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Dossier

IAB-Betriebspanel

Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.

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im Aspekt "nach betrieblichen Merkmalen (u.a. Betriebsgröße)"
  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel: Länderbericht Sachsen. Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Boje, Jürgen;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Jürgen Boje & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel. Länderbericht Sachsen. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 61 S.

    Abstract

    Der Bericht bietet repräsentative Informationen zur Beschäftigungssituation und zur wirtschaftlichen Lage sächsischer Betriebe im Jahr 1996. Empirische Grundlage ist das IAB-Betriebspanel. Im Einzelnen werden behandelt: Die Beschäftigungsentwicklung in den letzten zwei Jahren sowie Beschäftigungsprognosen für die folgenden fünf Jahre, Beschäftigungsstrukturelle Aspekte wie Tätigkeitsstruktur, Teilzeitbeschäftigung und befristete Arbeitsverhältnisse, die Personalstruktur, Zugänge und Abgänge, die Ausbildungssituation, Fort- und Weiterbildung, Löhne und Gehälter sowie die wirtschaftliche Situation der Betriebe in Sachsen z.B. die Entwicklung des Geschäftsvolumens von 1994 bis 1997. Die Tätigkeitsgruppe der Facharbeiter hat in Sachsen einen doppelt so hohen Anteil wie in westdeutschen Betrieben. In den ehemaligen Treuhandbetrieben war ein Abbau von 29.000 Arbeitsplätzen festzustellen, die neu gegründeten Betriebe erhöhten ihren Personalbestand um 41.000. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Boje, Jürgen;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Jürgen Boje & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 60 S.

    Abstract

    In Zusammenarbeit mit den Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) baut das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen erhoben werden. Die erste Befragungswelle im zweiten Halbjahr 1996 erbrachte verwertbare Interviews mit Inhabern bzw. Geschäftsführeren von 804 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen eine stabile Beschäftigungslage zwischen 1995 und 1996. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel-Länderbericht Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Dahms, Vera;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel-Länderbericht Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der ersten Welle 1996. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 01), Schwerin, 64 S.

    Abstract

    Das Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat die Absicht, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) ein Betriebspanel für Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen sowie wichtige wirtschaftliche Indikatoren erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. Die erste Welle dieses Betriebspanels für Mecklenburg-Vorpommern ist im zweiten Halbjahr 1996 gelaufen. Sie erbrachte verwertbare Interviews von 696 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen u.a., daß die Beschäftigung zwischen 1995 und 1996 in Mecklenburg-Vorpommern mehr oder weniger stabil war. Einen Beschäftigtenzuwachs gab es bei den Dienstleistungen (+12 Tsd.). Alle anderen Wirtschaftsbereiche haben ihren Personalbestand bestenfalls beibehalten. In den bestehenden Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns wird für 1997 gegenüber 1996 ein Abbau der Beschäftigung in Höhe von rund 27 Tsd. Personen, d.h. um etwa 4 Prozent, erwartet. Mit einem rückläufigen Personalbestand rechnen nahezu alle Branchen. Besonders stark wird der Beschäftigungseinbruch voraussichtlich im Baugewerbe sein (-10 Tsd.). In den nächsten fünf Jahren wird vermutlich vor allem der Bereich Gebietskörperschaften/Sozialversicherung Arbeitsplätze abbauen. Eine positive Beschäftigungsentwicklung in den kommenden Jahren erwarten dagegen viele Betriebe im Handel und auch im verarbeiteten Gewerbe. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel: Länderbericht Berlin. Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Reinhard Schaefer & Frank Schiemann (1997): IAB-Betriebspanel. Länderbericht Berlin. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 79 S.

