Einkommensverteilung in Deutschland
Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.
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Literaturhinweis
Struktur und Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland (2009)
Schnitzlein, Daniel;Zitatform
Schnitzlein, Daniel (2009): Struktur und Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 229, H. 4, S. 450-466. DOI:10.1515/jbnst-2009-0406
Abstract
In dem Beitrag werden Struktur und Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland untersucht. Das Sozio-ökonomische Panel erlaubt es Vater-Sohn-Paare und Vater-Tochter-Paare zu betrachten. Es zeigt sich eine intergenerationale Einkommenselastizität von 0,26 für Vater-Sohn-Paare und von 0,4 für Vater-Tochter-Paare. Eine detailliertere Analyse wird durchgeführt, die auf einem Quantilsregressionsansatz basiert. Im einem dritten Schritt wird eine Übergangsmatrix für Söhne entwickelt. Obwohl sich an beiden Extrempositionen der Einkommensverteilung Persistenz zeigt, bestätigen die Ergebnisse eine hohe Einkommensmobilität in Deutschland. (IAB)
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Verbunden über Generationen , Struktur und Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland" als: SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin , 80/2008
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Verbunden über Generationen , Struktur und Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland" als: IAB Discussion Paper , 01/2008
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Literaturhinweis
Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland (2009)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2009): Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 36, H. 1, S. 3-17.
Abstract
"Obwohl das staatliche Abgaben-, Steuer- und Transfersystem nicht durchgehend bedarfsorientiert ausgestaltet ist, führt es zu einer weitgehend konsistenten Umverteilung von oben nach unten. Dies gilt auch dann, wenn man das Einkommen personenbezogen betrachtet und dabei den Haushaltskontext berücksichtigt. Die 30 Prozent der Personen mit dem niedrigsten Marktäquivalenzeinkommen erhalten im Durchschnitt, auf den Bedarf eines Singles umgerechnet, pro Monat über 900 Euro mehr vom Staat, als sie an Steuern und Abgaben leisten. Auch die private Umverteilung durch Unterhaltszahlungen, Unterstützungen, Betriebsrenten und Beihilfen von Organisationen ohne Erwerbszweck führt wie langfristig angelegte Spar- und Entsparprozesse zu einer ausgeglicheneren Einkommensverteilung. Dies spiegelt sich auch im Anteil der relativ betrachtet Einkommensarmen wider, der um 2 Prozentpunkte niedriger ausfällt, wenn man die privaten Umverteilungseffekte berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einkommensmobilität in Deutschland: Entwicklung, Strukturen und Determinanten (2009)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;Zitatform
Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2009): Einkommensmobilität in Deutschland. Entwicklung, Strukturen und Determinanten. In: IW-Trends, Jg. 36, H. 2, S. 91-105.
Abstract
"Einkommensmobilität bezeichnet die Änderung der Position von Personen in der Einkommenshierarchie im Vergleich zu anderen. Für die Diskussion um die Verteilungsgerechtigkeit ist insbesondere die Aufwärtsmobilität aus der unteren Einkommensschicht, das heißt dem untersten Fünftel der Einkommensverteilung, von Bedeutung. In Deutschland verbleiben in einem Zeitraum von vier Jahren fast zwei Drittel der Personen im unteren Einkommenssegment. Diese Beharrungsquote ist in den letzten Jahren gestiegen. Besonders selten konnten Arbeitslose und Alleinerziehende aufsteigen. Eine simultane Schätzung der Determinanten von Mobilitätsprozessen ergibt, dass für den Aufstieg aus dem untersten Einkommenssegment die Aufnahme einer Beschäftigung nahezu ohne Alternative ist. Die weiteren Aufstiegschancen in höhere Einkommensschichten hängen dann zunehmend von dem Qualifikationsniveau einer Person ab. Von großer Bedeutung sind ebenso Änderungen des Haushaltszusammenhangs. Trennungen von Paarhaushalten wirken sich ungünstig aus, während Personen in neu gebildeten Paarhaushalten oft aufsteigen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aus der Krise in die Krise? WSI-Verteilungsbericht 2009 (2009)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2009): Aus der Krise in die Krise? WSI-Verteilungsbericht 2009. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 12, S. 683-691. DOI:10.5771/0342-300X-2009-12-683
Abstract
"Der WSI-Verteilungsbericht 2009 präsentiert wie jedes Jahr aktuell verfügbare Daten zur Entwicklung der Einkommensverteilung, vor allem zu Löhnen und Gewinnen. Zusätzlich werden neue Informationen zur Vermögensverteilung der privaten Haushalte vorgestellt. Beide Verteilungen werden schließlich vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzmarktkrise und des Regierungswechsels in Berlin bewertet. Dabei wird die auch in der internationalen Debatte zunehmend geäußerte These vertreten, dass soziale Ungleichheit und ökonomisches Wachstum wegen der Bedeutung des Bindeglieds Binnennachfrage eine Trade-off-Beziehung aufweisen. Die Pläne der neuen Bundesregierung beherzigen dieses Problem nicht. Vielmehr verfolgen sie die Fortsetzung der Umverteilung von unten nach oben, was die Wirtschaftskrise verlängern, wenn nicht verschlimmern würde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Policy, institutional factors and earnings mobility (2009)
Sologon, Denisa Maria; O'Donoghue, Cathal;Zitatform
Sologon, Denisa Maria & Cathal O'Donoghue (2009): Policy, institutional factors and earnings mobility. (IZA discussion paper 4151), Bonn, 108 S.
Abstract
"This paper uses ECHP and OECD data for 14 EU countries to explore the role of labour market factors in explaining cross-national differences in the dynamic structure of earnings: in permanent inequality, transitory inequality and earnings mobility. Based on ECHP, minimum distance estimator is used to decompose earnings inequality into the permanent and transitory components and compute earnings mobility. The predicted components together with the institutional OECD data are used in a non-linear least squares setting to estimate the relationship between permanent inequality, transitory inequality and earnings mobility, and labour market policy and institutional factors. The results revealed a highly complex framework, where institutions interact significantly not only with each other and with the overall institutional setting, but also with the macroeconomic shocks in shaping the pattern of the three labour market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Humankapital in Deutschland: Wachstum, Struktur und Nutzung der Erwerbseinkommenskapazität von 1984 bis 2006 (2009)
Zitatform
Werding, Martin, Robert Jäckle, Christian Holzner, Marc Piopiunik & Ludger Wößmann (2009): Humankapital in Deutschland. Wachstum, Struktur und Nutzung der Erwerbseinkommenskapazität von 1984 bis 2006. Tübingen: Mohr Siebeck, 230 S.
Abstract
"Humankapital als Inbegriff der zum Erwerb von Arbeitseinkommen verwertbaren Fähigkeiten der Bevölkerung ist eine zentrale Determinante der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. Eine detaillierte empirische Untersuchung zu Bestand und Nutzung des Humankapitals in Deutschland liegt bislang allerdings nicht vor. Angelehnt an ein Messkonzept, das von ifo-Forschungsprofessor Robert Haveman (University of Wisconsin-Madison) für die USA entwickelt wurde, und gestützt auf deutsche Mikrodaten stellen die Autoren umfassende Berechnungen zur langfristigen Entwicklung des Humankapitals, einschließlich seiner Strukturen nach Geschlecht, Alter und Bildung der Erwerbspersonen sowie seiner effektiven Auslastung durch Erwerbstätigkeit an. Ergänzend schätzen sie auch die Haushaltsproduktivität Nicht-Erwerbstätiger ab. Die Resultate werden mit denen für die USA verglichen und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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The changing distribution of earnings in OECD countries (2008)
Atkinson, Anthony B.;Zitatform
Atkinson, Anthony B. (2008): The changing distribution of earnings in OECD countries. (The Rodolfo Debenedetti lectures), Oxford: Oxford University Press, 480 S.
Abstract
"This book is about how much people earn and why the distribution of earnings has been changing over time. The gap between the top and bottom in the United States has widened significantly since 1980. Why has this happened? Is it due to new technologies? What is the role of globalisation? Are there historical precedents? The book begins with the 'race' between technology and education, and shows that continuing technical progress does not necessarily imply a continuing rise in dispersion. It then examines the experience of 20 OECD countries over the twentieth century, material presented in the form of 20 country case studies. The book breaks new ground in assembling data on the distribution of individual earnings covering much of the twentieth century and drawing on a variety of under-exploited sources. The findings overturn a number of widely-held beliefs. It is not the earnings of the low paid that have been most affected by the recent changes; widening is largely due to what is happening at the top. The recent rise in earnings dispersion is not unprecedented, but should be seen as part of a longer-run history of successive compression and expansion of earnings differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zum Einkommensreichtum Älterer in Deutschland: neue Reichtumskennzahlen und Ergebnisse aus der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik (FAST 2001) (2008)
Böhm, Paul; Merz, Joachim;Zitatform
Böhm, Paul & Joachim Merz (2008): Zum Einkommensreichtum Älterer in Deutschland. Neue Reichtumskennzahlen und Ergebnisse aus der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik (FAST 2001). In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 63, H. 1, S. 103-119.
