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Dossier

Arbeitszufriedenheit

Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?

Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit und Individualität (1988)

    Kastor, Michael;

    Zitatform

    Kastor, Michael (1988): Arbeitszufriedenheit und Individualität. (Dokumentation Arbeitswissenschaft 18), Köln: Schmidt, 196 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist es, Zusammenhänge zwischen dem Modell der handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit von G. Rühl mit Persönlichkeitsmerkmalen und individuellen Grunddispositionen aufzuklären. Zunächst werden Modelle der menschlichen Individualität, darunter vor allem die neurophysiologischen Grundlagen der Individualität, dargestellt. Zur Analyse des Zusammenhangs von Arbeitszufriedenheit und Individualität wird die "persönliche Entfaltungsbereitschaft" untersucht und der Formalansatz der handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit differenziert. Die Entfaltungsbereitschaft wird durch motivationale Maßnahmen der Arbeitsstrukturierung erzeugt und durch die personalen Dimensionen Schichtenstruktur der Persönlichkeit, Intelligenz- und Soziabilitätsmerkmale verstärkt. Der Formalansatz von G. Rühl bleibt in seiner Struktur unverändert und spiegelt die Zusammenhänge zu den Dimensionen der Arbeitszufriedenheit (Grundgestimmtheit, Aufgabe und Verstärkung, Entfaltungsbereitschaft) wider.
    In einem weiteren Untersuchungsschritt wurde die wechselseitige Beeinflussung von handlungsorientierter Arbeitszufriedenheit, allgemeiner Zufriedenheit im Berufsleben, Zufriedenheit im Privatleben und in der Freizeit und Lebenszufriedenheit beschrieben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Job satisfaction in professional dual-career couples: psychological and socioeconomic variables (1988)

    Klein, Henya;

    Zitatform

    Klein, Henya (1988): Job satisfaction in professional dual-career couples. Psychological and socioeconomic variables. In: Journal of vocational behavior, Jg. 32, H. 3, S. 255-268. DOI:10.1016/0001-8791(88)90018-8

    Abstract

    Ziel der Untersuchung war es, den relativen Einfluß einiger psychologischer und sozioökonomischer Variablen auf die Arbeitszufriedenheit bei voll- und unterbeschäftigten Ehegatten festzustellen. Die empirische Analyse auf der Basis einer schriftlichen Befragung von 355 Ehepaaren ergab, daß keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf Arbeitszufriedenheit bei voll- und unterbeschäftigten Ehepartnern vorliegen. Allein die psychologischen Variablen wie Selbsteinschätzung, Karriere- oder Familienorientierung zeigten eine signifikante Relation zur Arbeitszufriedenheit. Die Ergebnisse machen deutlich, daß es weiterer Forschung und differenzierterer Meßinstrumente bedarf, um die Variable Erwerbsstatus empirsch meßbar zu machen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Individual demographic differences and job satisfaction (1987)

    Brush, Donald H.; Pooyan, Abdullah; Moch, Michael K.;

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    Brush, Donald H., Michael K. Moch & Abdullah Pooyan (1987): Individual demographic differences and job satisfaction. In: Journal of occupational behaviour, Jg. 8, H. 2, S. 139-155.

    Abstract

    In einer Meta-Studie wird dem Zusammenhang von Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Betriebszugehörigkeit einerseits und der Arbeitszufriedenheit andererseits nachgegangen. Einbezogen sind 21 unabhängige Untersuchungen, in denen 10.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß der Einfluß der demographischen Komponenten auf die Arbeitszufriedenheit vom Organisationstyp des Arbeitsplatzes als Moderatorvariabler mitbestimmt wird. Unterschieden wird dabei zwischen verarbeitendem Gewerbe, Dienstleistungsgewerbe und öffentlichem Dienst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beteiligung, Akzeptanz und Arbeitszufriedenheit: die Einführung programmgesteuerter Arbeitsmittel aus der Sicht der Betroffenen (1987)

    Clauß, Thomas;

    Zitatform

    Clauß, Thomas (1987): Beteiligung, Akzeptanz und Arbeitszufriedenheit. Die Einführung programmgesteuerter Arbeitsmittel aus der Sicht der Betroffenen. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (1987): Neue Technologien : Verbreitungsgrad, Qualifikation und Arbeitsbedingungen. Analysen aus der BIBB/IAB-Erhebung 1985/1986 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 118), S. 437-459.