    Abstract

    "Die Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen des Landes Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) ein Betriebspanel für Berlin aufgebaut, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. Die erste Welle dieses Betriebspanels für Berlin ist im zweiten Halbjahr 1996 gelaufen. Mit seinem weitgefächerten Fragespektrum zu differenzierten Beschäftigungstendenzen, über betriebswirtschaftliche Kennziffern bis hin zu einzelnen Aspekten der Betriebs- und Arbeitsorganisation können in dieser ersten Auswertung 'nur' zentrale Problemlagen der Berliner Wirtschaft ausgewiesen und vor den Perspektiven aktueller Diskussionen beleuchtet werden. Ihr Wert liegt darin, dass die amtliche Statistik in wichtigen Punkten ergänzt werden kann und vor allem für mittelfristige Betrachtungen aktuelle Angaben unmittelbar aus den Berliner Betrieben für die polititsche Diskussion zur Verfügung gestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 (1997)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen & Reinhard Schaefer (1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996. Berlin, 54 S.

    Abstract

    Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die erste Welle erbrachte verwertbare Interviews von 2654 Betrieben. Die Ergebnisse geben u.a. Auskunft über die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen und Betriebsgrößen, die Personalstruktur, Personaleinstellungen und -abgänge, die Zahl der Auszubildenden, die Ertragslage, den Umsatz und das Investitionsvolumen der Unternehmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Untersuchung in 4300 Betrieben Ostdeutschlands (1997)

    Zitatform

    (1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Untersuchung in 4300 Betrieben Ostdeutschlands. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 7, S. 1-10.

    Abstract

    "Der Aufholprozeß Ostdeutschlands ist bei der Neugründung und Modernisierung der Betriebe erfolgreich vorangekommen. Bei hoher Beschäftigungsdynamik überwiegend aber die negativen Beschäftigungserwartungen, die durch die positiven Lichtblicke bei Gründungen und Beschäftigungsaufbau nicht ausgeglichen werden können. Im Ergebnis könnte Mitte 1997 die Beschäftigung insgesamt um 200 000 Personen gegenüber Mitte 1996 abnehmen. Mit Ausnahme der Wirtschaftsdienstleistungen vermuten alle Branchen einen Beschäftigungsabbau: Vor allem das Baugewerbe ( - 55 000), die Gebietskörperschaften/Sozialversicherungen ( - 35 000) und das Verarbeitende Gewerbe ( - 27 000). Für die nächsten fünf Jahre erwarten zwar 27% der Betriebe eine höhere, 54% eine gleichbleibende und lediglich 14% eine sinkende Beschäftigtenzahl. Doch von den fast tausend Großbetrieben mit mehr als 500 Beschäftigten sehen über zwei Drittel mittelfristig einen Personalabbau, lediglich 12% einen Personalaufbau. Dies sind erste Ergebnisse einer Befragung von über 4 300 Betrieben (1,1 % aller ostdeutschen Betriebe) im Herbst 1996, die ein Sechstel aller Arbeitsplätze repräsentieren. Die kurzfristig ungünstigen Beschäftigungserwartungen werden durch andere Umfragen bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends und Geschäftserwartungen in der westdeutschen Wirtschaft 1996 (1996)

    Bellmann, Lutz ; Wolfsteiner, Manfred; Görlitz, Ulla; Köstner, Klaus; Düll, Herbert; Kühl, Jürgen; Ulrich, Erhard; Lahner, Manfred;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Herbert Düll, Ulla Görlitz, Klaus Köstner, Jürgen Kühl, Manfred Lahner, Erhard Ulrich & Manfred Wolfsteiner (1996): Beschäftigungstrends und Geschäftserwartungen in der westdeutschen Wirtschaft 1996. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 1, S. 1-11.

