Jugendarbeitslosigkeit
Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.
- Ergebnisse aus dem IAB
- Gesamtbetrachtungen
- Determinanten
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Strategien
- Aktive Arbeitsmarktprogramme
- Beschäftigungsförderung - Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
- Maßnahmen zur Bildung und Weiterbildung
- "Assistierte Ausbildung"
- Förderung der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt
- "Jugendgarantie" - überbetriebliches Ausbildungsangebot
- Vernetzung der Akteure - Jugendberufsagenturen
- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen?: eine Stellungnahme (2001)
Blaug, Mark;Zitatform
Blaug, Mark (2001): Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen? Eine Stellungnahme. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 22, S. 44-52.
Abstract
Der Beitrag untersucht, welche schulinternen Faktoren im westeuropäischen und US-amerikanischen Raum das vorzeitige Verlassen der Schule begünstigen und mit welchen Mitteln sich die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen läßt, wenn Schüler die Schule abgebrochen haben. Bei der Bekämpfung des vorzeitigen Schulabbruchs treten unweigerlich Dilemmata auf. Potenzielle Schulversager sind frühzeitig zu überwachen, die Überwachung anhand von Leistungstests wird jedoch als die eigentliche Ursache für ein späteres Abbrechen der Schule gesehen. Werte und Einstellungen, die gesamte Schulkultur seien daher zu verändern und nicht so sehr die Noten. Schüler, die vorzeitig die Schule verlassen haben, müssen für Berufsbildungsgänge gewonnen werden, um Kompetenzbescheinigungen erwerben zu können. Dieses Verfahren scheint jedoch den praktischen Zielen einer Berufsbildung entgegenzustehen. (BIBB2)
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Literaturhinweis
Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit: von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? (2001)
Zitatform
Dietrich, Hans (2001): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. Von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 419-439.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitisch finanzierte Maßnahmen der Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung gewinnen im Übergangsprozess Jugendlicher von der allgemeinbildenden Schulphase in die Erwerbstätigkeit quantitativ an Bedeutung. Dazu hat nicht zuletzt das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen, das 1999 in Kraft trat. Welche Jugendlichen beenden ihre Arbeitslosigkeit durch Übergang in eine subventionierte Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme? Eine Befragung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit zwischen 1998 und 1999 länger als drei Monate registriert waren, zeigt, dass der Übergangsprozess komplexen Mustern folgt. Jugendliche erfahren Arbeitslosigkeit auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit an unterschiedlichen Stellen. Diese Übergangsmuster prägen wiederum die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Erwerbsverlauf in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu gelangen bzw. an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilzunehmen. Nach Ergebnissen einer multivariaten Logitanalyse kommen dabei individuelle, biografische, herkunftsspezifische sowie regionale Merkmale zur Wirkung. Mit Hilfe eines Cox Modells wird die Zeitabhängigkeit des Übergangsgeschehens aufgezeigt, die gleichermaßen mit individuellen, herkunftsspezifischen und regionalen Merkmalen variiert und Opportunitäten für den weiteren Lebenslauf definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)
Zitatform
Dietrich, Hans & Thomas Rothe (2001): Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. (IAB-Werkstattbericht 13/2001), Nürnberg, 15 S.
Abstract
Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit trat am 1. Januar 1999 zunächst für ein Jahr in Kraft und wurde dann bis Ende 2003 verlängert. Im Rahmen der IAB-Begleitforschung wurde der Bekanntheitsgrad sowie die Akzeptanz und Bewertung des Programms vor allem bei der Zielgruppe, den ausbildungs- bzw. erwerbslosen Jugendlichen, ermittelt. Hierzu wurden zwischen April 1999 und Juni 2001 vier Erhebungen bei einer repräsentativen Auswahl aus der bundesdeutschen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren durchgeführt. Außerdem wurde die Präsenz des Jugendsofortprogramms in den Medien untersucht. Es wird festgestellt, dass das Programm zu Beginn der Förderung in der Bevölkerung einen hohen Bekanntheitsgrad und eine breite Akzeptanz erfahren hat. Danach ging der Bekanntheitsgrad deutlich zurück, die Akzeptanz blieb aber hoch. (IAB)
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Literaturhinweis
JUMP, das Jugendsofortprogramm: Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende (2001)
Zitatform
Dietrich, Hans (2001): JUMP, das Jugendsofortprogramm. Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende. (IAB-Werkstattbericht 03/2001), Nürnberg, 28 S.