    Abstract

    Bei der Einführung programmgesteuerter Arbeitsmittel werden die Betroffenen häufig zwar vorab informiert, seltener jedoch am Planungs- und Auswahlprozeß beteiligt. Die Akzeptanz moderner Arbeitsmittel ist relativ hoch. Die Akzeptanz steigt, wenn die Betroffenen an den Umstellungsmaßnahmen beteiligt werden, sowie wenn erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen sich nicht auf Einarbeitung bzw. Einweisung am Arbeitsplatz beschränken, sondern wenn eine gründlichere Weiterbildung in Form von Kursen oder Lehrgängen stattfindet. Die Arbeitszufriedenheit ist bei Anwendern programmgesteuerter Arbeitsmittel generell größer als bei Nicht-Anwendern. Ausnahmen finden sich u.a. bei Planungs- und Verwaltungsberufen, personenbezogenen Dienstleistungsberufen und bei Akademikern. Hier stehen die modernen Arbeitsmittel offenbar nicht so im Zentrum, als daß sich deren Einsatz erkennbar auf die Zufriedenheit mit der beruflichen Tätigkeit auswirkt. Negative Effekte finden sich bei Beschäftigten in zentralen Schreibbüros, Verkaufseinrichtungen mit elektronischen Kassen sowie Konstruktionsbüros mit elektronischen Zeichen- und Grafiksystemen (CAD). Die Ergebnisse beruhen auf der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei insgesamt 26.500 deutschen Erwerbstätigen Ende 1985/Anfang 1986. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Women on the assembly line: a comparison of main and interactive explanations of job satisfaction, absence and mental health (1987)

    Clegg, Chris; Wall, Toby; Kemp, Nigel;

    Zitatform

    Clegg, Chris, Toby Wall & Nigel Kemp (1987): Women on the assembly line. A comparison of main and interactive explanations of job satisfaction, absence and mental health. In: Journal of occupational psychology, Jg. 60, H. 4, S. 273-287.

    Abstract

    Die Arbeit berichtet über die Ergebnisse einer empirischen Studie, in der nach den Auswirkungen von Fließbandarbeit auf Arbeitszufriedenheit, Fehlzeiten und psychische Verfassung von Fließbandarbeiterinnen gefragt wird. Während für die Arbeitszufriedenheit und indirekt auch für die mentale Verfassung ein Zusammenhang nachgewiesen werden konnte, ergaben sich für die Fehlzeiten keine Effekte. Die Studie basiert auf der Befragung von 209 Frauen eines Betriebs der nordenglischen Nahrungsmittelindustrie. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erkenntnisstand, Probleme und praktischer Nutzen der Arbeitszufriedenheitsforschung (1987)

    Gawellek, Ulrich;

    Zitatform

    Gawellek, Ulrich (1987): Erkenntnisstand, Probleme und praktischer Nutzen der Arbeitszufriedenheitsforschung. (Beiträge zur Gesellschaftsforschung 07), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 349 S.

