Springe zum Inhalt

Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Bundesrepublik Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Erprobung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf (2001)

    Thiel, Jürgen;

    Zitatform

    Thiel, Jürgen (2001): Erprobung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 26, S. 2241-2257.

    Abstract

    Im Anschluss an die Modellprojekte INKA I und INKA II soll ab September 2001 die neue Modellversuchsreihe "Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf" erprobt werden. Die Initiative ist Kernelement eines neuen Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das die Beschlüsse des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zur Weiterentwicklung der Benachteiligtenförderung umsetzen soll. Der Beitrag erläutert die Konzeption der Inititative. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aufholjagd im Osten? Duale Ausbildung in Ostdeutschland erfolgreicher als bisher vermutet (2001)

    Troltsch, Klaus; Ulrich, Joachim G.;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus & Joachim G. Ulrich (2001): Aufholjagd im Osten? Duale Ausbildung in Ostdeutschland erfolgreicher als bisher vermutet. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 30, H. 6, S. 39-42.

    Abstract

    23 Prozent aller Lehrlinge (97.800 Jugendliche) in Ostdeutschland wurden im Jahr 1999 außerbetrieblich ausgebildet. Dieser Anteil lag in den alten Ländern bei nur 4 Prozent (52.200 Jugendliche). Im Jahr 2000 stieg der Anteil der außerbetrieblichen Lehrlinge in Ostdeutschland sogar auf knapp 26 Prozent. Analysen auf der Basis der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und der Erhebung des BIBB zum Umfang außerbetrieblicher Lehrstellen nach Ländern zeigen indes ein dem Westen vergleichbares, in Teilen sogar überdurchschnittliches Ausbildungsengagement der ostdeutschen Wirtschaft. Die Daten entkräften das Argument, die ostdeutschen Betriebe seien nicht im erforderlichen Maße bereit, sich an der beruflichen Erstausbildung zu beteiligen und überließen diese Aufgabe dem Staat. Erklärungsansätze bieten Nachfrage-, Betriebs- und Beschäftigtenfaktoren. Insgesamt wird aus der Analyse deutlich, dass der Ausbildungsstellenmarkt in den neuen Ländern mit seinem Zusammenspiel zwischen Nachfrage und Angebot besser funktioniert als bisher vermutet und die Programme zur Förderung der betrieblichen Ausbildung in Ostdeutschland erfolgreicher verlaufen sind als angenommen. Jedoch wird außerbetriebliche Ausbildung weiterhin einige Jahre auf hohem Niveau erforderlich sein. (BIBB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Benachteiligung - zum Umgang mit Ausgrenzungsrisiken junger Frauen und Männer (2001)

    Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Walther, Andreas (2001): Benachteiligung - zum Umgang mit Ausgrenzungsrisiken junger Frauen und Männer. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 12, S. 735-742.

    Abstract

    "Steigende Ausgrenzungsrisiken beim Übergang von der Schule in die Arbeit werden häufig mit dem Verweis auf die 'benachteiligten Jugendlichen' gedeutet. Im deutschen Übergangssystem zielt der Benachteiligungsbegriff in erster Linie auf individuelle Defizite. Damit führt er einerseits zum 'Cooling-out' der Motivation der Betroffenen und verdeckt andererseits die strukturellen Ursachen von Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungskrise. Der Beitrag rekonstruiert zuerst historisch die - im Vergleich zu anderen Ländern - besondere Bedeutung des Benachteiligungsbegriffs im deutschen 'Übergangsregime'. Zum anderen zeigt der Vergleich, dass in anderen Kontexten Deutungsmuster und Maßnahmen stärker auch auf die strukturelle Verwundbarkeit junger Frauen und Männer im Übergang zielen. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Innovationsbedarf des Übergangssystems als eine neue Balance zwischen Flexibilisierung und Absicherung formulieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischen Gestaltungsanspruch und Strukturvorgaben: Junge Fachkräfte in den ersten Berufsjahren: Erwerbsverläufe, Handlungskontexte und biographische Gestaltungsmodi (2001)

    Zinn, Jens;

    Zitatform

    Zinn, Jens (2001): Zwischen Gestaltungsanspruch und Strukturvorgaben: Junge Fachkräfte in den ersten Berufsjahren. Erwerbsverläufe, Handlungskontexte und biographische Gestaltungsmodi. (Bildung und Arbeitswelt 03), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 276 S.