Abstract
"Dieser Beitrag analysiert den Einkommensreichtum von älteren Personen in Deutschland 2001. Unter Verwendung der aktuellen Daten der Lohn- und Einkommensteuerstatistik, die in besonderem Maße für die Analyse hoher Einkommen geeignet sind, werden neue Reichtumskennzahlen diskutiert und Ergebnisse vorgestellt. Es zeigt sich, dass es in den oberen Altersklassen zwar unterdurchschnittlich viele Reiche gibt. Allerdings weisen vertiefende Ergebnisse darauf hin, dass die Reichtumsintensität und die Konzentration der hohen Einkommen bei Älteren besonders ausgeprägt sind. Unter Berücksichtigung der für die Darstellung des Reichtums notwendigen Teilkomponenten, kann für Deutschland 2001 zusammengefasst eine überdurchschnittliche Bedeutung des Reichtums in den oberen Altersklassen festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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LEBEN IN EUROPA 2005 und 2006: Ergebnisse für Sozialindikatoren (2008)
Deckl, Silvia;Zitatform
Deckl, Silvia (2008): LEBEN IN EUROPA 2005 und 2006. Ergebnisse für Sozialindikatoren. In: Wirtschaft und Statistik H. 9, S. 796-807.
Abstract
"Der Beitrag stellt die wichtigsten europäischen Sozialindikatoren (Querschnittsindikatoren) zur Einkommensverteilung und Einkommensarmut in Deutschland und der Europäischen Union (EU) aus den beiden Erhebungen LEBEN IN EUROPA 2005 und 2006 vor. Im Januar 2008 wurde eine Datenrevision zur Verbesserung der Datenqualität abgeschlossen; die Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA 2005 wurden danach korrigiert. Der Artikel umfasst auch bisher unveröffentlichte Indikatoren, die aus dem mit der Erhebung 2006 erhobenen Sondermodul 'Soziale Partizipation' gewonnen wurden. Mittels einer Ex-Post-Simulation auf der Basis von Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2003 wurde ferner versucht, Ergebnisdifferenzen zu quantifizieren, die sich mit bzw. ohne die Imputation von Mietwerten für selbstgenutztes Wohneigentum bei wichtigen monetären Indikatoren ergeben. Interessant ist dabei die Gegenüberstellung beider Varianten mit den (bisher ohne Mietwertimputation) erzeugten EU-SILC-Ergebnissen. Der Artikel schließt mit Hinweisen zu Veröffentlichungen, zu den Nutzungsmöglichkeiten der Mikrodaten aus der deutschen Erhebung sowie einigen Anmerkungen über künftige Erhebungen und Längsschnittauswertungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausgewählte Verteilungsbefunde für die Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Einkommenslage der älteren Bevölkerung (2008)
Faik, Jürgen;Zitatform
Faik, Jürgen (2008): Ausgewählte Verteilungsbefunde für die Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Einkommenslage der älteren Bevölkerung. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 63, H. 1, S. 22-39.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich in ausgewählter Form mit dem Verteilungsgeschehen in Deutschland. Nach der Klärung einiger wesentlicher begrifflicher Grundlagen, wie zum Beispiel der Operationalisierung von Wohlstand, werden verschiedene Verteilungsbefunde für Deutschland präsentiert. Diese Präsentation ist aufgeteilt in Aussagen über das allgemeine bundesdeutsche Ungleichheitsgeschehen sowie in Bemerkungen zur Entwicklung an den Verteilungsrändern der relativen Einkommensarmut und des relativen Einkommensreichtums in Deutschland. Fokussiert wird dabei auf eine altersbezogene Differenzierung unter besonderer Beachtung der Einkommenslage der älteren Bevölkerung. Die Schlussbetrachtung gibt einen Ausblick auf weitere relevante Verteilungsaspekte - gerade auch im Kontext der bundesdeutschen Alterssicherung -, wie sie auch in den nachfolgenden Beiträgen des Bandes behandelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regional income stratification in unified Germany using a Gini decomposition approach (2008)
Zitatform
Frick, Joachim R. & Jan Goebel (2008): Regional income stratification in unified Germany using a Gini decomposition approach. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 42, H. 4, S. 555-577. DOI:10.1080/00343400701543181
Abstract
"Mit Hilfe repräsentativer Mikrodaten des sozioökonomischen Panels für Deutschland (SOEP) werden in diesem Beitrag neue Einblicke in das Entstehen eines Einkommensungleichgewichts und einer regionalen Stratifizierung in Deutschland nach der Wiedervereinigung geliefert. Wir nutzen eine neue Methode zur Erkennung von sozialer Stratifizierung mit Hilfe einer Dekomposition des GINI-Indexes, was zu den obligatorischen Komponenten zwischen und innerhalb von Gruppen sowie zu einem, Überlappungs-Index für die verschiedenen Subpopulationen führt. Nach unseren Ergebnissen stellt Ostdeutschland weiterhin eine eigenständige Schicht dar, wenn man vom Einkommen unter Berücksichtigung aller staatlichen Transfers ('post-government income') ausgeht, hingegen seit 2001 nicht mehr, wenn man das Einkommen ohne diese Transfers ('pre-government income') untersucht. Diese Ergebnisse bleiben auch bei Verwendung unterschiedlich definierter regionaler Klassifikationen stabil. Allerdings gibt es auch innerhalb von Westdeutschland Anzeichen einer gewissen regionalen Variation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of household capital income on income inequality: a factor decomposition analysis for Great Britain, Germany and the USA (2008)
Zitatform
Fräßdorf, Anna, Markus M. Grabka & Johannes Schwarze (2008): The impact of household capital income on income inequality. A factor decomposition analysis for Great Britain, Germany and the USA. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 104), Berlin, 26 S.
Abstract
"This paper analyses the contribution of capital income to income inequality in a cross-national comparison. Using micro-data from the Cross-National Equivalent File (CNEF) for three prominent panel studies, namely the BHPS for Great Britain, the SOEP for West Germany, and the PSID for the USA, a factor decomposition method described by Shorrocks (1982) is applied. The factor decomposition of disposable income into single income components shows that capital income is exceedingly volatile and its share in disposable income has risen in recent years. Moreover, capital income makes a disproportionately high contribution to overall inequality in relation to its share in disposable income. This applies to Germany and the USA in particular. Thus capital income accounts for a large part of disparity in all three countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Zunahme der Lohnungleichheit in der Bundesrepublik: aktuelle Befunde für den Zeitraum von 1998 bis 2005 (2008)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Roland Verwiebe (2008): Die Zunahme der Lohnungleichheit in der Bundesrepublik. Aktuelle Befunde für den Zeitraum von 1998 bis 2005. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 37, H. 5, S. 403-422. DOI:10.1515/zfsoz-2008-0503
Abstract
"Ausgehend von der These wachsender Ungleichheit in der Bundesrepublik wird in diesem Beitrag die Entwicklung der Lohnungleichheit für den Zeitraum von 1998 bis 2005 untersucht. Die Analysen des Beitrags beruhen auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Hauptziel der Untersuchung ist es, die Unterschiede in der Entwicklung der Reallöhne zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen zu bestimmen. Konzeptionell stützt sich der Beitrag dabei sowohl auf ökonomische als auch soziologische Theorien zur Erklärung von Lohnungleichheit. Auf dieser Grundlage zeigen die empirischen Ergebnisse des Beitrags erstens, dass die Ungleichheit der Reallöhne seit 1998 deutlich zugenommen hat. Der hier beobachtete Zuwachs der Ungleichheit ist auf eine negative Entwicklung der Löhne im unteren Einkommensbereich sowie auf einen gleichzeitigen Anstieg der Löhne im mittleren und oberen Einkommensbereich zurückzuführen. Ein detaillierterer Blick auf Lohnunterschiede nach sozialer Position bzw. Gruppenzugehörigkeit zeigt zweitens, dass MigrantInnen, ArbeitnehmerInnen mit Arbeitslosigkeitserfahrungen sowie Personen in unteren Berufsklassen zu den Verlierern der aktuellen Einkommensdynamik in der Bundesrepublik gehören. Zu den Gewinnern sind vor allem die Personen in den oberen Berufsklassen zu zählen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Lohnentwicklung in Deutschland zwischen 1998 und 2005: wachsende Ungleichheit (2008)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Roland Verwiebe (2008): Die Lohnentwicklung in Deutschland zwischen 1998 und 2005: wachsende Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 2, S. 85-91. DOI:10.5771/0342-300X-2008-2-85
Abstract
"Ausgehend von der These wieder wachsender Ungleichheit in der Bundesrepublik wird in diesem Beitrag die Entwicklung der Lohnungleichheit für den Zeitraum zwischen 1998 und 2005 untersucht. Die Analysen beruhen auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Ungleichheit der Reallöhne seit 1998 deutlich zugenommen hat, was auf eine negative Entwicklung der Löhne im unteren Einkommensbereich bei gleichzeitigem Anstieg der Löhne im mittleren und oberen Einkommensbereich zurückführbar ist. Ein detaillierter Blick auf Lohnunterschiede mittels einer Dekompositionsanalyse zeigt darüber hinaus, dass diese Lohndynamik bei Männern vor allem durch eine Verstärkung von Lohndifferenzen zwischen Arbeitnehmergruppen (insbesondere zwischen unteren und oberen beruflichen Klassenpositionen) bedingt ist. Bei Frauen erweisen sich neben solchen Veränderungen auch Änderungen in der Zusammensetzung der Gruppe der Erwerbstätigen (z.B. Ausweitung des Servicesektors) als ungleichheitserhöhend." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einstellungen zum Reichtum: Wahrnehmung und Beurteilung sozio-ökonomischer Ungleichheit und ihrer gesellschaftlichen Konsequenzen in Deutschland (2008)
Glatzer, Wolfgang; Becker, Jens; Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons; Hallein-Benze, Geraldine; Bieräugel, Roland;Zitatform
Glatzer, Wolfgang, Jens Becker, Roland Bieräugel, Geraldine Hallein-Benze, Oliver Nüchter & Alfons Schmid (2008): Einstellungen zum Reichtum: Wahrnehmung und Beurteilung sozio-ökonomischer Ungleichheit und ihrer gesellschaftlichen Konsequenzen in Deutschland. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 03), Berlin, 85 S.