    Abstract

    "In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Entscheidungshilfe die Arbeitszufriedenheitsforschung der Praxis bei der Verfolgung des mittel- oder unmittelbaren Ziels Erhöhung der Arbeitszufriedenheit (AZ) bereitstellt. Kapitel 2 befaßt sich mit den verschiedenen Verwendungsweisen des Terminus AZ und mit der Abgrenzung gegen verwandte Begriffe. Ausgehend von dem auf einem Soll-Ist-Vergleich basierenden begrifflichen Minimalkonsens werden sodann an einem Rahmenmodell Kernprobleme der AZ-Forschung aufgezeigt. In Kapitel 3 geht es um die Messung der AZ. Zunächst werden einige strukturierte AZ-Meßinstrumente vorgestellt. Hierauf folgt eine ausführliche Diskussion der Validitätsproblematik. Anhand dreier spezifischer Kriterien wird abschließend der praktische Nutzen der AZ-Meßverfahren erörtert. Unabhängig davon, ob AZ ein unmittelbares oder mittelbares Unternehmensziel darstellt, ist man zu ihrer Erhöhung auf die Kenntnis von AZ-Determinanten angewiesen. Diese kommen in den Kapiteln 4 und 5 zur Sprache. Vor dem Hintergrund der Frage nach den für das AZ-Urteil relevanten Bewertungsstandards werden in Kapitel 4 die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Erklärung der AZ kritisch beleuchtet. Anschließend erfolgen Ausführungen zu den dem AZ-Urteil zugrunde liegenden kognitiven Prozessen. Der potentiellen AZ-Determinante Arbeitsinhalt wird anhand des 'job characteristics' in Kapitel 5 nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Attitudes of elementary, middle and high school teachers toward mainstreaming: implications for job satisfaction (1987)

    Lombardo, Edith; Lombardo, Victor;

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    Lombardo, Edith & Victor Lombardo (1987): Attitudes of elementary, middle and high school teachers toward mainstreaming. Implications for job satisfaction. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 10, H. 4, S. 405-410.

    Abstract

    "Der Berufszufriedenheit von Personal im Dienstleistungsbereich, einschließlich der Klassenlehrer, wurde bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Diese Forschungsarbeit untersucht die Reaktion von Lehrern auf eine postalische Fragenbogenaktion, in welcher Informationen gesammelt wurden zur berufliche Zufriedenheit und zu den Einstellungen gegenüber dem Unterricht von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Realschulen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß Lehrer der Sekundarstufe I und II (secondary or high school) weniger mit ihrem Beruf zufrieden sind als Lehrer, die in der Realschule (middle school) oder Grundschule (elementary school) arbeiten. Der Vergleich von Lehrern mit und ohne Erfahrung im Unterricht mit behinderten Schülern in Regelschulen weist darüberhinaus auf Unterschiede zwischen diesen Gruppen in folgenden Bereichen hin: Wert der Beteiligung des Sonderpädagogen im Klassenunterricht, Bedeutung besonderer Diagnosemaßnahmen, Diziplin, Rolle der integrierten Beschulung bei der Steigerung freundschaftlicher Beziehungen und Einschätzungen des Wissens von Schuladministratoren über die Implikationen integrierter Unterricht." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Work commitment and job satisfaction over three career stages (1987)

    Morrow, Paula C.; MacElroy, James C.;

    Zitatform

    Morrow, Paula C. & James C. MacElroy (1987): Work commitment and job satisfaction over three career stages. In: Journal of vocational behavior, Jg. 30, H. 3, S. 330-346. DOI:10.1016/0001-8791(87)90009-1

    Abstract

    Vier Meßgrößen für Arbeitsmotivation (Engagement, Loyalität, Arbeitsethik und Verbleibswunsch), fünf Merkmale für Arbeitszufriedenheit und sechs Persönlichkeitsmerkmale wurden mit dem Karriereverlauf in Bezug gesetzt. Der Karriereverlauf selbst wurde dabei durch drei Kriterien operationalisiert: Alter, Organisationszugehörigkeit und hierarchischer Rang. Die Ergebnisse von Untersuchungen bei 2200 öffentlich Bediensteten deuten darauf hin, daß die Wahl der Meßwerte für den Karriereverlauf die Ergebnisse in Hinblick auf Loyalität und Verbleibswunsch beeinflussen, während Arbeitsengagement, Berufs- und Arbeitsmotivation sowie Persönlichkeitsmerkmale kaum davon berührt werden. Das Alter erklärt den größten Teil der Variation im Hinblick auf die verschiedenen Meßgrößen, jedoch ist das Niveau der erklärten Variation insgesamt niedrig. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitswerte, Arbeitsplatzrealität und Arbeitszufriedenheit: ein Beitrag zum Problem der Anspruchsgewichtung bei der Erklärung von Arbeitszufriedenheit (1986)

    Habich, Roland;

