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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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  • Literaturhinweis

    Explaining cross-national variation in youth unemployment: market and institutional factors (2005)

    Breen, Richard ;

    Zitatform

    Breen, Richard (2005): Explaining cross-national variation in youth unemployment. Market and institutional factors. In: European Sociological Review, Jg. 21, H. 2, S. 125-134. DOI:10.1093/esr/jci008

    Abstract

    "There is wide variation in youth unemployment among OECD countries. This paper seeks to explain some of this variation on the basis of institutional and economic differences between countries. Economic differences are captured by the rate of adult unemployment, which proxies for the overall state of the labour market. Two institutional factors play a central part: the educational system's role in signalling the suitability of a job seeker for a particular job, and the degree to which employers are prevented from dismissing workers. I show that, as might be expected, relative to the level of adult unemployment, youth unemployment is high in regulated labour markets in which employers are restricted in their freedom to dismiss unsuitable workers. Conversely, it tends to be low in liberal labour markets and also in countries in which the educational system sends very clear signals about job seekers' abilities and skills. This latter can offset the tendency for higher youth unemployment in regulated labour markets. These arguments are supported by the results of regression analyses using data from 27 OECD countries from the late 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen fördern: Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung eines gemeinsamen Profilingprojekts von Kommune und Agentur für Arbeit zur persönlichen und beruflichen Orientierung von arbeitslosen Jugendlichen im Kontext der sogen. Hartzreformen und unter Berücksichtigung von Aspekten des Gender Mainstreaming (2005)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2005): Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen fördern. Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung eines gemeinsamen Profilingprojekts von Kommune und Agentur für Arbeit zur persönlichen und beruflichen Orientierung von arbeitslosen Jugendlichen im Kontext der sogen. Hartzreformen und unter Berücksichtigung von Aspekten des Gender Mainstreaming. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 134 S.

    Abstract

    "Die in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchungsergebnisse wurden durch Interviews und schriftliche Befragungen in von der Agentur für Arbeit und der Stadt Pforzheim sowie über ESF-Gelder finanzierten Profilingkursen für arbeitslose Jugendliche ermittelt. Auf ihrer Basis plädiert der Autor für teilnehmeradäquate Profilings im Sinne einer profunden Potenzialanalyse, auf der ein jugendgerechtes Fallmanagement im Kontext von Fördern und Fordern mit verschiedenen Anschlussmaßnahmen aufbauen kann. Bedauerlicherweise sind bei der Umsetzung der so genannten Hartzreformen finanzielle Einschnitte und sinkende fachliche Standards zu konstatieren, die zu einer Einschränkung der Re-Integrationsangebote für arbeitslose Jugendliche und zur Favorisierung von Ein-Euro-Jobs als massenhafte Low-Cost-Lösung führen. Die Untersuchung verdeutlicht demgegenüber, dass fachliche Qualitäten auch bei vorhandenen Vermittlungshemmnissen Chancen für Re-Integrationen und eine wirksame Verwendung von verknappten Fördermitteln der Öffentlichen Hand bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik in europäischen Staaten (2005)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2005): Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik in europäischen Staaten. In: J. U. Prager & C. Wieland (Hrsg.) (2005): Von der Schule in die Arbeitswelt : Bildungspfade im europäischen Vergleich, S. 31-47.

    Abstract

    Jugendarbeitslosigkeit ist seit Jahren ein zentrales Thema in der EU. Die amtlichen Zahlen belegen, dass unter den Mitgliedsländern im Hinblick auf die Jugendarbeitslosigkeit erhebliche Unterschiede bestehen. Auf der Basis der Eurostat-Daten gibt der Beitrag einen vergleichenden Überblick über die Entwicklung der Arbeitslosenquoten für Jugendliche im Zeitraum von 1990 bis 2003 und die Entwicklung der Erwerbsquoten für Jugendliche von 1990 bis 2000 in Dänemark, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Finnland, Schweden, Großbritannien, Island und Norwegen. Der Übergang von der allgemeinbildenden Schulphase bis zur Integration in das Erwerbssystem ist als Abfolge von in der Regel befristeten Statuszuständen zu begreifen, die sich länderspezifisch unterscheiden und auch länderspezifische Übergangshilfen und andere staatliche Maßnahmen zur Folge haben. Es wird ein Überblick über die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Jugendliche und die nach Ländern sehr unterschiedliche Teilnahme an solchen Maßnahmen gegeben. Die Übergangswahrscheinlichkeit ist länderspezifisch eng mit spezifischen Bildungsabschlüssen verknüpft. Unter Einbeziehung des Ländereffekts sowie der individuellen Merkmale von länger arbeitslosen Jugendlichen lässt sich folgendes Fazit ziehen: Je länger die jungen Menschen insgesamt arbeitslos waren, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie in Erwerbstätigkeit kommen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Reemployment - but what kind of job?: job prospects of young unemployed (2005)

    Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Corinna Kleinert (2005): Reemployment - but what kind of job? Job prospects of young unemployed. In: L. Bellmann & D. Sadowski (Hrsg.) (2005): Bildungsökonomische Analysen mit Mikrodaten (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 295), S. 185-203.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich aus einer Lebensverlaufsperspektive mit den Übergangschancen junger Arbeitsloser, die bereits vor der beobachteten Arbeitslosigkeitsphase eine berufliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, in den Arbeitsmarkt. In einem ersten Schritt werden - basierend auf einer Cox-Regression - die Determinanten des Übergangs in Beschäftigung bzw. in erneute Ausbildung identifiziert. Neben regionalen und personenspezifischen Merkmalen kommt beim Übergang in Beschäftigung insbesondere spezifisches Humankapital in Form von Erwerbserfahrung zum Tragen, während für allgemeines Humankapital (Schulabschluss und erreichte Abschlussnoten) kein eigenständiger Erklärungsbeitrag identifiziert werden kann. In einem zweiten Schritt wird der Typ der Beschäftigung nach Arbeitslosigkeit genauer betrachtet, wobei neben regulären Beschäftigungsverhältnissen befristete Beschäftigungsverhältnisse, Niedrigeinkommensjobs sowie maßnahmebasierte Beschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt unterschieden wird. Neben regionalen Effekten erhöht hier insbesondere fehlende Erwerbserfahrung sowie Arbeitslosigkeitsdauer die Wahrscheinlichkeit, Niedrigeinkommensjobs oder Beschäftigungsmaßnahmen aufzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung schulmüder Jugendlicher: neue Wege der Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen in den Schulmüden-Projekten in Nordrhein-Westfalen (2005)

    Hofmann-Lun, Irene; Kraheck, Nicole;

    Zitatform

    Hofmann-Lun, Irene & Nicole Kraheck (2005): Förderung schulmüder Jugendlicher. Neue Wege der Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen in den Schulmüden-Projekten in Nordrhein-Westfalen. München u.a., 52 S.

    Abstract

    Das Schulsystem in Deutschland ist nicht ausreichend darauf vorbereitet, im Rahmen der schulischen Bildung soziale Benachteiligungslagen auszugleichen und abzubauen; dies gilt auch für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein wesentliches Mittel zur Überwindung dieses Problems ist der Aufbau von gezielten Förderinstrumenten für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schülerinnen. Nach ersten Modellversuchen wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1999 29 Projekte im Rahmen des Sonderprogramms 'Zukunft für die Jugend: Bildung und Ausbildung' in die Förderung aufgenommen. Zielsetzung war zu prüfen, welche pädagogischen Ansätze und Formen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule zur Vermeidung von Schulverweigerung beitragen und geeignet sind, bereits betroffene Jugendliche wieder für das schulische Lernen zu motivieren. Mit der Evaluierung der Projekte wurde das Deutsche Jugendinstitut beauftragt. Der Abschlussbericht zeigt, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Problematik der Schulverweigerung frühzeitig erkannt hat und dagegen aktiv wurde. Die Evaluation kommt zu dem Ergebnis, dass die konzeptionelle Vielfalt der Projekte es ermöglicht, viele Betroffene zu erreichen und adäquat zu fördern. Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule wurde deutlich verbessert und daher gerade für die gefährdeten jungen Menschen konnten neue Perspektiven eröffnet werden. Abschließend diskutiert der Bericht Schlussfolgerung in bezug auf die Weiterentwicklung des Systems Schule in Kooperation mit der Jugendhilfe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Direkte Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland (2005)

    Klein, Helmut E.;

    Zitatform

    Klein, Helmut E. (2005): Direkte Kosten mangelnder Ausbildungsreife in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 4, S. 61-75.

    Abstract

    "Die Bundesländer haben es bisher versäumt, ein schulisches Unterstützungssystem und eine Evaluationskultur zur Kontrolle der erzielten Bildungsqualität aufzubauen, die Schulabbruch und unzureichenden, auf dem Arbeitsmarkt kaum verwertbaren Schulabschlüssen entgegenwirken. Jährlich verlassen etwa 220.000 Schüler die Schule, ohne über eine ausreichende Ausbildungsreife zu verfügen - darunter 80.000 bis 90.000 Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben. Die mangelnde Effizienz des Schulsystems verursacht Kosten von insgesamt 3,7 Milliarden Euro pro Jahr. Im Jahr 2004 kamen weitere 3,4 Milliarden Euro hinzu, die für die nachschulische 'Reparatur' schulischer Defizite ausgegeben wurden. Anstelle einer verursachergerechten Finanzierung dieser Maßnahmen werden vor allem für das arbeitsmarktintegrierende Nachqualifizieren der Jugendlichen mit mangelnder schulischer Bildung die Bundesagentur für Arbeit und der Bundeshaushalt finanziell herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disconnected youth?: growing up in Britain's poor neighbourhoods (2005)

    MacDonald, Robert ; Marsh, Jane;

    Zitatform

    MacDonald, Robert & Jane Marsh (2005): Disconnected youth? Growing up in Britain's poor neighbourhoods. Houndmills u.a.: Palgrave Macmillan, 252 S.

    Abstract

    "What is it like to grow up in Britain's poor neighbourhoods? How do young people get by in high unemployment, high crime localities? Have they become a 'lost generation', disconnected from society's mainstream? And do popular ideas about a socially excluded, welfare dependent 'underclass' really connect with the realities of life for Britain's young and poor? The book seeks to answer these questions. It is based on recent, in-depth research undertaken in a locality that suffers all the objective problems of social exlusion in extremis. Extensive participant obeservation and qualitative interviews with a diverse set of so-called 'disengaged' and 'difficult-to-reach' young men and women provide a rare insight into the lived experience of social exclusion. A book for students, researchers and professionals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Den Schulausstieg verhindern: gute Beispiele einer frühen Prävention (2005)

    Michel, Andrea;

    Zitatform

    (2005): Den Schulausstieg verhindern. Gute Beispiele einer frühen Prävention. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,03), München u.a., 141 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des 'Netzwerks Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' werden Förderansätze aus der bundesweiten Praxis beschrieben. Der vorliegende Band zur 'Prävention von Schulmüdigkeit' stellt Antworten von Expertinnen und Experten vor, die mittels jahrelanger Erfahrungen an Lösungsmöglichkeiten, Kriterien und Ansatzpunkten früher Prävention gearbeitet haben. Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass ein schülerorientiertes Schulkonzept zur Identifikation der Kinder mit Schule beiträgt. Welche Möglichkeiten Regelschule hat und wie sie diese zur Motivation von Schülerinnen und Schülern (und auch Lehrkräften) einsetzen kann, wird anhand der Arbeit von drei Hauptschulen und einer Förderschule vorgestellt. Durch Kooperation von Schule mit sozialpädagogischen Fachkräften der Jugendhilfe kann ein verbessertes Schulklima die Ausgrenzung einzelner Kinder verhindern und die Lernmotivation aller fördern. Die Schulpädagogen erhalten Unterstützung durch Mitarbeiter/innen freier Träger der Jugendhilfe und arbeiten zusammen an einer lebensweltlich orientierten Schule. Neun Beschreibungen von Projekten zeigen, wie mit unterschiedlichen Konzepten und Methoden das Problem Schulmüdigkeit bewältigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On your own without a net: the transition to adulthood for vulnerable populations (2005)

    Osgood, D. Wayne; Foster, E. Michael; Flanagan, Constance; Ruth, Gretchen R.;

    Zitatform

    Osgood, D. Wayne, E. Michael Foster, Constance Flanagan & Gretchen R. Ruth (Hrsg.) (2005): On your own without a net. The transition to adulthood for vulnerable populations. (The John D. and Catherine T. Macarthur Foundation series on mental health and development Research Network on Transitions to Adulthood), Chicago: University of Chicago Press, 401 S.