Abstract
"Ausgehend von einem weit gefassten Reichtumsbegriff, der auf dem Verwirklichungschancenkonzept von Sen basiert, analysiert das Gutachten Reichtum und differenziert dabei zwischen der Wahrnehmung von Reichtum, den Gründen, die nach Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu Reichtum führen, sowie der gesellschaftlichen Dimension von Reichtum. Die Studie stützt sich dabei auf quantitative und qualitative Primärerhebungen des Projekts 'Einstellungen zum Sozialstaat'. Die Ergebnisse bestätigen den der Untersuchung zugrunde liegenden mehr-dimensionalen Reichtumsbegriff; Reichtum bleibt in der Wahrnehmung der Menschen nicht auf Geld und Vermögen beschränkt; nicht-ökonomische Bereiche von Reichtum haben teilweise eine höhere Bedeutung" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Schrumpfende Mittelschicht: Anzeichen einer dauerhaften Polarisierung der verfügbaren Einkommen? (2008)
Zitatform
Grabka, Markus M. & Joachim R. Frick (2008): Schrumpfende Mittelschicht: Anzeichen einer dauerhaften Polarisierung der verfügbaren Einkommen? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 10, S. 101-108.
Abstract
"Die Schicht der Bezieher mittlerer Einkommen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Ihr Anteil an der gesamten Bevölkerung ging von 62 Prozent im Jahr 2000 auf 54 Prozent 2006 zurück. Entsprechend gestiegen ist der Bevölkerungsanteil an den Rändern der Einkommensverteilung, wobei in der Mittelschicht die Abwärtsmobilität stärker ausgeprägt war als der Aufstieg in höhere Einkommensklassen. Auch wenn sich der konjunkturelle Aufschwung im Jahr 2007 fortgesetzt hat, dürfte sich an der relativen Einkommenssituation in der Mitte der Gesellschaft nur wenig verändert haben. Parallel zur Entwicklung der objektiven Einkommenslage zeigt sich eine deutliche Veränderung der subjektiven Wahrnehmung der Bevölkerung: Über alle Einkommensschichten hinweg ist festzustellen, dass die 'Sorgen um die eigene wirtschaftliche Entwicklung' zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Elitenstruktur und soziale Ungleichheit in Europa (2008)
Hartmann, Michael;Zitatform
Hartmann, Michael (2008): Elitenstruktur und soziale Ungleichheit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 3, S. 164-169. DOI:10.5771/0342-300X-2008-3-164
Abstract
"Die sozialen Unterschiede in den europäischen Ländern sind in den letzten 20 Jahren spürbar gewachsen, wenn auch von Land zu Land sehr unterschiedlich. Die soziale Spaltung ist z.B. in Großbritannien oder Spanien erheblich größer als in den skandinavischen Ländern. Diese Differenzen hängen unmittelbar mit der sozialen Rekrutierung der nationalen Eliten zusammen. Der Beitrag zeigt, dass die Schere zwischen Arm und Reich im Allgemeinen umso weiter auseinander klafft, je exklusiver und homogener die jeweiligen Eliten sind. Die Reichtumsverteilung in einer Gesellschaft wird maßgeblich von den Eliten bestimmt, die nur durch Gegenkräfte in der Bevölkerung an der Durchsetzung ihrer Eigeninteressen gehindert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Einfluss des Sozialstaates auf die Einkommensverteilung (2008)
Horschel, Nicole; Pimpertz, Jochen;Zitatform
Horschel, Nicole & Jochen Pimpertz (2008): Der Einfluss des Sozialstaates auf die Einkommensverteilung. In: IW-Trends, Jg. 35, H. 2, S. 69-80.
Abstract
"Im Zeitraum 1993 bis 2003 hat die Spreizung der am Markt erzielten Haushaltseinkommen in Deutschland deutlich zugenommen. Berücksichtigt man aber den Bezug öffentlicher Transfers sowie die Belastung der Haushalte mit Einkommensteuer und Sozialabgaben, dann fällt die Veränderung deutlich geringer aus. Die Relation der Haushaltsnettoeinkommen zwischen dem 9. und 2. Dezil ist im Vergleich mit dem Jahr 1993 sogar leicht gesunken. Offensichtlich konnte der Sozialstaat in Deutschland die wachsende Divergenz der Markteinkommen ausgleichen. So wurden die unteren und mittleren Einkommen bei der Einkommensteuer und den Sozialabgaben entlastet. Spiegelbildlich stieg der Anteil, den die 30 Prozent der Haushalte mit den höchsten Markteinkommen zum Einkommensteueraufkommen beigetragen haben, von 68 auf 72 Prozent an. Auch in der Sozialversicherung legte ihr Anteil am gesamten Beitragsvolumen zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Armut und Verteilung in Deutschland und Europa (2008)
Klammer, Ute;Zitatform
Klammer, Ute (2008): Armut und Verteilung in Deutschland und Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 3, S. 119-124. DOI:10.5771/0342-300X-2008-3-119
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet alte und neue Probleme im Bereich der Einkommensverteilung und Armut in Deutschland - vor allem Armut bei Arbeitslosigkeit, Armut trotz Arbeit, Kinder- und Altersarmut - und ordnet die Befunde europäisch ein. Wie ein Länder- und Zeitvergleich verschiedener Indikatoren deutlich macht, die im Rahmen der Methode der offenen Koordinierung (MOK) verwendet werden, ist die Europäische Union ihren hohen Ansprüchen bei der Armutsbekämpfung und Förderung der sozialen Inklusion bisher nicht gerecht geworden. Auch Deutschland schneidet im internationalen Vergleich allenfalls mittelmäßig ab. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf Potenziale und Grenzen der neuen integrierten MOK und auf den sozialpolitischen Handlungsbedarf in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Von Verlierern und Gewinnern: Die Einkommensentwicklung ausgewählter Bevölkerungsgruppen in Deutschland (2008)
Miegel, Meinhard; Schulte, Martin; Wahl, Stefanie;Zitatform
Miegel, Meinhard, Stefanie Wahl & Martin Schulte (2008): Von Verlierern und Gewinnern: Die Einkommensentwicklung ausgewählter Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Bonn, 75 S.