    Abstract

    "Der Übergang von der Ausbildung in die Arbeitswelt ist ein in Forschung, Politik und Öffentlichkeit viel beachtetes Thema. Das Buch bietet Wissenschaft, Politik und Sozialarbeit grundlegende Einsichten in die Übergangsprozesse junger Erwachsener von der Ausbildung in den Beruf und in den ersten Erwerbsjahren. Unter Rückgriff auf Daten und Konzepte des Bremer Sonderforschungsbereichs 186 'Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf' werden sozialstrukturelle Ungleichheitsverhältnisse und biographische Handlungsstrategien junger Fachkräfte theoretisch konzeptionalisiert und exemplarisch untersucht. Dabei werden u.a. folgende Fragen beantwortet: Welchen Einfluß haben strukturelle Faktoren wie das Geschlecht, der Bildungsabschluß oder der Ausbildungsberuf auf den Verlauf der ersten Berufsjahre? Wie stellen sich die Handlungsbedingungen der jungen Erwachsenen dar? Welche Konsequenzen ziehen die jungen Fachkräfte aus ihren ersten Erwerbserfahrungen? Darüber hinaus wird gezeigt, wie sich Handlungsbedingungen und Muster der Biographiegestaltung wechselseitig beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle (2000)

    Albrecht, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Albrecht, Hans-Joachim (2000): Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 152-161.

    Abstract

    "Seit 1983 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Nachbefragungen durch. Sie hat in einem kontinuierlichen Prozess ein Instrument entwickelt, das heute ein lückenloses Datenmaterial über die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze sowie über den Verbleib der Rehabilitanden ein Jahr nach Berufsausbildungsabschluss im Berufsbildugnswerk anbietet. In dem Beitrag werden vor allen Dingen Entwicklungen, Probleme und Vergleiche aufgezeigt, wie sie sich für junge Behinderte, die in den Berufbildungswerken ausgebildet wurden, beim Übergang in das Berufsleben (2. Schwelle) zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 beim Eintritt in das Erwerbsleben (2000)

    Dietrich, Hans ; Spatz, Rita;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Rita Spatz (2000): Die Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 beim Eintritt in das Erwerbsleben. In: F. Büchel, M. Diewald, P. Krause, A. Mertens & H. Solga (Hrsg.) (2000): Zwischen drinnen und draußen : Arbeitsmarktchancen und soziale Ausgrenzungen in Deutschland, S. 63-77.

    Abstract

    "In der Studie wird der Frage nachgegangen, welche Statuszustände Jugendliche im Anschluß an eine letzte im verwendeten Datensatz identifizierte betriebliche Ausbildungsphase im Zeitraum von maximal drei Jahren durchlaufen. Dabei werden vier Statuszustände unterschieden: 1) Erwerbstätigkeit in einem ersten Betrieb (dieser erste Betrieb kann auch der Ausbildungsbetrieb sein; gleichfalls sind 'recall'-Fälle möglich, d.h. nach einem Statuswechsel erfolgt die Rückkehr in den ersten Betrieb). 2) Erwerbstätigkeit in einem zweiten Betrieb. 3) Phasen des Leistungsbezugs (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Überbrückungsgeld) vom Arbeitsamt. 4) Lückenphasen: Diese Lückenphasen zeichnen sich in einer Negativabgrenzung dadurch aus, daß weder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung noch eine Phase des Leistungsbezugs vorliegt. Unter Verwendung von Daten der IAB-Beschäftigten-Stichprobe 1975-1995 wird für Angehörige der Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 aus den alten Bundesländern, die an einer betrieblichen Ausbildung im Rahmen des dualen Systems teilgenommen haben, der Einstieg in das Erwerbsleben nach der letzten Ausbildungsphase betrachtet. Ausbildungsphasen ab einem Alter von 25 Jahren wurden nicht berücksichtigt; ebensowenig Jugendliche, die einen (fach-) hochschulischen Abschluß erworben haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gemeinsame Startbedingungen in Ost und West?: Risiken beim Berufseinstieg und deren Folgen im weiteren Erwerbsverlauf (2000)

    Falk, Susanne; Struck, Olaf ; Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias; Windzio, Michael ; Weymann, Ansgar;

    Zitatform

    Falk, Susanne, Reinhold Sackmann, Olaf Struck, Ansgar Weymann, Michael Windzio & Matthias Wingens (2000): Gemeinsame Startbedingungen in Ost und West? Risiken beim Berufseinstieg und deren Folgen im weiteren Erwerbsverlauf. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 65), Bremen, 27 S.