    Abstract

    "In the decade after high school, young people continue to rely on their families in many ways-sometimes for financial support, sometimes for help with childcare, and sometimes for continued shelter. But what about those young people who confront special difficulties during this period, many of whom can count on little help from their families? On Your Own Without a Net documents the special challenges facing seven vulnerable populations during the transition to adulthood: former foster care youth, youth formerly involved in the juvenile justice system, youth in the criminal justice system, runaway and homeless youth, former special education students, young people in the mental health system, and youth with physical disabilities. During adolescence, government programs have been a major part of their lives, yet eligibility for most programs typically ends between the ages of eighteen and twenty-one. This critical volume shows the unfortunate repercussions of this termination of support and points out the issues that must be addressed to improve these young people's chances of becoming successful adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Von der Schule in die Arbeitswelt: Bildungspfade im europäischen Vergleich (2005)

    Prager, Jens U.; Schmid, Eleonora; Dietrich, Hans ; Stein, Margit; Gonon, Philipp; Rens, Johan von; Tessaring, Manfred; Prager, Jens U.; Wieland, Clemens; Härtel, Peter; Wieland, Clemens; Hüning, Lars; Buch, Florian; McCullough, Colin;

    Zitatform

    Prager, Jens U. & Clemens Wieland (Hrsg.) (2005): Von der Schule in die Arbeitswelt. Bildungspfade im europäischen Vergleich. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 155 S.

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf ist nicht nur in Deutschland ein wichtiges Thema geworden, sondern spielt auch in der internationalen Diskussion eine zentrale Rolle. Der Band bietet eine Darstellung der Bildungspfade und Übergangsmöglichkeiten in den Beruf in ausgewählten Ländern Europas. Darüber hinaus werden Trends und Perspektiven der Wege in die Arbeitswelt in vergleichender Darstellung identifiziert. Dem Leser wird damit nicht nur ein umfassendes Kompendium des Übergangs von der Schule in den Beruf an die Hand gegeben, sondern darüber hinaus gezeigt, welchen Herausforderungen sich die Länder Europas im Hinblick auf die Integration junger Menschen in das Erwerbsleben künftig stellen müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung (2005)

    Richter, Ulrike;

    Zitatform

    (2005): Den Übergang bewältigen: Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,04), München u.a., 177 S.

    Abstract

    Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) organisiert und moderiert seit November 2002 ein Netzwerk von Projekten, die in Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen gemeinsame Anstrengungen zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung unternehmen. Hierzu werden ausgewählte innovative Praxisprojekte als 'Beispiele guter Praxis' identifiziert, von denen Impulse für die Arbeit mit schulmüden und schulverweigernden Kindern und Jugendlichen ausgehen. Ein kritischer Punkt ist die Bewältigung der 'Ersten Schwelle', also der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung am Ende der Pflichtschulzeit. In dem Band werden verschiedene gelungene Ansätze vorgestellt, die abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, den Übergang in Berufsvorbereitung, Ausbildung oder Beschäftigung zu bewältigen. Da der Hauptschulabschluss die Mindestvoraussetzung für die Aufnahme einer Ausbildung darstellt, ist das erste Ziel der vorgestellten Projekte, die Ermöglichung des Hauptschulabschlusses. Da schulische Förderung jedoch nicht in jedem Falle ausreicht, integrieren die Projekte vielfältige berufsorientierende, werkpraktische und in Ausbildung vermittelnde Angebote. Die meisten Ansätze verbinden diese beiden Strategien - jedoch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. In Zusammenarbeit von Schule, Jugendsozialarbeit und Betrieben werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern realistische Zukunftsperspektiven entwickelt. Zunächst werden neun Ansätze vorgestellt, die ein ausgeprägt berufsorientierendes Konzept vertreten, indem Werkstattarbeit, Praktika und Ausbildungsplatzakquise integriert sind. Im zweiten Teil werden sechs Projekte beschrieben, deren Schwerpunkt vorwiegend auf der schulischen Förderung liegt, mit dem Ziel des Erwerbs von Schulabschlüssen bzw. der (Re-)Integration in die Schule. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Patterns of labour market entry - long wait or career instability?: an empirical comparison of Italy, Great Britain and West Germany (2005)

    Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Scherer, Stefani (2005): Patterns of labour market entry - long wait or career instability? An empirical comparison of Italy, Great Britain and West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 21, H. 5, S. 427-440. DOI:10.1093/esr/jci029

    Abstract

    "Current discussion in Europe focuses closely on (partial) labour market de-regulation as a means to combat constantly high (youth) unemployment. The paper argues that this perspective is too narrow and fails to account for existing national institutional differences. It suggests that the focus should instead be on a combination of different institutional settings, rather than on single aspects. This general issue is approached by investigating the labour market entry process and its determinants in three European countries: West Germany, Italy and Great Britain. These countries differ substantially in their combinations of relevant institutional aspects: labour market regulation, and the education and training systems. Consequently, they display three distinct patterns of labour market entry. Great Britain is characterised by rapid but rather unstable market entry, whilst market entry in Germany is also rapid but relatively stable. The main problems exist in Italy, where first job searches are very protracted. However, once jobs have been found, they are rather stable. Despite substantial deregulation efforts in Italy over the past decade, this situation has changed little." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nicht beschulbar?: gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen (2005)

    Schreiber, Elke;

    Zitatform

    (2005): Nicht beschulbar? Gute Beispiele für den Wiedereinstieg in systematisches Lernen. (Deutsches Jugendinstitut. Dokumentation 2005,05), München u.a., 210 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des Netzwerks 'Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung' am DJI-Forschungsschwerpunkt 'Übergänge in Arbeit' engagieren sich Schulen und Praxisprojekte der Jugendsozialarbeit, die Methoden und Strategien zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung entwickeln und umsetzen. In der vorliegenden Publikation werden gute Praxisbeispiele vorgestellt, deren Förderangebote Jugendliche erreichen, die die Schule dauerhaft schwänzen und sich von der Schule weit gehend 'verabschiedet' haben (Schulverweigerer). Sie haben über einen längeren Zeitraum einen Prozess der Abkehr von der Schule vollzogen, so dass sie als 'schulfern' und zum Teil auch als 'nicht beschulbar' charakterisiert werden. Da sie von der Schule nicht mehr erreicht werden (können), findet die Förderung außerhalb von Schulen statt, jedoch in Kooperation mit den allgemein bildenden Schulen. In der außerschulischen 'Beschulung' von schulabgewandten Kindern und Jugendlichen stehen die Aufarbeitung von schulischen und sozialen Defiziten, die Vorbereitung auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses sowie die Erfüllung der Schulpflichtzeit im Mittelpunkt. Werkstätten werden in diesen Förderangeboten zu wichtigen Lernorten. Die Praxisbeispiele zeigen, wie durch die Herstellung stabiler Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und durch eine Kombination von schul-, sozial- und arbeitspädagogischen Ansätzen Jugendliche wieder für systematisches Lernen gewonnen werden können, die sich bereits definitiv von der Schule verabschiedet hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young people with "no qualifications": a heterogenous group taking diverse transition-to-work routes (2004)

    Gasquet, Céline;

    Zitatform

    Gasquet, Céline (2004): Young people with "no qualifications". A heterogenous group taking diverse transition-to-work routes. (Training & Employment 58), S. 1-4.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Bildungssystems in Frankreich für das Jahr 1998 werden die verschiedenen Wege des Berufseinstiegs in Abhängigkeit vom Schulabschluss analysiert. Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Situation von Jugendlichen in Frankreich, wo jährlich etwa 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Trotz eher schlechter Voraussetzungen, auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Arbeit zu finden, ist diese Gruppe keineswegs homogen. Vor allem ein einjähriger Kurs in beruflicher Bildung verbessert die Chancen eindeutig. So sind 65 Prozent dieser Gruppe drei Jahre nach Schulabbruch in einer Beschäftigung, während die Gruppe ohne dieses Zusatztraining nur zu 54 Prozent in einer Stellung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Projekt-Abschlussbericht (2004)

    Krone, Sirikit; Muth, Josef;

    Zitatform

    Krone, Sirikit & Josef Muth (2004): Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Projekt-Abschlussbericht. (Projektbericht des Instituts Arbeit und Technik 2004-01), Gelsenkirchen, 138 S.

    Abstract

    "Die im Jahre 1967 gegründete gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit Sitz in Essen fördert in- und ausländische Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitswesen, Sport sowie Kultur. Angesichts der bedrückenden Lage von Jugendlichen auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat die Stiftung zu Beginn des Jahres 1998 ihr bis dahin größtes Förderprogramm 'Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit' mit einem Finanzvolumen von rund 15 Mio. Euro ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Sinne einer Modellwerkstatt insbesondere innovative und präventive Ansätze zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit erprobt. Entsprechend dieser Zielsetzung lag ein inhaltlicher Programmschwerpunkt bei Projekten, die den Übergang von Jugendlichen in die Berufsausbildung und in den Arbeitsmarkt unterstützen. Das Institut Arbeit und Technik wurde mit der wissenschaftlichen Begleitforschung dieses Programms beauftragt. Aufgabe der Begleitforschung war es, neben projektspezifischen Bewertungen aus den zum Teil sehr verschiedenartigen Förderansätzen allgemeine Erkenntnisse für die Gestaltung der jugendspezifischen Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages, labor market institutions, and youth employment: a cross-national analysis (2004)

    Neumark, David ; Wascher, William ;

    Zitatform

    Neumark, David & William Wascher (2004): Minimum wages, labor market institutions, and youth employment. A cross-national analysis. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 57, H. 2, S. 223-248. DOI:10.1177/001979390405700204

    Abstract

    "The authors estimate the employment effects of changes in national minimum wages using a pooled cross-section time-series data set comprising 17 OECD countries for the period 1975-2000. The average effects they find are consistent with the view that minimum wages cause employment losses among youths. However, the evidence also shows considerable variation across countries. In particular, disemployment effects of minimum wages appear to be smaller in countries that have subminimum wage provisions for youths. Regarding other labor market policies and institutions, the authors find that more restrictive labor standards and higher union coverage strengthen the disemployment effects of minimum wages, while employment protection laws and active labor market policies designed to bring unemployed individuals into the work force help to offset these effects. Overall, the disemployment effects of minimum wages are strongest in the countries with the least regulated labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Human capital over the life cycle: a European perspective (2004)

    Sofer, Catherine;

    Zitatform

    Sofer, Catherine (Hrsg.) (2004): Human capital over the life cycle. A European perspective. Cheltenham u.a.: Elgar, 200 S.

    Abstract

    "The book synthesises comparative research on the processes of human capital formation in the areas of education and training in Europe, in relation to the labour market. The book proposes that one of the most important challenges faced by Europe today is to understand the link between education and training on the one hand and economic and social inequality on the other. The authors focus the analysis on three main aspects of the links between education and social inequality: educational inequality, differences in access to labour markets and differences in lifelong earnings and training. Almost all the stages in the life cycle are tracked from early childhood to stages late in the working life: firstly the characteristics and effects of schooling systems, then the transitions from school to work and, finally, human capital and the working career." (Author's abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher: sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration (2004)

    Stuckstätte, Eva Christina;

    Zitatform

    Stuckstätte, Eva Christina (2004): Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher. Sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration. Berlin: Logos-Verl., 408 S.

    Abstract

    "Jugendarbeitslosigkeit ist seit vielen Jahren ein großes gesellschaftliches Problem und ein breit diskutiertes Thema. Aufgrund der schwierigen Arbeitsmarktsituation, der seit Jahren bestehenden hohen Jugendarbeitslosigkeit und steigender Qualifikationsansprüche stellt sich die Frage, wie die Chancen minderqualifizierter und langzeitarbeitsloser Jugendlicher auf dem ersten Arbeitsmarkt aussehen, wenn nicht einmal gut qualifizierte Jugendliche ohne Probleme die erste bzw. zweite Arbeitsmarktschwelle überwinden können. Es ist zu fragen, ob die Jugendlichen aufgrund des prekären Arbeitsmarktes resignieren und sich in ihrem Alltag jenseits der Erwerbsarbeit einrichten oder ob sie beispielsweise durch Weiterqualifizierung den Kontakt zur Arbeitswelt halten. Sind Integrationsbemühungen von minderqualifizierten und langzeitarbeitslosen Jugendlichen in reguläre Beschäftigung unter den gegebenen Arbeitsmarktbedingungen (Abnahme von Einfach- bzw. Anlernarbeitsplätzen) erfolgsversprechend? Inwieweit können sozialpolitische Maßnahmen die Entwicklung einer beruflichen Identität und die Übergänge in Arbeit positiv beeinflussen? Die Studie gibt durch eine Betrachtung der Lebensentwürfe betroffener Jugendlicher Antworten auf diese hochaktuellen Fragestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland: eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren (2003)

    Beelmann, Gert;

    Zitatform

    Beelmann, Gert (2003): Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland. Eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren. (Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie 05), Hamburg: Kovac, 252 S.