Abstract
Der Beitrag dokumentiert die Veränderungen des Einkommensgefüges in Deutschland, insbesondere die veränderte Zusammensetzung der Gruppe der Einkommensschwachen, der Einkommensstarken sowie der Bezieher mittlerer Einkommen. Eine zunehmende Einkommensungleichheit wird deutlich. Verlierer sind dabei Migranten und ihre Kinder sowie alleinerziehende Ansässige; Gewinner sind ansässige Paare mit Kindern sowie Ältere. Grund für die zunehmende Einkommensungleichheit ist einerseits die starke zahlenmäßige Zunahme nicht oder schlecht integrierter Migranten sowie ansässiger Alleinerziehender und andererseits die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage ansässiger Paare mit Kindern sowie über 64-Jähriger. Die wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland hat neben ökonomischen, vorrangig demographische und gesellschaftliche Gründe. Auf der Grundlage der Befunde werden vier Empfehlungen abgeleitet: die bessere Integrieren von Migranten, die Eröffnung von Bildungschancen, die Änderung von Sicht- und Verhaltensweisen sowie die stärkere Verbreiterung privater Vermögensbildung. (IAB)
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Literaturhinweis
Anhaltende Verteilungsdramatik: WSI-Verteilungsbericht 2008 (2008)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2008): Anhaltende Verteilungsdramatik: WSI-Verteilungsbericht 2008. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 11/12, S. 587-596. DOI:10.5771/0342-300X-2008-11-587
Abstract
"Der WSI-Verteilungsbericht 2008 stellt aktuelle Daten und Analysen auf makro- und mikroökonomischer Basis zur Entwicklung von Löhnen, Gewinnen und Haushaltseinkommen vor. Sie zeigen eine weiter anhaltende Verteilungsproblematik - trotz des seit 2006 eingesetzten Konjunkturaufschwungs. Dieses Ergebnis wird kontrastiert mit anders lautenden Aussagen, die insbesondere der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht bzw. die Bundesregierung gemacht hat. Das Fazit des aktuellen WSI-Verteilungsberichts lautet: Eine Lösung der in Deutschland vorhandenen Einkommens- und Verteilungsungerechtigkeit ist trotz anders lautender Beteuerungen - wie jüngst unter dem Schock der Finanzkrise - nicht in Sicht. Der beginnende Abschwung spricht eher für eine Problemverschärfung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verteilungsbericht des DGB für das Jahr 2008: Aufschwung stützen - Wirtschaftswachstum durch Tariflohnerhöhungen sowie durch Stärkung des privaten Konsum absichern! (2008)
Zitatform
(2008): Verteilungsbericht des DGB für das Jahr 2008. Aufschwung stützen - Wirtschaftswachstum durch Tariflohnerhöhungen sowie durch Stärkung des privaten Konsum absichern! In: Informationen zur Wirtschafts- und Strukturpolitik H. 1, S. 1-50.
Abstract
Der Verteilungsbericht 2008 stellt die konjunkturelle Lage und die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland aus Sicht des DGB dar. Betrachtet wird zunächst der wirtschaftliche Aufschwung der Jahre 2006 und 2007 und die Verwendung des Bruttosozialprodukts in den letzten Jahren. Zur Beantwortung der Frage, wer vom Aufschwung profitiert, werden Zahlen zu Arbeitnehmerentgelten sowie Vermögens- und Unternehmenseinkommen herangezogen und ein Ausblick für das Jahr 2008 gegeben. Ferner werden unter anderem die Entwicklung der Lohnquote und der Verteilungsspielräume für Lohnzuwächse, die Arbeitseinkommen in Deutschland und im internationalen Vergleich, die Lohndrift und Ost-West-Angleichung betrachtet. Die Entwicklung der Kapitaleinkommen von Unternehmen und privaten Haushalten wird dargestellt und eine Schieflage bei der Vermögens- und Einkommensverteilung festgestellt. Ein Kapitel widmet sich den Arbeitskosten im europäischen Vergleich. Der Bericht schließt mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und politischen Schlußfolgerungen des DGB. (IAB)
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Literaturhinweis
Lebenslagen in Deutschland: Der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2008)
Zitatform
(2008): Lebenslagen in Deutschland: Der Dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 03), Berlin, 427 S.
Abstract
"Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung orientiert sich an einem umfassenden Analyseansatz, der die Risiken für Armut und soziale Ausgrenzung in verschiedenen Lebenslagen beschreibt. Der vorliegende dritte Bericht setzt die im Jahr 2001 begonnene Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland fort und eröffnet, wo es die Datenlage zulässt, einen Zehnjahresvergleich der Entwicklung der sozialen Integration. Bei der Messung monetärer Armut verwendet die Bundesregierung den zwischen den EU-Mitgliedstaaten vereinbarten relativen Armutsrisikobegriff. (...) Im Bericht werden zu den Themen Einkommensverteilung, Armutsrisikoquote und Vermögensverteilung Ergebnisse aus der europaweit durchgeführten Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen 'Leben in Europa' (EU-SILC), aus der Einkommens- und Verbrauchstichprobe (EVS) und aus dem Mikrozensus dargestellt. Neben diesen drei amtlichen Statistiken, die vom Statistischen Bundesamt erhoben werden, wird auch das Soziooekonomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herangezogen. (...) Die Analyse basiert auf der statistisch-empirischen Erfassung der gesellschaftlichen Realität in Deutschland mit ihren Gegenpolen Armut und Reichtum. Neben der Entwicklung von Einkommen und Vermögen werden die zentralen Trends und Herausforderungen in den Bereichen Erwerbsbeteiligung, Bildung, Familie und Kinder, Gesundheitsversorgung, Wohnen und politische Partizipation beschrieben. Darüber hinaus stehen Personengruppen im Fokus, die in besonderem Maße beeinträchtigt sind (Teil C). Gleichzeitig legt der Bericht die politischen Maßnahmen der Bundesregierung dar, die Armut und sozialer Ausgrenzung entgegenwirken, eine gerechtere Verteilung ökonomischer Ressourcen erreichen sowie Teilhabechancen für alle Mitglieder der Gesellschaft eröffnen sollen (Teil D)." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? Einkommensverteilung und Armut in OECD-Ländern (2008)
Abstract
"Hat die Einkommensungleichheit im Zeitverlauf zugenommen? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer in diesem Prozess? Sind alle OECD-Länder gleichermaßen von dieser Entwicklung betroffen? Inwieweit sind stärkere Einkommensungleichheiten die Folge größerer Disparitäten bei den persönlichen Erwerbseinkommen der Arbeitnehmer, und welche Rolle spielen dabei andere Faktoren? Wie wirkt sich schließlich die staatliche Umverteilung durch Steuer- und Transfersysteme auf diese Trends aus? Das sind einige der in dem Bericht behandelten Fragen - und die Antworten werden viele Leser überraschen. Dieser Bericht liefert Befunde dafür, dass die Einkommensungleichheit während der letzten 20 Jahre in den OECD-Ländern fast überall zugenommen hat, wobei zeitliches Eintreten, Intensität und Ursachen dieser Zunahme allerdings nicht dem entsprechen, was gewöhnlich in den Medien verbreitet wird. Die Publikation 'Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?' enthält eine Reihe von Analysen über die Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen in den OECD-Ländern. Die Daten über Einkommensverteilung und Armut erstrecken sich zum ersten Mal auf alle 30 OECD-Länder zum Stand von Mitte der 2000er Jahre, während bis Mitte der 1980er Jahre zurückreichende Informationen über Trendentwicklungen für rund zwei Drittel der Länder vorliegen. Der Bericht beschreibt zudem Ungleichheiten in einer Reihe von Bereichen (wie Vermögen der privaten Haushalte, Konsumgewohnheiten, öffentliche Sachleistungen), die bei den herkömmlichen Diskussionen über die Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen unter Einzelpersonen und Haushalten in der Regel außer Acht gelassen werden. Wie viel Ungleichheit es exakt in einer Gesellschaft gibt, wird nicht durch den Zufall bestimmt, und es liegt auch nicht außerhalb der Macht der Regierungen, etwas daran zu ändern, solange sie sich der in diesem Bericht enthaltenen aktuellen Erkenntnisse bedienen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zunehmende Ungleichheit der Markteinkommen: reale Zuwächse nur für Reiche (2007)
Bach, Stefan; Steiner, Viktor;Zitatform
Bach, Stefan & Viktor Steiner (2007): Zunehmende Ungleichheit der Markteinkommen. Reale Zuwächse nur für Reiche. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 13, S. 193-198.