    Abstract

    "Das Arbeitspapier widmet sich der Frage, ob ostdeutsche Berufseinsteiger angesichts eines durch Transformationswirren gekennzeichneten Arbeitsmarktes schlechtere Startbedingungen hatten als westdeutsche Berufseinsteiger. Ferner werden die Folgen eines verzögerten Berufseinstiegs in Form von Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende für die Beschäftigungsstabilität ost- und westdeutscher Absolventen im weiteren Erwerbsverlauf untersucht. Betrachtet man die Situation in Ostdeutschland als exemplarischen Fall dafür, wie sich Transformationsgesellschaften entwickeln, dann wird in dieser Untersuchung deutlich, dass Übergänge in die Erstbeschäftigung unter außergewöhnlichen ökonomischen Bedingungen risikoreicher verlaufen, aber nicht für alle Gruppen in der gleichen Weise. Im Vergleich zu westdeutschen Hochschulabsolventen hatten nach 1990 ausgebildete Hochschulabsolventen in Ostdeutschland einen wesentlich verzögerteren Berufseinstieg. Ebenso Frauen, die im Vergleich zu Männern auf größere Schwierigkeiten beim Berufseintritt stießen. Nahm für diese Absolventen der Berufseinstieg die Gestalt einer risikoreichen Statuspassage an, waren die Beeinträchtigungen für Lehrabsolventen weitaus geringer. Trotz der Störungen auf dem ostdeutschen Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt traten zwischen ost- und westdeutschen Lehrabsolventen nur geringfügige Differenzen zutage. In Anbetracht der weitreichenden Folgen eines verzögerten Berufseinstiegs für den weiteren Erwerbsverlauf wurde der Einfluss von Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende auf die Beschäftigungsstabilität untersucht. Sowohl ost- als auch westdeutsche Absolventen, die nach der Ausbildung länger als drei Monate arbeitslos waren, weisen eine geringere Beschäftigungsstabilität im weiteren Erwerbsverlauf auf. Die Folgen einer Einstiegsarbeitslosigkeit traten bei ostdeutschen Absolventen im Unterschied zu westdeutschen Absolventen unabhängig vom Ausbildungsabschluss auf. So war in Ostdeutschland eine längere Arbeitslosigkeit nach Abschluss nicht nur für Lehr-, sondern auch für Hochschulabsolventen ein "negatives Signal", das die Beschäftigungsstabilität dieser Absolventen verringerte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Ungleichheit im Erwerbsverlauf: differente Muster in Ost und West (2000)

    Falk, Susanne;

    Zitatform

    Falk, Susanne (2000): Geschlechtsspezifische Ungleichheit im Erwerbsverlauf. Differente Muster in Ost und West. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 69), Bremen, 24 S.

    Abstract

    "Zu den zentralen Befunden der Transformationsforschung gehört, dass geschlechtsspezifische Ungleichheit im ostdeutschen Transformationsprozess zugenommen hat. Dies zeigte sich vor allem in höheren Arbeitslosenquoten und geringeren Wiederbeschäftigungschancen ostdeutscher Frauen. Ausgehend von diesem Befund geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, ob sich in Ostdeutschland nach der Vereinigung andere Muster der geschlechtsspezifischen Chancendifferenzierung auf dem Arbeitsmarkt beobachten lassen als in Westdeutschland. Von zentraler Bedeutung ist die Frage, ob diese Differenzierung in Ostdeutschland bereits beim Übergang aus dem Bildungs- ins Beschäftigungssystem auftritt oder erst - wie dies überwiegend in Westdeutschland zu beobachten ist - bei einer Wiederbeschäftigung und weiteren Erwerbsverlauf. Anhand der Untersuchung der Berufseinstiege und Beschäftigungschancen sowie der zeitlichen Entwicklung, des Erwerbsstatus nach Ausbildungsende und nach der Geburt des ersten Kindes wird deutlich, dass geschlechtsspezifische Ungleichheit in Ostdeutschland ein anderes Gesicht hat: Sie tritt früher im Lebenslauf und unabhängig von familiären Einflussfaktoren auf. Während die geringeren Beschäftigungschancen westdeutscher Frauen auf ihre familiäre Einbindung als Mütter von Vorschulkindern zurückzuführen sind, zeigen sich in Ostdeutschland bereits beim Berufseinstieg geschlechtsspezifische Differenzen. Auch im weiteren Erwerbsverlauf weisen ostdeutsche Frauen unabhängig von familiären Einflüssen geringere Beschäftigungschancen auf als Männer. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass in Ostdeutschland nach der Vereinigung ein Erwerbsparadoxon entstanden ist. Obgleich ostdeutsche Frauen nach wie vor eine hohe Erwerbsneigung an den Tag legen, und sich in aktiven Familienphasen weitaus seltener als westdeutsche Frauen für den Status Hausfrau entscheiden, haben sich bei der Verteilung weniger Arbeitsplätze auf viele Arbeitsanbieter Selektionsprozesse institutionalisiert, die zu einer Verschärfung geschlechtsspezifischer Ungleichheit im Vergleich zu Westdeutschland geführt haben. Datengrundlage der vergleichenden Analysen sind die he Berufsverlaufsstudie Ostdeutschland und ein Subsample der Weststichprobe des Sozioökonomischen Panels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Risikoreiche Berufseinstiege in Ostdeutschland?: ein Ost-West-Vergleich (2000)