    Zitatform

    Habich, Roland (1986): Arbeitswerte, Arbeitsplatzrealität und Arbeitszufriedenheit. Ein Beitrag zum Problem der Anspruchsgewichtung bei der Erklärung von Arbeitszufriedenheit. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 15, H. 4, S. 278-294. DOI:10.1515/zfsoz-1986-0404

    Abstract

    "Ansprüche, die Arbeitnehmer an ihre berufliche Tätigkeit richten, werden in der Arbeitszufriedenheitsforschung zwar dokumentiert, aber selten dazu herangezogen, um Arbeitszufriedenheit zu erklären. Mit den Daten des Wohlfahrtssurveys 1980 wird in der Arbeit die These aufgenommen, daß Arbeitszufriedenheit auch als Ergebnis eines indiviuellen Bewertungsprozesses zu verstehen ist, in dem Anspruch und Realität miteinander verglichen werden. Ein zentrales Problem beim empirischen Nachweis der Anspruchsgewichtung liegt in der Handhabung der Multikollinearität. Die Arbeit zeigt eine Möglichkeit auf, diese Schwierigkeit praktikabel zu umgehen. Der vorgeschlagene Lösungsweg mündet methodisch in ein 'threshold-model' ein, das die Wechselwirkung zwischen beruflichen Ansprüchen und Arbeitsplatzrealität auf die abhängige Arbeitszufriedenheit zusammen abschätzt. Inhaltlich bietet sich damit aber auch ein Verfahren an, die Relevanz und die spezifischen Auswirkungen beruflicher Ansprüche bei verschiedenen Statusgruppen miteinander anschaulich zu vergleichen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The relationship between skill utilization, professional orientation and job satisfaction for pharmacists (1986)

    Humphrys, Peter; O'Brien, Gordon E.;

    Zitatform

    Humphrys, Peter & Gordon E. O'Brien (1986): The relationship between skill utilization, professional orientation and job satisfaction for pharmacists. In: Journal of Occupational Psychology, Jg. 59, H. 4, S. 315-326.

    Abstract

    Es wird über eine Studie berichtet, die die Auswirkungen des technischen Wandels in der pharmazeutischen Industrie auf die Qualifikationsanforderungen und die Berufszufriedenheit der Apotheker untersucht. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 396 Apothekern in Südaustralien. Es zeigte sich, daß weniger die professionelle Rollenorientierung als die Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten den ausschlaggebenden Faktor für die Berufszufriedenheit darstellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserte Arbeitsbedingungen bei gleichzeitiger Abnahme der Arbeitszufriedenheit?: die Entwicklung von 1972/73 - 1980/81 (1986)

    Rudat, Reinhard;

    Zitatform

    Rudat, Reinhard (1986): Verbesserte Arbeitsbedingungen bei gleichzeitiger Abnahme der Arbeitszufriedenheit? Die Entwicklung von 1972/73 - 1980/81. In: (1986): Arbeitsmoral und Technikfeindlichkeit. Über demoskopische Fehlschlüsse, S. 133-144.

    Abstract

    Anhand zweier methodisch und inhaltlich identischer Repäsentativerhebungen vom Infas-Institut stellt der Autor dar, "wie sich die subjektive Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitszufriedenheit im Zeitraum 1972/73 bis 1980/81 verändert hat (erhöhte Arbeitsanforderungen und -belastungen bei unveränderter Arbeitszufriedenheit).
    Mit Blick auf die Fragen nach der Bandbreite von demoskopischen Fehlschlüssen ist anzumerken, daß Arbeitszufriedenheit ein komplexes Produkt mehrerer Bedingungsfaktoren ist, von denen die Arbeitsbedingungen nur eine Dimension sind. Die Antworten zum Erhebungszeitraum 1980/81 sind ganz erheblich von der verschärften Arbeitsmarktsituation geprägt worden.
    Arbeitzufriedenheit ist also kein Indikator für die Bedeutung der Arbeit, sondern eine eigenständige Dimension, die zwar nicht unabhängig von dem Relevanzfaktor ist, diesen aber nicht abbildet. Dieser Beitrag macht damit deutlich, welch' breiten Interpretationsrahmen man hat, wenn einzelne Fragen ohne Einordnung in übergeordnete Dimensionen interpretiert werden." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Eignung und Arbeitszufriedenheit: Beiträge zur Eignungsdiagnostik nostik (1986)