Abstract
"Über die 90er Jahre hat die Ungleichheit der am Markt erzielten Bruttoeinkommen - Löhne und Gehälter, Unternehmer- sowie Vermögenseinkommen - in Deutschland zugenommen. Während die preisbereinigten Einkommen im Durchschnitt konstant blieben, gab es für die oberen 10 % der Einkommenspyramide nennenswerte Zuwächse. Diese Gruppe konnte ihr reales Markteinkommen von 1992 bis 2001 um gut 7 % steigern. Die 'ökonomische Elite', die oberen 0,001 % der Einkommensbezieher, erzielten gegenüber 1992 sogar einen realen Einkommensanstieg um 35 %. In dieser Gruppe von 650 Personen lag das durchschnittliche Markteinkommen 2001 bei 15 Mill. Euro. Diese Ergebnisse hat das DIW Berlin mit einer integrierten Datenbasis aus Einkommensteuerstatistik und Sozio-oekonomischem Panel (SOEP) ermittelt, die auch die sehr hohen Einkommen vollständig erfasst. Daten des SOEP zur Entwicklung der Jahreseinkommen, die bis 2004 reichen, deuten darauf hin, dass sich die Ungleichheit der Markteinkommen nach 2001 weiter verstärkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social expenditure and the politics of redistribution (2007)
Zitatform
Castles, Francis G. & Herbert Obinger (2007): Social expenditure and the politics of redistribution. In: Journal of European social policy, Jg. 17, H. 3, S. 206-222. DOI:10.1177/0958928707078364
Abstract
"This article offers a critique and analysis of recent OECD research by Adema and Ladaique identifying the impact of taxes and private benefits on social spending. By using the techniques of multivariate modelling, we show that both gross public and net private expenditures are strongly influenced by partisan incumbency, although in opposite directions, and that the more we net out the effect of taxes, the less politics matters and the more spending is shaped by socio-economic forces. In a second stage of the analysis, we show that the crucial mechanism of welfare state redistribution is the taxation of gross social expenditure and demonstrate that this effect is almost entirely political in nature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Gerechtigkeit - eine Bestandsaufnahme: Gemeinschaftsinitiative der Bertelsmann Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung und Ludwig-Erhard-Stiftung (2007)
Empter, Stefan; Vehrkamp, Robert B.;Zitatform
Empter, Stefan & Robert B. Vehrkamp (Hrsg.) (2007): Soziale Gerechtigkeit - eine Bestandsaufnahme. Gemeinschaftsinitiative der Bertelsmann Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung und Ludwig-Erhard-Stiftung. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 308 S., CD-ROM.
Abstract
"Was ist soziale Gerechtigkeit? Als Ergebnis eines gesellschaftlichen Verständigungsprozesses bleiben die Antworten darauf einem ständigen Bedeutungswandel unterworfen. Durch die politische Gestaltung zeitgemäßer sozialstaatlicher Institutionen müssen sie laufend neu gewonnen und gesichert werden. Auch der deutsche Sozialstaat befindet sich seit Mitte der 90er Jahre im Umbruch von einem alimentierenden Wohlfahrtsstaat hin zu einem aktivierenden Teilhabestaat. Anliegen des vorliegenden Bandes ist eine erste Zwischenbilanz und Bestandsaufnahme dieser sozialstaatlichen Umbruchsituation. Dabei geht es zunächst um die Ableitung eines dem neuen Paradigma angemessenen Verständnis sozialer Gerechtigkeit (Teil I). Daran anschließend werden die neueren Ergebnisse der empirischen Gerechtigkeitsforschung dargestellt (Teil II) und in einem international vergleichenden Kontext diskutiert und bewertet. Aus den international vergleichenden Analysen und Ergebnissen werden schließlich Elemente einer Strategie zur Transformation des deutschen Wohlfahrtsstaates in einen investiv orientierten Teilhabestaat abgeleitet (Teil III). Abschließend werden die Ergebnisse einer repräsentativen Parlamentarier-Umfrage zum Thema 'Soziale Gerechtigkeit in Deutschland' dargestellt (Teil IV). Die beiliegende CD-ROM enthält eine vollständige Dokumentation aller Detailergebnisse dieser Umfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Armut, soziale Ausgrenzung und Teilhabe an Politik und Gesellschaft (2007)
Engels, Dietrich;Zitatform
Engels, Dietrich (2007): Armut, soziale Ausgrenzung und Teilhabe an Politik und Gesellschaft. (ISG working paper 01), Köln, 20 S.
Abstract
"Ausgehend von drei unterschiedlichen Armutskonzepten (materielle Armut bzw. unterer Lebensstandard, relative Armut, soziale Ausgrenzung) wird die Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland auf statistischer Basis dargestellt. Im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Überwindung derart belasteter Lebenslagen werden die Teilhabechancen an politischem und zivilgesellschaftlichem Engagement diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)
Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;Zitatform
Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.
Abstract
"Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Dynamik von Einkommen und Armut in Ost- und West-Deutschland (2007)
Zitatform
Goebel, Jan, Peter Krause & Tanja Zähle (2007): Dynamik von Einkommen und Armut in Ost- und West-Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 200-207.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Entwicklung von Einkommen und Armut in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Während zu Beginn der 90er Jahre in Ostdeutschland eine schrittweise Annäherung der Einkommenan die Verteilung und das Wohlstandsniveau in Westdeutschland erkennbar war, kam es ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre erst zu einer Verlangsamung und in den letzten Jahren gar zu einer Umkehrung dieses Prozesses. Insbesondere die zuletzt stark gestiegene Armutsrisikoquote in Ostdeutschland ist dabei sozialpolitisch bedeutsam. Die dynamische Betrachtung dieser Entwicklung steht hierbei im Mittelpunkt und beinhaltet zunächst vor allem einen Perspektivenwechsel. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit die unterschiedlichen Strukturentwicklungen zwischen Ost und West mit Differenzen in den zugrunde liegenden Prozessen der Einkommensdynamik und der Armutsverläufe einhergehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Armut in Deutschland verfestigt sich (2007)
Zitatform
Groh-Samberg, Olaf (2007): Armut in Deutschland verfestigt sich. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 74, H. 12, S. 177-182.
Abstract
"Nach den Armuts- und Reichtumsberichten der Bundesregierung hat die Einkommensarmut in Deutschland den höchsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Dieser statistische Befund wird vielfach als Beleg für die Existenz und das Wachstum einer 'abgehängten Unterklasse' gesehen. In anderen Szenarien erscheinen große Teile der Gesellschaft vom Absturz in die Armut bedroht. Bezieht man die Dauer von individuellen Armutsphasen und die unterschiedlichen Lebensbereiche, in denen Notsituationen auftreten, in die Analyse ein, so zeigt sich eine Zunahme verfestigter Armut. Eine Ausbreitung der Prekarität, d. h. des Pendelns zwischen der 'Mitte' und der 'Armut', ist nicht zu beobachten. Hauptbetroffene verfestigter Armut sind nach wie vor Arbeiter, vor allem Arbeiterfamilien mit Migrationshintergrund oder mehreren Kindern. Armut entweder als Problem einer kulturell verwahrlosten neuen Unterschicht zu deuten oder als kollektive Abstiegsbedrohung der gesamten Gesellschaft zu dramatisieren, geht an der Realität vorbei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Integrierte Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung: Abschlussbericht (2007)
Zitatform
Hauser, Richard (2007): Integrierte Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung. Abschlussbericht. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 03), Berlin, 442 S.
Abstract
Der Abschlussbericht schreibt die Analysen zur Verteilung von Einkommen und Vermögen des ersten und zweiten Armuts- und Reichtumsberichtes unter Verwendung der aktuell verfügbaren Datenlage fort und setzt einen Schwerpunkt bei der integrierten Einkommens- und Vermögensanalyse. Neben der Aktualisierung der Daten zur Einkommensverteilung einerseits und zur Vermögensverteilung andererseits auf Basis des SOEP bildet die integrierte Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung einen Schwerpunkt. Dazu wurden verschiedene Auswertungskonzepte entwickelt und mit den Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2003 umgesetzt. In einem ersten Integrationsansatz wurde zunächst die gesamte Wohlstandsverteilung abgebildet. In einem zweiten Ansatz wurde eine Verbesserung der Vergleichbarkeit der Ressourcen von Selbständigen und Arbeitnehmern unter Vorsorgeaspekten erreicht. Im dritten Ansatz wurde die zweidimensionale Einkommens- und Vermögensverteilung durch eine rechnerische Umwandlung der vorhandenen Vermögensbestände in periodische Einkünfte in eine eindimensionale Verteilung überführt. Ein Vergleich der Reichtumsquoten der einfachen und der integrierten Vermögensverteilungen verdeutlicht, dass sie sich vor allem bei älteren Personen unterscheiden. Es zeigen sich deutliche Unterschiede im Anteil der Vermögenseinkünfte an den Gesamteinkünften über die Altersklassen und zwischen den sozialen Gruppen. Insbesondere bei den Selbständigen wird die Bedeutung des privaten Vermögens für die Gesamteinkünfte deutlich. Auch ein erheblicher Anteil der Einkünfte einkommensstarker Rentner und Pensionäre rekrutiert sich aus Vermögenseinkünften. Eine Simulationsstudie zeigt, dass Änderungen unterschiedlicher Einkommensarten auch unterschiedliche Auswirkungen auf die Einkommens- und Vermögensverteilung haben, die sich aber in nur geringem Maße auch in den Verteilungskennziffern bemerkbar machen. (IAB)
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Individuelle, strukturelle und institutionelle Ursachen von Einkommensungleichheit: eine vergleichende Analyse für Deutschland und die Schweiz (2007)
Zitatform
Isengard, Bettina (2007): Individuelle, strukturelle und institutionelle Ursachen von Einkommensungleichheit. Eine vergleichende Analyse für Deutschland und die Schweiz. Mannheim, 390 S.