    Falk, Susanne; Sackmann, Reinhold;

    Zitatform

    Falk, Susanne & Reinhold Sackmann (2000): Risikoreiche Berufseinstiege in Ostdeutschland? Ein Ost-West-Vergleich. In: W. R. Heinz (Hrsg.) (2000): Übergänge : Individualisierung, Flexibilisierung und Institutionalisierung des Lebensverlaufs (Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation. Beiheft, 03), S. 91-108.

    Abstract

    "Der Aufsatz widmet sich der Frage, ob ostdeutsche Berufsanfänger nach der Vereinigung einen risikoreicheren Berufseinstieg hatten als westdeutsche Absolventen. In Anbetracht der Konsequenzen eines verzögerten Berufseinstiegs für den weiteren Erwerbsverlauf, werden darüber hinaus die Folgen von Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende für die Beschäftigungsstabilität untersucht. Die Ergebnisse der Längsschnittanalysen machen deutlich, dass der Berufsstart in wirtschaftlich instabilen Zeiten, wie sie sich in Ostdeutschland nach der Vereinigung entwickelten, risikoreicher verläuft. Von den Entwicklungen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt waren dabei Hochschulabsolventen stärker als Lehrabsolventen von einem verzögerten Berufseinstieg betroffen. Darüber hinaus wird deutlich, dass Arbeitslosigkeitsphasen nach Ausbildungsende insbesondere deswegen Aufmerksamkeit zu schenken ist, weil sich mit zunehmender Arbeitslosigkeitsdauer die Beschäftigungsstabilität im weiteren Erwerbsverlauf verringert und folglich die Gefahr der sozialen Ausgrenzung aus dem Beschäftigungssystem steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsbeteiligung - Chancen und Risiken: eine Längsschnittstudie über Bildungs- und Weiterbildungskarrieren in der "Moderne" (2000)

    Friebel, Harry; Knobloch, Brigitte; Toth, Stephan; Montag, Stefanie; Epskamp, Heinrich;

    Zitatform

    Friebel, Harry, Heinrich Epskamp, Brigitte Knobloch, Stefanie Montag & Stephan Toth (2000): Bildungsbeteiligung - Chancen und Risiken. Eine Längsschnittstudie über Bildungs- und Weiterbildungskarrieren in der "Moderne". (Schriftenreihe der Hochschule für Wirtschaft und Politik 04), Opladen: Leske und Budrich, 441 S.

    Abstract

    Die an der Hochschule für Wirtschaft und Politik, Hamburg, durchgeführte Längsschnittstudie zeichnet die Bildungsgeschichte der Generation nach, die Ende der 70er Jahre als "Kinder" der Bildungsexpansion die allgemeinbildenden Schulen verließen. Die Untersuchungsgruppe wurde von 1980 bis 1997 beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung, in die Erwerbstätigkeit, in die Weiterbildung etc. forschend begleitet (per Fragebogenbefragungen und Intensivinterviews). "Die zentrale Fragestellung der Längsschnittuntersuchung ist: Wie sehen diese 'modernen' Muster der Bildungsbiographien in Schule, Berufsausbildung und Weiterbildung aus, wie werden sie im Rahmen von sozialer Herkunft, Geschlechtsrollenzuweisung, Marktradikalität und biographischer Eigenleistungen der Betroffenen gestaltet, und wie bewältigen die Bildungsbiographieträger/-innen dieses Auf und Ab von Chancen und Risiken, welche bildungsbiographischen Perspektiven hatten sie, haben sie heute noch? Inzwischen sind die 18 Jahre lang im Lebens- und Bildungsverlauf forschend begleiteten Befragten im Durchschnitt 35 Jahre alt. Diese Generation, die Anfang der 60er Jahre geboren wurde, hat jetzt selbst schon Kinder im schulpflichtigen Alter. Welche Bildungsziele verbinden sie mit ihren Kindern? Und welche Bildungsprozesse hatten demgegenüber die Eltern der Untersuchungsgruppe? Dies sind ergänzende Fragen im intergenerationellen Bildungsvergleich der Befragten, als 'Kinder' der Bildungsexpansion, und ihrer Eltern einerseits, ihrer Kinder andererseits." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Von der Schule ... ins Abseits?: Untersuchungen zur beruflichen Eingliederung benachteiligter Jugendlicher. Wege aus der Ausbildungskrise (2000)