    Abstract

    "In seiner Studie befasst sich der Autor mit den Handlungsstrategien langzeitarbeitsloser Jugendlicher, wobei deren subjektives Erleben und Alltaghandeln im Vordergrund steht. Mit dem Wissen um das individuelle Lebensumfeld und das eigene Verhalten können vorhandene Ressourcen, Wünsche und Zielvorstellungen für eine berufliche Perspektive nutzbar gemacht werden. Aus dieser handlungs- und ressourcenorientierten Sichtweise ergeben sich Hinweise, um das Eigenpotential der Betroffenen mit gezielten institutionellen Hilfen für Interventionsmaßnahmen umzusetzen." Im theoretischen Teil der Arbeit werden die gegenwärtige Situation arbeitsloser Jugendlicher in Deutschland sowie mögliche Ursachen und Interventionsansätze vorgestellt und diskutiert. Aus psychologischer Perspektive werden theoretische Modelle und handlungsbezogene Ansätze im Umgang mit dieser Form der Arbeitslosigkeit analysiert (Sozialisation, gesundheitliche Aspekte, Geschlechtsunterschiede, Arbeitssuchverhalten). Im empirischen Teil werden die Ergebnisse einer Befragung von Jugendlichen (N = 50, jeweils die Hälfte in Rostock und Bremen) im Hinblick auf die Ost-West-Unterschiede dargestellt und interpretiert. Es werden fünf Typen nach Handlungsmöglichkeiten, personalen und situativen Umweltbedingungen und psychosozialer Belastung gebildet: aktiv-initiativ handelnd, ineffizient, reflektiert-skeptisch, reaktiv sowie resignativ. Im Hinblick auf die Interventionsmöglichkeiten wird festgestellt, dass bei bestimmten Typen von Jugendlichen auch nur spezifische zielgerichtete Hilfen wie kurzfristige Teilqualifikationen Erfolg versprechen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Psychological distress during unemployment and beyond: social report and material deprivation among youth in six northern European countries (2003)

    Bjarnason, Thoroddur; Sigurdardottir, Thordis J.;

    Zitatform

    Bjarnason, Thoroddur & Thordis J. Sigurdardottir (2003): Psychological distress during unemployment and beyond. Social report and material deprivation among youth in six northern European countries. In: Social science & medicine, Jg. 56, H. 5, S. 973-985. DOI:10.1016/S0277-9536(02)00109-0

    Abstract

    "Psychological distress is a serious problem among unemployed youth, and may lead to various social and psychological problems. In this study, we examine patterns of distress among previously unemployed youth that have experienced five different labor market outcomes over a period of 6 months in Denmark, Finland, Iceland, Norway, Scotland and Sweden. We find that moving beyond unemployment is associated with less distress, in particular among those who have found permanent employment, but also among those who have found temporary employment, have returned to school, or are staying at home. Perceptions of material deprivation and parental emotional support directly affect distress in all labor market outcomes, and mediate the effects of various other factors on such distress. The effects of socio-demographic characteristics, living arrangements, unemployment history and attitudes, and parental support are found to be specific to gender and labor market outcomes, while the effects of material deprivation are uniform across all such categories. Further studies are needed to disentangle structural and individual effects, the causal complexities involved in processes of social support, and to determine the extent to which such models equally predict psychological distress among the unemployed and other groups of youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten: Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten. Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-11.

    Abstract

    Im Zuge der ansteigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden staatliche Aktivitäten im Bereich der Aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in nahezu allen europäischen Ländern systematisch ausgeweitet, wobei angebots- und nachfrageorientierte Aktivitäten in unterschiedlichem Ausmaß zu unterscheiden sind. Auch innerhalb einzelner Länder sind heterogene Zielvorgaben zu erkennen, deren Beziehung nicht eindeutig bestimmt ist. Dennoch lassen sich an Bedeutung gewinnende Institutionalisierungstendenzen einer neuen Übergangsinstitution, dem sog. 'System of Schemes' beobachten. Auch bei verstärkten arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten variiert sowohl das Risiko längerer Arbeitslosigkeit als auch der Umfang des Maßnahmeeinsatzes bzw. die Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Maßnahme länderspezifisch beachtlich. Dabei kommen personen-, herkunfts- sowie regionalspezifische Merkmale in unterschiedlichem Umfang zum tragen. Dauer bzw. Häufigkeit der Arbeitslosigkeitsphasen sowie Maßnameteilnahme senken die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung im gegebenen Beobachtungszeitraum. Wird die Beschäftigungsschwelle erfolgreich überwunden, verlieren Arbeitslosigkeitserfahrungen und Maßnahmeteilnahme in nahezu allen europäischen Ländern gemessen am realisierten Brutto-Stunden-Einkommen weitgehend an Effekt. Lediglich für Deutschland lassen sich längerfristige Effekte von Arbeitslosigkeitserfahrung und Maßnahmeteilnahme beobachten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern. In: Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Potsdam (Hrsg.) (2003): Arbeit für die Jugend : Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Dokumentation der Fachtagung, S. 17-33.

    Abstract

    "Es werden theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Übergang Jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über berufliche Ausbildung in eine stabile Erwerbsphase (Abschnitt 2) dargestellt. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Arbeitslosigkeit im Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie Maßnahmeteilnahme in Deutschland behandelt und im Abschnitt 4 europäisch vergleichende Befunde zu Arbeitslosigkeit und Maßnahmeteilnahme Jugendlicher und junger Erwachsener vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Scheme participation and employment outcome of young unemployed people: empirical findings from nine European countries (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Scheme participation and employment outcome of young unemployed people. Empirical findings from nine European countries. In: T. Hammer (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion : a comparative study, S. 83-108.

    Abstract

    The author analyses active labour market policy in nine European countries. The questions address the recruitment of long-term unemployed youth and attempt to identify those who are recruited to activation schemes. Furthermore, he has estimated the probability of employment after participation in labour market training schemes and possible effects on income. The author found in his study that in all 10 countries, a total of 40% of unemployed young people had ever participated in a training scheme. The results showed that participation in training schemes now seems to be an institutionalised pattern in the school-to-work transition. However, scheme participation varied significantly across countries. In all countries, females had a higher participation rate than males. In all countries both the number of unemployment spells and accumulated duration of unemployment increased the probability of scheme participation. The findings indicate different mechanisms between getting a job and job outcome, measured as gross hourly income of employed respondents. lf the threshold of re-employment is successfully conquered, income depends much more on 'classical human capital'-based indicators, such as qualifications and type of qualifications. The opposite appeared to be the case when considering duration of unemployment, which reduced income. It can therefore be concluded that scheme-based labour market policy had some effect, and supported integration only had an impact to a certain degree. (IAB2) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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    Führt eine Erhöhung des Rentenalters zu mehr Jugendarbeitslosigkeit?: Überprüfung der These des Generationenaustausches (2003)

    Döring, Diether; Trabert, Lioba;

    Zitatform

    Döring, Diether & Lioba Trabert (2003): Führt eine Erhöhung des Rentenalters zu mehr Jugendarbeitslosigkeit? Überprüfung der These des Generationenaustausches. (Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Hessen. Report 660), Wiesbaden, 40 S.

    Abstract

    Die Erwerbstätigkeit älterer Menschen rückt angesichts der zu erwartenden demografischen Entwicklung zunehmend in den Blickpunkt der öffentlichen Diskussion. Ein späterer Renteneintritt Älterer soll zu einer höheren Erwerbsbeteiligung älterer Personen führen. In diesem Zusammenhang wird in der Studie untersucht, welche Auswirkungen eine erhöhte Erwerbsbeteiligung Älterer bzw. ein höheres Rentenalter auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit hat. Zunächst werden die Erwerbstätigenquoten von Älteren und die Arbeitslosenquoten von Jüngeren im internationalen Vergleich gegenübergestellt. Anschließend wird für ausgewählte Länder eine Hintergrundanalyse vorgenommen, die sich mit den Faktoren des Zusammenspiels einer hohen Alterserwerbstätigkeit und Jugendarbeitslosigkeit beschäftigt. Hierbei werden einige Rahmenbedingungen wie die Entwicklung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation, die Gestaltung des sozialen Sicherungssystems und des Ausbildungssystems sowie die Arbeitsorganisation und die Bevölkerungsstruktur analysiert. Hinsichtlich der Beschäftigungssituation von Älteren sowie der Arbeitslosenquoten von Jüngeren zeigen sich gute Ergebnisse für die Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark und Großbritannien. In diesen Ländern scheint ein Zusammenspiel von hoher Alterserwerbstätigkeit und geringer Jugendarbeitslosigkeit möglich zu sein. Auch wird deutlich, dass sich seit Mitte der 90erJahre eine Entwicklung von steigender Alterserwerbsarbeit bei gleichzeitig sinkender Jugendarbeitslosigkeit abzeichnet. (IAB)

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    Youth unemployment and social exclusion: a comparative study (2003)

    Hammer, Torild;

    Zitatform

    Hammer, Torild (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion. A comparative study. Bristol: The Policy Press, 233 S.

    Abstract

    "Throughout the European Union rates of unemployment among young people tend to be higher than among the general population and there is a serious risk of marginalisation and exclusion. This book presents the findings of the first comparative study of unemployed youth in Europe using a large and original data set. It addresses some of the key questions around the issue including: -How do young people cope with unemployment? -Does unemployment lead to social exclusion of young people, implying a withdrawal from society, financial deprivation and social isolation? Drawing on a research sample of over 17.000 young unemployed people in 10 European countries, the book examines how different welfare strategies and labour market policies in different countries influence the risk of social exclusion among unemployed youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants: a case study of Germany and the United Kingdom (2003)

    Isengard, Bettina ;

    Zitatform

    Isengard, Bettina (2003): Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants. A case study of Germany and the United Kingdom. In: Journal of youth studies, Jg. 6, H. 4, S. 357-376.

    Abstract

    "This paper deals with youth unemployment trends in Europe since the mid-1980s in general, and regards individual risk factors in the mid-1990s for Germany and the United Kingdom in particular. The study of the two selected countries shows that the individual risk of (long-term) unemployment is not equally high for all young people, but rather depends on various socioeconomic and structural factors like gender education, nationality and region of residence. The individual level of education is an important determinant of occupational success, while the country-specific organization of educational systems and labour market institutions also affects different occupational outcomes. In addition, the welfare state structures and policies may determine labour market outcomes. Germany and the United Kingdom responded to the increasing problems of youth unemployment with the active labour market programs 'JUMP' and 'New Deal for Young People'; the concepts and results of these are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment in the OECD: demographic shifts, labour market institutions, and macroeconomic shocks (2003)

    Jimeno, Juan F. ; Rodriguez-Palenzuela, Diego;

    Zitatform

    Jimeno, Juan F. & Diego Rodriguez-Palenzuela (2003): Youth unemployment in the OECD. Demographic shifts, labour market institutions, and macroeconomic shocks. (ENEPRI working paper 19), Brüssel, 55 S.

    Abstract

    "We use a panel of OECD countries to gauge the relevance of the relative size of the youth population, labour market institutions and macroeconomic shocks at explaining observed relative youth unemployment rates. We find that the fluctuations of the youth population size caused by the baby boom of the 1950s and 1960s and the subsequent decline of fertility in many European countries are positively associated with fluctuations in relative youth unemployment rates. We also find that some labour market institutions contribute to increase youth unemployment, and that the adjustment to macroeconomic shocks has affected relatively more to young workers than to adult workers. To motivate the effects of institutions on the relative unemployment rate of young workers, we lay out a simple theoretical model that builds on the imperfect substitutability of workers of different ages, and on the non-allocative role of (age specific) wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Long-term unemployment among young people: the risk of social exclusion (2003)

    Kieselbach, Thomas;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (2003): Long-term unemployment among young people. The risk of social exclusion. In: American Journal of Community Psychology, Jg. 32, H. 1/2, S. 69-76. DOI:10.1023/A:1025694823396

    Abstract

    "The European Union considers long-term unemployment among youth an impediment to their full integration into society. The Commission of the European Union has, therefore, supported research into the mechanisms by which youth unemployment leads to social exclusion. This paper provides a brief summary of the project's findings. These imply that theories and previous research concerning social exclusion and social support can help explain the effects of youth unemployment although the phenomena vary from country to country. Results also suggest that the construct of social exclusion leads to interventions that reduce the personal and societal costs of youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do dropouts drop out too soon?: international evidence from changes in school-leaving laws (2003)

    Oreopoulos, Philip;

    Zitatform

    Oreopoulos, Philip (2003): Do dropouts drop out too soon? International evidence from changes in school-leaving laws. (NBER working paper 10155), Cambridge, Mass., 28 S., Anhang. DOI:10.3386/w10155

    Abstract

    "This paper studies high school dropout behavior by estimating the long-run consequences to leaving school early. I measure these consequences using changes in minimum school leaving ages often introduced to prevent dropping out and compare results across the United States, Canada, and the United Kingdom. Students compelled to stay in school experience substantial gains to lifetime wealth, health, and other labor market activities for all three countries, and these results hold up against a wide array of specification checks. I estimate dropping out one year later increases present value income by more than 10 times forgone earnings and more than 2 times the maximum lifetime annual wage. The one-year cost to attending high school would have to be extremely large to offset these gains under a model that views education as an investment. Other, sub-optimal, explanations for why dropouts forgo these benefits are cons" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ausbildungsabbruch: Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems (2002)

    Bohlinger, Sandra ;

    Zitatform

    Bohlinger, Sandra (2002): Ausbildungsabbruch. Einblick in eine vermeintliche Randerscheinung des deutschen Bildungssystems. (Berichte aus der Sozialwissenschaft), Aachen: Shaker, 165 S.