Abstract
Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wird seit Ende 1998 durchgeführt. In den Jahren 1999 und 2000 wurden insgesamt 268.205 Jugendliche unter 25 Jahren gefördert. In dem Beitrag werden auf der Grundlage von prozessproduzierten Daten der Arbeitsämter und einer telefonischen Umfrage bei knapp 5000 Maßnahmeteilnehmern die Eintritte in das Jugendsofortprogramm der ersten beiden Förderjahre vergleichend dargestellt und Übergangsmuster aus den Maßnahmen des Programms analysiert. Es wird festgestellt, dass im zweiten Förderjahr beschäftigungsbezogene Maßnahmen im Verhältnis zu qualifizierungsbezogenen Maßnahmen an Gewicht gewonnen haben. Knapp ein Drittel der Teilnehmer haben anschließend sofort einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf dem regulären Arbeit gefunden. Sechs Prozent haben eine schulische Ausbildung begonnen, gut jeder fünfte eine weitere, vom Arbeitsamt geförderte Maßnahme. Zunächst arbeitslos war ein Drittel der Teilnehmer, sechs Monate nach Maßnahmeende war es nur noch ein Viertel. (IAB)
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Literaturhinweis
Taking Control - Lernen und Arbeiten in der Risikogesellschaft: ein deutsch-englischer Vergleich. Workshop, Leipzig, 23./24. 2. 2001 (2001)
Kaluza, J.;Zitatform
(2001): Taking Control - Lernen und Arbeiten in der Risikogesellschaft. Ein deutsch-englischer Vergleich. Workshop, Leipzig, 23./24. 2. 2001. Leipzig, Getr. Sz.
Abstract
Im Rahmen des vom Zentrum für Arbeits- und Organisationsforschung Leipzig und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Institute of Education der Universität London und der Universität Surrey, Guildford, veranstalteten Workshops wurden auch die Ergebnisse des deutsch-englischen Forschungsprojektes 'Taking Control' zum Übergangsverhalten junger Erwachsener, das auf einem Vergleich von Städten und Arbeitsmärkten in Leipzig, Hannover und Derby basiert, vorgestellt. Es zeigt sich, dass britische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen ihre Arbeitsmarktsituation eher auf individuelle Merkmale als auf strukturelle Gegebenheiten zurückführen. In allen drei Städten war die große Mehrheit der Befragten der Meinung, dass Bildung und Ausbildung entscheidend für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind, wobei die jungen Menschen in Leipzig die negativsten Ausblicke auf die Zukunft äußerten. Außerdem wurden auf dem Workshop folgende Themen behandelt: Arbeitsmarkt und Beschäftigung in Leipzig, das Ausbildungssystem im Vereinigten Königreich, Deutsche Wirklichkeit im Ausbildungssystem sowie Jugendarbeitslosenquote als Gütekriterium für Berufsbildungssysteme im internationalen Vergleich. (IAB)
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Literaturhinweis
Living on the edge: an empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe (2001)
Kieselbach, Thomas; Borghi, Vando ; Chicchi, Federico; Vanderplasschen, Wouter; Espluga, Josep; La Rosa, Michele; Forsberg, Erik; Sokou, Katerina; Johansson, Marianne; Baltierrez, Josep; Kalander-Blomqvist, Marina; Beelmann, Gert; Löfgren, Ulla-Britta; Heeringen, Kees van; Meyer, Ronald; Starrin, Bengt; Papantoniou, Valentine; Willems, Tine; Rantakeisu, Ulla; Bayetakou, Demetra; Stitzel, Andrea; Lemkow, Louis ; Traiser, Ute;Zitatform
Kieselbach, Thomas, Kees van Heeringen, Michele La Rosa, Louis Lemkow, Katerina Sokou & Bengt Starrin (Hrsg.) (2001): Living on the edge. An empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe. (Psychologie sozialer Ungleichheit 11), Opladen: Leske und Budrich, 476 S.