Abstract
"Die Arbeit ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird das Phänomen der sozialen Ungleichheit in Gleichheits- und Gerechtigkeitstheorien eingebettet und Fragen nach der Legitimation von Ungleichheit werden erörtert (Kapitel 2). Anschließend wird im dritten Kapitel das Einkommen als zentrales Wohlstandsmaß in die Diskussion eingeführt und der Umverteilungsprozesse näher erläutert. Bevor die einzelnen Stufen des Einkommensverteilungsprozesses theoretisch verortet und empirisch untersucht werden, wird zunächst die Länderauswahl inhaltlich begründet und die Datenauswahl erläutert (Kapitel 4). Dazu werden sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der für den Einkommensgenerierungsprozess zentralen institutionellen Rahmenbedingungen in beiden Ländern dargestellt und diskutiert. Im nächsten Teil werden die methodischen Konzepte zur Erfassung von Einkommensungleichheit vorgestellt (Kapitel 5). Hierbei werden nicht nur die - aus der Verteilungstheorie hervorgegangenen - Ungleichheitsmaße ausführlich erläutert, sondern auch relative Armuts- und Reichtumskonzepte. Im empirischen Teil der Arbeit wird zunächst der Aspekt der Chancengleichheit beim Bildungserwerb analysiert (Kapitel 6). Bevor die Determinanten der Einkommen auf der ersten Stufe im Verteilungsprozess, die Erwerbseinkommen, empirisch untersucht werden (8. Kapitel), werden zuvor im 7. Kapitel die ökonomischen und soziologischen Einkommenstheorien ausführlich dargestellt und die empirische Evidenz betrachtet. Nachdem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erwerbseinkommensprozess im Ländervergleich herausgearbeitet wurden, wird der Blick von der Individual- auf die Haushaltsperspektive gelenkt und es werden die Umverteilungsergebnisse, die durch institutionelle Rahmenbedingungen beeinflusst werden, analysiert (Kapitel 9). Im 10. Kapitel wird dann der Blick von der Haushaltsebene wieder auf die Individualebene gelenkt und das für die Wohlstandsposition relevante Einkommen, das so genannte Nettoäquivalenzeinkommen, untersucht. Neben dem Aspekt der Stabilität von Wohlstandspositionen wird auch analysiert, welche individuellen Merkmale sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt dazu führen, dass Individuen von Armut betroffen bzw. durch Reichtum privilegiert sind. Im letzten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse schließlich zusammengefasst und bewertet (Kapitel 11)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Lage der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland (2007)
Zitatform
Müller, Marianne & Martin Werding (2007): Zur Lage der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 60, H. 9, S. 25-31.
Abstract
"In den vergangenen Jahren waren von Massenentlassungen größerer Firmen nicht mehr weit überwiegend Geringqualifizierte, sondern zunehmend auch Personen mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung, einschließlich solcher mit Hochschulabschluss, und nicht mehr nur Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe, sondern auch Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor betroffen. Diese Meldungen haben unter den weiterhin Beschäftigten ein beträchtliches Maß an Unsicherheit erzeugt. Auch der Einstieg ins Erwerbsleben erscheint, selbst im Bereich qualifizierter Beschäftigung, heute schwieriger als in der Vergangenheit. Trotzdem ist offen, ob und in welchem Maße die Wahrnehmung eines gestiegenen Entlassungsrisikos bzw. einer zunehmenden Instabilität von Erwerbsverläufen auch im Bereich der gesellschaftlichen Mitte der Realität entspricht. Der Beitrag untersucht, inwieweit innerhalb der 'gesellschaftlichen Mitte' bestimmte Konvergenz- oder Divergenztendenzen sichtbar werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnungleichheit innerhalb und zwischen Bevölkerungsgruppen in Deutschland und den USA (2007)
Peters, Heiko;Zitatform
Peters, Heiko (2007): Lohnungleichheit innerhalb und zwischen Bevölkerungsgruppen in Deutschland und den USA. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 36), Berlin, 34 S.
Abstract
"In dem Beitrag wird die Entwicklung der Lohnungleichheit in den USA und Deutschland betrachtet. Für Deutschland wird als Datengrundlage die harmonisierte Version des Sozioökonomischen Panels und für die USA die harmonisierte Version der Panel Study of Income Dynamics verwendet. Aufgrund der divergenten ökonomischen Situation in West- und Ostdeutschland werden diese getrennt voneinander betrachtet. Nach einer deskriptiven Betrachtung der verwendeten Datensätze wird die Schätzung einer erweiterten Mincergleichung durchgeführt. Durch die Anwendung der Quantilsregression lässt sich die Entwicklung der Lohnungleichheit zwischen und innerhalb von Bevölkerungsgruppen ermitteln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Education, economic growth and measured income inequality (2007)
Rehme, Günther;Zitatform
Rehme, Günther (2007): Education, economic growth and measured income inequality. In: Economica, Jg. 74, H. 295, S. 493-514. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00555.x
Abstract
"In this paper education simultaneously affects growth and income inequality. More education does not necessarily decrease inequality when the latter is assessed by the Lorenz dominance criterion. Increases in education first increase and then decrease growth as well as income inequality, when measured by the Gini coefficient. There is no clear functional relationship between growth and measured income inequality. The model identifies regimes of this relationship that depend crucially on the production and schooling technology. Conventional growth regressions with human capital and inequality as regressors may miss the richness of the underlying nonlinearities, but may still provide important information on the nonlinear relationship between growth and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are people inequality averse, and do they prefer redistribution by the state?: evidence from German longitudinal data on life satisfaction (2007)
Schwarze, Johannes; Härpfer, Marco;Zitatform
Schwarze, Johannes & Marco Härpfer (2007): Are people inequality averse, and do they prefer redistribution by the state? Evidence from German longitudinal data on life satisfaction. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 36, H. 2, S. 233-249. DOI:10.1016/j.socec.2005.11.047
Abstract
"We link life-satisfaction data to inequality of the pre- and post-government income distribution at the regional level, to estimate the degree of inequality aversion. Three different inequality measures are used. In addition, we investigate whether a reduction in inequality by the state increases individual well-being. We find evidence that Germans are inequality averse. Inequality reduction by the state does not increase well-being. On the contrary, inequality reduction imposes an excess burden on middle-income earners. The paper uses data from the German Socio-economic Panel Study (GSOEP) from 1985 to 1998." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Ungleichheit (2007)
Schwinn, Thomas;Zitatform
Schwinn, Thomas (2007): Soziale Ungleichheit. (Einsichten), Bielefeld: Transcript, 162 S.