    Friedemann, Hans-Joachim; Schroeder, Joachim ;

    Zitatform

    Friedemann, Hans-Joachim & Joachim Schroeder (2000): Von der Schule ... ins Abseits? Untersuchungen zur beruflichen Eingliederung benachteiligter Jugendlicher. Wege aus der Ausbildungskrise. Langenau-Ulm: Armin Vaas, 215 S.

    Abstract

    "Mit dem Abseits sind Orte der sozialen und kulturellen Ausgrenzung, der verwehrten gesellschaftlichen Teilhabe und risikoreicher Lebensbedingungen umschrieben. Vor dem Hintergrund von Untersuchungsergebnissen zu den nachschulischen Karriere- und Lebenswegen benachteiligter Jugendlicher in Hamburg werden unter den drei Stichpunkten 'Karriere', 'Schulzeitpartitur' und 'Bewältigung' Vorschläge unterbreitet, die für die Entwicklung zeitgemäßer Bildungskonzepte nützlich sein könnten. Die Vorschläge sollen Diskussionen in Schulen, in der Schul- und Arbeitsverwaltung sowie bei Innungen und Kammern über die Auswirkungen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse anregen, denen benachteiligte Jugendliche in besonderem Maße ausgesetzt sind." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung Benachteiligter: Problemskizze und Bibliographie (2000)

    Gericke, Thomas;

    Zitatform

    Gericke, Thomas (2000): Berufsausbildung Benachteiligter. Problemskizze und Bibliographie. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Arbeitspapier 2000,03), München u.a., 109 S.

    Abstract

    In dem Band werden zunächst Rahmenbedingungen, Perspektiven und Handlungsansätze der Berufsausbildung Benachteiligter skizziert. In der dann folgenden Bibliografie werden 521 Bücher und Aufsätze nachgewiesen. Sie sind nach Schwerpunkten (Grundlagen der Berufsausbildung, Jugendberufshilfe allgemein, Übergang Schule - Ausbildung, betriebliche Berufsausbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen, Zielgruppen, Kosten der Berufsausbildung, Qualitätssicherung, Nachqualifizierung, Kooperation, Modularisierung, Praxisberichte) gegliedert und werden durch ein Autorenregister erschlossen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Übergang an der zweiten Schwelle: ein Vergleich zwischen betrieblich und außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften (2000)

    Granato, Mona ; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Granato, Mona & Joachim Gerd Ulrich (2000): Übergang an der zweiten Schwelle. Ein Vergleich zwischen betrieblich und außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften. In: I. Ermischer & M. Neufeldt (Hrsg.) (2000): Staatlich geförderte berufliche Erstausbildung : Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Protokoll eines Workshops am 19. und 20. Oktober 2000 in Chemnitz, S. 54-63.

    Abstract

    "Chancen und Perspektiven am Übergang von der beruflichen Ausbildung in den Beruf sind unterschiedlich verteilt. Es ist davon auszugehen, dass die Unsicherheiten beim Übergang von der Berufsausbildung in eine Beschäftigung in den letzten Jahren gerade in den östlichen Bundesländern eher gestiegen sind. Eine besondere Rolle spielt hier die Frage, ob die Ausbildung betrieblich oder außerbetrieblich durchgeführt wurde.
    Um diese offenen Fragen zu beantworten und damit die Informationslage zum Verbleib von Absolventen des dualen Systems zu verbessern sowie die beruflichen Integrationschancen junger Fachkräfte aufzuzeigen, führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zur Zeit eine Untersuchung zum 'Verbleib junger Fachkräfte an der zweiten Schwelle' durch. Der Beitrag geht auf der Grundlage der ersten Teilauswertung den genannten Fragen nach und analysiert den Übergang in den Beruf von Ausbildungsabsolventen der Sommerprüfung 99 differenziert nach 16 Berufsgruppen sowie ihre berufliche Entwicklung in den ersten Monaten nach Ausbildungsabschluss." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Youth transitions and employment in Germany (2000)