Abstract
"In the volume, the European research project YUSEDER ('Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences and Institutional Responses in Six Countries of the EU'), supported by the EU Commission (Directorate General Research) as a part of the programme Targeted Socio-Economic Research (TSER), addresses the question of what effects long-term unemployment has on young people in regard to their feeling of belonging to society. Does long-term unemployment imply the risk of social exclusion for young people? How does social exclusion develop, and which factors counteract the processes of exclusion? Thus far, research into unemployment has seldom performed comparative studies. This interdisciplinary project in six European countries has conducted for the first time a qualitative study with 300 long-term unemployed young people from age 20 to 25. The inquiry was carried out in the three northern European countries Sweden, Belgium and Germany and in the three southern European countries Greece, Italy and Spain. Researchers from psychology, sociology, public health and psychiatry participated in this research project co-ordinated by Thomas Kieselbach." Content: Executive Summary:
Kieselbach/ Beelmann/ Stitzel/Traiser: Comparative Report. Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in six countries of the EU;
National Reports:
Rantakeisu/ Forsberg/ Kalander-Blomqvist/ Löfgren/ Johansson/ Starrin: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Sweden; Willems/ Vanderplasschen/ van Heeringen: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Belgium;
Kieselbach/ Beelmann/ Traiser/ Meyer: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Germany;
Sokou/ Bayetakou/ Papantoniou: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Greece;
Borghi/ Chicchi/ La Rosa: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Italy;
Espluga/ Baltiérrez/ Lemkow: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Spain.
(IAB2) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktrisiken und berufliche Chancen Jugendlicher in ländlichen Räumen (2001)
Müller, Karin;Zitatform
Müller, Karin (Hrsg.) (2001): Arbeitsmarktrisiken und berufliche Chancen Jugendlicher in ländlichen Räumen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 249), Nürnberg, 280 S., Anhang.
Abstract
Die Lebensprobleme Jugendlicher, vor allem ihre komplizierte Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation werden zunehmend wahrgenommen. Für viele Jugendliche führt die Arbeitsmarktsituation oft zu schwer lösbaren Fragen; sie sind verbunden mit den Problemen der Bildung und Ausbildung, aber auch mit denen der Freizeit und mit ihren Lebensperspektiven insgesamt. Da die Zukunft unseres Landes letztlich von der Jugend bestimmt wird, sind Schulbildung, Ausbildung und Erwerbsmöglichkeiten überall bereitzustellen. Für die Beurteilung der Situation am Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt reicht die Datenlage allerdings oft nicht aus. Die hier vorgelegten Fallstudien sind als Beitrag und in Ergänzung anderer Untersuchungen und Modellprojekte zu sehen. Besonders Landjugendliche stehen häufig vor Entscheidungen über ihr "Bleiben" oder "Weggehen". Beides schließt sich nicht aus: Bildungs-, Ausbildungs- und Erwerbstätigkeitsabschnitte außerhalb der Heimatregion können durchaus Interimscharakter haben. Wenn sie danach auf dem Lande leben möchten, müssen sie Lebensperspektiven in ihrem Umfeld vorfinden. Die Ausgleichsmöglichkeiten bei Arbeitsmarktproblemen sind in ländlich-peripheren Räumen mit dünner Besiedelung mitunter gering; außerdem spield die Verfasstheit der Arbeitsmärkte im Osten und im Westen eine Rolle. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Frage: Könenn die Bedingungen des Bildungserwerbs und der Berufsfähigkeit in ländlichen Regionen so gestaltet werden, dass sie einerseits nicht zur Benachteiligung junger Menschen führen und andererseits zugleich zur Entwicklung dieser Räume beitragen? Die Untersuchungen sind in das landesweite Bemühen einzuordnen, eine Exklusion der jungen Generation mit ihrer gesellschaftlichen Brisanz nicht zuzulassen, auch nicht in den dünn besiedelten ländliche-peripheren Räumen. Vorgestellt werden die Untersuchungen von Monika Putzing, Vera Dahms und Peter Schreiber (SÖSTRA - Sozialökonomische Strukturanalysen GmbH Berlin) und damit die Ergebnisse von Fallstudien aus zwei ostdeutschen und einem westdeutschen Landkreis und einer kreisfreien ostdeutschen Stadt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema wird durch grundsätzliche Anmerkungen zur Situation Jugendlicher in Landregionen von Karin Müller (IAB) ergänzt. Die Ergebnisse der Untersuchungen weisen auch auf Tatbestände hin, die nicht nur für Jugendliche in den beobachteten ländlichen Regionen typisch sind, sondern überall auftreten könnten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)
Schierholz, Henning;Zitatform
Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.