    Schäfer, Norbert;

    Zitatform

    Schäfer, Norbert (1986): Eignung und Arbeitszufriedenheit. Beiträge zur Eignungsdiagnostik nostik. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 6, Psychologie 170), Frankfurt u.a.: Lang, 382 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Arbeitszufriedenheit Auszubildender, deren Leistungen während der Ausbildung und einem Einstellungstest. Es wird eine Strategie entwickelt und erläutert, die gewährleistet, daß sowohl die mögliche Arbeitszufriedenheit eines Jugendlichen und seine möglichen Ausbildungsleistungen durch die Berücksichtigung der Ergebnisse eines Einstellungstests und bestimmter soziodemographischer Variablen antizipiert werden kann." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit und Positionsstruktur: Auferstehung des Phoenix oder Wiedergeburt einer Nebelkrähe? (1986)

    Teckenberg, Wolfgang;

    Zitatform

    Teckenberg, Wolfgang (1986): Arbeitszufriedenheit und Positionsstruktur. Auferstehung des Phoenix oder Wiedergeburt einer Nebelkrähe? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 38, H. 2, S. 280-313.

    Abstract

    Der Beitrag geht der Tragfähigkeit des Konzepts der Arbeitszufriedenheit nach und versucht, unterschiedliche Zufriedenheitsniveaus durch beruflich-positionale und arbeitssituative Merkmale zu erklären. Als Datengrundlage dienen die Ergebnisse von im Zeitraum 1978 bis 1984 durchgeführten Befragungen zu subjektiven Arbeitsaspekten. Dabei werden Zusammenhänge zwischen spezifischen Komponenten der Arbeitssituation, der Positionsstruktur und der Arbeitszufriedenheit hergestellt. Insgesamt fällt auf, daß die allgemeine Arbeits- und Berufszufriedenheit eher zugenommen hat, wenn auch - mit Ausnahme der Arbeitsplatzzufriedenheit - in nicht signifikanter Weise. Bei Betrachtung der Einzelzufriedenheiten ergaben sich Differenzen im Einfluß extrinsischer (z.B. Einkommen) und intrinsischer (z.B. Dispositionsspielraum) Faktoren. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt?: eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung (1985)

    Büssing, Andre;

    Zitatform

    Büssing, Andre (1985): Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt? Eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung. (Forschungsberichte aus dem Fachbereich Psychologie der Universität Osnabrück 47), Osnabrück, 68 S.

    Abstract

    "Es geht um die Validität der Theorie und Meßmethoden der bisherigen Arbeitszufriedenheitsforschung. Die kritische Analyse basiert auf vorhandener Literatur. Der Mangel bisheriger Forschung besteht in der Vernachlässigung von Entfremdungseinflüssen und widersprüchlicher Arbeitsrealitäten, die sich aus objektiven und subjektiv wahrgenommenen ergeben. Beide Faktoren sind in das Ergebnis Arbeitszufriedenheit als Produkt eines Wechselwirkungsprozesses einer Person-Arbeitssituation mit Hilfe einer quantitativ-qualitativen Messung, unter Beachtung resignativer Einstellungswirkung einzubeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angestellte und Datenverarbeitung: eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten (1985)

    Eller, Eckart C.;

