Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Literaturhinweis
Ein Jahr Ausbildungskonsens - Erfahrungsaustausch und Perspektiven der regionalen Ausbildungsplatzkonferenzen: Dokumentation zur Arbeitstagung 16. Oktober 2000 in Berlin (2000)
Zitatform
(2000): Ein Jahr Ausbildungskonsens - Erfahrungsaustausch und Perspektiven der regionalen Ausbildungsplatzkonferenzen. Dokumentation zur Arbeitstagung 16. Oktober 2000 in Berlin. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 48, S. 4855-5006.
Abstract
Das Heft dokumentiert die in vier Workshops erarbeiteten Beiträge zur Ausbildungsplatzsituation, die auf einem von der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit im Oktober 2000 in Berlin präsentiert wurden. "Mit den im Ausbildungskonsens vereinbarten jährlichen Ausbildungsplatzkonferenzen werden dauerhafte Kooperationsformen zwischen den Sozialpartnern, den Kammern, der Arbeitsverwaltung und anderen für die Berufsausbildung Verantwortlichen geschaffen und selbsttragende Strukturen in den Regionen gestärkt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Verdrängte Lehrstellenbewerber oder Jugendliche mit geänderten Ausbildungsabsichten? (2000)
Zitatform
(2000): Verdrängte Lehrstellenbewerber oder Jugendliche mit geänderten Ausbildungsabsichten? In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 46, S. 4747-4782.
Abstract
Der Bericht gibt Ergebnisse der im Spätherbst 1999 von der Bundesanstalt für Arbeit und dem Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführten Befragung von Ausbildungsstellenbewerbern zu ihrer jetzigen Lage und den Gründen hierfür wieder. Die Befragung erstreckte sich auf Verbleib, Bewertung der jetzigen Situation durch die Jugendlichen Rückblick auf die Lehrstellensuche, Erfahrungen mit der Berufsberatung. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausbildungskonsens im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit: Vereinbarung vom 06.Juli 1999: "Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet." (1999)
Görner, Regina; Issen, Roland; Zwickel, Klaus; Schmoldt, Hubertus; Mai, Herbert;Zitatform
Görner, Regina, Hubertus Schmoldt, Roland Issen, Klaus Zwickel & Herbert Mai (1999): Ausbildungskonsens im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit. Vereinbarung vom 06.Juli 1999: "Jeder junge Mensch, der kann und will, wird ausgebildet.". In: Gewerkschaftliche Bildungspolitik H. 7/8, S. 2-7.
Abstract
Der Artikel enthält den Text des Ausbildungskonsenses in der Vereinbarung vom 06. Juli 1999 sowie einige Kurzbewertungen und Meinungen der verschiedenen Einzelgewerkschaften. Anschließend wird die Bedeutung dieser Ausbildungsgarantie speziell für ausländische Jugendliche beschrieben, wobei diese Problemgruppe auch bei einer Neuauflage des Sofortprogramms der Bundesregierung besser integriert werden sollte. (BIBB)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsstellenmarkt der Bundesrepublik Deutschland: eine theoretische und empirische Analyse (1999)
Neubäumer, Renate;Zitatform
Neubäumer, Renate (1999): Der Ausbildungsstellenmarkt der Bundesrepublik Deutschland. Eine theoretische und empirische Analyse. (Sozialpolitische Schriften 77), Berlin: Duncker & Humblot, 416 S. DOI:10.3790/978-3-428-49407-1
Abstract
"Ausgangspunkt der Analyse ist die empirische Beobachtung, dass in einer Reihe von Berufen die Zahl der Ausgebildeten die Zahl der dort später Beschäftigten deutlich übersteigt und umgekehrt in anderen Berufen "zu wenig" ausgebildet wird. Da eine "Ausbildung über und unter Bedarf" unverändert über einen langen Zeitraum auftritt, wird unterstellt, dass dieses Phänomen das Ergebnis ökonomisch rationalen Verhaltens ist. Die Autorin entwickelt in drei Stufen ein Modell zu dessen Erklärung: Ein auf dem Humankapitalansatz basierender Zwei-Sektoren-Ansatz wird transaktionskostentheoretisch erweitert und auf segmentierte Arbeitsmärkte angewandt. Empirisch wurde das Modell mit einem umfangreichen Datensatz überprüft, der auf einer Auswertung der Beschäftigtenstatistik sowie auf zwei weiteren Untersuchungen zu den Kosten und Erträgen der Berufsausbildung und zur Zufriedenheit mit der beruflichen Tätigkeit basiert. Dabei erwiesen sich die theoretisch abgeleiteten Schlussfolgerungen als evident, und es konnte gleichzeitig ein detailliertes Bild der Dualen Berufsausbildung und der sich ihr anschließenden Mobilitätsprozesse entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku; © Duncker & Humblot)
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Literaturhinweis
The training guarantee: its impact and legacy 1990-1994. Main report (1996)
Fraser, Doug;Zitatform
Fraser, Doug (1996): The training guarantee. Its impact and legacy 1990-1994. Main report. (EMB report 05/96), Canberra, 130 S.
Abstract
Der Bericht evaluiert die Auswirkungen des von August 1990 bis Juni 1994 geltenden Weiterbildungsförderungsprogrammes, das einen Teil der Reform der Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur in Australien bildete. Beschrieben werden Konzeption, Art und Inhalt, Kosten, Auswirkungen, Schwachpunkte, Verhalten der Betriebe. Es zeigt sich, daß trotz teilweise steigender Bildungsaufwendungen und -anstrengungen der Betriebe in einer Rezessionsphase dort, wo keine etablierte Aus- und Weiterbildungskultur der Betriebe existiert, keine entscheidenden Verhaltensänderungen und Erfolge erzielt werden konnten; auch benachteiligte Zielgruppen und strukturschwache Regionen konnten nur in geringem Umfang erreicht werden. Um Interventionen auf dem Gebiet der Weiterbildungsförderung mehr Wirksamkeit zu sichern, mußten neue Ansätze in Betracht gezogen werden, die von stärkerer Zielgruppenorieniterung, intensiverer Schwerpunktsetzung im Hinblick auf Verhaltensänderung bei einzelnen Betrieben und der Betonung von Weiterbildung als Input für die Qualifikationsentwicklung auf allen Ebenen der beschäftigten Arbeitnehmer ausgehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Berufseinstieg von Betriebswirten (1995)
Daniel, Hans-Dieter;Zitatform
Daniel, Hans-Dieter (1995): Der Berufseinstieg von Betriebswirten. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 47, H. 10, S. 492-499.
Abstract
"Im Sommersemester 1993 befragte die Universität Mannheim erstmals ihre Absolventen. Die Mehrthemenbefragung sollte u.a. dazu beitragen, die Zusammenhänge zwischen voruniversitärer Bildungsbiographie, Studienverlauf, Studienerfolg und Berufseinstieg aufzuklären. Im Studiengang Betriebswirtschaftslehre besteht ein positiver linearer Zusammenhang zwischen der Fachstudiendauer der Absolventen und der Gesamtnote im Abschlußexamen. D.h.: Je kürzer die Studienzeit, desto besser die Abschlußnote. Beide Indikatoren des Studienerfolgs lassen sich vor allem durch die voruniversitäre Bildungsbiographie der Absolventen (Besuch eines klassischen Gymnasiums und Abschluß einer kaufmännischen Lehre vor dem Studium), die Abiturnote und die Zahl der Wiederholungsprüfungen im Studium prognostizieren. Absolventen mit sehr guten und guten Examensergebnissen erwarben während des Studiums häufiger zusätzliche Qualifikationen als weniger gut benotete Absolventen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern und Maßnahmen zur Einhaltung der vom Bundeskanzler versprochenen Ausbildungsgarantie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD - Drucksache 12/8226 (1994)
Zitatform
(1994): Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern und Maßnahmen zur Einhaltung der vom Bundeskanzler versprochenen Ausbildungsgarantie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD - Drucksache 12/8226. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/8325 (22.07.1994)), 22 S.
Abstract
In ihrer Antwort nimmt die Bundesregierung zu folgenden Sachverhalten Stellung:
-Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern bis zum Herbst 1994;
-Förderung der Ausbildungsbereitschaft des Handwerkes und von Betrieben im gewerblich-technischen Bereich, des Handels, im Dienstleistungsbereich, in der Landwirtschaft und im öffentlichen Dienst;
-Förderung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze und Maßnahmefinanzierung;
-Beurteilung der langfristigen Qualifikationsentwicklung in den neuen Bundesländern;
-Stand der Ausbildungspendler nach Westdeutschland;
-Arbeitsplatzchancen nach der Ausbildung;
-Höhe der Abbrecherquote. (IAB) -
Literaturhinweis
Zur Struktur der Berufsausbildung in acht westeuropäischen Ländern: eine Zusammenfassung von vergleichenden Studienberichten (1970)
Heckenauer, Manfred; Brock, Adolf;Zitatform
Heckenauer, Manfred & Adolf Brock (1970): Zur Struktur der Berufsausbildung in acht westeuropäischen Ländern. Eine Zusammenfassung von vergleichenden Studienberichten. (Gewerkschaftliche Beiträge zu Fragen der beruflichen Bildung 14), Bochum: Berg-Verlag, 39 S.
Abstract
"Informationen und Ueberlegungen zu den Berufsausbildungssystemen in Belgien, in der Bundesrepublik Deutschland, in Frankreich, Grossbritannien, Italien, in den Niederlanden, in Schweden und in der Schweiz auf Grund von Studien, die auf Anregung der Abteilung Berufliche Bildung beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes von ausländischen und deutschen Sachverstaendigen erstellt wurden. Die Länderberichte enthalten in etwa folgendes Gliederungsschema 1. Institutionen und Traeger der Berufsausbildung 2. Die Berufsausbildung in Schulen 3. Die betriebliche und ueberbetriebliche Berufsausbildung 4. Die Erwachsenenberufsausbildung 5. Finanzierung der Berufsausbildung 6. Berufsforschung 7. Ausbildung der Ausbilder 8. Beteiligung der Gewerkschaften."