    Abstract

    "Mit dem Betriebspanel befragt das IAB ... die Leitungsebene von gut 4000 Betrieben über die betrieblichen Bestimmungsgründe der Beschäftigung. Dabei handelt es sich stets um dieselben Betriebe, denen jedes Jahr dieselben Fragen gestellt werden. Von 1993 bis 1995 wurden jährlich 4500 westdeutsche Betriebe von Infratest Sozialforschung im Auftrag der BA über die aktuelle und künftige Beschäftigungssituation sowie über betriebliche Entwicklungen und Planungen befragt." Es wird ein weiterer Personalabbau um 1% von Mitte 1995 bis Mitte 1996 erwartet, die Hälfte der Geschäftsleitungen rechnet mit keinen Personalproblemen für ihren Betrieb. Bei der Ertragslage wird eine leichte Verschlechterung vorausgeschätzt, bei den Investitionen ist die Einschätzung unsicher, der technische Stand der Ausrüstung hat sich verschlechtert. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen: Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995 (1996)

    Wahse, Jürgen; Dahms, Vera; Kühl, Jürgen; Schäfer, Reinhard;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms, Reinhard Schäfer & Jürgen Kühl (1996): Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen. Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 1, S. 106-116.

    Abstract

    "Zum 1.10.1995 gaben 2249 vollständig privatisierte ehemalige Treuhandunternehmen (26,4% von allen) mit 362 000 Beschäftigten (38,1%) eine hochgerechnete Gesamtbeschäftigung von 950 000 an. Bis Jahresende sollen davon 57 000, 1996 weitere 53 000 und auch 1997 voraussichtlich 14 000 Arbeitsplätze wegfallen. Nach Ablauf der nicht sehr zahlreichen und niedrigen Arbeitsplatzzusagen an die Treuhandanstalt wollen 20% der Unternehmen ihren Personalbestand erweitern, 55% wollen ihn halten und 25% vermindern. Zum Stichtag gab es 50 000 Auszubildende (4,7% aller Beschäftigten) in den Unternehmen, lediglich jeder zweite wird nach Abschluß übernommen. Drei von vier Unternehmen wollen die Ausbildung in den nächsten zwei Jahren ausbauen oder halten. Von den Beschäftigten sind 3,9% in Teilzeit, 0,6% geringfügig erwerbstätig. Immerhin 7% des Bestandes entsprachen die Neueinstellungen von 64 000 in den ersten drei Quartalen 1995, denen freilich ein Abbau von 100 000 Beschäftigten gegenüberstand. Gut ein Drittel der Beschäftigten nimmt an Weiterbildung teil. Seit 1991 hat sich der Durchschnittslohn auf 3.655 DM fast verdoppelt und erreicht im Verarbeitenden Gewerbe 72% des Westniveaus; ohne Lohnzusatzkosten sind dies 19% des Umsatzes. Je Beschäftigten wurden 1995 rd. 235.000 DM umgesetzt (West: 283.000 DM). An der Bruttowertschöpfung gemessen erreichten die Unternehmen 1995 etwa 63% der Produktivität vergleichbarer Westunternehmen. Insgesamt wollen die privatisierten Unternehmen 1995 rd. 29 Mrd. DM investieren. Im Verarbeitenden Gewerbe werden 12% des Umsatzes investiert, je Beschäftigten mehr als doppelt soviel wie im Westen. Die achte und letzte Befragung der Treuhand- und der privatisierten Firmen im Transformationsprozeß stellte zugleich einen Test für das IAB-Betriebspanel in Ostdeutschland dar, das Mitte 1996 startet und die Entwicklung dieser Firmen weiter verfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weiterer Personalabbau um 1 Prozent von Mitte 1995 bis Mitte 1996 (1996)

    Zitatform

    (1996): Weiterer Personalabbau um 1 Prozent von Mitte 1995 bis Mitte 1996. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 5, S. 1-8.