    Abstract

    Das Buch gibt einen Überblick über das Ausmaß und die Ursachen von Ausbildungsabbrüchen in Deutschland. Die Autorin stellt dar, das diese 'keineswegs eine Randerscheinung des dualen Ausbildungssystems sind, die sich mit Hilfe von ständig neuen statistischen Verfahren, Schuldzuweisungen über eine angeblich immer dümmer werdende Jugend und einigen wenigen Maßnahmen und Projekten beheben lassen. Vielmehr wird sich zeigen, dass es sich um eine in manchen Ausbildungen notwendige Schutzmaßnahme handelt, mit der Auszubildende bzw. Ausbilder einen für sie nicht anders lösbaren Konflikt austragen, in dem sie alle Konsequenzen ziehen und den Ausbildungsvertrag lösen.' Neben der Darstellung von verschiedenen Berechnungsmethoden und -modellen zur Ermittlung der 'Vertragslösungsquote' geht es um unterschiedliche Ursachen des Ausbildungsabbruchs und Möglichkeiten zu dessen Vermeidung. Weiterhin werden Ergebnisse des Projektes 'Ziellauf- eine Initiative zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen' vorgestellt. In diesem Projekt wurden sogenannte 'Ausbildungsstellencoaches' erfolgreich zur Lösung von Ausbildungskonflikten eingesetzt. (IAB)

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    Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (2002)

    Braun, Frank;

    Zitatform

    Braun, Frank (2002): Fördern und Fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1415-1422.

    Abstract

    "Das Modellprogramm 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001' des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in drei Handlungsfeldern strategische Aspekte der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen aufgegriffen: Mit der Zielgruppe Schulverweigerer wurde die Integration einer Gruppe von Jugendlichen angegangen, die in besonderer Weise von dauerhafter beruflicher und daran anschließender sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Durch die Umgestaltung maßnahmeförmiger Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote in betriebsförmige oder betriebsähnliche Jugendhilfebetriebe wurden im zweiten Schwerpunkt des Programms neue Tätigkeitsfelder für benachteiligte junge Arbeitskräfte erschlossen und die Förderung wurde unter Bedingungen gestaltet, die denen des ersten Arbeitsmarktes vergleichbar sind. Schließlich wurden im dritten Schwerpunkt Betriebe des ersten Arbeitsmarktes als Lernorte für die berufliche Erstausbildung von benachteiligten Jugendlichen wiedergewonnen, mit dem Ziel, diese Jugendlichen zu anerkannten und marktfähigen Ausbildungsabschlüssen zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social exclusion and the transition from school to work: the case of young people not in education, employment, or training (NEET) (2002)

    Bynner, John; Parsons, Samantha ;

    Zitatform

    Bynner, John & Samantha Parsons (2002): Social exclusion and the transition from school to work. The case of young people not in education, employment, or training (NEET). In: Journal of vocational behavior, Jg. 60, H. 2, S. 289-309. DOI:10.1006/jvbe.2001.1868

    Abstract

    "In the modern labor market what Côté (1996) describes as 'identity capital' -- comprising educational, social, and psychological resources -- is at a premium in entering and maintaining employment. One consequence is the extension of education and training while young people acquire the qualifications and skills that will enhance their employability. In accordance with the perspective of life span developmental psychology, this places particular pressure on those young people growing up in disadvantaged circumstances and lacking support, especially when attempting to negotiate the transition from school to work. A particular policy concern in Britain has been directed at those young people who leave full-time education at the minimum age of 16 and then spend a substantial period not in education, employment, or training (NEET). This article reports the result of analyzing longitudinal data, collected for a subsample of the 1970 British Birth Cohort Study surveyed at age 21, to model the relationship of NEET status to earlier educational achievement and circumstances and to assess the added difficulties NEET poses in relation to the building of adult identity capital. It is concluded that although poor educational achievement is the major factor in entering NEET, inner city living for boys and lack of parental interest in their education for girls are also important. For young men the consequences of NEET lie mainly in subsequent poor labor market experience. For young women, the majority of whom are teenage mothers, the damaging effects of NEET extend to the psychological domain as well. It is concluded that effective counseling targeted at high risk groups, along the lines of the new UK 'ConneXions' service, are needed to help young people avoid the damaging effects of NEET and make a successful transition to adult life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen: eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2) (2002)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2002): Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen. Eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2). Nürnberg, 114 S.

    Abstract

    Im Januar 1999 startete das von der Bundesregierung verabschiedete Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Begleitforschung wurden 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt waren, zweimal qualitativ befragt. Im einzelnen thematisiert werden die beruflichen Erwartungen der Befragten und ihre Übergangsbemühungen in Ausbildung und Arbeit, ihre Kontakte zum Arbeitsamt sowie ihre Erfahrungen mit den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms und ihr Verbleib nach den Maßnahmen. Ein wichtiger Aspekt der Teilnahme am Jugendsofortprogramm war für die Jugendlichen die Verbesserung ihrer beruflichen Zukunftsperspektiven. Dabei reichte das Spektrum von der Hoffnung auf eine Ausbildungsstelle oder eine Weiterbeschäftigung durch ihren Praktikums-Betrieb bis hin zur Vermittlung von Qualifikationen, die sie in den Maßnahmen erhielten, und von denen sie sich generell größere Möglichkeiten erhofften, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können. Ein förderlicher Einfluss des Sofortprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration ist in vielen Fällen unverkennbar. Er reichte von der Verbesserung von Deutschkenntnissen, dem Erwerb sozialer Kompetenzen und extrafunktionaler Qualifikationen bis zu weiterverwendbaren beruflichen Kenntnissen und der Weiterbeschäftigung durch Betriebe, die Lohnkostenzuschüsse erhalten hatten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungslosigkeit als soziales Stigma in Bildungsgesellschaften: ein soziologischer Erklärungsbeitrag für die wachsenden Arbeitsmarktprobleme von gering qualifizierten Personen (2002)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2002): Ausbildungslosigkeit als soziales Stigma in Bildungsgesellschaften. Ein soziologischer Erklärungsbeitrag für die wachsenden Arbeitsmarktprobleme von gering qualifizierten Personen. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 54, H. 3, S. 476-505.

    Abstract

    "Der Beitrag zeigt, dass eine rein ökonomische Erklärung der abnehmenden Beschäftigungschancen von gering Qualifizierten nicht ausreicht. Der gängigen Verdrängungsthese wird damit als notwendige Ergänzung die soziologische These der 'einschließenden Auslese mit Stigmatisierungseffekt' an die Seite gestellt. Es wird versucht nachzuweisen, dass 'Ausbildungslosigkeit' in Bildungsgesellschaften zu einem sozialen 'Stigma' geworden ist, das dazu führt, dass die heutigen Ausbildungslosen nicht nur von qualifizierten Personen auf einfache Arbeitsplätze verdrängt werden, sondern dass sie aufgrund von Fremd- und Selbstselektionsprozessen von den qualifizierten Arbeitsplätzen ausgeschlossen werden. Damit wird zusätzlich in Rechnung gestellt, dass gering Qualifizierte einerseits von den Beschäftigern von vornherein als 'normabweichende Minderheit' von den qualifizierten Arbeitsplätzen ausgeschlossen werden und sie sich andererseits in Vorwegnahme einer antizipierten Chancenlosigkeit und Diskreditierungsgefahr durch Nicht-Bewerbung für qualifizierte Arbeitsplätze selbst ausschließen. Die empirischen Analysen auf Basis der Daten der Deutschen Lebensverlaufsstudie des MPI für Bildungsforschung unterstützen die Relevanz der These der 'einschließenden Auslese mit Stigmatisierungseffekt'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ohne Schulabschluss - und was dann?: Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971 (2002)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2002): Ohne Schulabschluss - und was dann? Bildungs- und Berufseinstiegsbiografien westdeutscher Jugendlicher ohne Schulabschluss, geboren zwischen 1930 und 1971. (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Working paper 02/2002), Berlin, 36 S.

    Abstract

    'Die Institutionalisierung des Lebenslaufs bedeutet (notwendige) Entlastung; sie gibt der Lebensführung ein festes Gerüst vor und setzt Kriterien dafür, was erreichbar ist und was nicht. Sie bedeutet aber auch - wie jede Herausbildung von Institutionen - eine Einschränkung individueller Handlungsspielräume'. Die Institutionalisierung des Lebensverlaufs wird damit zum einen als ein Konstrukt sozialer Sicherheit gesehen - im Sinne eines strukturell-geprägten und normativ definierten Ablaufprogramms mit 'verlässlichen, sozial einklagbaren individuellen Kontinuitätsansprüchen' (ebd.), das biographische Perspektiven und Langfristigkeit ermöglicht. Zum anderen stellen moderne Lebenslauf-Institutionen (wie das Bildungs- und Ausbildungssystem) auch Wissensstrukturen über regelhafte Übergänge, Definitionen von Machbarkeit und Bilanzierungskriterien für die Leistungsbewertung des Einzelnen zur Verfügung. Letzteres birgt die Gefahr in sich, soziale Benachteiligungen durch abweichendes Verhalten zu legitimieren. Der Beitrag thematisiert diese Gefahr am Beispiel der Jugendlichen ohne Schulabschluss. Die Institutionalisierung von Maßnahmekarrieren schuf ein institutionelles Korsett, das kaum Diskontinuität im Sinne eines Entweichens zulässt. Zudem stellen sie keine alternativen Übergangspfade dar. Vielmehr führen sie zu sozial segmentierten und mittels individueller Defizite legitimierten (nicht berufsreif, nicht ausbildungsreif, nicht beschäftigungsfähig) Kanalisierungen jenseits der Normalbiographie. Insofern produzieren sie systemische Sackgassen und institutionalisierte Übergangs-/Ausgrenzungsrisiken. Im Falle dieser Jugendlichen bedeutet die Institutionalisierung von Lebensverläufen daher eine widersprüchliche Verknüpfung von sozialer Integration - als ständige Versuche, sie doch noch für die Normalbiographie fit zu machen - und sozialem Ausschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen?: eine Stellungnahme (2001)

    Blaug, Mark;

    Zitatform

    Blaug, Mark (2001): Was tun mit Schülern, die die Schule vorzeitig abbrechen? Eine Stellungnahme. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 22, S. 44-52.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, welche schulinternen Faktoren im westeuropäischen und US-amerikanischen Raum das vorzeitige Verlassen der Schule begünstigen und mit welchen Mitteln sich die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen läßt, wenn Schüler die Schule abgebrochen haben. Bei der Bekämpfung des vorzeitigen Schulabbruchs treten unweigerlich Dilemmata auf. Potenzielle Schulversager sind frühzeitig zu überwachen, die Überwachung anhand von Leistungstests wird jedoch als die eigentliche Ursache für ein späteres Abbrechen der Schule gesehen. Werte und Einstellungen, die gesamte Schulkultur seien daher zu verändern und nicht so sehr die Noten. Schüler, die vorzeitig die Schule verlassen haben, müssen für Berufsbildungsgänge gewonnen werden, um Kompetenzbescheinigungen erwerben zu können. Dieses Verfahren scheint jedoch den praktischen Zielen einer Berufsbildung entgegenzustehen. (BIBB2)

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    Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit: von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit. Von der Arbeitslosigkeit in die Maßnahme? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 419-439.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitisch finanzierte Maßnahmen der Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung gewinnen im Übergangsprozess Jugendlicher von der allgemeinbildenden Schulphase in die Erwerbstätigkeit quantitativ an Bedeutung. Dazu hat nicht zuletzt das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen, das 1999 in Kraft trat. Welche Jugendlichen beenden ihre Arbeitslosigkeit durch Übergang in eine subventionierte Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme? Eine Befragung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit zwischen 1998 und 1999 länger als drei Monate registriert waren, zeigt, dass der Übergangsprozess komplexen Mustern folgt. Jugendliche erfahren Arbeitslosigkeit auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit an unterschiedlichen Stellen. Diese Übergangsmuster prägen wiederum die Wahrscheinlichkeit, im weiteren Erwerbsverlauf in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zu gelangen bzw. an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilzunehmen. Nach Ergebnissen einer multivariaten Logitanalyse kommen dabei individuelle, biografische, herkunftsspezifische sowie regionale Merkmale zur Wirkung. Mit Hilfe eines Cox Modells wird die Zeitabhängigkeit des Übergangsgeschehens aufgezeigt, die gleichermaßen mit individuellen, herkunftsspezifischen und regionalen Merkmalen variiert und Opportunitäten für den weiteren Lebenslauf definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)

    Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Thomas Rothe (2001): Bekanntheitsgrad und Bewertung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. (IAB-Werkstattbericht 13/2001), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit trat am 1. Januar 1999 zunächst für ein Jahr in Kraft und wurde dann bis Ende 2003 verlängert. Im Rahmen der IAB-Begleitforschung wurde der Bekanntheitsgrad sowie die Akzeptanz und Bewertung des Programms vor allem bei der Zielgruppe, den ausbildungs- bzw. erwerbslosen Jugendlichen, ermittelt. Hierzu wurden zwischen April 1999 und Juni 2001 vier Erhebungen bei einer repräsentativen Auswahl aus der bundesdeutschen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren durchgeführt. Außerdem wurde die Präsenz des Jugendsofortprogramms in den Medien untersucht. Es wird festgestellt, dass das Programm zu Beginn der Förderung in der Bevölkerung einen hohen Bekanntheitsgrad und eine breite Akzeptanz erfahren hat. Danach ging der Bekanntheitsgrad deutlich zurück, die Akzeptanz blieb aber hoch. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    JUMP, das Jugendsofortprogramm: Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende (2001)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2001): JUMP, das Jugendsofortprogramm. Unterschiede in den Förderjahren 1999 und 2000 und Verbleib der Teilnehmer nach Maßnahmeende. (IAB-Werkstattbericht 03/2001), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    Das Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wird seit Ende 1998 durchgeführt. In den Jahren 1999 und 2000 wurden insgesamt 268.205 Jugendliche unter 25 Jahren gefördert. In dem Beitrag werden auf der Grundlage von prozessproduzierten Daten der Arbeitsämter und einer telefonischen Umfrage bei knapp 5000 Maßnahmeteilnehmern die Eintritte in das Jugendsofortprogramm der ersten beiden Förderjahre vergleichend dargestellt und Übergangsmuster aus den Maßnahmen des Programms analysiert. Es wird festgestellt, dass im zweiten Förderjahr beschäftigungsbezogene Maßnahmen im Verhältnis zu qualifizierungsbezogenen Maßnahmen an Gewicht gewonnen haben. Knapp ein Drittel der Teilnehmer haben anschließend sofort einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf dem regulären Arbeit gefunden. Sechs Prozent haben eine schulische Ausbildung begonnen, gut jeder fünfte eine weitere, vom Arbeitsamt geförderte Maßnahme. Zunächst arbeitslos war ein Drittel der Teilnehmer, sechs Monate nach Maßnahmeende war es nur noch ein Viertel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Taking Control - Lernen und Arbeiten in der Risikogesellschaft: ein deutsch-englischer Vergleich. Workshop, Leipzig, 23./24. 2. 2001 (2001)

    Kaluza, J.;

    Zitatform

    (2001): Taking Control - Lernen und Arbeiten in der Risikogesellschaft. Ein deutsch-englischer Vergleich. Workshop, Leipzig, 23./24. 2. 2001. Leipzig, Getr. Sz.

    Abstract

    Im Rahmen des vom Zentrum für Arbeits- und Organisationsforschung Leipzig und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Institute of Education der Universität London und der Universität Surrey, Guildford, veranstalteten Workshops wurden auch die Ergebnisse des deutsch-englischen Forschungsprojektes 'Taking Control' zum Übergangsverhalten junger Erwachsener, das auf einem Vergleich von Städten und Arbeitsmärkten in Leipzig, Hannover und Derby basiert, vorgestellt. Es zeigt sich, dass britische im Vergleich zu deutschen Jugendlichen ihre Arbeitsmarktsituation eher auf individuelle Merkmale als auf strukturelle Gegebenheiten zurückführen. In allen drei Städten war die große Mehrheit der Befragten der Meinung, dass Bildung und Ausbildung entscheidend für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind, wobei die jungen Menschen in Leipzig die negativsten Ausblicke auf die Zukunft äußerten. Außerdem wurden auf dem Workshop folgende Themen behandelt: Arbeitsmarkt und Beschäftigung in Leipzig, das Ausbildungssystem im Vereinigten Königreich, Deutsche Wirklichkeit im Ausbildungssystem sowie Jugendarbeitslosenquote als Gütekriterium für Berufsbildungssysteme im internationalen Vergleich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Living on the edge: an empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe (2001)

    Kieselbach, Thomas; Borghi, Vando ; Chicchi, Federico; Vanderplasschen, Wouter; Espluga, Josep; La Rosa, Michele; Forsberg, Erik; Sokou, Katerina; Johansson, Marianne; Baltierrez, Josep; Kalander-Blomqvist, Marina; Beelmann, Gert; Löfgren, Ulla-Britta; Heeringen, Kees van; Meyer, Ronald; Starrin, Bengt; Papantoniou, Valentine; Willems, Tine; Rantakeisu, Ulla; Bayetakou, Demetra; Stitzel, Andrea; Lemkow, Louis ; Traiser, Ute;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas, Kees van Heeringen, Michele La Rosa, Louis Lemkow, Katerina Sokou & Bengt Starrin (Hrsg.) (2001): Living on the edge. An empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe. (Psychologie sozialer Ungleichheit 11), Opladen: Leske und Budrich, 476 S.

    Abstract

    "In the volume, the European research project YUSEDER ('Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences and Institutional Responses in Six Countries of the EU'), supported by the EU Commission (Directorate General Research) as a part of the programme Targeted Socio-Economic Research (TSER), addresses the question of what effects long-term unemployment has on young people in regard to their feeling of belonging to society. Does long-term unemployment imply the risk of social exclusion for young people? How does social exclusion develop, and which factors counteract the processes of exclusion? Thus far, research into unemployment has seldom performed comparative studies. This interdisciplinary project in six European countries has conducted for the first time a qualitative study with 300 long-term unemployed young people from age 20 to 25. The inquiry was carried out in the three northern European countries Sweden, Belgium and Germany and in the three southern European countries Greece, Italy and Spain. Researchers from psychology, sociology, public health and psychiatry participated in this research project co-ordinated by Thomas Kieselbach." Content: Executive Summary:
    Kieselbach/ Beelmann/ Stitzel/Traiser: Comparative Report. Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in six countries of the EU;
    National Reports:
    Rantakeisu/ Forsberg/ Kalander-Blomqvist/ Löfgren/ Johansson/ Starrin: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Sweden; Willems/ Vanderplasschen/ van Heeringen: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Belgium;
    Kieselbach/ Beelmann/ Traiser/ Meyer: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Germany;
    Sokou/ Bayetakou/ Papantoniou: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Greece;
    Borghi/ Chicchi/ La Rosa: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Italy;
    Espluga/ Baltiérrez/ Lemkow: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Spain.
    (IAB2) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktrisiken und berufliche Chancen Jugendlicher in ländlichen Räumen (2001)

    Müller, Karin;

    Zitatform

    Müller, Karin (Hrsg.) (2001): Arbeitsmarktrisiken und berufliche Chancen Jugendlicher in ländlichen Räumen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 249), Nürnberg, 280 S., Anhang.

    Abstract

    Die Lebensprobleme Jugendlicher, vor allem ihre komplizierte Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation werden zunehmend wahrgenommen. Für viele Jugendliche führt die Arbeitsmarktsituation oft zu schwer lösbaren Fragen; sie sind verbunden mit den Problemen der Bildung und Ausbildung, aber auch mit denen der Freizeit und mit ihren Lebensperspektiven insgesamt. Da die Zukunft unseres Landes letztlich von der Jugend bestimmt wird, sind Schulbildung, Ausbildung und Erwerbsmöglichkeiten überall bereitzustellen. Für die Beurteilung der Situation am Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt reicht die Datenlage allerdings oft nicht aus. Die hier vorgelegten Fallstudien sind als Beitrag und in Ergänzung anderer Untersuchungen und Modellprojekte zu sehen. Besonders Landjugendliche stehen häufig vor Entscheidungen über ihr "Bleiben" oder "Weggehen". Beides schließt sich nicht aus: Bildungs-, Ausbildungs- und Erwerbstätigkeitsabschnitte außerhalb der Heimatregion können durchaus Interimscharakter haben. Wenn sie danach auf dem Lande leben möchten, müssen sie Lebensperspektiven in ihrem Umfeld vorfinden. Die Ausgleichsmöglichkeiten bei Arbeitsmarktproblemen sind in ländlich-peripheren Räumen mit dünner Besiedelung mitunter gering; außerdem spield die Verfasstheit der Arbeitsmärkte im Osten und im Westen eine Rolle. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Frage: Könenn die Bedingungen des Bildungserwerbs und der Berufsfähigkeit in ländlichen Regionen so gestaltet werden, dass sie einerseits nicht zur Benachteiligung junger Menschen führen und andererseits zugleich zur Entwicklung dieser Räume beitragen? Die Untersuchungen sind in das landesweite Bemühen einzuordnen, eine Exklusion der jungen Generation mit ihrer gesellschaftlichen Brisanz nicht zuzulassen, auch nicht in den dünn besiedelten ländliche-peripheren Räumen. Vorgestellt werden die Untersuchungen von Monika Putzing, Vera Dahms und Peter Schreiber (SÖSTRA - Sozialökonomische Strukturanalysen GmbH Berlin) und damit die Ergebnisse von Fallstudien aus zwei ostdeutschen und einem westdeutschen Landkreis und einer kreisfreien ostdeutschen Stadt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema wird durch grundsätzliche Anmerkungen zur Situation Jugendlicher in Landregionen von Karin Müller (IAB) ergänzt. Die Ergebnisse der Untersuchungen weisen auch auf Tatbestände hin, die nicht nur für Jugendliche in den beobachteten ländlichen Regionen typisch sind, sondern überall auftreten könnten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)

    Schierholz, Henning;

    Zitatform

    Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.

    Abstract

    "Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and social exclusion: comparison of six European countries (2000)

    Kieselbach, Thomas; LaRosa, Michele; Sokou, Katerina; Starrin, Bengt; Lemkow, Louis ; Heeringen, Kees von;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (Hrsg.) (2000): Youth unemployment and social exclusion. Comparison of six European countries. (Psychologie sozialer Ungleichheit 10), Opladen: Leske und Budrich, 320 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit bedeutet für Jugendliche in Europa ein Risiko sozialer Ausgrenzung. Insbesondere sog. vulnerable Gruppen wie geringqualifizierte, langzeitarbeitslose, behinderte, ausländische oder alleinerziehende Jugendliche sind davon betroffen. Das Buch analysiert die Problemlagen dieser Gruppen in den unterschiedlichen Ländern, zum anderen diskutiert es unterschiedliche theoretische Konzepte im Kontext sozialer Ausgrenzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment and health: a comparison of six European countries (2000)

    Kieselbach, Thomas; Heeringen, Kees van; Sokou, Katerina; La Rosa, Michele; Lemkow, Louis ; Starrin, Bengt;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (Hrsg.) (2000): Youth unemployment and health. A comparison of six European countries. (Psychology of social inequality 09), Opladen: Leske und Budrich, 232 S.

    Abstract

    "The volume draws attention to the health effects of long-term youth unemployment in six European countries. It is based upon the results of an international research project (Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences, and Innovative Institutional Responses in Six Countries of the EU) (YUSEDER) conducted by the framework of the research programme Targeted Socio-Economic Research (TSER) of the European Commission. The contributions in this volume illustrate an initial approach to analysing and comparing empirical evidence on youth unemployment and health from a comparative perspective. For each country a specific national report is presented. The comparative section describes and attempts to explain the similarities and dissimilarities between countries having rather diverse historical and social understandings of being in and out of work for young people." (Autorenreferat, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    New Deal for Young People: participants' perspectives (2000)

    Ritchie, Jane;

    Zitatform

    Ritchie, Jane (2000): New Deal for Young People. Participants' perspectives. In: Policy Studies, Jg. 21, H. 4, S. 301-312. DOI:10.1080/713691372

    Abstract

    "New Deal for Young People (NDYP) plays a central role in current welfare to work strategies. Launched in 12 Pathfinder areas in January 1998, and extended nationally in April 1998, the programme aims to assist young people who have been unemployed for 6 months or more in finding sustainable employment. This article examines some key features of NDYP from the perspectives of participants. It first considers the considerable diversity of young unemployed people who enter the programme and their very differing needs. It then examines the patterns of departure into employment from the programme and explores whether some routes appear more durable than others. Finally, some discussion is devoted to the variety of ways in which 'employability' can be strengthened during NDYP and to the qualities of the programme that most enhance them. The analysis is based on accumulated evidence from a series of qualitative studies carried out as part of the main evaluation programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer (2000)

    Schreiber-Kittl, Maria;

    Zitatform

    (2000): Lernangebote für Schulabbrecher und Schulverweigerer. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Praxismodelle 07), Leipzig, 245 S.

