Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Förderung von Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen schafft Arbeitsplätze für Geringqualifizierte: Vorschlag aus Rheinland-Pfalz kann eine halbe Million Arbeitsplätze bringen (2002)
Zitatform
Brück, Tilman, John Haisken & Klaus F. Zimmermann (2002): Förderung von Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen schafft Arbeitsplätze für Geringqualifizierte. Vorschlag aus Rheinland-Pfalz kann eine halbe Million Arbeitsplätze bringen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 23, S. 363-369.
Abstract
"In dem Bericht wird die kürzlich von Rheinland-Pfalz vorgelegte Gesetzesinitiative bewertet, die darauf abzielt, durch Lohnkostenzuschüsse und die Einrichtung von Dienstleistungsagenturen den legalen Markt für Dienstleistungen in privaten Haushalten zu entwickeln. Die Analyse basiert auf einem Gutachten des Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) sowie auf Berechnungen des DIW Berlin, mit denen die Auswirkungen der Gesetzesinitiative von Rheinland-Pfalz abgeschätzt werden. Die Belastungen für die öffentlichen Haushalte und die Sozialversicherungsträger halten sich in Grenzen, vor allem, wenn überwiegend Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger einen neuen Job finden. Der Vorschlag von Rheinland-Pfalz würde 550.000 Stellen für Geringqualifizierte im haushaltsnahen Dienstleistungssektor schaffen. Im günstigsten Fall würde das Fördervolumen lediglich 3,4 Mrd. Euro betragen. Unter ostdeutschen Haushalten gibt es - auch bei gleichen Lebensumständen - nicht genügend Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen, um die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland deutlich zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einstiegsgeld in Baden-Württemberg: Schlussbericht (2002)
Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2002): Einstiegsgeld in Baden-Württemberg. Schlussbericht. Stuttgart, 108 S.
Abstract
"Der Schlussbericht gibt einen Gesamtüberblick über den Modellversuch. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Modellversuch zusammengefasst und Schlussfolgerungen gezogen. Die Idee und die Grundkonzeption des Einstiegsgeldes sowie die Erfahrungen in der Praxis sind Gegenstand des dritten Kapitels. Im vierten Kapitel wird Bilanz gezogen, indem der Modellversuch in zwei Untersuchungsschritten analysiert wird. Zunächst werden die Teilnehmer am Modellversuch anhand verschiedener Merkmale beschrieben, anschließend steht der Beschäftigungsstatus der Hilfeempfänger nach dem Einstiegsgeld im Mittelpunkt der Untersuchung. In einem zweiten Schritt werden die Beschäftigungswirkungen des Einstiegsgeldes mittels Vergleich von Programm- und Kontrollgruppen am Beispiel der Städte Mannheim und Freiburg untersucht. Ein Leitfaden zur Einführung des Einstiegsgeldes und zur Durchführung von Modellversuchen ist Gegenstand des fünften Kapitels. Im sechsten Kapitel wird das Einstiegsgeld- Konzept in die aktuelle Reformdiskussion eingeordnet, wobei der Vergleich mit dem Mainzer Modell den Schwerpunkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modellversuch "Hessischer Kombilohn": wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. Kurzfassung (2002)
Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2002): Modellversuch "Hessischer Kombilohn". Wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. Kurzfassung. Tübingen, 24 S.
Abstract
Der Modellversuch 'Hessischer Kombilohn' wurde von der Hessischen Landesregierung mit der Erwartung gestartet, zusätzliche Beschäftigungspotenziale im Niedriglohnsektor zu aktivieren. Ziel des Modellversuchs war es, die Erfolgsbedingungen für die Implementierung finanzieller Anreize für Sozialhilfeempfänger herauszufinden. Das zentrale Ergebnis des Modellversuchs ist, dass der 'Hessische Kombilohn' sowohl erfolgreich als auch nicht erfolgreich sein kann. Dabei hängt der Erfolg entscheidend von der Implementation vor Ort ab. Am Beispiel des Landkreises Fulda konnte der Nachweis erbracht werden, dass der 'Hessische Kombilohn' bei professioneller Implementierung und guter Arbeitsmarktlage zu positiven Beschäftigungseffekten im Vergleich zu einer vom Einstiegsgeld ausgeschlossenen Kontrollgruppe führen kann. Finanzielle Anreizinstrumente wie das Einstiegsgeld im Rahmen des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' können somit einen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation bestimmter Zielgruppen leisten. Das Anreizinstrument Einstiegsgeld ist dabei lediglich eines von vielen Instrumenten im Bereich der kommunalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Der Modellversuch 'Hessischer Kombilohn' ist nur für eine sehr kleine, eng abgegrenzte Zielgruppe umgesetzt worden, da die Sozialämter mit ihren laufenden Aktivitäten bereits voll ausgelastet waren; dabei zielte das Einstiegsgeld auf die Erhöhung der Beschäftigung durch die Ausweitung des Arbeitsangebots. Eine Beschäftigungsausweitung in großem Umfang ist durch dieses Konzept jedoch nur möglich, wenn die Reallöhne nach unten flexibel sind. Als Alternative zu Einkommenssubventionen wird für Subventionen der Arbeitgeber plädiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Betrieblich-berufliche Weiterbildung von Geringqualifizierten: ein Politikfeld mit wachsendem Handlungsbedarf (2002)
Dobischat, Rolf; Ahlene, Eva; Seifert, Hartmut;Zitatform
Dobischat, Rolf, Hartmut Seifert & Eva Ahlene (2002): Betrieblich-berufliche Weiterbildung von Geringqualifizierten. Ein Politikfeld mit wachsendem Handlungsbedarf. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 55, H. 1, S. 25-31.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit Weiterbildungschancen von Geringqualifizierten, einem immer wieder thematisierten Problem in der Weiterbildungsdiskussion, deren Argumente zunächst kurz rekapituliert werden. Es lässt sich zeigen, dass die Grundmuster der Segmentation in den Weiterbildungschancen von Beschäftigtengruppen zwar relativ stabil sind. Empirische Befunde belegen aber auch, dass bestimmte Rahmenbedingungen die Zugangsselektionen mindern. Die Weiterbildungschancen von Geringqualifizierten steigen in Betrieben mit hoher Professionalität in der Planung und Steuerung von Weiterbildung, verbindlicher Regulierung und innovativer Verknüpfung von Arbeitszeit, Freizeit und Lernzeit auf Basis von Lernzeitkonten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Workfare zwischen Arbeitsmarkt- und Lebensstilregulierung: beschäftigungsorientierte Sozialpolitik im deutsch-amerikanischen Vergleich (2002)
Zitatform
Grell, Britta, Jens Sambale & Volker Eick (2002): Workfare zwischen Arbeitsmarkt- und Lebensstilregulierung. Beschäftigungsorientierte Sozialpolitik im deutsch-amerikanischen Vergleich. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 32, H. 4, S. 557-576.
Abstract
Der Beitrag befaßt sich mit der Neuordnung des Verhältnisses von Sozialpolitik und Arbeitsmarkt, die mit dem amerikanischen workfare und dem Prinzip "Fördern und Fordern" verbunden werden. In einem Vergleich der USA mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Entwicklung der beschäftigungsorientierten Sozialpolitik nachgezeichnet. Die AutorInnen zeigen, dass workfare als Instrument zur Armutsbekämpfung und gerechteren Verteilung von Lebenschancen wenig tauglich ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Fighting poverty: The minimum wage: an underrated tool? (2002)
Grumiau, Samuel;Zitatform
Grumiau, Samuel (2002): Fighting poverty: The minimum wage. An underrated tool? In: Labour Education H. 128, S. 94-98.
Abstract
"European experience has shown that the mininmum wage is particulary useful to workers in countries where trade unions do not have major say in wage negotiations at national level. The problem lies in setting the right level: too high and it may hinder employment, too low and it could reinforce the 'unemployment trap'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Earned Income Tax Credit (2002)
Zitatform
Hotz, V. Joseph & John Karl Scholz (2002): The Earned Income Tax Credit. Cambridge, 79 S.
Abstract
"Since its inception in 1975, the Earned Income Tax Credit (EITC) has grown into the largest federally funded means-tested cash assistance program in the United States. In this chapter, we review the political history of the EITC, its rules, and its goals, and we provide a broad set of program statistics on its growth and coverage. We summarize conceptual underpinnings of much of the recent economic research on the EITC and discuss participation in the credit and compliance with its provisions, as well as its effects on labor force participation and hours of work, marriage and fertility, skill formation, and consumption. We note that participation rates of the credit are high, as are rates of credit noncompliance, and that there are theoretical reasons to prefer the EITC to other antipoverty programs if the objective is to encourage work among the poor. We also note that the predicted effects of the EITC are not all pro-work, especially with respect to hours and its labor market incentives for two-earner couples. We summarize the existing empirical research on the behavioral effects of the EITC, with particular emphasis on the effects of the 1986, 1990, and 1993 expansions of the credit on labor force participation and hours of work. The literature provides consistent evidence, generated from a variety of empirical approaches, that the EITC positively affects labor force participation. The literature also finds small, negative effects on hours of work for secondary workers. We conclude the chapter with a discussion of ongoing EITC-related policy debates and highlight what, if any, critical economic issues underlie these debates. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kombilöhne im internationalen Vergleich: eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (2002)
Kaltenborn, Bruno; Pilz, Lars;Zitatform
Kaltenborn, Bruno & Lars Pilz (2002): Kombilöhne im internationalen Vergleich. Eine Expertise im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. (IAB-Werkstattbericht 10/2002), Nürnberg, 63 S.
Abstract
Mit Kombilöhnen - an die Aufnahme oder die Ausübung einer abhängigen Erwerbstätigkeit gekoppelte staatliche Transfers an Beschäftigte - sollen speziell Personen mit geringem Verdienstpotenzial zur Aufnahme oder Ausübung einer Beschäftigung motiviert werden. In der Expertise wird die Ausgestaltung verschiedener befristeter und dauerhafter Kombilohn-Konzepte beschrieben und verglichen. Insgesamt wird deutlich, dass in den USA, Großbritannien und Irland bereits seit langem eine flächendeckende Bezuschussung von Geringverdienern mit unbefristeten Kombilöhnen vorherrscht. Damit werden oftmals neben arbeitsmarktpolitischen auch verteilungspolitische Ziele verfolgt. Demgegenüber überwiegen bei den kontinentaleuropäischen Staaten befristete Kombilöhne zur Förderung spezifischer Problemgruppen des jeweiligen Arbeitsmarktes. (IAB2)
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Literaturhinweis
Kann die Einführung des Kombilohns die Lage am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern? (2002)
Klös, Hans-Peter; Steiner, Viktor; Schäfer, Holger; Walwei, Ulrich ; Dann, Sabine; Rosemann, Martin;Zitatform
Klös, Hans-Peter, Holger Schäfer, Viktor Steiner, Ulrich Walwei, Sabine Dann & Martin Rosemann (2002): Kann die Einführung des Kombilohns die Lage am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 55, H. 4, S. 5-18.
Abstract
"Nach dem "Mainzer Modell" erhalten Bezieher von niedrigen Erwerbseinkommen bei Neuaufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Nach Meinung von Dr. Hans-Peter Klös und Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, wird dies kaum zu größeren Beschäftigungseffekten führen. Für Viktor Steiner, CESifo, sind sogar negative Beschäftigungseffekte des Mainzer Modells nicht auszuschließen. Dr. Ulrich Walwei, IAB, warnt "vor dem Einstieg in eine flächendeckende und massige Lohnsubventionierung bei einem ansonsten unveränderten Steuer- und Transfersystem". Sabine Dann und Martin Rosemann, IAW, Tübingen, plädieren für die Kombination von Zuschüssen mit einem Einstiegsgeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wages and employment: the positive UK experience (2002)
Kyloh, Damian;Zitatform
Kyloh, Damian (2002): Minimum wages and employment. The positive UK experience. In: Labour Education H. 128, S. 80-89.
Abstract
"Prior to its introduction by the Labour Party in 1999, the minimum wage raised many eyebrows in the United Kingdom. Concervatives predicted that massive unemployment would result. It did not happen. The evidence suggests that the move has benefited the country in general and the poor in particular." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Expertise zur Frage des Zusammenwirkens von Niedrigeinkommen, Sozialhilfe und Mainzer Modell im Verhältnis zum Paritätischen Grundsicherungsvorschlag (2002)
Martens, Rudolf;Zitatform
Martens, Rudolf (2002): Expertise zur Frage des Zusammenwirkens von Niedrigeinkommen, Sozialhilfe und Mainzer Modell im Verhältnis zum Paritätischen Grundsicherungsvorschlag. Frankfurt am Main, 19 S.
Abstract
Die Expertise vergleicht die beschäftigungspolitischen Instrumente Sozialhilfe, Mainzer Modell und Paritätischer Grundsicherungsvorschlag. Die konzeptionellen Unterschiede bezüglich Konstruktion, Verwaltungsaufwand, Arbeitsanreiz, sowie Durchschaubarkeit und Klarheit der Anrechnungsregeln werden herausgearbeitet. Das Konzept des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sieht vor, dass Leistungen für Arbeitslose vom Arbeitsamt, für Rentner von der Rentenversicherung und für Kinderreiche vom Finanzamt ausgezahlt werden, und dass die Finanzierung nicht mehr wie bisher von den Kommunen übernommen wird, sondern in wesentlichen Teilen vom Bundeshaushalt. Das Grundsicherungsniveau liegt dabei bei allen Haushaltskonstellationen 11 bis 16 Prozent höher als das Sozialhilfeniveau. Bei Erwerbstätigkeit wird ein pauschalierter Mehrbedarfszuschlag und ein Freibetrag auf Erwerbseinkünfte von 20 Prozent gewährt. Im Unterschied zur Sozialhilfe und dem Mainzer Modell ergibt sich eine "glatte" Einkommenskurve ohne Sprungstellen und Degressionsbereiche. Fazit: "Die Anrechnungsregeln von Erwerbseinkommen führen bei der Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) und im Falle des Mainzer Modells in Kombination mit Sozialhilfe zu schwerwiegenden Fehlanreizen: Bei der Sozialhilfe lohnen sich nur geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, beim Mainzer Modell nur versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in der Nähe der Geringfügigkeitsgrenze, was faktisch auf eine Förderung von Teilzeitarbeit hinausläuft. Das Paritätische Grundsicherungsmodell ist frei von solchen Fehlanreizen; insgesamt ist die Freibetragslösung zusammen mit den familienpolitischen Komponenten eine denkbar schlanke Form eines Kombilohnmodells, das ohne weiteren Verwaltungsaufwand auskommt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Unemployment vouchers versus low-wage subsidies (2002)
Orszag, J. Michael; Snower, Dennis J.;Zitatform
Orszag, J. Michael & Dennis J. Snower (2002): Unemployment vouchers versus low-wage subsidies. (IZA discussion paper 537), Bonn, 43 S.
Abstract
"The paper examines the relative effectiveness of two policy proposals in reducing unemployment and working poverty: unemployment vouchers and low-wage subsidies. The unemployment vouchers are targeted exclusively at the unemployed (especially the longterm unemployed) and are provided only for a limited period of time. The low-wage subsidies, on the other hand, are granted to all low-wage earners regardless of their employment history and are of limitless duration. Our analysis indicates that the relative effectiveness of the two policies depends on workers' prospective wage growth. The more upwardly mobile workers are (i.e. the more their wages rise with employment duration), the more effective will unemployment vouchers be relative to low-wage subsidies. Conversely, the greater the danger that workers come to be trapped in dead-end jobs with flat wage profiles, the more effective will low-wage subsidies be relative to unemployment vouchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich (2002)
Schneider, Hilmar; Kempe, Wolfram; Bonin, Holger ; Haisken-DeNew, John; Zimmermann, Klaus F. ; Brenke, Karl;Zitatform
Schneider, Hilmar, Klaus F. Zimmermann, Holger Bonin, Karl Brenke, John Haisken-DeNew & Wolfram Kempe (2002): Beschäftigungspotenziale einer dualen Förderstrategie im Niedriglohnbereich. (IZA research report 05), Bonn, 82 S.
Abstract
"Arbeitssuchende, die am Markt nur einen relativ geringen Lohn erzielen können, sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten bei der Integration in den Arbeitsmarkt ausgesetzt. Vor allem gering Qualifizierte und Ältere weisen eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit auf. Häufig wird in der Förderung eines Niedriglohnbereichs die Chance gesehen, Arbeit und Erwerbseinkommen für die Problemgruppen bereit zu stellen.
Im Hinblick auf technischen Wandel und internationalen Wettbewerb sind die Arbeitskosten gering qualifizierter Arbeit tendenziell zu hoch. Eine Unterstützung der Nachfrageseite durch staatliche Hilfen kann dazu beitragen, Zeit für Anpassungsreaktionen zu gewinnen, so dass sich nach einer Übergangszeit ein Niedriglohnbereich etabliert, der auf Dauer rentabel ist und keiner Stützung mehr bedarf.
Als wichtiges Hemmnis für die Beschäftigungsfähigkeit von gering Qualifizierten und Älteren kann ebenso das System der sozialen Sicherung angesehen werden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist für Personen relativ unattraktiv, deren am Markt erzielbare Löhne nicht hinreichend weit über ihrem Transferanspruch aus Arbeitslosenunterstützung oder Sozialhilfe liegen. Das verfügbare Einkommen steigt durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nur unwesentlich an, da das Erwerbseinkommen fast vollständig auf die Transferansprüche angerechnet wird. Eine gezielte staatliche Förderung wird als ein Weg betrachtet, die bei Erwerbsaufnahme geltenden hohen Anrechnungsregeln des Transfersystems zu modifizieren und deutliche Einkommenssteigerungen zu bewirken. Darüber hinaus kann auf diese Weise der Anreiz zur Ausübung von Schwarzarbeit reduziert werden.
Das IZA hat in einem Gutachten für die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Modellvorschlag untersucht, der im Sinne eines dualen Konzepts eine Stimulierung sowohl der Angebots- als auch der Nachfrageseite des Arbeitsmarkts vorsieht. Insofern unterscheidet sich dieses Konzept von den derzeit in der Diskussion oder Erprobung befindlichen Kombilohn-Vorschlägen. Zum einen sollen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage durch eine die Lohnnebenkosten senkende Förderung der Beiträge zur Sozialversicherung erhöht werden. Zum anderen ist eine spezielle Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen in Form steuerlicher Begünstigungen vorgesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Kombilohn: Die Magdeburger Alternative (2002)
Zitatform
Schöb, Ronnie & Joachim Weimann (2002): Kombilohn: Die Magdeburger Alternative. (Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Diskussionspapiere 18), Magdeburg, 15 S.
Abstract
'Arbeit muss sich wieder lohnen, will man die arbeitsfähigen Hilfebedürftigen wieder in den Arbeitsmarkt integrieren', so die Idee, die hinter dem Mainzer Kombilohnmodell steht. Auch beim dem 'Münchener Modell' (Ifo-Vorschlag) wird auf eine Subvention des Nettolohnes abgestellt, doch sind die Anreizwirkungen wesentlich höher. Die Autoren gehen davon aus, dass beide Modelle auf einer falschen Diagnose der Arbeitsmarktmisere gründen, weil übersehen wird, dass die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Menschen in Deutschland Ursachen auf beiden Seiten des Marktes hat: Die Angebotsseite hat ein Anreizproblem und die Nachfrageseite ist mit zu hohen (Mindest-) Bruttolohnkosten konfrontiert. Ein Kombilohnmodell kann in Deutschland deshalb nur dann zu einer spürbaren Wiederbelebung des Arbeitsmarktes für Geringqualifizierte führen, wenn es Arbeit einerseits wieder attraktiv und andererseits billiger macht. Hierauf setzt die Magdeburger Alternative. Diese beruht auf einem 4-Punkte-Plan: 1. Bruttolohnsubvention in Höhe der Sozialversicherung; 2. Besteuerung des Nichtstuns für die, die nicht arbeiten wollen; 3. Maßnahmen, um eine Verdrängung von Beschäftigten auf regulären Arbeitsplätzen zu verhindern, sowie 4. die unbefristete Hilfe zur Arbeit (Lohnsubvention). Es wird dafür plädiert, dass als flankierende Maßnahmen neben der Reform der Arbeitsverwaltung und dem Einsatz kommunaler Beschäftigungsgesellschaften im nicht tariflich geregelten Raum zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen werden sollen. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktivierende Sozialhilfe: Ein Weg zu mehr Beschäftigung und Wachstum (2002)
Zitatform
Sinn, Hans-Werner, Christian Holzner, Wolfgang Meister, Wolfgang Ochel & Martin Werding (2002): Aktivierende Sozialhilfe: Ein Weg zu mehr Beschäftigung und Wachstum. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 55, H. 9, S. 1-52.
Abstract
"Der Sozialstaat wurde geschaffen, die Fehlfunktionen des Arbeitsmarktes zu korrigieren und mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen, als es der Markt vermag. Aber der Sozialstaat trägt seinerseits zu den sichtbaren Defekten des Arbeitsmarktes bei. Besonders problematisch ist die heutige Sozialhilfe, weil sie eine feste Lohnuntergrenze in das Tarifsystem einzieht. Kaum jemand ist bereit, zu einem Lohn unterhalb der Sozialhilfe zu arbeiten. Andererseits stellt kein Unternehmen jemanden ein, dessen Lohn höher ist als die Wertschöpfung, die er zu leisten vermag. Arbeitslosigkeit im Niedriglohnbereich ist die Folge. Das ifo Institut zeigt einen Weg auf, die problematischen Implikationen der Sozialhilfe zu vermeiden und den Arbeitsmarkt im Niedriglohnbereich wieder funktionsfähig zu machen. Im Wesentlichen geht es darum, denjenigen, die durch ihre eigene Arbeit kein hinreichendes Einkommen verdienen können, durch Lohnergänzungsleistungen statt durch Lohnersatzleistungen zu helfen. Die Bedingung für die staatliche Hilfe ist also, dass man gemäß der eigenen Leistungsfähigkeit selbst einen Beitrag leistet. Die Bedingung ist nicht mehr, wie es heute der Fall ist, dass man sich aus dem regulären Arbeitsmarkt zurückzieht. Durch diese Änderung der Bedingung für staatliche Hilfe kämen die Löhne im Niedriglohnbereich ins Rutschen, und es würde für Unternehmen und private Haushalte attraktiv, neue Jobs zu schaffen. Der Vorschlag ist so austariert, dass für den Staat keine zusätzliche Lasten entstehen und dass ehemalige Sozialhilfeempfänger trotz der Lohnsenkung bereits bei einer Halbtagsbeschäftigung in der Summe aus selbst verdientem Lohn und staatlicher Unterstützung mehr Einkommen erzielen, als sie heute an Sozialhilfe erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Mainzer Kombilohn-Modell zur Verbesserung von Arbeitsanreizen - ein Placebo für gering Qualifizierte? (2002)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2002): Das Mainzer Kombilohn-Modell zur Verbesserung von Arbeitsanreizen - ein Placebo für gering Qualifizierte? In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 52, H. 2, S. 189-198.
Abstract
Der Beitrag ist Teil des Wirtschaftspolitischen Forums "Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt: Reformvorschläge in der Diskussion". Der Autor kritisiert, dass das Mainzer Kombilohn-Modell administrativ sehr aufwändig und die Anreizwirkung wenig durchdacht ist. Er schlägt stattdessen einen zeitlich befristeten Verzicht auf Sozialabgaben im Niedrigeinkommensbereich vor. Diese Lösung wäre unbürokratischer und damit kostengünstiger bei gleichen finanziellen Anreizeffekten. (IAB)
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Literaturhinweis
Möglichkeiten und Grenzen der Verbesserung der Beschäftigungslage Geringverdienender durch die Übernahme ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch die öffentliche Hand: Gutachten (2002)
Wahl, Stefanie; Hefele, Peter;Zitatform
Wahl, Stefanie (2002): Möglichkeiten und Grenzen der Verbesserung der Beschäftigungslage Geringverdienender durch die Übernahme ihrer Sozialversicherungsbeiträge durch die öffentliche Hand. Gutachten. Bonn, 53 S.
Abstract
Im dem Gutachten wird geprüft, welche Beschäftigungseffekte eine staatliche Breitenförderung unterdurchschnittlich produktiver Tätigkeiten haben könnte. Diese Prüfung erfolgt anhand von zwei Modellen mit zwei Szenarien und in drei Varianten. Hierbei übernimmt der Staat entweder die Sozialbeiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung oder nur die Sozialbeiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung entweder in vollem Umfang oder degressiv abnehmend bei monatlichen Bruttoentgelten zwischen 625 und 1.250 Euro bzw. 835 und 1.670 Euro. Die Berechnungen kommen zu dem Ergebnis, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit und die Eindämmung von Schwarzarbeit durch die Übernahme der Sozialbeiträge durch den Staat im Niedriglohnbereich die öffentlichen Haushalte erheblich belasten. Das gilt unabhängig von Modell, Szenario und Variante. Auch werden mögliche Nebenwirkungen dieser Vorgehensweise negativ zu bewertet. Als deutlich kostengünstigere Alternative wird vorgeschlagen, durch entsprechende Umstrukturierungsmaßnahmen die durchschnittliche Vermittlungsdauer von Arbeitslosen von derzeit 35 Wochen um ein bis zwei Wochen zu verkürzen. Eine Verkürzung der Vermittlungsdauer um nur eine Woche vermindert die Zahl der Arbeitslosen um rund 100.000. (IAB)
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Literaturhinweis
Kombilohn - ein neuer Weg zu mehr Beschäftigung? (2002)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2002): Kombilohn - ein neuer Weg zu mehr Beschäftigung? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 82, H. 2, S. 82-91.
Abstract
"Von der Politik wird gegenwärtig das Mainzer Modell favorisiert. Ab 1.1.2002 wurde es auf ganz Rheinland-Pfalz ausgedehnt, vorgesehen ist inzwischen eine darüber hinausgehende Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet ab 1.3.2002." Der Autor setzt sich mit den Ursachen der Arbeitslosigkeit auseinander und zeigt Ansatzpunkte im Niedriglohnsektor auf. Er geht der Frage nach, ob Lohnsubventionierung ein geeignetes Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist. Im Fazit wird deutlich, dass eine stärkere Lohndifferenzierung zur Erschließung arbeitsintensiver Produkte und Dienstleistungen beitragen kann. "Würde diese realisiert, könnten sich zumindest für den leistungsfähigeren Teil der wettbewerbsschwächeren Arbeitnehmer Einstiegs- und Dauerpositionen ergeben. Gleichzeitig soll aber - anders als in den USA - Niedriglohnarmut unter Geringverdienern vermieden sowie fiskalische Risiken mit Blick auf die mittel- und längerfristig notwendige Konsolidierung öffentlicher Haushalte erst gar nicht entstehen. Dadurch kommt es zu einem nur schwer auflösbaren Zielkonflikt: Großzügige Hilfe- und Lohnersatzleistungen auf der einen Seite und wirksame Arbeitsanreize auf der anderen Seite sind mit Blick auf die Erschließung eines niedrig produktiven Beschäftigungssektors inkompatible Ziele. Um den Zielkonflikt zumindest zu entschärfen, erscheint ein beschäftigungsorientierter Umbau des Steuer- und Transfersystem unumgänglich, bei dem folgende Eckpunkte zu berücksichtigen wären:
-Verkleinerung des zu groß gewordenen Keils zwischen Arbeitskosten und Nettolohn durch weitere Steuer- und Abgabesenkungen;
-striktere Ausrichtung der Transferleistungen an Bedürftigkeitskriterien in Kombination mit
-wirksamen Anreizen zu einer noch stärkeren Eigenverantwortung in der sozialen Sicherung. Eine solche Reform würde einen Beitrag dazu leisten können, die Tarifpolitik von verteilungspolitischen Aufgaben zu entlasten und damit Voraussetzungen für eine behutsame Lohnspreizung nach unten zu schaffen." (IAB2) -
Literaturhinweis
Förderung der Beschäftigung von gering Qualifizierten: Kombilöhne als Dreh- und Angelpunkt? (2002)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2002): Förderung der Beschäftigung von gering Qualifizierten: Kombilöhne als Dreh- und Angelpunkt? (Gesprächskreis Arbeit und Soziales), Bonn, 64 S.
Abstract
"Die Expertise gliedert sich wie folgt: Im Anschluss an eine kurze Analyse der Arbeitsmarktsituation von formal gering Qualifizierten (Teil 2) wird in Teil 3 analysiert, welche Personen im Allgemeinen als Zielgruppe von Kombilöhnen angesehen werden. In Teil 4 werden sowohl vorliegende Vorschläge zur Förderung der Beschäftigung dieser Gruppen als auch die laufenden Modellversuche und Programme skizziert und eine Zwischenbilanz der bisherigen Erfahrungen gezogen. In Teil 5 wird gezeigt, dass vermeintlich 'einfache' Dienstleistungen bei genauerer Betrachtung oftmals keineswegs nur geringe Qualifikationsanforderungen stellen. Im abschließenden Teil 6 wird anknüpfend an die voran gegangenen Ausführungen dafür plädiert, von der Hoffnung auf einfache Lösungen Abstand zu nehmen. Nicht Kombilöhne mit der Gießkanne, sondern umfassende bildungspolitische Anstrengungen sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt zum Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland - eingebettet in ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Ausweitung der Beschäftigung insgesamt. Hiervon könnten auch formal gering Qualifizierte profitieren. Kurzfristig geht an differenzierten Wiedereingliederungsstrategien, die auf eine Kombination von Profiling und Entwicklungsplänen mit der Nutzung unterschiedlicher arbeitsmarktpolitischer Instrumente setzen, kein Weg vorbei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hauswirtschaftliche Dienstleistungspools als Instrument der Beschäftigungsförderung: G.I.B.-Modell für einen flächendeckenden Auf- und Ausbau von Dienstleistungsagenturen in Deutschland (2002)
Abstract
"Immer wieder geraten seit einigen Jahren die privaten Haushalte ins Blickfeld, wenn es um die Erschließung neuer und zusätzlicher regulärer Beschäftigungsmöglichkeiten geht. Allerdings haben die vielfältigen und kontroversen Diskussionen und Vorschläge bislang noch keine breitenwirksame praktische Umsetzung erfahren. In Anlehnung an die bisherigen Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Dienstleistungsagenturen in NRW hat die G.I.B. zwei Modelle entwickelt, die neben einer eher makroökonomischen Betrachtungsweise insbesondere auch die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Dienstleistungsagentur sowie die Sichtweisen und Interessen der nachfragenden Haushalte und der zu beschäftigenden ArbeitnehmerInnen in den Vordergrund rücken."
Das Dokument besteht aus zwei Teilen:
Teil I: Hauswirtschaftliche Dienstleistungspools als Instrument der Beschäftigungsförderung
1. Bisherige Vorschläge und Modellprojekte
2. Wirtschaftliche Tragfähigkeit und Wirksamkeit der Modellprojekte
3. IZA-Studie als Grundlage für weitergehende Ansätze
4. Von der Modellrechnung zur Praxis
Teil II: G.I.B.-Modell für einen flächendeckenden Auf- und Ausbau von Dienstleistungsagenturen in Deutschland
1. Vorbemerkungen
2. Prämissen für den erfolgreichen Aufbau von Dienstleistungsagenturen
2.1 Berechnungsmodelle für eine Dienstleistungsagentur
2.1.1 Modell 1: Dienstleistungsagentur mit Sozialversicherungszuschuss für den Arbeitgeber und Betriebskostenzuschuss pro Dienstleistungsstunde
2.1.2 Modell 2: Dienstleistungsagentur mit Sozialversicherungszuschuss für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer sowie einem Betriebskostenzuschuss pro Dienstleistungsstunde
3. Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Anlagen
Die acht Anlagen enthalten ausführliche Kalkulationen und Berechnungen zu den Dienstleistungsagenturen. (IAB2)
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