    Zitatform

    Eller, Eckart C. (1985): Angestellte und Datenverarbeitung. Eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten. (Studies in industrial and organizational psychology 02), Frankfurt u.a.: Lang, 259 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Arbeit versucht die Wechselbeziehungen zwischen Person- und Arbeitsplatz-Variablen auf ihren Beitrag für eine Veränderung von Einstellungen zur EDV und der Arbeitszufriedenheit von Angestellten bei Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen aufzuzeigen. Es wurde ein Versuchsplan erstellt, der die Auswirkungen der Datenverarbeitung vor, während und nach ihrer Einführung untersucht. Die über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr betrachteten 104 Angestellten wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten befragt: vor Beginn der Umstellung auf EDV, während der Konfrontation mit der EDV und abschließend etwa 7 1/2 Monate nach der erfolgten Umstellung auf die Elektronische Datenverarbeitung. Erfaßt wurden u.a. die Einstellungen zur EDV wie auch die Bewertungen der gesamten Arbeitssituation, ermittelt anhand der Arbeitszufriedenheit der Benutzer."
    Bezüglich der Einstellungen der Angestellten zur EDV ergab sich im Vergleich eine starke Veränderung "unterhalb des Mittelwerts der eingesetzten Skala; dies deutet auf negative Einstellungen hin"; dagegen zeigen die Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit hohe Werte, jedoch mit stark sinkender Tendenz, was die Bewertung der gesamten Arbeitssituation anbelangt. Als Einflußvariablen ergaben sich die Größen "Freiheitspielraum", "Abteilungswechsel", "Handlungsspielraum" sowie weitere "Situationsvariablen" und "Personvariablen" wie "Belastungsfähigkeit", "Alter", "Ausbildungsstand". Beide Gruppen von Variablen erwiesen sich in ihrer Wirkung als gleichgewichtig.
    "Die hier erbrachten Ergebnisse zeigen Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen bei der Durchführung von EDV-Umstellungen. Insbesondere organisatorische, systemgestaltende und auch informationstechnische Parameter gilt es hiernach, neben der Bedeutung von Personenvariablen, zu optimieren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück?: ein Sammelreferat (1985)

    Neuberger, Oswald;

    Zitatform

    Neuberger, Oswald (1985): Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück? Ein Sammelreferat. In: Die Betriebswirtschaft, Jg. 45, H. 2, S. 184-206.

    Abstract

    "Es wird ein Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung zur Arbeitszufriedenheit (AZ) gegeben, indem die hauptsächlichen Problemfelder der aktuellen Diskussion referiert und kommentiert werden. Dabei wird eingegangen auf Fragen der Definition von AZ (vor allem ihre Abgrenzung zur Lebens- und Personzufriedenheit und die Schwierigkeit, zwischen Einzel- und Gesamtzufriedenheit zu differenzieren)), auf implizite AZ-Theorien, auf meßtheoretische Probleme und auf Befunde zu Bedingungen und Konsequenzen von AZ. Es wird deutlich, daß die AZ-Forschung bislang mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hat. Der theoretische Status des AZ-Begriffs und seine Abgrenzung zu benachbarten Konzepten (z.B. Organisationsklima, Arbeitsorientierung) sind umstritten; es gibt eine große Zahl von ad hoc entwickelten hochstrukturierten Meßverfahren, während die qualitative Erforschung vernachlässigt wird; die Eindimensionalität des Konzepts ist fragwürdig geworden; die typologische Differenzierung hat keine wesentlichen Fortschritte gemacht; zahllosen Einzeluntersuchungen steht kein wesentlicher theoretischer Erkenntniszuwachs gegenüber; die Ansätze zur ideologischen Reflexion von AZ häufen sich." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The relationship between interest-occupation congruence and job satisfaction (1985)

    Swaney, Kyle; Prediger, Dale;

    Zitatform

    Swaney, Kyle & Dale Prediger (1985): The relationship between interest-occupation congruence and job satisfaction. In: Journal of vocational behavior, Jg. 26, H. 1, S. 13-24. DOI:10.1016/0001-8791(85)90022-3

    Abstract

    Mit dieser 6-Jahres-Längsschnittuntersuchung wurde die Beziehung zwischen der Übereinstimmung von Interesse am Beruf einerseits und der Arbeitszufriedenheit andererseits überprüft. Basis war ein Sample von 1688 Jugendlichen. Es ergab sich eine nicht sehr signifikante, statisch relevante Beziehung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit: ein Beitrag zur Modellentwicklung (1985)

    Söhner, Wolfgang;

    Zitatform

    Söhner, Wolfgang (1985): Arbeitszufriedenheit. Ein Beitrag zur Modellentwicklung. (Dokumentation Arbeitswissenschaft 15), Köln: Schmidt, 201 S., Anhang.

