzeitig Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Beschäftigungsbarrieren für ältere Arbeitnehmer müssen beseitigt werden und gleichzeitig muss die Beschäftigungsförderung in Form von Weiterbildung, Förderungsprogrammen, der Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Finland (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Finland. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264020313-en
Abstract
Der finnische Bevölkerung über 65 Jahren wird von 15 Prozent im Jahre 2000 auf 25 Prozent im Jahre 2025 steigen und 2050 28 Prozent erreichen. Damit altert die finnische Bevölkerung schneller als in anderen OECD-Ländern. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer untersucht. Auffällig ist der Geschlechterunterschied in Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung: sie liegt bei Frauen über 50 Jahren deutliche höher als bei Männern. Neben der Erhöhung der Erwerbsbeteilung älterer Männer ist die Reduzierung von Arbeitslosigkeit und Inaktivität durch Anreize ein weiteres Ziel. Die Struktur des Sozialversicherungssystems, vor allem der Arbeitslosenversicherung und des Rentenssystems, und Daten zu Erwerbsunfähigkeits- und Frührenten sowie Vorruhestand werden vorgestellt. Politisches Ziel in Finnland ist es, die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, zu senken und gleichzeitig mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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Literaturhinweis
Vieillissement et politiques de l'emploi: Luxembourg (2004)
Zitatform
(2004): Vieillissement et politiques de l'emploi. Luxembourg. (Ageing and employment policies), Paris, 128 S. DOI:10.1787/9789264106130-fr
Abstract
Wie die meisten anderen OECD-Länder muss sich auch Luxemburg der demographischen Herausforderung einer alternden Erwerbsbevölkerung stellen. Da Luxemburg jedoch als kleines Land in hohem Maße von seinen Nachbarländern abhängig ist und sich die Erwerbsbevölkerung in Luxemburg aus einheimischen und ausländischen Arbeitskräften zusammensetzt, müssen Prognosen zur Altersentwicklung auch Arbeitskräftemigration mit berücksichtigen. Ähnlich wie in anderen OECD-Ländern sollen Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden, und auf der Seite des Arbeitskräfteangebots sollen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen zu beseitigt werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Abkehr von der Vorruhestandskultur zur. Außerdem soll die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen und eine altersfreundlichen Einstellungspraxis der Unternehmen gefördert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Korea (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Korea. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264017382-en
Abstract
"In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Korea contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer: Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz (2003)
Achtenhagen, Claudia;Zitatform
Achtenhagen, Claudia (2003): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer. Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 3038), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 253 S.
Abstract
"Trotz leerer Haushaltskassen wird zu einem beachtlichen Anteil an teuren arbeitsmarktpolitischen Förderarten festgehalten, deren geringer Eingliederungserfolg anerkannt ist. Ziel dieser Arbeit ist es, empirisch die Gründe für die geringe Akzeptanz preiswerter Maßnahmen zu analysieren, die, sofern genutzt, relativ gute Verbleibsquoten aufweisen können. Darauf aufbauend werden die Rahmenbedingungen aufgezeigt, die mindestens berücksichtigt werden müssten, um arbeitsmarktpolitischen Instrumenten dauerhaften Erfolg bescheiden zu können. Ein besonderer Fokus ist dabei auf die Wechselwirkungen zwischen parallel angebotenen Maßnahmen und auf die Bedeutung der in ihre Umsetzung involvierten Akteure gerichtet (Altersteilzeit, Teilrente und Eingliederungsvertrag bzw. -zuschüsse). Die Relevanz dieser Aspekte lässt sich besonders an Maßnahmen verdeutlichen, die zur Verbesserung der beruflichen Situation älterer Personen gedacht sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungen einer kürzen Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld: Ausgrenzung von Älteren statt Begrenzung der Frühverrentung (2003)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2003): Wirkungen einer kürzen Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld: Ausgrenzung von Älteren statt Begrenzung der Frühverrentung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 52, H. 7, S. 218-225.
Abstract
Der Autor behandelt die Frage, ob mit der von der Bundesregierung beabsichtigten erheblichen Verkürzung des Arbeitslosengeldanspruchs für ältere Arbeitnehmer die beabsichtigte Beseitigung von Fehlanreizen, die zur Ausgliederung älterer Arbeitnehmer verleiten, tatsächlich erreicht wird. Er befürchtet vielmehr, dass das neue Gesetz eher zu vorzeitigen Kündigungen, Ausgrenzung aus dem Arbeitslosengeldbezug und zunehmender Sozialhilfeabhängigkeit von älteren Arbeitnehmern führen wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Work to welfare: how men become detached from the labour market (2003)
Zitatform
Alcock, Pete, Christina Beatty, Stephen Fothergill, Rob MacMillan & Sue Yeandle (2003): Work to welfare. How men become detached from the labour market. Cambridge u.a.: Cambridge University Press, 291 S.
Abstract
"This book provides a new perspective on joblessness among men. During the last twenty years vast numbers of men of working age have moved completely out of the labour market into 'early retirement' or 'long-term sickness' and to take on new roles in the household. These trends stand in stark contrast to rising labour market participation among women. Based on an unprecedented range of new research on the detached male workforce in the UK, and located within an international context, the book offers a detailed exploration of the varied financial, family and health circumstances 'detached men' are living in. It also challenges conventional assumptions about the boundaries between unemployment, sickness and retirement and the true health of the labour market.
Inhaltsverzeichnis:
Part I. The Context for Labour Market Detachment: 1. The UK labour market; 2. The international context; 3. The benefits system;
Part II. New Evidence from the UK: 4. The detached male workforce; 5. Incapacity benefit and unemployment; 6. The over 50s; 7. Family, life course and labour market detachment; 8. The role of health in labour market detachment; 9. Getting by; 10. Back to work?;
Part III. The Policy Implications: 11. New roles, new deal; Appendix: Research methodology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Phasing into retirement (2003)
Zitatform
Allen, Steven G., Robert L. Clark & Linda S. Ghent (2003): Phasing into retirement. (NBER working paper 9779), Cambridge, Mass., 30 S. DOI:10.3386/w9779
Abstract
"Employers have been launching phased retirement programs to help workers navigate the transition from work to retirement more effectively. This paper examines the experience of the phased retirement system for tenured faculty in the University of North Carolina system. After phased retirement was introduced, there was a sizable increase in the overall separation rate in the system. A multinomial logit model of the retirement decision as a function of pension incentives, employee performance, demographics, and campus characteristics is developed. The key empirical result is that the odds of entering phased retirement are strongly and inversely related to employee performance, as measured by recent pay increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt und die Betriebe (2003)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Markus Hilpert, Ernst Kistler & Jürgen Wahse (2003): Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt und die Betriebe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 2, S. 133-149.