Abstract
"Die Theorie sozialer Ungleichheit hat seit den Klassikern der Soziologie keine großen Fortschritte zu verzeichnen. In den einschlägigen Studien dominiert eine auflistende Aneinanderreihung von einzelnen Ansätzen. Es fehlt bisher jedoch eine Theorie sozialer Ungleichheit, die auf der Höhe der aktuellen gesellschaftstheoretischen Diskussion ist. Diese Einführung arbeitet hierzu den Anschluss an die Theorie gesellschaftlicher Differenzierung heraus. Durch die konzeptionelle Integration der beiden makrosozialen Hauptachsen lassen sich viele Aspekte sozialer Ungleichheit angemessen erklären: strukturierte versus unstrukturierte soziale Ungleichheit; das Verhältnis von klassen-, ethnischer und geschlechtsspezifischer Ungleichheit; die Transnationalisierung sozialer Ungleichheit sowie soziale Ungleichheiten auf verschiedenen Aggregationsebenen (Interaktion, Organisation, Ordnung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erste Reue über Verteilungssünden? Zur Einkommensentwicklung 2006 (2007)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2007): Erste Reue über Verteilungssünden? Zur Einkommensentwicklung 2006. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 11, S. 579-588. DOI:10.5771/0342-300X-2007-11-579
Abstract
"Der diesjährige WSI-Verteilungsbericht referiert wieder aktuelle empirische Daten zur gesamtwirtschaftlichen Einkommensentwicklung, insbesondere zu Löhnen und Gewinnen, wie zu personeller Verteilung bei privaten Haushalten. Danach setzt sich trotz konjunkturellem Aufschwung in Deutschland die seit Langem beobachtbare Zunahme von Ungleichheit, Armut und sozialem Ausschluss fort. Gefördert wird diese Entwicklung nicht zuletzt von der Fiskalpolitik, die erneut niedrige Einkommen belastet hat und hohe Einkommen entlasten will. Auch die staatliche Politik trägt damit Verantwortung, dass wegen nach wie vor unzureichender Binnennachfrage der weltmarktabhängige Aufschwung nicht zu einem höheren und vor allem stabileren Wachstum führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verteilungsbericht 2007: kräftige Lohnerhöhungen - Wirtschaftsgebot des Jahres! (2007)
Zitatform
(2007): Verteilungsbericht 2007. Kräftige Lohnerhöhungen - Wirtschaftsgebot des Jahres! In: Informationen zur Wirtschafts- und Strukturpolitik H. 2, S. 1-40.
Abstract
Der Verteilungsbericht bewertet den aktuellen Wirtschaftsaufschwung aus gewerkschaftlicher Sicht. Es werden "kräftige Lohnerhöhungen" gefordert. Dazu werden die Entwicklung der Arbeitseinkommen, die Lohnquoten, die Arbeitskosten im internationalen Vergleich, die Entwicklung der Kapitaleinkommen sowie die Vermögenseinkommen analysiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Einkommensungleichheit und Umverteilung in Westdeutschland, Großbritannien und Schweden 1950 bis 2000 (2006)
Birkel, Christoph;Zitatform
Birkel, Christoph (2006): Einkommensungleichheit und Umverteilung in Westdeutschland, Großbritannien und Schweden 1950 bis 2000. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 1, S. 174-194.
Abstract
"Die langfristige Entwicklung der Einkommensverteilung und der Verteilungswirkung von Transfers in Westdeutschland, dem Vereinigten Königreich und Schweden als Exponenten unterschiedlicher wohlfahrtsstaatlicher Regime wird anhand von Daten aus nationalen Quellen und der Luxembourg Income Study (LIS) dargestellt. Der vielfach dokumentierte 'U-Turn' findet sich in allen drei Ländern auch bei Kontrolle von Kompositionseffekten. Ebenso werden die Befunde für Niveauunterschiede und Entwicklungstendenzen bei der Umverteilungswirkung nicht erheblich durch Unterschiede beziehungsweise Veränderungen in der demographischen Struktur beeinflusst, treten bei deren Kontrolle aber deutlicher hervor. Die vorliegende Evidenz bezüglich der Umverteilungseffizienz unterstützt überwiegend Korpi und Palmes These des 'Umverteilungsparadoxes'. Die Befunde werden im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung von Einkommensungleichheit und Umverteilungspolitiken diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zunehmende regionale Einkommensunterschiede in Deutschland, aber starke Ausgleichswirkungen durch Pendlereinkommen und Sozialtransfers (2006)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2006): Zunehmende regionale Einkommensunterschiede in Deutschland, aber starke Ausgleichswirkungen durch Pendlereinkommen und Sozialtransfers. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 73, H. 11, S. 141-150.
Abstract
"Die Einkommensunterschiede zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland sind - gemessen an den Primäreinkommen je Einwohner - seit Mitte der 90er Jahre größer geworden. Zugleich hat das Pendeln von Arbeitskräften - insbesondere von Ost nach West sowie innerhalb der neuen Bundesländer - zugenommen, wodurch die regionalen Unterschiede beim verfügbaren Einkommen spürbar gemindert wurden. Des Weiteren hat es einen starken regionalen Einkommensausgleich über die Einkommensbesteuerung und insbesondere über die Sozialtransfers gegeben. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer, wo bei reichlich zwei Dritteln der Kreise das durch wirtschaftliche Aktivitäten erzielte Einkommen geringer ist als das verfügbare Einkommen. In allen neuen Ländern machen Sozialtransfers mehr als 40 % des verfügbaren Einkommens aus; sehr stark ist dieser Anteil in Berlin gestiegen. Zusammen mit dem vermehrten Pendeln von Arbeitnehmern hat dies dazu geführt, dass die verfügbaren Einkommen je Einwohner in Ostdeutschland regional mittlerweile nahezu gleich verteilt sind. In den alten Bundesländern ist die regionale Ungleichheit etwas stärker ausgeprägt. Innerhalb der einzelnen Flächenländer fällt die regionale Einkommensungleichheit unterschiedlich aus. Am größten ist sie in Bayern, wo die regionalen Unterschiede allerdings in starkem Maße - wie auch in Rheinland-Pfalz und in Hessen - durch Pendler gemindert werden. Am geringsten ist die Einkommensungleichheit in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Prekäre Einkommenslagen in Deutschland: ein Ost-West-Vergleich 1996 bis 2002 (2006)
Buscher, Herbert S.; Parys, Juliane;Zitatform
Buscher, Herbert S. & Juliane Parys (2006): Prekäre Einkommenslagen in Deutschland. Ein Ost-West-Vergleich 1996 bis 2002. (IWH-Diskussionspapiere 2006,02), Halle, 32 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Verteilung der äquivalenzgewichteten Nettoeinkommen von Haushalten und Lebensgemeinschaft in West- und Ostdeutschland für die Zeit von 1996 bis 2002 auf der Grundlage der Daten des Mikrozensus. Die Untersuchung gliedert sich in einen deskriptiven Teil, der eindimensionale Maße zur Einkommensverteilung und zur Messung der Ungleichheit diskutiert, und in einen zweiten Teil, in dem auf der Basis eines Logit-Modells Determinanten bestimmt werden, die für prekäre Lebens- und Einkommenslagen ursächlich sein können. Ein besonderes Gewicht wird hierbei auf unterschiedliche Lebensformen und die Anzahl der Kinder gelegt. Die Ergebnisse zeigen ein deutlich höheres Armutsrisiko für Lebensgemeinschaften bzw. Familien mit Kindern im Vergleich zu kinderlosen Paaren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Krise und Zukunft des Sozialstaates (2006)
Butterwegge, Christoph;Zitatform
Butterwegge, Christoph (2006): Krise und Zukunft des Sozialstaates. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 354 S.
Abstract
"Das vorliegende Buch erläutert die Struktur- und Gestaltungsprinzipien des deutschen Sozialstaates, zeichnet seine wechselhafte Geschichte vom Kaiserreich bis heute nach und analysiert die Ursachen des Wandels, in dem er sich seit geraumer Zeit befindet. Überschneidungen waren nicht vermeidbar, weil die Entwicklung des Sozialstaates dreidimensional untersucht werden muss: Veränderungen auf der institutionellen, der materiellen und der diskursiven Ebene bedingen einander. Deshalb ergänzen systematische Ausführungen beispielsweise zur Wohlfahrtsstaatstheorie bzw. -kritik und zu Wandlungen des Gerechtigkeitsbegriffs die chronologische Darstellung. Da es sich um eine politikwissenschaftliche und nicht um eine historische Arbeit handelt, fällt die Analyse umso detaillierter aus, je näher sie der aktuellen Tagespolitik kommt. Ausführlicher behandelt wird die Sozialpolitik der CDU/CSU/FDP-Regierung unter Helmut Kohl (1982 bis 1998), des rot-grünen Kabinetts unter Gerhard Schröder (1998 bis 2005) und der Großen Koalition (ab November 2005) unter Angela Merkel. Eine zentrale These des Buches lautet, dass der Sozialstaat seit Mitte der 1970er-Jahre restrukturiert und demontiert wird, obwohl er weder Verursacher der damaligen Weltwirtschafts- und der im Grunde bis heute anhaltenden Beschäftigungskrise war, noch aus seinem Um- bzw. Abbau irgendein Nutzen für die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Entwicklung des Landes erwächst. Vielmehr bringt die neoliberale Wende zwar das Ende des Wohlfahrtsstaates, wie ihn die 'alte' Bundesrepublik kannte, mit sich; eine Hochleistungs-, Konkurrenz- und Ellbogengesellschaft nach US-amerikanischem Muster bietet aber für die Mehrheit der Bevölkerung keine erstrebenswerte Alternative." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unterschichten? Prekariat? Klassen?: moderne Politik gegen soziale Ausgrenzung (2006)
Böhning, Björn; Trube, Achim; Dörre, Klaus; Eißl, Dieter; Dörre, Klaus; Huster, Ernst- Ulrich; Bell, Hans Günter; Mikfeld, Benjamin; Sommer, Michael; Nahles, Andrea; Böhning, Björn; Notz, Gisela; Nahles, Andrea; Schmid, Günther;Zitatform
Böhning, Björn, Klaus Dörre & Andrea Nahles (Hrsg.) (2006): Unterschichten? Prekariat? Klassen? Moderne Politik gegen soziale Ausgrenzung. (Schriftenreihe des Forum Demokratische Linke 21 01), Dortmund: Spw-Verlag, 118 S.