    Abstract

    "Die Herausgeberin gibt einen Überblick über die Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Schulabbruch und Schulverweigerung und Angeboten der Jugendsozialarbeit, die diesen Problemen zu begegnen suchen. 31 Projekte in Trägerschaft von Schulen und der Jugendsozialarbeit werden detailliert dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche ohne Berufsausbildung: eine BIBB/EMNID Untersuchung (2000)

    Troltsch, Klaus; Ulrich, Joachim G.; Alex, Laszlo; Bardeleben, Richard von;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus, Laszlo Alex, Richard von Bardeleben & Joachim G. Ulrich (2000): Jugendliche ohne Berufsausbildung. Eine BIBB/EMNID Untersuchung. Bonn, 93 S.

    Abstract

    "Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Forschung 1998 eine repräsentative Befragung von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung im Alter zwischen 20 und 29 Jahren in den alten und neuen Bundesländern durchgeführt. Die vorliegende BIBB/Emnid-Untersuchung beschreibt die Konzeption, die Durchführung und die Ergebnisse der als Strukturerhebung konzipierten Befragung. Befragt wurden 15000 Jugendliche mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit zu ihrem beruflichen Werdegang. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 1700 Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d. h. ein prozentualer Anteil von 11,6 Prozent dieser Altersgruppe. Hochgerechnet auf der Grundlage der Angaben des Statistischen Bundesamtes blieben im Jahr 1998 etwa 1,33 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss. In der Studie werden die aktuellen Lebensumstände der Jugendlichen dargestellt und analysiert, welche Faktoren im einzelnen ausschlaggebend sind, wenn es bei Jugendlichen zu keinem Berufsabschluß kommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen (2000)

    Zitatform

    (2000): Empfehlungen zur Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit den Kommunen bei der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 17, S. 1565-1636.

    Abstract

    Für die Zwischenbilanz zum Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die Selbstverwaltung der Bundesanstalt für Arbeit auch mit der Zusammenarbeit zwischen Arbeitsämtern und Jugend- und Sozialämtern befasst. Trotz eines insgesamt positiven Bildes wurde dabei festgestellt, dass sich die Kooperation hinsichtlich der Felder, Formen und Intensität sehr unterschiedlich gestaltet und noch ausbaufähig ist. Die Selbstverwaltung hat deshalb eine Arbeitsgruppe beauftragt, eine Vereinbarung zu erarbeiten, die als Grundlage für die künftige Zusammenarbeit dienen kann. In dem Heft ist der Text der Empfehlungen abgedruckt. Ferner werden Beispiele aus der Praxis der Arbeitsämter vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Youth employment and joblessness in advanced countries (1999)

    Blanchflower, David G. ; Freeman, Richard B. ;

    Zitatform

    Blanchflower, David G. & Richard B. Freeman (Hrsg.) (1999): Youth employment and joblessness in advanced countries. (NBER comparative labor markets series), Chicago u.a.: University of Chicago Press, 483 S.

    Abstract

    "The economic status of young people has declined significantly over the past two decades, despite a variety of programs designed to aid new workers in the transition from the classroom to the job market. This ongoing problem has proved difficult to explain. Drawing on comparative data from Canada, Germany, France, Sweden, and the United Kingdom, these papers go beyond examining only employment and wages and explore the effects of family background, education and training, social expectations, and crime on youth employment.
    This volume brings together key studies, providing detailed analyses of the difficult economic situation plaguing young workers. Why have demographic changes and additional schooling failed to resolve youth unemployment? How effective have those economic policies been which aimed to improve the labor skills and marketability of young people? And how have youths themselves responded to the deteriorating job market confronting them? These questions form the empirical and organizational bases upon which these studies are founded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nervous and depressive symptoms in a longitudinal study of youth unemployment - selection or exposure? (1997)

    Hammarström, Anne ; Janlert, Urban;

    Zitatform

    Hammarström, Anne & Urban Janlert (1997): Nervous and depressive symptoms in a longitudinal study of youth unemployment - selection or exposure? In: Journal of Adolescence, Jg. 20, H. 3, S. 293-305.

    Abstract

    "One thousand and sixty young people were followed for 5 years from the last term of compulsory school. Unemployment correlated positively with changes in nervous complaints and depressive symptoms, even after controlling for initial psychological health and background factors. There were no pronounced gender differences. Qualitative methods were used to study mediating factors between unemployment and mental health, including lack of self-confidence, self-blame, stress, isolation, lack of control and resignation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Herausforderung der Jugendarbeitslosigkeit (1997)

    O'Higgins, Niall;

    Zitatform

    O'Higgins, Niall (1997): Die Herausforderung der Jugendarbeitslosigkeit. In: Internationale Revue für soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 4, S. 67-100.

    Abstract

    "Dieser Artikel wurde als Beitrag zum Aktionsprogramm Jugendarbeitslosikgeit der IAO verfaßt. Er bietet einen Überblick über das Problem der Jugendarbeitslosigkeit und der Beschäftigungspolitik für die Jugend vorwiegend aus europäischer Sicht... Im ersten Abschnitt wird auf die Natur und die Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit eingegangen; hier wird gezeigt, daß die Grundursache nicht in den hohen Jugendlöhnen oder dem Umfang der Jugendkohorte, sondern vielmehr in der Gesamtnachfrage liegt, und es wird empfohlen, dies in einer erfolgreichen Strategie zur Bewältigung des Problems zu berücksichtigen. Im zweiten Abschnitt, der sich vorwiegend auf Beispiele aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland stützt, werden verschiedene Faktoren herausgearbeitet, die die Wirksamkeit der Beschäftigungspolitik für die Jugend beeinflussen. Insbesondere wird festgestellt, daß sowohl die präzise Zielausrichtung der Programme als auch die Einbindung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und des Staats in die Gestalt und Umsetzung der Politik wichtige Determinanten einer wirksamen Politik sind. In einem dritten Abschnitt wird versucht, die Analyse in einen allgemeineren Kontext einzubetten." (Autorenreferrat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job club methodology applied in a workfare setting (1992)

    Stidham, Helen H.; Remley, Theodore P. junior;

    Zitatform

    Stidham, Helen H. & Theodore P. junior Remley (1992): Job club methodology applied in a workfare setting. In: Journal of Employment Counseling, Jg. 29, H. 2, S. 69-76. DOI:10.1002/j.2161-1920.1992.tb00155.x

    Abstract

    "The Job Club program consisted of a series of monthly groups, meeting daily for 15-20 three-hour sessions conducted in the Azrin Job Club methodology. Results indicate that those clients attending the Job Club sessions had a higher employment rate than did those not attending." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte: eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen (1992)

    Vonderach, Gerd; Siebers, Ruth; Barr, Ulrich;

    Zitatform

    Vonderach, Gerd, Ruth Siebers & Ulrich Barr (1992): Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte. Eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen. (Biographie und Gesellschaft 14), Opladen: Leske und Budrich, 217 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines Forschungsprojektes "wurde im Jahre 1987 in lebensgeschichtlich ausgerichteten Gesprächen (narrativen Interviews) mit jungen Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren der Frage nachgegangen, wie diese mit langandauernder oder wiederkehrender Arbeitslosigkeit während des Hineinwachsens in die Erwachsenen-Erwerbsgesellschaft umgehen und wie davon ihre Lebenspläne und Lebensführung tangiert werden." Die Erhebung wurde in drei ländlichen Regionen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit durchgeführt. Als Ergebnis der komparativen Analyse wurden sieben Fallreihen mit typischen Bewältigungsmustern gegenüber dem Widerfahrnis der Arbeitslosigkeit herausgearbeitet. In drei größere Blöcke gruppiert zeigt sich Arbeitslosigkeit als Biographieblockierung, als eigener Biographieabschnitt sowie als Übergang zu neuen Biographieabschnitten und Lebensformen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Psychological well-being and access to categories of experience in unemployed young adults (1991)

    Haworth, J. T.; Ducker, J.;

    Zitatform

    Haworth, J. T. & J. Ducker (1991): Psychological well-being and access to categories of experience in unemployed young adults. In: Leisure Studies, Jg. 10, H. 3, S. 265-274. DOI:10.1080/02614369100390241

    Abstract

    "The study investigated the correlations between a range of important categories of experience and psychological well-being in 22 unemployed young adults. The methods used included questionnaires, psychological scales and Experience Sampling Methodology (ESM) where respondents answer a short series of questions in a diary on the receipt of signals from a personal bleeper. The results showed that in this sample ‘hope for the future’, ‘reduced financial strain’, access to Jahoda's ‘categories of experience’, in particular ‘activity’, and also ‘enjoyment’ were associated with important and different dimensions of psychological well-being. The study also found that those unemployed individuals with better access to Jahoda's categories of experience have better psychological well-being and engage in more work-like and active leisure activities than those with less access. Additionally, it was found that there are important correlations between access to Jahoda's categories of experience and hope for the future and enjoyment; and it is suggested that these intercorrelations could be very usefully explored further to study the dynamics of person-situation interactions important for psychological well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche Außenseiter: zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe (1991)

    Helsper, Werner; Combe, Arno; Müller, Hermann J. ; Nölke, Eberhard;

    Zitatform

    Helsper, Werner, Hermann J. Müller, Eberhard Nölke & Arno Combe (1991): Jugendliche Außenseiter. Zur Rekonstruktion gescheiterter Bildungs- und Ausbildungsverläufe. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 292 S.

    Abstract

    Es wird versucht, einen Zusammenhang zwischen den Lebensläufen von Jugendlichen und ihren gescheiterten Bildungs- und Ausbildungsverläufen herzustellen. Als theoretische Grundlagen dienen die strukturellen Veränderungen der Bedingungen des Aufwachsens und das Verhältnis von Individualisierungs- und Marginalisierungsprozessen. Die vorliegende empirische Untersuchung basiert auf den methodischen Verfahren der 'objektiven Hermeneutik' und der 'Biographieanalyse', die jeweils knapp vorgestellt und durch exemplarische Einzelfallstudien illustriert werden. Insgesamt wurden zehn narrative Interviews mit marginalisierten Jugendlichen analysiert. Die Fälle werden insbesondere unter den Aspekten der Familie, der Paarbeziehungen, der Schulerfahrungen und der Erfahrungen mit Institutionen der Jugendhilfe miteinander verglichen. Die Arbeit zielt darauf ab, geeignete Grundlagen für die Gestaltung präventiver Interventionen bei Marginalisierungsprozessen zu entwickeln. (GESIS)

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  • Literaturhinweis

    A longitudinal study of the psychological effects of unemployment and unsatisfactory employment on young adults (1991)

    Winefield, Anthony H.; Tiggemann, Marika; Goldney, Robert D.; Winefield, Helen R.;

    Zitatform

    Winefield, Anthony H., Helen R. Winefield, Marika Tiggemann & Robert D. Goldney (1991): A longitudinal study of the psychological effects of unemployment and unsatisfactory employment on young adults. In: Journal of applied psychology, Jg. 76, H. 3, S. 424-431.

    Abstract

    In einer Langzeitstudie von Schulabgängern wurden vier Gruppen junger Erwachsener (zufriedene Beschäftigte, unzufriedene Beschäftigte, Arbeitslose und Studenten des tertiären Bildungssektors) mit einer ganzen Bandbreite psychologischer Untersuchungsverfahren verglichen. Zunächst ergab sich, dass zwischen den Gruppen keine demografischen bzw. soziodemografischen Unterschiede festgestellt werden konnten, was zu der Vermutung führte, dass der Grund für die ermittelten Unterschiede ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Beschäftigungsstatus und dem psychologischen Wohlbefinden ist. In den Langzeitanalysen zeigten die zufriedenen Beschäftigten und die Studenten ein höheres Selbstwertgefühl, weniger Neigungen zur Depression, weniger externe Effekte und eine weniger negative Stimmung als die unzufriedenen Beschäftigten und die Arbeitslosen. Ähnliche Unterschiede im Gruppenvergleich wurden in Bezug auf soziale Entfremdung, Hoffnungslosigkeit, psychologischen Stress und Zufriedenheit mit der Lebenssituation ermittelt. Langzeitunterschiede ergaben sich in Folge von Verbesserungen der Situation der Gruppen der zufriedenen Beschäftigten und/oder der Studenten und nicht aufgrund der Verschlechterung der Situation der anderen Gruppen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Young and jobless: the social and personal consequences of long-term youth unemployment (1987)

    MacRae, Susan;

    Zitatform

    MacRae, Susan (1987): Young and jobless. The social and personal consequences of long-term youth unemployment. (Policy Studies Institute. Research report 671), London, 154 S.

    Abstract

    Der Studie zu den Auswirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen liegen qualitative Interviews mit 119 Jugendlichen aus verschiedenen Regionen Großbritanniens zugrunde. Diese Interviews wurden 1986 durchgeführt und betrafen die persönliche Situation der Jugendlichen, Auswirkungen von Dauerarbeitslosigkeit, Arbeitssuche und Arbeitsmarktchancen, Qualifikations- und Ausbildungsmöglichkeiten und -verwertung, Folgen des Angewiesenseins auf Arbeitslosenunterstützung für Beziehungen zu Freunden und (Ehe-)Partnern, Gruppen von Benachteiligten, soziale und politische Perspektiven, Verarbeitung der eigenen Arbeitslosigkeit. Abschließend werden Folgerungen für politische Interventionen gezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Ansätze zur sozioökonomischen und beruflichen Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher: internationales Seminar der Europäischen Gemeinschaft (30. und 31. März 1987). Bericht (1987)

    Münch, Joachim;

    Zitatform

    Münch, Joachim (1987): Neue Ansätze zur sozioökonomischen und beruflichen Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher. Internationales Seminar der Europäischen Gemeinschaft (30. und 31. März 1987). Bericht. Kaiserslautern, 30 S.