    Heinz, Walter R.;

    Zitatform

    Heinz, Walter R. (2000): Youth transitions and employment in Germany. In: International social science journal, Jg. 52, H. 164, S. 161-170. DOI:10.1111/1468-2451.00248

    Abstract

    "In the 1990s, the timing and duration of youth transitions has become variable because of cultural modernisation and the declining stability of careers. In particular, the German 'dual system' of Vocational Education and Training (VET) has come under pressure of globalisation and labour market deregulation. Despite economic turbulence, the main features of the VET have been maintained. The apprenticeship route is still highly accepted-two-thirds of the cohort of school-leavers are passing through it. It continues to provide standardised occupational qualifications and a context for socialisation. It supplies a skilled labour force and keeps youth unemployment low-despite shortcomings in standards of social equality and a slow pace in adapting to changes in technology and work. For the future, the 'left modernisers' strategy of upgrading skills remains possible, by reforming the apprenticeship system and main-taining the 'high-skills' route for transition from education to work. In transition studies structural analysis should be combined with research on institutional regulations, transition pathways, and individual agency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kooperation zur Förderung benachteiligter Jugendlicher: Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Gutachten der BBJ Servis gGmbH für Jugendhilfe (2000)

    Kretschmer, Susanne; Münder, Johannes; Spitzl, Martina;

    Zitatform

    Kretschmer, Susanne, Johannes Münder & Martina Spitzl (2000): Kooperation zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Gutachten der BBJ Servis gGmbH für Jugendhilfe. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung 86), Bonn, 177 S.

    Abstract

    "Der Auftrag des Gutachtens besteht darin, das Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber zu entwickeln. Es handelt sich um eine praxisorientierte Untersuchung, insbesondere im Hinblick auf förderliche oder hinderliche Faktoren bei der Umsetzung von regionalen Kooperationen sowie den Einfluss rechtlicher Regelungen auf die Umsetzung von Kooperation. Der Stand der Literatur zum Thema Kooperation wird bezogen auf den Verbreitungsgrad von Kooperationen untersucht und die Ergebnisse der Umfrage zu Maßnahmen der kooperativen Förderung der Bund-Länder-Kommission hierbei einbezogen. Daneben werden die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere im SGB III und SGB VIII sowie den Schulgesetzen aufgezeigt, in denen der Gesetzgeber die Aufforderung zum Zusammenwirken verankert hat. Des weiteren zeigt die Untersuchung Modelle regionaler Kooperationen in anderen Politikfeldern im nationalen und internationalen Bereich und deren Übertragbarkeit auf den Bereich der Jugendberufshilfe auf. Bei der sich anschließenden Befragung von ausgewählten Kooperationsakteuren liegt die Zielsetzung in der Herausarbeitung des Spezifischen von Kooperation und den Voraussetzungen, die benötigt werden, damit Kooperation effektiv arbeiten kann. Die Ergebnisse der BLK-Umfrage, der Literaturanalyse, der Befragung von ausgewählten Kooperationen sowie die Ergebnisse des nationalen und internationalen Exkurses gehen ein in die Empfehlungen. In ihnen werden idealtypische Strukturmodelle für Kooperation aufgezeigt sowie Vorschläge für innovative Organisationsformen von Kooperation unterbreitet. Des weiteren wird dargestellt, wie sich in diesem Zusammenhang bei einer Umsetzung der innovativen Organisationsformen juristische Regelungen gestalten müssten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Expertise und Tagungsdokumentation zum Thema "Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung durch lokale und sektorale Kooperation" für das "Good Practice Center - Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung" im Bundesinstitut für Berufsbildung (2000)

    Kretschmer, Susanne; Spitzl, Martina;

    Zitatform

    Kretschmer, Susanne & Martina Spitzl (2000): Expertise und Tagungsdokumentation zum Thema "Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung durch lokale und sektorale Kooperation" für das "Good Practice Center - Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung" im Bundesinstitut für Berufsbildung. Bonn.