Abstract
"Die Diskussionen um die Folgen des demographischen Wandels für Arbeitsmarkt und Wirtschaft wurden und werden immer noch von der Vorstellung geprägt, dass mit der unvermeidlichen Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung schon relativ bald ein Mangel an Arbeitskräften, eine 'demografische Wende am Arbeitsmarkt' und eine Bedrohung des Innovations- und Wachstumspotenzials aufgrund der alternden Belegschaften verbunden sei. Der Beitrag analysiert in seinem ersten Teil die Fristigkeit der - nicht linear ablaufenden - demografischen Veränderungen und setzt sich mit einer Reihe gängiger Vorurteile über die Folgen für das Arbeitsangebot auseinander. Im zweiten Teil wird anhand des IAB-Betriebspanels 2002 die Arbeitsnachfrageseite betrachtet und die Sicht- und Verhaltensweisen der Betriebe gegenüber Älteren untersucht. Die verbreitete Vorstellung einer baldigen demografischen Wende am Arbeitsmarkt resultiert aus der Verwendung extremer Szenarien. Legt man mittlere, plausible Annahmenbündel zugrunde, so wird klar, dass bis weit nach 2020 von einer Räumung des Arbeitsmarktes nicht ausgegangen werden kann. Auch auf lange Frist ist die Alterung des Erwerbspersonenpotenzials (mit dem Berg an 'Babyboomern') die entscheidende Veränderung am Arbeitsmarkt. Die in den letzten Jahren zu beobachtende Besserung am Arbeitsmarkt für Ältere ist (neben Maßnahmen wie der Altersteilzeit und § 428 SGB III) vor allem einem vorübergehenden demografischen Effekt geschuldet. Die Problemsicht auf die wohl anstehende wieder steigende Arbeitslosigkeit wird dabei durch eine Reihe von Vorurteilen verstellt (z.B., dass alle vorzeitigen Externalisierungen freiwillig wären oder dass Deutschland die niedrigste Erwerbsquote Älterer in Europa habe). Vielmehr wurden in den Jahren seit 1992 massive Maßnahmen getroffen um den Arbeitsangebotszwang auf Ältere zu erhöhen, die gegenwärtig zu wirken beginnen. Auf Seiten der Betriebe, der Arbeitsnachfrage, sind dagegen die größten Defizite festzustellen. Trotz einer durchaus positiven Einschätzung der Leistungsfähigkeit der eigenen älteren Mitarbeiter durch die Betriebe ist die Verbreitung entsprechender Maßnahmen zur Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaften gering. Das gilt auch für andere Maßnahmen, die für das Erwerbspersonenpotenzial wichtig wären (z.B. Geschlechtergleichstellung, Frauenförderung, Gesundheitsförderung). Am problematischsten ist jedoch die mangelnde Einstellungsbereitschaft gegenüber Älteren vom externen Arbeitsmarkt: Rund ein Viertel der deutschen Betriebe bekennen sich offen zu einer Altersdiskriminierung in ihrer Rekrutierungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit (2003)
Brall, Natalie;Zitatform
Brall, Natalie (2003): Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 58, H. 3/4, S. 133-145.
Abstract
"Der Gesetzgeber hat mit dem RRG 1992 beschlossen, die Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit ab dem 1. Januar 2001 bis zum 31. Dezember 2012 stufenweise von 60 auf 65 Jahre anzuheben. Vier Jahre später, durch das Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand vom 23. Juli 1996 wurde für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1936 geboren wurden, der Beginn der Anhebung der Altersgrenze auf den 1. Januar 1997 vorgezogen und die Anhebungsphase verkürzt. Diese Regelung führte zu der Diskussion, ob die vorgezogene Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und die Rentenabschläge bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer verfassungsrechtlichen Prüfung stand hält. Das Bundessozialgericht ist mit dieser Frage befasst. Weitere Verfahren befinden sich in der Instanz. Im Zusammenhang mit diesen Verfahren haben Fuchs und Köhler ein Rechtsgutachten erstellt. Sie sind der Ansicht, dass die vorzeitige Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme einer Altersrente wegen Arbeitslosigkeit die betroffenen Rentenversicherten in ihren Grundrechten aus Art. 14 und Art. 3 GG verletze und daher verfassungswidrig sei. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die Regelung gegen das Eigentumsgrundrecht und den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt und setzt sich dabei mit dem Gutachten von Fuchs und Köhler auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ageing and work in Europe: strategies at company level and public policies in selected European countries (2003)
Buck, Hartmut; Dworschak, Bernd;Zitatform
Buck, Hartmut & Bernd Dworschak (Hrsg.) (2003): Ageing and work in Europe. Strategies at company level and public policies in selected European countries. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 117 S.
Abstract
Berichtet wird über einen internationalen Workshop zum Thema "Alter und Arbeit in Europa, der im September 2002 in Bonn stattfand. Ziel des Workshops war, Lösungen für Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation derart zu gestalten, dass ältere Arbeitnehmer über eine lange Zeit Beschäftigung finden und im Arbeitsprozess integriert sind. Es werden praktische Lösungen auf der Unternehmensebene entwickelt. In einer Bestandsaufnahme werden die unterschiedlichen Problemlagen und Strategien bezüglich älterer Arbeitnehmer in Ländern der EU - Deutschland, Finnland, Niederlande, Portugal, Großbritannien und Österreich - dargelegt. Der demographische Wandel erfasst alle europäischen Länder. Es gibt jedoch Unterschiede in verschiedenen Regionen und Arbeitsfeldern. So ist z.B. schon heute deutlich, dass in Deutschland das Problem des demographischen Wandels in Ostdeutschland früher und fühlbarer auftreten wird als in Westdeutschland. Auf europäischer Ebene erfordert das Problem eine gesamteuropäische Lösung. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland: ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden (2003)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2003): Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland. Ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden. (IAB-Werkstattbericht 02/2003), Nürnberg, 83 S.
Abstract
"Bisherige Studien zur Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland basieren auf Datensätzen mit relativ geringen Teilnehmerzahlen, die Unterschiede nach Regionen, Maßnahmen und Teilnehmern nicht berücksichtigen können. Die Ableitung allgemeingültiger politischer Empfehlungen aus diesen Ergebnissen ist deshalb problematisch. Datengrundlage dieser Arbeit sind Informationen zu Teilnehmern von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die im Februar 2000 in die Programme eingetreten sind. Als Kontrollgruppe dient eine Stichprobe von Arbeitslosen aus dem Monat Januar 2000, die nicht an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen teilgenommen haben. Unter Verwendung von Matching-Methoden werden die Eingliederungseffekte von ABM im Hinblick auf regionale Unterschiede sowie eine Differenzierung nach individuellen Merkmalen der Teilnehmer untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Effekten der betrachteten Untergruppen, jedoch ist insgesamt festzustellen, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten am Ende des Beobachtungszeitraums für die Teilnehmer im Durchschnitt unter denen der Nichtteilnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement (2003)
Duncan, Colin;Zitatform
Duncan, Colin (2003): Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement. In: Work, employment and society, Jg. 17, H. 1, S. 101-120. DOI:10.1177/0950017003017001265
Abstract
"Measures that challenge ageism in employment are among the most prominent policy approaches towards reversing the dramatic decline over the last two decades in the labour market participation of older workers in developed economies. In Britain, such measures have evolved through three related phases: the 'business case' approach; equality routes, incorporating equal opportunities and diversity policies; and progress towards anti-age discrimination legislation. Discriminatory attitudes displayed by employers have been overemphasized in explaining early exit from the labour market. Paradoxically, targeting such prejudice and ignorance through the business case approach has narrowed the scope for challenging more covert forms of ageism in employment. Nor is age easily incorporated into equal opportunities and diversity agendas in effective ways. Moreover, legislation will need to depart significantly from the principles underlying voluntary approaches if it is to be successful. The ambiguity and fluidity of the ageism concept also allow scope for opportunistic responses on the part of labour market actors that can be detrimental to the interests of older workers, and preoccupation with ageism may therefore act to impede progress towards more targeted, co-ordinated and effective policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries (2003)
Zitatform
Duval, Romain (2003): The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries. (OECD Economics Department working papers 370), Paris, 46 S. DOI:10.1787/308728704511
Abstract
"This paper examines the impact of old-age pension systems and other social transfer programmes on the retirement decision of older males in OECD countries. For each of the 55-59, 60-64 and 65+ age groups, a new panel dataset of retirement incentives embedded in those schemes is constructed for an illustrative worker. The main focus is on the implicit tax rate on working for five more years, which sums up various dimensions of retirement incentives such as the pension accrual rate but also, to a lesser extent, the availability and generosity of benefits. There is currently wide dispersion across OECD countries in implicit tax rates on continued work embedded in old-age pension and early retirement schemes: they are high in most Continental European Countries, compared with Japan, Korea, English-speaking and Nordic countries. Simple cross-country correlations and panel data econometric estimates both show that implicit taxes on continued work have sizeable effects on the departure of older male workers from the labour force. For the 55-59 age group, there is clear evidence that these effects result from a number of social transfer programmes, which have been used de facto as early retirement schemes, rather than from old age pension systems themselves. For the 60-64 and 65+ age groups, eligibility ages also appear to have a specific impact on the retirement decision, probably reflecting liquidity and/or customary effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer: internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen (2003)
Funk, Lothar; Seyda, Susanne; Waas, Bernd; Birk, Rolf; Klös, Hans-Peter;Zitatform
Funk, Lothar, Hans-Peter Klös, Susanne Seyda, Rolf Birk & Bernd Waas (2003): Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 229 S.
Abstract
Die Autoren untersuchen in einem internationalen Vergleich, welche gesetzlichen und tarifrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigungspolitisch erfolgreiche Länder geschaffen haben, um die Berufstätigkeit älterer Arbeitnehmer und die Reintegration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmark zu fördern. Die Länderstudien beziehen sich neben Deutschland auf die Schweiz, die USA, Dänemark, Großbritannien, Irland, Finnland und die Niederlande. Die volkswirtschaftlichen Effekte der geringen Alterserwerbstätigkeit in Deutschland wie Belastung der sozialen Sicherungssysteme und entgangene Wertschöpfungspotenziale werden abgeschätzt. Als Anregungen von ausländischen Systemen werden Anreize zur Frühverrentung, Flexibilität des Arbeitsmarktes sowie Humankapitalbildung und lebensbegleitendes Lernen diskutiert. Empfehlungen für die Tarif-, Sozial-, Regulierungs- und Qualifizierungspolitik werden gegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit in einer alternden Gesellschaft: Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer (2003)
Zitatform
Herfurth, Matthias, Martin Kohli & Klaus F. Zimmermann (Hrsg.) (2003): Arbeit in einer alternden Gesellschaft. Problembereiche und Entwicklungstendenzen der Erwerbssituation Älterer. (Sozialwissenschaften im Überblick), Opladen: Leske und Budrich, 304 S., CD-ROM.
Abstract
Der Band gibt aus ökonomischer und soziologischer Perspektive einen Überblick über den Forschungsstand zur Beteiligung Älterer am Erwerbsleben und den Bedingungen und Konsequenzen ihres Übergangs in den Ruhestand. Nach einer Problemeinführung erläutert Kapitel 2 den demografischen Hintergrund und zeigt an Modellrechnungen Tendenzen der zukünftigen Entwicklung für ältere ArbeitnehmerInnen auf. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Erwerbsbeteiligung Älterer und deren Arbeitsmarktsituation. Dabei wird insbesondere auf die Bereiche Gesundheit und Qualifikation eingegangen. Kapitel 4 erläutert die am Individuum ansetzende mikroökonomische Erklärung der Wahl des Zeitpunktes des Übergangs in den Ruhestand. Kapitel 5 widmet sich der betrieblichen Praxis im Umgang mit älteren ArbeitnehmerInnen und zeigt dabei eine gewisse Diskrepanz zwischen betrieblicher Realität und wissenschaftlichen Erkenntnissen. In Kapitel 6 wird der Blickwinkel auf die Konsequenzen der Alterung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erweitert. Von Interesse ist hier v.a. der Zusammenhang von Alterung und Arbeitsproduktivität, Einkommen und Humankapitalbildung. Analysiert werden auch die aus den Budgetdefiziten resultierenden finanzpolitischen Reformzwänge. Das abschließende 8. Kapitel vermittelt einen Überblick zu Wissenschaftsentwicklung, Forschungsstand und Methodik bisheriger Studien zum Themengebiet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? (2003)
Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;Zitatform
Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2003): Arbeitsmarkt - Fehlanreize durch soziale Sicherung? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 306-312.
Abstract
"Sozialpolitisch motivierte Weichenstellungen sind mitverantwortlich dafür, dass Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Deutschland in besonderem Maße von Unterbeschäftigung betroffen sind. Bei Geringqualifizierten wirkt sich negativ auf die Beschäftigung aus, dass die Arbeitslosenhilfe einerseits bedürftigkeitsorientiert ist, andererseits aber am letzten Nettolohn anknüpft. Die Sozialhilfe setzt einen impliziten Mindestlohn, der zumindest für größere Haushalte deutlich über den Marktlöhnen liegt. Für ältere Arbeitnehmer erweist sich als beschäftigungshemmend, dass ein erweiterter Kündigungsschutz besteht, der Arbeitslosengeldbezug in den beiden letzten Jahrzehnten verlängert worden ist, die Weiterarbeit über eine gewisse Altersgrenze einer hohen impliziten Besteuerung unterliegt und manteltarifvertragliche Regelungen zur Entgeltsicherung oder zum Kündigungsschutz zu Senioritätsprivilegien für ältere Arbeitnehmer geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit (2003)
Zitatform
Koller, Barbara, Hans-Uwe Bach & Udo Brixy (2003): Ältere ab 55 Jahren - Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit. (IAB-Werkstattbericht 05/2003), Nürnberg, 31 S.
Abstract
Der Bericht bietet grundlegende statistische Informationen zur Beschreibung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt. Es wird dabei untersucht, wie lange heute tatsächlich gearbeitet wird, welche Rolle Arbeitslosigkeit in diesem Zusammenhang spielt und welcher Anteil der Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit auf die Altersgruppe von 55 bis 65 Jahren entfällt. Datenbasis sind der Mikrozensus, die Beschäftigungsstatistik und die Arbeitslosenstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit. Als Ergebnis der Analyse wird festgehalten, dass der Weg zu einer besseren Eingliederung Älterer in das Erwerbsleben gegenwärtig nicht über eine Anhebung des Rentenzugangsalters führen kann. Eine solche Regelung brächte Ältere nicht in Arbeit, sondern würde vor allem zu noch längeren Arbeitslosigkeitsphasen Älterer führen. Zuallererst ist die hohe Arbeitslosigkeit Älterer abzubauen, die für die niedrigen Erwerbsquoten im Alter ab 60 Jahren sehr wesentlich ist. (IAB2)
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Literaturhinweis
Demografischer Wandel und Ältere in unserer Gesellschaft (2003)
Lehr, Ursula; Birg, Herwig; Bellmann, Lutz ; Kistler, Ernst; Künemund, Harald ; Wahse, Jürgen; Kohli, Martin; Staudinger, Ursula M. ;Zitatform
Lehr, Ursula, Herwig Birg, Martin Kohli, Harald Künemund, Lutz Bellmann, Ernst Kistler, Jürgen Wahse & Ursula M. Staudinger (2003): Demografischer Wandel und Ältere in unserer Gesellschaft. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 20, S. 1-56.
Abstract
"Der demographische Wandel bzw. das Altern unserer Gesellschaft hat zahlreiche Probleme zur Folge, die in dem Heft erörtert werden. Das große Ausmaß der heutigen, vor allem aber zukünftigen demographischen Veränderungen wird anhand zahlreicher Daten und Fakten aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht dargestellt. Ferner werden Ergebnisse empirischer Untersuchungen präsentiert bezüglich der Einstellungen von Betrieben gegenüber älteren Arbeitnehmern, die positiver sind als allgemein bekannt. Daraus sollte die Politik Konsequenzen ziehen. Dies betrifft ebenfalls den im Heft vorgestellten neuen 'Alters-Survey', der die Lebensbedingungen älterer Menschen untersucht. Zum Schluss findet sich eine Dokumentation wichtiger Ergebnisse der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum demographischen Wandel. Das Heft bietet zahlreiche Hintergrundinformationen zur aktuellen Rentendiskussion und dem Strukturwandel unserer Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung und demographischer Wandel: Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Gegenstand von Arbeits- und Sozialrecht (2003)
Löwisch, Manfred; Caspers, Georg; Neumann, Daniela;Zitatform
Löwisch, Manfred, Georg Caspers & Daniela Neumann (2003): Beschäftigung und demographischer Wandel. Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Gegenstand von Arbeits- und Sozialrecht. (Arbeits- und Sozialrecht 75), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 89 S.
Abstract
Die aktuelle Diskussion über geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit droht ein Problem zu überlagern, dessen Lösung mindestens ebenso dringlich ist: Die aus dem demographischen Wandel resultierende Notwendigkeit, die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer drastisch zu erhöhen. Die Untersuchung arbeitet die arbeits- und sozialrechtlichen Determinanten der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heraus und macht Vorschläge zu deren Korrektur. Dabei nimmt sie die Vorgaben auf, die aus der Richtlinie 2000/78/EG gegen Diskriminierungen in Beschäftigung und Beruf folgen. Dass diese Richtlinie die Anknüpfung an das Alter weitgehend verbietet, ist vielfach noch nicht in das öffentliche Bewusstsein gedrungen. Die Untersuchung geht auf ein Gutachten zurück, das die Verfasser dem Sozialministerium Baden-Württemberg erstattet haben. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Teil A beschreibt die arbeits- und sozialrechtlichen Grundlagen der Beschäftigung Älterer. Teil B zeigt Hemmnisse, Fehlanreize und Anreize bei der Einstellung und Beförderung älterer Arbeitnehmer, bei dem Alter als Bewertungsfaktor im Arbeitsverhältnis, bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer und beim Übergang in den Ruhestand. Der letzte Teil beschäftigt sich mit dem spezifischen Qualifizierungsbedarf Älterer, der Beschäftigungsförderung sowie der Förderung der beruflichen Selbständigkeit Älterer. (IAB2)
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Literaturhinweis
Erfolgreich mit älteren Arbeitnehmern: Strategien und Beispiele für die betriebliche Praxis (2003)
Morschhäuser, Martina; Huber, Achim; Ochs, Peter;Zitatform
Morschhäuser, Martina, Peter Ochs & Achim Huber (2003): Erfolgreich mit älteren Arbeitnehmern. Strategien und Beispiele für die betriebliche Praxis. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 183 S.
Abstract
Die Autoren stellen Handlungsansätze dar, wie sich die Wirtschaft auf die sich schleichend verändernden Altersstrukturen einstellen kann. Unternehmen mit einer vorausschauenden Personalpolitik schaffen Voraussetzungen, um den demographischen Wandel produktiv zu bewältigen. Als Ansätze werden detailliert diskutiert: Nutzung der besonderen Fähigkeiten älterer Mitarbeiter; Weiterentwicklung der Qualifikation; persönliche Entwicklungsplanung und Mitarbeitergespräche; Personalentwicklungswege und Fachkarrieren; altersgerechter Personaleinsatz und Gruppenarbeit; Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt; Flexible Gestaltung und gleitender Übergang in den Ruhestand. In einem Service-Teil werden arbeitsmarktpolitische Förderinstrumente sowie praktische Hilfestellungen für Unternehmer und Personalverantwortliche, Betriebsräte und Arbeitnehmer vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Überblick (2003)
Zitatform
Neumann, Michael (2003): Das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Überblick. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 12, H. 3, S. 113-119.
Abstract
"Nachdem die 15 Mitglieder der Hartz-Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" im Auftrag der Bundesregierung ihre Vorschläge zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit in einen Bericht gefasst hatten, sind das Erste und das Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt unter Federführung des Bundeswirtschafts- und Arbeitsministeriums am 30. 12. 2002 verkündet worden und in wesentlichen Teilen zum 1. 1. 2003 in Kraft getreten. Im Folgenden sind die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer wichtigsten Gesetzesänderungen dargestellt. Sie sollen in erster Linie zur Erschließung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten beitragen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützen, zu einer durchgreifenden Verbesserung der Qualität und Schnelligkeit der Vermittlung führen sowie das Dienstleistungsangebot der Arbeitsämter neu strukturieren und kundenfreundlich gestalten. Darüber hinaus werden der Start in die Selbstständigkeit durch Existenzgründungszuschüsse sowie die Entgeltabsicherung für ältere Arbeitnehmer gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Early retirement and economic incentives: evidence from a quasi-natural experiment (2003)
Roed, Knut; Haugen, Fredrik;Zitatform
Roed, Knut & Fredrik Haugen (2003): Early retirement and economic incentives. Evidence from a quasi-natural experiment. In: Labour, Jg. 17, H. 2, S. 203-228.