    Abstract

    Arbeitszufriedenheit ist ein Konstrukt, das sich nicht direkt beobachten läßt, sondern aus operationalisierbaren Einflußvariablen durch Konstruktion eines Modells abgeleitet werden muß. Der Autor rekonstruiert und überprüft den Formalansatz zur Messung der handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit von Rühl.
    "Der erste Hauptteil der Arbeit befaßt sich ausführlich mit Methoden zur Modellentwicklung. Nach dem Abschnitt Variablenauswahl, der ein Literaturstudium zum Thema "Außenkriterien der Arbeitszufriedenheit" beinhaltet, wird im zweiten Abschnitt eine neue Möglichkeit vorgestellt, synergetische Wechselwirkungen zwischen Einflußvariablen zu formalisieren. Diese Idee wird im theoretischen Teil zu einer Meßmethode weiterentwickelt, die es ermöglicht, den Beitrag einzelner Variablen zur Arbeitszufriedenheit zu quantifizieren.Mit Hilfe der multiplen Regressionsanalyse wird ein Gesamtmodell der Arbeitszufriedenheit konstruiert.
    Im zweiten Hauptteil der Arbeit erfolgt eine Übertragung des theoretischen Wissens auf zielgruppenspezifische Gegebenheiten. Die zielgruppenspezifische Modellkonstruktion ergab unterschiedliche Formalmodelle, die die Zielgruppensituation plausibel reflektieren. Da aus diesen Modellen gruppenspezifische Einflüsse herausgefiltert sind, liegen sie wesentlich näher am Kurvenverlauf der Arbeitszufriedenheitsfunktion als die Zielgruppenwerte, die mit dem Gesamtmodell berechnet wurden." (IAB2)

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    Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern (1984)

    Pittner, P.M.; Peter, J.-H.; Wehr, M.;

    Zitatform

    Pittner, P.M., J.-H. Peter & M. Wehr (1984): Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 38, H. 4, S. 227-234.

    Abstract

    "Faktoren- und itemanalytische Auswertung eines Fragebogens, den 124 Assistenzärzte ausfüllten, erbrachten 6 arbeitsbedingte Belastungsskalen und auf der Beanspruchungsseite 5 psychosomatische Beschwerde- und 5 Befindlichkeitsskalen. Die Arbeitszufriedenheit wurde als weiterer Beanspruchungsindikator durch 9 Skalen mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens gemessen. Zeitdruck stellt die Hauptbelastung dar, Erschöpfung die wichigste psychosomatische Beeinträchtigung, und Unzufriedenheit und Abgespanntheit sind die relevantesten negativen Befindlichkeiten. Alle Befindlichkeits- und einige Arbeitszufriedenheitsskalen haben Indikatorfunktion für psychosomatische Beschwerden. Der Belastungsbereich mit seinen 6 Skalen hängt hoch mit den 3 Beanspruchungsbereichen und deren Skalen zusammen. Die 6 Belastungsskalen kennzeichnen wichtige, aus der Klinik resultierende Belastungsaspekte für die Ärzte, da sie mit 48 % am Zustandekommen der Zusammenhänge zwischen den Beanspruchungsbereichen beteiligt sind." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit: ein theoretischer und methodischer Beitrag zur Kontroverse um die Bedeutung der Arbeitssituation für die Arbeitszufriedenheit (1983)

    Büssing, Andre;

    Zitatform

    Büssing, Andre (1983): Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit. Ein theoretischer und methodischer Beitrag zur Kontroverse um die Bedeutung der Arbeitssituation für die Arbeitszufriedenheit. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 35, H. 4, S. 680-708.

    Abstract

    Der Autor versucht nachzuweisen, daß der individuelle Aspekt von Arbeitszufriedenheit in der sozialwissenschaftlichen Literatur häufig überschätzt wird. Nach einer kritischen Aufarbeitung dieser Literatur wird die eigene empirische Untersuchung bei 216 Diplompsychologen an psychiatrischen Krankenhäusern angeführt, die eine hohe Übereinstimmung der Arbeitszufriedenheit mit den objektiven Arbeitsbedingungen (vor allem Größe des Krankenhauses) ergibt. (IAB)

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