    Abstract

    Kooperation ist ein Schlagwort, das als Synonym für gemeinsames Tun oder als Forderung für längst überfälliges Handeln benutzt wird. Kooperation wird oft als Allheilmittel der beruflichen Förderung von Benachteiligten herausgestellt. Die Einrichtung von Kooperationsstrukturen geschieht zur Abstimmung sozialpolitischer Maßnahmen und soll einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen ermöglichen. Im Dezember 2000 waren in Berlin über 50 Experten aus der Benachteiligtenförderung eingeladen, um den Themenkomplex 'Kooperation' zu diskutieren. Die Publikation soll Anregungen geben, wie kooperative Modelle in die eigene Arbeit adaptiert werden können und es werden politische Argumente für die Implementierung von (neuen) Formen von Kooperation aufgezeigt. In einer von BBJ servis gGmbH erarbeiteten Expertise werden idealtypische Kooperationsmodelle dargestellt. Eine Liste von Ansprechpartnern aus unterschiedlichen Institutionen zum Thema Kooperation und Vernetzung und eine Literaturübersicht zum Thema Kooperation wird dokumentiert. Kooperationsvereinbarungen werden systematisch gegenübergestellt, verschiedene werden Regelungen vorgestellt und daraus wird eine idealtypische 'Mustergliederung' mit Hinweisen entworfen. Außerdem werden praxisorientierte Beiträge wiedergegeben. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sackgassen - Umleitungen - Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit (2000)

    Pohl, Axel; Stauber, Barbara; Kunz, Norbert; Köberlein, Luzia; Walther, Andreas ; Jacobsen, Johannes; Silvestri, Giampaolo; Schneider, Sabine; Hukal, Katrin; Ruderisch, Peter; Hennige, Ute; Pohl, Axel; Giest-Warsewa, Rudolf; Römmich, Margot; Below, Christina; Latacz-Blume, Anke; Maas, Beate; Steinhilber, Beate; Flitner, Andreas; Alter, Martin; Daublebsky, Benita; Schneider, Sabine; Crewe, Jimmy; Becker, Manfred; Braun, Frank;

    Zitatform

    (2000): Sackgassen - Umleitungen - Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit. (Regionale und Internationale Sozialforschung 03), Tübingen: Neuling Verlag, 208 S.

    Abstract

    Immer öfter erweisen sich Wege von der Schule in den Arbeitsmarkt für junge Menschen als "Sackgasse". Dies spiegelt sich in Lehrstellenmangel, anhaltender Jugendarbeitslosigkeit und - als Folge davon - in sozialen Ausgrenzungsrisiken. Welche strukturellen Bedingungen führen dazu, dass institutionalisierte Bildungs- und Unterstützungsangebote im Übergang in die Arbeitswelt zu Sackgassen werden, und wie könnten Alternativen dazu aussehen? Dieser Band dokumentiert die Beiträge und Diskussionen der Tagung "Sackgassen-Umleitungen-Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit", die vom 18. bis 20. Oktober 1999 in Pforzheim-Hohenwart stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, einen Beitrag zur Debatte aus der Perspektive sozialpädagogischer Praxis und Übergangsforschung zu leisten. Zum einen werden die Potenziale bestehender Übergangswege von der Schule in die Arbeitswelt daraufhin überprüft, inwiefern sie die soziale Integration junger Erwachsener nachhaltig fördern können. Zum anderen werden konkrete Beispiele innovativer Praxisansätze vorgestellt, die als Anregung dienen, die veränderten Bedingungen des Übergangs in der Arbeit mit Jugendlichen in offensiver Weise aufzugreifen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit: Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme in Europa (2000)

    Richter, Ingo; Sardei-Biermann, Sabine;

    Zitatform

    Richter, Ingo & Sabine Sardei-Biermann (Hrsg.) (2000): Jugendarbeitslosigkeit: Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme in Europa. Opladen: Leske und Budrich, 245 S.

    Abstract

    Ausgehend vom Beschluss des EU-Beschäftigungsgipfels 1997 zur Beseitigung der Jugendarbeitslosigkeit wurden in den EU-Mitgliedsstaaten Programme und Maßnahmen für Jugendliche initiiert. Autoren aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, der Schweiz und Österreich schildern und bewerten Programme zur Überwindung der Jugendausbildungslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit in ihren Ländern. Außerdem werden "Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit" in der länderübergreifenden Perspektive der EU dargestellt und miteinander verglichen, um daraus Hinweise für die Verbesserung der Integration Jugendlicher in die Arbeitswelt in Deutschland zu gewinnen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Diskontinuierliche Erwerbskarrieren und Berufswechsel in den 1990ern: Strukturmuster und biografische Umgangsweisen betrieblich ausgebildeter Fachkräfte (2000)

    Schaeper, Hildegard ; Witzel, Andreas; Kühn, Thomas ;

    Zitatform

    Schaeper, Hildegard, Thomas Kühn & Andreas Witzel (2000): Diskontinuierliche Erwerbskarrieren und Berufswechsel in den 1990ern. Strukturmuster und biografische Umgangsweisen betrieblich ausgebildeter Fachkräfte. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 80-100.