Abstract
"Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Youth unemployment and health: a comparison of six European countries (2000)
Kieselbach, Thomas; Heeringen, Kees van; Sokou, Katerina; La Rosa, Michele; Lemkow, Louis ; Starrin, Bengt;Zitatform
Kieselbach, Thomas (Hrsg.) (2000): Youth unemployment and health. A comparison of six European countries. (Psychology of social inequality 09), Opladen: Leske und Budrich, 232 S.
Abstract
"The volume draws attention to the health effects of long-term youth unemployment in six European countries. It is based upon the results of an international research project (Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences, and Innovative Institutional Responses in Six Countries of the EU) (YUSEDER) conducted by the framework of the research programme Targeted Socio-Economic Research (TSER) of the European Commission. The contributions in this volume illustrate an initial approach to analysing and comparing empirical evidence on youth unemployment and health from a comparative perspective. For each country a specific national report is presented. The comparative section describes and attempts to explain the similarities and dissimilarities between countries having rather diverse historical and social understandings of being in and out of work for young people." (Autorenreferat, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Youth unemployment and social exclusion: comparison of six European countries (2000)
Kieselbach, Thomas; LaRosa, Michele; Sokou, Katerina; Starrin, Bengt; Lemkow, Louis ; Heeringen, Kees von;Zitatform
Kieselbach, Thomas (Hrsg.) (2000): Youth unemployment and social exclusion. Comparison of six European countries. (Psychologie sozialer Ungleichheit 10), Opladen: Leske und Budrich, 320 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit bedeutet für Jugendliche in Europa ein Risiko sozialer Ausgrenzung. Insbesondere sog. vulnerable Gruppen wie geringqualifizierte, langzeitarbeitslose, behinderte, ausländische oder alleinerziehende Jugendliche sind davon betroffen. Das Buch analysiert die Problemlagen dieser Gruppen in den unterschiedlichen Ländern, zum anderen diskutiert es unterschiedliche theoretische Konzepte im Kontext sozialer Ausgrenzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New Deal for Young People: participants' perspectives (2000)
Ritchie, Jane;Zitatform
Ritchie, Jane (2000): New Deal for Young People. Participants' perspectives. In: Policy Studies, Jg. 21, H. 4, S. 301-312. DOI:10.1080/713691372
Abstract
"New Deal for Young People (NDYP) plays a central role in current welfare to work strategies. Launched in 12 Pathfinder areas in January 1998, and extended nationally in April 1998, the programme aims to assist young people who have been unemployed for 6 months or more in finding sustainable employment. This article examines some key features of NDYP from the perspectives of participants. It first considers the considerable diversity of young unemployed people who enter the programme and their very differing needs. It then examines the patterns of departure into employment from the programme and explores whether some routes appear more durable than others. Finally, some discussion is devoted to the variety of ways in which 'employability' can be strengthened during NDYP and to the qualities of the programme that most enhance them. The analysis is based on accumulated evidence from a series of qualitative studies carried out as part of the main evaluation programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer (2000)
Schreiber-Kittl, Maria;Zitatform
(2000): Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Praxismodelle 07), Leipzig, 245 S.
Abstract
"Die Herausgeberin gibt einen Überblick über die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Schulabbruch und Schulverweigerung und Angeboten der Jugendsozialarbeit, die diesen Problemen zu begegnen suchen. 31 Projekte in Trägerschaft von Schulen und der Jugendsozialarbeit werden detailliert dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche ohne Berufsausbildung: eine BIBB/EMNID Untersuchung (2000)
Troltsch, Klaus; Ulrich, Joachim G.; Alex, Laszlo; Bardeleben, Richard von;Zitatform
Troltsch, Klaus, Laszlo Alex, Richard von Bardeleben & Joachim G. Ulrich (2000): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Eine BIBB/EMNID Untersuchung. Bonn, 93 S.
Abstract
"Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Forschung 1998 eine repräsentative Befragung von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung im Alter zwischen 20 und 29 Jahren in den alten und neuen Bundesländern durchgeführt. Die vorliegende BIBB/Emnid-Untersuchung beschreibt die Konzeption, die Durchführung und die Ergebnisse der als Strukturerhebung konzipierten Befragung. Befragt wurden 15000 Jugendliche mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit zu ihrem beruflichen Werdegang. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 1700 Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d. h. ein prozentualer Anteil von 11,6 Prozent dieser Altersgruppe. Hochgerechnet auf der Grundlage der Angaben des Statistischen Bundesamtes blieben im Jahr 1998 etwa 1,33 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. In der Studie werden die aktuellen Lebensumstände der Jugendlichen dargestellt und analysiert, welche Faktoren im einzelnen ausschlaggebend sind, wenn es bei Jugendlichen zu keinem Berufsabschluß kommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen (2000)
Zitatform
(2000): Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1565-1636.
Abstract
Für die Zwischenbilanz zum Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die Selbstverwaltung der Bundesanstalt für Arbeit auch mit der Zusammenarbeit zwischen Arbeitsämtern und Jugend- und Sozialämtern befasst. Trotz eines insgesamt positiven Bildes wurde dabei festgestellt, dass sich die Kooperation hinsichtlich der Felder, Formen und Intensität sehr unterschiedlich gestaltet und noch ausbaufähig ist. Die Selbstverwaltung hat deshalb eine Arbeitsgruppe beauftragt, eine Vereinbarung zu erarbeiten, die als Grundlage für die künftige Zusammenarbeit dienen kann. In dem Heft ist der Text der Empfehlungen abgedruckt. Ferner werden Beispiele aus der Praxis der Arbeitsämter vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Youth employment and joblessness in advanced countries (1999)
Zitatform
Blanchflower, David G. & Richard B. Freeman (Hrsg.) (1999): Youth employment and joblessness in advanced countries. (NBER comparative labor markets series), Chicago u.a.: University of Chicago Press, 483 S.
Abstract
"The economic status of young people has declined significantly over the past two decades, despite a variety of programs designed to aid new workers in the transition from the classroom to the job market. This ongoing problem has proved difficult to explain. Drawing on comparative data from Canada, Germany, France, Sweden, and the United Kingdom, these papers go beyond examining only employment and wages and explore the effects of family background, education and training, social expectations, and crime on youth employment.
This volume brings together key studies, providing detailed analyses of the difficult economic situation plaguing young workers. Why have demographic changes and additional schooling failed to resolve youth unemployment? How effective have those economic policies been which aimed to improve the labor skills and marketability of young people? And how have youths themselves responded to the deteriorating job market confronting them? These questions form the empirical and organizational bases upon which these studies are founded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Nervous and depressive symptoms in a longitudinal study of youth unemployment - selection or exposure? (1997)
Zitatform
Hammarström, Anne & Urban Janlert (1997): Nervous and depressive symptoms in a longitudinal study of youth unemployment - selection or exposure? In: Journal of Adolescence, Jg. 20, H. 3, S. 293-305.
Abstract
"One thousand and sixty young people were followed for 5 years from the last term of compulsory school. Unemployment correlated positively with changes in nervous complaints and depressive symptoms, even after controlling for initial psychological health and background factors. There were no pronounced gender differences. Qualitative methods were used to study mediating factors between unemployment and mental health, including lack of self-confidence, self-blame, stress, isolation, lack of control and resignation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Herausforderung der Jugendarbeitslosigkeit (1997)
O'Higgins, Niall;Zitatform
O'Higgins, Niall (1997): Die Herausforderung der Jugendarbeitslosigkeit. In: Internationale Revue für soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 4, S. 67-100.
Abstract
"Dieser Artikel wurde als Beitrag zum Aktionsprogramm Jugendarbeitslosikgeit der IAO verfaßt. Er bietet einen Überblick über das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und der Beschäftigungspolitik für die Jugend vorwiegend aus europäischer Sicht... Im ersten Abschnitt wird auf die Natur und die Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit eingegangen; hier wird gezeigt, daß die Grundursache nicht in den hohen Jugendlöhnen oder dem Umfang der Jugendkohorte, sondern vielmehr in der Gesamtnachfrage liegt, und es wird empfohlen, dies in einer erfolgreichen Strategie zur Bewältigung des Problems zu berücksichtigen. Im zweiten Abschnitt, der sich vorwiegend auf Beispiele aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland stützt, werden verschiedene Faktoren herausgearbeitet, die die Wirksamkeit der Beschäftigungspolitik für die Jugend beeinflussen. Insbesondere wird festgestellt, daß sowohl die präzise Zielausrichtung der Programme als auch die Einbindung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und des Staats in die Gestalt und Umsetzung der Politik wichtige Determinanten einer wirksamen Politik sind. In einem dritten Abschnitt wird versucht, die Analyse in einen allgemeineren Kontext einzubetten." (Autorenreferrat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job club methodology applied in a workfare setting (1992)
Stidham, Helen H.; Remley, Theodore P. junior;Zitatform
Stidham, Helen H. & Theodore P. junior Remley (1992): Job club methodology applied in a workfare setting. In: Journal of Employment Counseling, Jg. 29, H. 2, S. 69-76. DOI:10.1002/j.2161-1920.1992.tb00155.x
Abstract
"The Job Club program consisted of a series of monthly groups, meeting daily for 15-20 three-hour sessions conducted in the Azrin Job Club methodology. Results indicate that those clients attending the Job Club sessions had a higher employment rate than did those not attending." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte: eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen (1992)
Vonderach, Gerd; Siebers, Ruth; Barr, Ulrich;Zitatform
Vonderach, Gerd, Ruth Siebers & Ulrich Barr (1992): Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte. Eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen. (Biographie und Gesellschaft 14), Opladen: Leske und Budrich, 217 S.
Abstract
Im Rahmen eines Forschungsprojektes "wurde im Jahre 1987 in lebensgeschichtlich ausgerichteten Gesprächen (narrativen Interviews) mit jungen Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren der Frage nachgegangen, wie diese mit langandauernder oder wiederkehrender Arbeitslosigkeit während des Hineinwachsens in die Erwachsenen-Erwerbsgesellschaft umgehen und wie davon ihre Lebenspläne und Lebensführung tangiert werden." Die Erhebung wurde in drei ländlichen Regionen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit durchgeführt. Als Ergebnis der komparativen Analyse wurden sieben Fallreihen mit typischen Bewältigungsmustern gegenüber dem Widerfahrnis der Arbeitslosigkeit herausgearbeitet. In drei größere Blöcke gruppiert zeigt sich Arbeitslosigkeit als Biographieblockierung, als eigener Biographieabschnitt sowie als Übergang zu neuen Biographieabschnitten und Lebensformen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Psychological well-being and access to categories of experience in unemployed young adults (1991)
Haworth, J. T.; Ducker, J.;Zitatform
Haworth, J. T. & J. Ducker (1991): Psychological well-being and access to categories of experience in unemployed young adults. In: Leisure Studies, Jg. 10, H. 3, S. 265-274. DOI:10.1080/02614369100390241
Abstract
"The study investigated the correlations between a range of important categories of experience and psychological well-being in 22 unemployed young adults. The methods used included questionnaires, psychological scales and Experience Sampling Methodology (ESM) where respondents answer a short series of questions in a diary on the receipt of signals from a personal bleeper. The results showed that in this sample ‘hope for the future’, ‘reduced financial strain’, access to Jahoda's ‘categories of experience’, in particular ‘activity’, and also ‘enjoyment’ were associated with important and different dimensions of psychological well-being. The study also found that those unemployed individuals with better access to Jahoda's categories of experience have better psychological well-being and engage in more work-like and active leisure activities than those with less access. Additionally, it was found that there are important correlations between access to Jahoda's categories of experience and hope for the future and enjoyment; and it is suggested that these intercorrelations could be very usefully explored further to study the dynamics of person-situation interactions important for psychological well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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