    Abstract

    An dem im März 1987 in Frankfurt/Main veranstalteten Internationalen Seminar der Europäischen Gemeinschaft zur Entwicklung von Ansätzen und Strategien zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit nahmen Experten (Wissenschaftler, Vertreter der Arbeitsministerien und der Arbeitsverwaltung) aus allen EG-Ländern teil. Drei Arbeitsgruppen befaßten sich mit folgenden Fragen:
    "1. Die benachteiligte Generation - um welche Gruppen von Jugendlichen müssen wir uns besonders kümmern?
    2. Jugendliche - flexible, mobile und billige Arbeitskräfte?
    3. Beschäftigungspolitische Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche - wie kann ihre Effektivität gesteigert werden?"
    Angesichts der Gefahr, daß sich gegenüber den Problemen der Massenarbeitslosigkeit Resignation oder Verdrängung ausbreiten, appelliert der Berichterstatter eindringlich: "Kann es eine aufgeklärte und dem Prinzip der Chancengerechtigkeit verpflichtete Gesellschaft hinnehmen, daß durch eine buchstäblich "ausschließende" Arbeitslosigkeit viele ihrer Menschen zu Wirtschafts-, Staats- und Kulturbürgern zweiter oder gar dritter Klasse werden? Nein!" (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit BRD - Spanien: ein Vergleich unter Berücksichtigung staatlicher Lösungsansätze (1987)

    Wallenborn, Manfred;

    Zitatform

    Wallenborn, Manfred (1987): Jugendarbeitslosigkeit BRD - Spanien. Ein Vergleich unter Berücksichtigung staatlicher Lösungsansätze. Frankfurt: Verlag für Akademische Schriften, 319 S., Anhang.

    Abstract

    Der Autor vergleicht staatliche Ansätze und Interventionen zur Lösung des Problems Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und in der Bundesrepublik Deutschland. Er geht von der These aus, "daß sich die Zusammensetzung der arbeitslosen Jugendlichen und deren Übergangsprobleme in das Beschäftigungssystem in beiden Ländern angleichen werden. Hinsichtlich dieser Probleme wird die BRD Spanien "einholen". In Spanien besteht schon eine Reihe von Maßnahmen, die die Linderung jener Übergangsprobleme zum Ziel haben, die sich zukünftig in der BRD für Jugendlichen stellen werden. Eine Bewertung der Effizienz dieser Maßnahmen kann deshalb wichtige Hinweise für eine veränderte, aber gleichwohl angemessene Maßnahmenkonstruktion in der BRD beinhalten, die nicht mehr Ausbildungs- sondern Beschäftigungsproblemen Jugendlicher Rechnung tragen muß." Die Analyse befaßt sich einleitend mit Ausmaß, Struktur und Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit in beiden Ländern. anschließend werden die Maßnahmen der öffentlichen Hand dargestellt und bewertet. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird auch durch Ergebnisse empirischer untersuchungen "in einer bundesdeutschen Stadt" und in einer spanischen Stadt (Palma de Mallorca) überprüft. In der Bundesrepublik wurden dazu Expertengespräche mit Verantwortlichen der Arbeitsverwaltung, Maßnahmeträgern, Ausbildern und Lehrern geführt, in Spanien wurden ehemalige Teilnehmer an Maßnahmen befragt. Als Fazit ergibt sich, daß Jugendarbeitslosigkeit "nicht allein durch die Schaffung ausreichender qualitativer Ausbildungsplätze, sondern letztlich nur durch die Sicherstellung entsprechender Arbeitsplätze entgegengewirkt werden kann". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Measures to reduce youth unemployment in Britain, France and West Germany (1986)

    Marsden, D.; Trinder, C.; Wagner, K.;

    Zitatform

    Marsden, D., C. Trinder & K. Wagner (1986): Measures to reduce youth unemployment in Britain, France and West Germany. In: National Institute Economic Review H. 117, S. 43-51.

    Abstract

    Der Artikel untersucht die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Großbritannien, der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich und stellt die jeweiligen nationalen Programme zur Beseitigung dieser Jugendarbeitslosigkeit vor. Darunter fallen spezielle Ausbildungs-, Eingliederungs- und Arbeitsbeschaffungsprogramme. Die relativ niedrige Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland wird auf das deutsche Berufsausbildungssystem zurückgeführt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Recent trends in unemployment and the labor force, 10 countries (1985)

    Moy, Joyanna;

    Zitatform

    Moy, Joyanna (1985): Recent trends in unemployment and the labor force, 10 countries. In: Monthly labor review, Jg. 108, H. 8, S. 9-22.

    Abstract

    Der internationale Vergleich zeigt starke Beschäftigungsgewinne und einen ausgeprägten Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA während sich auf den Arbeitsmärkten in Westeuropa und Japan nur wenig bewegte. Einen besonderen Schwerpunkt des Artikels bildet die Jugendarbeitslosigkeit seit 1980, die gesondert analysiert wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit: Strukturen, Trends und Perspektiven (1985)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1985): Jugendarbeitslosigkeit. Strukturen, Trends und Perspektiven. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 7, S. 1-12.

    Abstract

    "Leicht gebessert hat sich die Lage der Jugend am Arbeitsmarkt. Wirtschaftliche Aufschwungtendenzen, ein gestiegenes Ausbildungsplatzangebot, vielfältige arbeitsmarkt- und bildungspolitische Maßnahmen und der allmähliche Rückgang der entsprechenden Altersjahrgänge beginnen Wirkung zu zeigen. Allerdings liegt die Arbeitslosigkeit der unter 25jährigen mit rd. 550.000 und einer Arbeitslosenquote von 10,3% im Jahresdurchschnitt 1985 immer noch auf sehr hohem Niveau. Das Gesicht der Jugendarbeitslosigkeit hat sich seit den 70er Jahren verändert: Arbeitslose Jugendliche wie Lehrstellenbewerber sind heute deutlich älter als vor 10 Jahren und weisen höhere Schulabschlüsse auf. Die Arbeitslosigkeit junger Menschen konzentriert sich zunehmend unmittelbar an den Übergangsschwellen vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem. Wachsende Probleme ergeben sich insbesondere an der zweiten Schwelle bei der Suche nach einem stabilen Einstieg ins Erwerbsleben." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Zur Lage der jungen Generation in Europa (1985)

    Schäfers, Bernhard; Bienwald, Werner; Hanesch, Walter;

    Zitatform

    Schäfers, Bernhard, Walter Hanesch & Werner Bienwald (1985): Zur Lage der jungen Generation in Europa. In: Materialien zur politischen Bildung H. 4, S. 39-61.

    Abstract

    Lage und Perspektiven der jungen Generation werden "aus soziologischer, ökonomischer und juristischer Sicht einer wissenschaftsorientierten Analyse unterzogen." Damit werden Beziehungen (Familie, Gleichaltrige, Erwachsene), Abhängigkeiten (Bildungs-, Beschäftigungs- und Einkommenschancen) und Grenzen (Volljährigkeit, Pflichten der Eltern) dargelegt. (IAB2)

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    Empirische Befunde zu qualifikationsstrukturellen Problemen der Jugendarbeitslosigkeit (1985)

    Sinnhold, Heiko; Rolf, Wilfried;

    Zitatform

    Sinnhold, Heiko & Wilfried Rolf (1985): Empirische Befunde zu qualifikationsstrukturellen Problemen der Jugendarbeitslosigkeit. In: M. Kaiser, R. Nuthmann & H. Stegmann (Hrsg.) (1985): Berufliche Verbleibsforschung in der Diskussion : Materialien eines Forschungsseminars im IAB. Materialband 1: Schulabgänger aus dem Sekundarbereich I beim Übergang in Ausbildung und Beruf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 90.1), S. 487-509.

    Abstract

    Auf der Basis sekundäranalytischer Analysen versucht der Autor Aufschluß darüber zu gewinnen, ob und inwieweit heute die postulierten engen Zusammenhänge zwischen Qualifikation und Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem für jugendliche Erwerbspersonen gelten. Entsprechend der Diskussion müssen dabei zwei Fragestellungen getrennt voneinander analysiert werden:
    - Welche Bedeutung hat der Erwerb einer Qualifikation als solcher für die Beschäftigungschancen Jugendlicher?
    - Welche Bedeutung hat die Ausbildung in einem bestimmten Beruf für die Beschäftigungschancen Jugendlicher?
    Der Beitrag gelangt zu folgendem vorläufigen Fazit:
    - "Beruflich Qualifizierte sind zwar generell in geringerem Maße von Arbeitslosigkeit betroffen als Unqualifizierte, die formale Qualifikation scheint aber gerade junge Erwerbspersonen in geringerem Maße vor Arbeitslosigkeit zu schützen als ältere. Die häufig vertretene These, die besondere Betroffenheit der Jugendlichen von Arbeitslosigkeit sei eine Folge deren mangelnder berufliche Qualifikation, greift zu kurz. Aus den Ergebnissen der vorliegenden Untersuchung folgt, daß einerseits unqualifizierte jugendliche Erwerbspersonen nur geringfügig höhere Risiken aufweisen als Unqualifizierte anderer Altersgruppen und daß andererseits die Unterschiede in den Risiken für Qualifizierte und Unqualifizierte bei den Jugendlichen selbst am geringsten sind:
    - Auf der berufsstrukturellen Gesamtebene lassen sich keine signifikanten Anhaltspunkte für berufsspezifische Fehlstrukturierungen zwischen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem finden. Gleichwohl sind für einzelne Berufsgruppen Entwicklungen entsprechend der Fehlstrukturierungsthese zu erkennen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    New policies for the young (1985)

    Abstract

    Der Bericht gibt einen Gesamtüberblick über Jugendarbeitslosigkeit in OECD-Ländern und erörtert Möglichkeiten, politische Strategien und Alternativen der Bewältigung des Problems. Im Anhang wird auf die Rolle der Arbeitskräftenachfrage für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Jugendlichen eingegangen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    A comparison of youth unemployment in Australia and the United States (1984)

    Borowski, Allan;

    Zitatform

    Borowski, Allan (1984): A comparison of youth unemployment in Australia and the United States. In: Monthly labor review, Jg. 107, H. 10, S. 30-36.

    Abstract

    Der Aufsatz untersucht die Arbeitsmarktsituation Jugendlicher in Australien und den USA und geht auch auf verbreitete Erklärungsmuster wie hohe Lohnkosten, Bevölkerungsentwicklung und die allgemeine Wirtschaftslage ein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit nach der Lehre - ein neues Arbeitsmarktphänomen? (1984)

    Casey, Bernard;

    Zitatform

    Casey, Bernard (1984): Teilzeitarbeit nach der Lehre - ein neues Arbeitsmarktphänomen? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 17, H. 3, S. 336-345.

    Abstract

    "Die Schwierigkeiten einer zunehmenden Zahl von Jugendlichen, nach abgeschlossener Lehre eine angemessene Beschäftigung zu erhalten, sind ein Phänomen neueren Datums, das in der Öffentlichkeit starke Beachtung findet. Um Entlassungen zu vermeiden, haben sich bereits mehrere Großunternehmen gezwungen gesehen, ihren Ausgelernten unqualifizierte oder berufsfremde Arbeitsplätze anzubieten; andere bieten nur zeitlich befristete Arbeitsverträge an. Eine dritte Lösungsmöglichkeit bildet das Angebot von Teilzeitarbeit, wobei vorhandene Arbeitsplätze oder finanzielle Mittel unter einer größeren Anzahl von Personen aufgeteilt werden. Diese Versuche werden wir im folgenden näher betrachten, wobei sechs Einzelunternehmen und ihre Erfahrungen mit der 'Teilzeit nach der Lehre' Gegenstand der Untersuchung sein werden. Die Untersuchung beginnt mit einer kurzen Darlegung des Problems der Jugendarbeitslosigkeit und besonders der Schwierigkeiten, die beim Wechsel vom Ausbildungsplatz in eine reguläre Beschäftigung entstehen. Darin schließt sich eine kurze Beschreibung der Unternehmen an, die für die Studie ausgewählt wurden, sowie ihrer Motive, die sie zur Teilzeitarbeit als Lösungsmöglichkeit veranlaßt haben. Dann folgt eine Analyse der Funktionsweise der verschiedenen Modelle, wobei u.a. genauer untersucht wird, welche Möglichkeiten sie für einen späteren Wechsel in eine Vollzeitbeschäftigung bieten und welche Arbeitszeitmuster verwendet werden. Anschließend wird die Einkommenssituation der Teilzeitbeschäftigten - auch im Vergleich zu der von arbeitslosen Personen - beschrieben; desgleichen wird ihre arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Lage erörtert. Schließlich wird versucht, die Grenzen und Möglichkeiten des Modells 'Teilzeit nach der Lehre' zu bestimmen und einige allgemeine Schlußfolgerungen daraus zu ziehen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Kosten der Jugendarbeitslosigkeit: eine theoretische und empirische Analyse (1984)

    Vatthauer, Manfred;

    Zitatform

    Vatthauer, Manfred (1984): Individuelle Kosten der Jugendarbeitslosigkeit. Eine theoretische und empirische Analyse. Hannover, 122 S.