    Abstract

    "Eine verbreitete These geht davon aus, dass sich infolge des sozioökonomischen Wandels der Industriegesellschaften zum einen der um die Erwerbsarbeit zentrierte "Normallebenslauf" auflöst und dass zum anderen der Beruf seine institutionelle Stabilität und damit seine Bedeutung für die Erwerbstätigkeit und als Orientierungsgröße in der Biografiegestaltung verliert. Wenn es auch Konsens ist, dass sich die Erwerbsarbeit in ihrer Gestalt ändert, so ist doch empirisch noch nicht hinreichend geklärt, wie weit diese Veränderungsprozesse fortgeschritten sind und wie stark sie sich in den Lebensverläufen niederschlagen. Mit diesen Konsequenzen des Wandels für Lebensläufe sowie berufsbiografische Thematisierungen und Gestaltungsweisen beschäftigt sich der Beitrag. Anhand einer quantitativen Längsschnittuntersuchung mit einer Kohorte junger Fachkräfte, deren berufliche Entwicklung vom Lehrabschluss 1989/90 bis ca. acht Jahre nach Beendigung der Berufsausbildung verfolgt wurde, wird am Beispiel von sechs der häufigsten Ausbildungsberufe mit unterschiedlichen Arbeitsmarktchancen gezeigt, dass sowohl unterbrochene Erwerbsverläufe als auch Berufswechsel keine Ausnahmeerscheinung darstellen, sondern zur Normalität geworden sind. Allerdings ist Diskotinuität nicht per se mit Instabilität oder Prekarität gleichzusetzen, und bis zu einem gewissen Grade sind Erwerbsverläufe wie auch Berufswechsel nach wie vor beruflich bestimmt. Auf der Basis qualitativer Längsschnittdaten, die mit einem Sub- Sample des quantitativen Panels erhoben wurden, werden diskontinuierliche Erwerbsverläufe und Berufswechsel aus subjektbezogener Perspektive untersucht. Dabei wird zum einen deutlich, dass auch die verschiedenen Formen der Interpretation und Gestaltung von Diskontinuität zum Teil beruflich geprägt sind und dass für junge Erwachsene mit diskontinuierlichen Erwerbskarrieren die Erwerbsarbeit eine hohe subjektive Relevanz behält. Zum anderen zeigt sich, dass einem Berufswechsel in den meisten Fällen der Aufbau einer neuen beruflichen Orientierung vorausgeht, dass somit dem Beruf eine hohe subjektive Bindekraft zukommt. Das Berufskonzept - so lautet das Resümee - hat als Erklärungspotenzial für Erwerbsverläufe und in seiner Orientierungsfunktion für junge Erwachsene nach wie vor einen hohen Stellenwert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche und soziale Integration junger Migrantinnen und Migranten: Praxismodelle. Band 2 (2000)

    Schaub, Günther;

    Zitatform

    (2000): Berufliche und soziale Integration junger Migrantinnen und Migranten. Praxismodelle. Band 2. (Materialien aus dem Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit), Leipzig, 292 S.

    Abstract

    "Im Mai 1999 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden einen Wettbewerb "Fit für Leben und Arbeit - neue Praxismodelle zur sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen" ausgeschrieben. (...) Einige Wettbewerbsbeiträge werden in diesem Buch mit ihren wichtigsten Daten und mit einer Projektbeschreibung vorgestellt. Es handelt sich um Praxismodelle, die sich auf verschiedene Weise in sieben Handlungsfeldern um die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft kümmern. Es geht dabei um
    -Schulprojekte;
    -Beratung/Vermittlung für Bildung, Ausbildung und Arbeit;
    -Berufsvorbereitung/Berufsausbildung;
    -Beschäftigung;
    -Mädchen- und Frauenprojekte;
    -außerschulische Sprachförderung;
    -kulturelle Jugendbildung, Sport, Freizeitpädagogik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen