Jugendarbeitslosigkeit
Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.
- Ergebnisse aus dem IAB
- Gesamtbetrachtungen
- Determinanten
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Strategien
- Aktive Arbeitsmarktprogramme
- Beschäftigungsförderung - Förderung der Beschäftigungsfähigkeit
- Maßnahmen zur Bildung und Weiterbildung
- "Assistierte Ausbildung"
- Förderung der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt
- "Jugendgarantie" - überbetriebliches Ausbildungsangebot
- Vernetzung der Akteure - Jugendberufsagenturen
- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Projekt-Abschlussbericht (2004)
Krone, Sirikit; Muth, Josef;Zitatform
Krone, Sirikit & Josef Muth (2004): Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Projekt-Abschlussbericht. (Projektbericht des Instituts Arbeit und Technik 2004-01), Gelsenkirchen, 138 S.
Abstract
"Die im Jahre 1967 gegründete gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit Sitz in Essen fördert in- und ausländische Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitswesen, Sport sowie Kultur. Angesichts der bedrückenden Lage von Jugendlichen auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat die Stiftung zu Beginn des Jahres 1998 ihr bis dahin größtes Förderprogramm 'Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit' mit einem Finanzvolumen von rund 15 Mio. Euro ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Sinne einer Modellwerkstatt insbesondere innovative und präventive Ansätze zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit erprobt. Entsprechend dieser Zielsetzung lag ein inhaltlicher Programmschwerpunkt bei Projekten, die den Übergang von Jugendlichen in die Berufsausbildung und in den Arbeitsmarkt unterstützen. Das Institut Arbeit und Technik wurde mit der wissenschaftlichen Begleitforschung dieses Programms beauftragt. Aufgabe der Begleitforschung war es, neben projektspezifischen Bewertungen aus den zum Teil sehr verschiedenartigen Förderansätzen allgemeine Erkenntnisse für die Gestaltung der jugendspezifischen Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages, labor market institutions, and youth employment: a cross-national analysis (2004)
Zitatform
Neumark, David & William Wascher (2004): Minimum wages, labor market institutions, and youth employment. A cross-national analysis. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 57, H. 2, S. 223-248. DOI:10.1177/001979390405700204
Abstract
"The authors estimate the employment effects of changes in national minimum wages using a pooled cross-section time-series data set comprising 17 OECD countries for the period 1975-2000. The average effects they find are consistent with the view that minimum wages cause employment losses among youths. However, the evidence also shows considerable variation across countries. In particular, disemployment effects of minimum wages appear to be smaller in countries that have subminimum wage provisions for youths. Regarding other labor market policies and institutions, the authors find that more restrictive labor standards and higher union coverage strengthen the disemployment effects of minimum wages, while employment protection laws and active labor market policies designed to bring unemployed individuals into the work force help to offset these effects. Overall, the disemployment effects of minimum wages are strongest in the countries with the least regulated labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Human capital over the life cycle: a European perspective (2004)
Sofer, Catherine;Zitatform
Sofer, Catherine (Hrsg.) (2004): Human capital over the life cycle. A European perspective. Cheltenham u.a.: Elgar, 200 S.
Abstract
"The book synthesises comparative research on the processes of human capital formation in the areas of education and training in Europe, in relation to the labour market. The book proposes that one of the most important challenges faced by Europe today is to understand the link between education and training on the one hand and economic and social inequality on the other. The authors focus the analysis on three main aspects of the links between education and social inequality: educational inequality, differences in access to labour markets and differences in lifelong earnings and training. Almost all the stages in the life cycle are tracked from early childhood to stages late in the working life: firstly the characteristics and effects of schooling systems, then the transitions from school to work and, finally, human capital and the working career." (Author's abstract, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher: sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration (2004)
Stuckstätte, Eva Christina;Zitatform
Stuckstätte, Eva Christina (2004): Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher. Sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration. Berlin: Logos-Verl., 408 S.
Abstract
"Jugendarbeitslosigkeit ist seit vielen Jahren ein großes gesellschaftliches Problem und ein breit diskutiertes Thema. Aufgrund der schwierigen Arbeitsmarktsituation, der seit Jahren bestehenden hohen Jugendarbeitslosigkeit und steigender Qualifikationsansprüche stellt sich die Frage, wie die Chancen minderqualifizierter und langzeitarbeitsloser Jugendlicher auf dem ersten Arbeitsmarkt aussehen, wenn nicht einmal gut qualifizierte Jugendliche ohne Probleme die erste bzw. zweite Arbeitsmarktschwelle überwinden können. Es ist zu fragen, ob die Jugendlichen aufgrund des prekären Arbeitsmarktes resignieren und sich in ihrem Alltag jenseits der Erwerbsarbeit einrichten oder ob sie beispielsweise durch Weiterqualifizierung den Kontakt zur Arbeitswelt halten. Sind Integrationsbemühungen von minderqualifizierten und langzeitarbeitslosen Jugendlichen in reguläre Beschäftigung unter den gegebenen Arbeitsmarktbedingungen (Abnahme von Einfach- bzw. Anlernarbeitsplätzen) erfolgsversprechend? Inwieweit können sozialpolitische Maßnahmen die Entwicklung einer beruflichen Identität und die Übergänge in Arbeit positiv beeinflussen? Die Studie gibt durch eine Betrachtung der Lebensentwürfe betroffener Jugendlicher Antworten auf diese hochaktuellen Fragestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland: eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren (2003)
Beelmann, Gert;Zitatform
Beelmann, Gert (2003): Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland. Eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren. (Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie 05), Hamburg: Kovac, 252 S.
Abstract
"In seiner Studie befasst sich der Autor mit den Handlungsstrategien langzeitarbeitsloser Jugendlicher, wobei deren subjektives Erleben und Alltaghandeln im Vordergrund steht. Mit dem Wissen um das individuelle Lebensumfeld und das eigene Verhalten können vorhandene Ressourcen, Wünsche und Zielvorstellungen für eine berufliche Perspektive nutzbar gemacht werden. Aus dieser handlungs- und ressourcenorientierten Sichtweise ergeben sich Hinweise, um das Eigenpotential der Betroffenen mit gezielten institutionellen Hilfen für Interventionsmaßnahmen umzusetzen." Im theoretischen Teil der Arbeit werden die gegenwärtige Situation arbeitsloser Jugendlicher in Deutschland sowie mögliche Ursachen und Interventionsansätze vorgestellt und diskutiert. Aus psychologischer Perspektive werden theoretische Modelle und handlungsbezogene Ansätze im Umgang mit dieser Form der Arbeitslosigkeit analysiert (Sozialisation, gesundheitliche Aspekte, Geschlechtsunterschiede, Arbeitssuchverhalten). Im empirischen Teil werden die Ergebnisse einer Befragung von Jugendlichen (N = 50, jeweils die Hälfte in Rostock und Bremen) im Hinblick auf die Ost-West-Unterschiede dargestellt und interpretiert. Es werden fünf Typen nach Handlungsmöglichkeiten, personalen und situativen Umweltbedingungen und psychosozialer Belastung gebildet: aktiv-initiativ handelnd, ineffizient, reflektiert-skeptisch, reaktiv sowie resignativ. Im Hinblick auf die Interventionsmöglichkeiten wird festgestellt, dass bei bestimmten Typen von Jugendlichen auch nur spezifische zielgerichtete Hilfen wie kurzfristige Teilqualifikationen Erfolg versprechen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Psychological distress during unemployment and beyond: social report and material deprivation among youth in six northern European countries (2003)
Bjarnason, Thoroddur; Sigurdardottir, Thordis J.;Zitatform
Bjarnason, Thoroddur & Thordis J. Sigurdardottir (2003): Psychological distress during unemployment and beyond. Social report and material deprivation among youth in six northern European countries. In: Social science & medicine, Jg. 56, H. 5, S. 973-985. DOI:10.1016/S0277-9536(02)00109-0
Abstract
"Psychological distress is a serious problem among unemployed youth, and may lead to various social and psychological problems. In this study, we examine patterns of distress among previously unemployed youth that have experienced five different labor market outcomes over a period of 6 months in Denmark, Finland, Iceland, Norway, Scotland and Sweden. We find that moving beyond unemployment is associated with less distress, in particular among those who have found permanent employment, but also among those who have found temporary employment, have returned to school, or are staying at home. Perceptions of material deprivation and parental emotional support directly affect distress in all labor market outcomes, and mediate the effects of various other factors on such distress. The effects of socio-demographic characteristics, living arrangements, unemployment history and attitudes, and parental support are found to be specific to gender and labor market outcomes, while the effects of material deprivation are uniform across all such categories. Further studies are needed to disentangle structural and individual effects, the causal complexities involved in processes of social support, and to determine the extent to which such models equally predict psychological distress among the unemployed and other groups of youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten: Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen (2003)
Zitatform
Dietrich, Hans (2003): Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten. Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-11.
Abstract
Im Zuge der ansteigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden staatliche Aktivitäten im Bereich der Aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in nahezu allen europäischen Ländern systematisch ausgeweitet, wobei angebots- und nachfrageorientierte Aktivitäten in unterschiedlichem Ausmaß zu unterscheiden sind. Auch innerhalb einzelner Länder sind heterogene Zielvorgaben zu erkennen, deren Beziehung nicht eindeutig bestimmt ist. Dennoch lassen sich an Bedeutung gewinnende Institutionalisierungstendenzen einer neuen Übergangsinstitution, dem sog. 'System of Schemes' beobachten. Auch bei verstärkten arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten variiert sowohl das Risiko längerer Arbeitslosigkeit als auch der Umfang des Maßnahmeeinsatzes bzw. die Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Maßnahme länderspezifisch beachtlich. Dabei kommen personen-, herkunfts- sowie regionalspezifische Merkmale in unterschiedlichem Umfang zum tragen. Dauer bzw. Häufigkeit der Arbeitslosigkeitsphasen sowie Maßnameteilnahme senken die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung im gegebenen Beobachtungszeitraum. Wird die Beschäftigungsschwelle erfolgreich überwunden, verlieren Arbeitslosigkeitserfahrungen und Maßnahmeteilnahme in nahezu allen europäischen Ländern gemessen am realisierten Brutto-Stunden-Einkommen weitgehend an Effekt. Lediglich für Deutschland lassen sich längerfristige Effekte von Arbeitslosigkeitserfahrung und Maßnahmeteilnahme beobachten. (IAB)
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern (2003)
Zitatform
Dietrich, Hans (2003): Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern. In: Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Potsdam (Hrsg.) (2003): Arbeit für die Jugend : Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Dokumentation der Fachtagung, S. 17-33.
Abstract
"Es werden theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Übergang Jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über berufliche Ausbildung in eine stabile Erwerbsphase (Abschnitt 2) dargestellt. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Arbeitslosigkeit im Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie Maßnahmeteilnahme in Deutschland behandelt und im Abschnitt 4 europäisch vergleichende Befunde zu Arbeitslosigkeit und Maßnahmeteilnahme Jugendlicher und junger Erwachsener vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)
Zitatform
Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.
Abstract
Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)
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Literaturhinweis
Scheme participation and employment outcome of young unemployed people: empirical findings from nine European countries (2003)
Zitatform
Dietrich, Hans (2003): Scheme participation and employment outcome of young unemployed people. Empirical findings from nine European countries. In: T. Hammer (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion : a comparative study, S. 83-108.
Abstract
The author analyses active labour market policy in nine European countries. The questions address the recruitment of long-term unemployed youth and attempt to identify those who are recruited to activation schemes. Furthermore, he has estimated the probability of employment after participation in labour market training schemes and possible effects on income. The author found in his study that in all 10 countries, a total of 40% of unemployed young people had ever participated in a training scheme. The results showed that participation in training schemes now seems to be an institutionalised pattern in the school-to-work transition. However, scheme participation varied significantly across countries. In all countries, females had a higher participation rate than males. In all countries both the number of unemployment spells and accumulated duration of unemployment increased the probability of scheme participation. The findings indicate different mechanisms between getting a job and job outcome, measured as gross hourly income of employed respondents. lf the threshold of re-employment is successfully conquered, income depends much more on 'classical human capital'-based indicators, such as qualifications and type of qualifications. The opposite appeared to be the case when considering duration of unemployment, which reduced income. It can therefore be concluded that scheme-based labour market policy had some effect, and supported integration only had an impact to a certain degree. (IAB2) ((en))
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Literaturhinweis
Führt eine Erhöhung des Rentenalters zu mehr Jugendarbeitslosigkeit?: Überprüfung der These des Generationenaustausches (2003)
Döring, Diether; Trabert, Lioba;Zitatform
Döring, Diether & Lioba Trabert (2003): Führt eine Erhöhung des Rentenalters zu mehr Jugendarbeitslosigkeit? Überprüfung der These des Generationenaustausches. (Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Hessen. Report 660), Wiesbaden, 40 S.
Abstract
Die Erwerbstätigkeit älterer Menschen rückt angesichts der zu erwartenden demografischen Entwicklung zunehmend in den Blickpunkt der öffentlichen Diskussion. Ein späterer Renteneintritt Älterer soll zu einer höheren Erwerbsbeteiligung älterer Personen führen. In diesem Zusammenhang wird in der Studie untersucht, welche Auswirkungen eine erhöhte Erwerbsbeteiligung Älterer bzw. ein höheres Rentenalter auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit hat. Zunächst werden die Erwerbstätigenquoten von Älteren und die Arbeitslosenquoten von Jüngeren im internationalen Vergleich gegenübergestellt. Anschließend wird für ausgewählte Länder eine Hintergrundanalyse vorgenommen, die sich mit den Faktoren des Zusammenspiels einer hohen Alterserwerbstätigkeit und Jugendarbeitslosigkeit beschäftigt. Hierbei werden einige Rahmenbedingungen wie die Entwicklung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation, die Gestaltung des sozialen Sicherungssystems und des Ausbildungssystems sowie die Arbeitsorganisation und die Bevölkerungsstruktur analysiert. Hinsichtlich der Beschäftigungssituation von Älteren sowie der Arbeitslosenquoten von Jüngeren zeigen sich gute Ergebnisse für die Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark und Großbritannien. In diesen Ländern scheint ein Zusammenspiel von hoher Alterserwerbstätigkeit und geringer Jugendarbeitslosigkeit möglich zu sein. Auch wird deutlich, dass sich seit Mitte der 90erJahre eine Entwicklung von steigender Alterserwerbsarbeit bei gleichzeitig sinkender Jugendarbeitslosigkeit abzeichnet. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Expertise für Hans-Böckler-Stiftung -
Literaturhinweis
Youth unemployment and social exclusion: a comparative study (2003)
Hammer, Torild;Zitatform
Hammer, Torild (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion. A comparative study. Bristol: The Policy Press, 233 S.
Abstract
"Throughout the European Union rates of unemployment among young people tend to be higher than among the general population and there is a serious risk of marginalisation and exclusion. This book presents the findings of the first comparative study of unemployed youth in Europe using a large and original data set. It addresses some of the key questions around the issue including: -How do young people cope with unemployment? -Does unemployment lead to social exclusion of young people, implying a withdrawal from society, financial deprivation and social isolation? Drawing on a research sample of over 17.000 young unemployed people in 10 European countries, the book examines how different welfare strategies and labour market policies in different countries influence the risk of social exclusion among unemployed youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants: a case study of Germany and the United Kingdom (2003)
Zitatform
Isengard, Bettina (2003): Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants. A case study of Germany and the United Kingdom. In: Journal of youth studies, Jg. 6, H. 4, S. 357-376.
Abstract
"This paper deals with youth unemployment trends in Europe since the mid-1980s in general, and regards individual risk factors in the mid-1990s for Germany and the United Kingdom in particular. The study of the two selected countries shows that the individual risk of (long-term) unemployment is not equally high for all young people, but rather depends on various socioeconomic and structural factors like gender education, nationality and region of residence. The individual level of education is an important determinant of occupational success, while the country-specific organization of educational systems and labour market institutions also affects different occupational outcomes. In addition, the welfare state structures and policies may determine labour market outcomes. Germany and the United Kingdom responded to the increasing problems of youth unemployment with the active labour market programs 'JUMP' and 'New Deal for Young People'; the concepts and results of these are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Youth unemployment in the OECD: demographic shifts, labour market institutions, and macroeconomic shocks (2003)
Zitatform
Jimeno, Juan F. & Diego Rodriguez-Palenzuela (2003): Youth unemployment in the OECD. Demographic shifts, labour market institutions, and macroeconomic shocks. (ENEPRI working paper 19), Brüssel, 55 S.
Abstract
"We use a panel of OECD countries to gauge the relevance of the relative size of the youth population, labour market institutions and macroeconomic shocks at explaining observed relative youth unemployment rates. We find that the fluctuations of the youth population size caused by the baby boom of the 1950s and 1960s and the subsequent decline of fertility in many European countries are positively associated with fluctuations in relative youth unemployment rates. We also find that some labour market institutions contribute to increase youth unemployment, and that the adjustment to macroeconomic shocks has affected relatively more to young workers than to adult workers. To motivate the effects of institutions on the relative unemployment rate of young workers, we lay out a simple theoretical model that builds on the imperfect substitutability of workers of different ages, and on the non-allocative role of (age specific) wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Long-term unemployment among young people: the risk of social exclusion (2003)
Kieselbach, Thomas;Zitatform
Kieselbach, Thomas (2003): Long-term unemployment among young people. The risk of social exclusion. In: American Journal of Community Psychology, Jg. 32, H. 1/2, S. 69-76. DOI:10.1023/A:1025694823396
Abstract
"The European Union considers long-term unemployment among youth an impediment to their full integration into society. The Commission of the European Union has, therefore, supported research into the mechanisms by which youth unemployment leads to social exclusion. This paper provides a brief summary of the project's findings. These imply that theories and previous research concerning social exclusion and social support can help explain the effects of youth unemployment although the phenomena vary from country to country. Results also suggest that the construct of social exclusion leads to interventions that reduce the personal and societal costs of youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do dropouts drop out too soon?: international evidence from changes in school-leaving laws (2003)
Oreopoulos, Philip;Zitatform
Oreopoulos, Philip (2003): Do dropouts drop out too soon? International evidence from changes in school-leaving laws. (NBER working paper 10155), Cambridge, Mass., 28 S., Anhang. DOI:10.3386/w10155
Abstract
"This paper studies high school dropout behavior by estimating the long-run consequences to leaving school early. I measure these consequences using changes in minimum school leaving ages often introduced to prevent dropping out and compare results across the United States, Canada, and the United Kingdom. Students compelled to stay in school experience substantial gains to lifetime wealth, health, and other labor market activities for all three countries, and these results hold up against a wide array of specification checks. I estimate dropping out one year later increases present value income by more than 10 times forgone earnings and more than 2 times the maximum lifetime annual wage. The one-year cost to attending high school would have to be extremely large to offset these gains under a model that views education as an investment. Other, sub-optimal, explanations for why dropouts forgo these benefits are cons" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsabbruch: Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems (2002)
Zitatform
Bohlinger, Sandra (2002): Ausbildungsabbruch. Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems. (Berichte aus der Sozialwissenschaft), Aachen: Shaker, 165 S.
Abstract
Das Buch gibt einen Überblick über das Ausmaß und die Ursachen von Ausbildungsabbrüchen in Deutschland. Die Autorin stellt dar, das diese 'keineswegs eine Randerscheinung des dualen Ausbildungssystems sind, die sich mit Hilfe von ständig neuen statistischen Verfahren, Schuldzuweisungen über eine angeblich immer dümmer werdende Jugend und einigen wenigen Maßnahmen und Projekten beheben lassen. Vielmehr wird sich zeigen, dass es sich um eine in manchen Ausbildungen notwendige Schutzmaßnahme handelt, mit der Auszubildende bzw. Ausbilder einen für sie nicht anders lösbaren Konflikt austragen, in dem sie alle Konsequenzen ziehen und den Ausbildungsvertrag lösen.' Neben der Darstellung von verschiedenen Berechnungsmethoden und -modellen zur Ermittlung der 'Vertragslösungsquote' geht es um unterschiedliche Ursachen des Ausbildungsabbruchs und Möglichkeiten zu dessen Vermeidung. Weiterhin werden Ergebnisse des Projektes 'Ziellauf- eine Initiative zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen' vorgestellt. In diesem Projekt wurden sogenannte 'Ausbildungsstellencoaches' erfolgreich zur Lösung von Ausbildungskonflikten eingesetzt. (IAB)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (2002)
Braun, Frank;Zitatform
Braun, Frank (2002): Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1415-1422.
Abstract
"Das Modellprogramm 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in drei Handlungsfeldern strategische Aspekte der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen aufgegriffen: Mit der Zielgruppe Schulverweigerer wurde die Integration einer Gruppe von Jugendlichen angegangen, die in besonderer Weise von dauerhafter beruflicher und daran anschließender sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Durch die Umgestaltung maßnahmeförmiger Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote in betriebsförmige oder betriebsähnliche Jugendhilfebetriebe wurden im zweiten Schwerpunkt des Programms neue Tätigkeitsfelder für benachteiligte junge Arbeitskräfte erschlossen und die Förderung wurde unter Bedingungen gestaltet, die denen des ersten Arbeitsmarktes vergleichbar sind. Schließlich wurden im dritten Schwerpunkt Betriebe des ersten Arbeitsmarktes als Lernorte für die berufliche Erstausbildung von benachteiligten Jugendlichen wiedergewonnen, mit dem Ziel, diese Jugendlichen zu anerkannten und marktfähigen Ausbildungsabschlüssen zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social exclusion and the transition from school to work: the case of young people not in education, employment, or training (NEET) (2002)
Zitatform
Bynner, John & Samantha Parsons (2002): Social exclusion and the transition from school to work. The case of young people not in education, employment, or training (NEET). In: Journal of vocational behavior, Jg. 60, H. 2, S. 289-309. DOI:10.1006/jvbe.2001.1868
Abstract
"In the modern labor market what Côté (1996) describes as 'identity capital' -- comprising educational, social, and psychological resources -- is at a premium in entering and maintaining employment. One consequence is the extension of education and training while young people acquire the qualifications and skills that will enhance their employability. In accordance with the perspective of life span developmental psychology, this places particular pressure on those young people growing up in disadvantaged circumstances and lacking support, especially when attempting to negotiate the transition from school to work. A particular policy concern in Britain has been directed at those young people who leave full-time education at the minimum age of 16 and then spend a substantial period not in education, employment, or training (NEET). This article reports the result of analyzing longitudinal data, collected for a subsample of the 1970 British Birth Cohort Study surveyed at age 21, to model the relationship of NEET status to earlier educational achievement and circumstances and to assess the added difficulties NEET poses in relation to the building of adult identity capital. It is concluded that although poor educational achievement is the major factor in entering NEET, inner city living for boys and lack of parental interest in their education for girls are also important. For young men the consequences of NEET lie mainly in subsequent poor labor market experience. For young women, the majority of whom are teenage mothers, the damaging effects of NEET extend to the psychological domain as well. It is concluded that effective counseling targeted at high risk groups, along the lines of the new UK 'ConneXions' service, are needed to help young people avoid the damaging effects of NEET and make a successful transition to adult life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen: eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2) (2002)
Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Eigenhüller, Lutz (2002): Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen. Eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2). Nürnberg, 114 S.
Abstract
Im Januar 1999 startete das von der Bundesregierung verabschiedete Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Begleitforschung wurden 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt waren, zweimal qualitativ befragt. Im einzelnen thematisiert werden die beruflichen Erwartungen der Befragten und ihre Übergangsbemühungen in Ausbildung und Arbeit, ihre Kontakte zum Arbeitsamt sowie ihre Erfahrungen mit den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms und ihr Verbleib nach den Maßnahmen. Ein wichtiger Aspekt der Teilnahme am Jugendsofortprogramm war für die Jugendlichen die Verbesserung ihrer beruflichen Zukunftsperspektiven. Dabei reichte das Spektrum von der Hoffnung auf eine Ausbildungsstelle oder eine Weiterbeschäftigung durch ihren Praktikums-Betrieb bis hin zur Vermittlung von Qualifikationen, die sie in den Maßnahmen erhielten, und von denen sie sich generell größere Möglichkeiten erhofften, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können. Ein förderlicher Einfluss des Sofortprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration ist in vielen Fällen unverkennbar. Er reichte von der Verbesserung von Deutschkenntnissen, dem Erwerb sozialer Kompetenzen und extrafunktionaler Qualifikationen bis zu weiterverwendbaren beruflichen Kenntnissen und der Weiterbeschäftigung durch Betriebe, die Lohnkostenzuschüsse erhalten hatten. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz;
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