    Abstract

    "Die im IAB-Betriebspanel befragten 4 100 Betriebe äußerten daß sich - im Saldo dieser einzelbetrieblichen Erwartungen - der Beschäftigungsabbau bis Mitte 1996 unvermindert fortsetzen würde. Die frühzeitigen Einschätzungen waren in ihrer Gesamtheit bereits in den beiden vorangegangenen Befragungen recht treffsicher, wie der Vergleich mit der tatsächlichen Entwicklung zeigt." Die Beschäftigungserwartungen westdeutscher Betriebe nach Branchen und Betriebsgrößen sowie die mittelfristigen Beschäftigungserwartungen der Betriebe für die nächsten fünf Jahre sind weitere Aussagen des IAB- Betriebspanels. Personalprobleme werden vor allem infolge der hohen Lohnkosten erwartet. Die Ertragslage hat sich gegenüber 1994 leicht verschlechtert. Entsprechend unsicher sind die Erwartungen bei der Investitionsentwicklung. Infolge fehlender Investitionen hat sich zudem der technische Stand der Ausrüstungen leicht verschlechtert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Betriebspanel: Ergebnisse der zweiten Welle 1994 (1995)

    Bellmann, Lutz ; Hadler, Bernd; Wolfsteiner, Manfred; Kohaut, Susanne; Düll, Herbert; Kühl, Jürgen; Dostal, Werner; Lahner, Manfred; Ulrich, Erhard;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Werner Dostal, Herbert Düll, Bernd Hadler, Susanne Kohaut, Jürgen Kühl, Manfred Lahner, Erhard Ulrich & Manfred Wolfsteiner (1995): Das IAB-Betriebspanel. Ergebnisse der zweiten Welle 1994. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 1, S. 43-61.

    Abstract

    "Mit dem IAB-Betriebspanel wurden im Spätsommer 1994 wie schon im Vorjahr in der zweiten Welle repräsentativ für alle 1,6 Mio. Betriebe und Verwaltungen in Westdeutschland aktuelle und künftige Beschäftigungstrends nach Branchen und Betriebsgrößen erfragt: Immerhin konnten 96 % ihre Beschäftigungstendenz bis Mitte 1995 als gleichbleibend (drei Viertel), eher steigend (15 %) oder fallend (9 %) angeben. 94 % aller Betriebe bezifferten ihre Beschäftigung bis Mitte 1995 dahin, daß sie - wie 1993/1994 - einen weiteren Personalabbau um 1 % erwarten. Eine Beschäftigungsexpansion erwarten lediglich Kleinbetriebe bis zu neun Beschäftigten. 6 % aller Betriebe stellen einen zu hohen Personalbestand in den nächsten beiden Jahren fest, 9 % nennen eine Verringerung des Personalbestandes als aktuelles Ziel ihrer Personalpolitik. Fast die Hälfte aller Betriebe erwartet binnen fünf Jahren eine Beschäftigungsstagnation, höhere Beschäftigung erwarten 7 % der Betriebe. In Betrieben ab 200 Beschäftigten überwiegt - mit zunehmender Betriebsgröße - der Anteil der Betriebe, die mit abnehmender Beschäftigung rechnen. Ertragslage, Geschäftsentwicklung und Investitionen zeigen erste Anzeichen konjunktureller Besserung. Im ersten Halbjahr 1994 wurden 4,2 % mehr Einstellungen als im Vorjahreszeitraum getätigt, wobei 27 % auf zuvor Arbeitslose entfielen. Klein- und Mittelbetriebe nehmen fast drei Viertel der eingestellten Arbeitslosen auf, größere Betriebe bauten weiterhin Personal ab und berücksichtigten bei den Einstellungen weniger Arbeitslose als die kleineren. Zwischen den Beschäftigungsgewinnen von 339.000 in den 60.000 von Mitte 1992 bis Mitte 1993 tatsächlich gegründeten Betrieben und den Beschäftigungsverlusten in den gleichzeitig geschlossenen 58.000 Betrieben in Höhe von 587.000 Erwerbstätigen liegt ein negativer Saldo von rd. einer Viertel Million Beschäftigten. Rd. 85 % der an der ersten Welle 1993 teilnehmenden Betriebe haben auch an der zweiten 1994 mitgewirkt. Die 1993 mitunter fehlenden Angaben zu Geschäftsvolumen, Investitionen und Lohnsummen konnten 1994 sehr häufig ermittelt werden. Die Antwortbereitschaft und -qualität, die wiederholt sehr gute Mitwirkungsbereitschaft der Betriebe, die positive Resonanz des IAB-Betriebspanel bei Betrieben, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft sowie die Nutzung der Ergebnisse für verstärkte Vermittlungsbemühungen der Bundesanstalt für Arbeit haben die Entscheidung befördert, das IABBetriebspanel nach den drei Anlaufjahren 1993-95 fortzuführen. 1996 sollen die neuen Bundesländer einbezogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends und Geschäftserwartungen in der westdeutschen Wirtschaft (1995)