    Abstract

    Der Schwerpunkt der Arbeit "liegt ... auf einer Analyse der ökonomischen Auswirkungen der frühen Arbeitslosigkeit auf die anschließenden Erwerbschancen der betroffenen Jugendlichen ...
    Ausgehend von einer kurzen Beschreibung der Arbeitsmarktsituation Jugendlicher in der BRD und den USA sowie einer kritischen Diskussion möglicher Indikatoren hierfür soll dabei zunächst der Begriff der "individuellen Kosten" präzisiert und gegenüber möglichen anderen Folgewirkungen der Jugendarbeitslosigkeit abgegrenzt werden. Im zweiten Schritt werden gängige Arbeitsmarkttheorien daraufhin untersucht, ob sich aus ihnen Implikationen früher Arbeitslosigkeit für Beschäftigung und Einkommen im späteren Erwerbsleben ableiten lassen.
    Kapitel 4 widmet sich dann den "kurzfristigen" finanziellen Auswirkungen der Jugendarbeitslosigkeit ...
    Das 5. Kapitel stellt ... das Kernstück dieser Arbeit dar. Nach einem kurzen Überblick über methodische Problemstellungen werden die bis heute vorliegenden empirischen Arbeiten zur Frage länger anhaltender ökonomischer Folgewirkungen für die von Jugendarbeitslosigkeit Betroffenen skizziert; der Schwerpunkt liegt dabei auf US-amerikanischen Untersuchungen, einfach deshalb, weil für die BRD bisher wenig zu dieser Frage publiziert wurde." (IAB2)

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    Mercato del lavoro e giovani: Problematiche e prospettive. Atti del seminario internazionale (1981)

    Alagia, Giuseppe; Leon, Paolo; Frey, Luigi; Lenhardt, Gero; Garonna, Paolo; Stooss, Friedemann; DeSantis, Gustava; Virville, Michel de; Prieur, Jean; Smith, Sheila D.; Brooks, Chris; D'Ambrosio, Mario;

    Zitatform

    Alagia, Giuseppe, Chris Brooks, Mario D'Ambrosio, Gustava DeSantis, Michel de Virville, Luigi Frey, Paolo Garonna, Gero Lenhardt, Paolo Leon, Jean Prieur, Sheila D. Smith & Friedemann Stooss (1981): Mercato del lavoro e giovani. Problematiche e prospettive. Atti del seminario internazionale. Mailand: Angeli, 262 S.

    Abstract

    Der Band enthält Referate und Diskussionsbeiträge eines im Februar 1980 in Castelgandolfo abgehaltenen internationalen Seminars zum Themenbereich: Arbeitsmarktprobleme Jugendlicher, Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem, arbeitsmarktpolitische Initiativen in Italien (die Mehrzahl der Beiträge) und in Frankreich, Großbritannien und der Bundesrepublik. Die auf Italien bezogenen Beiträge sind in italienischer Sprache, die anderen Beiträge in Englisch bzw. Französisch abgefaßt.

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungs- und Beschäftigungsprobleme Jugendlicher bei verschärfter Arbeitsmarktlage: Überblick zur Problemlage (1981)

    Scheuringer, Brünhilde;

    Zitatform

    Scheuringer, Brünhilde (1981): Ausbildungs- und Beschäftigungsprobleme Jugendlicher bei verschärfter Arbeitsmarktlage. Überblick zur Problemlage. In: Institut für Bildungs- und Entwicklungsforschung, Wien (Hrsg.) (1981): Reader 2, S. 71-78.

    Abstract

    Nach einer kurzen vergleichenden Analyse der Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation von Jugendlichen in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland werden die Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit in Österreich unter Verwendung von Untersuchungsergebnissen aus der Bundesrepublik Deutschland beleuchtet und Ansätze für eine mehr psychologisch-soziologische Betrachtungsweise aufgezeigt, wobei die Altersgruppe der 15-20jährigen den Schwerpunkt bildet. (IAB2)

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    Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland: Analyse der Entwicklung und Struktur von Jugendarbeitslosigkeit unter Berücksichtigung der Problematik eines zwischenstaatlichen Vergleichs (1980)

    Brückner, Friedrich;

    Zitatform

    Brückner, Friedrich (1980): Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Analyse der Entwicklung und Struktur von Jugendarbeitslosigkeit unter Berücksichtigung der Problematik eines zwischenstaatlichen Vergleichs. Nürnberg, 113 S., Anhang.

    Abstract

    Die Arbeit versucht das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich in einer vergleichenden Darstellung zu analysieren. Dabei werden Entwicklung, Struktur und Ursachen verfolgt und durchgehend verglichen; einzelne Probleme werden schwerpunktartig für das einzelne Land dargestellt (z.B. Beschäftigungsprobleme von Hochschulabsolventen in Frankreich, Probleme des dualen Berufsausbildungssystems in der Bundesrepublik). Der Autor gelangt zu dem Schluß, daß beide Länder im wesentlichen die gleichen Probleme haben, ähnliche Einflußfaktoren sich jedoch teilweise in unterschiedlicher Weise auswirken aufgrund von Unterschieden im Bildungswesen, in der Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur.

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  • Literaturhinweis

    Youth Unemployment (1979)

    Casson, Mark;

    Zitatform

    Casson, Mark (1979): Youth Unemployment. London: Macmillan, 141 S.

    Abstract

    "This book aims to answer three major questions. 1) Why is the rate of unemployment persistently higher among young people than among most other age groups? 2) Why has youth unemployment increased so dramatically in the current world recession? More generally, why is youth unemployment particularly sensitive to cyclical fluctuations in aggregate demand, so that it increases faster than average in a recession and recovers more quickly in a reflation? 3) What explains the rising postwar trend in youth unemploy ment, which has been apparent in most industrial countries?" Einer Einführung schließen sich folgende Kapitel an: "Chapter 2 reviews previous studies of youth unemployment, and sets the subject in a broad social context. It considers the influence of education, family background, residential area and occupational preferences on the type of work taken by young people, the number of job changes they experience, and the consistency with which they follow a chosen career. It is shown that in a number of fundamental respects the character of the youth labour market has changed little since youth unemployment was first studied, over seventy years ago. Chapter 3 reviews recent advances in the theory of the labour market, and develops their implications for the analysis of unemployment. Particular emphasis is placed on the role of job search in unemployment. The significance of this analysis for youth unemployment is examined in Chapter 4. A number of theories are presented, each designed to explain some aspect of unemployment among young people. The results of the EEC Labour Force Sample Survey are discussed in Chapter 5. In Chapter 6 the statistical evidence is used to test alternative theories of youth unemployment. Chapter 7 reviews policies for reducing youth unemployment. Each policy is evaluated in the light of the preceding analysis. It is argued that in the future more care must be exercised in the design of short-term job-creation programmes. There are several long-term measures which could be introduced to improve the efficiency of the youth labour market. Among other things, these measures would reduce 'frictional' unemployment among young workers. It is suggested that topical interest in the specific problem of unemployment school-leavers has diverted attention from more fundamental problems, the solution of which requires radical changes in the youth labour market." ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit: Deutsch-Französische Seminarwoche, Internationales Dokumentations- und Studienzentrum für Jugendkonflikte, 8.-13. Juni 1979 (1979)

    Stooß, F.; Brückner, F.; Fülbier, P.; Wollek, P.; Schiller, G.; Brederode, M.;

    Zitatform

    Stooß, F., P. Wollek, G. Schiller, P. Fülbier, F. Brückner & M. Brederode (1979): Jugendarbeitslosigkeit. Deutsch-Französische Seminarwoche, Internationales Dokumentations- und Studienzentrum für Jugendkonflikte, 8.-13. Juni 1979. (Gesamthochschule Wuppertal. Cahier 01), Wuppertal: Gesamthochschule Wuppertal, 151 S.

    Abstract

    Das Heft befaßt sich mit analytischen, empirischen und rechtlichen Aspekten der Jugendarbeitslosigkeit, auch im Vergleich der gesetzlichen und institutionellen Unterschiede zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Neben einschlägigen Gesetzestexten (im Anhang) sind folgende Referate enthalten, die auf dem Seminar im Juni 1979 vorgetragen wurden: ++ Stooß: Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutsch land und im internationalen Vergleich ++ Wollek: Arbeitsvermittlung und Arbeitsförderung von arbeits losen Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland ++ Schiller: Jugendarbeitslosigkeit zwischen Reformpolitik und Krisenmanagement ++ Fülbier: Maßnahmen der Sozialarbeit im Problemfeld der Jugend arbeitslosigkeit ++ Brückner: Die Gewinnung arbeitsmarktstatistischer Daten und die Problematik eines Vergleichs zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich ++ Brederode: Zur Lebenssituation Jugendlicher während der Arbeits losigkeit."

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit - ein internationales Problem. Ausmaß - Struktur - Ursachen - Maßnahmen - Folgerungen (1978)

    Werner, Heinz;

    Zitatform

    Werner, Heinz (1978): Jugendarbeitslosigkeit - ein internationales Problem. Ausmaß - Struktur - Ursachen - Maßnahmen - Folgerungen. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 09, H. 04, S. 1-8.

    Abstract

    Der Aufsatz beschreibt Ausmaß, Struktur und Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit in den ausgewählten Ländern und stellt die ergriffenen oder diskutierten Maßnahmen zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit dar.

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    Jugendarbeitslosigkeit und Berufsbildung: Berufswahl und -motivation von Jugendlichen, ihre Ausbildungs- und Beschäftigungsaussichten. Untersuchung in den Mitgliedstaaten (1978)

    Abstract

    In einem internationalen Vergleich wird die Berufswahl und -motivation von arbeitslosen Jugendlichen untersucht. "Ziel der Untersuchung war es, den Charakter und die Ursachen spezifischer Einstellungen gegenüber der Arbeitslosigkeit und der Weiterbildung zu bestimmen. Vorgegeben war die Aufgabe,
    -a) die betreffende Zielgruppe zu identifizieren, d.h. die von Arbeitslosigkeit betroffenen oder bedrohten Jugendlichen. Dabei sollte es sich nicht nur um eine quantitative Ermittlung des Umfangs der Zielgruppe handeln, sondern auch um eine Beschreibung ihrer Merkmale und eine Bestimmung ihrer Teilgruppen;
    -b) eine Analyse der Einstellung dieser Jugendlichen und ihres Verhaltens gegenüber Bildung, Arbeit, Bezugsgruppen usw. vorzunehmen;
    -c) eine Beschreibung der in den einzelnen Mitgliedstaaten vorhandenen Angebotsstruktur und besonders der Ausbildungsmaßnahmen, die zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt führen sollen, zu erstellen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment in Great Britain and the Federal Republic of Germany: proceedings of a conference held by the International Institute of Social Economics, the Goethe-Institute and the Anglo-German Foundation for the Study of Industrial Society (1977)

    Pettman, Barrie O.; Lenhardt, Gero; Freiburghaus, Dieter; Showler, Brian; Schmid, Gunther; Fyfe, John; Joppe, Luise; Baxter, J. L.; Braun, Frank;

    Zitatform

    Pettman, Barrie O. & John Fyfe (Hrsg.) (1977): Youth unemployment in Great Britain and the Federal Republic of Germany. Proceedings of a conference held by the International Institute of Social Economics, the Goethe-Institute and the Anglo-German Foundation for the Study of Industrial Society. (International Institute of Social Economics. Conference proceedings 01), Bradford: M.C.B. Publications, 136 S.

    Abstract

    Das Buch umreißt zunächst die Jugendarbeitslosigkeit als sozioökonomisches Problem und beschreibt dann - am Beispiel Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland - Trends und Ursachen (Lenhardt, Showler), einzelne Fallstudien (Braun, Baxter) sowie politische Maßnahmen im Hinblick auf die Jugendarbeitslosigkeit (Joppe, Fyfe), wobei letztere als Teil einer aktiven Arbeitsmarktpolitik verstanden werden (G. Schmid, D. Freiburghaus: Active Labour Market Policy with special reference to Youth Unemployment in the Federal Republic of Germany). Die Studie schließt mit einem Überblick über die entsprechenden Erfahrungen der Länder USA, Kanada, Niederlande, Frankreich und Schweden.

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