Abstract
"During the 1990s, a new subsidized early retirement option was assigned quasi-randomly to two-thirds of Norwegian elderly workers. The authors use this 'natural experiment' to evaluate how economic incentives affect retirement behaviour. The new retirement option reduced employment substantially, and this effect escalated over time. It did not substitute for disability pension or long-term unemployment, and approximately two out of three retirees would have stayed employed without it. Subsidized retirement was primarily voluntary, but there is also some evidence that firms took advantage of the retirement programme to 'push out' excess workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gleitend in den Ruhestand?: gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit (2003)
Stück, Heiner;Zitatform
Stück, Heiner (2003): Gleitend in den Ruhestand? Gesetzliche, tarifliche und tatsächliche Entwicklung der Altersteilzeit. Bremen, 133 S.
Abstract
Ausgangspunkt dieser Untersuchung war ein im Mai 2002 von der Arbeitnehmerkammer Bremen veranstaltetet Workshop, auf dem die Betriebs- und Personalräte sowie die Personalverantwortlichen aus Betrieben und Behörden über ihre Altersteilzeitmodelle berichteten. Mit Expertengesprächen (Personalleitung, Betriebsrat) sowie der Auswertung von betrieblichen Statistiken wurden diese Berichte ergänzt. Die Untersuchung beschränkt sich auf Bremer Großbetriebe sowie den öffentlichen Dienst des Landes Bremen. Für die Beschäftigten aus den Großbetrieben wird das Instrument der Altersteilzeit als durchweg positiv beurteilt. Auf Basis der Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen werden die Rentenabschläge beim vorzeitigen Ruhestand nach Altersteilzeitarbeit durch Abfindungen sowie durch Betriebsrenten weitgehend kompensiert. Mit den Änderungen des Altersteilzeitgesetzes im Jahre 2000 sowie den darauf aufbauenden Tarifverträgen haben sich die materiellen Bedingungen für die Altersteilzeit-Beschäftigten erheblich verbessert. Bei der Ausgestaltung der Altersteilzeit haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst häufiger die Wahl zwischen dem 'Blockmodell' und dem 'Teilzeitmodell', wobei in der Praxis das 'Blockmodell' favorisiert wird. Bei diesem Modell sind Arbeitnehmer bereits zur Hälfte der gesamten Zeitspanne der Altersteilzeit gänzlich freigestellt. Die meisten Beschäftigten wünschen keinen gleitenden Übergang in den Ruhestand in Form der Teilzeitarbeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Ältere Mitarbeiter im Betrieb: ein Leitfaden für Unternehmer (2003)
Abstract
Die Broschüre des BDA behandelt den demografischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Unternehmen. Im ersten Teil geht es um die betriebliche Personalpolitik als Schlüssel zur Erhaltung generationsübergreifender Innovations- und Leistungsfähigkeit. Der zweite Teil behandelt die Möglichkeiten der öffentlichen Förderung älterer Arbeitnehmer im Betrieb. Der dritte Teil geht auf die Rahmenbedingungen der Beschäftigung Älterer ein. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Sweden (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Sweden. (Ageing and employment policies), Paris, 115 S. DOI:10.1787/9789264199972-en
Abstract
Angesichts der rapide zunehmenden Alterung der Gesellschaft wird die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen immer wichtiger. Die Ansätze zur Rentenreform und Frühverrentung reichen nicht aus, um den Beschäftigtenanteil älterer Menschen zu erhöhen oder die Risiken des Arbeitskräftemangels zu beheben. Maßnahmen von Regierungen und Unternehmen sollten darauf zielen, Diskriminierungen zu beseitigen und die Arbeitsbedingungen für disen Kreis der Arbeitnehmer zu verbessern. In dem vorliegenden Report werden die entsprechenden organisatorischen und politischen Maßnahmen für Schweden zusammengestellt. Auf dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation (mit einem überdurchschnittlichen Anteil von Beschäftigten im Alter zwischen 50 und 64 Jahren im Vergleich zu 20 anderen OECD-Ländern) werden Anreize zur Arbeitsaufnahme Älterer (wie Teilrenten), Entlohnungsmodelle, spezielle Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprogramme erläutert. (IAB)
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Literaturhinweis
Europäisches Beschäftigungsobservatorium: Bericht vom Frühjahr 2003 (2003)
Abstract
Die Publikation des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums veröffentlicht zum Einen Beiträge auf Grundlage der Informationen, die von den nationalen Korrespondenten im Rahmen des MISEP-Netzes bereitgestellt wurden. Zum Anderen geben im zweiten Teil die Beiträge einen aktuellen und ausführlichen Überblick über die Arbeitsmarktsituation und die Beschäftigungsmaßnahmen bezüglich älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Ländern der EU. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Überblick über die demografischen Trends der EU, die Arbeitsmarktsituation Älterer und die Maßnahmen zur Förderung des aktiven Alterns. (IAB2)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zu Reformen am Arbeitsmarkt (2003)
Zitatform
(2003): Entwurf eines Gesetzes zu Reformen am Arbeitsmarkt. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/1204 (24.06.2003)), 15 S.
Abstract
Der Gesetzentwurf zur Reform des Arbeitsmarktes - auch als Agenda 2010 bekannt geworden - enthält im Wesentlichen Regelungen zum Kündigungsschutz und zur Bezugsdauer von Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer. "Im Bereich des Arbeitsrechts bedarf das Recht des Kündigungsschutzes sorgfältiger Überprüfung und Korrektur, um mehr Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen und so Hindernisse für Neueinstellungen abzubauen. Gerade in Kleinbetrieben besteht ein hohes Beschäftigungspotential, das durch Entschärfung der 'Schwellenproblematik' im Kündigungsschutzgesetz wirksam erschlossen werden kann. Deshalb sollen neu eingestellte Arbeitnehmer mit befristetem Arbeitsvertrag auf den Schwellenwert nicht angerechnet werden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme wird nach fünf Jahren überprüft. ... Die Politik zur Förderung der Frühverrentung kann nicht länger fortgesetzt werden. Deshalb ist es erforderlich, die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer von derzeit bis zu 32 Monaten auf 12 bzw. 18 Monate zurückzuführen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Eine Frage des Alters: Herausforderungen für eine zukunftsorientierte Beschäftigungspolitik. IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 20. und 21. Oktober 2003 in der Führungsakademie der BA in Lauf (2003)
Abstract
Der demographische Wandel entpuppt sich immer mehr als eine der großen Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Aus diesem Grund trafen sich in Lauf Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Betrieben, um gemeinsam neue Erkenntnisse zu diskutieren und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. In den Betrieben muss ein Umdenken einsetzen und es müssen rechtzeitig Strategien entwickelt werden, mit denen die Potenziale Älterer besser genutzt werden können. Gegenwärtig gibt es noch zu viele Anreize für Betriebe wie Arbeitnehmer, zu früh auf das vorhandene Humankapital zu verzichten. Es muss den Betrieben klar werden, dass die Beschäftigung Älterer keineswegs Wettbewerbsnachteile mit sich bringen muss, und für ältere Arbeitnehmer muss der Verbleib in Beschäftigung attraktiv gestaltet werden. Zu den neuen Strategien gehört vor allem, Qualifikation und Weiterbildung über das gesamte Arbeitsleben zu fördern. Dazu gehört es, für lebenslanges Lernen zu sorgen und so das Erfahrungswissen Älterer mit neuen Erkenntnissen zu kombinieren. Betriebliche Erfahrungsberichte zeigen, dass es hier zwar einzelne Ansätze gibt, dass diese Entwicklung aber noch in den Kinderschuhen steckt. Auch Forschungsergebnisse, die das Problem disziplinübergreifend analysieren, gibt es noch zu wenige. Tagungsbeiträge: Prof. Dr. Winfried Hacker: Leistungsfähigkeit und Alter; Jutta Allmendinger: Eine Frage des Alters? Problemaufriss und Perspektiven; Johann Fuchs: Demografische Alterung und Arbeitskräftepotenzial; Alexander Reinberg: Qualifikationsspezifische Aspekte der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots; Stefan Bender: Opfer der Konjunktur? Altersverteilung und Inflow-Outflow-Raten Älterer in Betrieben; Markus Promberger: Rückgrat der Betriebe oder altes Eisen? Eine Typologie des Einsatzes und der Wahrnehmung Älterer durch die Betriebe; Christoph Behrend: Älter werden im Betrieb. Positive Beispiele aus der Forschung und Ansätze für die Beschäftigungsförderung Älterer; Armin Zisgen / Hermann Reutter: Motivation älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei KSB im Betrieb zu verbleiben; Jutta Allmendinger: Anregungen für die Forschung, Politik und Wirtschaft. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Programm und den Tagungsbericht -
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Förderung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (2003)
Zitatform
(2003): Förderung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In: Bundesarbeitsblatt H. 9, S. 4-8.
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Instrumentarium der Arbeitsförderung: Eingliederungszuschuss, Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen, Förderung der Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit, Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer, Darlehensförderung für einstellende Arbeitgeber ("job floater") Förderung der Beschäftigungsfähigkeit bei Vermittlungshemmnissen und Mini-Jobs werden kurz in ihrer Konzeption und beabsichtigten Wirkungsweise dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Vieillissement et politiques de l'emploi: Belgique (2003)
Zitatform
(2003): Vieillissement et politiques de l'emploi. Belgique. (Ageing and employment policies), Paris, 143 S. DOI:10.1787/9789264100664-fr
Abstract
Wie die meisten anderen OECD-Länder muss sich auch Belgien der demographischen Herausforderung einer alternden Erwerbsbevölkerung stellen. Im Jahre 2050 wird der Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind von heute 25 auf 50 Prozent steigen. Zugleich ist das Rentenalter in Belgien - mit 58,4 Jahren bei Männern und 56,9 Jahren bei Frauen - das niedrigste in der OECD. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, ob der zur Bewältigung des Einkommenstransfer von der erwerbstätigen zur nicht erwerbstätigen Bevölkerung eingerichtete 'fonds de viellissement' ausreichend sein wird. Es sind politische Konzpte notwendig, um Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen, und um auf der Seite des Arbeitskräfteangebots Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen zu beseitigen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Abkehr von der Vorruhestandskultur zu. Außerdem soll die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen und eine altersfreundlichen Einstellungspraxis der belgischen Unternehmen gefördert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit (2003)
Zitatform
(2003): Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit. In: Informationen zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik H. 1, S. 1-11.
Abstract
"Der Beitrag stellt Informationen zur finanzellen Sicherung bei Arbeitslosigkeit vor. Er gliedert sich in folgende Punkte: 1. Wie viele Arbeitslose erhalten Arbeitslosenunterstützung; 2. Leistungsempfänger nach Altersgruppen; 3. Wie hoch sind die Unterstützungsleistungen?; 4. Arbeitslosenunterstützung im internationalen Vergleich; 5. Lohnersatzleistungen als Konjunkturstabilisator; 6. Auswirkungen der geplanten Kürzungen beim Arbeitslosengeld für Ältere; 7. Wird Frühverrentung verhindert; 8. Ansatzpunkte zum Ausbau der Erstattungspflicht der Arbeitgeber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Spain (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Spain. (Ageing and employment policies), Bielefeld, 119 S. DOI:10.1787/9789264105751-en
Abstract
Dargestellt werden die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Spanien (Arbeitslosigkeit, Beschäftigung, Geschlechterverteilung), die Sozialleistungen (Rentensystem, private Altersvorsorge, Frühverrentung und Alternativen dazu), Arbeitsschutz- und Lohnabkommen sowie Arbeitsmarktprogramme für Ältere. Da Spanien eine weltweit sehr geringe Fertilität besitzt und gleichzeitig die Lebenserwartung stetig steigt, stellt die Alterung der Gesellschaft eine Herausforderung für die Zukunft dar. Um 2050 wird der Anteil der 50- bis 64-Jährigen von heute 62% auf voraussichtlich 50% gesunken sein. Eine Reihe von Maßnahmen zum Anreiz für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer wird vorgestellt und diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Vieillissement et politiques de l'emploi: Suisse (2003)
Zitatform
(2003): Vieillissement et politiques de l'emploi. Suisse. (Ageing and employment policies), Paris, 123 S. DOI:10.1787/9789264102583-fr
Abstract
Wie andere OECD-Staaten muss sich auch die Schweiz den demographischen Herausforderungen, die sich aus dem Alterungsprozess der Gesellschaft ergeben, stellen. Im Jahre 2050 wird die Zahl der über 65jährigen einen Anteil von 43 Prozent der Bevölkerung von 20 bis 64 Jahren ausmachen im Vergleich zu 25 Prozent im Jahre 2000. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarksituation älterer Arbeitnehmer in der Schweiz untersucht. Aktuell ist die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch; sie liegt in der OECD hinter Island an zweiter Stelle. Trotz der wirtschaftlichen Stagnation der 1990er Jahre und dem Trend zum vorzeitigen Ruhestand ist die Beschäftigungsrate der Männer nur leicht gesunken und die der Frauen weiterhin kontinuierlich gestiegen. Angesichts sinkender wirtschaftlicher Dynamik wird es darauf ankommen, die Arbeitsproduktivität älterer Arbeitnehmer zu erhöhen, indem ihre Fähigkeiten gefördert werden und die Qualität ihrer Arbeitsplätze verbessert wird. Zu den notwendigen Arbeitsmarktreformen gehört auch die Koordinierung der Institutionen der sozialen Sicherung mit dem Ziel, die Perspektiven älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt durch Beschäftigungsanreize für Arbeitgeber, spezifische Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und öffentliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu verbessern. (IAB)
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Literaturhinweis
The National Programme on Ageing Workers: evaluation (2002)
Arnkil, Robert; Hietikko, Merja; Rissanen, Pekka; Spangar, Timo; Mattila, Kati; Nieminen, Jarmo;Zitatform
Arnkil, Robert, Merja Hietikko, Kati Mattila, Jarmo Nieminen, Pekka Rissanen & Timo Spangar (2002): The National Programme on Ageing Workers. Evaluation. (Reports of the Ministry of Social Affairs and Health 2002-05), Helsinki, 44 S.
Abstract
"The report deals with the results of the National Programme on Ageing Workers, gathered from its central target areas. The report does not describe the implementation and administration of the programme. Concerning the implementation, such aspects as co-operation, networking and learning structures were evaluated. The evaluation is included in the summary presented in chapter five of the report. The external evaluation of the Programme on Ageing Workers was carried out by Social Development Co Ltd. The evaluation is based on the follow-up material and evaluation material produced by the programme, as well as special interviews and observations made by the evaluator about the developments of the programme. Additionally, the material collected in connection with the international peer review was utilised." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender differences in early retirement behaviour (2002)
Zitatform
Dahl, Svenn-Age, Oivind Anti Nilsen & Kjell Vaage (2002): Gender differences in early retirement behaviour. (IZA discussion paper 522), Bonn, 32 S.
Abstract
"In this paper we analyse early retirement for men and women focusing on family characteristics such as marital status, spouse income and wealth, and spouses' labour market status. The female participation rate is high in Norway, implying that the country is particularly suitable for the study of gender differences in the early retirement behaviour. At our disposal we have administrative data that include information on individuals aged between 55 and 61 years in 1989. The individuals are followed until the end of 1995, with the aim of determining the predictors of different early retirement states. The results of a competing risk model indicate that women are less likely to take early retirement compared to men and that these differences are due to both different characteristics and different behaviour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Early-retirement reform *can it and will it work? (2002)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van & Kène Henkens (2002): Early-retirement reform *can it and will it work? In: Ageing and society, Jg. 22, H. 2, S. 209-231. DOI:10.1017/S0144686X02008656
Abstract
"Early retirement from the labour force has become standard practice for most employees in the industrialised world. However, as a result of the rising costs of early-retirement schemes, curbing the outflow of older workers from the labour force has become a central government policy objective. Early-retirement reforms under which benefits are financed on a more actuarially neutral basis are currently being implemented in The Netherlands. At present it is not clear how older workers will react to these policy reforms. In this article we examine the extent to which (Dutch) older workers are inclined to change their retirement intentions in response to new early-retirement arrangements. On the basis of a labour market and a population survey we examine retirement intentions under alternative early-retirement policies. The overall conclusion is that the retirement reform may lead to a substantial delay of the retirement date, but that in practice factors other than financial incentives are powerfully at work. This is also reflected in the long-run early-retirement trend. This trend presents demographers and economists with a puzzle, because while a break can be identified in the time series, it set in before the early-retirement reforms were put into practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Demographischer Strukturbruch und Arbeitsmarktentwicklung: Probleme, Fragen, erste Antworten. SAMF-Jahrestagung 2001 (2002)
Kistler, Ernst; Leber, Ute ; Huber, Andreas ; Hübner, Werner; Mendius, Hans Gerhard; Kistler, Erich; Buck, Hartmut; Wahse, Jürgen; Gensior, Sabine; Mendius, Hans Gerhard; Miethe, Horst; Morschhäuser, Martina; Fuchs, Johann ; Neubauer, Günther; Münz, Rainer;Zitatform
Kistler, Ernst & Hans Gerhard Mendius (Hrsg.) (2002): Demographischer Strukturbruch und Arbeitsmarktentwicklung. Probleme, Fragen, erste Antworten. SAMF-Jahrestagung 2001. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 164 S.
Abstract
Die Beiträge des Readers befassen sich mit dem Thema demografischer Wandel aus Sicht der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung.
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Literaturhinweis
Early exit from the labour force between exclusion and privilege: unemployment as a transition from employment to retirement in West Germany (2002)
Zitatform
Knuth, Matthias & Thorsten Kalina (2002): Early exit from the labour force between exclusion and privilege. Unemployment as a transition from employment to retirement in West Germany. In: European Societies, Jg. 4, H. 4, S. 393-418.
Abstract
"Over the past twenty-five years, unemployment has been growing continuously in West Germany. In this study one of the reasons for growing unemployment is analysed: unemployment of older people in their transition from employment to retirement. First, the different possibilities of transitions into retirement are explained within the framework of social security regulations. Taking this legal framework as a starting point, early retirement passages are then modelled with the IAB unemployment subsample. It will be shown that - due to the long duration of these unemployment episodes - early retirement contributed considerably to the rise of total unemployment. Early retirement patterns will be broken down by economic sub-sectors and establishment size. It turns out that this kind of unemployment originates primarily from large establishments in manufacturing and extractive industries. Multivariate analysis presented at the end of the paper also includes personal characteristics such as gender or skills and income levels. In the light of these findings, the 'push' and 'pull' hypothesis common in explaining early exit are discussed. Drawing on the statistical findings as well as on the institutional analysis, it is argued that both kinds of factors are at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich (2002)
Schneider, Hilmar; Kempe, Wolfram; Bonin, Holger ; Haisken-DeNew, John; Zimmermann, Klaus F. ; Brenke, Karl;Zitatform
Schneider, Hilmar, Klaus F. Zimmermann, Holger Bonin, Karl Brenke, John Haisken-DeNew & Wolfram Kempe (2002): Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich. (IZA research report 05), Bonn, 82 S.
Abstract
"Arbeitssuchende, die am Markt nur einen relativ geringen Lohn erzielen können, sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten bei der Integration in den Arbeitsmarkt ausgesetzt. Vor allem gering Qualifizierte und Ältere weisen eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit auf. Häufig wird in der Förderung eines Niedriglohnbereichs die Chance gesehen, Arbeit und Erwerbseinkommen für die Problemgruppen bereit zu stellen.
Im Hinblick auf technischen Wandel und internationalen Wettbewerb sind die Arbeitskosten gering qualifizierter Arbeit tendenziell zu hoch. Eine Unterstützung der Nachfrageseite durch staatliche Hilfen kann dazu beitragen, Zeit für Anpassungsreaktionen zu gewinnen, so dass sich nach einer Übergangszeit ein Niedriglohnbereich etabliert, der auf Dauer rentabel ist und keiner Stützung mehr bedarf.
Als wichtiges Hemmnis für die Beschäftigungsfähigkeit von gering Qualifizierten und Älteren kann ebenso das System der sozialen Sicherung angesehen werden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist für Personen relativ unattraktiv, deren am Markt erzielbare Löhne nicht hinreichend weit über ihrem Transferanspruch aus Arbeitslosenunterstützung oder Sozialhilfe liegen. Das verfügbare Einkommen steigt durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nur unwesentlich an, da das Erwerbseinkommen fast vollständig auf die Transferansprüche angerechnet wird. Eine gezielte staatliche Förderung wird als ein Weg betrachtet, die bei Erwerbsaufnahme geltenden hohen Anrechnungsregeln des Transfersystems zu modifizieren und deutliche Einkommenssteigerungen zu bewirken. Darüber hinaus kann auf diese Weise der Anreiz zur Ausübung von Schwarzarbeit reduziert werden.