    Bellmann, Lutz ; Ulrich, Erhard; Düll, Herbert; Lahner, Manfred; Hadler, Bernd; Wolfsteiner, Manfred; Kühl, Jürgen;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Herbert Düll, Bernd Hadler, Jürgen Kühl, Manfred Lahner, Erhard Ulrich & Manfred Wolfsteiner (1995): Beschäftigungstrends und Geschäftserwartungen in der westdeutschen Wirtschaft. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 4, S. 1-11.

    Abstract

    Von 1993 bis 1995 wurden jährlich 4500 westdeutsche Betriebe von Infratest Sozialforschung im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit über die aktuelle und künftige Beschäftigungssituation sowie über betriebliche Entwicklungen und Planungen befragt. So hat die erste Erhebung 1993 bestätigt, daß Klein- und Mittelbetriebe der Motor für Beschäftigung sind. Von den im Spätsommer 1994 befragten Betrieben und Verwaltungen erwarten 3/4 gleichbleibende, 15% steigende und 9% eher fallende Beschäftigung. Es wird aus betrieblicher Sicht bis Mitte 95 ein Personalabbau von 1% erwartet. 2/3 aller Betriebe schätzen in 1994 ihre aktuelle Ertragslage zwischen "sehr gut" und "befriedigend" ein. Rund 30% aller westdeutschen Betriebe erwarten 1993/94 jeweils gleichbleibende Investitionen. Im 1. Halbjahr 1994 stiegen die Einstellungen der Betriebe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4%, 27% waren zuvor Arbeitslose. Wieder waren Klein- und Mittelbetriebe mit 3/4 daran beteiligt. Für Mitte 1994 geben die Betriebe 5,6 Millionen Teilzeitbeschäftigte an, darunter rd. 3 Millionen unter 20 Stunden pro Woche. Daraus errechnet sich eine Teilzeitquote von 19% an allen Beschäftigten. Offenbar gibt es außerhalb der "normalen" Teilzeitarbeit (mit Sozialversicherungspflicht) für geringfügig Beschäftigte, für Beamte, Mithelfende und für einige Selbständige viel Teilzeitarbeit. Während Klein- und Mittelbetriebe bis zu 49 Beschäftigten Befristungen, Arbeitnehmerüberlassung und Erziehungurlaub etwa ihrem Beschäftigungsanteil entsprechend nutzen, arbeiten dort weit überdurchschnittlich häufig Teilzeitkräfte, Aushilfen und freie Mitarbeiter. Eine Erklärung könnte darin liegen, daß die durchschnittlich genutzten Beschäftigungsformen einheitlich geregelt sind (Beschäftigungsförderungs-, Arbeitnehmerüberlassungs-, Erziehungsurlaubsgesetz). (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Leichter Personalabbau bis Mitte 1995 (1995)

    Zitatform

    (1995): Leichter Personalabbau bis Mitte 1995. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 4, S. 1-8.