Abstract
"Die HerausgeberInnen dieses Buch wollen ein Zeichen setzen, dass sie die Entwicklung in dieser Gesellschaft ernst nehmen. Sie sehen die zunehmende soziale Spaltung als Herausforderung, eine moderne Politik gegen soziale Ausgrenzung und für die Teilhabe am vorhandenen Reichtum programmatisch zu formulieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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An age perspective on economic well-being and social protection in nine OECD countries (2006)
Zitatform
Dang, Thai-Thanh, Herwig Immervoll, Daniela Mantovani, Kristina Orsini & Holly Sutherland (2006): An age perspective on economic well-being and social protection in nine OECD countries. (IZA discussion paper 2173), Bonn, 52 S.
Abstract
"1. For a number of reasons, incomes vary strongly with age. The nature of this variation is of interest for a wide range of policy purposes. Since age structures differ across countries, knowledge about the incomes earned by different age groups is also necessary for understanding and interpreting international comparisons of overall inequality. This paper quantifies the economic well-being of different age groups and the extent to which they rely on incomes from public and private sources. The analysis aims at establishing how social benefits, and the taxes needed to finance them, affect income levels and income disparities across different age groups. Results are compared across nine OECD countries.
2. We use tax-benefit microsimulation models in conjunction with detailed household micro-data in order to illustrate the influence of patterns of market incomes, household structures and different types of social protection measures on the income distribution among and between individual age groups during the late 1990s. The aim is to establish a 'baseline' using information from a period that represents an early phase of the projected increase in dependency ratios and therefore also pre-dates some of the major reforms that are being introduced to address these demographic developments. Given the strong existing focus on macro-economic and fiscal consequences of demographic changes, we argue that such an explicit distributional perspective is urgently needed. The results for the late 1990s provide a counter-factual for determining the relative importance of demographic trends and policy reforms in driving observed changes in resource distributions and financial well-being.
3. Results show that existing social protection systems are to a very large extent 'old-age' protection systems, with those aged 65 and over typically receiving almost three times the (net) cash transfers of the average person. In some countries, cash benefits are even more targeted towards elderly individuals, while comparatively little is spent on securing adequate resources for younger generations. Nevertheless, in most countries, the incidence of 'low' incomes is higher among old-age individuals than for the population as a whole.
4. Even without accounting for health-related spending, which is not considered here, these patterns clearly highlight the challenges associated with ageing populations. The results also underline the importance of carefully designed safety-net measures, however. Existing spending patterns and distributional outcomes suggest that there is considerable scope for re-balancing social protection spending without necessarily compromising distributional objectives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Der Generationenvertrag: Lebenslauf und Lebenseinkommen in Deutschland in zwei Jahrhunderten (2006)
Hardach, Gerd;Zitatform
Hardach, Gerd (2006): Der Generationenvertrag. Lebenslauf und Lebenseinkommen in Deutschland in zwei Jahrhunderten. (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte 82), Berlin: Duncker & Humblot, 488 S.
Abstract
Ziel eines Generationenvertrages ist die Stabilisierung des Lebenseinkommens, wobei der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte 'moderne Gesellschaftsvertrag', der seit der Wiedervereinigung als gesamtdeutsches Leitbild gilt, von der Gleichberechtigung und der gleichen Verantwortung von Frauen und Männern in Beruf und Familie ausgeht. Die Arbeit unternimmt es, den Wandel des Generationenvertrages in Deutschland vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts darzustellen und zu interpretieren. Im ersten Kapitel werden verschiedene Modelle des Generationenvertrages vorgestellt. In den folgenden sieben Kapiteln wird in chronologischer Folge die Entwicklung des Generationenvertrages nachgezeichnet. Schwerpunkte der Darstellung sind die Veränderung der Verteilungsbedingungen durch den demographischen Wandel und das wirtschaftliche Wachstum, der Strukturwandel des Lebenslaufs von der Jugend über die mittleren Jahre der Berufstätigkeit und Familientätigkeit bis ins hohe Alter, und die Bedeutung der sozialpolitischen Interventionen für die Gestaltung des Generationenvertrages. In einem Epilog werden Erfahrungen und Perspektiven des Generationenvertrages diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Trends in income inequality, pro-poor income growth, and income mobility (2006)
Zitatform
Jenkins, Stephen P. & Philippe Van Kerm (2006): Trends in income inequality, pro-poor income growth, and income mobility. In: Oxford economic papers, Jg. 58, H. 3, S. 531-548. DOI:10.1093/oep/gpl014
Abstract
"We provide an analytical framework within which changes in income inequality over time are related to the pattern of income growth across the income range and the reshuffling of individuals in the income pecking order. We use the framework first to explain how it was possible both for the poor to have fared badly relatively to the rich in the USA during the 1980s (when income inequality grew substantially), and also for income growth to have been pro-poor. Second, we contrast the US experience with that of Western Germany, where there was a much smaller rise in inequality. This is accounted for by income growth that was more pro-poor than in the USA." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Polarisierung der Einkommen von Selbständigen?: zur Dynamik der Einkommensverteilung und der hohen Einkommen von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten (2006)
Merz, Joachim;Zitatform
Merz, Joachim (2006): Polarisierung der Einkommen von Selbständigen? Zur Dynamik der Einkommensverteilung und der hohen Einkommen von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten. (FFB-Diskussionspapier 67), Lüneburg, 32 S.
Abstract
"Ist eine Polarisierung der Einkommen von Selbständigen festzustellen? Wie hat sich damit die Einkommensverteilung insgesamt und wie haben sich hohe Einkommen von Selbständigen und abhängig Beschäftigten seit den neunziger Jahren entwickelt? Das sind die zentralen Fragen, die wir in diesem Beitrag angehen wollen. Wir thematisieren insbesondere die Situation der Selbständigen im Vergleich zu den abhängig Beschäftigten, den zwei zentralen Gruppen des Arbeitsmarktes, die für die Ökonomie insgesamt von besonderer Bedeutung sind. Unsere Datenbasis, die anonymisierten Individualdaten der Einkommensteuerstatistik, ist jedoch gerade für die Analyse der nur selten untersuchten Selbständigen die wohl aussagekräftigste Datenbasis hierzu, zum einen wegen ihres Vollerhebungscharakters und zum anderen wegen ihrer detaillierten Steuer- und Einkommensinformationen gerade für die Analyse hoher Einkommen. Wir analysieren die aktuelle Einkommensverteilung insgesamt für Selbständige sowie für die abhängig Beschäftigten, untersuchen dann die Dynamik der Einkommensverteilung seit 1992 bis 2003 und stellen dann Ergebnisse zu hohen Einkommen, zu Einkommensreichtum, im Zeitverlauf dar. Mit diesem umfassenden empirischen Hintergrund geben wir schließlich eine Antwort auf die Polarisierungsfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unverdrossene "Lebenslügen-Politik": Zur Entwicklung der Einkommensverteilung (2006)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2006): Unverdrossene "Lebenslügen-Politik": Zur Entwicklung der Einkommensverteilung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 11, S. 583-591.
Abstract
"Der Bericht präsentiert aktuell verfügbare Daten und Informationen über die Entwicklung der Einkommensverteilung auf Makro- und Mikroebene. Auf ersterer werden Lohn- und Gewinneinkommen für große Sektoren, darunter auch die Kapitalgesellschaften, und Regionen (Ost- und Westdeutschland) vorgestellt. Auf personeller Ebene stehen Niedriglöhne von Individuen und Armutseinkommen von privaten Haushalten im Focus. Schließlich warnt der Bericht vor sozial und ökonomisch destabilisierenden Folgen von Verteilungsungleichheit. Er folgt darin einer Kritik an der bisherigen Verteilungspolitik, die der Ministerpräsident von NRW eine 'Lebenslüge' nennt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