Das IZA hat in einem Gutachten für die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Modellvorschlag untersucht, der im Sinne eines dualen Konzepts eine Stimulierung sowohl der Angebots- als auch der Nachfrageseite des Arbeitsmarkts vorsieht. Insofern unterscheidet sich dieses Konzept von den derzeit in der Diskussion oder Erprobung befindlichen Kombilohn-Vorschlägen. Zum einen sollen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage durch eine die Lohnnebenkosten senkende Förderung der Beiträge zur Sozialversicherung erhöht werden. Zum anderen ist eine spezielle Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen in Form steuerlicher Begünstigungen vorgesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
New policies for older workers (2002)
Zitatform
Taylor, Philip (2002): New policies for older workers. (Transitions after 50 series), Bristol: Policy Press, 45 S.
Abstract
"Against a background of population ageing, policy makers in the majority of industrialised countries are developing policies aimed at extending working life and promoting the benefits of employing older workers. This report reviews developments in several countries and offers recommendations for public policy. Based on a review of recent literature and interviews with experts in Australia, Finland, Germany, Japan, The Netherlands and the USA, this report will be invaluable reading for policy makers, practitioners and campaigners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
National Programme for Ageing Workers: presentation and assessment of the policy by an independent expert as a basis for the rewiew by peer countries (2001)
Arnkil, Robert; Nieminen, Jarma;Zitatform
Arnkil, Robert & Jarma Nieminen (2001): National Programme for Ageing Workers. Presentation and assessment of the policy by an independent expert as a basis for the rewiew by peer countries. Helsinki, 16 S.
Abstract
Auf der Basis einer Analyse des Arbeitsmarktes für ältere Arbeitnehmer und der sich abzeichnenden zukünftigen Entwicklung hat Finnland ein nationales Programm für ältere Arbeitnehmer in Kraft gesetzt, um den Herausforderungen des strukturellen Wandels der Erwerbsbevölkerung und der sich verschlechternden Stellung älterer Menschen am Arbeitsmarkt zu begegnen. Hauptziel des Programms ist die Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer. Zu den Maßnahmen gehört die Förderung der Beschäftigung von Arbeitnehmern im Alter von 45 bis 64, um das Eintrittsalter in den Ruhestand zu erhöhen. Der Beitrag untersucht, ob das Programm bezogen auf den finnischen Kontext sinnvoll ist, ob es positive Resultate gezeitigt hat, ob man von einem innovativen Ansatz sprechen und wie seine Nachhaltigkeit gesichert werden kann. Auf einer Skala von Null bis drei werden diese Fragen im Durchschnitt mit zwei (= gut) beantwortet. Der Beitrag kommt daher zu dem Schluss, dass es sich bei dem Programm um eine sinnvolle Maßnahme handelt, die gute Ergebnisse vorweisen kann, in Maßen innovativ und auf Nachhaltigkeit angelegt ist. Das Programm bedeutet keinen Paradigmenwechsel im Sinne eines 'Kulturwandels', bietet aber eine gute Grundlage zur Erreichung des definierten Ziels. (IAB)
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Literaturhinweis
Follow-up report on the Programme for Ageing Workers 2000 (2001)
Myhrmann, Rolf;Zitatform
Myhrmann, Rolf (2001): Follow-up report on the Programme for Ageing Workers 2000. Helsinki, 42 S.
Abstract
"Economic growth is dependent on the labour force, total capital and technological development. The total capital can be divided into material, human and social capital. Human capital is a fundamental condition for economic growth, but it is not sufficient. Economic incentives must support employment and the development of human capital. The incentives are determined as a result of the social capital of society. Behind the National Programme for Ageing Workers lie the greying population and the low level of employment among older persons. The large differences in education between generations and a favourable age structure have caused the emergence of early ways out of work life. These ways out have been created in order to solve an emergency situation and are contradictory to the long-term aims. This has brought society attitude problems. Even those who have the capacity to continue want to take early retirement pension. The aim of the National Programme for Ageing Workers is that work ability is maintained past working life age so that employees want to stay in the work life and the employers want to keep them employed until retirement age. Measures of the National Programme for Ageing Workers include research and development projects, education and educational materials and information. These measures strive to create good practices for the work life and in this way to strengthen individual resources and the social capital of society in order to maintain employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frühverrentung: Arbeitsmarktentlastung durch Altersteilzeit (2000)
Ellguth, Peter; Koller, Barbara;Zitatform
Ellguth, Peter & Barbara Koller (2000): Frühverrentung: Arbeitsmarktentlastung durch Altersteilzeit. In: IAB-Materialien H. 1, S. 4-5.
Abstract
Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, in dem 1999 auch nach Vereinbarungen zur Altersteilzeit und ihrer Inanspruchnahme gefragt wurde, deuten auf ein beachtliches Potenzial zur Entlastung des Arbeitsmarkt aufgrund der bestehenden Regelungen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede nach Betriebsgröße und Branche. (IAB)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit von Frauen in der zweiten Lebenshälfte (2000)
Maier, Gabriele;Zitatform
Maier, Gabriele (2000): Erwerbstätigkeit von Frauen in der zweiten Lebenshälfte. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 33, H. 4, S. 276-283. DOI:10.1007/s003910070047
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Situation von Frauen in der zweiten Hälfte ihrer Erwerbsbiografie in Bezug auf geschlechtsspezifische Risikofaktoren auf dem Arbeitsmarkt. Dabei werden insbesondere die Aspekte Erwerbsbeteiligung, Arbeitsvolumen, Qualifikation, Arbeitslosigkeit sowie der Übergang in den Ruhestand analysiert. Die vorliegenden Befunde, die verdeutlichen, dass Frauen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie erheblichen strukturellen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt sind, legen nahe, dass eine Förderung von Alterserwerbsarbeit nicht ausschliesslich altersspezifisch sondern vielmehr lebenslaufspezifisch zu erfolgen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social security, unemployment and premature retirement (1985)
Nouailhac, Charles; Peterka, Josef; Loo, Peter van; Smigielski, Edwin; Reno, Virginia P.; Gould, Raija; André, Maurice; Eidenmüller, Karl; Pfaff, Martin; Kühlewind, Gerhard; Price, Daniel N.;Zitatform
Nouailhac, Charles, Josef Peterka, Peter van Loo, Edwin Smigielski, Virginia P. Reno, Raija Gould, Maurice André, Karl Eidenmüller, Martin Pfaff, Gerhard Kühlewind & Daniel N. Price (sonst. bet. Pers.) (1985): Social security, unemployment and premature retirement. (International Social Security Association. Studies and Research 22), Geneva, 171 S.
Abstract
"Unemployment benefit expenditure has soared in recent years, but his is not the only way in which the economic crisis has affected social security. As unemployment has risen, the number of workers leaving the labour force prematurely and receiving early retirement or disability benefits has also increased sharply. What are the consequences, intended or unintended, of these developments? Is sufficient account being taken of the close interrelationships which now exist between the different branches of social and economic policy? In this volume authors from seven industrialised countries bring their varied national experiences to bear on these complex and important issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