    Abstract

    "Die im Spätsommer 1994 befragten Betriebe und Verwaltungen gaben ihre Beschäftigungstendenz bis Mitte 1995 so an: Knapp drei Viertel erwarten gleichbleibende, 15% eher steigende und 9% eher fallende Beschäftigung." Diese Einschätzung differiert nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgröße und wird unterstrichen von den erwarteten Personalproblemen. Mittelfristig (für die nächsten 5 Jahre) tendieren die Beschäftigungserwartungen der Betriebe eher nach unten, obwohl sie eine leichte Besserung der Ertragslage erwarten. Die Betriebsbefragung liefert darüber hinaus Aufgaben zu vielfältigen, vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsverhältnissen sowie zum Anteil der Arbeitslosen an den getätigten Personaleinstellungen (27%). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Betriebspanel: Ergebnisse der ersten Welle 1993 (1994)

    Bellmann, Lutz ; Hadler, Bernd; Ulrich, Erhard; Wolfsteiner, Manfred; Kühl, Jürgen; Dostal, Werner; Lahner, Manfred; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Werner Dostal, Bernd Hadler, Susanne Kohaut, Jürgen Kühl, Manfred Lahner, Erhard Ulrich & Manfred Wolfsteiner (1994): Das IAB-Betriebspanel. Ergebnisse der ersten Welle 1993. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 27, H. 1, S. 20-32.

    Abstract

    Mit einem einheitlichen Erhebungsbogen für die Betriebe aller Betriebsgrößen und Branchen startete im Sommer 1993 die erste Welle des "IAB-Betriebspanels". Der Rücklauf betrug 71%. Aus den ersten Querschnittsauswertungen ergeben sich die folgenden Eckdaten:
    - Die westdeutsche Wirtschaft erwartet von Mitte 1993 bis Mitte 1994 einen Beschäftigungsrückgang von 2%. Hinter dieser Gesamtbilanz verbirgt sich eine erstaunliche gegenläufige Dynamik: Von den 1,6 Mio. Betrieben wollen rund 175 000 ihr Personal um 0,95 Mio. abbauen (hochgerechnete Werte). Gleichzeitig wollen 230 000 Betriebe - trotz Rezession - ihren Personalstand um 0,44 Mio. erhöhren. Auch über den gesamten Befragungszeitraum 1992 bis 1994 ist eine ähnliche Dynamik zu beobachten.
    - Vom Beschäftigungsabbau sind Arbeiter stärker betroffen, bei expandierender Beschäftigung profitieren Angestellte.
    - 18% der Betriebe beabsichtigen für 1993 mehr Investitionen als im Vorjahr. Bei 43% der Betriebe gingen die Investitionen zurück. 60% der Investitionen dienten der Modernisierung und Geschäftserweiterung.
    - Auch in Rezessionszeiten gibt es eine ungedeckte Personalnachfrage. 141 000 Betriebe (8%) hätten zwar gern Personal eingestellt, konnten aber keine geeigneten Bewerber finden. Aus der Sicht der Betriebe sind Qualifikationsdefizite der Bewerber das größte Einstellungshindernis.
    Auf diese erste Panelwelle sollen Mitte 1994 die zweite und Mitte 1995 die dritte Panelwelle folgen. Eine Ausdehnung des Betriebspanels auf die neuen Bundesländer wird zur Zeit vorbereitet. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Nicht überall geht 1994 die Beschäftigung zurück (1994)

    Zitatform

    (1994): Nicht überall geht 1994 die Beschäftigung zurück. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 1, S. 1-8.

    Abstract

    "Nach einer Befragung von Betrieben und öffentlichen Verwaltungen im Sommer 1993 erwartet die westdeutsche Wirtschaft bis Mitte 1994 einen Beschäftigungsrückgang von 2 Prozent. Hinter dieser Gesamtentwicklung verbirgt sich eine erstaunliche Dynamik: Von den 1,6 Mio Betrieben wollen rund 175 000 ihr Personal um 0,95 Mio abbauen. Gleichzeitig kann in 230 000 Betrieben - trotz Rezession - der Personalbestand um 0,44 Mio erhöht werden. Auch über den gesamten Befragungszeitraum 1992-1994 ist eine ähnliche Dynamik zu beobachten. Einem Verlust von 1,4 Mio stehen dann Beschäftigungsgewinne von 0,65 Mio gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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